Das Heilige Jahr ist um

Posted on November 20, 2016

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September 2015: Papst erlaubt Priestern Vergebung von Abtreibung

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-09/papst-franziskus-abtreibung-priester-vergebung-suende

  • Papst Franziskus nimmt das bevorstehende Heilige Jahr zum Anlass für einige Sonderregelungen: Ab Dezember dürfen Frauen von der Sünde der Abtreibung losgesprochen werden.

Da dürfen die vergewaltigten Mädchen in Lateinamerika sich aber freuen, dass die Kirche ihnen verzeihen will, was der Staat unter Kirchenmacht ihnen verbietet und bestraft. Keine Rede von einer Änderung der barbarische Abtreibungsgesetze; die «Vergebung», bei der die Opfer sich wieder schuldig fühlen müssen, ändert nichts an der Gesetzeslage – um deren Verschärfung die Kirche kämpft, auch in Europa, wo immer sie kann, siehe Polen und Irland. Aber die Ankündigung zeigt, dass die Kirche an Glaubwürdigkeit verliert bei den Lämmern.

  • Papst Franziskus hat katholischen Priestern erlaubt, Frauen während des im Dezember beginnenden Heiligen Jahrs von der Sünde der Abtreibung loszusprechen. Während des Heiligen Jahrs, das vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 läuft, gewährt der Papst den Gläubigen unter bestimmten Bedingungen einen vollständigen Erlass ihrer Sünden.

Heute ist es um, das Heilige Jahr. Jetzt wird nicht mehr vergeben? Wie geht es denn nun weiter mit dem Kirchenkampf in Polen gegen die Frauenrechte? Wir verfolgen das mit Interesse.

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Vergewaltigungen sind ein globales Verbrechen, in allen Männerkriegen ein Hordenrecht; auch im Frieden ein Herrenrecht – im Islam legal, in den afrikanischen Machokulturen, die ihre Grabscherrudel nach Europa entsorgen, sind sie ganz normal. Die mit Aids verseuchten Opfer werden immer jünger; in Indien, wo Männerüberschuss herrscht, grassieren sie als eine Landplage. In lateinamerikanischen Ländern ist die sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder an der Tagesordnung, die Folgen: frühe Schwangerschaften, zerstörte weibliche Leben, die dicken Bäuche der dünnen Kinder (siehe Astrid Prange in der Zeit*), die nach grausamem Kirchenrecht nicht abtreiben dürfen, sind das Pendant zu den Schicksalen der zwangsverheirateten, verstümmelter Mädchen in den islamischen Ländern.

Der Papst, der den eindringenden Vergewaltigern aus Afrika und den arabischen Machokulturen die Füsse küsst und die moslemische Invasion begrüsst, ist nur eine andere Variante seines Vorvorgängers Wojtyla, der klarmachte, was mit Vergebung gemeint war, als er auf einer seiner Reisen nach Amerika einem verurteilten Vergewaltiger demonstrativ «vergeben» hat. (Es war nur eine kleine Meldung, die nicht wieder auftauchte.) Auch sein Nachfolger SJ ist ein würdiger Vertreter seiner frauenlosen kinderliebenden klerikalen Kaste. Noch ein Jahr zuvor gab er den Tarif unmissverständlich durch (die Korrekturen sind kosmetischer Art). 13. Januar 2014 :

Papst geißelt Abtreibungen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/papst-abtreibung-kritik

  • Das Thema Abtreibung gehört nicht zur Reformagenda von Franziskus: Erstmals äußerte sich der Papst dazu – mit großer Schärfe.

Zum Thema Militärdiktatur hat sich Bergoglio nicht mit grosser Schärfe vernehmen lassen.

