Fritzens Frigga oder was will das Weib

Posted on August 6, 2013

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Der sexuelle Kindesmissbrauch aus der Sicht einer klassischen Täterentlasterin

 Für alle Fälle Freud und Foucault

Linke Gehilfinnen im Dienst des Herrenrechts

ad >http://www.friggahaug.inkrit.de/documents/HKWM-7-1-Kindesmissbrauch-FH.pdf

(Zitate von F. Haug kursiv)

Die klassischen Patriarchatsgehilfinnen warten nicht nur mit billigen Erklärungen von marxoidem Zuschnitt vom (kapitalistischen) „System“ als der Generalursache aller Männerverbrechen auf, nein, sie entlasten explizit die Täter, die einzelnen Sexualverbrecher, deren Agenten die Zuhälterbanden und Organisatoren der Sextouristenbranche sind. Dass Sexualverbrecher für ihre Taten verantwortlich sein sollen, dass die Befriedigung der sexuellen Gelüste der Kunden die Nachfrage ausmacht und nicht der Markt, der nur dank diesen Gelüsten floriert, ist für Frigga Haug „Psychologisierung“, so ihr Facit der Degradierung der feministischen „Kampagnen“ gegen Kindesmissbrauch.

Zur Erinnerung: Es war Frigga Haug, die zu Beginn der Frauenbewegung die antifeministische Kampagne der K-Gruppen, zu deren Sprachrohr sie sich machte,  mit dem Artikel „Wie retten wir die Frauenbewegung vor dem  Feminismus?“ im „Argument“ artikulierte.

Für die Gewährsfrau linker Herrentheorie ist die Marxsche Ignoranz gegenüber der sexuellen Gewalt die Basis des antifeministischen Dünkels; hinzu kommt das Freudsche Interpretationsmuster der Umdeutung aller Missbrauchsberichte in Fantasien der Erzählerinnen, sowie als Dessert nach dem Hauptgericht das Foucaultsche patriarchale verschwommene Geschwafel um die Verschwiegenheit der Familie als Ursache der Kindesmissbrauchs, dessen krimineller Tatbestand unter nebulösen Konstruktionen von allgemeinen Herrschafts-strukturen  verwedelt und vernebelt wird. Wobei der Tätervater zum „Liebhaber“ avanciert. (O-Ton Foucault) Von dieser Sorte von „Liebe“ war  auch der deutsche Kinderschutzbund inspiriert, der sich ein Plakat gegen Kindesmissbrauch einfallen liess mit dem Slogan: „Wenn Papas Liebe ihr weh tut“. Sexualverbrechen und Sex-KZs als Eros(zenter) zu bezeichnen, ist auch im deutschen Täterschutzklima usus. Auf dessen Sumpfböden auch das Grüne Milieu gedeiht, dem wir nebst umfassendem Ausbau des Täterschutzprogramme die Legalisierung der Bordells verdanken.

Es handelt sich um dieselbe K-Gruppenfrau, die einmal im TV verkündete, wenn Kinder Angst vor  „bösen Männern“ hätten, dann seien die Mütter schuld, die den Kindern diese Angst einreden. In Wirklichkeit, so weiss diese Antifeministin vom Dienst am Mann, gibt es nur vertrauenswürdige Onkel, vor denen kein Kind Angst haben muss. denen das Kind zu vertrauen hat. 

Das Männerverkitschungsgeschwurbel aus den Schulen des linken Wunschdenkens, mit dem die Papa-Papageien sich den Mann nach den Wunschvorstellungen ihrer Ideologie zurecht-dichten, gehört zum Illusionsprogramm einer Heilslehre, die den „Menschen“ von seinem „System“ zu befreien vorgibt, damit seine echten Bedürfnisse frei befriedigt werden können. Der kapitalistisch organisierte Sextourismus scheint dann ja die falschen Bedürfnisse der Bumsbomber-Mannschaften zu bedienen. Ebenso wie jener Teil des Internets, mit dem die (Kinder)Pornokonsumenten en masse ihre Bedürfnisse befriedigen.

Frigga Haug:   ›K‹ (Kindesmissbrauch!, Red. Widerworte) ist ein Unbegriff, da vom Missbrauch von Kindern zu sprechen deren angemessenen ›Gebrauch‹ unterstellt. »Wenn einmal«, schreibt Rosa Luxemburg, „die Akten der Geschichte über die kapitalistische Gesellschaftsordnung geschlossen“ werden, – „am schwersten wird unter diesen Verbrechen (…) die Misshandlung der proletarischen Kinder wiegen.“(1902, GW 1/2, 220)…

Sie verortet Kindesmisshandlung wie auch Engels (Lage, bes. 2/339-429) und Marx (K I, 23/416ff) im Kontext des Gebrauchs fremder Arbeitskräfte unter anderen als »den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen« (25/828). Im Laufe des 20. Jh. ist das Interesse am kapitalistischen Profitstreben als Triebkraft von K vom lüsternen Interesse an der sexuellen Triebkraft verdrängt worden.

 Zum Auftakt dieser links-orthodoxen Behandlung des Kindesmissbrauchs zitiert Frigga Haug zunächst Rosa Luxemburg, die die Kindesmisshandlung „im Kontexts des Gebrauchs fremder Arbeitskräfte“ „verorte“. Was da „verortet“ wurde im linken Kontext,  ist nicht der sexuelle Kindesmissbrauch, der auch gar kein Thema für die Verherrlicher der Arbeiterfamilien war, sofern er in diesem Milieu auch von Vätern als Tätern begangen wurde.  Dieses Desinteresse entspricht ihrer Einstellung gegen den feministischen Kampf um die Liberalisierung des Abtreibungs-paragraphen. Die Legalisierung, meinte die Ikone der Linken, bedeute das Aussterben des Proletariats!

Die einleitende Verlagerung des Themas „Kindesmissbrauch“ auf die anderweitige Ausbeutung von Proletarierkindern schiebt subkutan die feministische Aufdeckung des Verbrechens  Kindesmissbrauch einem „lüsternen Interesse “ zu, – eine infame Degradierung gleich zu Anfang, die sich als leitendes Erkenntnisinteresse durch den ganzen Artikel zieht.

Mit dem Eingangstrick der Einordnung der Thematik zwischen dem kapitalistischen Profitstreben „als Triebkraft des Kindesmissbrauchs“ (!) und dem „lüsternen Interesse an der sexuellen Triebkraft“ wird auch das Thema der sexuellen Gewalt auf linke Leitlinien verschoben, wobei die Lüsternheit der Täter den (noch nicht explizit genannten) Ankläger/innen als „lüsternes Interesse“ unterschoben wird. (Sie werden auch im Verlauf der Abhandlung nicht genannt werden, sondern unter „Kampagnen“ als Deckname für die Unnennbaren verborgen bleiben). Statt sich wie eine ordentliche Kommunistin exklusiv auf das Kapital als Grund aller Übel dieser Welt und die orthodoxe Klassendefinition zu konzentrieren, wird sogar nach den Verbrechern gefragt, man denke! Das kann eine echte Gehilfin des Linkspatriarchats nicht durchgehen lassen. Was mag die Triebkraft dieser weiblichen Liebedienerei sein?

Im Ergebnis ist alltagssprachlich die Bedeutung des sexuellen K dominant geworden.

Es passt FH nicht, dass der sexuelle Kindesmissbrauch überhaupt zum Diskussionsthema wird und das Thema nicht nur die „Ausbeutung der Arbeiterklasse“ heisst. Die feministische Anprangerung sexueller Männergewaltverbrechen ist den weiblichen Hilfskräften ein Ärgernis.

In dieser Verwendung kreuzen sich Diskurse von Inzest und Moral, Sexualität und Jugendschutz, Kinderhandel, Pornographie, Pädophilie und allgemeiner Lüsternheit, Gewalt gegen Kinder und Familie.

Hier kreuzen sich nicht nur „Diskurse“, sondern hier häufen sich viele Sexualverbrechen, die für eine Herrentheorie nicht als solche relevant sind. FH versucht gleich zu Beginn das Thema Kindesmissbrauch in einer „Vielzahl von Diskursen“ aufzulösen, so als wisse niemand so recht, was gemeint ist.

Als ein solcher Knotenpunkt positioniert sich der Komplex im Zentrum der Reproduktion von Gesellschaft und spült privat gehaltene Gewohnheiten ins Öffentliche von Recht und Ordnung.

Diese Sexualverbrechen lassen sich nur im patriarchalen Zusammenhang als „privat gehaltene Gewohnheiten“ verstehen und verharmlosen. FH gibt immerhin zu, dass es sich um weitverbreitete Taten handelt, wenn es schon „Gewohnheiten“ sein sollen. Ein netter Ausdruck für Sexualverbrechen. Recht und Ordnung scheint für H nur öffentlich zu gelten, Verbrechen im Privatbereich werden als Gewohnheiten neutralisiert. So als hätten die Täter privat kein Unrechtsbewusstsein von ihren Taten, die sie ja gerade deshalb geheimhalten, gewusst warum. warum.

 In der Politik um K, die seit den 1980er Jahren in den westlichen Ländern in Form von Kampagnen betrieben wurde, bildeten sich merkwürdige Bündnisse.

Es sind die „Kampagnen“, denen Haugs ganzes Misstrauen gilt, nicht etwas die Täter und ihre „Gewohnheiten“.

Im Zentrum steht nicht ein bestimmtes Bild von Kindheit, sondern eines von kindlicher und erwachsener Sexualität.

Im Zentrum steht bei der Patriarchatstreuhänderin nicht ein bestimmtes Bild im Kopf der Täter von den Kindern als verfügbaren Objekten, nein, es sind die Ankläger des Kindesmissbrauchs, die ein „bestimmtes Bild von Kindheit“ haben, das F.H. nicht hat. Sie lässt hier durchblicken, dass es falsche Vorstellungen von den Kindern sind, die die Kampagnen hervorrufen. Ein Bild, das durch Meister Freud widerlegt sein soll:

 So könnte man mit einem gewissen Recht behaupten, dass die Kampagnen gegen K dort ihren Ausgangspunkt nehmen, wo Sigmund Freud für die Behauptung, dass auch Kinder eine Sexualität hätten, »im Psychiatrischen Verein […] bei den Eseln eine eisige Aufnahme« fand (an Wilhelm Fließ, 26.4.1896). »Wenn er von der Verführung der Kinder durch die Erwachsenen spricht, gibt es im Saal einen regelrechten Aufschrei der Entrüstung.« (Sigmund Freud, 597)

F. H.  insinuiert hier mit gespielter Erwachsenen-Unschuld, dass es beim Kindesmissbrauch um die kindliche Sexualität gehe, worüber die „Esel“, wie sie zitiert, sich von Freud nicht belehren liessen. In Wirklichkeit aber ging es bei der ersten Vorstellung der frühen Freudschen Kenntnisnahme der Berichte seiner Patientinnen vor der Kollegenrunde nicht um die kindliche, sondern die väterliche Sexualität sprich Kindesmissbrauch, den die Experten nicht wahrhaben wollten und den er dann später selber als Irrtum wieder fallen liess und als Fantasien von Hysterikerinnen deutete.

Das reduziert F. H. auf „kindliche Sexualität“, die noch einen anderen Stellenwert bei Freud hat und heute als obsolet gilt (ausser bei linken pädophilen Freunden der „Befreiung“ der kindlichen Sexualität von den Müttern…)

Die „Kampagne“ gegen den Kindesmissbrauch geht auch nicht auf Freuds Thesen dazu zurück, sondern ging von Feministinnen aus, die wie Florence Rush,  die Autorin des Buches „Das best gehütete Geheimnis. Der sexuelle Kindesmissbrauch“ (1980),  im Umgang mit Opfern (und wie bei ihr aus eigener Erfahrung in der Kindheit)   die Thematisierung der maskulinen sexuellen Gewalt durch die Neue Frauenbewegung auf den Kindesmissbrauch ausdehnten. So hiess es im MS-Magazine in den Anfängen der neuen US-Frauenbewegung „Men are robbbing the cradle.“ Eine Feststellung, die alles andere als das Interesse der Pädophilen an der „kindlichen Sexualität“ meint, die zu „befreien sei, wie Haug mit dieser Verlagerung des Themas von der männlichen auf die kindliche Sexualität suggeriert.

Sie unterschlägt auch wohlweislich den Grund der Freudschen Kehre, die der Vater dieser fatalen Fehleinschätzung selber nach der „eisigen Aufnahme“ seiner anfänglichen Aussagen durch die Kollegen vornahm, die sich wohl weniger von der sog. kindlichen Sexualität als von der Vorstellung der väterlichen sexuellen Aktivitäten provoziert fühlten, weshalb Freud von seinen anfänglichen Ansichten und Einsichten, die er nach Berichten seiner Patientinnen gewonnen hatten, Abstand nahm und alles als hysterische Erfindungen erklärte, so in den Briefen an Fliess.  

Haug ignoriert diesen fatalen Verlauf der Diskussion bzw. der Verhinderung der Diskussion, die der Leugnung des Missbrauchs bis heute trotz aller medizinischen Belege für dessen Häufigkeit entgegenkommt und den Tätern wie den Täterverteidigern Schützenhilfe leistet – die angeblich unterdrückte „kindliche Sexualität“, die „befreit gehört, ist Wasser auf die Mühlen sowohl der Pädophilen wie ihrer ideologischen Anwälte, deren Ansichten Haug sich mit der „kindlichen Sexualität“ ohne deren nähere Erläuterung andient, womit die kriminelle Sexualaktivität der Männer, der erwachsenen Kindesschänder, aus dem Blickfeld verschwindet und der Missbrauch zum Befreiungsakt avanciert. Das Stichwort, dass diese Entkriminalisierung nahelegt, heisst „bürgerlich“, denn alles was „bürgerlich“ ist, ist bekanntlich pfui für die linken Sexualbefreier.

 Kindliche Sexualität aus der Verdrängung seitens bürgerlicher Sexualmoral zu ›befreien‹ war eines der Ziele der 1968er-Bewegung.

Bürgerliche Sexualmoral ist das Passepartout, das auf alles passt, was der Linken nicht passt. Z.B. die „Kampagnen“ gegen Sexual-verbrechen wie den Kindesmissbrauch. Im Lichte der jüngsten öffentlichen Aufdeckung von altbekannten „Gewohnheiten“ im Grünen Bereich – vom „Schwups“-Ausschuss über die Gepflogenheiten der Odenwaldschule bis zur kriminellen Kloake der Muehl-Kommune mit ihrem linkem Fanmilieu hören sich diese arrogant getönten Diffamierungen der „Kampagnen“ makaber an und ganz besonders unappetitlich.

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 Andreas Schlothauer:

DIE DIKTATUR DER FREIEN SEXUALITÄT – VOM ENDE EINER ‚SEKTE‘

OTTO MÜHL UND DIE AAO (‚AKTIONS-ANALYTISCHE ORGANISATION‘)

http://www.re-port.de/Die%20Diktatur%20der%20freien%20Sexualitaet.html

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 In den Kampagnen gegen K überlagert sich konservative Moral mit dem Bestreben, das Rad der Entwicklung hinter ’68 zurückzudrehen, und dem Einklagen von Kinder-und Jugendrechten.

 Welche Kinder- und Jugendrechte meint denn die Dame von linken Herrenrechtsschutzgewerbe? Die „Kampagnen“ (also der Protest der Feministinnen gegen die linke Pädophilenpolitik) werden hier schon durch die Assoziation „konservativ“ als rückständig markiert, als „konservative Moral“ (der die linke Nicht-Moral selbstverständlich hoch überlegen ist…) und als der Versuch, das „Rad der Entwicklung“ (!) zurückzudrehen! Womit die fleissige Männerrechtsvertreterin zu verstehen gibt, dass sie das 68er Karussell der Regression in die Barbareien des puerilen Grössenwahns für das Rad der Geschichte zu halten scheint, dass sich in die richtige Richtung dreht!

Recht auf sexuelle Befreiung der Kinder durch die Täter? Wie bitte? Ist der Kinderschutz bzw. die Strafbarkeit des Kindes-missbrauchs nur ein Anliegen „konservativer Moral“?

Aus welcher linken Kloake pardon Quelle kommt die Vorstellung, dass der Schutz der Kinder vor den sexuellen Übergriffen erwachsener Männer das „Rad der Entwicklung“ (welcher bitte?) zurückdrehe? Frigga  Haug dreht sich im Karussell der Verbrechensverherrlichung, und zwar in eine bestimmte Richtung, in der die linken Rädelsführer nicht durch feministische „Kampagnen“ gestört zu werden wünschen. Das linke Karussell dreht sich bis heute immer in derselben Richtung und hält das für Fortschritt.

Zugleich sind sie vor dem Hintergrund des Übergangs zur informationstechnologisch grundierten Globalisierung der Märkte und der Abkehr von der im fordistischen Nationalstaat herrschenden uniformen Normalisierung zu verstehen.

Dieser geschwollenen Schwachsinn ist vor dem Hintergrund des 68er K-Gruppen-Kanons zu verstehen, wo sich das links-totalitäre Monopol der Welterklärung konzentrierte, das ausser seiner Wichtigtuerphraseologie keine anderen Normen als die der linken Denkvorschriften kennt und heute zwar nur noch grotesk wirkt, was aber seinen Nachbeterinnen aus Papas Schulen noch nicht aufgefallen zu sein scheint. Während Kinderschützerinnen von einzelnen Fällen, den kriminellen Fällen, ausgehen, wird von linker Seite sogleich ein „globales“ Panorama, eine täterfreie Szenerie von der Gesamtursache aller Dinge eröffnet, womit die fleissige Reinemachfrau der Herrenwelt über das ganze Ausmass der Verbrechen, die immer auch einzeln anzuklagen sind, augenwischerisch hinwegwischt.

 Freud führt 1896 Fälle von Hysterie auf »vermutete traumatische Erlebnisse« zurück, die »in der frühesten Kindheit der Kranken vorfallen und als sexueller Missbrauch im engeren Sinn zu bezeichnen sind« (GW I, 485; SA VI, 67f; statt ›K‹ findet sich im Sachregister der Werkausgabe »Missbrauch, sexueller «).

 Was ändert das am Tatbestand Kindesmissbrauchs?

 Die Suche nach solchen Entstehungsursachen wird zu einem der Begründungsstränge der Psychoanalyse. Der allgemeine Diskurs um K, öffentliches Zurkenntnisnehmen und Brandmarkung, setzt jedoch praktisch erst ein als eine der sexualpolitischen Kampagnen, die in den 1980er Jahren der Gewalt gegen Frauen, der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und eben dem K entgegentreten.

Ach so, sie weiss also doch, womit die unbenennbare „Kampagne“ anfing, sie kennt sogar das Erscheinungsjahr des Buches von Florene Rush, 1980, als Beginn der Kampagnen, hütet sich aber, das best gehütete Geheimnis und die Autorin des Buches auch nur zu erwähnen. Es geht ja darum, die Frauenbewegung vor dem Feminismus zu retten. Und das best gehütete Geheimnis, das von Freud wieder verschleiert wurde, nachdem er einen befremdeten Blick darauf geworfen hatte, wurde von den links verfemten Feministinnen auf den Tisch gebracht, unter den die linken „Befreier“ der „kindlichen Sexualität“ es vergebens zu fegen versuchten. Wie rettet man bzw. frau nun die linken „Sexualbefreier“ von der „bürgerlichen Moral“, vor den Kinderanwältinnen? Das geht nicht mehr mit einem schlichtem Frontalangriff gegen die feministischen „Kampagnen“, es geht nur noch hinterherum. Die Kampagnen sind zu „virulent“ geworden. Da gilt es zunächst, das Ziel der „Kampagne“ sich in einem Netz aus begrifflichen Fallstricken verfangen zu lassen:

 Ihre Virulenz resultiert aus einem Netz von Determinanten innerhalb sich verschiebender Kräfteverhältnisse, in dem sich die Politik der Zweiten Frauenbewegung und Richtungskämpfe in der Therapie verfangen haben.

Die Virulenz des Themas resultiert für die linke Feminismus-Abwehr nicht etwa aus dem Ausmass der aufgedeckten Verbrechen – die werden wieder in ein Wischiwaschi aus allerlei andersartigen Determinanten aufgelöst.

Unter den Determinanten des Kindesmissbrauchs fehlt auffalnd eine Determinante, die von den Feministinnen gewöhnlich als Mann bezeichnet wird. Bei den Raumpflegerinnen des Patriarchats heisst dieses Phänomen nicht Mann, sondern Markt bzw. der Übergang zur informationstechnologisch grundierten Globalisierung der Märkte.

 In den 1980er und 90er Jahren erschütterte der Skandal, dass die ´normalen´ Kleinfamilien Brutstätten von K seien, wie ein Erdbeben die euro-amerikanischen Länder.  Zunächst in den USA und Kanada, später in Europa verbreitete sich die Kunde, dass bes. Väter, Stiefväter, Onkel, Brüder die heranwachsenden Mädchen sexuell missbräuchten. Die Medien, v.a. das Fernsehen, gaben einem rituellen ›Coming out‹ Raum. Erwachsene Frauen erzählten als »incest- survivors« unter Tränen aus ihrer Kindheit, unterbrochen von Werbung für Bücher, in denen Ratschläge, das Trauma zu überleben, zum Kauf angepriesen wurden.

Das könnte von Rutschky sein. Nachdem sich in den K-Gruppen die Kunde verbreitet hatte, dass die Frauenbewegung sich nicht in die von vorgeschriebene Richtung hinter den linken Gruppen- Leithammeln her bewegte, war Abhilfe angesagt. Die Darstellung der Medienresonanz auf das von den Feministinnen aufgebrachte Thema zeigt hier ein starkes Bedürfnis nach Degradierung der „Kampagnen“, die subtil verächtlich gemacht werden, als handele es sich um Märchenerzählungen.

Der Kindesmissbrauch selbst und seine Verbreitung interessiert die Haug nicht, es geht nur darum, die „Kampagnen“ als Teil des Vermarktung des Themas zu disqualifizieren, und zwar subkutan, nicht direkt. Es ist das feministische Element, dass der Linken suspekt ist. Wie kann man das  aus der Diskussion eliminieren, wie lässt sich auch dieses Thema links okkupieren, ohne den Kern seiner Thematik, die patriarchale Gewalt, darin aufkommen zu lassen?

Nicht ganz einfach, über sexuelle Gewaltdelikte von Männern zu reden, ohne die Männer als Täter zu erwähnen. Es ist wie mit dem islamischen Terror, den man unter Linken nicht erwähnen darf, ohne das blosse Wort Islam strikt zu vermeiden. Glücklicherweise haben echte Linke einen Haufen Ersatzbegriffe vorrätig, wie „das System“ oder „die Verhältnisse“, der „die historische Entwicklung“, mit dem sie jede Erwähnung von Männern als Urhebern ihrer Systeme umgehen können.

Teile der Frauenbewegung, die analog den Frauenhäusern Mädchen Unterschlupf gewährten, fanden sich in steter Auseinandersetzung mit Elternrechten und Jugendschutz-gesetzen. Ein Kampf um Statistiken, um wirkliche Zahlen und Dunkelziffern der betroffenen Frauen und Mädchen hob an. Dirk Bange (1992) etwa geht davon aus, dass in der Bundesrepublik Deutschland 25% aller Mädchen Opfer von K sind (gegenüber 8% der Jungen). David Finkelhor (1997) legt eine »Aufstellung von weltweiten Befragungsstudien« vor, nach denen 7 bis 36% aller Mädchen, 3 bis 29% aller Jungen betroffen sind. Birgit Rommelspacher (1994) ergänzt, dass die Missbraucher ›nur‹ zu einem Drittel Väter oder Stiefväter seien, dass aber wegen der bes. traumatisierenden Wirkung eines väterlichen K die Klientinnen in Therapie und Beratung auf den Inzest als Hauptskandal in den westlichen Gesellschaften des ausgehenden 20. Jh. verweisen.

Der väterliche K(indesmissbrauch) ist in den K-Gruppen keine bekannte Grösse, er bleibt unaussprechlich, erscheint nur im Konjunktiv. Es heisst auch nicht, das die Dunkelziffern hoch seien, es heisst nur, ein Kampf hob um sie an… will sagen, die wirklichen Zahlen kennt man gar nicht, alles nicht so klar, alles bloss Vermutungen? Unter den linken Determinanten löst sich der K wieder in Nichts auf.

