Wer ist nun wessen verlorener Sohn?

Posted on September 18, 2018

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Märchenonkel Drewermann zu Besuch in der christkatholischen Basler Predigerkirche

Dialogmanager Kardinal Koch zu Besuch im reformierten Basler Münster

https://bazonline.ch/basel/stadt/der-kirchenkritiker-kam-und-sprach-trotz-verbot/story/13919880

Ex-Priester Eugen Drewermann (78) hielt vor vollen Rängen eine glühende Rede über Jesus und Menschlichkeit (von Mischa Hauswirth)

Ich habe in der Basler Zeitung noch selten einen so einen naiven Artikel gelesen, der eine Zumutung für jeden halbwegs kritischen Verstand ist, wie den Artikel von Mischa Hauswirth.

Welche Genesung für die durch islamischen Terror angeschlagenen Psyche der Opfer hat der Islamumsülzer Eugen Drewermann bereit? Hauswirth bliebe besser bei seinen Regionalthemen, den Berichten über die real existierende Kriminalität in Basel. Oder schreibt er sich auch schon an die TagesWoche heran?

Seine tiefenpsychologischen Deutungen von biblischen Passagen finden gerade bei jenen viel Zuspruch, die sich von der Kirche, nicht aber vom Glauben abgewandt haben. Seine Interpretation der Grimm’schen Märchen beispielsweise gehören zum Besten, was in den vergangenen Jahrzehnten veröffentlicht worden ist. Mit diesen Märchenanalysen hat Drewermann eine Tür zum besseren Verständnis aufgestossen, was Geschichten wie Hänsel und Gretel oder Schneewittchen wirklich erzählen wollen.

Zum Drewermannschen Verständnis des Märchens das Mädchen ohne Hände: Da ist der zuinnerst patriarchale Gewaltversteher Drewermann auf der Seite des Vaters, der seiner Tochter die Hände abschlägt. Eignet sich auch bestens zm Verstehen von Kindesschändern. Vgl. Lucie Stapenhorst: „Achtung ihr Drewermannfans“. Hauswirth durchschaut den Kitsch nicht, mit dem der witzlose Schmerzensmann aus dem Sauerland aufwartet, der von Frauen umwimmelt wird, die ihn als ihren Guru verehren und ihm die Pullover stricken. Der Gottesmann weiss auch, wen Gott meint und was Gott meint.  

Gott meint

Wer Drewermann kennt, weiss: Seine Vorträge können locker zwei Stunden dauern. Und die ganze Zeit über spricht er druckreif und rezitiert aus Schriften und Büchern, bevorzugterweise dem Alten oder Neuen Testament, gerne macht er aber auch Vergleiche mit ägyptischer oder assyrischer Mythologie und scheut sich nicht, Verbindungen zu Philosophen wie Sokrates oder zu Psychotherapeuten herzustellen.

Hauswirth hat noch nicht gemerkt, wie patriarchal er die ägyptische Mythologie interpretiert, penetrant phallozentrisch.

Immer geht es um Heilung des Menschen und wie er Wege findet, mit seinen inneren Brüchen, Verletzungen und Gefühlen der Verzweiflung umzugehen. Drewermann sagt, es dürfe für einen Menschen keinen Unterschied machen, ob jemand ein Bettler, eine Hure, ein Säufer oder ein Verbrecher sei. Der Mensch müsse immer im Mittelpunkt stehen, nicht was er in der Gesellschaft darstellt oder was er erreicht oder nicht erreicht habe.

Das trifft sich ja wunderbar mit der linken Täteraschutzideologie, die macht auch keinen Unterschied zwischen Täter und Opfer, zu dem die Täter uminterpretiert werden. Der Unterschied ist allenfalls der, dass die Täter bevorzugt werden vor den Opfern. Bei Drewermann werden sie ganz besonders gut verstanden.