Heute wurde wieder mal die Farce der Öffnung der vatikanischen Archive zur Militär-diktatur Argentiniens angekündigt; für die Grossmütter der Plaza del Mayo dürfte das kaum ein Trost sein.

http://www.deutschlandfunk.de/argentinien-die-graeuel-der-militaerdiktatur.1310.de.html?dram:article_id=355600

https://www.welt.de/geschichte/article159069347/Was-weiss-der-Vatikan-ueber-Argentiniens-Diktatur.html

Die Kirche, die auf dem staatlichen totalem Abtreibungsverbot besteht, wo immer sie noch die Macht dazu hat, die Strafrechtssanktionen durchzusetzen wie in den lateinamerikanischen Ländern, hatte noch nie Probleme mit der Bevölkerungspolitik von Militärdiktaturen, auch nicht mir der des NS-Staats, zu denen sie offiziell schwieg, während sie Frauen lautstark verdammt und legale Abtreibung als Verbrechen «wie Holocaust» kriminalisiert. Auch das totale Geburtenkontrollverbot im kommunistischen rümänien hat die Kirche nie kritisiert. Als nach dem Sturz des Ceaucescu-Regimes die trostlosen Bilder aus den verwahrlosten rumänischen Kinderheimen -die direkte Folge des Geburtenkontrollverbots  – veröffentlicht wurden, war in Deutschland die Empörung gross, aber nicht etwa über das ursächliche Verhütungsverbot, das blieb weiterhin tabu.  

Wenn Papa Franziskus heute von Vergebung für die Frauen redet, ist nicht die Milderung der Strafgesetze gemeint, das Vergebungsgerede ist vor dem Hintergrund der Kirchenpolitik von Lateinamerika bis Polen zu verstehen.

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Wer hat da wem zu vergeben?!

* In der Zeit vom 9. Juli 2015 berichtete Astrid Prange über die Hölle der vergewaltigten Mädchen in Lateinamerika, die nicht abtreiben dürfen. («Ihr Bauch gehört nicht ihr»)

Das Abtreibungsverbot ist katholische Bevölkerungspolitik, von der auch in Deutschland «konservative» Forenuser und Islamgegner mit einem mullahmässigen Frauenbild im Kopf träumen. Zurück in die Zeit vor der Aufklärung. Mann möchte die Frauen wieder unter das Kirchenrecht zwingen, sie sollen gegen die Bevölkerungsexplosion in Afrika angebären??? Welcher Rohlinge denken sich das aus? Die Herrenreiter von der Jungen Freiheit nennen es «vitale Vermehrung». Vermehrung mit Gewalt ist besonders vital für die Herrn. Schon beim Wort Geburtenkontrolle sehen die Herrenreiter rot.

  • (…) Weitreichende Abtreibungsverbote und Kirchen, die diese Verbote stützen, machen missbrauchten Teenagern das Leben zusätzlich zur Hölle. Nur in drei von 21 Ländern Lateinamerikas, nämlich Uruguay, Kuba und Puerto Rico, ist Abtreibung innerhalb der ersten drei Monate straffrei. Im Rest der Region ist ein Schwanger-schaftsabbruch verboten und nur bei Lebensgefahr für die Mutter oder nach einer Vergewaltigung erlaubt. In Chile, Honduras, Nicaragua, El Salvador und in der Dominikanischen Republik ist die Abtreibung komplett und ohne Ausnahmen unter Strafe gestellt.
  • Seit Mai 2015 lenkt der Fall der zehnjährigen Mainumby aus Paraguay den Blick der Welt-öffentlichkeit erneut auf Lateinamerika. Das Mädchen ist zum Symbol für das Leid von Millionen von Minderjährigen geworden, deren Kindheit durch sexuelle Gewalt abrupt endet. Sie ist zudem das tragische Sinnbild einer öffentlichen Gesundheitsversorgung, die sich an moralischen Prinzipien statt an den Bedürfnissen ihrer Patienten orientiert.

Das sind amoralische Prinzipien, die wie die Barbareien der Scharia religiös verbrämt werden.