Birgit Rommelspacher gehört übrigens zu den Antifeministinnen, die auch Berichte von Islamdissidentinnen und Frauenrechts-verteidigerinnen über Zwangsehen und Kindesschschändung im Moslemmilieu, wo Kinderheirat legal ist, denunziatorisch diffamiert, mit einem infamen Artikel gegen Necla Kelek und Hirsi Ali (in der Hetzschrift „Islamfeindschaft“, hrs. von dem islamophilen Theologen Schneiders),  der von der links extremen WOZ (Schweiz) und einem dubiosen Salafistenclub in Biel 2010 begierig übernommen wurde.  Salafisten mit der Denunzinatin Rommelpacher gegen feministische Islamkritik. Diese willige Helferin des neuen Totalitarismus ist die weitaus willkommenere Gewährsfrau für Haug als die Autorin Florence Rush, die sehr viel kompetenter für das Thema sein dürfte als eine Liebedienerin des islamischen Herrenrechts und Dissidentinnendenunziantin.

 Unter den Opfern von K fi nden sich also die Geschlechter in ungleicher Häufigkeit, zu den Tätern gehören in einem geringen Ausmaß auch Frauen (1% n. Bange 1992, bis zu 10% n. Heyne 1993). Zum engeren Familienkreis treten, bes. wenn Jungen die Opfer sind, Erzieher, Lehrer, Pfarrer, Trainer, kurz Personen, die zu den Opfern ein mehr oder minder pädagogisches, autoritatives Verhältnis haben. Schon Freud konstatiert 1905: »So findet sich sexueller Missbrauch von Kindern mit unheimlicher Häufigkeit bei Lehrern und Wartepersonen, bloß weil sich diesen die beste Gelegenheit dazu bietet« (GW V, 47f; SA V, 59).

Was Freud in der Zeit  v o r  seiner definitiven Umdeutung des Kindesmissbrauchs als „unheimlich“ (häufig) erschien, nimmt bei Frigga Haug eine ganz andere Bedeutung an mit dem Ausdruck Skandalisierung, der die Aufdeckung als unangemessene Dramatisierung erscheinen lässt.

Die an Aufdeckung und Skandalisierung von K Beteiligten gehören ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Fraktionen und Funktionsgruppen an und handeln aus z.T. entgegengesetzten Motiven heraus.

F.H. gehört keiner dieser Gruppen an, der Skandal besteht für sie nicht in dem Verbrechen und seiner Verbreitung, als vielmehr in der Aufdeckung seines Ausmasses, deren Motive sie kaum teilen dürfte, liest man die Tonart sorgfältig.

Da sind die legislativen und juristischen Apparate, in denen Definition und Strafrechtsrelevanz festgelegt und Änderungen des Kinder- und Jugendschutzrechts vorangetrieben werden. Dann die psychotherapeutischen Institutionen, kurz das Psy-Personal, das, in diesen Fällen nicht selten von Feministinnen gestellt und schon bald von den Medien unterstützt, die Regie über Diagnose und Therapie übernimmt. Dieses Lager kann sich auf Freuds Annahme stützen, es »müssen diese sexuellen Traumen der frühen Kindheit (der Lebenszeit vor der Pubertät) angehören, und ihr Inhalt muss in wirklicher Irritation der Genitalien (koitusähnlichen Vorgängen) bestehen« (GW I, 380), sowie seiner Behauptung, »zugrunde jedes Falles von Hysterie befinden sich […] ein oder mehrere Erlebnisse von vorzeitiger sexueller Erfahrung « (439; SA VI, 64).

Es handelt sich wie gesagt um Freuds frühere, später von ihm selbst widerrufene Annahme, auf die sich dann die Pädophilen-netze aller Schmuddelarten zu berufen beliebten.

„Regie“ über die Diagnose will sagen: die Diagnosen werden willkürlich und falsch gestellt, unter „feministischer Regie“. Haug, der weniger an der Aufdeckung der Verbrechen der Männer als an ihrer Abwiegelung und Relativierung gelegen ist, insinuiert gezielt, dass die feministische Position eine unberechtigte sei, die zu abwegigen Voraussetzungen der Therapie führe.

Die Alternative war bekanntlich das jahrelange Ignorieren und Verschweigen, das bei Haug allerdings keinem „Lager“ zugehört, denn das patiarchale Lager, zu dem sie gehört, ist nicht so am Aufdecken seiner Denk-Gewohnheiten interessiert.

 Für eine längere Phase (mehr als 10 Jahre) setzte sich in den USA und Kanada eine ›feministische Therapie‹ als dominante Praxis durch, die von der Annahme eines K als Urtrauma in jeder weiblichen Entwicklung ausging und jeden psychischen Konflikt darauf zurückführte. Dabei wurde Freud vorgehalten, er entwirkliche die Leiden seiner Patientinnen als Ausgeburten von Phantasie, statt die schreckliche Lage von Mädchen in der Familie öffentlich anzuklagen.

Dass Freud sämtliche Patientinnenberichte über sexuellen Missbrauch, die ihm bekannt waren, eines Tages rundweg als Einbildungen abtat, scheint Haug nicht weiter zu beschäftigen, diese unselige Wende wird hier nur als Vorhaltung seitens der Feministinnen relativiert. Wer sie nicht kennt, könnte denken, sie hätten auch diese fatale Weichenstellung Freuds selber erfunden…

Was „die Feministinnen“ Freud vorwarfen, ist eben das, was Haug ebenfalls unterschlägt in ihrer Darstellung der Freudschen Einstellung zu den sexuellen Traumata, deren anfängliche frühe Zurkenntnisnahme er wieder verwarf, nachdem die Zahl der Fälle ihm zuviel geworden war. Zu „unheimlich“. Was nicht sein durfte, konnte nicht mehr sein. Der Vorgang gleicht verblüffend dem Umgang der Medien mit dem Thema – nach anfänglicher Überraschung kam das roll back, die antifeministische Reaktion auf die Störung der patriarchalen Gewohnheiten. Einen Anteil an der Drecksarbeit übernehmen wie gewöhnlich die weiblichen Hilfskräfte. Katharina Rutschky hat da fleissig vorgearbeitet.

Haug macht aus dieser bekannten Geschichte nun eine Art Erfindung der Feministinnen, die Freud etwas „vorwarfen“, was sie selber verschweigt. Die Tendenz, die feministischen Anklagen lächerlich zu machen, ist bei den Patriarchtsgehilfinnen vorherrschend. Ihre Triebkraft ist die Liebedienerei vor dem politisch dominanten Geschlecht.

Mit dieser Viktimisierung aller Frauen ging eine lähmende Depolitisierung feministischen Aufbegehrens einher

Die Argumentation erinnert an die bekannte Methode im Umgang mit Ungewohntem, missliebige Kritik als Pauschalisierung hinzustellen, als Viktimisierung aller u. drgl. Was Haug mit Depolitisierung meint, ist der feministische Ansatz selber, der die geschlechtsspezifische Gewalt und die damals analysierten patriarchalen Herrschaftsverhältnisse aufzeigte.  

Die Dunkelziffer zu schätzen versuchen, heisst noch nicht, alle als Opfer zu bezeichnen, wie Haug perfide unterstellt. Sonst gäbe es ja keinen „Kampf“ um die Zahlen.

 Unterstützung fand diese Richtung bei den konservativen Kräften einer Moral, denen es darum ging, die Familie zu erhalten, aber die Übeltäter zu entfernen und auch die pädagogischen Istitutionen verstärkt nach solchen zu durchforschen.

Dass „konservative Kräfte“ die „Viktimisierung“ aller Frauen unterstützt hätten, ist barer Unsinn. Sache ist, dass die Freuds schlussendliche und folgenreiche Leugnung  j e d e r  sexuellen Viktimisierung, deren Zahl ihm unheimlich wurde, dringend einer therapeutischen Korrektur bedurfte; auf den Generalunschulds-verdacht folgte das berechtigte Misstrauen der Feministinnen Frauen gegenüber den so lange als völlig unbegründet erklärten Verdachtssymptomen.

Fehldeutungen sind nie zu vermeiden bei fehlenden Zeugen ausser den ehemaligen Kindern. Wer ihnen mit Rücksicht auf die  geschätzten Dunkelziffern gerecht werden will (gemäss genügend medizinischen Diagnosen von physischen Verletzungen – wenn man nur mal in einem Ärzteblatt dazu nachliest, wird einem schlecht), muss vernünftigerweise davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit solcher Erfahrungen höher ist als die offizielle Version der „Normalität“. Das begründet keinen Verdacht gegen alle,  aber Vorsicht bei der inzwischen beliebten Verdächtigung aller Anklagen als „Pauschalviktimisierung“.

 Es begann eine Jagd auf mögliche ›Pädophile‹, die in England bis zur Lynchjustiz durch aufgeregte Teile der Bevölkerung führte. Ein spätes Produkt solcher Jagd war der 2005 in den USA geführte Prozess gegen den Popstar Michael Jackson. – Vom Gegenpol zur konservativen Moral reihten sich Feministinnen in Mädchenhäusern und Bratungsstellen (in Deutschland etwa Wildwasser, 1983 gegründet) in diese Front ein. Ihnen gilt die Familienkonstellation als stets aktualisierbare Falle, Hort möglicher Übergriffe.

Eine infame Analogie. Die Gründerinnen der Mädchenhäuser, in die die Mädchen ja wohl kaum grundlos flüchten – werden durch die Analogie mit dem Lynchmob gleichgestellt, dessen fiktive Erscheinung immer die Fantasie der Medien beflügelt, sobald nur eine Polizeirazzia nach Kinderporno stattfindet. Hier lässt Haug die ohnehin durchsichtige Maske fallen, hinter der das Gesicht der Antifeministin Rutschky erscheint, die jeden Protest gegen den allzu ange verschwiegenen Kindesmissbrauch mit dem Slogan vom „Missbrauch des Missbrauchs“ konterte. Eine bis heute beliebte Diffamierungsmethode  gegen Mütter in Scheidungs-situationen, in denen ihnen gern generell die Absicht falscher Beschuldigung der Männer von ihren Anwälten unterstellt wird.

Der Diffamierungszusammenhang wird hier als Absicht der Autorin sichtbar. Durchsichtiger geht es kaum als unter dieser fadenscheinigen Verhüllung. Da wird der feministische Protest gegen sexuelle Männergewalt und Kindesmissbrauch planvoll mit dem linken Simpel-Feindbild „konservativ“ in diskreditorischer Absicht vermixt und noch mit dem Tüpfelchen der „Lynchjustiz“ als Krönung der „Jagd“ verziert (dieser heimtückische Versuch, alle Feministinnen, ja alle Frauen zu desavouieren, die die Kinder vor Männern warnen und zu schützen versuchen, hat Schule gemacht: Mütter sind reaktionär, die Männer sind die wahren Kinderfreunde, denen man die Kinder automatisch ab Geburt in die Hände geben soll, das nennt sich modernes Sorgerecht. Hier hat sich die linke Weiblichkeit der Herrenkaste angedient.

 Zugleich begann der ebenfalls medial ausgetragene Kampf gegen die als falsch gebrandmarkten Statistiken, der sich vornehmlich gegen die Mädchenberatungsstellen richtete, die bezichtigt wurden, Staatsgelder zu vergeuden. Im Interesse der Väter wurde wiederum von konservativen Kräften skandalisiert, die Aufdeckung von K zerstöre die Familien. Katharina Rutschky polemisierte: »Sexueller Missbrauch von Kindern ist gleich Misshandlung plus Feminismus«

In der Tat, Rutschky lieferte der Väterlobby die Stichworte zur Generalentlastung der Täter, sie war die Galionsfigur der neu formierten Antifeministenbanden, die sich den „Missbrauch des Missbrauchs“ als Allzweckwaffe gegen Mütter zu eigen machten, denen sie a priori böswillige Anschuldigungen gegen völlig zu Unrecht verdächtigte Väter als Regelfall unterstellten. 

Es war auch der Auftakt zur Generalverdächtigung der Frauen im Scheidungsfall, sie würden en Männern die Kinder aus purer Schikane vorenthalten. (Nach den schikanösen Absichten und Rachemotiven der plötzlich ach so besorgten Väter wurde gar nicht erst gefragt beim fatalen Sorgerechtsentscheid der EU.)

Rutschkys Anliegen hiess: Wie rettet man die Männer vor den Anzeigen? Sie schuf die Pauschal-Vorlagen für die Verkehrung der Verbrechen lüsterner Kindesschänder in die „lüsterne Empörung“ der Kinderschützer, nach dem linken Kriminellen-schutzrezept der Umfunktionierung der Täter zu Opfern ihrer AnklägerInnen.

Da Haug nicht so offen schamlos, so unverschämt wie Rutschky den Frauen, die zuerst die Verbreitung der Kindesschändung aufdeckten, lüsternes Gefallen daran nachsagen konnte – die Frauenbewegung war noch zu politisch „virulent“ jenseits der linken Linien, nahm sie sich die Medien vor, denen ja leicht Skandalisierung und Dramatisierung nachzuweisen war, gemeint aber war „der Feminismus“, der die ganze Diskussion, die die links angepassten Frauen nicht verhindern konnten, ja verursacht hatten, und vor dem die Linke zu „retten“ war…

 Die Medien pflegten zugleich die lüsterne Empörung über K im Verbund mit der Anprangerung ›perverser Ausnahmefälle‹ aus gesellschaftlichen Unterschichten mit kaputten Familien und das Gegenteil, die ›Entlarvung‹ behaupteter Fälle von K als bloßer Märchen hysterischer Kinder, womöglich fehlgeleitet durch Feministinnen.

Ist letzteres nun die Medienmeinung oder die von Frigga Haug? Deren Assoziation von Feministinnen erstens mit den bei Linken suspekten „Konservativen“, zweitens notabene mit Lynchjustiz und drittens mit hysterischen Kindern, ist allzu durchsichtig. Es geht nicht um Kindesmissbrauch, den möchte sie zu gern aus der öffentlichen Diskussion eliminiert haben. Dummerweise haben die Feministinnen das Thema auf den Tisch gebracht, unter den die Marxistinnen es wieder wegwischen wollen.

Es geht um Diskreditierung des Feminismus, der die sexuelle Gewalt, die Marx ignorierte, auf die Tagesordnung auch des linken  „Diskurses“ setzte. Da der von patriarchalen und pubertären Marxisten den Neuen Linken besetzt war, war männliche Gewalt gegen Frauen und Kinder kein Thema.  Haug übt sich in Schadensbegrenzung, um die ganze Diskussion wieder vom Thema (letztlich der „menschlichen“ Natur) weg und zurück auf die Hauptlinie mit dem „Kapitalismus“ als dem ersten unbewegten Beweger zu bringen.

 Der Spiegel, der sich darauf verlegt hatte, Fälle zu sammeln und voyeuristisch auszumalen, in denen Väter oder Erzieher zu Unrecht angeklagt und ruiniert wurden (vgl. F.Haug 1994 u. Holzkamp 1994), dokumentierte den Ausspruch des Paderborner Erzbischofs: »Wenn junge Männer stärker mit der Pflege von Kleinkindern betraut sind und dabei nackte entblößte Körper ständig sehen, sie berühren und saubermachen müssen, ist die Gefahr groß, dass sie Begierden nicht widerstehen können. […] Und deswegen stellen wir fest, dass auch diese Konsequenz, dass Väter Hausmänner werden, auch negative Aspekte haben kann.« (25/1994, 109) !

Eine fabelhafte Mischung aus falschen und richtigen Schlüssen. Dass die Spiegelmannschaft das pure Vaterrecht vertritt, darf vorausgesetzt werden. Selbst in Artikeln, die angeblich den Fakten galten, wurden die Mütter als die wahren Schuldigen ausgemacht, die die Kinder gegen die Väter beeinflussen und ihren suggerieren, was sie sagen sollen, womit jede mütterliche Intervention bei oft dringendem Tatverdacht diffamiert wurde. Die Mutter galt den Spiegelherren, nach der Masche der linken Mütterdegradierung, immer als Hauptverdächtige. (Schon die Mütter in den Kibbuzzim, die sich mehr Zeit für ihre Kinder erkämpften, als das strenge Arbeitsreglement für die kollektive Feldarbeit vorsah, wurden von der dt. Spiegelmannschaft als nicht genügend emanzipiert verhöhnt – Zynismus ohne Feigenblatt aus den deutschen dumpfen patriarchalen Spiegel-Schädeln).

Was das Zitat des Paderborner Erzbischofs angeht, nicht gerade eine erste Adresse für Frauenrechte, so könnten wir dem ja jene Feministinnen, die nicht zur mütterfeindlichen Linken zu rechnen sind, durchaus zustimmen. Aber gibt es noch welche, die nach Jahrzehnten linker Hirnwäsche begreifen, dass man nicht a l l e Männer ins Kinderzimmer lassen kann, sondern sie lieber da raushalten sollte?

Die mütterfeindliche Linke, also jene, die vor dem Feminismus gerettet wurden von Haug &co,  gibt sich heute als die einzig legitime Fraueninteressenvertretung aus. Da hat der Kirchenmann aus Paderborn noch ein realistischeres Männerbild als die linken Sülzenweiber, die die kindesschändenden Väter nicht von Müttern unterscheiden können und die Illusion der anthropologische Unterschiedslosigkeit aller Menschen pflegen; die Männern Eigenschaften andichten, über die sie nun mal nicht in gleichem Masse wie die Frauen mehrheitlich verfügen. Die Ausnahmen sind  nicht die Regel.

 Jede Mutter weiss, dass sie ihre Kinder vor fremden Männern warnen muss, und zwar generell, auch wenn die Familie als Tatort unterschätzt wird und männerhörige Frauen dort auch eine üble Rolle spielen können. Dass die Täter häufig unter den  Vätern und Onkeln vorkommen, heisst ja nicht, dass sie allesamt auf der Strasse ungefährlich sind für Kinder, die von den Müttern mit gutem Grund gewarnt werden, den Unbekannten zu trauen, gar Einladungen von fremden Männern zu folgen. Frigga Haug machte sich über diese Warnungen in einer TV-Sendung, lustig, in der sie ihr rosarot verkitschtes Männerbild präsentierte. Danach sind die Mütter der Grund, dass Kinder Angst haben, wenn sie von fremden Männern angesprochen oder aufgefordert, mit werden mitzukommen. Männer sind für Tante Frigga primär vertrauenswürdig, aber Müttern muss man misstrauen, Mütter sind schädlich für die Kinder. Diese Rote Grütze war selbst Horst Eberhard Richter zu viel und er wagte es, der linken Märchentante öffentlich zu widersprechen.

 Dass die einen, die Väter daran hindern wollten, das Zugriffsrecht auf die Körper der Kinder monarchisch buchstäblich zu nehmen, also für bessere Väter, die anderen für die bessere Familie plädierten, stärkte die Orientierung auf Familien mit häuslicher Mutter, abwesendem Vater und wohlbehüteter Tochter.

Hier reiht sich ein Klischee an das andere. Weil der männliche Täter zuallerletzt für seien Taten verantwortlich ist im linken Weltbild, müssen alle möglichen anderen Phänomene herhalten, die Anklagen zu desavouieren. Da wird aus dem Protest gegen die Sexualverbrechen, die nicht als solche benannt werden, sondern zum neutralen „Buchstäblich nehmen“ u. drgl. umbuchstabiert werden (Missbrauch als eine Art Missverständnis?), ein blosses Plädoyer für „die bessere Familie“, oder für die Frau im Haus, ohnehin der Popanz der linken Verabscheuung sog. bürgerlicher Verhältnisse, die dem Fetisch des sozialistischen Zwangs-Kollektivs zu weichen haben.

Die „wohlbehütete Tochter“ ist für die weiblichen Hilfskräfte unter der geistigen Obhut linker Autoritäten eine lächerliche Figur. Unbehütete Töchter oder Töchter in der Obhut von Puff- brüdern und Zuhältern sind den linken Weibern wohl lieber. Da sind Teenagerschwangerschaften „Befreiung von bürgerlichen Zwängen“. 

Auch der kollektive Kindergartendrill wird im Kommunistenlager der Haugs der individuellen Mutter-Kind-Bindung vorgezogen. Wie wenig Sensibilität für die Kinder bei den linken Ideologinnen im Dienst von Männertheorien vorhanden ist, verdeutlichen die Diskussionen um die moderne Kindergarten-Pädagogik.

 Strafrechtliche Eindämmungsversuche. –Abseits des schlüpfrigen Grundes und der Eingelassenheit des K in Grundfesten herrschender Lebensweise und Moral definiert das deutsche Strafrecht in der 2005 gültigen Form, was unter K zu verstehen und wie dies zu ahnden ist:

 Mit den Grundfesten herrschender Moral meint die Linke die „bürgerliche“ Familie, in der sie die eigentliche „Ursache“ des Kindesmissbrauchs erblickt. Nach deren Auflösung (zugunsten einer Welt von modernen Trobriandern oder wie?) entfällt dann jede pädophile Lust am Kind, oder wie geht das Märchen weiter?

Vom schlüpfrigen Grund, zu dem nach Rutschky schon jede öffentliche Debatte zählte, die von Frauen zum Thema angeregt wurde, sei es von direkt Betroffenen oder von ihren Anwältinnen, heben sich nach Haug die Juristen leuchtend sachlich ab – was man besonders gut an den Urteilen der Kuscheljustiz ablesen kann, die sich als äusserst schlüpfriger Grund für die Opfer erweist, auf dem nicht die Täter auszurutschken pflegen, für die die Justiz nach Jahrzehnten täterorientierter Gerichtsbericht-erstattung im Spiegel das äusserste Verständnis aufzubringen pflegte. 

Die kommunistische Kriminellenschützerin stellt die Justiz als ein Gebilde auf festem sauberen Boden hin, jenseits des schlüpfrigen Grundes, aus dem die Anregung zur juristischen Neudefinition der Tatbestände kam. Frigga Haug scheint die schlüpfrigen Gerichtsberichterstattungen des „Spiegel“ nicht zu kennen, die jahrzehntelang die Leserhirne aufweichten mit den Mauzschen deutschen Rührstücken über die Täterbefindlichkeiten.  Diese kitschtriefenden Aufführungen, in denen die Täter als Opfer vorgeführt wurden, und zwar primär die Sexualtäter, liefen über Jahrzehnte Woche für Woche im Spiegel und haben das Hirn der deutschen Leserschaft gründlich zermanscht. Die Fortsetzung des Tätertheaters läuft auch nach dem Tod des unappetitlichen Mauz weiter in der deutschen Justiz. Heute mit den Täterschützern als Anwälten der Kulturbereicherer aus dem moslemischen Macho-kulturbereichen. Faktisch gibt es  bereits so etwas wie ein Recht auf Kriminalität, das den Täter im linken Kriminellenschutz-programm vor „Diskriminierung“ bewahrt, es muss nur noch im Grundgesetz verankert werden.

Kostbar auch die „Eingelassenheiten“, was nach Sich-Einlassen klingt  – mit den Schlüpfrigkeiten des Kindesmissbrauchs, die das Rutschkylager den Frauen anlastet, die den Sumpf trockenlegen wollten? Mit so etwas lässt sich eine stramm linientreue linke Mainstreamerin nicht so leicht ein. Dagegen wird die juristischer Definition „in gültiger Form“ wiedergegeben:

 Unter §176 wird zunächst sorgfältig aufgelistet, dass bestraft werde, wer »sexuelle Handlungen an einem Kind vornimmt, ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen an sich vornimmt, auf ein Kind durch Schriften […] einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt.«

 …um sogleich relativiert bzw. von den Triebkräften der Täter auf „die Produktivkräfte“ (!) verlagert zu werden:

 Die Entwicklung der Produktivkräfte im medialen Raum scheint einbezogen, allerdings bleibt unterbestimmt, was genau ›sexuelle Handlungen‹ sind, und wie etwa die Dauerpräsenz von Pornographie im Fernsehen in solchem Kontext unter Strafe zu stellen bzw. deren Anblick vor Kindern geheim zu halten sei.

Es ist schon penetrant, wie hier diese manische Repetition von vorgestanzten marxistischem Legobausteinen alle individuelle Verantwortlichkeit für Kriminalität (wie die „sexuellen Handlungen“ der Pädophilen)  als „unterbestimmt“ (als hätten die feministischen Befunde und Erfahrungsberichte der Opfer die nicht sehr gut bestimmt) mit den „Produktivkräften“ überdecken soll (die sind freilich theoretisch überbestimmt) .