Während die Kirchen kaum mehr als ein Häufchen von Gläubigen in die Kirchen bringen, sind die Ränge bei Drewermann gefüllt. So auch am Mittwochabend. Es sei ihm eine besondere Freude, begann Drewermann seinen Vortrag mit Charakter einer Predigt, dass er in einer katholischen Kirche über die Botschaft Jesu sprechen dürfe. Mitunter tat das der deutsche Theologe auch durchaus poetisch. So etwa, wenn er sagte, die Liebe, die der Mann aus Nazareth verkündet habe, sei wie eine Lerche, die aufsteigt und von oben herab das Lied der Freiheit singe. Denn die Liebe Jesu bedeute am Ende die Befreiung von Angst und Schuldgefühlen.

Diese Lerche singt des Lied der Terrorversteher. Terror ist ein Hilferuf, weiss Drewermann. Die Terroropfer sehen das sicher etwas anders, so sie überhaupt überleben.

Keine akademischen Turnereien

Der Schreibende hat sich nie gross für die theologische Auslegung im akademischen Sinne interessiert, wohl aber für die Frage, wie die innere Freiheit zu erreichen ist, und was es bedeutet, Frieden zu finden. Begrifflichkeitsschlachten und Gedankenturnereien, wie sie Theologen und Priester zeitweilen zu diesem Thema von sich geben, sind ohne Bezug zu den Alltagsproblemen der Menschen, die verzweifeln, in Angst leben, mit einem Schick-salsschlag hadern oder trauern. Es gab da schon immer die «Schriftgelehrten» und es gab Menschen wie den deutschen Benediktinerpater Anselm Grün oder Eugen Drewermann.

Ja hätten wir nicht Menschen wie Eugen Drewermann, wir wüssten gar nicht, wie wir mit unserem Schicksal umgehen sollen. Aber dank Drewermann verstehen wir, was Gott mit uns meint, auch wenn er sich nie blicken lässt. Um das herauszufinden haben wir den Drewermann.      

Drewermann hat zwar noch keinem Gewaltopfer der islamischen Barbareien einen Funken Frieden bringen können, seine Gewaltverstehersülze ist eine gnadenlose Opferverachtung, der Mann ist allenfalls ein Fachmann für Täterschutz. Von den Alltagsproblemen der Leute, die von der importierten Kriminalität überrollt werden, weiss der Gottesmann Mann im Schutzraum seiner geaphomanen Geschwätzigkeit, den die dümmsten Weiber mit Pullovern umstricken, nichts. Er liegt aber voll im Trend der linken Täterpflege, die locker über Leichen geht. 

Gottes Güte kann gar niemanden ausschliessen, sagt Drewermann,

und suhlt sich in seinen rührseligen gütigen Gefühlen für die pädophilen Kriminellen, denen schon der einstige Spiegel-Gerichtberichter Mauz als Tatmotiv „Verzweiflung“ bescheinigte. 

und die Leute hören ihm deshalb zu.

Welche Leute! In welcher Gesellschaft befindet sich Herr Hauswirth da? Ist ihm noch nicht aufgefallen, woher die Tätersympathisanten kommen, wenn er z.B. über die Kriminalität in Basel schreibt??

Die Kirche und ihre Vertreter indessen schliessen aus, die Gesellschaft, der kaltherzige Familienvater, der immer noch die Verletzungen aus seiner Kindheit in sich trägt.

Schnulz, jetzt hier läuft das Fass mit der linksgrünchristlichen Sauce über. Der Familienvater als Täter, der als Opfer vorgestellt wird. Brrr. Es geht dem sauerländischen Sülzer exklusiv um den Tätervater, den er den Lesern als Opfer unterjubelt. Hier wird jeder Gerechtigkeitssinn abgewürgt. Das Geschwätz von der Verletzlichkeit der Täter ersetzt die fehlende Empathie für die Opfer dieser Täter. Der Wehleidling fühlt sich keineswegs verletzt durch die Bestialitätern der Killer und Vergewaltigerrudel, das Leiden der Opfer ist ihm fremd; aber wehe, die Täter werden angetastet, da bebt der Schmerzensmann wie der brutale empathiefreie Kitschbruder Mauz vor moralischer Erregung. 