  • Der Leidensweg der zehnjährigen Mainumby beginnt im Januar 2014, als ihre Mutter eine Anzeige wegen Missbrauch erstattet. Im August 2014 antwortet die Staatsanwalt-schaft, dass sie die Ermittlungen einstellen werde. Im Dezember 2014 beklagt sich das Mädchen über Bauchschmerzen und Übelkeit. Vier Ärzte, die das Mädchen nacheinander aufsucht, vermuteten, sie habe Würmer. Erst im April 2015 wird im Mutter-und-Kind-Krankenhaus in der Hauptstadt Asunción eine Risikoschwangerschaft festgestellt.
  • Eine Zehnjährige, die missbraucht wurde, muss das Kind austragen.

Wenn solche Meldungen von Zeit zu Zeit in deutschen Zeitungen auftauchten, als handle es sich um Ausnahmefälle, hiess es immer reflexartig dazu: «Mutter und Kind sind wohlauf.» Woher wussten die lüsternen Journalisten das, kannten sie das Kind? Natürlich nicht, sie waren beflissen, mitzuteilen, dass eine Geburt einer Zehnjährigen eigentlich nichts ausmacht.

Zehnjährige vergewaltigt? Alles in Ordnung. So auch die offizielle Version der katholischen Gebärzwangsherren bis heute:

  • Glaubt man dem paraguayischen Gesundheitsminister Antonio Barrios, geht es dem Mädchen gut. Die Schwangerschaft verlaufe ohne Komplikationen, das Mädchen werde medizinisch und psychisch betreut, sagte er kürzlich vor der Presse. Schon im Mai hatte er erklärt: „Eine Abtreibung ist ausgeschlossen. Ich bin dagegen, und außerdem ist dies verboten.“ Da befand sich die Zehnjährige in der 23. Schwangerschaftswoche.

Für die brutale Mannsmaschine ist ein zehnjähriges Mädchen eine Gebärmaschine.

  • Elba Núñez vom lateinamerikanischen Komitee für Frauenrechte (Cladem) sagt, es gehe dem Mädchen alles andere als gut. Núñez trifft sich regelmäßig mit Mainumbys Mutter, die zu den wenigen Personen gehört, die das missbrauchte Kind in dem abgeschirmten Krankenhaus für schwangere Kinder und Teenager in Asunción besuchen dürfen. „Sie ist in der 30. Woche und hat starke Schmerzen. Ich bin sehr besorgt“, sagt Núñez. „Warum holen sie das Baby nicht per Kaiserschnitt?“
  • Es sind dramatische Szenen, die sich unmittelbar vor dem Besuch des Papstes in Paraguay am 10. Juli abspielen. Gesetzlich sind Abtreibungen in dem streng katholischen Land verboten. Doch der Fall Mainumby erregt die gesamte Gesellschaft: Frauenrechtlerinnen klagen katholische „Lebensschützer“ an, ihre moralischen Prinzipien auf Kosten eines vergewaltigten Mädchens zu verteidigen. „Lebensschützer“ werfen Menschenrechtsorganisationen vor, sie benutzten das Mädchen, um ihre politischen Ziele, nämlich eine Legalisierung der Abtreibung, durchzusetzen.

Die Lebensschützer gehen bekanntlich über die Leichen der Frauen.

  • Mittlerweile hat sich auch die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) in den Fall eingeschaltet. „Das Mädchen leidet an Unterernährung und Blutarmut, sie wiegt 34 Kilo und ist 1,39 Meter groß.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass sie während der Schwangerschaft oder Geburt stirbt, ist viermal höher als bei einer erwachsenen Frau“, heißt es in der Stellungnahme vom 8. Juni. Darin empfiehlt die Kommission auch einen Schwangerschaftsabbruch, damit das Mädchen „nicht erneut zum Opfer wird“.

Das ist das Kind schon. Der Gebärzwang ist die Fortsetzung der Vergewaltigung mit den Mitteln des Strafrechts.