Die „Produktivkräfte“ treten hiermit an Stelle der sexuellen Triebkräfte, die über jeden Verdacht erhaben bleiben.

 Kein Unterschied scheint gemacht zwischen gewaltsamer Verletzung von Kindern oder deren Berührung.

An welche Art der spurenlosen „Berührung“ denkt Frau Haug da? Es wird ja wohl kein harmloses Herzen eines Kleinkindes gemeint sein. Die Frau, die sich hier dumm stellt, weiss natürlich sehr genau, was gemeint ist, aber der Verdacht, dass es sich um übertriebene Anschuldigungen handelt, muss genährt werden. (Rutschky heisst die Gewährsfrau, nicht Florence Rush.) > http://www.irwish.de/Site/Biblio/Psychologie/Rush.htm

 Allerdings gibt es noch »schweren sexuellen Missbrauch von Kindern« (§176a), der vorliegt bei schwerer körperlicher Misshandlung durch erfolgten Beischlaf bis zur Gefahr des Todes (§176b), und schließlich §180, wenn sexuelle Handlungen »vermittelt « werden, also Kinder (unter 16 Jahren oder Abhängige unter 18 Jahren) wie Dinge oder Waren weitergereicht werden, wenn demnach nicht ein persönliches sexuelles, sondern ökonomisches Interesse besteht. Hier kommt Handel mit pornographischem Material ins Spiel. Nach Strafrechtsreformen zugunsten des Selbstbestimmungsrechts der Kinder und der Einschränkung familiärer Gewalt – seit 2002 haben Kinder explizit »ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig « (§1631, Absatz II BGB) – braucht es bis zur tatsächlichen Anwendung vielfältige Übersetzungen in die herrschende Kultur, ihr Gefühl von Sittlichkeit. Selbst der Gesetzgeber übergeht die Orientierung auf das Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung, wenn er an der Terminologie des ›sexuellen Missbrauchs‹ ansonsten festhält und weiter vom Opfer und ›Objekt des Missbrauchs‹ die Rede ist, was immer einen ›rechtmäßigen Gebrauch‹ impliziert.

Unsinn, der Gesetzgeber denkt keineswegs an „rechtmässigen Gebrauch“ von Kindern, wenn es sexueller Missbrauch heisst, der ein Sexual-Verbrechen meint und keineswegs als das Pendant zu einem rechtmässigem „Gebrauch“, der hiermit auch sprachlich nicht assoziiert wird. Frigga Haug gebraucht diesen angeblichen Antagonismus lediglich, um den Begriff Kindesmissbrauch und damit die Diskussion dazu infragezustellen und abzuwerten.

Verfolgt man die Veränderung der Begriffe und die damit einhergehenden Strafrechtsmodifikationen (vgl. Lorenz 2003), entdeckt man Geschichte und Selbstverständnis der bürgerlichen Gesellschaft im Ringen um Fragen des ›freien Willens‹, Diskussionen um ›Zustimmung‹ und Einwilligung, Gewalt vs. Verführung und darunter die Zuschreibungen an Weiblichkeit und Männlichkeit, wobei die ›Schwäche‹, die fehlende ›Subjekthaftigkeit‹ im fl ießenden Übergang Frauen und Kinder (zunächst v.a. Mädchen) betrifft.

Verfolgt man die linken Strategien zur Abwehr feministischer Positionen, so stellt man keine grossen Veränderungen seit den Anfängen der sog. Neue Linken bis heute fest.

 »Das Delikt der ›Knabenschändung‹ wurde« im 18. Jh. »oft als Synonym für männliche Homosexualität gebraucht« (Lorenz 2003, 67, gestützt auf Roose 1802, 68). Der Inzestbegriff dagegen wurde bezüglich verschiedener Verwandtschaftsgrade sehr differenziert benutzt: »Bei Vater und Tochter bzw. Stieftochter wurde oft nicht von Notzucht ausgegangen, wie Urteile gegen Täter und Opfer beweisen, es sei denn, das Mädchen war noch jünger als zehn Jahre oder seine körperliche Entwicklung lag deutlich unter der Altersnorm, so dass sich medizinische Gutachter wie Richter ein sexuelles Interesse des Täters kaum vorstellen konnten, welches für sie eine unabdingbare Voraussetzung darstellte.« (67f) »In England gab es seit 1576 eine juristische Definition des ›age of consent‹.Ein Mädchen musste mindestens zehn Jahre alt sein, sonst galt die Tat nur als ›technical‹ und nicht als ›forcible rape‹ und wurde milder bestraft« (McLynn 1991, 107, zit.n. Lorenz 2003, 68).

Was sagen denn diese „Gewohnheiten“ der patriarchalen Rechtsvorstellungen nun über die feministischen Kampagnen? Wie konservativ denkt diese Kommunistin? Oder könnten die verfemten Feministinnen am Ende Recht gehabt haben mit ihrer Aufdeckung des Skandals einer Gewalt, die sehr viel älter ist als der Kapitalismus, unabhängig von ihm grassiert und mit seinem Verschwinden nicht verschwinden würde? Aber das passt nicht ins Konzept der linken Tatabwiegler und Ursachenverschieber.

 3. Familie als Brutstätte des Sexuellen.

Zur Diskussion stehen nicht einfach Schuld, Tatbestände, Herrschaft und Macht und im Gegenzug Gesetze, Einsperrung und Sühne – die Problematik ist tiefer, widersprüchlicher, grundlegender ins Gesellschaftsganze, in die Konstruktionen von Familie, Sexualität und Kindheit eingelassen.

Um die linken Konstruktionen plausibler erscheinen zu lassen, müssen alle „bürgerlichen“ Verhältnisse als obsolet erscheinen. Denn die Linke, im Besitz des Monopols der Wahrheit über das „Gesellschaftsganze“, das total neu zu definieren ist, und zwar von seinen linken Teilen, weiss, was zu insgesamt verwerfen ist. Die sexuelle Gewalt(herrschaft) quer durch alle Klassen fand sie aber noch nie so verwerflich wie die „bürgerliche“ Familie, die sie als Sitz des Bösen identifiziert. (Die Arbeiterfamilie wurde von den Märchenonkeln des Linkspatriarchats bekanntlich idealisiert.)

Sexualität ist nun nach neolinker wie nach strukturalistischer Definition ein Konstrukt, im linksdrehenden Vulgärfeminismus sind Sexualtriebe eine kulturelle Konstruktion (einen männlichen Sexualtrieb gibt es nicht laut Alice Schwarzer, no comment). Es sind die Fantasmen der ebenfalls linken Genderdoktrin, die sich feministisch nennen und keine biologischen Voraussetzungen der spezies mehr kennen.  Da ist die Mutterschaft noch im Weg auf dem Marsch in die schöne neue linke Genderwelt. Sie muss noch abgeschafft werden durch die neuen Adoptionsreglemente, die nach dem Abgeben der Kinder ab Geburt in die Krippe das Abgeben an Homo- „Paare“ regeln werden. Wer sich noch wehrt, ist „homophob“.  (Die Degradierung der Weiblichkeit durch die linksradikale frauen- und mütterfeindliche Ideologielieferantin Judith Butler wäre mal gründlich zu untersuchen, die den Anti-femisten Steilvorlagen bietet…)   

Da ist dann der Meister aller Inzest-Experten nicht weit:

Über diesen Zusammenhang schreibt Michel Foucault: »Die Familie hat vielmehr die Sexualität zu verankern und ihren festen Boden zu bilden. […] Aber in einer Gesellschaft wie der unseren, in der die Familie der aktivste Brennpunkt der Sexualität ist und in der die Anforderungen der Sexualität die Existenz der Familie erhalten und verlängern, nimmt der Inzest […] einen zentralen Platz ein: hier wird er ständig bemüht und abgewehrt, gefürchtet und herbeigerufen – unheimliches Geheimnis und unerlässliches Bindeglied.« (1976/1983, 131) –

Von wem bitte wird er „ständig bemüht“. Von der Familie? Von den Kindern? Von den Müttern? Wer „ruft“ den denn „herbei“? Der Herr drückt sich er ein wenig wirr aus. Was will Onkel Foucault den Kindern hiermit sagen?

Wenn ein Sexualunhold in der Familie ein Kind missbraucht und sich an seiner Angst begeilt, dann „bemüht“ er nicht den Inzest, sondern verübt ihn, er begeht ein Sexualverbrechen. Frau Frigga, die den Meister kritiklos ehrfürchtig zitiert, ohne leise Spur einer Korrektur obstruser Ansichten, stellt hier nicht fest, dass der intellektuelle Herr nicht mal zwischen Kindesmissbrauch und Geschwisterinzest unterscheidet. Sowie nicht zwischen dem sexuellen Missbrauch und etwaigen freiwilligen inzestuösen Beziehungen unter Erwachsenen. M.a.W. der Mann ist nicht in der Lage zwischen Vergewaltigung und einverständlicher Sexualität zu unterscheiden, was er in seinem „Brennpunkt der Sexualität“ mit Bedacht vermischt.

Die Hoffnung, dass es vornehmlich untere Schichten seien, in denen solche Übergriffe geschähen, speist sich historisch aus der späten Einbeziehung eben dieser Schichten in den Gesamtkomplex der Konstruktion und Kontrolle von Sexualität.

Frau Frigga möge doch den „Gesamtkomplex der Kontruktion von Sexualität“ jenseits des schlüpfrigen Geländes der Primatennatur erläutern, aber eintrittsfrei.

Der Gesamtkpomplex dieses Begriffsbrimboriums dient ausschliesslich und explizit der Ablenkung von den üblen und unappetitlichen Fakten des massenhaften Kindesmissbrauchs durch triebgesteuerte und darüberhinaus kulturell aufgeblasene Männlichkeit.

 »Eine ganze Politik des Schutzes der Kindheit oder der gerichtlichen Bevormundung von ´gefährdeten´ Minderjährigen zielte unter anderem darauf ab, sie aus Familien zu entfernen, die man !– wegen Platzmangels, zweifelhaften Zusammenlebens, gewohnheitsmäßiger Ausschweifung, ›Primitivität‹ oder Entartung – inzestuöser Praktiken verdächtigte« (155f)

M. a.W. der saubere intellektuelle Kriminellenversteher, dem jeder Begriff von sexueller Gewalt völlig fremd ist, verdächtigt hier alle Versuche, Kinder vor sexuell übergriffigen Männern in den besagten Familien in Sicherheit zu bringen, als Angriff auf die Unterschichtfamilien, mit welcher abgelutschten Platitüde ihm der linke Beifall sicher ist. Die sexuelle Gewalt der Sexualunholde kommt im Kopf des Herrenmenschen nicht erst vor.

Feministinnen, die gerade die ´normalen angesehenen Mitglieder der Gesellschaft als beteiligt vorführen, arbeiten daher an einem wichtigen Widerstandspunkt.  Er greift allerdings zu kurz, wenn er nicht das gesamte Sexualitätsdispositiv der Kleinfamilie aufs Korn nimmt.

Die Antifeministin lässt feministischen Widerstand gegen sexuelle Gewalt, dessen Gegenstand sie nicht weiter leugnen kann, nur insoweit gelten, als er das linke Feindbild „Familie“ aktiviert. Um die Männer in der „Familie“ geht es der Antifeministin nicht. Glaubt die linke Glaubensschule vielleicht, der Missbrauch höre mit der Auflösung der Familie auf? Was erzählen diese Märchentanten da mit Foucoualt & Konsorten als Inzest-Experten?

 Foucault expliziert als treibenden Widerspruch in der Familie: »So weiß man natürlich, dass die Kinder keinen Sex haben: und hat damit einen Grund, ihnen den Sex zu untersagen und ihnen die Rede davon zu verbieten, […] einen Grund, ein allgemeines und lastendes Schweigen durchzusetzen.« (12)

Foucault gehört zu der Sorte von Täterverstehern, die das allgemeine Schweigen über den Kindesmissbrauch noch intellektuell bombastisch aufbereiten und mit perversen Erkenntnissen aus seinen Fantasien, dass „Kinder Sex haben“, anreichert. Denn Kindesmissbrauch hat nicht das Geringste mit „Sex haben“ von Kindern zu tun, sondern nur mit Papas Spass an Sex-haben-mit-Kindern. Dieser Tatsache möchte Onkel Foucault zuvorkommen mit der Insinuation, dass die Erwachsenen den „Sex“ von Kindern (den diese in der Tat beim Misnicht haben, höchstens erleiden) leugnen.

Ein vergewaltigtes und missbrauchtes Kind hat keinen Sex im Sinne von Schmuddelonkel Onkel Foucault. Seine Nachbeterin gehört zu den geistig wohl behüteten Papatöchtern, die sich keine Abweichung von Papas verkommenen Ansichten erlauben, weil der Papa seine brechreizenden Vorstellungen in Form von intellektuellen Nebelbomben anbietet.

 Das bestgehütete Geheimnis. Der Sexuelle Kindesmissbrauchvon Florence Rush erschien 1980, also zu einer Zeit, als Foucault das Geheimnis schon kennen konnte, aber nicht sie, sondern das Männchen von der Täterschutzfront ist die Autorität für Frigga Haug, der das Weibchen willig nachplappernd folgt.

Was die Autorin Florence Rush aus ihrer eigenen Erfahrung mit Opfern und Tätern zu berichten hatte, möchte Haug lieber nicht so genau wissen, das hat zuviel mit den Tätern und den Opfern zu tun, und zu wenig mit dem „Gesamtkomplex der Konstruktion von Sexualität“. Blubber blubber.

Der paradoxe Satz bestimmt die Konstruktion des unschuldigen Kindes als Opfer. Der Satz bezieht sich zunächst auf den Auftrag, Onanie bei Kindern zu verhindern, zu pathologisieren, und damit Sex als Grund von Fehlentwicklung, Krankheit etc. anzusehen – wobei die ebenfalls ins Licht der Öffentlichkeit gerückten Fälle von Kinderpornos keineswegs dem Dispositiv widerstreiten, sondern lediglich zeigen, dass hier Dimensionen aus dem Sexualitätsdispositiv in »die Ordnung jener Dinge überführt« wurden, »die sich bezahlt machen« (13).

In diesem linken Kindergarten stellt Tante Frigga zusammen mit Onkel Foucault statt Papas Sexualität die angeblich verbotene (gleiche?!) der Kinder in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit, womit das linke Täterschutzkartell unterstellt, dass nur diese prüden bürgerlichen reaktionären Spiesser dieselbe als die Ursache des Kindesmissbrauchs nicht zur Kenntnis nehmen. Was hat denn Onanie von Kindern mit dem Kindesmissbrauch durch den Erwachsenen zu tun? Hier sollen die Väter aus dem Zentrum entfernt werden; man konzentriert sich auf die ach so dummen prüden Mütter, die angeblich nichts von kindlicher Sexualität verstehen, für die dieser Herr zuständig ist und die von der Foucault-Gemeinde in den Mittelpunkt ihrer eigenen Fantasien gerückt wird. Das angeblich von der Mutter durch Schweigen zur Sexualität schwer geschädigte Kind muss vom Guru der Foucault-Sekte erlöst werden zu befreiter Sexualität, frei für jeden Onkel, ohne die störenden Mütter, die noch prüde und „bürgerlich“ dazwischenfunken könnten. Mütter sind reaktionär, sind Kinderverderber, Schmuddelonkel ist fortschrittlich, ein Kinderbefreier.  

Vom Kindesmissbrauch zur „kindlichen Sexualität“ – das ist der durchgehende Leitgedanke dieses Textes, – wie auch aller Pädophilen-Websites, die nur in weniger intellektuell ambitionierten Verschnörkelung auch immer die von den Müttern angeblich verbotene „Sexualität des Kindes“, der nur die pädophilen Kinderfreunde gerecht werden, zu würdigen wissen. Das pädophile Programm ist nicht zufällig auf dem Boden linker Befreiungsideologien gediehen. Da wurden die Kinder von der bösen Familie und den prüden Müttern befreit, damit im Sumpf der Muehl-Kommune der richtige Gebrauch von ihnen gemacht werden konnte… oder damit sie in der Odenwald-Schule von aller Familienrepression befreit nach Lust und Laune ihrer Onkel Befreier „Sex haben“ konnten nach Bedarf der linken Pädogogen.

Die Argumentation ist so verlogen und korrupt, als würde man Studien zu Vergewaltigungen mit ausschweifenden Auslassungen zur Sexualität der Opfer einleiten und die Aufmerksamkeit exklusiv auf diese lenken. Man kennt diese Mentalität der Opfer-belastung und Täterentlastung von Gerichten, die sich früher – d.h. vor den feministischen Protesten – ausführlich mit der Moral der Vergewaltigungsopfer befassten und sich ihrem Vorleben widmeten, um die Täter zu entlasten.

Haugs Interesse ist auch von dieser Verfassung, was die Vorliebe für Meister Foucault als Inzestexperten begründet, der diese Methode auf der Ebene der Gesellschaftsanalyse exerziert und seine Vorstellung von „Vätern und Müttern“ exhibiert wie folgt und auch vor schlichtem Unsinn nicht zurückschreckt.

Väter und Mütter sind aufgerufen, beständig Körper und Begehren ihrer Kinder zu kontrollieren, stets Sex im Hinterkopf, der verhindert werden muss und der eben dadurch explosiv ins Zentrum von Familie gerät.

Wer hier stets Sex im Hinterkopf hat, ist Herr Foucault, der obsessiv von seiner sexualmanischen Fantasie gesteuert wird, um allen Eltern, die ihre Kinder nicht als Sexualobjekte betrachten, die eigene Sexbesessenheit zu unterstellen.  Ähnlich verhält es sich mit Freuds Offenbarungen über das sexuelle Begehren der Mutter, das er allen Knaben andichtet, wobei er von sich selber auf alle anderen schliesst , obskur wie seine Erkenntnisse über die „kindliche Sexualität“, die er nicht allen Kollegen und vor allem nicht allen Analytikerinnen nach ihm auftischen konnte. Aber der Widerspruch von weiblicher Seite fand weniger Beachtung als die Behauptungen und Offenbarungen der männlichen Sexmeister, deren Autorität sich bis heute in den fucking fantasies der Foucault-Adoranten über die „Körper der Kinder“ verkörpert.

Folgt man diesem irrwitzigen Szenario, dann müssen es wohl die Mütter sein, die durch angeblich obsessive Kontrolle der Kinder die Sexualiät der Täterväter „explosiv ins Zentrum rücken“, d.h. zur Explosion bringen, oder wie ist dieser Humbug zu verstehen? Voll der Ehrfurcht bestaunen die durchsichtig kostümierten Paradiesjungfrauen des Links-Patriarchats des unappetitlich muffelnden Kaisers neue intellektuelle Kleider.

Da kann man gleich das Strafrecht abschaffen, weil es die doch verbotenen Verbrechen „explosiv“ ins Zentrum der Gesellschaft rückt oder wie darf man das verstehen? Genau das strebten die linken Knastbruderbefreier mit ihren Sexualstrafrechtsreformen an, die das Schutzalter für die Kinder senkten, damit die Kinder auch „Sex haben“ konnten gemäss den Herrenbedürfnissen.

In Holland wurde das Schutzalter zuhanden der Pädophilen auf zwölf Jahre gesenkt. Ideal für den Kinderstrich, wo sich jeder nach seinen Bedürfnissen bedienen konnte. Es gab in Holland auch eine nie gerichtlich verbotene Pädophilenpartei, direkt aus dem Morast der linken Sexualbefreiung der Täter gesprossen, analog den Grünen Genossenschaften in Deutschland, die auch einen Pädophilenverein hatten, ganz legal.

Nach der Abschaffung der Familie war der nächste revolutionäre Akt die Entlassung aller Geisteskranken in die schöne neue repressionsfreie Welt, in der alle Gewalttäter sich frei bewegen können; einige der nach dem Konzept „Öffnet die Irrenhäuser“ von Basaglia in die Familie zurück Entlassenen brachten danach ihre Frau oder Eltern um (aber das lag sicher nur an der repressiven Familie…)

 Familiäre Kontrollen bauen auf dem Doppelimpulsmechanismus: Lust und Macht.

Wessen Lust bitte? Der doppelte Genuss der Befriedigung sexueller und sadistischer Gelüste in Gewaltakten, die das Auskosten des Machtgefühls über wehrlose Opfer einschliessen, hat nichts mit Familie zu tun, sondern mit jeder Täterschaft, die ein Machtverhältnis des Stärkeren gegenüber Schwächeren ausnutzt. Das Ergötzen der Kinderpornokonsumenten am Anblick verängstigter und gequälter Kinder in den Pfoten von kriminellen männlichen Unholden wird hier mit wucherndem Sprachschwulst  wie „Doppelimpulsmechanismus“ u. dergl. weggewedelt bzw. in die „bürgerliche Familie“ verlegt, auf die das Milieu der neuen linken intellektuellen Proleten obsessiv fixiert ist.

Mit der Familie als Feindbild wähnte man sich auf der richtigen Seite der Sexualbefreiung. (Es sind dieselben Leute, die die Ehe als reaktionär erklärten, um alsdann die Homo-„Ehe“ als den Inbegriff des Fortschritts zu bejubeln. Einer dieser Scharfmacher gegen die Ehenorm von Mann und Frau ging in einer TV-Sendung wie ein Kampfhund verbal auf eine Verteidigerin der Normalehe los mit dem tückischen perfiden und verlogenen Argument: Was wollt ihr denn, ihr seid doch so für die Ehe – und wieso dann nicht für die Homo-Ehe? M. a.W. Wer für die Ehe von Frau und Mann ist, hat gefälligst auch für die Homoehe zu sein.  

Nach dieser Logik könnte es auch heissen: Ihr seid doch so für die Ehe -warum dann nicht für die Kinderehe? (Ehe nach  Definition der Polyamoren, nicht wahr.)  Als nächstes kommt die Polygamie, aber die ist ja schon da, die Päderastenehe steht noch bevor. die Kinderehe nach Scharia ist auch schon legal im Grünen Bereich. 

Das Hinterhältige liegt in der Unterstellung, dass mit Ehe automatisch jede Form des sexuellen Zuammenlebens zu bezeichnen sei, die man dazu erklärt, was hier nicht diskutiert, sondern vorausgesetzt wurde. Die Diffamierung der Mann-Frau -Ehe ist durch die linken „Sexualbefreier“ seit langem eingeleitet.

Foucault vernebelt die Täterschaft mit der „Familie“ und dem dramatischen Begriffsbombast von „Lust und Macht“, was alles und nichts besagt. Es ist der männliche Täter, der hier in der „Familie“ verschwinden soll – hinter Frauen und Kindern als Geiseln. Die „Sexualität der Kinder“ ist die Nebelwand, die wie ein Schutzschild die Täter deckt.

 Welches Befreiungsmodell hätten die Herrschaften denn anzubieten, in dem die Kinder vor der Sexualität erwachsener Männer sehr viel besser aufgehoben wären als in der Familie? Vielleicht die Odenwaldschule? Oder Summerhill? Oder gleich Anarchie und Abschaffung des Strafrechts? Aber um Kinder geht es den Linken gerade nicht. Es geht allein ums Täterwohl. Da sind Mütter, die laut Haug den Kindern „Angst machen“ vor Männern, ein Störfaktor, der noch beseitigt werden muss. Nicht die Männer, die Kinder missbrauchen,  machen den Kindern Angst, sondern die Mütter, die die Kinder warnen. Es geht hier um die Täterbefreiung von jeder tathinderlichen Moral, die vorsorglich als „bürgerlich“ definiert und damit als abzuschaffen degradiert wird. Als das, was es umzuwerfen gilt. Zu Pfoten der Pädophilen.

Wenn dieser Kulturtyps seine Lust am Ausmalen seiner schlüpfrigen Fantasien von der Familie auslebt, indem er Kinder und Väter, Täter wie Nicht-Täter genüsslich verquirlt zu einem unappetitlich muffelnden Begriffsgebräu, das jeder klärenden Essenz von Logik und Vernunft entbehrt, kommt diese Sauce à la Foucault heraus, in der alles zu familiärer „Repression“ verrührt ist, was sich dieser Täterhüter an  Ungeniessbarkeiten einfallen lässt, dee den Kindesmissbrauch  zum „Sex“, der den Kindern verboten sei, umdichtet. Trouvaillen wie die, „Dass Kinder keinen Sex haben“, was ihnen von der Familie „untersagt“ sei, sollen besagen, dass es den Vätern verboten sei, mit Kindern „Sex zu haben“ – was für eine Repression! Foucaults Schmuddelfantasien sind opulent:

 Lust, eine Macht auszuüben, die ausfragt, überwacht, belauert, erspäht, durchwühlt, betastet, an den Tag bringt; und auf der anderen Seite eine Lust, die sich daran entzündet, dieser Macht entrinnen zu müssen, sie zu fliehen, zu täuschen oder lächerlich zu machen.« (61)

Wer bitte entflieht hier wessen „Macht“?! Hier wird der Tatbestand der Sexualverbrechen an abhängigen Kindern zu einem albernen Familien-Lustspiel umgewertet, an dem Täter und Opfer gleichermassen lustvoll beteiligt sind.

