Die Antifo

Posted on April 29, 2019

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Ein Hätschelbube der Schweizer Täterschutzjustiz – NZZ und WW auf Kuschelkurs

Der Fall „Carlos“ wurde bekannt als Muster der linken Kuscheljustiz, die einen Gewalttäter (ein Messerstecher, der sein Opfer schwer verletzt hatte) mit aberwitzigem Aufwand rund um die Uhr von circa zehn Betreuungspersonen umsorgen liess für zigtausend Franken im Monat und dem Schlägertyp auf Steuerzahlerkosten noch eine Ausbildung in Thaiboxen bescherte, damit er um so besser zuschlagen könnte.

Das tat er dann auch wiederholt als inzwischen strafmündiger Häftling, vor dessen Gewalttätigkeit sich Mitgefangene und Aufseher fürchteten. Die NZZ widmet den diversen Strafverfahren im Fall Carlos, der wieder aktuell geworden ist dank der fortgesetzten Renitenz des kampfboxtrainierten Schlägers, diverse Artikel, die den Gewalttäter zum Märtyrer der Schweizer Justiz hochstilisieren. Es gibt bezeichnenderweise keine Leserkommentare dazu, aber in der Aargauer Zeitung fand sich ein weitaus besserer objektiverer Bericht (inkl. Kommentare), der keinen Täterkult betreibt und die seriellen Taten des Gewaltkriminellen nicht verharmlost, verniedlicht und vertuscht. (März 2018)

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/carlos-muss-wegen-faustschlag-fuer-18-monate-ins-gefaengnis-131080302

Sogar das Tamedia-Blättchen 20minuten blieb sachlicher und objektiver als die NZZ-Serie.

https://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Verwahrung-koennte-ein-Thema-werden–20658356

Staatsanwalt fände Verwahrung unangemessen

(…) Nach der Befragung von Carlos hielt Staatsanwalt Martin Bärlocher sein Plädoyer. Er forderte wegen schwerer Körperverletzung 30 Monate Haft für Carlos. Das Opfer habe sich nicht wehren können und Carlos habe ihm massive Verletzungen zugefügt, etwa einen Kieferbruch. «Carlos weiss durch seine Kampfsporterfahrung, wie gefährlich solche Faustschläge sein können. Das war eine feige Tat von ihm», sagte Bärlocher.

Auch die Frage nach einer Verwahrung stand im Raum. Staatsanwalt Bärlocher sagte dazu: «Eine Verwahrung ist nicht angemessen. Würde es aber zu einer erneuten Tat kommen, muss eine Verwahrung geprüft werden.»

Ähnlich wie Bärlocher bewertete die Anwältin des Opfers den Fall: Sie forderte eine Verurteilung wegen schwerer Körperverletzung und eine Genugtuung in der Höhe von 10’000 Franken. Wegen des Schlags von Carlos habe sich das Opfer zwei chirurgischen Eingriffen unterziehen müssen. Rund sechs Wochen lang habe er nur pürierte Kost zu sich nehmen können, sagte sie.

«Haftbedingungen sind entwürdigend»

Anders beurteilte Marcel Bosonnet, Anwalt von Carlos, die Tat: Er bestritt, dass das Opfer bewusstlos gewesen sei, und auch die Schwere des Faustschlags. Das Opfer habe keine lebensbedrohlichen Verletzungen davongetragen. Er plädierte auf einfache Körperverletzung und eine maximale Freiheitsstrafe von 12 Monaten