Es sind solche Sätze, mit denen es Drewermann schafft, dass ihm die Menschen zuhören.

Es gibt mindestens soviele täteridentifizierte Verbrecherversteher wie es Verbrecher gibt. Dem Schmerzensmann müsste die Handhabung des klerikalen Kindesmissbrauchs durch die Amtskirche doch gut gefallen, da herrscht doch das grosse Verständnis für die Täter, ganz im Sinne des Väter-Täter-Verstehers Drewermanns, oder wie?

Hier spricht jemand, der sie nicht richtet und ausschliesst.

Ja, das hätten die Knastbrüderfreunde doch zu gern, die Gefängnisse für überflüssig halten und die Kriminellen auf die Bevölkerung loslassen würden, wenn sie nur könnten. Noch werden sie von der bösen Polizei daran gehindert, aber vielleicht kann Onkel Drewermann helfen?

Hier taucht jemand ein in die Verwicklungen und Windungen von Widersprüchen und Verletzungen, die es in jedem gibt. Hier will jemand nicht einteilen in «du genügst nicht» und «das hast du falsch gemacht», hier will jemand dem Menschen hinter all seinen Masken begegnen.

Der gute Hauswirth schaut nicht hinter die humane Maske des Schmerzensmannes, dessen totalitäre Gutmenschlichkeit durch keinen Funken Humor getrübt ist.

Der Begriff «Sünde», so sagt Drewermann und bezieht sich auf den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard, werde eigentlich mit dem Wort «Verzweiflung» besser umschrieben. Wer mit sich oder dem Leben hadert, wer verletzt oder zerbrochen ist, der sei verzweifelt, und es gelte, ihn zurückzuführen zu sich selber. Nur wer in sich eins ist, der kann beginnen, sich zu ändern und zu entwickeln.

Oho, die Vergewaltigerrudel und Kinderschändergangs sind so „verzweifelt“, dass die Lust am Foltern der Mädchen und Knaben, die ihnen in die Pfoten geraten, nicht zu bremsen ist. Kann ja sein, dass Dewermann sich mit diesen Typen im Innern identifizieren kann, aber er möge bitte alle andern, deren Bedürfnisse ihn gar nicht interessieren, mit seinen obskuren moralverbrämten Neigungen verschonen.  

Drewermann bleibt aber selten bei Jesus. Er stellt immer die Verbindung zur Gesell-schaft her. So etwa, wenn er sagt, dass bereits die Frommen und Gesetzestreuen im alten Judentum im Grunde hartherzig gewesen seien.

Das habe ich kommen sehen. Christlicher Antisemitismus, auch links beliebt, im Gewand des Büssers Drewermann? Das hartherzige Judentum und die gütigen Drewermann-Christen. Sonst noch was?

Denn wenn jemand einen anderen verstosse, nur weil dieser das Gesetz gebrochen habe, so interessiere er sich nicht für den Menschen, nicht dafür, was diesen dazu führte, dass er eine Tat begangen habe.

Das ist zum Gotterbarm! Vergewaltigungsopfer dürfen also die Vergewaltiger nicht ablehnen, oder wie? Das ist ganz im Sinne der Gesetze islamischer Länder, nach denen eine Vergewaltigte den Täter heiraten muss. Gewalttäter darf man nicht „verstossen“. Sie geniessen das ganz besondere Verständnis von Drewer-mann wie auch der Linken, die in Sexualverbrechern Opfer der Gesellschaft entdecken und für ihre Inklusion besorgt sind.   

Niemand sagt in diesem Moment, «gut, dass es dich gibt» und will erfahren, wo seine Verletzungen herrühren. Vielmehr muss eine ausreichende Strafe her, die als gerecht empfunden wird.

