Medien als Nachtwächter des neuen Überwachungsstaats

Nazigröler gegen Wilders

„Die Reaktionen auf Geert Wilders sind hysterisch“

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article10051826/Die-Reaktionen-auf-Geert-Wilders-sind-hysterisch.html

Die Welt am 3. Oktober 2010:

  • Die Kritik der Deutschen an Geert Wilders entspringt einem überholten Reflex – ohne dabei den Tatsachen ins Auge sehen zu wollen.

Ein kleiner Lichtblick in der grossen Medienvermummung und Verdummung. Aber der Reflex ist umso grotesker, als die Hysterie der angeblichen „Anti“-Faschisten gar nicht der Sorge um den vermeintlichen Rassismus gilt, den sie den Islamgegnern anhängen, als sei ausgerechnet die rote SA, die „Nazis raus“ brüllt, frei von fa. (Was schon Broder einem der Krawall-Organisatoren vom 1. Mai in Berlin auf den Kopf zusagte, deren Vandalsimus von linken Journalisten wie frank A. meyer verteidigt wurde).  Zudem hat die Neue Linke, die alles andere als die Demokratie meint, sich noch nie um die Opfer des Faschismus gekümmert, die sie schon zur Aufbruchzeit der 68er in Deutschland herzlich wenig interessierten. In der NZZ vom 4.10.10 heisst es in einer Rezension des Buches von Ulrike Jureit und Christian Schneider : „Gefühlte Opfer. Illusionen der Vergangenheitsbewältigung“, 2010:

  • Von einer Identifikation mit den Opfern kann für die zweite Generation der Bundesdeutschen keine rede sein. die 68er haben sich für die Opfer der Shoah und für die Details der nationalsozialistischen Verbrechen überhaupt nicht interessiert – sie hielten es mit den Klassen-, Guerilla und Befreiungskämpfern, von Lenin bis Che Guevara, und Mao Zedong…. Und sowenig sich die „68er“ mit den jüdischen Opfern identifiziert haben, so wenig ist der Begriff der Trauer für die Erinnerungskultur der Bundesrepublik zentral…“ Helmut König NZZ

Die Frage ist, wer überhaupt sich mit Opfern identifiziert. Das ist immer nur eine Minderheit inklusive die direkt Betroffenen und Überlebenden. Ich habe noch nie einen Linken angetroffen, der sich vom Schicksal der Juden wirklich seelisch getroffen fühlte – zu der Zeit, als die Neue Linke den Antifaschismus im Munde führte. Eher machte man sich über die Zionisten lustig. Ich sehe noch den Gründer der Basler POCH, Gorges Degen, grinsend in einem Vortrag von H.Levi Goldschmid aus Zürich sitzen, wo er, ohne ein Wort zu sagen, mimisch zu verstehen gab, dass die Genossen hoch erhaben über derlei Erinnerungen des jüdischen Volkes (rassistisch?) waren. Und ein anderer Bruder aus demselben Pool erklärte mir einmal wörtlich an der Casino-Bar Basel (dem Ort des ersten Zionistenkongresses ausgerechnet): ‚Golda Meir ist eine Massenmörderin.’

Das war ein Repräsentant der 68er Generation live, Identifikation gab es nicht mit den Überlebenden der Shoah, sondern allenfalls mit Arafats Terrorbrüdern. Mit wem und was haben sich diese Playboys der Cohn-Bendit-Ära eigentlich  identifiziert?! Doch nicht mit Opfern! Links war doch ein lässiger lifestyle mit Havanna-Zigarren und Rothändel, das épater le Bourgeois der „Aussteiger“, die sich dann im Kollektivterror der Sexbefreierkommunen auslebten, durchmischt mit den Marxismus-Leninismus-Theoriezeremonien, welche sich freilich weniger zur „Befreiung des Individuums“ eigneten, sondern den Durchmarsch der Genossen in die Institutionen des verhassten Staats orchestrierten usw. Von Trauer war da nichts zu spüren, mehr von Gruppenterror und Besserwissen.