  • Doch das Wort Schwangerschaftsabbruch steht in Paraguay auf dem Index. Laut Gesetz darf eine Abtreibung im Land nur vorgenommen werden, wenn die Mutter in Lebensgefahr schwebt. Wenn die Gefahr aber nicht besteht oder geleugnet wird, in diesem Fall sogar vom Gesundheitsminister, muss auch eine minderjährige vergewaltigte Schwangere ihr Kind austragen. Paraguay verfügt damit über eine strengere Gesetzgebung als seine Nachbarländer Argentinien, Brasilien und Bolivien, die eine Abtreibung auch nach einer Vergewaltigung straffrei stellen. Kinderschwangerschaften sind deshalb in Paraguay nichts Außergewöhnliches.

D.h. die Mädchen, die in die Pfoten von männlichen Sexualmonstern geraten sind, werden anschliessend von der Justizkamarilla weiter gefoltert. Nach katholischem Kirchenrecht.

  • Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Asunción brachten im vergangenen Jahr 684 Mädchen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren ein Kind zur Welt, bei Teenagern im Alter von 15 bis 19 Jahren lag die Anzahl bei 20.009 Geburten. Nach Angaben der Weltbank werden in Paraguay durchschnittlich 66 von 1.000 Neu-geborenen von Teenagern im Alter zwischen 15 und 19 Jahren zur Welt gebracht.
  • Zum Vergleich: In Argentinien liegt die Rate bei 54, in Brasilien bei 70 und in Kuba bei 43 Neugeborenen. In den Ländern mit harten Abtreibungsverboten wie der Dominikanischen Republik und Nicaragua ist die Zahl der Teenagerschwanger-schaften am höchsten: Dort liegt die Rate bei 98 beziehungsweise 99 Neugeborenen. In Deutschland sind es drei, in den USA 30 von 1.000 Geburten.

Diese Angaben dürften bald auch für Deutschland aktuell werden, bzw. sie sind es schon, denn die ca 1500 eingereisten bzw. eingeschleusten Männer mit Kinderbräuten aus Moslem-Ländern werden dafür sorgen, dass die Zahl der Schwangerschaften aus den Kinderehen, über deren Duldung man bereits «diskutiert», zur Normalität werden wird. In einer Bordell-Gesellschaft, in der die Kinder schon im Kindergartenalter zur «Toleranz» von Puff und Porno dressiert werden, ist die Legalisierung der Kinderehe nach islamischem Religionsrecht nicht weit. Von einer scharfen Verurteilung der Scharia durch den Papst hat man nichts gehört.

  • Die dicken Bäuche der dünnen Kinder offenbaren, was sich allzu oft hinter der Fassade jener großen Familien abspielt, die den konservativen Kräften in der katholischen Kirche oft noch als Vorbild für das Westeuropa der Geburtenkontrolle dienen: Armut, Machismo und Missbrauch. Es ist eine gewalttätige Mischung, die vielen Frauen und ihren Kindern das Leben zur Hölle macht. Kinderreichtum gilt als Segen Gottes. Warum sollte der Mann sich dann um Verhütung kümmern?

Es ist zwar nicht die Armut, die die Männer zum Vergewaltigen treibt, sowenig wie die Armut in Fernost die Sextouristen zum Kindesmissbrauch treibt, aber im übrigen trifft die Darstellung durchaus zu. Auch was die die Verteuflung der Geburtenkontrolle durch sog. «konservative» Kreise angeht, die sich auch in islamkritischen blogs gegen demokratisch erkämpfte Frauenrechte zusammenrotten und sich ungeniert für argentinische Verhältnisse aussprechen.

In Lateinamerika hat die männliche Sexualgewalt in den Familien seuchenartige Ausmasse. Das geht aus den Berichten über die Teenager hervor, die aus ihren gewaltträchtigen Familien ausbrechen, um die amerikanische Grenze zu erreichen. Auf dem Weg dahin werden sie weiter vergewaltigt. Auch die serienweisen Frauenmorde von Mexiko, Ciudad, gehören in dieses finstere Kapitel des Sexualvandalismus der Machokulturen, die die katholische Kirche viel weniger stören als die Frauenrechte in den zivilisierten Gesellschaften. Es sind nicht zufällig speziell deutsche Undemokraten, die sich mit diesen demokratischen Rechten nicht abfinden können.