Da haben wir ihn in flagranti, den täteridentifizierten Verbrecher-Versteher und Opfer-Verächter, der keine Sekunde nach den Verletzungen  des Opfer durch eine sadistische Bestie fragt, die dieser Drewermann, empathiefrei und täterfixiert, wohl wieder auf weitere Opfer loslassen möchte. Offenbar erträgt er die Vorstellung nicht, dass Vergewaltiger, Frauenkiller, Kinderschänder, Gewaltmonster, Lustmörder, Messerstecher und dergleichen  weggesperrt werden sollen. Von dem selben Syndrom der Täteridentifikation war schon der jahrzehntelange Gerichtsberichterstatter des Spiegel, G. Mauz, befallen. 

«Gott wohnt da», sagt Drewermann, «wo ein Mensch menschlich ist.» Dieser Satz kann auch als Frontalangriff auf die westliche Konsumgesellschaft verstanden werden, wo das Ich immer wichtiger wird.

Der Gottesmann weiss genau wo Gott wohnt, was Gott will, was nicht. Gott wohnt in allen Kindesschändern, oder nicht? Gott, der die Sadisten erschuf, wohnt in ihnen. Gott, der jedem Tier seinen Fressfeind erschuf, muss die Güte selber sein. Oder wo ist der Gottes-Kenner, wenn ein jemand zusammengeschlagen wird wie neulich der junge Mann am Basler Rheinweg, da war Drewermann schon wieder weg, und die Täter, die noch nicht gefasst sind, konnten nicht vom  Musterchristen getröstet werden, er würde ihnen zu gern erklären, wie sehr sein Gott sie liebt. Und der Hauswirth predigt mit, dass die Droge der Einschläferung des Verstandes auch wirkt:

Kritik am Kapitalismus

Wenn Drewermann das Gleichnis vom verlorenen Schaf erklärt, so verstehen die Leute, was Jesus gemeint haben könnte: Wenn der Mensch ohne ein Urvertrauen durchs Leben geht, fühlt er die ganze Einsamkeit, die ganze Verzweiflung, die ganze Unbeständigkeit. Der gute Hirte wird hier zum Gefühl, geborgen und aufgehoben zu sein. Hier öffnet Drewermann den therapeutischen Ansatz, der nachhaltiger wirken kann als Psychopharmaka. Deshalb habe Jesus auch davon gesprochen, dass der Frieden, den er der Welt gebe, nicht von dieser Welt sei – denn es lasse sich jeden Abend in den Nachrichten anschauen, was für ein Friede diese Welt zu geben bereit sei.

Ja, wenn die Welt den Drewermann nicht hätte, dann wüsste die Welt nicht, was los ist auf der Welt, aber dank Drewermann hat die Welt nun die Chance, das endlich zu erfahren. Und der Hauswirth hilft mit, als sei er der Wirt vom Drewermann in Basel. Dabei hat er nicht mal mitgekriegt, dass der Papst kein Hausrecht hat in der Kirche der Christkatholen. (Die Leserkommentare stellen das richtig.) Der Hauswirth ist nun schon im Sumpf vom linkskirchlichen Schnulz und Sulz abgesoffen bis zum Hals, aber es geht noch weiter nach unten, denn Drewermann bleibt nicht bei Jesus, er weiss auch, was die Wurzel aller Weltübel ist:

Die Kompromisslosigkeit Drewermanns umfasst auch die Friedens-, Flüchtlings- und Wirtschaftspolitik. Drewermann, der Pazifist, der sich gegen jegliche Rüstung stellt. Drewermann, der die Worte Jesu als unmissverständliche Aufforderung versteht, Menschen in Not zu helfen. Drewermann, der den Kapitalismus als Wurzel von Elend und Ausbeutung sieht. Du kannst nicht Gott und dem Mammon dienen, hatte Jesus gesagt – für Drewermann heisst das: Der Mensch muss sich entscheiden. Auf der einen Seite das Geld als oberste Maxime, dem alles untergeordnet wird, auch die Menschlichkeit. Auf der anderen Seite die Welt der Werte und Ethik.