Nach der Messerbluttat, als der berüchtigte Betreuungszirkus des Reptilienzüchters Gürber (des Jugendstaatsanwalts, der den „jungen Straftäter“ umschmalzte) begann, dieses groteske Theater der linken Täterschutzjustiz mit dem schwer erziehbaren Gewaltunhold, das für viel öffentliche Empörung sorgte, tauchten alsbald die ums Täterwohl besorgten Fürsprecher und professionellen Sympathisanten des Delinquenten auf und beanstandeten den Abbruch des Affentheaters um den Faustschläger, so Strafrechtsprof. Jositsch, der bis heute der Meinung scheint, die ungebremste Fortsetzung der Delinquentenpäppelung hätte zu dessen erfolgreicher Sozialisierung geführt. Woher Jositsch das wissen will,bleibt sein Geheimnis. Sache ist, das bisher keine der offiziellen Massnahmen, ob sog. „Therapie“ oder Strafmassnahme, den erwünschten oder nur fantasierten Erfolg brachte. Nicht nur Linke barmten um das Täterwohl, auch das Männerhaus der Weltwoche schickte einen Redaktor zum Besuch in der Haftanstalt, um das Bürschchen, das offensichtlich anders nicht zu bändigen war als durch wiederholte Einsperrung, respektvoll und ehrerbietig nach seinem Befinden zu befragen. Ein Besuch bei dem Opfer des Messerstechers war dagegen nicht vorgesehen, interessiert das Männerhaus auch nicht. Aber das Täterwohl des „jungen Mannes“ versetzte das Männerhaus in anteilnehmende Erregung, analog dem bebenden Wohlwollen, das ein Serienvergewaltiger beim Weltwoche-Männerhaus hervorruft, der angeblich zu lange (!) verwahrt wird. Die Weltwoche nimmt dabei die Täterperspektive ein und findet jede längere Wegsperrung eines Wiederholungssexualverbrechers überflüssig. Ja, wie fühlt sich denn der junge Mann, der ältere Menschen zusammenboxt, wie würden Sie sich denn fühlen, wenn Ihnen ein junger Mann die Faust ins Gesicht schlägt oder in den Bauch, Herr Baur?Inzwischen ist die augenscheinlich unverbesserliche Gewaltmaschine strafmündig und terrorisiert das Personal der Haftanstalten, in denen er einsitzt wegen Fortsetzung seiner Gewaltgewohnheiten. Die Wärter haben offensichtlich genug von dem Typ, der um sich schlägt, wenn ihm etwas nicht passt; der die Zelle demoliert und die Mitinsassen und Aufseher attackiert, so dass man ihn nicht unbewacht und ohne Handschellen auf die Mitgefangenen loslassen kann. Er selber sieht das natürlich anders, und diese Sichtweise des Täters, der sich als Opfer der Justiz betrachtet, macht sich auch der NZZ-Schreiber zu eigen, hält sie zumindest für gleichwertig wie die Sicht der Opfer, die sich weiterhin bedroht fühlen. Die Aussage von dem schlagfreudigen Jungschnösel ist für den NZZ-Menschen gleich glaubwürdig wie die Aussagen von sieben Aufsehern und Mithäftlingen. Der NZZ-Schreiber macht aus seinem Verständnis für den „jungen Straftäter“, sprich aus seiner Gleichgültigkeit gegenüber dessen Opfern keinen Hehl; der „junge Mann“, der ältere Menschen locker zusammenschlägt (das teure Kampfboxschule wirkt) weckt offenbar spezielle Sympathien bei gewissen Männern, die die Festsetzung solcher Schlägertypen schlecht vertragen, der „junge Mann“ darf doch nicht in seiner Bewegungsfreiheit behindert werden. Ungehindert zuschlagen dürfen ist sein Menschenrecht, aber sich gegen die Gewaltmaschine schützen zu wollen – das ist Folter, das ruft die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter auf den Plan!!! (26.4.2019)

https://www.nzz.ch/zuerich/straftaeter-carlos-weshalb-die-situation-hinter-gittern-eskaliert-ld.1477813

Eskalation hinter Gittern: wie die Situation zwischen «Carlos» und dem Gefängnispersonal ausser Kontrolle geraten ist

Die Sprach- und Denkregelung: Gewalttätigkeit eines Gewalttäters gegenüber seinen Mitgefangenen und Aufsehern ist eine „Situation zwischen“. So wie die Gewalt prügelnder Familienväter gegen Frau und Kinder im Gezwitscher der Täterversteher gewöhnlich als „Gewalt zwischen“ weggezwitschert wird. Für linke Täterschützerinnen ist auch „häusliche Gewalt“ etwas, was sich „zwischen“ dem Prügler und den Verprügelten abspielt. Und für die CH- Mediatorinnen, von denen man in letzter Zeit zum Glück nicht mehr viel hört, scheint auch eine Vergewaltigung etwas zu sein, was „zwischen“ dem Vergewaltiger und dem Opfer stattfindet und der Versöhnung im Wege steht, etwas, worüber das Opfer mit dem Täter reden sollte; s Gschpröch führe; auch ein Messer als Tatwaffe eines Messerstechers ist für die Täterversteher wohl etwas, das zwischen dem Messerstecher und dem Abgestochenen steht. Eine Tat ist in diesem Sinne auch keine Tat mehr, sondern mehr eine Situation. Eine „Situation zwischen“ dem Täter und dem Opfer.

Der 23-jährige Straftäter sitzt seit Monaten fast ununterbrochen im Arrest. Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter äussert deswegen Bedenken, doch die Zürcher Behörden sehen die Verantwortung beim jungen Mann. Fabian Baumgartner 26.4.2019

Wie schrecklich, schon 23 Monate sitzt der „junge Mann“ fest im Arrest und kann nicht mehr frei zuschlagen. Muss eine unerträgliche Vorstellung für seine Sympathisanten sein. Vielleicht wollen die Anwälte und Tat-Versteher die Schweiz ja als Folterstaat beim EGMR verklagen? Oder den UN-Menschenrechtsrat einschalten, damit ihr Schützling wieder ganz entfesselt auf die weniger Schlagkräftigen losgelassen werden kann. Der NZZ-Schreiber entwirft ein Bild des Täters, das den Lesern die Leiden des jungen Mannes zum Erbarmen vor Augen führen soll. Vielleicht findet sich ja eine links verdrehte Sozialarbeiterin, die ihn gerne heiraten möchte? Da könnte sich doch die eine oder andere durch die Innenansichten eines Schweizer Modellknasts in der Weltwoche animiert fühlen, von dem einladenden Angebot Gebrauch zu machen? (Frau Fehr führt’s vor.)