  • Ihr Bauch gehört nicht ihr
  • Die wenigen Worte des zwölfjährigen Mädchens aus Recife zeigten, wie selbstverständlich häusliche Gewalt in Lateinamerika noch immer hingenommen wird. „Hat dein Vater deine Mutter geschlagen?“ – „Ja. Wenn er betrunken war, hat er auf sie eingeprügelt.“ – „Hattest du deswegen Angst?“ – „Ja.“ Prügel, Vergewaltigung und Mord kommen in Lateinamerika erschreckend häufig vor. Nach UN-Schätzungen schwankt die Missbrauchsrate bei Jugendlichen in Lateinamerika zwischen 12 und 19 Prozent, weltweit liegt sie bei rund 10 Prozent. Erst nach dem Ende der Militär-diktaturen Ende der achtziger Jahre wurde auf Druck von Frauenorganisationen Vergewaltigung als Straftat in vielen Ländern Lateinamerikas eingeführt.

Auch in den Ländern islamischen Rechts ist eheliche Vergewaltigung nach Koran völlig legal, und die aussereheliche ist als Benutzung der Kuffarfrauen als Beute (Kriegsbeute!) erlaubt.

Die folgenden Feststellungen dürften auch für die Türkei gelten, wo das Gesetz zwar modern reformiert ist, die Praxis aber keineswegs. Ein neuer Gesetzesentwurf sieht Straffreiheit für Vergewaltigung vor, wenn der Täter das Opfer heiratet, womit er das Recht auf fortgesetzte Serienvergewaltigung erwirbt als Belohnung für die Tat. Das ist islamisches Religionsrecht, das das Opfer bestraft für die Tat. Z.B. durch legale Hordenvergewaltigung wie in Pakistan.

Oder Steinigung wegen «Ehebruch», wenn vier Täter als Zeugen gegen das Opfer aussagen.

  • Auch wenn das Gesetz die Frauen heute vor sexueller Gewalt schützt – in der Praxis sind körperliche Misshandlung und Morde aus Eifersucht nicht weniger geworden. Männliche Gewalt scheint so selbstverständlich, dass sie achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Ein Onkel des missbrauchten Mädchens aus Recife sagte später aus: „Meine Schwester hat sich oft beklagt, dass ihr Mann sie misshandelte, dass er sogar versuche, sie umzubringen. Über die Vergewaltigung ihrer Tochter hat sie aber nie ein Wort verloren. Wenn die Familie zusammenkam, war alles normal.“

Auch für die katholische Gebärzwangsvorstellungen, die noch in den Schädeln der schwarzen Frauenbevormundungsfraktion brodeln, ist es ganz normal, dass die Vergewaltigermoral auch die Normen für die Frauen bestimmt. die wie gesagt nur in Demokratien mitsprechen können.

Demokratisches Recht, das der Kirche nie geheuer war, und das im deutschen Duckmäuser-Staat, dessen Justizminister die Anerkennung von Kinderehen erwägt, nie heimisch war.

  • Was ist normal? Das ändert sich derzeit. Mittlerweile wollen viele Menschen in Lateinamerika den Missbrauch Minderjähriger und die Gewalt gegen Frauen nicht mehr hinnehmen. In Paraguay hat der Fall Mainumby öffentliche Entrüstung ausgelöst.

In Deutschland hingegen erwägen derzeit viele Vertreter der politischen Klasse, die aus den islamischen Kulturen importierten Kinderehen als gültig zu erklären und hinzunehmen.