Ach, wie wunderbar übersichtlich doch die Welt von Drewermann ist, wo ein jeder Mensch, der sie betritt, weiss, was er zu tun hat. Zum Beispiel „Flüchtlinge“ aufnehmen wie die, von denen die Wohnung Drewermann schon voll ist. Das weiss man zwar nicht, aber man darf es doch vermuten, oder nicht? Oder hält der gute Mensch aus dem Sauerland sich etwa nicht an seine Predigten? Wieviele Messerrudel hat er denn bei sich aufgenommen, um ihnen zu vermitteln, wie sehr sein Gott sie schätzt?

Drewermann war und ist nicht unumstritten.

Dämmert’s? Aber ich bezweifle, dass der Verfasser noch den Kopf aus diesem Sumpf aus Sülz heraus und und frei bekommt. Er steckt schon zu tief in der linken Einheitssauce.

Kritiker werfen ihm vor, sich auf sich und seine Weltsicht und Interpretatio-nen zurückgezogen zu haben und auf seinen Ansichten zu beharren. Einige sehen in ihm auch den Prototypen eines selbsternannten Kirchenkritikers, der sich in und auf Kosten der Institution Kirche durch radikale Thesen und Veröffentlichungen zu profilieren versuche, so jedenfalls formulierte es der deutsche Staatsrechtler Josef Isensee.

Dass sich jemand auf seine eigene Weltsicht „zurückgezogen“ hat, wäre ihm ja gar nicht vorzuwerfen, welche ausser der seinen soll er denn vertreten? Die Frage ist doch eher, was für eine Weltsicht das ist und wem die ins politische Konzept passt. Wem ausser seinen Pulloverstrickerinnen will der Gottesmann denn die Welt zu erklären? 

Nach knapp 90 Minuten bedankte sich Drewermann für die Möglichkeit, dass er in der Predigerkirche von Basel hatte sprechen dürfen und dazu noch zu einem so ur-christlichen Thema wie der wahren Botschaft von Jesus Christus. Der Stimme von Drewermann war anzuhören, wie sehr ihn der Auftritt bewegt hat, das Zeichen der katholischen und christkatholischen Kirche von Basel, die sich mit der Einladung gegen das Denk- und Sprechverbot aus dem Vatikan stellten.

Auch Herrn Hauswirth ist anzumerken, wie sehr ihn der Sülz von Drewermann bewegt hat, er hat ihn regelrecht umgerührt. Also demnächst bei der Tageswoche oder wo?

Drewermann drängt einen, die Grenzen des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns zu hinterfragen und sich selber die zentrale Frage zu stellen: Wie gehe ich mit mir und anderen um? Wie sehr bin ich Mensch? Bezeichnenderweise schafft es gerade ein Mann, die Menschen zu berühren, den der Vatikan als Priester für unwürdig hält und als gefallenen Engel betrachtet(Basler Zeitung)

Ohne Drewermann können die Menschen einfach nicht wissen, wie sehr sie Mensch sind. 

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Kommentare online:

Agnes Juillerat 

Drewermann plädiert die Nächstenliebe in ihrer umfassendsten und aller letzten Konsequenz. Ein deutscher Baghwan ohne die 99 Rolls-Royce? In allen Ehren: Für das Individuum könnte eine solche Lebenshaltung lebensgefährlich werden. Nicht auszudenken die gesellschaftlichen Auswirkungen. Theologe Drewermann könnte sich ja auch den heimkehrenden IS-Terroristen annehmen, keine Verurteilung von Verbrechern und den Gefängnisangestellten, die im Nahkontakt ihre Haut riskieren, wäre auch gedient. Tönt zwar etwas zynisch, bin jedoch der Auffassung, dass der Weg der Vernunft sich nicht an Heilslehren von exzessiver Ausprägung orientiert.