Der Gefängnisarzt der Pöschwies bleibt vor der Zellentüre. Durch die Glasscheibe hindurch dokumentiert er die Blessuren von «Carlos» mit einem Fotoapparat. Auf den Bildern ist der Häftling zu sehen mit einer geschwollenen Nase, Blutergüssen und Schwellungen unter dem linken Auge, an Ellbogen, Unterarmen und Handgelenken. Eine Blutung sei wahrscheinlich vorhanden gewesen, es sei aber eine komplikationslose Abheilung ohne Therapie zu erwarten, notiert der Mediziner dazu in seinem Bericht ..

Wie mag es nur dazu gekommen sein? Haben die Wärter ihn gefoltert? Was ist dem jungen Mann nur Schlimmes widerfahren? Warum wagt der Fotograf sich nicht in die Zelle mit seinem Fotoapparat? Angst um die Linse der Camera? Oder vielleicht die eigenen Augen? Schau an:

Die Verletzungen hatte sich der junge Straftäter gleichentags zugezogen, als er sich an Händen und Füssen gefesselt und in Begleitung mehrerer Aufseher auf dem Weg zum Hofgang befand.

Ach so, der „junge Straftäter“ (die wiederholten verbalen Streicheleinheiten triefen nur so vor Sympathie) hat sich das also selber zugezogen. Dass mehrere Aufseher erforderlich sind, einen Gewaltbold davon abzuhalten, noch mehr Leute zusammenzuschlagen, wovor auch die Mit-häftlinge Angst haben, ist dem NZZ-Schreiber keine Überlegung wert. Er hält die Version des Faustkämpfers, den bisher noch niemand in Schach halten kommt, wonach man ihn aus purer Lust am Foltern zu Boden gedrückt habe (oder aus welchem Grund wohl?), offenbar nicht für die lausige Ausrede, die die Täter in aller Regel für ihre Taten parat haben, sondern allenfalls für „umstritten“.

Wieso der “junge Mann“ überhaupt festgesetzt worden ist, und das immer wieder, steht hier gar nicht erst zur Diskussion. Die Gewalt des Gewalttäters ist kein Thema für die Täterschutzzunft, allenfalls ein Anlass, sie als „nicht schwerwiegend“ zu bezeichnen. Nur ein leichter Schlag in den Bauch, und dann noch ein paar dazu, worauf der Angegriffene am Boden liegt, aber noch lebt, also alles halb so schlimm. Ja wozu brauchte es denn sieben Aufseher – so wie es auch mehr als sieben Betreuer gab für den pausenlosen Hätschelzirkus, wenn doch alles nicht so schlimm war?

Im Telefongespräch erzählt er, die Gefängnismitarbeiter seien gewaltsam auf ihn losge-gangen, nachdem er ein paar freche Sprüche gemacht habe. Anschliessend hätten sie ihn zu Boden gedrückt und ihn in eine Zelle geschleift.

Die Vorgänge sind jedoch umstritten. Das Amt für Justizvollzug will sich mit Verweis auf das laufende Verfahren und das Amtsgeheimnis zwar nicht zum Vorfall äussern. Es hat aber ebenso wie die Eltern von «Carlos» Strafanzeige erstattet. Videoaufnahmen sollen nun Klärung in der Sache bringen.

Die Eltern, die offenbar nicht in der Lage waren, dem Bürschchen die minimalste Frustrationstoleranz beizubringen, erstatten Strafanzeige gegen die Wärter, die sich gegen einen Wüterich wehren müssen, der in der Zelle tobt und den einer allein offensichtlich nicht in Schach halten kann, es braucht mehrere. Man sollte die Folterkommission vielleicht zur Abklärung zusammen mit ihrem entfesselten Schützling in eine Zelle sperren und abwarten, bis sich alles geklärt hat.

Die nächste Zwischentitel stellt die notorische Gemeingefährlichkeit des Gewalttäters in Frage:

Unbelehrbar und gefährlich?

Der Vorfall vom 9. April ist der bis jetzt letzte in einer langen Reihe von Konflikten zwischen dem Straftäter und dem Gefängnispersonal. Seit 19 Monaten sitzt der junge Mann, der unter dem Pseudonym «Carlos» landesweit unrühmliche Bekanntheit erlangt hat, in Untersuchungshaft. Grund dafür ist eine Auseinandersetzung mit Aufsehern in einem Gesprächszimmer der Justizvollzugsanstalt Pöschwies Ende Juni 2017. Die Bilanz des Streits, das zeigen Akten und Aussagen von Beteiligten: eine beschädigte Zelle, Prel-lungen und ein leichtes Schädelhirntrauma bei einem Mitarbeiter und ein blaues Auge bei «Carlos».

Wieder wird im Artikel suggeriert, dass die „Konflikte zwischen“ dem Straftäter und dem Anstaltspersonal von beiden Seiten verursacht sind, nicht etwa primär durch die Aggressionen des Täters. Da müsste es ja „zwischen“ allen Insassen und den Aufsehern die gleiche „Situation“ gebe. Wird da auch ständig die Folterkommission hinzugezogen?