 Aus dieser Analyse lässt sich folgern, dass die Verschwiegenheit und das Geheimnis um den Sex von Kindern im Fall von K genutzt und ausgebeutet wird, um eben den Sex, der zu verhindern war, unter dem Mantel seiner Nichtexistenz im Eigennutz zu praktizieren.

Aus dem Aberwitz, der aus dem Kindesmissbrauch ein lachhaftes Lustspiel macht, wird bei Frigga Haug eine „Analyse“, aus der sie in abstrusen Arabesken rund um die Foucaultsche Verbrämung und  Verschnörkelung des nackten Tatbestands folgert, dass die Verschwiegenheit – nicht das Opfer! -ausgebeutet wird durch den Täter. Er  ist auch nicht der Ausbeuter des ausgelieferten Kindes, er zwingt nicht das Kind zum Schweigen, sondern er „nutzt die Verschwiegenheit“. Danach ist die Familie der wahre Täter, weil sie „ein Geheimnis um den Sex von Kindern mache“.

Es ist die linke Camorra, die um die Täter der Kindesschändung ein Geheimnis macht und den kriminellen Tatbestand mit einfältigen Einfällen verschleiert, indem sie den Tatort Familie zum Täter macht. 

Im Bestreben, das best gehüteten Geheimnis, das die linke Sexualbefreiungsbrigade gar nicht beleuchten will, in weiteres Verschweigen zu hüllen und zu tarnen, wird nun Onkel Foucault als Gewährsmann herangezogen. Und wie jeder gute Onkel, vor dem die Mutter die Kinder nur warnen können, weiss Onkel Foucault, was dem Kinde frommt, nämlich die Befreiung von den Müttern, die aus den fremden Onkeln kein Geheimnis machen, sondern den Kindern sagen, was Sache ist.

Es geht hier nicht um den „Sex von Kindern“, wie Onkel Foucault und Tante Frigga (mit Papa Freud für alle Fälle) suggerieren, als provoziere dessen Verschweigen die Übergriffe der männlichen Familienmitglieder, wie die Väterhüterinnen insinuieren, – es geht um erwachsene Männer, die in diesem ganzen Text aber nicht als solche vorkommen. Sie werden unter allerlei Begriffshokuspokus. wegdefiniert, weggezaubert. Das Geheimnis ist nämlich Papas Sexualität und nicht die der Kinder. Haug argumentiert wie die Pädophilenbanden im Internet, die auch immer erklären, wie sehr die Kinder nach dem „Sex mit“ Erwachsenen gieren, den die dummen Mütter ihnen verwehren. .

 Familie wird so nicht Schutz, sondern Gefahr. Im Grund rührt ein solches unbotmäßiges Verhalten der Väter an die »Mikrophysik der Macht«, da es eben die Mechanismen, auf denen moderne Machttechniken beruhen, durch antiquierte Beanspruchung verkehrt.

 Auch dieser Begriffskokolores  soll wohl die nackte männliche Gewalt verhüllen –  aus den kriminellen Taten der Täterväter werden hier „unbotmässiges Verhalten“ und „antiquierte Beanspruchung“ (!) „moderner Machttechniken“!!! Waas am Kindesmissbrauch modern sein soll, dass bleibt Onkel Foucaults Geheimnis. 

Ist kindgerechtes Verhalten von Vätern etwa „botmässig“? (um mal Haugs Interpretation des Kindesmissbrauch als Pendant zum angeblich „richtigen Gebrauch“ auf ihre Um-Schreibung des kriminellen Sachverhalts anzuwenden). Sexualverbrechen sind sehr viel mehr als eine Unbotmässigkeit, zu der sie hier wohlwollend umfrisiert werden.

Die Täter-Friseuse Haug aus dem Modesalon Foucault reiht die Verbrechen unter die nicht familienkonformen, die nicht „bürgerlichen Verhaltensweisen“, womit sie in den allgemein familienkritischen Diskurs geraten und neutralisiert werden sollen. Papa ist dann kein Familienspiesser mehr, nicht wahr, wenn er gegen die „reaktionäre bürgerliche“ Moral verstösst und vom „Sex“ mit dem Kind „Gebrauch macht“, er ist dann eine Art Revolutionär, die Täterschaft fällt auf die Familie zurück und „die Sexualität des Kindes“, nur nicht auf den Mann in und ausserhalb der Familie. Denn die Täter im nicht familiären Pädogogikbereich sind bekanntlich auch recht zahlreich und bevorzugen Berufe, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen die Beanspruchung moderner sexueller Padogogentechniken ermöglichen, gell.   

Macht als Zugriffsrecht auf die Körper entspricht laut Foucault (Kap. V) dem Zeitalter des Souveräns, bevor andere Machttechniken, klassenspezifisch ausgeprägt (vgl. 155f), den Körper durch Intensivierung und Kontrolle des Begehrens ins Zentrum rückten.

Pappalapappa. Die sexuellen Zugriffsrechte auf die „Körper der Kinder“ und aller verfügbaren Sexualobjekte haben sich die Täter aller Zeiten genommen, völlig unabhängig vom „Zeitalter des Souveräns“ und „anderen „Machttechniken“, „klassenspezifisch ausgeprägt“. Die schönfärberische Ablenkungs-Augenwischerei, intellektuell foucault-gestylt, gehört zur Wischiwaschi-Technik., mit der der linke Salon über die keineswegs klassenspezifische Gewalt der Sexualtäter, also der erwachsener Männer, an Kindern in Krieg und Frieden dröhnend hinwegschwadroniert.

Der „Körper“ des Kindes wird nicht erst durch die „Kontrolle des Begehrens“ ins Zentrum von Papas sexueller Gier nach dem Kind gerückt, sondern befindet sich wie bei allen sexuell Übergriffigen bereits drin im Zentrum der Gier, aus dem keine Kontrolle sie mehr rausbekommt.  Kindesschänder sind nicht so leicht kontrollierbar, es sei denn sie befinden sich fest in Kontrolle des Strafvollzugs. Wollen die linken Familienexperten vielleicht sagen, ohne die familiäre Kontrolle würden die Kindesschänder vielleicht freiwillig auf ihre Bedürfnisbefriedigung verzichten? Und weiter geht es aus Friggas Märchenstunde mit Onkel Foucault:

»Auf der einen Seite wurde der Vater zum Gegenstand obligatorischer Liebe erhoben; wenn er aber seinerseits zum Liebhaber wurde, so wurde er durch das Gesetz abgesetzt.« (156)

Die wohl entlarvendste Selbstoffenbarung aus diesem ganzen ungeniessbaren unappetitlichen fucking Foucaultkram ist der Vater, der als Kinderschänder „zum Liebhaber“ (!) wird. Wie alt darf denn das Mädchen sein, das der Papa so lieb hat, dass ihm noch Jahre hinterher schlecht wird, wenn es an diese Sorte von „Liebhaben“ denkt. Damit ist das Sexualverbrechen, das ja nur eine kleine Nebensache im grossen linken Gesamtzusammenhang der totalen Menschheitsbefreiung sein kann, auf dem Hauptgleis der „modernen Machttechniken“ gelandet, die keine Täter mehr kennen, nur noch anonyme „Machtstrukturen“. Ja da kommt es richtig zu sich, das richtige linke Bewusstsein an sich!

 Bei der Entfaltung moderner Machttechniken hat Foucault auf die besondere Rolle des »Geheimnisses « und des »Schweigens« verwiesen und gezeigt, wie das »Geständnis«, der »Wille zum Wissen«, die Suche nach »Wahrheit« Stationen von Machtentfaltung sind (Kap. III).

Es war die genannte Autorin Florence Rush, die auf die Rolle des Schweigegebots der Täter gegenüber den missbrauchten Kindern „verwiesen“ hat, aber nicht so wie Onkel Foucault, der das „Geheimnis“ zur Ursache des Verbrechens macht, statt das erzwungene Schweigen als Methode der Täterdeckung zuzugeben. Hier wird das best gehütete Geheimnis nur weiter gehütet von den Helferinnen der Herrenkultur und Pflegerinnen ihrer intellektuellen Hüllen. Kaisers neue Kleider brauchen eine aufwendige Pflege.

Bei Foucault und Konsorten sind die sexuellen Übergriffe erwachsener Männer auf Kinder zu „modernen Techniken“ abstrahiert und verkleidet. Den Namen der patriarchalen Macht, den Namen der Männergewalt, soll man wie den Namen Gottes nicht nennen. Es handelt sich angeblich um „moderne Machttechniken“, die der Täter nur „antiquiert beansprucht“. Was dieser intellektuelle Unhold hier als Offenbarung beansprucht, ist ein antiquiertes patriarchales Gebrodel im Hirn, das die nackten Fakten bedeckt wie das Parfüm im Barock über der Scheisse. Er stinkt vom Kopf her, dieser faule Foucault-Fisch.

Alle diese Elemente kehren in verrückter Formation wieder in den Kampagnen um K.

Die feministischen „Kampagnen“ gegen den Kindesmissbrauch, der weiterhin unaussprechlich bleibt, reduziert auf K wie Kollaboration, wie Komplizin, wie Korruptheit usw., sind so „verrückt“ wie der Foucaultsche Diskurs, den Haug ins Zentrum ihrer linksorthodoxen Weltsicht rückt zum Zweck der Ablenkung von den feministischen Nebensächlichkeiten, vom Gedöns um die sexuelle Gewalt, gell. Eine nicht linke, eine feministischen Analyse, die von diesem Quatsch unberührt bleibt, hat laut den Liebedienerinnen in Papas Welt (in der Papa als „Liebhaber“ des Kindes auftitt…!) nur sekundäre Bedeutung, kann keine wirkliche Geltung beanspruchen kraft ihrer eigenen Argumentation, sondern hat ihre Berechtigung allenfalls als Ableitung aus dem Foucaultschen Zentrum, um das subalterne Denken kreiselt.

Das vom Vater erzwungene Schweigen, selbst Stützpunkt der Familie – ein Grund, warum die Mütter zumeist eine so düstere Rolle im Drama spielen –, kommt in eine seltsame Position.

Eine ganz besonders düstere, wenn auch nicht so seltsame Rolle spielen die linken Patriarchatshelferinnen, die die Herrenwelt vor dem Feminismus retten müssen und die Kinder vor den Müttern warnen, die ihnen „Angst machen.“ Wie gesagt keine leichte Aufgabe angesichts so vieler vorliegender Fakten. Wehe eine Mutter spielt keine düstere Rolle, sondern klärt das Kind über die düsteren Vorhaben der Onkel auf, dann kommt Tante Frigga und erklärt dem Kind. dass es sich vor niemand fürchten muss. Ausser vor seiner Mutter.

 Das Geständnis und Bekenntnis, die Beichte sind nicht länger bloß Machtmittel, die den ganzen Apparat der Überwachung am Laufen halten und intensivieren, sie sind selbst auch notwendige Befreiungsschritte, die eine andere Wahrheit über die Familie öffentlich machen. Sie sind zudem zumeist die einzige Möglichkeit, dem Kräfteverhältnis, welches ja nicht nur diskursiv, sondern auch materiell ist, zu entkommen (vgl. Smith 1994).

Was eine Kosmetikerin der Männergewalt am Kindesmissbrauch zuletzt interessiert, den sie schon zu Anfang als Begriff eliminiert bzw. auf „K“ reduziert hat, als ein Unaussprechliches, das man in Schweigen hüllen und vor dem Feminismus zu retten hat, sind die Täter und ihre Taten, und entsprechend die Situation der Opfer.

 Statt das Schweigen zu durchbrechen, in das diese Verbrechen immer wieder von neuem gehüllt werden, kaum dass sie einmal aufgedeckt wurden, und zwar in der Öffentlichkeit, nicht nur in der Familie und der sexuell befreiten Schule mit dem Schmuddel-onkelprogramm, jenes Schweigen, das die linken Welterklärungs-zusammenhänge um die irrelevanten „Einzelfälle“ breiten, wird ein intellektuell augenwischerisches  Familien“diskurs“panorama entworfen im „verrückten“ Foucault-Design, eine von den Tätern und ihren Taten weit entrückte Phänomenologie des Schweigens, das als „Stützpunkt der Familie“ (?!) und des „ganzen Apparats der Überwachung“ (blablablapp) markiert wird – um die Familie oder „den Apparat“ (?) was immer das sein soll, als Zentrum der Tat vorzuführen, wobei der Täter um so zielsicherer aus dem Blickfeld gerückt wird, je manierierter und gepreizter der ganze Schweigediskurs in der linken fucking family mit Papa Foucault zum Ergötzen der Kindesschänderschweine ausartet. 

 Zwar handeln die Bekenntnisse nicht von eigenem Begehren, dessen Wahrheit ans Licht muss, um behandelt und in die richtige Form gebracht zu werden, sondern sie berichten über das sexuelle Begehrtund Verfügtwerden durch diejenigen, die solches gerade verhindern sollten.

Wessen Wahrheit bitte muss hier ans Licht, die von Foucault und seiner botmässigen Nachbeterin verschleiert wird, welche Papas Verhalten in die rechte Form bringt, damit es unter dem „eigenen Begehren“ (der Kinder?!) zum Verschwinden gebracht wird, zur quantité négligeable gerät Das Begehren des Weibchens nach der Gunst des Männchens ist doch unbezähmbar.

 Die Einsatzposten haben ihre Stellen gewechselt. Aber ihre Sprache ist geblieben (vgl. Acloff/Gray). Das macht, dass sie eine öffentliche Auftreffstruktur finden, die auf die einzelnen Momente gut vorbereitet ist: die Anheizung der Lüste durch möglichst detailreiche Schilderung der Vorgänge, das Herausbringen der ›Wahrheit‹, die Konstruktion des unschuldigen Kindes als Opfer, die Isolierung von einzelnen Schuldigen und v.a. die Entdeckung von Sex am Grunde sämtlicher Pathologien.

Nun läuft sie zur Hochform auf, die Kollaborateurin und Kosmetikerin der Männerverbrechen, die sich nicht entblödet, den Kindern das Begehren der Vätertäter unterstellen, eine Schuldverschiebung von den Tätern auf die Opfer, deren Muster sich auch auf jeder Pädophilenwebsite und in den Brechreiz-Broschüren für Sextouristen nach Fernost finden lässt.

Da werden die kindlichen Opfer hämisch und höhnisch als vermeintlich „Unschuldige“ zum grunzenden schmunzelnden Behagen der Täterhüter vorgeführt. In bester Kinderstrich-kundenmentalität werden die Anzeigen der Verbrechen zur „Konstruktion des unschuldigen Kindes als Opfer“ herabgestuft.

Es ist die düstere Rolle der Tante Täterschützerin, die die dubiosen Gelüste der Kindesschänder den Kinderschützern anzuhängen versucht, was sie offenbar mit den „detailreichen Schilderungen der Vorgänge“ meint (über die man den Mantel des Schweigens breiten soll, wenn es nach den weiblichen Hilfskräften dieses männlichen Verbrechertums geht, das sich in den Grünen Kindergartenplänen zur „Sexualerziehung“ eine legale Spielwiese geschaffen hat. )

 Die Befreiungsversuche werden vereinnahmt, und wo nicht öffentliche Leugnung das Aufrechterhalten der Familie als rein und unbefleckt geraten sein lassen, wird die Familienform gestärkt durch die Propagierung von Einzelschuldigen zur Festigung der Normalität aller übrigen Familien. Dazwischen irrt das Mädchen als Opfer und immer auch als Lolita, verderbte Unschuld, die die Väter die Aufgabe, das Begehren der Heranwachsenden zu kontrollieren, nicht so ohne weiteres unbeteiligt durchhalten lässt. Denn schließlich müssen seit der „Pädagogisierung des kindlichen Sexes“ die »Eltern, die Familien, die Erzieher, die Ärzte und später die Psychologen […]diesen kostbaren und gefährlichen, bedrohlichen und bedrohten Sexualkeim in ihre stete Obhut nehmen« (Foucault 1976/1983, 126).

 Wäre es nicht so widerwärtig, es wäre nicht der Rede wert, was hier alles an Entlastungsstrategien für die Vätertäter von ihrer botmässigen weiblichen Vertreterin aufgeboten wird. Die Absicht ist transparent: die verrücktesten Verrenkungen des korrupten Ablenkungsmanövers scheuen vor keiner Abgeschmacktheit zurück. Es sind aber gerade die „Befreiungsversuche“, nicht ihre „Vereinnahmung“ (öffentliche Diskussion nicht genehm?), die der Weiblichkeit im Dienst ihrer links-patriarchalen Hintermänner nicht geheuer sind. Diese Macht darf nicht von unbotmässigen feministischen Frauen angetastet werden. Denn die linke Herrentheorie hat ja das Deutungsmonopol für alle „Verhältnisse“ der Welt, der vergangenen und die künftigen. Sie muss unbefleckt durch feministische Analysen bleiben, überwacht nur durch die Kontrolle der Meistertheoretiker.

Es war die feministische Störung des linken Welterklärungs-monopols, in dem sich Fritz und Frigga einig sind, was Friggas Hilfsdienste auf den Plan rief, um „die Frauenbewegung“ vor dem Feminismus für den Herrengebrauch zu retten. Mithilfe der Wunderwaffe Foucault, die die Begriffe auflöst, bis von der Kindesschändung nichts mehr übrig bleibt als „der ganze Apparat“. D.h. der Papparat soll unsichtbar bleiben.

Haug&co haben es auf die Rettung des Einzeltäters abgesehen, weil die maxianische Heilslehre nur mit dem Grossen Ganzen der Gesellschaft insgesamt zu tun hat und nicht mit dem Gedöns des Nebenwiderspruchs.

 Man kann in den öffentlichen Kampagnen um K bes. bei feministischen Therapeutinnen (Expertinnen) erkennen, dass sie Foucaults Auffassung oberflächlich teilen bei vollständiger Verkennung des wiederum von Foucault herausgearbeiteten allgemeinen Sexualitätsdispositivs in Familie und Gesellschaft.

Charakteristisch für die Haugschen Erkenntnisse ist die systematische Ausblendung aller feministischen Autorinnen zum Thema, deren angebliche Verkennung des Foucaultschen „Sexualtätsdispositivs“ (!), weil sie es nicht übernehmen so wie Frigga Haug , die es in ungetrübter Autoritätshörigkeit und Gläubigkeit gegenüber dem Meister wie eine Offenbarung präsentiert, erst noch zu belegen wäre. Sie ist weit entfernt von jeder leisen Kritik der patriarchalen Prämissen auf schlüpfrigem Grund der Foucaultschen „Analyse“, in der die Täterväter als „Liebhaber“ der sexuell begehrlichen Kinder erscheinen, was Frigga Haug ohne Wenn und Aber mitmacht. Soviel zur basalen Unappetitlichkeit dieses Sexualitätsdispositivs.

 Das bringt sie auf die Seite der Hüter puritanischer Ordnung, die vom Sexualitätsdiskurs die Seite der Hygiene und Ordnung übernehmen und gegen die Körper wenden, als seien diese tatsächlich etwas ihren eigenen Lüsten Äußerliches.

Das könnte ja keine Puffmutter des Linkspatriarchats schöner formuliert haben!  Es ist die feministische Nichtanerkennung des patriarchalen „Sexualitätsdiskurses“, in dessen Sumpfgelände Meister Michel Foucault nur eine kleine Blüte ist, was die linken Hilfskräfte ärgert. Allein die Reduzierung der Sexualverbrechen auf nur gegen „die Körper“ der Opfer gewendete Taten (vom Seelenmord an den Kindern keine Rede, das passt so gar nicht ins materialistische Muster der Foucault-Mode) zeigt eine inhumane Denkweise an, in der die psychischen Zerstörungen der Person nicht vorkommen. Bei Foucault kein Thema, ebenso von den Lüsten der kriminellen Lüstlinge keine Rede,  dafür aber von den „Lüsten“ der von Foucault favorisierten und fantasierten Lolitas.

Der Versuch der Mädchen, der Öffentlichkeit oder staatlichen Apparaten wie Justiz, Sozialarbeit und therapeutische Institutionen gegenüber das Schweigen zu brechen, ist wiederum eingefangen in die gleichen Dispositive von Sexualität und Familie mit der Selbstpositionierung als unschuldige Opfer.

Der Versuch der Patriarchatsgehilfinnen, in der Öffentlichkeit die Analysen der Täterschaft sexueller Gewalt zu diskreditieren, ist eingefangen ins Pogramm der linken Puffdispositivs, wonach die Täter der Sexualverbrechen an den Frauen und Kindern als die wahren Opfer moderner Machttechniken erscheinen, die sie „beanspruchen“. Insbesondere sind sie von jedem Versuch, Einzeltäter haftbar zu machen, zu retten. Frigga Haug macht sich als Sanitäterin fürs patriarchale linke Bewusstsein verdient, das mit dem Feminismus zusammenstiess.

 Der Ausbruch müsste die Infragestellung von fast allem, das bisher galt, bedeuten: Familie, Sprache, Öffentlichkeit und Sexualitätsdispositiv. Solche Bewegung zeigt die Heranwachsenden ja nicht nur ausgeliefert an sexuelle Übergriffe von Vaterpersonen – diese sind vielmehr selbst eine Form der Äußerung ihres prinzipiellen Ausgeliefertseins in Familie und Gesellschaft. Gegenmodelle können nur aus einer sozialen Bewegung kommen, nicht von einzelnen. Die in ihnen Engagierten können Netze bilden, in denen andere Möglichkeiten des Heranwachsens, ein anderer Umgang mit dem Körper, eine andere Sprache gepfl egt werden. Sie bilden dann selbst eine Öffentlichkeit, in der sie mit anderen selbstbestimmte Individualitätsformen und damit eine andere Gesellschaftlichkeit entwickeln können.

Was Haug unter Ausbruch „aus allem was bisher galt“, versteht, ist die Rettung der Täter vor den Anklagen der Opfer. Lieber sieht die Linke alle Familien aufgelöst als die Täter aus den Familien entfernt, was nicht die Auflösung aller „Verhältnisse“ wäre. Was diese linken Musterfrauen umtreibt, ist das Täterwohl der „Vaterperson“, die hier als „Ausgelieferter“ der Gesellschaft vorgestellt wird. Ausgeliefert ans Begehren der Kinder oder wie? Es ist der alte Klassenkäse, den Foucault in neue Formen giesst. Die Gesellschaft scheint ja aus Aliens zu bestehen, die nichts mit den Täterpersonen zu tun hat, welche aber das gesellschaftliche Klima für die Kinder ausmachen. Denn die sind diesen Personen ausgeliefert und nicht umgekehrt.

Die Täterväterpersonen (Der Titel „Väter als Täter“ kommt nicht vor bei einer professionellen Verschweigerin der Taten und Verkleiderin der Täter) sind also der Familie, deren Kinder sie missbrauchen, „ausgeliefert“. Dem Schweigen in der Familie ausgeliefert, das sie den Kindern unter Drohungen auferlegen? will sagen, jeder Täter ist seiner Tat ausgeliefert, als das eigentliche Opfer, so das linke Täterdispositiv. Es könnt von Mauz sein. Feindbild der linken Menschheitsbefreier ist die Familie, wie gezeigt wurde, nicht etwa die Täterschaft der Sexualverbrechen.

 Wie das Gegenmodell zur „Familie und Gesellschaft“ (!), denen die Kinder ausgeliefert sein sollen statt den Tätern, aussehen soll, darüber schweigt Frau Frigga Haug sich gründlich aus. Odenwaldschule gefällig, mit einem besseren Dispositiv für die freie Entfaltung der Herrensexualität? Jedem nach seinen Bedürfnissen? Oder die völlig familienbefreite Muehlkommune?, das Pilgerziel der linken Schickeria, an deren Produkten sich Professor Fleck noch heute delektiert….

 »All dies heißt nicht, dass Kinder kein sexuelles Wissen oder keine Sexualität besäßen.