Peter Pfister

Das ist doch der Mann mit dem gespaltenen Kinn und der weinerlichen Stimme. Wer da glaubt, was der sagt, soll selig werden.Der verstorbene protestantische Pfarrer Sieber ist mir da 1000×lieber.Der hat nicht soviel geschwatzt wenn der Tag lang ist. Bei den katholischen Theologen wie Drewermann, Küng und & Co. Zeitgeist-Aggorniamento, der die Welt auch nicht besser macht. Ein zweites rotes Kreuz braucht die Welt nicht. Am allerwenigsten eine Kirche, die meint, Gott zu vermenschlichen und zu einem Kumpel für Pleti und Kreti umzudoktrinieren. Der Mann ist nicht mehr up do Date.

Agnes Juillerat

Pfarrer Sieber ist ein wunderbares Beispiel. Trotzdem möchte ich nicht eine Tätigkeit theologischer Natur gegen eine andere Form von theologischer Aufgabe ausspielen. Es gibt viele ausgebildete, katholische Priester, die im Rahmen einer Klostergemeinschaft in ärmsten Gegenden der Welt um Gottes Lohn wirken, in dem sie anpacken und ihr handwerkliches Können weitergeben. Ich werde nur skeptisch, wenn moralische Ansprüche unzumutbar hoch gesteckt werden. Nur gut, dass es als Balance zur Jesus-Lehre die Vernunft der antiken Philosophen gibt.

Francis Peter

Die Frage, Frau Juillerat, ist, ob es überhaupt einen IS gäbe, wenn mehr Menschen sich nach Drewermanns Sichtweise verhalten würden.

Agnes Juillerat 

Herr Peter, ja klar, der Mensch kann in seinem innersten Wesen nur edel sein, ganz im Sinne von Jean-Jacques Rousseau. Und unterwürfige Sklavenhaltung macht den Meister nicht besser. Wer der IS-Ideologie den religiösen Anteil, den Grössenwahn abspricht, hat nichts von dem verstanden, was sich seit Jahren abspielt. Warum verlagert sich der IS in den Afghanistan, zu den Ärmsten der Armen, um sich als Konkurrenz zu den gottesfürchtigen Taliban zu profilieren.

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Kommentar aus der Printausgabe:

Leserbrief BaZ 15.9.18 von Franz Sabo

Wir sind nicht alle so lieb

Der Kirchenkritiker kam und sprach

Bei allem Respekt vor der intellektuellen Kraft Eugen Drewermanns bin ich dennoch überzeugt, dass auch ein kleiner Dorfpfarrer, wie ich einer bin, in der Lage ist, den Menschen den Sinn des jesuanischen Gleichnisses vom verlorenen Schaf so rüberzubringen, dass sie es verstehen. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass jemand, der jenes Gleichnis liest, weder einen Pfarrer noch einen Drewermann braucht, um zu begreifen, worum es geht.

Bei allem Respekt vor dem Radikalpazifisten Drewermann: Wer das Böse im Menschen verharmlost, im Sinne von „wie lieb wir doch alle im Grunde sind“ (sind wir eben nicht!), der ist auf einem Auge blind und verkennt die Realitäten.

Franz Sabo

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Dem letzten Satz von Franz Sabo würde ich zustimmen, auch wenn ich keinen Respekt vor dem täterschützenden „Pazifismus“ habe noch gar die vermeintliche „intellektuelle Kraft“ des Märchenonkels Marke Moralerpresser besonders ernst nehmen kann. Das war schon so, als er um das schreckliche Schicksal der freiwilligen Zölibatäre barmte, die niemand gezwungen hat, in dem Verein zu bleiben, nachdem dessen Regeln ihnen nicht mehr passten. Schon diese sentimentale Ausgangsbasis der Drewermannschen Klagen liess mich herzlich kalt. Ob Bischof Vogel in Basel oder wer auch immer von den zahllosen geistlichen Kindesvätern, die ihre Kinder oder Frauen verleugneten (ohne zwingenden Grund), ich kann in diesem infantilen Lamento, das doch jeder mit seinem selbstgewählten Beruf Unzufriedene anstimmen könnte, wenn er eines Tages entdeckt, dass er nicht geeignet ist für sein Amt, aus dem er ja aussteigen kann, was für alle möglichen nicht klerikalen Berufe auch zumutbar ist, wahrlich keine intellektuell Kraft erkennen.