Die Bilanz der „Auseinandersetzung mit Aufsehern“, wie der fabulöse Fabian Baumgartner die Tobsucht des Hätschelfrüchtchens weichzuspülen beliebt, ein „leichtes“ (!) Schädelhirntrauma (woher weiss der Fabian B., wie „leicht“ so etwas ist? hat er die Symptome überprüft?) und die „beschädigte Zelle“ (ohne jede Angaben über die Art der Beschädigung, vielleicht nur ein kleiner Kratzer an der Wand?) lassen doch Zweifel aufkommen, ob die Zelle auch nur „leicht beschädigt“ war. Der Schreiber ist sichtlich bestrebt, den Schaden, den der gewaltfreudige Schläger notorisch anrichtet, an Sachen und an Menschen, als nicht so schwerwiegend hinzustellen.

Die Negativspirale dreht sich immer schneller. Vor allem seit der junge Mann im letzten August wieder zurück in die Pöschwies versetzt worden war – zurück zu den Aufsehern, die im Verfahren gegen ihn aussagen.

Was für eine Zumutung! Zurück zu denselben Aufsehern, die gegen ihn aussagen! Das ist Folter! Fragt sich nur, für wen. Dieselben Aufseher, die sich erdreisteten, gegen den Täter auszusagen (!), bekommen jetzt wieder mit dem zu tun! Warum wurde er denn zurückversetzt? Warum war er in der U-Haft nicht mehr haltbar? Ein Fall für Regula Stämpfli, die dem Gericht erklären kann, dass die Schweizer Manager viel krimineller, gemeingefährlicher sind als ein junger Messerstecher.

Für die Behörden ist klar, dass man es mit einem notorischen Gewalttäter zu tun hat, der nur noch mit einschneidenden Massnahmen unter Kontrolle zu halten ist. Seit dem letzten August sitzt der 23-Jährige deshalb fast ununterbrochen in einer pinkfarbenen Arrestzelle, welche die Behörden eigens wegen ihm umgerüstet haben.

Warum denn das? Welchen Anlass gab das Bürschchen denn zum Umrüsten der Zelle für ihn? Ist das etwa auch „umstritten“? War die Zelle ihm nicht feudal genug oder musste man das Mobiliar in Sicherheit bringen? Erinnert mich an die falschen Asylanten in Deutschland, die immer wieder die Hotelzimmereinrichtungen zerschlagen, wenn sie ihnen nicht gefallen. (Von den zusammengeschlagenen Kuffar, die ihnen nicht passen, zu schweigen. Dass der „Carlos“ zur Fangemeinde des Dschiahdisten Deso Dogg gehören soll, rundet das Bild.)

Staatsanwalt Ulrich Krättli unterstreicht das Bild des unbelehrbaren und gefährlichen Häftlings mit seiner am 12. April erhobenen Anklage. Insgesamt 29 Delikte wirft er «Carlos» darin vor – von versuchter schwerer Körperverletzung (wegen des Vorfalls im Gesprächszimmer), einfacher Körperverletzung über Sachbeschädigungen bis hin zu Drohungen und Beschimpfungen.

Die erwiesene schwere Körperverletzung, sprich Schädelhirntrauma, wird verharmlost zu einem „Vorfall“, was so schön neutral klingt, nicht des Aufhebens wert. „Vorfall“ ist der Deckname für die notorische schwere Gewalttätigkeit eines Gewalttäters, an dem bisher alle Resozialisationsmassnahmen offensichtlich gescheitert sind.

Der Fall ist ungewöhnlich, weil die angeklagten Straftaten allesamt hinter Gefängnis-mauern stattfanden.

Da wird wieder suggeriert, dass die Aufseher die Hauptverdächtigen sind, die hinter den Mauern der Schweizer Foltergefängnisse politische Gefangene – Freiheitskämpfer gegen das System! – maltraitieren. Oder wozu wurde dieser Sondersettingskandidat eigentlich weggesperrt? Ohne allen Grund in den Arrest gesetzt? Fühlten sich die Mitinsassen vielleicht nur zum Scherz bedroht, wenn sie als Boxsack benutzt wurden? Was hat man denn erwartet von dem Päppelbübchen, dem man zehn Betreuer zu Seite stellen muss, die es bekochen und bespassen müssen, damit es nicht ausrastet? Hat die Folterkommission schon herausgefunden, dass von den ca zehn Betreuern in Basel neun zuviel waren?

Die Anklage deckt allerdings nur den Zeitraum von Januar 2017 bis Oktober 2018 ab. Auch danach kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Insassen – bis zum Vorfall mit der blutigen Nase und den Schwellungen am 9. April.

Der Staatsanwalt beschreibt in der insgesamt 26 Seiten umfassenden Anklageschrift einen Insassen, der tobt, droht, schimpft und schlägt. «Carlos» habe Mitarbeiter von Gefäng-nissen mit seinen Drohungen in Angst und Schrecken versetzt, so dass diese in grosse Furcht um ihre körperliche Unversehrtheit geraten seien. Er habe vorsätzlich versucht, die Gesundheit von Aufsehern und anderen Häftlingen zu schädigen.