Die Identifikation mit dem Stärkeren ist ohnehin weiter verbreitet als die mit den Opfern. Das blame-the-victim-Syndrom scheint ein Menschheitsmerkmal zu sein, so weit das geschichtliche Auge reicht. Was wir heute erleben – der Flirt der Linken mit dem Islam in Fortsetzung des linken Antizionismus, wie der  Antisemitismus sich heute nennt, verkörpert in Figuren der altstalinistischen neuen Linken wie den Grünen Anwälten, die man an Anti-Israel-Demos antreffen kann gemeinsam mit Anhängern der Hamas-Agenda zur Vernichtung Israels, ist die Fortsetzung des linkspubertären „revolutionären“ Gewaltkults mit den Mitteln des Islam. Anhänger dieses Gewaltkults haben sich nie mit Opfern identifiziert, auch die Revolutionsromantik der Klassenkämpfer war alles in allem mehr eine Adrenalin-Schub-Veranstaltung für Dauer-Adoleszente, so wie der Dschihad für das moslemische Macho-Jungvolk, aus dem die Gotteskrieger rekrutiert werden, der Testosteron-Kick funktioniert. Auch weibliche Macho-Hörigkeit ist bei der Linken in der Fürsorge für die Moslemmachos ausgeprägt.

Das alles hat mehr mit Faschismus als mit Anti-Faschismus zu tun, die Lust an der Schlagkraft der Schlägerhorden der SA wie an den gewaltträchtigen Horden Allahs scheint einem gewissen Typ, der nicht ausstirbt, nicht zu vergehen. Es ist überhaupt nicht überraschend, dass die Anhänger des linken Gewaltkults heute in Demos von Moslems mitmarschieren, wo „Juden ins Gas“ gegrölt werden darf, ohne dass die „Nazis-raus“-Schreier gegen Wilders das Maul aufmachen,

Was soll der Unterschied sein zwischen der braunen und der roten Sturmtruppe?

Alle Versuche, die Bösartigkeit eines faschistischen Systems als etwas erklären zu wollen, das eine Gesellschaft lediglich verdirbt und zur Inhumanität verführt, die ihr fremd sein soll, ist herzlich naiv. Ohne das genuine Gewaltpotential der Schlägertypen, auf deren Roheit jedess System bauen kann – jedes Foltersystem hat das Unmenschlichkeitspotential zur  Verfügung -, gäbe es „Das System“ nicht. Bei Eugen Kogon („Der SS-Staat“) findet man die Bedeutung von Hitlers   Schlägertruppen für die Macht-Ergreifung der Nazis beschreiben. Sie lassen sich immer aus dem maskulinen Gewaltpotential rekrutieren lassen, das auch für die Dschihad-Indoktrination verfügbar ist, und sind neben den höher organisierten gesellschaftlichen Machtgruppierungen aus Industrie und politischen Eliten ein nützliches Element des Terrors, ohne dessen Brutalität kein Terrorregime funktioniert. Der Stoff aus dem die Verrohung ist, wird in wissenschaftichen „System“theorie gern verschleiert, in denen die Roheit ein Produkt des Systems ist und nicht umgekehrt. Das Gewaltpotential überdauert aber die Systeme, die sich ihm verdanken und die sich immer wieder als Herrschaftssysteme etablieren werden, auch wenn man meint, man habe das endgültig wahre System entdeckt, das „den Menschen“ befreit von allen seinen Unmenschlichkeiten, die doch seines Fleisches Erbteil….  Aber von der Gewaltlust befreit es die Täter nicht.

Das dürften auch die jüngsten Erforschungen der Kriminellenveranlagungen wie Sadismus und Gewaltlust an den Tag gebracht haben trotz aller Verdrängungs-versuche und wohlmeinender Therapeutenbemühungen. Es gibt ein Gewaltlust-potential, das sich nicht therapieren lässt und das keine „System“ beheben wird.

Die Links-Rechts-Kategorien sind untauglich, um die Wurzeln des  Faschismus zu definieren. Wenn sog. Antifaschisten vor der Tür stehen, wo ein Wilders den Vortrag über die Gefährdung der Demokratien durch ein totalitäres Religions-Regime hält, und Nazis raus grölen, dann sind die „Antifaschisten“ die neue SA in anderem Gewand. Sie wechseln die Kleider, nicht ihre Natur. Die Linke, die sich nie mit den Opfern des Nationalsozialismus identifiziert hat, schert sich auch heute nicht um die Opfer des (Religions)-Faschismus, des täglichen Terrors der Scharia. Sie verbündet sich mit einem Gewaltregime im Gewand der Religion um deren Opfer sie sich foutiert. Der Testosteronkick der Jungmachos ist sehr viele attraktiver als die Situation der Opfer des Islam. Die Linke buhlt um die Anhänger der Dschihadreligion als ihre kommenden Wähler für den neuen Klassenschihad, den sie international gegen die populistischen nationalen Freiheitsparteien führt, die alle als rechtsextrem verteufelt werden. Wieder ist die Demokratie mit der bürgerlichen Schwatzbude Zielscheibe der neuen SA.

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