Man muss aber m.E. dem weinerlichen Realitätsbeschöniger Drewermann nicht mal Realitätsblindheit nachsagen, denn es geht diesem sentimentalen Täterschutzapostel und Bessermenschen aus Deutschland gar nicht darum, die Verbrechen der Täter, die er in seiner vermeintlich grossen Güte so gut versteht und so lieb hat, zu leugnen – er kennt die Taten seiner Lieblinge genauso gut wie jeder Mensch, der nicht gerade Gottes Güte für seine Einschätzung der Kriminalität in Anspruch nimmt und der über Grausamkeiten empört ist, die eben nicht jeder Mensch mit Lust begeht. Da hat Sabo völlig Recht, nicht alle Tiere sind gleich. Das weiss aber Drewermann sogar, er ist nicht so realitätsblind, er ist nur moralisch blind und empathielos. Verständnis hat er nur für die Menschen, von denen die Opfer bedroht werden, nicht für die Bedrohten – eine Eigenschaft der Bessermenschen, die sich schützend vor die Täter stellen und die Opfer ihnen aussetzen.  

Drewermann nimmt die Täterperspektive ein, egal wie infantil das ist, und gibt das für human aus. Eine Humanität, für die er seinen Christengott bemüht, um sie gegen Kritik zu schützen. Denn dieser Gott hält für jede Inhumanität hin, eine unüberprüfbare Rückversicherung für intellektuell haltlose Behauptungen. Soviel zur angeblich intellektuellen Kraft des Weinerlings, der eigentlich wieder in die Kirche eintreten könnte, denn der derzeitige Papst dürfte ganz nach dem Herzen von Drewermann sein, er hat doch auch so ein Herz für Kriminelle aller Länder. Auch er küsst Vergewaltigern &Co die Füsse und hält die linke Wange hin. Nicht seine eigene, nein nein, sondern die der Ungläubigen.

Eigentlich wäre der Drewermann da doch wieder in guter Gesellschaft, finde ich, er ist ein paar Tage zu früh nach Basel gekommen. Wäre er am Sonntag dagewesen, hätte er an einer kirchlichen Begegnung teilnehmen können, wo sich zwei Zweige einer alten Familie im Münster trafen, die sich vor ca 500 Jahren getrennt haben, so dass der Gast aus Rom am Sonntag bei seinem Besuch in Basel als Gesandter des Vatikans das Gotteshaus besuchen durfte, aus dem seine Vorgänger im frühen 16. Jahrhundert von den Vorgängern der heutigen Gastgeber vertrieben wurden. Heute sind sie beide bedroht von einer fremden finsteren Religionsmacht, gegen die ein Bündnis der christlichen Kirchen nichts mehr ausrichten wird, zumal die Bedrohung in diesen Kreisen offiziell nicht mal zugegeben wird, aber sie steht wie ein grosser Elefant im Raum.

Auch der Bericht in der Basellandschaftlichen Zeitung / bz Basel erwähnt sie mit keinem Wort. Obwohl da von Krieg die Rede ist. Wer führt denn Krieg gegen die christlichen Kirchen? Und wer kollaboriert mit dem Todfeind? Terrorversteher Drewermann hätte dahin gepasst. Auch wenn die sentimental islamophile Anbiederung an die mörderische Dschihadreligion des Sauerländer Säuerlings intellektuell ungleich schwächer ist als die diplomatische Diskretion des Schweizer Kardinals Koch mit den lieblichen Bäckchen und dem schlauen leicht verschleierten vorsichtigen Blick, dem ich durchaus zutraue, dass er bestens über die Natur und Wirkungsmacht des Mohammedanismus und Allahs Programm orientiert ist im Gegensatz zum Edelchristen Drewermann, dessen Verständnis sprich Sympathie für die Terrorreligion echt ist. Das traue ich dem intellektuellen Kardinal Kurt Koch doch nicht zu. Ich denke, der weiss, in wessen Kamera er blickt, deren Auge auf ihm ruht. Der Evangele daneben wirkt geradezu fröhlich unbeschwert, als hätte er noch nicht gehört, vom wem und was auch seine islamophile Kirche tödlich bedroht ist.