Der Gewaltkriminellenversteher bezeichnet die gemeingefährlichen Bedrohungen der Insassen netterweise als „Situation zwischen…“ . Vielleicht sind die Faustschläge ins Gesicht eines alten Mannes, die ein Augenzeuge eines ähnlichen „Vorfalls“ auf offener Strasse in Basel uns einmal schilderte, auch so eine „Auseinandersetzung“ zwischen jung und alt? Oder so „umstritten“ wie ein Kieferbruch nach einem Faustschlag ins Gesicht?

Etwa bei einem Vorfall Mitte April 2017. Damals soll der junge Mann laut Anklage einem Mithäftling im Speiseraum leicht in den Bauch geboxt und dem 150 Kilogramm schweren Mann dabei gesagt haben, er sei ein guter Boxsack. Nachdem dieser ihn aufgefordert habe, aufzuhören, habe «Carlos» dem Insassen mehrere Faustschläge versetzt. Der Mithäftling sei dadurch zu Boden gegangen. Auch einen anderen Häftling soll der Straftäter attackiert und ihn mehrfach mit Beschimpfungen wie «Hurensohn» und «Kindlificker» eingedeckt haben.

Der „jungen Mann“, der einen Mithäftling nicht von einem Boxsack unterscheiden kann, soll also nur „leicht“ geboxt (!) haben, wobei die anschliessenden Faustschläge aber so schwer gewesen zu sein schienen, dass der Geboxte und Geschlagene zu Boden ging. Die Faustschläge einer boxenden Gewaltmaschine gehören offenbar zu ihrem Repertoire.

Dass es zu Auseinandersetzungen kam, bestreitet auch «Carlos» nicht. Doch in seinen Schilderungen trug sich vieles ganz anders zu.

Na klar beurteilt der Gewalttäter seine Gewalttaten ganz anders als die Geschädigten.

Ein Vorfall, bei dem die Versionen von Staatsanwaltschaft und «Carlos» weit auseinander-gehen, ereignete sich bei der Rückkehr des Häftlings in die Pöschwies am 17. August 2018. Laut Ankläger Krättli stellten Aufseher fest, dass «Carlos» die Fensterscheibe seiner Zelle zerstört hatte und viele Scherben im Raum lagen. Sie hätten deshalb entschieden, den jun-gen Mann in eine Arrestzelle zu verlegen. Dafür wurden insgesamt acht Aufseher aufgebo-ten. Diese zogen Schutzausrüstungen an, einer wurde mit einem Schutzschild, ein anderer mit einem Taser ausgestattet.

Ist das Zerstören der Fensterscheiben eine Auseinandersetzung? Mit wem? Offenbar hat ein wildgewordener Schläger ganz andere Vorstellungen von „Auseinandersetzungen“ als die Aufseher, die sich mit acht Mann gegen ihn zu schützen versuchten, oder machten sie das zum Spass? Aber die Aussage eines Gewalttäters zählt offenbar soviel wie die von acht Aufsehern. Das würde Deso Dogg auch so sehen, wenn er noch da wäre.

Als die Truppe die Zelle schliesslich betrat, soll «Carlos» auf dem Bett gestanden haben – mit einer 30 Zentimeter langen Glasscherbe in der Hand. «Kommt rein, ich bringe euch um», sagte er laut Anklage zu den Aufsehern. Es seien mehrere Minuten verstrichen, ehe der Häftling schliesslich die Scherbe auf den Boden gelegt und sich in die andere Zelle habe führen lassen.

Das Fenster beschädigt? Ein paar Kratzer? Sollten die Aufseher dem Tobian vielleicht ohne alle Schutzmassnahmen vertrauensselig entgegengehen und ihn höflich bitten, die Zelle zu wechseln? Vielleicht weiss Herr Baumgartner ja genau, wie man einen messerstechenden und Scheiben zerbrechenden Gewaltbold anzufassen hat, verrät es aber leider nicht. Und der Besucher von der Weltwoche würde dem jungen Mann vielleicht verständnisvoll zärtlich auf die Schulter klopfen und sagen: „Aber aber, lieber Carlos, du wirst viel zu unfair behandelt, wir mögen dich doch alle und finden, du bist schon viel zu lange hier drin; unser grossartiger Roger möchte dich gern in unsere Serie Denker in der Schweiz aufnehmen, also was denkst du über den Schweizer Strafvollzug?“

«Carlos» erzählt eine andere Version. Er habe zwar das Fenster beschädigt. Aber er habe weder eine Scherbe in der Hand gehabt, noch habe er den Aufsehern mit dem Tod gedroht.

Hat er vielleicht nur gesagt, er mache sie fertig? Oder warum kamen die in Schutzausrüstung??

«Hausgemachte Probleme»

Für ihn ist es das System, das ihn kaputtmacht. «Wenn man einen Menschen isoliert, entmenschlicht man ihn», sagt er. Er habe probiert, auf Provokationen zu verzichten.