Will sagen: Die Kinder sind nicht so sexuell „unschuldig“, während die Täter die wahren Opfer sind, der Familie „ausgeliefert“. Der Text würde wie gesagt gut auf eine Pädophilenwebsite für das gehobenes linke Publikum passen.

Ebenso wenig meint es, dass Kinder nicht Opfer sexuellen Missbrauchs sind […], wenn sie in sexuelle Praktiken involviert werden, deren Bedeutungen und Konsequenzen ihnen nicht vollständig bewusst sind.

Wenn ein Kind sexuell missbraucht wird, wird es missbraucht und nicht „in Praktiken involviert“. Vergewaltigungsopfer werden auch nicht in Vergewaltigungspraktiken „involviert“, als handele es sich um gemeinsame Praktiken von Täter und Opfer, womit die Tat neutralisiert, relativiert und  und entpersonalisiert wird. Der Täter wird weggezaubert aus den „Techniken“ und den „Praktiken“, in die das Kind „involviert“ sein soll.

 Am Sprachgebrauch erkennt man die Täterschutzgarde. Schon die Wendung „nicht vollständig bewusstbesagt, dem Kind sei die „Bedeutung“ des kriminellen Akte immer irgendwie bewusst – nur nicht vollständig. Dass auch Säuglinge missbraucht werden, denen die Bedeutung der Tat mit Sicherheit nicht bewusst ist, wird gezielt vergessen bzw. weggelassen. Geht es doch darum, dass dem Täter seine Tat nicht recht bewusst sein soll, da er ja „der Familie ausgeliefert“ ist. Da kann er gar nicht richtig wissen, was er tut, denn in Wirklichkeit tut das ja „die Familie“ bzw. die Familienzusammenhang und die modernen „Machttechniken.“, die der Papa nur „beansprucht“ für „antiquierte“ Zwecke (die Triebnatur ist halt ziemlich antiquiert)

 Aber selbst wenn diese ihnen bewusst sein sollten, besteht dennoch große Übereinstimmung darin, dass Missbrauch in der Verletzung einer Vertrauens- und Abhängigkeitsbeziehung im Kontext des strukturell ungleichen Verhältnisses zwischen Erwachsenem und Kind besteht, und dies stellt (bes. in Bezug auf Inzest) die Annahme einer wissentlichen Zustimmung in Frage« (Burmann 2005, 240, mit Bezug auf Archard 1993).

Es ist schon grotesk, wie sich die „Experten“ bemühen, den Lesern klarzumachen, dass es sich beim Kindesmissbrauch um die Befriedigung der Bedürfnisse des Täters, des Erwachsenen handelt ohne Zustimmung des Kindes. Das scheint  im linken Salon nicht recht geläufig zu sein. Da muss erst ein Archard her, damit das linke Hirn auch kapiert, dass der Missbrauch von den Tätern ausgeht und nicht von den Opfern. Da hätte Frau Haug sich freilich schon bei den feministischen „Kampagnen“ kundig machen können. Ganz ohne Archard.

 »Sexueller K enthält in jedem Fall einenMachtmissbrauch.« (Warner 2000, 29; zit.n. ebd.)

Da bei links alle Menschen gleich sind, ist es nicht so einfach, dem linken Hirn beizubringen, dass der Erwachsene der Mächtige ist gegenüber dem Kind.

 Die Skandale um sexuellen K zeigen die Krise der Familie.

Wir haben es bei dieser Fixierung auf die Familie als den Hort des Bösen mit den Symptomen der linken Denkstarre zu tun. Diese „Familie“, die notabene  auch aus den Kindern besteht, avanciert unter dem linken Vexierspiegel vom Tatort zum Täter. Nur der Papa ist nicht sichtbar. Dafür wird das Kind verdächtigt, bzw. die „Kindliche Sexualität“ , die in den Familien angeblich „beschwiegen“ wird. Nicht so in den linken Kinderhorten, wo sie nach Foucault-Methode mit allen Mitteln sexueller Belästigung von Kindern hervorgekitzelt werden soll.  (Die deutschen Grünen schulen übrigens ihren Politnachwuchs  mit – dreimal raten – Foucault-Lektüre, wie kürzklich im DLH zu hören war….).      

Kindesmissbrauch in linken Kindergärten und Musterschulen mit Sexualbefreiungprogramm für die seltsamen Kinderfreunde existiert nicht. Das Pädophilenbefreiungsprogramm der Grünen war bis heute kein Thema in diesen Kreisen, es war selbstverständlich….

Sie ermöglichen auch, die allgemeine Ausgeliefertheit der Heranwachsenden an inkompetente und überforderte Elternpersonen in der Gesellschaft sichtbar zu machen.

Cohn-Bendit &Konsorten waren da viel kompetenter, oder die pädagogischen hochqualifizierten Personen der Odenwaldschule oder der Muehlkommune. Und erst in den fortgeschrittenen kommenden Homo-Ehen wird der Kindesmissbrauch dann verschwunden sein, man nennt ihn dann nur ab zehn nicht mehr Pädophilie, sondern Päderastie, und die wird legalisiert werden. Denn das Programm der Befreiung der Kinder von den Müttern läuft ungebrochen weiter.

Es ist unwahrscheinlich, dass missbräuchliches Verhalten von Seiten der Vater- oder auch Mutterpersonen erst jüngst virulent geworden ist und die ehemals gesunde Gesellschaft mit krankhaften Absonderlichkeiten überfällt.

Das hat auch keine Feministin behauptet, es ist allenfalls eine linke Hirnausgeburt, dass erst mit dem Kapitalismus die „antiquierten“ Übel auftauchen, die es vorher angeblich nicht gab. Dass auch für die allumfassende linke Herrentheorie die sexuelle Gewalt nicht existierte, bis heute nur eine Nebensache, allenfalls ein Anlass, die feministischen Kampagnen abzuwehren oder, wenn das nicht mehr funktioniert, sie auf den richtigen linken Nenner zu bringen, das alles hängt mit der Natur dieser Theorie zusammen, die für Frauen wie alle sexuellen Gewaltopfer, Kinder beiderlei Geschlechts, herzlich irrelevant ist. 

 Antonio Gramsci notiert, dass »in den Abruzzen und der Basilicata (wo der religiöse Fanatismus und der Patriarchalismus größer sind und der Einfluss der städtischen Ideen geringer ist, so dass es in den Jahren 1919-20 laut Serpieri dort kein einziges Mal Bauernunruhen gegeben hat) der Inzest in 30% der Familien vorkommt« (Gef, H. 22, §3, 2071).

 Was soll denn das am Thema ändern? Wird die Häufigkeit des sexuellen Kindesmissbrauchs auch ausserhalb der Städte etwa bestritten? Von wem denn? Von den Experten der „modernen Machttechniken“ vielleicht?

 4. Politik um das Gedächtnis – »False memory«.

In den angelsächsischen Ländern trat 1992 die »False Memory«-Bewegung auf den Plan, mit den in Verdacht geratenen Vätern an vorderster Front, die den diagnostizierten K als Produkt der therapeutischen Situation selbst behauptete und angeklagte Eltern dabei unterstützte, Prozesse zu führen und die Gefahren einer »verantwortungslosen Therapie« öffentlich zu machen. Sie konnte sich ebenfalls auf Freud berufen, der 1896 in Betracht zieht (und 1924 bekräftigt), »dass der Arzt solche Szenen als angebliche Erinnerung dem gefälligen Kranken aufdrängt, oder dass der Kranke ihm absichtlich Erfindungen und freie Fantasien vorträgt« (GW I, 440; SA VI, 65; vgl. Fn. 1, Zusatz 1924).

Na endlich wird der Vater der patriarchalen Inzesttheorie auch als solcher vorgestellt, wenn auch nicht der wahre Grund der Kehrtwendung von der anfänglichen Zurkenntnisnahme der Fallberichte bis zu ihrer Leugnung und Um-Interpretation. Das Bedürfnis nach Täterentlastung – ohne alle Belege (es gab dazu keine strafrechtlichen Ermittlungen) – überwog das Bedürfnis nach Wahrheit. Womit Freud zum Stichwortgeber für die nachfolgende Vaterschutzbewegung der Antifeministen und Antifeministinnen wurde.

Ian Hacking (1996) stellt den K in die Linie der von Susan Sontag am Beispiel von Tuberkulose, Krebs und AIDS beschriebenen Verknüpfung von Krankheit und Moral: »Der Streit [über Dissoziationsstörungen] tobt. […] Kindheitstraumen verleihen dem moralischen Aspekt der Störung eine völlig neue Dimension. Das sensationellste Trauma in neuerer Zeit ist der K. Als Trauma geht der Missbrauch in die Gleichsetzungen von Moral und Medizin ein. Er befreit von Schuld oder reicht die Schuld an den Missbrauchenden weiter. Eine Person mit multipler Persönlichkeit ist nicht nur im echten Sinne krank; verantwortlich für die Krankheit ist jemand anders.« (24)

 Dass in der Traumatologie Moral und Medizin gleichgesetzt würde, besagt nur, dass ein vorangegangenes Verbrechen als Ursache des Traumas anerkannt oder vermutet wird. Traumata lassen sich auch medizinisch frei von moralischer Wertung als Folge von vorangegangen Verbrechen feststellen, wie die grässlichen Läsionen der Kinder im Genitalbereich etwa, die in der medizinischen Fachliteratur zwar detailliert nachzulesen sind, aber nicht zu nennenswerten Reaktionen aus dem medizinischen Fachbereich geführt haben, soviel mir bekannt.

Dass die traumatisierte Person die Schuld „weiterreiche“, bzw. sich von ihr „befreie“ (!), setzt voraus, dass der Täter gar nicht schuldig sei, sondern fälschlich beschuldigt wird von der Person, die ihre Schuld (?!) auf ihn abschiebt. Woher will man denn wissen, dass die Traumata allesamt auf Fantasien beruhen? Eine Erkenntnis, die auch von Freud fantasiert wurde, als er die Berichte seiner Patientinnen umdeutete.

Er zitiert aus der Einleitung zur Jahreskonferenz über die multiple Persönlichkeit (1993): »Aids ist eine Pest, […] die einzelne angreift. K schädigt einzelne und ist der Krebs unserer Gesellschaft: nur zu häufig blüht er unerkannt und bildet Metastasen über Familien und Generationen hinweg.« (25)

Dem könnten Feministinnen zustimmen. Dass Gewalterfahrung eine Pest ist, die über Generationen hinweg schädigt, dürfte zutreffen, nur geht aus dem Zitat nicht hervor, wer hier als die Geschädigten betrachtet werden. Sollen das vielleicht die „Beschuldigten“ sein, an die die Schuld angeblich „weitergereicht“ wird oder wie?

 Die »multiple Persönlichkeit« ist in diesem Kontext für Hacking lediglich ein »beispielhaftes, wenn auch nur kleinformatiges Gedächtniskonzept« (10). Er will eine Archäologie vorlegen, in der ein Oberflächenwissen mit den Polen Macht, Politik, Wissenschaft regulierende Kontrolle gewinnt (279). Hierfür prägt er den Begriff »Memoro-Politik«. An der Bewegung um die multiple Persönlichkeit in den USA der 1980er Jahre diagnostiziert er exemplarisch, dass drei ganz unterschiedliche Elemente den Nährboden für das plötzliche massenhafte Auftreten dieser „Geisteskrankheit“ abgaben: ein Befreiungsdiskurs, der aus der feministischen Bewegung kam, ein konservativer Diskurs, der aus der Angst um die Familie herrührte (79), und ein »größeres kulturelles Umfeld, in dem sie erklärt und lokalisiert werden konnte. Dieses Umfeld war der K« (58). Hacking bezweifelt nicht, dass es K gibt – er gibt vielmehr diesem Verhalten eine längere Geschichte. Sein Zweifel gilt der Verbindung von K und Geisteskrankheit/multipler Persönlichkeit. Er zeigt die Verwandlung einer medizinischen Diagnose in eine Volksbewegung mit Formen von Glauben, Bekenntnis, Religiosität, Anhängern und Dissidenten, eine Entwicklung, die als solche schon geeignet ist, Zweifel an der Wissenschaftlichkeit des Herangehens anzumelden. Er belegt, dass die Beweisführungen und Statistiken, die Hypothesenbildungen und Verifizierungsverfahren allesamt nicht den einfachsten Anforderungen genügen (129-50).

M.a.W. er bringt jene Ergebnisse seiner Prämissen zutage, die den Gegnern der „Kampagnen“ so erwünscht sind. Könnte es sein, dass sich hier die Freudsche Wende von der Feststellung zahlreicher Fälle von Kindesschändung hin zu ihrer rigorosen Leugnung und Umdeutung in Patientenfantasien wiederholt – und zwar als Reaktion auf die von Feministinnen offengelegte Wunde?

Er zeigt an der sprachlichen Fassung des „doppelten Bewusstseins“, der »Dissoziation«, des »Somnambulismus« usw. (170ff), wie die Phänomene mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden, nicht aber mit Akteuren, die selbst Erfahrungen verarbeiten. Insofern könne die heutige Bewegung um multiple Persönlichkeiten an die Psychowissenschaften des späten 19. Jh. anknüpfen, nicht aber an Freud (250).

Doch, und zwar an den Freud vor der Revision seiner früheren Einsichten, die ihm zu dann monströs erschienen. Ist nicht hier ein ähnliches Bedürfnis am Werke, die Dinge wiederum zu verdrängen? Es geht ja nicht um vereinzelte Falschangaben, sondern um die Einschätzung des gesamten Phänomens, wenn das Element Trauma aus den psychopathischen Symptomen eliminiert und als Fantasie der „Akteure“ verdächtigt wird, die „selbst Erfahrungen verarbeiten„. Welche denn? Was soll dieser Schwammsatz? Vielleicht die „Erfahrung“, dass sie als Kinder ihre Väter missbraucht haben oder wie? Wer sollen diese „Akteure“ sein, und um welche „Erfahrungen“ geht es? Woher bloss das Bedürfnis, etwas zu „verarbeiten“? Hier werden nicht Ross und Reiter genannt, alles bleibt im Ungefähren, unbenannt.

 Hacking betont, dass Erinnerung in neuen Kontexten neu konstituiert wird. So ist etwa der Gedanke, dass man K erinnern und erzählen soll, erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jh. entstanden.

Das hat nichts mit der Häufigkeit seines Vorkommens zu tun, sondern mit der Wirkung der Schweigegebote seitens der Täter und der Abhängigkeit der Opfer, sodann mit dem Durchbruch der öffentlichen Thematisierung, die den Opfern erstmals Gelegenheit gab, ihre Erfahrungen publik zu machen. Folgt daraus etwa die Irrigkeit der Erinnerung, oder was will der Mann sagen? Dass ein Verbrechen erst spät geahndet wird wenn überhaupt, erst spät als solches identifiziert, besagt doch noch nicht, dass es nicht schon lange existierte, und zwar straflos, wie die Vergewaltigung in der Ehe, die über Jahrtausende straflos war, oder die Sklaverei. Soll die überfällige Anerkennung der tabuisierten Erinnerungen hier als Modeerscheinung abgetan werden?

 Kampagnen, Bewegung und Therapie fordern dazu auf, die multiple Persönlichkeit mit dem K als traumatischem Erlebnis zu verbinden, und formen in dieser Weise womöglich »falsches Bewusstsein«, wobei der Heilungserfolg, über den Verweis auf Persönlichkeitsfragmente, die man mit K in Zusammenhang gebracht hat, zutiefst fragwürdig sei (345).

Hier spricht eine Spezialistin für richtiges Bewusstsein, die die wahren Ursachen aller Weltübel kennt. Man beachte, dass das „falsche Bewusstsein“ hier nur in Zusammenhang mit möglicher falscher Beschuldigung in einzelnen Fällen auftaucht, nicht etwa als Bezeichnung für den Kordon des Schweigens, in den die Opfer von den Tätern und ihrem Milieu eingesperrt werden. Es läge doch viel näher, die offizielle Tabuisierung der Taten als falsches Bewusstsein zu benennen. Aber es geht hier um die Entlastung der Täterseite.

Der Zerfall der Persönlichkeit, den die multiplen Persönlichkeiten zeigen, sei besser als »dissoziative Identitätsstörung« gefasst und in Richtung von mehr Selbstbewusstsein nach vorn zu lösen, »nicht in dem marktschreierischen Sinn, dass die scheinbaren Erinnerungen eines frühen Missbrauchs zwangsläufig falsch oder verzerrt sein müssen – sie können nur zu wahr sein –, sondern weil das Endprodukt eine durch und durch künstlich erzeugte Person ist«.

Das klingt plausibel für die Therapie, trägt aber nicht viel zur Erhebung der Tatbestände des Missbrauchs bei, die nicht unbedingt durch die Therapie aufgedeckt werden. Das Nebengleis soll vom Haupttatbestand mit weiterhin hoher Dunkelziffer wegführen.

Schließlich verbündet er sich mit Feministinnen, die darauf verweisen, dass in der ›Multiplenbewegung‹ das »männliche Modell der passiven Frau« (345) bestätigt wird, die nachträglich eine Geschichte erfindet, in der sie bloß schwaches Werkzeug war.

Mit welcher Art von „Feministinnen“ der Mann sich hier verbünden soll, ist mir nicht klar – diejenigen, die die von der Umwelt verleugneten Geschichten aufdeckten und darauf bestanden, dass sie eben nicht alle erfunden waren, wie Freud es am Ende zurechtbog, können es kaum sein. Sollen es die Gleichheitsideologinnen des neumodischen Genderismus sein? Die dürften dann einige Mühe habe, ausgerechnet am Thema Kindesmissbrauch die totale Geschlechtergleichheit nachzuweisen, selbst wenn sie sich das maskuline kriminelle Triebbefriedigungsverhalten als rein „gesellschaftliches Konstrukt“ ausgedacht haben..

Die Annahme dagegen, dass die Aneignung von gesellschaftlich vorgefundenem Persönlichkeiten formt, kann Politik mit Erinnerung besser auf die Seite einer kulturell gesteuerten selbstbewussten Herstellung einer genussfähigen, sich entfaltenden und kooperativen Person richten.

 Was will die Umdichterin des sexuellen Kindesmissbrauchs uns hiermit sagen? Das muss mal übersetzt werden. Frau Frigga will sagen, dass es nicht die Täter sind, die die Persönlichkeiten der Opfer deformieren, sondern dass die Traumatisierten sich nach etwas anonym „Vorgefundenem“ formen, und dieses Vorgefundene ist nicht der Papa, den sie im Kinderzimmer jeweils ungebeten vorgefunden haben, sondern es ist das nebulöse Ganze der modernen Machttechniken, das die Kinder in der Kindheit überall und nirgendwo „vorgefunden“ haben und sich alsdann aneigneten. Wie das? Eigneten sie sich Papa Bedürfnisse an? Machten sie sich vielleicht seine Triebbefriedigungswünsche zu eigen oder was will die Umdichterin sagen? Sie will wohl sagen, dass man sich viel leichter zu einer vom linken richtigen Bewusstsein gesteuerten Persönlichkeit entwickeln lässt, wenn man die linken Prämissen sich schon im Kindergarten angeeignet hat, sodass man sich an keinen Einzeltäter mehr erinnert, sondern die links vorgegebenen Glaubenssätze von der rein kulturell „hergestellten“ allseits kooperativen Persönlichkeit umsetzt und mit allen Männern, vor denen die Mütter die Kinder gewarnt haben (Frau Haug stellte das richtig) ausserhalb der Familie unbesehen kooperiert und den Männern hilft, sich aus den bürgerlichen Familienzusammenhängen zu „befreien“, was schon Onkel Foucault gemeint hat, der die Täter als Liebhaber erkannte, die nur durch die familiären Zwänge den Kindern ausgeliefert sind und zu den Opfern ihrer Taten werden, gell, oder was will das Weib?

 Kurz, Hacking stiftet implizit dazu an, Gramskis Rat (vgl. Gef, H. 11, §12, 1376) ernster zu nehmen, dass die einzelnen die auswählende Aneignung der vorgefundenen Determinanten selbst gestalten bzw. eine Gewichtung selbstbewusst vornehmen und sie nicht von Therapieinstitutionen vorgeben lassen.

Angenommen, ein Arzt findet bei einer medizinischen Untersuchung eines Mädchens schwere Verletzungen im Genitalbereich. Dann könnte Gramsci dazu anleiten, die vorgefundenen Befunde durch die Patienten selber „gewichten“ und sich nicht vom Arzt einreden zu lassen, es handle sich hier um Verletzungen infolge Fremdeinwirkung; der selbstbewusste Patient entscheidet nämlich selber, ob er verletzt worden sein will oder nicht, ob er sich als Opfer betrachten soll oder lieber als Täter, oder? Bei letztere Selbsteinschätzung kann Onkel Gramsci dann ein wenig dem Bewusstsein der Patientin nachhelfen, denn schliesslich hat seine Glaubensschule das richtige Bewusstsein. (Schon Susan Sontag hat übrigens früh gesehen, dass auch Gramsci für Frauen unbrauchbar ist.)

 5. Sexuelle Deregulierung, High-tech und K. – Es bleibt die Frage, warum die Kampagnen um K Ende des 20. Jh. geführt wurden.

 Ob das damit zusammenhängt, dass die älteste Gewalt der Welt, die sexuelle Männergewalt, so weltweit verbreitet ist, dass sie nur noch als Normalität gilt? Ohne die Frauenbewegungen wären die Kampagnen gegen den Kindesmissbrauch nirgends geführt worden. Sie setzen die generelle Anfechtung der sexuellen Männergewalt, die Marx ignorierte, voraus. Für die Marxianerin und Profteuse des herrschenden Anti-Feminismus stellt sich zu den „Kampagnen“ nur die Frage,. warum sie überhaupt geführt wurden, denn sie gingen ja von Feministinnen aus, vor denen sie die ganze Menschheit retten musste, d.h. zunächst musste sie nur die linken Frauen vor dem Feminismus retten, aber deren Funktion ist nun mal der Hilfsdienst für das linke Männerprogramm, das der gesamten Menschheit nach ihrem Vaterbilde gilt. Mütter hatte diese Theorie nicht, in deren Dienst die mutterlose Pallas, die aus Papas Haupt entsprungenen ist, sich stellen liess. Es ist eine antiquierte Geschichte, diese Qualifikation der weiblichen Hilfskräfte im Dienst der jeweiligen Götterväter, aber sie ist immer noch aktuell.

Man stelle sich die weiblichen Liebedienerinnen des Linkspatriarchats nicht nur als Verführte vor, als seien sie nur durch die Herrenkultur verdorben oder vergewaltigt worden. Nein nein, es gibt ein beachtliches Potential an Aufnahmebereitschaft und Entgegenkommen, eine starke weibliche Anfälligkeit für Männerautoritäten, deren Weisheiten sich in frauen/mütterfeindlichen Mentalitäten wie der Mütterverachtung und dem Gleichheitswahn nach männlichem Masstab niederschlagen, gemäss dem intellektuellen und hormonellen Dispositiv der linken Kreise für Machobedürfnisse und ihren Prädispositionen für totalitäre Herrentheorien. Kurzum die linken Weiber erfüllen alle Voraussetzungen, die Gunst der linken Männchen zu erlangen.

Ihre Bestimmung durch widersprüchliche Kräfte der Befreiung und der Restauration zeigt eine Art Donnerrollen in den Machttechniken der Gesellschaft.

Mit Haug &co schickten die Herren des Arguments „ihre weibliche Schutztruppe vor„, wie es in einer feministischen Antwort an Haug&co seinerzeit hiess.

 Die 1980er Jahre sind gezeichnet durch Umbrüche in der Arbeit, die mikroelektronische Produktionsweise und damit verbundene Brüche in der Organisation und im Selbstverständnis der Lebensweisen; damit einher geht der Abschied vom männlichen Ernährer als Folge des aufgezwungenen Verzichts auf einen lebenslangen Arbeitsplatz. Erst jetzt, gewissermaßen an der Schwelle seiner Entmachtung, wird die Macht der Vaterfiguren in den Familien zum Skandal.

Nur eine Macht, die brüchig geworden ist an vielen Ecken und Enden, lässt sich wirksam attackieren, die Entmachtung des Regimes des roten Reiches ohne seinen absehbaren Bankrott war nicht denkbar. Aber das linke Begehren richtet sich auf die Entskandalisierung der aufgedeckten, so lange geheim gehaltenen patriarchalen „Verhältnisse“.