Ob sich die ehemaligen Schafe des Bischofs von Basel/Solothurn inzwischen von der Grippe der Islamskepsis erholt haben?

https://www.bing.com/search?q=gott%2C+frieden+und+eine+sensation&form=EDGHPT&qs=PF&cvid=ba67e8899b454e7097a6ac89872a0392&cc=CH&setlang=de-DE&PC=LCTS

Gott, Frieden und eine Sensation – Die Evangelischen Kirchen nähern sich dem Vatikan an

von Martina Rutschmann – bz Basel 16.9.2018 um 18:43 Uhr

https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/gott-frieden-und-eine-sensation-die-evangelischen-kirchen-naehern-sich-dem-vatikan-an-133170575

Der Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa lobte Europa dafür, dass es den Frieden wahren kann, warnte aber auch vor gefährlichen Entwicklungen.

Empfehlungen, den Frieden aufrechtzuerhalten, bekamen in seiner Predigt weit mehr Raum als die Tatsache, dass sich die Welt durchaus im Krieg befindet, wenn auch nicht unmittelbar in unserer Nähe.

Aha? Und wer hat dem Westen den Krieg erklärt und führt ihn mit Terror und Denunziation der Kritiker? Die linksdrehende Mainstreamerin nimmt auch diese Annäherung der islambedrohten Christenkirchen zum Anlass, gegen Rechts anzumobben, gemeint ist die Bürgerbewegung gegen Islamisierung, die auch vom linksfaschistischen Strassenmob als Nazi denunziert wird.

Kein Wort zu Ostdeutschland, wo Menschen erst neulich auf offener Strasse den Hitlergruss zeigten.

Nachtigall ik h hör dir tapsen. Kein Wort von Frau Rutschmann zum neuen Religionsfaschismus, zum Antisemitismus des Islam, zu den Juden-ins-Gas-Parolen, mit denen sich der Judenhass des Islam auf deutschen Strassen ungestraft austoben darf, kein Wort von der grössten Bedrohung der westlichen Kultur mitsamt auch den christlichen Wurzeln, denn Allah ist barmherzig und gerecht, wohingegen das Judentum, siehe Drewermann, unbarmherzig ist. Aber Frau Rutschmann, die zwar nicht weiss, was Islam heisst, versteht etwas von der Interpretation der Kriminalität, siehe:

https://www.bzbasel.ch/kommentare-bz/ewige-svp-leier-132371942 Zurück ins Münster:

Und nachdem die beiden Diener Gottes ihre Unterschrift auf die Absichtserklärung setzten, den Dialog nun offiziell zu starten, geschah etwas noch Verwunderlicheres: Die Menschen klatschten. In einer Kirche! Spätestens in diesem Moment sollte jeder begriffen haben, dass es sich tatsächlich um ein historisches Treffen handelte.

Das könnte sogar zutreffen. Z.B. wenn es das letzte dieser Art gewesen wäre, bevor das Münster in eine Moschee umgewandelt wird.

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Derweil geht draussen die Alltagsrealität der Kriminalität weiter:

Basel BS – 17-Jähriger von Unbekannten zusammengeschlagen 16.09.2018

Am 15.09.2018, kurz nach 23.00 Uhr, wurde am Unteren Rheinweg, auf Höhe der Florastrasse, ein 17-jähriger Jugendlicher von mehreren Unbekannten angegriffen. Er wurde dabei verletzt.

https://www.bluewin.ch/de/newsregional/nord/17-jahriger-in-basel-von-unbekannten-angegriffen-und-verletzt-148297.html

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/auslaenderkriminalitaet-ist-kein-phantom/story/25676963

https://bazonline.ch/schweiz/Islam-und-Sozialdemokratie/story/13373847

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