Aha, die Lektion seiner linken Beraterteams gut gelernt. Das System ist schuld. Woher hat der junge Mann, der einen Menschen nicht von einem Sack unterscheiden kann, bloss einen Begriff wie das „System“?

Dieses Verhalten sei von der Gegenseite jedoch als Sieg aufgefasst worden. «Die dachten, sie hätten mich gebrochen.» Seine Drohungen und Beschimpfungen könne man aber nicht ernst nehmen. «Es sind absurde Sachen, die ich in der Wut sage.» Zudem bekomme er auch von den Aufsehern Beleidigungen und Beschimpfungen zu hören.

Also doch gedroht, zum Beispiele mit dem Tod? Und hinterher als absurd erklärt. Erst will er nicht gedroht haben, dann gibt er Drohungen zu und erklärt, sie seien nicht ernst zu nehmen. Sonst noch was? Auch die Boxschläge in den Bauch sind nicht ernst zu nehmen, oder wie? Sagt der Anwalt.

Die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung im Gesprächszimmer bestreitet er zudem vehement. Er sei zwar wütend geworden, und es habe ein Gerangel gegeben. Er habe jedoch niemandem weh tun wollen.

Auch jeder Messerstecher, der sein Opfer absticht, kann hinterher sagen, er habe es doch gar nicht verletzen wollen. Da war doch nur das Messer „zwischen“ ihm und dem Abgestochenen. Was mag dieser Spezialtyp wohl unter einem Gerangel verstehen? Vielleicht nur Faustschläge auf den Kopf?

Dass Messerstiche in den Bauch (auch tödliche) gar nicht wehtun, das hat doch neulich noch ein deutscher Täterschutzexperte erläutert, wo war das noch? In Chemnitz?

Laut seinem Anwalt Thomas Häusermann stehen viele der Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in direktem Zusammenhang mit der Situation seines Mandanten im Vollzugssystem. Diese bezeichnet der Anwalt als unerträglich, es würden nicht einmal Minimalstandards eingehalten. «Diese Negativspirale hätte man verhindern können. Die Probleme sind hausgemacht», ist sich Häusermann sicher.

Na klar, die Gewalt eines Faustschlägers ist hausgemacht. Die Strafvollzugsanstalt ist schuld am Delikt, das „hausgemacht“ ist, von der Gesellschaft, in der sich der Täter gerade befindet. Es war ja nicht der Täter, es war das System, sagt die Linke, und schlägt den Opfern ins Gesicht.

Empfehlungen nicht umgesetzt

Unterdessen hat sich auch die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter, die regel-mässig Schweizer Gefängnisse überprüft, in den Konflikt eingeschaltet. Sie war im letzten Spätsommer von der Direktion der Pöschwies um Unterstützung im Fall von «Carlos» gebeten worden. Im Herbst besuchte schliesslich eine Delegation die Justizvollzugsanstalt.

In ihrem Bericht von Anfang Dezember halten die Experten unter anderem fest, dass die Wasserzufuhr in die Zelle zeitweise eingestellt gewesen sei, um eine Zellenflutung zu ver-hindern.

Na sowas. Wer möchte denn eine Wasserflutung verhindern wollen. Der Häftling möchte doch vielleicht in seiner Zelle schwimmen können, was ihm die sadistischen Aufseher nicht gönnen! Die Folterkommission könnte doch noch untersuchen, ob es in der Schweiz waterboarding gibt, was die Justizvollzugsanstalt vertuschen wollte durch Abstellen des Wassers. Ein Fall für die UN.

Auch konnte der Häftling laut dem Bericht seinen eigentlich obligatorischen täglichen Spaziergang an Wochenenden und manchmal auch während der Woche nicht antreten. Und wenn, dann nur mit Hand- und Fussfesseln und in Anwesenheit von mehreren Mitarbeitern in Schutzausrüstung. Der Hofgang wurde «Carlos» laut Bericht verwehrt, weil er das Gefängnispersonal bedroht und beleidigt hatte. Die Kommission hält zudem fest, dass «Carlos» täglich in Kontakt mit Personen komme, die im Verfahren gegen ihn aussagen. Das verschärfe die Situation zusätzlich.

Nicht mal frei rumlaufen lassen sie ihn! Möchten ihm sogar verbieten, die Mithäftlinge als Boxsäcke für sein tägliches Training zu benutzen! Der Thaiboxer, dem man das Trainung vorenthält, bekommt ja Entzugserscheinungen, das ist Folter! Und nun soll er auch noch die Aufseher sehen, die aussagen können, was sie mit ihm erlebt haben! Das ist zuviel für einen Anwalt und alle Kriminellenfürsorger, die es ohnehin für eine Zumutung halten, dass Aufseher aussagen dürfen. In der linken Welt gehören die Opfer wie die Aufseher eingesperrt und die Kriminellen freigelassen.