So sehr solche  Kampagnen innerhalb des Sexualitätsdispositivs die Verwerfungen und Brechungen, die Krisen und Zusammenbrüche alter Ordnung im Großen auch verdecken, sie sind zugleich der Anzeiger, dass ein bestimmter Machttypus, eine dispositive Herrschaftsordnung, zerbricht bzw. sich verändert.»

Der „bestimmte Machttypus“, dessen Namen sie geheimhält, bleibt hier allerdings reichlich unbestimmt beim Versuch, ihn in die links orthodoxe Begrifflichkeit zu fassen, in deren Kanon er gar nicht vorkommt. Was sollen denn die „Kampagnen“, auf die Haug die Protestbewegung gegen männliche Gewalt und Machtanmassung reduziert als sei sie ausserhalb von „Kampagnen“ gegenstandslos (!) eigentlich verdecken, wenn sie das Ausmass der männlichen Sexualverbrechen aufdecken?

Denn das ist es, was Frau Haug nicht passt – der feministische Einspruch ist halt keine linke Kampagne gewesen, war nie ein linkes Anliegen. Und er ist auch kein Foucaultsches Geschwafel über die Chimäre der totalen Bedürfnisbefriedigung jenseits aller Entfremdungen, die das patriarchale Hirn nur in der Familie ausmacht. Worauf diese Burschen es abgesehen haben, ist die Entfremdung der Kinder von den Müttern, die Zerstörung der Mutter-Kind-Bindung, die vielleicht von allen menschlichen Beziehungen noch die am wenigstens entfremdete ist, wenn sie nicht schon völlig zerstört worden ist.

 Der sexuelle Kindesmissbrauch ist auch keine entfremdete „Arbeit“, und er lässt sich auch nicht durch die Befriedigung aller Männerbedürfnisse eindämmen, wie immer Foucault und Kompanie sich das vorstellen.

 Das Sexualbefreiungsdispositv dieser Herrschaften, das den Fantasien aus einer Herrenbedürfnisanstalt entsprungen sein könnte, ist gänzlich unbrauchbar und uninteressant für Frauen und Kinder. Auch die intellektuellen Wucherungen über dem Morast er Männergewalt machen es nicht geniessbarer, so fleissig es auch von der hilfswilligen Weiblichkeit garniert und angerichtet wird.

Das ›Recht‹ auf das Leben, auf den Körper, auf die Gesundheit, auf das Glück, auf die Befriedigung der Bedürfnisse, das ›Recht‹ auf die Wiedergewinnung alles dessen, was man ist oder sein kann – jenseits aller Unterdrückungen und ›Entfremdungen‹, dieses für das klassische Rechtssystem so unverständliche ›Recht‹ war die politische Antwort auf all die neuen Machtprozeduren, die ihrerseits auch nicht mehr auf dem traditionellen Recht der Souveränität beruhen.« (Foucault 1983, 173)

Um das traditionelle Herrenrecht zu retten, wird es geschlechts-neutral verkleidet als „Machtprozedur“. Die Prozedur wird von der Gewalt der Täter abstrahiert, bis ein geschlechtsneutrales „Vorgefundenes“ herausdestilliert ist, das Feigenblatt der modernisierten Vaterrechts, das sich in der Tat neuer Techniken der Verkleidung bedient. Nur verschwindet die Gewalt nicht, die älter ist als alle „ökonomischen Verhältnisse“ und auch den Kapitalismus überdauern wird. Sie überlebt auch locker die Illusionen von Asimow…

Kein Geschlechtsverkehr mit Kindern! Dieser warnende Endpunkt in den Beziehungen von Erwachsenen zu Kindern kann zumindest in der euro-amerikanischen Zivilisation auf unumwundenen Konsens rechnen.

Für das linke Lager bleibt doch noch die islamische Welt, die auf diesen Konsens nicht angewiesen ist und keine feministischen Kampagnen fürchtet, vor denen sie auch nicht gerettet werden muss. Weshalb ihre Rechtsregeln von der Polygamie bis zur Pädogamie auch kompatibel sind mit den linken Befreiungs-Vorstellungen der Überwindung der „bürgerlichen“ Monogamie. Das linken Täterschutzdispositiv ist voll kompatibel mit dem islamischen Sexualdispositiv, das die Monogamie durch die Polygamie ersetzt und die Sexualität der Pädophilen mit der Kinderehe endlich befreit und alle ihre in der Einehe verschwiegenen Bedürfnisse offen befriedigt.

Einschliesslich der kurzfristigen Zeitehe, nach welcher der Befriediger seiner Bedürfnisse dass weibliche oder kindliche Objekt wieder entsorgen kann und als befreiter Mensch aus dieser Männer-Bedürfnisbefriedigungseinrichtung hervorgeht.

Er muss seine sexuellen Bedürfnisse dann nicht mehr wie in der christlichen Einehe „verschweigen“, sondern kann seine lebenden Bedürfnisbefriedigungsmittel ganz legal erwerben

In der Lieblingsreligion der Linken ist der Kindesmissbrauch endlich legal wie die Kinderehe, sodass es auch keinen Foucault mehr braucht, um das Geheimnis das keines mehr ist, vor den Feministinnen zu schützen. Der Kindesmissbrauch wird endlich von der Illegalität ins Reich der Legalität „gebracht“, dort wo die islamophile linke Lobby ihn immer schon haben wollte.

Denn die Kriminalisierung der Sexualtäter ist dem linken Denken suspekt. Am Kinderhandel bemäkelt es primär die Empörung darüber, nicht die kriminellen Aktivitäten. Der Täter erscheint hier klar als Opfer, das „herhalten“ muss. Täterschützer hüten sich, die Kinder als Opfer darzustellen, die für die Tätergelüste hinhalten müssen.

Auch der massenhafte Kinderhandel wird in unüberbietbarer Verlogenheit von der Täterhüterin herangezogen, um die Empörung über die Einzeltäter, die von diesem Handel profitieren (wie jeder Kinderpornokonsument, der genau weiss, mit welchen kriminellen Lieferanten er sich einlässt), zu degradieren. Eine infame Unterstellung, die besagt, dass die Kampagnen gegen Kindesschänder es „nur“ auf Einzeltäter und nicht auf den Kinderhandel insgesamt abgesehen hätten. So als wisse die fleissige Zuarbeiterin der herrschenden linken Theorie nicht, dass die Frauenverkäufer nebst ihren eigenen die Bedürfnisse der Frauenkäufer erfüllen. Käufer und verkäufer im Frauenhandel sind aus demselben Stoff.

Der Kinderhandel interessiert die Täterschützerin nur insofern, als sie ihn gegen die angeblich irrelevanten Einzelkunden-aktivitäten ausspielt, die es gegen feministische „Kampagnen“ zu schützen gilt, die im „System“begriff verschwinden sollen. Dass Linke im Besitz des Definitionsmonopols für alle gesellschaftlichen „Verhältnisse“ auch den Systembegriff verwalten, versteht sich. Das Patriarchatssystem ist Frau Frigga verborgen bzw. soll es bleiben. Drum war ja die Frauenbewegung von den linken Theorieherren und ihrer Gehilfin zu retten gegen die feministische Ketzerei.

 Dabei mischen sich bes. der Pädophilie-Diskurs mit dem der Empörung gegen den Kinderhandel. Die Frage der Pädophilie muss doppelt herhalten: als zu verfolgende sexuelle Devianz überlässt sie ›Einzeltäter‹ dem Volkszorn, bläst sich also auf als Hüterin bestehender Moral, und zugleich verdeckt die Verlagerung in das Verhalten einzelner ›Triebtäter‹ die Dimension des Kinderhandels und der sexuellen Ausbeutung von Kindern zu Profitzwecken.

Wer hier etwas verlagert, ist die schamfreie Patriarchatsgehilfin, die ausgerechnet den Kinderhandel zwecks Entlastung der einzelnen Kindesschänder ins Spiel bringt. Die „Frage der Pädophilie“ ist da nichts, was zu Empörung Anlass gibt. Hier wird Pädosexualität, die in krimineller, d.h. ausgelebter Form das Kindesmissbrauchverbrechen ausmacht, als bloss moralisch neutrale „sexuelle Devianz“ aufgetischt, deren Ablehnung durch links verrufene Volksmeinung den „Spiesser“ kennzeichnet, womit die Päsokriminellen in die Opferrolle von NS-Verfolgten gerückt werden, so die subkutane Assoziation.

Den Protest gegen die Verbrechen des Kindesmissbrauchs als den berüchtigten „Volkszorn“ zu verhöhnen und diffamieren, heisst, ihn unter Faschismusverdacht stellen – Diffamierung der Devianz, analog der Verfolgung entarteter Kunst, ist ein dubioser Vergleich, der mit der Nazikeule operiert, nur eingepackt in durchsichtige Verhüllung wie „Volkszorn“ und „Hüterin bestehender Moral“.

Die Moral der linken Patriarchatswächterinnen lässt nichts zu wünschen übrig. Das Sexualverbrechen auf sexuelle Devianz zu reduzieren, deren unberechtigte Verfolgung damit unterstellt wir, heisst die Täter zu Opfern zu machen. Infamer, verlogener und korrupter lässt sich das Sexualverbrechen nicht herunterspielen, als seine Strafverfolgung zu diskreditieren und die überfällige Aufdeckung in die Nähe von Lynchjustiz zu rücken. Dasselbe Argumentations- bzw. Denunziationsmuster taucht regelmässig bei Razzien gegen Kinderpornoringe in den täterorientierten Kommentarspalten der Medien auf, die schon den Prostest gegen die Pornokonsumenten mit Lynchstimmung assoziieren.

Was anders soll die perfide Diffamierung jeder moralischen Empörung bedeuten, wenn die Hüterin der linken Dogmen vom hohen Ross ihrer prototypisch linken Selbstgerechtigkeit herab die „Frage der Pädophilie“ zur „Hüterin bestehender Moral“ macht (wie bitte?), so als sei ihre eigene hoch erhaben darüber.

In welcher Kloake, in welchen Sümpfen der Muehlkommunen bewegt sich denn die linke himmelstinkende Moral? Ganz abgesehen davon, dass eine „Frage“ keine „Hüterin“ ist.

Die linke Systemblockwartin und Hüterin der Herrenmoral gibt den einzelnen Kindesschändern Deckung, wenn sie die Menschenhändler mit scheinheiligem unschuldigen Augenaufschlag gegen die Endverbraucher ausspielt, so als habe der Kinderpornohandel nichts mit den „Einzeltätern“ zu tun, von denen er lebt und deren Triebhaftigkeit die Patriarchats-helferinnen als eine falsche Beschuldigung ausgeben; denn es ist nur das kapitalistische System, das die Kinderstrichkunden ausbeutet; mit der Befriedigung der Herrenbedürfnisse, einem jeden nach seinen, hat die Pädophilie natürlich nichts zu tun. Kurz es gibt keine Täter, es gibt nur das Kapital, das die Kinder befummelt, vergewaltigt und sich an ihrer Angst delektiert.

Es sind halt die sexuellen Gelüste des Kapitals, die befriedigt werden, mit den Mannschaften in den Bumsbombern hat der Sextourismus nichts zu tun, die nur von Feministinnen, vor denen sie zu retten sind, als Täter benannt werden. Denn was eine echte Puffmutter des linken Herrenrechts ist, die weiss, wie man ihre Kundschaft vor dem Feminismus rettet und gegen generell falschen Verdacht in Schutz nimmt.

 Im Dickicht der vielfältigen Erregungen, die Menschen verspüren, wird Pädophilie, das Angezogensein vom ungewöhnlichen Sexualobjekt, in umfangreicher Literatur genauer zu definieren versucht.

 Wer 1968 nicht älter als 17 war, mag ja wie Günter Grass, der in diesem Alter auch einem damals verbreiteten politischen Erregungszustand verfiel, noch auf Nachsicht rechnen, aber die Haugs waren schon etwas älter, als sie beschlossen, mit ihrer als „Argument“ verkauften akademischen Hauspostille die Frauenbewegung vor dem Feminismus zu retten im Sinne des Linkspatriarchats und Kritik von Frauen am Herrenkultur- und Rechtssystem als Nebenwiderspruch zu erledigen.

 Die Erregung, die die orthodoxe Gouvernante Frigga verspürte, als sie die Gefahr erkannte, die von den feministischen Analysen ausging, war eindrücklich. Galt es doch, die Rechtgläubigkeit der linken Frauen vor Irritiationen zu bewahren und die so nützlichen weiblichen Hilfskräfte für die Herrenideologie zu retten.

Die Bestimmung als sexuelle Delinquenz, als Straftat macht sich am Alter des Sexualobjekts fest: Kinder unter 15 Jahren (die Altersgrenze variiert mit der Reform des Strafrechts), der Täter muss mindestens 5 Jahre älter sein als das ›Objekt‹, und verstoßen wird gegen »die sexuelle Selbstbestimmung«, als ob diese allgemein gegeben sei.

Menschenrechte für die Mädchen? Als ob drgl.  eine Gehilfin im linken Herrendienst je interessiert hätte! Aber wenn sie thematisiert werden wie von den Feministinnen, dann mobilisiert das die Wächterin der Männerbedürfnisse – dann gilt es, die nicht vorgesehenen „Kampagnen“ zu diskreditieren. Es darf keinem Triebtäter ein Leids geschehen, indem er etwa auch noch als ein solcher bezeichnet wird. Und weil es so etwas wie sexuelle Selbstbestimmung von Frauen gar Mädchen in aller Welt und aller Männergeschichte seit Jahrtausenden nicht gegeben hat, soll’s das auch in Zukunft nicht geben dürfen, soll jedenfalls nicht von Frauen definiert werden – eine ganz besonders aparte linke Ansicht von den Verhältnissen, die es eh nie gegeben habe und die daher auch nicht zu Sprache kommen solle, gell. Gewalt, die es immer gegeben hat, ist unantastbar.

Allein die Thematisierung der sexuellen Gewalt von Männern gegen Frauen und Kinder, die für die Anhänger der marxianischen Glaubensschule nie gegeben bzw. nicht relevant ist, muss ein Dorn im Fleisch der linken Selbstgerechtigkeit sein, wie die Reaktionen der linken Dogmenburgen auf die Feministinnen zeigen.

Freilich verstrickt sich die Begründung schnell in Fragen gewöhnlicher Sitte, erwarteter Heterosexualität, von Moral und Herkommen. Dass dies nicht zugleich ideologiekritisch hinterfragt wird, beruht auf der berechtigten Empörung über bekannt gewordene Fälle von Gewalt gegen Kinder, deren überwältigende Mehrzahl ganz ohne ›sexuelle Neigung‹ verübt wird.

Was versteht die Dame mit den K-Gruppen-Denkgewohnheiten unter ungewöhnlichen Sitten&Gewohnheiten? Dass es hier um Erwartung von Heterosexualität gehe, ist blanker Unsinn, mit dem das Thema auf ein anderes Gleis abgeschoben werden soll. Dass es Pädophile bzw. Pädokriminelle sowohl unter Hetero- wie unter Homosexuellen gibt, dürfte sich herumgesprochen haben. Aber Haug will einen Nebenschauplatz aufmachen – und dazu assoziiert sie Pädokriminalität mit nichtkrimineller sexueller Devianz wie Homosexualität. Dieser Frau, der es vor gar nichts graust, ist alles recht, was nur die feministische Position, die das Verbrechen des Kindesmissbrauchs publik machte, diskreditiert, die Taten relativiert und die Täter marginalisiert in einem Szenario, in dem das linke Klassenfeindbild als Haupttäter figuriert.-

Gegen die Verteidiger der Pädophilie schärft Günter Amendt ein, es handele sich bei der Pädophiliebewegung um eine Rationalisierung und Idealisierung sexuellen Verhaltens, das sich an eine Befreiungsbewegung anhänge, ohne deren politischen Anspruch zu teilen (1982, 141).

Er empfiehlt, sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern wegen des Macht-Ohnmachtgefälles und der darin enthaltenen Gefahr von Ausbeutung und Unterdrückung der Kinder prinzipiell abzulehnen.

Da kann frau sich nur an den Kopf fassen und fragen: wie pervers muss diese „Befreiungs“ideologie gewesen sein, dass einer ihrer Protagonisten (aus den Sümpfen der Roten Grütze-Szenerie, in denen Kinder systematisch gegen die Mütter aufgehetzt wurden) eigens klarstellen musste (an wessen Adresse bitte?), dass Kindesmissbrauch keine Befreiung ist, sondern ein Verbrechen. Sexueller Kindesmissbrauch ist die Befriedigung pädokrimineller Bedürfnisse erwachsener Männer. Wem musste Amendt denn eigens klarmachen, dass die Befriedigung der Triebtäter an den ihnen ausgelieferten Kindern keine Befreiung der Kinder ist? Wie verkommen oder moralisch infantil müssen diese linken Menschheitsbefreier sein?

 Gegen die Rechtfertigung in Anlehnung an Praxen aus der griechischen Antike hält er fest: »Die Institution der Knabenliebe diente der Herrschaftssicherung zu Lasten von Frauen und Sklaven, denen die Rolle von Gebär- bzw. Arbeitsmaschinen zugewiesen wurde« (147). Er spricht vom Standpunkt der wachsenden Selbstbestimmung der Kinder. Damit empfiehlt er auch, nicht natürlich vs. widernatürlich zu postulieren, sondern gerade im Bereich des Sexuellen auf die soziale Überformung, also auf die Gewinnung einer zweiten Natur zu orientieren. (148)

 Wer braucht denn einen „Sexualaufklärungsexperten“ vom Rot-Grütze-Kaliber, um zu begreifen, dass es in der Tat nicht um Natürlich vs. Widernatürlich geht, sonder um kriminell versus nicht kriminell. Um Macht und Gewalt vs. Hilflosigkeit. Natürlich ist noch vieles, was kriminell wird, wenn man es auslebt. Natur stiftet kein Recht. 

Die Gelüste der vielen allzu- vielen Pädophilen gehören zu ihrer Natur, oder sollen die auch von der „Gesellschaft“ anererzogen worden sein? Ebenso wie die überbordende Nachfrage nach jederzeit im Puff und auf dem Strich verfügbare Frauen das Angebot weit übersteigt, wen es auf Freiwillige beschränkt wäre, weshalb es ja Frauenhandel sprich Zwangsprostitution im globalen Ausmass gibt. Es handelt sich mitnichten um künstlich produzierte Bedürfnisse der Kunden, sondern um deren Natur, die auch im Frieden für sich sicherstellt, was sie sich in Kriegen gratis holt. Das Vergewaltiger- Killer- und Folterergeschlecht einer hochentwickelten Raubaffenspezies hat sich seine ihm gemässen „Verhältnisse“ geschaffen, nicht umgekehrt, wie der linke Kindergarten sich den Menschen nach seinem Wunschbild zurechtdichtet. Sobald der dünne Lack der Zivilisation bröckelt, kommt das zum Vorschein, was es laut der linken Theorie nicht geben soll. Zu beobachten am dem permanenten Ausbruch der Hordengewalt, wo men in action ihre Bedürfnisse unverfälscht durch zivilisatorische Bemühungen und trotz allen diesen ausleben und austoben.

So wie der erste Satz der linken Islamapologetik lautet: Es gibt erstens keinen Islam und zweitens ist er friedlich und tolerant, heisst der erste Glaubenssatz der linken Dogmatik: es gibt erstens keine Natur der Menschen und zweitens ist sie gut und gleich. – Täter und Opfer sind gleich, aber die Täter sind gleicher als die Opfer und bedürfen des besonderen Schutzes. Der Ausbau des Täterschutzes ist voll im Gange, es geht dabei anfangs um Gleichstellung von Täter und Opfer (das Geschäft der sog. Mediatoren, die Sexualtäter und Opfer „auf Augenhöhe“ bringen und die Opfer zwingen, sich in die Täter einzufühlen und sie in ihre Gesellschaft zu integrieren) und in weiterer Konsequenz um die Vorzugsstellung der Täter, d.h es geht in Richtung Recht auf Kriminalität. Je mehr die Medien von der weltweit herrschenden Bestialität eines grossen allzu grossen Teils der männlichen Hominidenpopulation sichtbar machen, um so grösser der Bedarf an Verdrängung, Beschönigung, an Leugnung und Umbenennung dieser Monstrositäten der Spezies. Political correctness ist eine klassische Beschönigungstechnik, die die Realität der Kriminalität umfrisiert.

Kleine Hartlage sagt (in „Warum ich kein Linker mehr bin“), die Rechten sähen die Welt realistisch, wie sie ist, die Linken so wie sie sein soll. Das stimmt nur in bezug auf ihre Zukunftsprojekte, die sie als Verbesserung der „bestehenden“ Verhältnisse begreifen, aber nicht für die Beurteilung des Bestehenden selbst, das sie keineswegs nur „verwerfen“, sondern in der Regel aus der Täterperspektive beurteilen. Sie sehen durchaus, was existiert an Verbrechenspotential, aber sie beurteilen kriminelle Aktivitäten gewalttätiger Gruppen und Inidividuen ganz anders als „rechte“ bzw. nicht linke Realisten. Die Linken haben nichts gegen Gewalt, wenn sie von links oder von Migranten kommt oder von ganz gewöhnlichen Sexualtätern – von Triebtätern, Pädokriminellen,   Puffbüdern, Frauenhändlern – verübt wird, die sich alle im Fokus linker Befreiungsgelüste befinden, und zwar der Täterbefreiung; siehe die Legalisierung der Pädophilie, der Prostitution, die Knastbrüderbetreuung als Lieblingsbeschäftigung der Neuen Linken etc. M.a.W. es geht den sog. Weltverbesserern keineswegs um die Verbesserung der Lage der Opfer, der Schwächeren, um den Schutz der Einheimischen vor kriminellen Zuwanderern, den Schutz der Kinder vor dubiosen Kinderfreunden, denen sie auch in linken Kindergärten ausgesetzt sind nach der Ausschaltung der der verantwortlichen Eltern: gar um den Schutz der Bevölkerung vor islamischem Religionsterror, auch nicht um den Schutz der Opfer dieses Terrors unter den Migranten selber. Es sind die Moslemmachos, die die Sympathien der Linken haben, nicht die Frauen und Kinder (so betätigt sich der linke Grüne Schweizer Bonze Vischer als Schariaanwalt gegen Frauen und Mädchen und verteidigt das Kopftuch für Schulmädchen als Auftakt zur totalen islamischen Frauenunterwerfung, die der korrupten Linke dann zynisch schmunzelnd und grunzend mit seinen entsprechenden Hintermännern aus dem kommenden Kalifat geniessen kann, wenn die auf Unterwerfung abgerichteten Schulmädchen dann zwangsverheiratet sind.  Die verfolgten Ex-Moslems werden von diesen Schleusern der Scharia nicht verteidigt. Die linken Machos sympathisieren ihrer Natur gemäss mit den gewaltträchtigen Herrenmenschen, die die Gelüste ihrer linken Sympathisanten   nach Frauenunterwerfung schon ganz legal ausleben können.

 Galt das alte linke Projekt der Beglückung der Menschheit durch die Verwerfung aller „Verhältnisse“, die von der Elite mit dem richtigen Bewusstsein zu definieren waren, liefert die moderne Version des Totalitarismus mit der political correctness, wie das neototalitäre Bewusstsein sich nennt, dazu die erneuerten Methoden zur Herstellung von Gleichheit, wo keine ist: statt der Umwerfung aller Dinge, worin noch ein Verbesserungsanspruch steckte (der jeden Terror deckte), steht nun die Umbenennung aller Dinge im Vordergrund, die die nicht vorhandene, aber weiter behauptete Gleichheit aller mit allen herstellen soll. Vorab der Täter mit den Opfern.

Es ist das Neusprechprogramm der Political Correctness, das die Verhältnisse, die die Linke zu verändern versprach, zunächst nur umbenennt. Die Umbenennung gilt nicht nur der Bereinigung und Einebnung von Ungleichheiten, was im Sinne des Ausgleichs von Misständen noch zuweilen berechtigt sein könnte, sondern sie gilt der Beschönigung von Gewaltverhältnissen, ihrer Legitimierung und Stabilisierung. Und sie gilt dem Arrangement mit dem neuen HERRENMENSCHENRECHT IN EUROPA. Weit entfernt davon, für die Schwächeren Partei zu ergreifen, zum Beispiel die Opfer von massenhafter zugewanderter Kriminalität, ist die korrupte verkommene Linke Partei für das Recht des Stärkeren, vor dem Faschislam. Die politcal korruptness ist links.