Die Antifolter-Kommission kommt deshalb in ihrem Bericht zum Schluss, man anerkenne zwar die Bemühungen und die von der Anstalt getroffenen Massnahmen zur Schaffung eines Sondersettings für «Carlos». Es sei auch nachvollziehbar, dass die Direktion des Gefängnisses besondere Massnahmen ergreife, um die Mitarbeiter zu schützen. Zudem ermögliche das Sondersetting eine engmaschige Betreuung des Inhaftierten.

Infrage stellt die Kommission aber die Notwendigkeit der massiven Einschränkungen. Im Anschluss an ihren Besuch empfahl die Delegation der Pöschwies-Direktion zudem, den Spaziergang täglich und ohne Fesselung zu gewähren. Bisher wurden diese Empfehlungen jedoch nicht umgesetzt.

Dass die „massiven Einschränkungen“ die angemessene Reaktion auf die massive Gewalttätigkeit eines renitenten Straftäters sein könnten, dessen entfesseltes Treiben es abzustellen gilt, wird hier gar nicht erst erwogen. Denn Kieferbruch etc. infolge von Faustschlägen des Gewaltunholds sind ja nicht schwerwiegend für die Rohlingsbande, die diesen Rohling umschleimt.

Das zuständige Amt für Justizvollzug antwortet auf Anfrage nur allgemein. Man bewege sich in einem Spannungsfeld, schreibt Sprecherin Rebecca de Silva. «Einerseits müssen die Rechte der Gefangenen auf Bewegung, frische Luft etc. sichergestellt werden, andererseits muss die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden gewährleistet sein.» (…)

Deutlicher wird Amtschef Thomas Manhart in seiner Antwort an die Antifolter-Kommission: Aufgrund der Gewaltbereitschaft von «Carlos» seien die baulich-technischen sowie konzeptionellen Vorbereitungen nötig gewesen. Das Verhalten des jungen Häftlings zeige auf, dass die Einweisung in ein Spezialsetting «ohne weiteres gerechtfertigt und notwendig war». Es lasse auch eine Lockerung des Regimes oder eine Verlegung in ein anderes Gefängnis nicht zu.

Die Gefährlichkeit des Schlägers ist längst erwiesen, auch wenn der Rohling findet, Kieferbruch nach Faustschlag sei nicht vom Faustschläger verursacht, da hilft kein Täterschutzgeschwätz einer Anti-Folterkommission, die ihre Existenzberechtigung in der Schweiz durch Fakten(er)findung zu erweisen versucht. Aber je gewalttätiger das kriminelle Subjekt, desto dreister die Forderungen der Täterschutzgarde, die die volle Bewegungsfreiheit für die Gewaltkriminellen verlangt. Die Rechte der Opfer auf Bewegungsfreiheit ohne Bedrohung durch gewaltkriminelle Subjekte zählen nicht in diesem Kriminellenschutzklima.

Die Angst der Opfer vor Wiederholung der Tat nach Entfesselung des Täters ist nur zu begründet, es laufen zu viele Anwälte mit entsprechender Rohlingsmentalität frei herum, die dafür sorgen, dass die Bewegungsfreiheit der gewaltkriminellen Individuen nicht zu sehr eingeschränkt wird.

Anwalt fordert Freilassung

Der Prozess gegen «Carlos» wird vor dem Bezirksgericht Dielsdorf stattfinden. Der Termin für die Verhandlung steht allerdings noch nicht fest. Auch zum Strafmass und zu allfälligen Massnahmen hat sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht geäussert. Unklar bleibt deshalb bis zum Prozessbeginn, ob Krättli eine Verwahrung für «Carlos» fordern wird. Prüfen liessen die Behörden die Frage zumindest durch einen Gutachter. 

Thematisiert wurde die Verwahrung von der Staatsanwaltschaft auch in ihrem Antrag auf Sicherheitshaft. Damit wollen die Strafverfolger verhindern, dass «Carlos» bis zum Prozessbeginn auf freien Fuss kommt. Dagegen setzt sich Rechtsanwalt Thomas Häuser-mann jedoch zur Wehr. Den einzigen schwereren Vorwurf in der Anklage bestreite sein Mandant, argumentiert er.

Er wirft der Staatsanwaltschaft vor, den Beschuldigten als möglichst gefährlich darstellen zu wollen. «Doch mein Mandant ist durch die lange Isolationshaft schlicht verzweifelt und gesundheitlich angeschlagen», sagt er. Mit ihrem Vorgehen provozierten die Behörden eine weitere Eskalation geradezu. Er fordert deshalb, «Carlos» freizulassen. «Eine weitere Inhaftierung wäre schlicht unverhältnismässig.» Ob dies das Gericht in Dielsdorf auch so sieht, bleibt abzuwarten.

Die Situation im Gefängnis Pöschwies sei kaum auszuhalten, sagt «Carlos». «Wenn man einen Menschen isoliert, entmenschlicht man ihn», sagt er.  NZZ)

Dass es Menschen gibt, die man isolieren muss, weil die Mitmenschen die gewalttätige Präsenz eines Schlägers nicht aushalten, das geht in den Kopf des Schlägers nicht rein. Für die linken Täterschützer ist jeder Gefängnisaufenthalt unzumutbar. Gefängnisse öffnen, Grenzen öffnen…

Gefangene freilassen, auf die Nichtkriminellen loslassen, alle Menschen sind gleich, Strafvollzug ist Folter, Tatfreiheit ist Menschenrecht – der Heroisierung des Gewalttäters zum Märtyrer der CH-Justiz steht nichts mehr im Wege, die perverse Täter-Opfer-Verkehrung hat ihr Ziel erreicht.

https://www.nzz.ch/zuerich/straftaeter-carlos-zuercher-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-ld.1475976

«Sie machen mich zu einem Monster» – der junge Straftäter «Carlos» kämpft sich in den Abgrund

Mit 11 sperrt man ihn zum ersten Mal in eine Zelle. Mit 17 wird er zu «Carlos», dem unkontrollierbaren Gewaltstraftäter. Nun droht ihm mit erst 23 Jahren eine Verwahrung. Wie konnte es so weit kommen?Fabian Baumgartner (Text), Joana Kelén (Illustrationen) 20.12.2018, 05:00

Was kommt als nächstes? Schulfrei für Donnerstagsdemos anti Folter (Antifo) „free Carlos“?

«Carlos» versus die Justiz – «Am Ende wird das System ihn brechen»

Der 23-jährige Straftäter «Carlos» sitzt seit vier Monaten fast ununterbrochen im Arrest. Laut einem Experten findet gerade ein Abnützungskampf zwischen dem Staat und dem berüchtigten Insassen statt. Das Ende sei dabei vorprogrammiert.

Fabian Baumgartner (Text), Joana Kelén (Illustrationen) 21.12.2018

Das Täterschutzfazit: Nicht der Gewaltkriminelle bricht das Gesetz, sondern das „System“ bricht den Täter, der zum Opfer stilisiert wird und seine Rohlingsaktivitäten/Faustschläge bagatellisiert.

Da gilt ein Kieferbruch, solange Jositsch & Konsorten ihn nicht selber erlebt haben, als verursacht vom „System“. Diese Links-Anwälte scheinen ja Teil eines Schlägersystems zu sein, das hier mit vereinten Kräften gegen die Opfer zuschlägt.

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https://www.nzz.ch/zuerich/carlos-versus-die-justiz-am-ende-wird-das-system-ihn-brechen-ld.1446165

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/carlos-muss-wegen-faustschlag-fuer-18-monate-ins-gefaengnis-131080302

Aus den Lesserkommentaren in der AZ:

sf139  

Wie wenn man das alles nicht schon lange im Vorfeld gewusst hat, welche Zeitbombe dieser Carlos ist. Wann werden endlich jene Personen zur Rechenschaft gezogen, die diesen Carlos schon seit Jahren immer wieder ins beste Licht stellen und von „Therapien “ reden? Carlos ist nur noch das Spiegelbild unserer Kuschelrichter! In einem anderen Land wäre er schon längst für mind. 20 Jahre eingebunkert worden!

Armer Alter

Man wird den Typen weiter verhätscheln bis er jemanden totschlägt, erst dann wird er in der Versenkung verschwinden.

flüde  

Genau das befürchte ich auch. Carlos bleibt weiterhin ein voller Futternapf für Anwälte, Richter, Therapeuten, usw., usw….. Und die Öffentlichkeit darf zahlen, zahlen, zahlen….

Muntwyler Robert 

Aha, man wartet also weiter zu, bis diese Kampfmaschine wieder drauflos schlägt? Dieser Kerl ist gemeingefährlich und eine potenzielle Gefahr für alle, die ihm begegnen. Wer wird wohl das nächste Opfer sein?

          • heinz kopp Der Richter muss diesem jungen, gewalttätigen Schnösel endlich den Tarif durchgeben – beim nächsten Mal gibt es ohne Wenn und Aber die Verwahrung.
          • B. Kerzenmacher Gewalt als Karrierealternative?
            Etwas zu viel Aufmerksamkeit für den Gewalttäter „Carlos“. Die normalen Bürger mit denen man reden kann sollten wieder mehr im Focus stehen. Gegenwärtig werden Gewalttäter mit „Brennpunktkörpersprache“ in den Medien als Helden dargestellt, damit die Gesellschaft so wird wie in den Brennpunkten der Städte. Der Normalo hingegen wird überall rücksichtslos behandelt und muss vor solchen Gewalttätern Angst haben und sich in seinem Leben immer mehr einschränken.
            eb161 Wer möchte denn diesen Carlos im Gefängnis betreuen, wenn die Angst besteht, Opfer von einem Übergriff zu werden?
            Wäre es nicht gescheiter, dass dieser Herr exportiert würde zum Steineklopfen, wo er seinen übertriebenen „Tatendrang“ abreagieren könnte.
            Wenn es ihm sogar im Gefängnis gelingt, seine Norm durchzusetzen, dann wird er sich nie in unsere Gesellschaft einordnen können.
            Schlako Das Boxtraining hat sich ausbezahlt.

 

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