Angesichts massenhaft ausbrechender „jugendlicher“ Horden-gewalt in europäischen Migrationsquartieren steigt der Bedarf an Kosmetik über der hässlichen Fratze dieser Machogewalt. Die Bandenkriege nehmen Ausmasse an, die es nicht mehr erlauben, sie gänzlich zu verschweigen, die Realität der Natur dieser religiös aufgeladenen Testosterontypen spricht sich jenseits der linken Medien und Schulen herum. Die Hordenvergewaltigungen durch die Kulturbereicherer – in Norwegen, in England, Jugendbanden-gewalt in Frankreichs Städten, Ausländerkriminalität aus Macho-kulturen ist ein offenes Geheimnis. Die offensichtliche Lust der Gewalttäter an der Gewalt lässt sich nicht mehr mit den linken Beschwichtigungsformeln wie „die Gesellschaft ist schuld“, oder auch „die kulturelle Rückständigkeit“ oder „die Diskriminierung“ u.ä. Schwachsinn verkleistern. Auch die islamische Gewaltdoktrin die den Grössenwahn der Jungmachos auflädt, ist zwar eine kulturelle Animation, aber die Gewaltlust, die der Islam animiert und mobilisiert,  gegen die Kufar, die Frauen, ist authentisch. Die Gewaltlust ird nicht künstlich erzeugt, sie wird nur entfesselt. Diese Realität ist dem links verschraubten Hirn nicht begreiflich, dass ein rosarotes Menschenkitschbild kultiviert. Wo die Realität der Gewalt dieses Bild trübt, wird es restauriert und mit immer neuen Kitschschichten überpinselt. Eine hirnrissige Prozedur, bei der die Täter zu Opfer umfrisiert werden.

Für die linken Definierer der sozialen „Konstrukte“ ist auch die „menschliche“ Triebnatur ein Störfaktor, deren Erscheinungen, deren Erscheinungsbild aus der allumfassenden Theorie eliminiert werden muss, die doch die Erfüllung aller Bedürfnisse nach Beseitigung des kapitalistischen „Systems“ verspricht. Dass es massenhaft natürliche Bedürfnisse gibt, die gemeingefährlich sind, schädlich für die Schwächeren, dass die Triebnatur des sog. „Menschen“ etwas mit den Monstrositäten seiner diversen Gesellschaften zu tun haben könnte, seiner Foltersysteme und seiner Killerwelt, ist für Linksgläubige ein verbotener Gedanke.

Ebenso wie die ungleiche Natur der Menschen, die allen Gewalt-opfern bekannt sein könnte, ist die mit nichts therapierbare Natur der Triebtäter etwas, was laut den linken Denkvorschriften nicht existiert, folglich gibt es auch keine Triebtäter, nur falsch erzogene (Mutter schuld?) „Menschen wie du und ich“ , drittens sind alle Menschen gleich wie alle Triebtäter, die es aber nicht gibt. Es gibt vor allem keinen Unterschied zwischen Opfern und Tätern, ausser dass die Täter die wahren Opfer sind. Denn bei links sind zwar alle Tiere gleich, aber die Triebtäter sind gleicher als alle anderen. Als Einzeltäter stehen sie unter dem linken Täterschutzprogramm, das die Einzeltäter unkenntlich macht und sie unter den „Klassen“ verschwinden lässt. So wie die Lust der Treter (gegen den Kopf und gegen den Bauch) oder die Lust der Folterer am Foltern kein Thema linker Welttotalerklärung sein darf, da solche bis heute unausrottbaren Lüste unter den „Menschen“ aller Klassen vorkommen.

Auch dem historischen Subjekt, das zu „befreien“ ist, dem Proletariat, ist nicht zu trauen. Zur Zeit hat sich die Linke, gemäss ihrer Natur, auf die Seite der Muslimbrüder geschlagen. Egal, wen die Religionsterroristen Brüder zusammenschlagen, vergewaltigen, auspeitschen, abschlachten, das linke Herz schlägt zuverlässig auf Seiten der Gewalttäter. Schliesslich ist das Potential der Vermehrung mit Gewalt die Hoffnung der linken „Menschheits“befreier. Je mehr Massenvermehrung mit dem göttlichen Vergewaltigungsrecht, desto paradiesischer die Aussichten für die Linken Sympathisanten des Kollektivterrors.   Es ist dieses Herrenmenschen-Gewaltrecht, dem die Linken Bonzen entgegenlechzen, wenn sie von „Menschenrechten“ schwatzen und Herrenmenschenrechte meinen. Sie meinen Mashorechte, wie ihre Anbiederung ans islamische Männer-gewaltrecht nur zu deutlich macht.  Die Menschenrechte der Opfer,  der Verfolgten, der Kritiker sind nicht gemeint;  wenn Linke von Menschenrechten reden, geht es ums Täterrecht. Wenn sie von Minderheitenrechten reden, ist das Massen-gewaltvermehrungsphänomen „Demografie“ gemeint.  Das Individuum interessiert nicht in diesem Kollektivkult, der der Gewalt huldigt und die Männergewalt mit Klassenbegriffen zu verwischen sucht, in denen alle einzelnen Täter untergehen und auch die Geschicke der Opfer als irrelevant verschwinden.       

Die »Geschichte der Kinder« ist auch »die Geschichte der Klassen, denen sie angehören« (145). »›Sexualität und Liebe‹, dieses Begriffspaar, an dem uns soviel liegt, ist ein historisch Gewordenes« (148f).

 Gewiss doch gehört zur Geschichte jedes Wesens auch sein soziales Umfeld, aber was will das Weib damit sagen? Dass es die herrschende Klasse ist, die die Kinder missbraucht? Die „Klasse“ bietet allenfalls den jeweiligen sozialen Rahmen für die Sexualverbrechen, aber ist nicht ihre Triebkraft.

Auch der massenhafte Kindesmissbrauch, der mit dem Sextourismus floriert, der für jedermann zugänglich ist und als „Liebe“ oder „Eros“ firmiert, wird nicht von den Piloten der Bumsbomber gesteuert, sondern hat ganz andere treibende Krafte. „Männer auf der Suche nach Liebe“, nannte eine Valesqua R. im Spiegel die deutschen Mannschaften unterwegs nach den Kinderschänderparadiesen in Fernost. Und ein deutscher Schriftsteller bezeichnete kürzlich im WDR die Aktivitäten der Prostituierten im kriminell durchseuchten Kosovo, die den Bedarf internationaler Kontrolltruppen bedienen, als „Liebe machen“. Dann waren die Nazis bei der Judenverfolgung wohl auf der Suche nach Gerechtigkeit und machten Frieden.

 Aus dem belgischen Dutroux-Skandal um K (1996–2005) ist exemplarisch zu lernen, dass die Problematiken und Einordnungsversuche, die Abgrenzungen und auch der Streit, wie viele Kinder und bes. Mädchen in Missbrauchsverhältnissen leben, nicht umfassend genug gedacht waren.

Von den Damen des linken Täterschutzgewerbes gewiss nicht. In deren umfassendem Gesellschaftsbegriff kamen die von Männern aller Länder mirssbrauchten Kinder gar nie vor. Wer von den Linken hätte denn ein Interesse daran gehabt, dieses düstere Kapitel der Menschheit (nicht des Kapitals) umfassend aufzudecken, zu beleuchten und zu analysieren.

1968/75 erschien das Buch von Stephen Barley ‚Sex Slavery. An Investigation into the International White SlaveTrade, das im Auftrag der Unesco einen Bericht über die Fakten der sexuellen Sklaverei vorlegte, ohne ideologische Zwangsjacke und sichtlich menschenrechtlich motiviert. (>Deutsch als „Die Sexhändler, Moderne Formen der. Sklaverei. Ein Bericht.  Stuttgart  1970).   http://www.urbanite.net/de/leipzig/events/argumente-gegen-legale-prostitution-1

Es legt ein ungeheures Ausmass an Menschenschinderei bloss. Barleys engagierter integrer Bericht zuhanden der UNESCO, fand zum Erstaunen des humanistisch motivierten Autors kaum Resonanz bei den Vereinigten Herrenmenschorganisationen. Er hatte nicht mit der internationalen patriarchalen Komplizenschaft gerechnet. Nur einige wenige Feministinnen reagierten darauf und zitierten ihn.

Die feministische Soziologin Kathleyn Barry legte 1996 mit ihrem Buch „The Prostitution of Sexuality“ eine weitere umfassende Analyse der sexuellen Ausbeutung vor, die unter Linken keine ist.  Die Puff- und Porno befreiende Linke schwieg geschlossen. Funkstille in allen Läden der Freierbefreier. Unter Linken kann man ja wirklich  nicht wissen, was Sklaverei ist. Papa Marx hatte die Sexualsklaverei nicht vorgesehen in seiner Menschheitsbefreiungstotale, und das Sexualbefreiungs-programm der Neuen Linken, in der wieder das richtige Bewusstsein das falsche definierte, sorgte dafür, dass der Nebenwiderspruch nicht einen jeden in der Befriedigung seiner Bedürfnisse beeinträchtigte. Das Ergebnis dieser Befreiung war die Legalisierung des Bordells und die Propagierung und Praxis der Pädophilie.

Der K   m und die »Incestsurvivors «-Bewegung hatten nach hoher Konjunktur in den 1980er Jahren schnell an öffentlichem Interesse verloren.

 Nun, das feministische Interesse war noch nie ein öffentliches Interesse. Denn die von den Männermedien und ihren linken Organen veröffentlichte Meinung ist sehr viel besser organisiert als der Feminismus es je war, vor dem Frigga Haug die Frauenbewegung gerettet hat. Die Retterin wusste mächtige Männerinteressenbünde hinter sich.

 Die Zeit der Skandalisierung war die Zeit, in der auf Grundlage des Übergangs zum High-Tech-Kapitalismus die neoliberale Globalisierungspolitik eine weltweite Umwälzung forcierte, die mit der Freisetzung von Menschenmassen und dem Abbau der Solidarsysteme und einer beispiellosen Ansammlung des Reichtums bei wenigen einher ging.

Mit der untrüglichen Witterung des männerrechtskonformen Weibchens, weiss Haug, wie man die Kundschaft der globalen Puffs vor Schaden durch den Feminismus bewahrt. Vor allen darf man keinen Verdacht gegen die Puffkunden aufkommen lassen, sie hätten etwas mit der weltweiten Expansion des Puffbetriebs zu tun, der ganz ohne sie nur dank dem mobilen Kapital funktioniert. Die Puffkunden selber sind aber ebenfalls mobil. Sie müssen entweder den Weg vom Heim zum Bordell zurücklegen – oder aber, auf der Suche nach  sexuell billig verfügbaren Kindern, in die Bumsbomber steigen, wenn das heimische Bordell, gell, nicht genügend Kinder zur Verfügung stellt..  Aber das liegt dann nur am globalen Kapital, hat nix mit den Puffkunden zu tun. Freilich haben die Bumsbomberrudel mehr Geld zur Verfügung als die Frau auf der Strasse, aber auch die Strassenstrichkunden kommen schon auf ihre Rechnung, verzichten muss keiner, der daheim vom internationalen Frauenverkauf profitieren will. Was heisst da Abbau von Solidar-systemen? Gab es je ein Solidarsystem der Kunden mit den Huren? Oder wie meint die Dame vom linken Sexualbefreiungsgewerbe?

Der Staat als Regulierungsapparat beschränkte sich darauf, die Bedingungen für die global mobilen Kapitale attraktiv zu gestalten.

Es ist nicht der Staat, der die sexuell mobilen Kunden in die Immobilien der Bordellbesitzer treibt, gute Frau Haug, in denen die eingesperrten und eingeschleppten Frauen als Zweangsprostituierte gefangen sind und nicht mehr raus können, es ist eine andere Triebkraft am Werke als das Kapital, das selbst total neutral ist. Oder ist das Kapital vielleicht eine maskuline Sexualfunktion? Der Zusammenhang wäre ja nicht uninteressant.

Die Idee einer guten Gesellschaft verblasste neben dem Bereicherungsimpuls der Globalisierungsgewinner, während die Verlierer sich aufgerufen fanden, zu ›Unternehmern ihrer selbst‹ zu werden. Die Bürger der Weltgesellschaft treten seither als vereinzelte auf.

Die Zuhälter als die Agenten der Puffkunden treten immer noch in gut organisierten Banden auf, keineswegs vereinzelt, und eine Solidarität der Puffkunden mit den verkauften Frauen gibt es naturgemäss nicht, wer sollen die Bürger der Weltgesellschaft denn sein, die Frauen und Kinder oder das restliche Drittel Mensch? Unter den Sammelbegriffen aus den linken Schwammkulturen verschwinden wieder alle Täter als „Verlierer“. Und als solche werden sie die Opfer.

Sie werden schuldig je für sich. Ihre Verfehlungen können als moralische Warnung gelesen werden. Und hinter der Empörung darüber verschwinden die Großverbrechen, die zur selben Zeit im Zuge der kapitalistischen Liberalisierung der Märkte und der sie begleitenden neuen Ressourcenkriege begangen werden.

Oho, wer wird hier schuldig? die Weltbürger? Gibt es auch weibliche? Wieder wird die männliche Täterschaft mit gezieltem Wischiwaschi verwischt, die Taten relativiert – was soll schon ein Kinderschänder sein neben dem eigens herbeizitierten „Grossverbrechen“, das freilich alle einzelnen Mittäter voraussetzt, von denen Frau Frigga nichts zu wissen scheint. Dann das „Grossverbrechen“ ist nichts Menschliches mehr, gar Männliches, es ist ein Systemabstraktum, hinter dem alle Einzeltäter verschwunden sind. Die moralische Verkommenheit dieses Versuchs der Abwiegelung der massenhaften Männerverbrechen an den Kindern durch den verlogenen Vergleich mit angeblich grösseren Verbrechen verdient alle Beachtung.

Es ist dieselbe linksfaschistische Camarilla, die jede jede leise Kritik der kriminellen Masseneinwanderung aus gewaltträchtigen Machokulturen als streng zu ahndendes Einzeldelikt kriminalisiert und als Rassismus verfolgt wissen will, die im Fall von Sexualverbrechen alle Einzeltäter entlastet mit Berufung auf das „Grossverbrechen“ der kapitalistschen Märkte. Dass alle Frauenverkaufsmärkte von Männern für Männer betrieben werden, das ist für die Damen von diesem linken Gewerbe irrelevant.

Unter Allgemeinbegriffen wie „die Liberalisierung der Märkte“  soll das einzelne Verbrechen verschwinden, es wird zur Anekdote in der Totale der Generalerklärung der gesamten „Verhältnisse“, die mit begrifflicher Augenwischerei die kriminelle Tat aus dem Blickfeld zum Verschwinden bringen soll, – einem Blickfeld, dass sich zur totalen Gesamtübersicht über den marxianisch definierten Geschichtsverlauf aufbläst.

Die Ressourcenkriege ändern nicht das geringste an den Motiven der triebgesteuerten Pädosexuellen, ausser dass sie ihre Jagdreviere noch erweitern können. Einer Frigga Haug graust es vor nichts. Nachdem sie die Motive zur Skandalisierung der Verbrechen zu delegitimieren sucht  und mit den globalen Märkten zu übertrumpfen, geht sie nun auf einen „Einzelfall“ ein, an dessen Grausisgkeit sie den Begriff Kinderschänder, der ihr sauer aufstösst, als unangemessen nachweisen will. Das kann nur schief gehen. Denn wer sich angesichts eines Sex-KZs noch über Begriffe wie Schänder oder Schinder oder Scherge echauffiert – und das tut sie, allein die moralische Kennzeichnung der Täter empört die Hüterinnen der Herrenmoral – offenbart düstere dubiose Motive.

Im Fall Dutroux wurden die Leichen von zwei achtjährigen Mädchen im Garten eines Mannes ausgegraben, der beschrieben wird als vorbestrafter Pädophiler und arbeitsloser Sozialhilfeempfänger. Doch dieses aus den Medien vertraute Schema wird irritierend durchquert durch Informationen, die nicht in dieses Bild passen: Der Mann ist verheiratet, hat zwei Kinder, die Justiz ist in den Fall verwickelt, und nicht er, sondern seine Frau ist verantwortlich für den Tod der Mädchen. Die Berichterstattung kann auf allgemeine Empörung und Sensibilität fürs Thema des Missbrauchs von Mädchen rechnen. Dass die Opfer umgebracht worden sind und keinerlei Familienbande berührt sind, lässt keine Zweifel an der bestehenden Ordnung aufkommen.  Zur Kennzeichnung wird der Begriff ›Kinderschänder‹ wieder aufgenommen.

Was die H. an den von ihr kompilierten Fakten stört bzw. empört, ist nicht die Monstrosität der Tat. Ihre Erregung gilt der „bestehenden Ordnung“. Deren Unangetastetheit sie in diesen Fall hineindichtet. Welche „bestehende Ordnung“ soll hier gewahrt sein?!  Sehen so die bestehenden normalen Familien aus, deren Ordnung hier angeblich nicht berührt wird?  Das Feindbild von Haug &Ko ist die Familie als solche, nicht die Realität eines Verbrechernests, das alle „Familien-bande“ verseucht. Wie soll die Ordnung aussehen für die Kinder der Verbrecher, die damit leben müssen, sobald sie erfahren, welche   kriminelle Bande sich um sie herum austobte?  Alles nur  bestehende Ordnung für das links verdrehte Hirn?  Hauptsache, Frigga Haug hegt  keine Zweifel an der linken Dogmenordnung in ihrem Kopf.

 (Das dt. StGB von 1871 bestimmt »Schändung« als „außerehelichen Beischlaf mit einer willenlosen und bewusstlosen oder geisteskranken Frau sowie zum anderen die Verübung unzüchtiger Handlung mit Minderjährigen beiderlei Geschlechts« unter »Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit« [§176], vgl. Reiter 2003, 39 u. 45f). Die sprachliche Verschiebung vom K zum Kinderschänder bewirkt zugleich eine Verschärfung wie eine Verharmlosung des Vorgangs.

Das musst noch kommen. Schon der Begriff  Kindesmissbrauch passte ihr nicht,- und zwar nicht, weil er angeblich einen richtigen „Gebrauch“ von Kindern voraussetzt (was er nicht tut, die Bedeutung ist wie gesagt völlig unmissverständlich), sondern weil die Benennung des Sexual-verbrechesn ihr nicht passt. Dass überhaupt ein Mann beschuldigt wird statt abrakadara nur das Kapital, passt nicht ins links programmierte Hirn. Und nun noch der verschärfte Begriff vom „Kindesschänder“ – das passt erst recht nicht, es geht ja um die Täterentlastung, um den Dienst am Kunden, dem sich die linken Phrasen gut verkaufen lassen. Alles, vom ›unangemessenen‹ Streicheln über Vergewaltigung bis zum Mord, kann unterschiedslos als Schändung zusammengefasst werden.

 Natürlich gibt es Grade der Gewaltanwendung, der Brutalität, wie bei allen Gewaltdelikten so auch bei den sexuellen Übergriffen.  Sie sind schon längst ausführlichst beschrieben worden in der entsprechenden medizinischen und juristischen Literatur,  aber dass es einen Begriff wie Schändung für grobe Formen der sexuellen Gewalt überhaupt gibt, einen alten Begriff, der die Tat deutlich inkriminiert, das beanstandet  Haug mit dem Argument, der Ausdruck  passe ja nicht auf alle Formen sexueller Übergriffe, z.B. nicht auf das „unangemessene Streicheln.“  Da fragt sich, was Haug unter „unangemessenem Streicheln“ versteht, was für ein Interesse sie an der Entlastung von Schmuddelonkeln hat, die man sehr wohl von verantwortlichen liebevollen Vätern unterscheiden kann. Es  klingt so, als wolle sie nur auf die bekannten Unterschiede aufmerksam machen, denn eine gewaltsame Penetration mit schweren Verletzungen des Kindes oder gar Schwängerung des Opfers ist, klar, gewaltsamer als das unerbetene schmierige Streicheln. Es hat auch niemand gesagt, es geben keine Unterschiede, alles sei einunddasselbe.

Das aber ist die unausgesprochene Unterstellung, mit der Haufg auf die Delegitimierung des Beriffs Schändung für Kindesmissbrauch auch in den schlimmsten Fallen abzielt. Sie weiss ganz genau, dass niemand von Schändung spricht, wenn es sich um eine unangemessene Berührung handelt. Worauf sie hinauswill, ist die unterschwellige Verdächtigung aller Anwältinnen und Helferinnen missbrauchter Kinder, sie würden  leichte Berührungen zu schweren Verbrechen aufbauschen. Haug will  einfach nicht, das die Natur der Kindesschändung benannt und die Schänder strafverfolgt werden.  

Die linken Knastbruderbefreier möchten vielleicht lieber das Kapital einsperren als nur „Einzeltäter“, die zum Ärger ihres linken Hilfsdienst auch noch als Verbrecher bezeichnet werden. Was sie Linke anstrebt, ist ein gene3relles Recht auf Kriminalität, eingeleitet mit dem Verbot, Verbrechen wie Kindesschändung als Verbrechen kenntlich zu machen.

Es geht diesem Text nirgends um die Beleuchung der Verbrechen selbst, die Verletzungen der Kinder kommen erst gar nicht zur Sprache- Wohlweislich kommen auch die Autorinnen, die diese aufdeckten, wie Florence Rush, gar nicht vor! Dafür sind Täterumschmeichlerinnen wie K. Rutschky gefragt. Die Tendenz des Textes der Täterschutzgardistin ist klar.

Die Presse fütterte die Öffentlichkeit mit Informationen über Pädophilie ebenso wie mit solchen über Pornohandel und eine darein verstrickte Justiz.

Möchte die Dame vom linken Gewerbe der Volksumerziehung vielleicht sagen, es gebe zwischen alledem keinen Zusammenhang? Denn die (feministische!) Aufdeckung und Analyse patriarchaler Strukturen der Porno-, Puff- und Pädokultur ist das wahre Ärgernis für die linke Dogmenretterin.

Im Kontext der Verbrechen werden Immobilienmakler, Polizeikommissare, Staatsanwälte, ein Lagerhallenbesitzer, ein Versicherungsmakler genannt und schließlich der Mord an einem sozialistischen Spitzenpolitiker. In dieser Zeit wurde in Stockholm der erste von Unicef organisierte Kongress gegen den kommerziellen K eröffnet. Mehr als 1000 Delegierte aus 130 Ländern stellten Forderungen auf gegen K (Kinderpornos, Prostitution und Sextourismus eingeschlossen). In den Dokumenten der Tagung geht es in klarer Sprache um Ausbeutung und Profit, um Kinderprostitution, -pornographie und -handel, bes. zwischen ›Dritter‹ und ›Erster‹ Welt.

Schon die originären feministischen Analysen der Porno-, Puff- und Sextouristenwelt der sexuellen Gewalt gegen Frauen und Kinder (von Andrea Dworkin über Florence Rush bis Kathleen Barry) sprachen eine klare Sprache zur Täterschaft dieser Sexualverbrechen, zu der es keiner Um-Schreibung ins linke Dogma mehr bedurfte. Die zahllosen sexuellen Verbrechen von Männern an Kindern und Frauen sind kein Phänomen der ersten oder Dritten Welt. Die Verseuchung unzähliger Mädchen mit Aids durch Massenvergewaltigungen in Afrika,  oder die massenhafte sexuelle Gewalt in Lateinamerika, sind keine Folge des Gefälles zwischen den Welten, sondern verkörpern das geschlechtsspezifische Machtgefälle.

Aber schon der Begriff Patriarchat ist dem linken Lager nicht geläufig, in dem alle Herrschaftssysteme nichts mit den Männern zu tun habe, die sie hervorbringen. Ein einzigesmal kommt das abgeschwächte Wort „Patriachalismus“ vor, und zwar im Zitat von Gramsci. Der Begriff Patriarchalimus“ reduziert das Patriarchat auf einen blossen Zug eines umfassenderen Systems, das natürlich Vorrang hat im Kanon der linken Weltsicht.

Der Kongress markiert einen weltgesellschaftlich-zivilisatorischen Fortschritt, weil er einen globalen Konsens gegen die Vermarktung von Kindern hergestellt hat, auf den man sich seither berufen kann.

Das gefällt Frau Haug, denn nun ist es nicht mehr der Missbrauch der Kinder durch die Täter, sondern nur noch „die Vermarktung“ – und die lässt die Sexualtäter aussen vor, vermarktet wird nur noch durch den Markt, durch das Kapital, allenfalls die „Ausbeuter der Dritten Welt“. Das Geschlecht der Sexualtäter ist aus dem Schneider. Sexuelle Gewalt ist halt kein Thema der Linken. Das Subjekt der Geschichte bleibt unantastbar

Nach Schätzungen von Unicef werden weltweit etwa 2 Mio. Kinder sexuell ausgebeutet, von ihren Familien verkauft, von Händlern verschleppt, von Zuhältern versklavt;

Interessante Aufzählung von vielen kriminellen Beteiligten an dem Massenverbrechen. Nur ein Typus fehlt: Der Käufer und Benutzer und sexuelle Missbraucher der Kinder. Der Endverbraucher. Der bleibt hübsch im Dunkeln, denn der Täter ist ja der Motor des Ganzen Sex- Betriebs. Ohne ihn gäbe es den Markt nicht. Ohne seine Nachfrage kein Frauen- und Kinderhandel. Ohne Käufer kein Verkauf. Die Nachfrage ist immens.

Das Ausmaß von Kinderprostitution wird in Indien und Brasilien mit je einer halben Million, im viel kleineren Thailand noch höher angesetzt; es gebe immer »neue Märkte«. Die Ursachen:

Die Ursachen!!! Da sind wir aber mal sehr gespannt. Dreimal raten. Also erstens: das Kapital, zweitens: das Kapital, drittens: das Kapital, der Markt, die Machttechniken, die Ausbeutung der Arbeiter, die Globalisierung, die Armut – richtig!

„Die Zahl missbrauchter Kinder wächst, wo Armut, Hoffnungslosigkeit und Verwahrlosung grassieren, wo die Immunkrankheit Aids von ›Kunden‹ noch nicht vermutet wird, aber tatsächlich wie eine Seuche unter Kindern und Erwachsenen um sich greift.« Ebd.)

Diese Krankheit greift einfach so um sich. Sie verursacht also die Ausbeutung der Kinder? Nun „wächst“ aber die Zahl der missbrauchten Kinder, wo die Missbraucher um sich greifen, zugreifen,  übergreifen, grassieren und rumstreunen und die Gegend für dei Kinder verpesten. Aber diese Verursacher der Seuche bleiben hier hübsch unsichtbar, wie von Geisterhand entfernt. Nur noch die Hand des Marktes waltet. Wo bleiben bloss die Triebbefriediger, die ihre Bedürfnisse an den armen Kindern befriedigen? Sag mir wo die Täter sind, wo sind sie geblieben. Märchenstunde mit Tante Frigga.

Die Kunden werden, wenn sie schon erwähnt werden müssen (ganz ohne geht der Verkauf ja nicht), hinter Armut und Hoffnungslosigkeit und Aids versteckt. Sie erscheinen aber nicht als Akteure, nicht als diejenigen, die grassieren und ihr Unwesen treiben.

Die Zahl der Missbrauchten wächst, heisst es, „wo Aids von Kunden noch nicht vermutet wird“. Was für ein gefälliger Einfall. Es heisst nicht etwa: Sie wächst dort, wo die Kunden sich an immer jüngeren Kindern vergreifen, sondern nur dort, wo etwas noch nicht vermutet wird. Das Passiv setzt auch die Aktivitäten der Kunden ins Passiv. Und dann die Gleichschaltung von Kindern und Erwachsenen, welch letztere das Aids wissend verbreiten. Das heisst dann, dass die Immunkrankheit wie eine Seuche „unter Kindern und Erwachsenen (!) um sich greift“… Ach wie umsichtig von Frau Frigga, alle in den Missbrauch „Involvierten“ in einem Atemzug zu nennen.

Das sollte man nicht so unbesehen schlucken. Die Seuche greift nämlich nicht unter Kindern um sich w i e unter Erwachsenen, sondern d u r c h die Erwachsenen, und zwar ganz bestimmte Erwachsene, es sind nicht die Grossmütter der Kinder, die mit den Aidswaisen in den Dörfern zurückbleiben, die die Seuche verbreitet haben.  Schwuppdiwupp werden aus den Tätern die Opfer der „um sich greifenden“ Seuche. Aber die Verbreiter der Seuche sind wohl die wahre Seuche, die sich an den Kindern vergreifen, um ihre sexuellen Gelüste mit krimineller Gewalt und Treibkraft an den Wehrlosen zu befriedigen. Diese menschliche Seuche wird von den links verseuchten Patriarchatsgehilfinnen nicht näher beleuchtet, sie wird sorgfältig ausgeblendet. Sie ist das grosse Tabu. Wie Aids in den Ländern, in denen es offiziell nicht existiert, ist die patriarchale Sexualgewalt dass grosse Loch im links verseuchten Hirn. Dann du sollst die heilige Sexualität nicht antasten.

Dazu kommt das Fehlen einer eigenen Politik für Kinder. Sextouristen, so wird eigens betont, seien nicht so sehr pädophil als vielmehr Gelegenheitstäter, die sich an Kindern als ›Sex-Spielzeug‹ vergreifen. Es geht nicht um ›abartige Triebtäter‹,

Vielleicht sind die gar nicht so abartig, sondern ein Teil der Normalität, jedenfalls weiter verbreitet als offiziell zugegeben, wie die geschätzten Dunkelziffern besagen. Das Geheimnis der Skandalisierung ist die Aufdeckung einer patriarchalen „Normalität“. Sie muss schnell wieder zugedeckt werden, und dazu gibt es die fleissigen weiblichen Hilfskräfte, die den nackten Täter in immer neue Begriffsverkleidungen hüllen, nur damit  es nicht um kriminelle Triebbefriedigung geht; die Befriedigung der Bedürfnisse eines jeden gehört ja zum linken Welterlösungswahn, da dürfen die Bedürfnisse nicht böse sein, sondern so friedlich, gerecht und gut wie nur noch der Islam, der sie alle alle erfüllt.

 … es geht um Markt und Profit, um Ausbeutung – um Kinder bzw. deren Arbeitskraft oder deren Sexualgebrauch als Ware.

Die sexuelle Befriedigung der Täter ist kein Warengebrauch. Es geht gar nicht um Ware bei Vergewaltigungen. Auch wenn die Zuhälter bezahlt werden für den Menschenraub- und verkauf.  Dieses Verbrechen hat keinen Tauschwert, auch keinen Gebrauchswert.  Die Natur der Sexual-sklaverei ist zudem älter als der Kapitalismus und wird ihn überdauern, denn sie hat mit der Natur „des Menschen“ zu tun,  die im illusionären Menschenbild der Linken nicht existiert. Es gibt vor, die Verhältnisse zu verwerfen. Aber es kaschiert und verschleiert sie nur. Man kann nichts verwerfen, was man nicht einmal zur Kenntnis nimmt, und wenn, nicht verwerflich findet, sondern legalisiert.

Der schwedische Ministerpräsident nennt die gewerbsmäßige sexuelle Ausbeutung von Kindern eine Seuche. In den Medien wird der Handel mit Kindern als »internationales Geschäft mit hohen Gewinnraten und technischen Finessen« vorgeführt; die Entwicklung der Produktivkräfte im medialen Raum erweist sich als Vehikel des Geschäfts: »Videofilme, in denen Kinder zu pornographischen Zwecken brutal missbraucht werden«, werden »alltäglich zu Tausenden in aller Welt hergestellt, gehandelt, geschmuggelt«.

So isses: Nur: es gäbe die Filme nicht ohne die Kunden, ohne die grosse Nachfrage nach geschändeten missbrauchten Kindern in Bild und Ton, in Fleisch und Blut. Ohne das Ergötzen der Männer an ihren Qualen. Ohne die Massen von sexuellen Unholden. Aber die gibts nicht in der schönen neuen linken Welt, die nur noch vom Kapital befreit werden muss, damit ein jeder nach seinen Bedürfnissen friedlich mit den Kindern leben kann, gerettet vor dem Feminismus.

Es gelte, den »Geschäften der Kinderhändler, Bordellketten, Zuhälter« das Handwerk zu legen. In diesem Licht wird auch der rätselhafte Dutrouxfall entzifferbar als Glied eines international agierenden lukrativen Gewerbes, das mit anderer organisierter Kriminalität verbunden ist: I

Im Fall Dutroux sind es grenzüberschreitende Geschäfte mit gestohlenen Autos, Hehlerei mit geraubten Wertpapieren, Auftragsmord und ein Händlerring, der Kinderpornos vertreibt und Kinder in die Prostitution verkauft. Vertreter der Justiz, die sich in das eine oder andere schmutzige Geschäft eingelassen haben, decken die anderen Geschäfte mit, um nicht selbst aufzufliegen. Die Frage, ob Dutroux ein Pädophiler ist oder nicht, ist in diesem Ausbeutungs- und Profitkontext eine vernachlässigenswerte Größe, zumal es fürs Geschäft besser ist, weniger selber Lust zu haben als Geld aus fremder Lust zu ziehen.

Und wieder will sie die Lust der Kinderschänder am Kindesschänden, die den ganzen verbrecherischen Handel erst und in Gang hält, mit anderen Zusammenhängen verdecken, lenkt schlau von den Taten der Schänder auf die Geschäfte ab, die sich mit der Lust an diesen massen-haften Männeraktivitäten machen lassen, als seien diese Geschäfte ohne die Kindesschänder auch nur denkbar. Was heisst Geschäft mit „fremder Lust“? Soll die marginalisiert werden zu einer Art Kollateralschaden des Geschäfts, an dem kein Pädophiler beteiligt sein soll, sondern nur das kapitalistische Prinzip am Werkle ist? Das Feigenblatt, das die Frigga den Männern umhängt, damit nicht von ihnen, sondern nur noch vom „Kapitalismus“ die Rede sein soll, ist zu durchsichtig.

Der belgische Außenminister erweist sich als einer der schärfsten Verfechter der Rechte der Kinder auf dem Kongress und zieht ein weiteres Mal die Linie zu tödlicher Krankheit, Krebsmetastasen und Folter. Im Fall Dutroux handele es sich um eine »Synergie von individueller und staatlicher Perversion«; sie stelle selbst die Zeiten in den Schatten, als »der Landgraf von Kassel seine Landeskinder wie Vieh in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg « verkaufte. Solche Taten und solche Zusammenarbeit entstünden überall dort, wo ein Machtvakuum herrsche, weil der Staat verschuldet sei. Die Öffentlichkeit kann die Verbreitung der erwerbsmäßigen Variante des K im Jahr 1996 durch die verschiedenen Länder verfolgen: In Österreich wird ein Kinderporno-Ring aufgedeckt, der mit einem in der Slowakei zusammenarbeitet; zwei Männer in Berlin werden des Missbrauchs thailändischer Kinder mit dem Verdacht auf gewerbliche Verbreitung von Kinderpornos und dem Vorhaben, ein deutsch-thailändisches Unternehmen für den Vertrieb aufzubauen, angeklagt (ihr Angebot umfasst 51 Bildserien und fünf Videofi lme, darunter einen, in dem ein Junge gefoltert wird); in Brandenburg entführt eine Frau ihre 10jährige Nichte ins Bordell nach Holland. Auf dem Berliner ›Baby-Strich‹ werden 100 polnische Jungen gezählt. Osteuropa gilt als ›Wachstumszone‹ für den K.

Die Aufdeckung dieser Dimension des weltweiten Kindesmissbrauchs ist dringend geboten, allerdings ist nicht die Staatsverschuldung die Ursache der Nachfrage, die mit den Mitteln der globalen Vermarktung in immer grösserem Umfang bedient wird. Haug weiss zwar sogar, dass der Vermarktung etwas vorhergeht, aber sie erwähnt es nur, um es wie schon gesagt wieder auf ein Nebengleis abzuschieben und abzuwiegeln, damit die Täter nicht als solche erscheinen.

Diese Entfernung der Täter von den Tatorten ist der Zweck des ganzen Textes. Es gilt jene Positionen zu delegitimieren, mit der Feministinnen die linken Kreise stören, wenn sie die patriarch. Geschlechtsherrschaft thematisieren. In den folgenden letzten Abschnitten kommt der langen Rede kurzer Sinn unverhüllt voll zum Vorschein:.

 Die Verdinglichung, die der Vermarktung der Kinder vorhergeht, zeigt das strukturelle Problem: Kinder als Besitz, als rechtlos, als besonders junge Menschenkörper, aus denen – als durch die Illegalisierung verknappter Handelsware !– hoher Extraprofit zu ziehen ist.

Was der Vermarktung der Kinder vorhergeht, sind die Aktivitäten der Kindesschänder, ist die Lust der Triebtäter am Kindesmissbrauch, ist das riesige Potential der Nachfrage, das von Haug mit aller gebotenen Sorgfalt umgangen wird.

Die Befriedigung der unausrottbaren Bedürfnisse der Kindesschänder ist kein „strukturelles Problem“, es ist ein Männermassenverbrechen, an dem die Hüterin der linken Amoral einzig und allein stört, dass es von Feministinnen publik gemacht wurde. Der Jargon ist der der Täter, die auch auf „junge Körper“ fixiert sind und sonst gar nichts. 

Haug übernimmt deren Sichtweise bis in die Ausdrucksweise, die strikt von der psychologischen Sichtweise und damit der Situation und Verfassung der Opfer absieht. Nach linker Denkvorschrift versucht sie, das Phänomen auf den abstrakten Warenaustausch zu reduzieren, unter Ausklammerung der real existierenden Bedürfnisse der Täter, wobei sie von der „Illegalisierung“ als Grund der Profite spricht – eine kostbare Wendung, die das ganze Manöver der Umdeutung krönt: denn wie soll die Legalisierung bittesehr aussehen?

Dann gäbe es zwar weniger Profite der Verkäufer, weil die Kinder dann noch billiger zu haben wären für die Herrenspezies der Kindesschänder, aber es würden dadurch nicht weniger. Mann müsste nur nicht mehr nach Fernost reisen, es gäbe sie schon daheim ganz legal und gratis, die Objekte der Begierde. Aber davon wollen die Frauen, die ihre Köpfe streng in den linken Scheuklappen halten, nichts wissen.

Langsam nähert sich das ganze Manöver dem Kern der Dinge, der nicht im „Kapital“ verborgen ist, und der muss entfernt werden wie folgt:

¨ der Dritten Welt verkaufen Familien Kinder, weil sie keine anderen Überlebensmöglichkeiten sehen. Immer wieder wird solch ›materialistischer‹ Klartext durch Psychologisierung verunklart.

Da haben wir sie, die Quintessenz der Hausgschen Verunklärung und Verschleierung des Themas Kindesschändung, das von Feministinnen aufgedeckt wurde. Der Grund des Kinderverkaufs ist nach der linken Puff-Doktrin sei nicht die Nachfrage, sondern die Armut! Womit die Sexualverbrechen mal wieder wegdefiniert und auf den ökonomischen Nenner aller marxianischen Dinge gebracht sind.

Die Armut der Kinder, ihre Schutz- und Wehrlosigkeit ist mit Sicherheit eine Voraussetzung ihrer Auslieferung an die Gelüste der Käufer, aber diese Gelüste sind keine Folge von Armut. 

Die Märchentanten des Patriarchats wissen, wie sie lügen müssen, damit das Gewerbe der linken Marktschreier floriert. So wie jede geschäftstüchtige Puffmutter weiss, wie sie vorgeht  Der Clou des Ganzen: das intellektuell verbrämte Lügenkonstrukt wird noch als materialistischer Klartext verkauft, der durch „Psychologiesierung“ (!) verunklärt wird. In jedem Puff wird der Frauenverkauf entsprechend der Käuferpsychologie an den Mann gebracht. Haug hält die linke Psychologie strikt ein, die es verbietet die Theorieherren zu verärgern durch Analysen des Kindesmissbrauchs, die eine andere „Ursache“ der männlichen treibbefriedigung als die Armut zutage fördern.

Es geht doch nichts über die Löcher im linken Käse, den diese marktkompatiblen Verkäuferinnen der Mainstream- Ideologieprodukte für die wahre Substanz des Käses erklären.

 Der Rest ist nur noch der allerletzte Bodensatz von diesem widerlich  abstossenden Aufguss eines Gebräus aus ideologisch Abgestandenem und pervers Abgeschmacktem, das einem Menschen, der als Kind den Sachverhalt kennengelernt hat und noch nicht in die linken Hirnwasch-maschinen geriet, einen Brechreiz verursachen dürfte.

 So denkt im Kontext ›Dutroux‹ Friedrich Karl Fromme über die »gewachsene Empfindsamkeit« bei der Bestrafung von Menschen, die Kinder vergewaltigen, nach.

Von welcher „Empfindsamkeit“ redet der Mann? Von der Empfindsamkeit des linken Gemüts gegenüber den Sexualtätern, also der Täteridentifikation der linken Justiz nach Mauz, und was meint der Herr mit „Menschen, die Kinder vergewaltigen“? Das ist der Sülz- und Schnulz- und Schmalz-Sound der deutschen Täterhüter. Aber selbst das ist Frigga zu viel, weil dabei die Täter schon in den Blick geraten, die sie doch aus ihrem Sichtfeld entfernt hat.

Er konzentriert die Aufmerksamkeit wieder ganz und gar auf die Psyche des Täters, der, von unheilvollen Trieben bedrängt, nicht mehr ein noch aus weiß.

 Wer sagt eigentlich, dass die Psychologie des Täters seine Entlastung bedeuten muss und nicht einen untherapierbaren Sadisten zum Vorschein bringt? Da weiss Frau Frigga Rat und kann den Tätern genau erklären, dass sie nicht von ihren sexuellen Trieben gesteuert werden, sondern vom Kapital zur Tat getrieben werden. Dass Fromme als Täterversteher wirkt, ist nicht der Punkt ihres Anstosses, sondern dass er überhaupt die Täter ins Auge fasst. Da müsste es im Blinde-Kuh-Spiel heissen „heiss heiss“, denn das schleckt keine Kuh weg, mit was die Kinder es da zu tun bekommen, drum guckt Frau Haug schnell weg und lenkt den Blick auf den deus ex machina, der die Linke erlöst von der leidigen Natur:

 »Als überholt können heute die auf den Marxismus zurückgehenden Theorien gelten, dass Straftaten die zwangsläufige Folge einer verfehlten Gesellschaftsordnung seien«.

Interessant wie beide, Frau Frigga und Herr Fromme, um den heissen Brei rumtappen, um die Täter zu entlasten, wenn auch aus durchaus  verschiedene Richtungen. Wobei sie alsbald interveniert, damit niemand mit Täterversteher Fromme, der ebenfalls von der Schuld der Schänder ablenkt, von der Denkrichtlinie von Marx abweicht, den Kindesschändung u.drgl. Kleinigkeiten nicht interessiert haben und der die Arbeiterfamilie illusionsreich idealisieret hat. (derArbeiter sist von Natur aus gut, nur das Bürgertum ist böse)

Er verschiebt die Aufmerksamkeit von der Normalität warenförmiger Instrumentalisierung von Menschen (vornehmlich Frauen und Kindern) auf die Einfühlung in Perversionen. Es handele sich um eine verfehlte Triebanlage, die der Täter sich nicht selbst ausgesucht habe, mithin um »wirkliche Krankheit« (FAZ, 24.9.1996).

Beide verschieben hier etwas, Fromme schiebt das Sexualverbrechen auf die Krankheit, Frau Frigga  verschiebt die Schuld der massenhaften Täter auf den Kapitalismus, die „warenförmige Instrumentalisierung“ von Menschen. Wobei sie die ganze Geschichte der Vergewaltigungen von Menschen durch Männer in fröhlicher Ignoranz vergisst oder bewusst weglässt. (Richtiges linkes Bewusstsein ist eine Mischung aus Ignoranz und Absicht in der modernen Hirnwaschtechnik.).

Das Vergewaltigungsopfer ist auch keine Ware für den Schänder und Menschenschinder, dann Warenbesitz oder Erwerb beinhaltet ja noch nicht die Misshandlung und Verunstaltung der Ware, sondern primär ein Lustobjekt zu seiner Triebbefriedigung. Kindesschändung ist für das Kind dieselbe Monstrosität, ob es sie nun privat daheim erfährt, verübt von einem privaten pädosexuellen Lustmolch, oder von einem dieser massenhaften gewissenlosen Käufer auf dem Kinderstrich. (Gewissen ist keine linke Kategorie).

Es ist nicht der Warencharakter der missbrauchten Kinder, der die Tat des sexuellen Kindesmissbrauchs ausmacht, es ist das Verbrechen der sexuellen Gewalt an Wehrlosen, physischer wie psychischer Gewalt an Abhängigen. Der Kinderverkauf ist sekundär, erst kommt der  Kindes-schänder, egal ob das Kind gekauft oder anderweitig privat verfügbar ist; dann erst kommt die kriminelle Organisation, die die Bedürfnisse dieses Primatentypus, homo violans,  bedient.

Von der Kindesschändung ist aber hier keine Rede mehr, nur noch von den ökonomischen Verhältnissen, der Generalplatitüde des links-automatisierten Hirns, das seine einprogrammierten Chips abspielt.

 Die Beliebigkeit, mit der ökonomische Verhältnisse, Haltungen und allgemeine Urteile aneinandergereiht werden, macht, dass die Normalität der Herrschaft von Menschen über Menschen,

Frau Haug möchte um jeden Preis vermeiden zuzugeben, dass die Herrschaft von Menschen über Menschen in diesem Fall eine von Männern über Frauen und Kinder ist. Im Haus des Henkers spricht man nicht vom Strick, und im Hurenhaus spricht man nicht von den wahren Bedürfnissen der Kunden.

sei es zu Zwecken der Lust oder zur Aufbürdung von Last, nicht mehr als Problem eines transnationalen Kapitalismus gesehen wird, der mit der Entfesselung der Marktkräfte und dem Abbau der ermäßigend regulierenden Schutzmaßnahmen die ganze Welt in ein Rohstofflager zur Bereicherung anlagebereiter Kapitale verwandelt haben.

 Da haben wir ihn wider, den transnationalen Kapitalismus, die Ursache aller Ursachen, den ersten Beweger, ach ja, die Marktkräfte sind es, die die die Kinder befummeln, sie begrapschen und penetrieren, oder wie?

Die Triebkräfte der Kindesschänder siond immer dieselben, mit oder ohne geld im Spiel, es müssen gar keine Kunden sein, die die Kinder missbrauchen, aber für die aud kapitalismus geschaltete V ollautomatik eines linken Robothirn sind es allein die Marktkräfte, die ihre Hand im dreckigen Spiel haben, und sonst gar nichts. Nicht die realen dreckigen Pfoten der Kindesschänder. Soviel zu den sauberen Fantasien der linken Märchentanten. Realitätsbereinigt und orthodoxiegerecht.

 K als Menschenhandel, Kinderpornographie, Prostitution erweist sich als ein Feld, in dem Einzelunternehmer und organisierte Banden in großem Maßstab Profite machen können. Grundlage ist stets, andere Menschen als Besitz, als verfügbar, als nutzbar zu sehen, nicht als eigene Personen mit Würde, Selbstbestimmung und eigenem Begehren. 

Grundlage des Menschenhandels mit Kindern sind die Männer, die sie zu ihrer Befriedigung benutzen. Eine andere Grundlage gibt es nicht, das schleckt keine Kuh weg. Und keine linke Patriarchatsgehilfin, deren Geschäft die Befriedigung von Herrenbedürfnissen ist, inklusive  intellektueller Art, wie sie zur Psychologie jeder qualifizierten Puffmutter im Roten Salon gehört.

Einerseits lehnen die Linken die individualistische Psychologie ab, das Individuelle ist nicht brauchbar für die Kollektiv-Totale ihrer Theorie, anderseits ist Freud gerade wieder recht als „Entdecker“ der „kindlichen Sexualität“, und für alle Fälle Foucault, der am Tatort Familie die Kinder als  Täter ermittelt.

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 In der Bibliographie fehlen selbstverständlich sämtliche feministischen Analysen zum Thema, die Apologetik der linken Dogmen gibt den Ton an. Feminismus kommt nur als „Kampagnen“ vor in der linken Abwehrpropaganda.

Zu Fritz und Friggas Haugs Hauptopus zum Feminismus siehe Rezension:

http://www.hannelore-schroeder.nl/texte/historisch-kritisches-woerterbuch-feminismus.html

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