  • „Niña EnPeligro“ lautet die Kampagne von Amnesty International, die nun Druck auf die Regierung in Asunción ausüben soll. Der Protest von Menschenrechtsorgani-sationen, Kinderhilfswerken und Frauenrechtlerinnen hat dazu geführt, dass die Regierung in Paraguay selbst eine Kampagne gegen Missbrauch aufgelegt hat. „Denunciá la violencia sexual“, “ Missbrauch anzeigen! Wir sind alle verantwortlich“, lautet der Slogan, mit dem das Gesundheitsministerium in Paraguay die Gesellschaft um Hilfe bittet.
  • „Der Missbrauch des Mädchens hat der Gesellschaft vor Augen geführt, wie verwund-bar die Jugendlichen sind“, sagt Marité Ocampos von der Frauenorganisation Kuña Roga aus Para-guay. Doch was sagt die katholische Kirche dazu? Für den Vatikan ist Missbrauch Sünde, Abtreibung hingegen Mord. An dieser Auffassung wird sich wohl sobald nichts ändern. Feministin Ocampos bereitet sich deshalb seit Monaten darauf vor, Papst Franziskus für das Leid der Mädchen zu sensibilisieren. Sie gehört zu den ausgewählten Vertretern der Zivilgesellschaft, die sich am 11. Juli in Asunción mit dem Papst treffen werden.

Was sind das eigentlich für Kreaturen, die man für die fortgesetzten Männerverbrechen gegen die Mädchen «sensibilisieren« muss.

  • Am 5. Juli kam Franziskus in Quito an. Von Ecuador reist er weiter nach Bolivien und dann nach Paraguay. Franziskus erbarme Dich!

Es hat etwas Beelendendes und Empörendes, wenn Frauen, die primären Opfer der sexuellen Männergewalt, sich an den CEO einer kleriklalen Männerorganisation wenden müssen, um

«Erbarmen» mit den Opfern der Kirchenmännermoral für Frauen zu erbitten. Pervers. Aber realistisch hinsichtlich der Machtverhältnisse. Die kinderlosen Männer sind schliesslich besser organisiert als die Frauen mit den aufgezwungenen Kindern im Bauch und auf dem Buckel.

  • Schon vor einem Jahr appellierten lateinamerikanische Katholikinnen an den Papst, Gnade walten zu lassen, statt auf Dogmen zu pochen. Ein offener Brief der „Katholi-kinnen für das Recht auf eigene Entscheidung“ („Católicas por el derecho de decidir“) zeigte den tiefen Graben, der die Gläubigen in ihrem Alltag von ihrer Kirche trennt: „Papst Franziskus, wir appellieren an Dich, versetze Dich in die Lage von vergewaltigten Frauen und Mädchen! Gerade die Ärmeren sind großer Gewalt ausgesetzt, viele werden ungewollt schwanger, viele werden von ihren eigenen Ehemännern ermordet. Angesichts dieser Situation schmerzt uns das Schweigen der Kirche, die ihre Stimme für diese Frauen nicht erhoben hat.“
  • Werden die Katholikinnen bei dem argentinischen Papst Gehör finden? Oder bleibt das Thema Abtreibung trotz der Millionen von heimlichen Schwangerschafts-abbrüchen – allein in Brasilien sind es über vier Millionen im Jahr – ein Tabu? Derzeit scheint die Lobbyarbeit der katholischen Bischofskonferenzen und der Evangelikalen auch in Lateinamerika an ihre Grenzen zu stoßen. Ausgerechnet in Chile, wo Abtreibung komplett verboten ist, plant Präsidentin Michelle Bachelet zurzeit eine Reform des Gesetzes. Und in Argentinien wurde 2012 die Abtreibung auch nach einer Vergewaltigung straffrei gestellt.
  • Es ist paradox: Ausgerechnet der Widerstand der katholischen Kirche hat mit dazu beigetragen, dass in einigen Ländern die strenge Gesetzgebung mittlerweile liberaler interpretiert wird. Minderjährige Schwangere – so das Urteil vieler Frauenärzte – befinden sich nicht nur in Lebensgefahr, wenn medizinische Komplikationen auftreten, sondern auch, wenn ihre seelischen Probleme sich zuspitzen. Im brasilianischen Recife bekannten sich Ärzte des öffentlichen Gesundheitssystems bereits 2009 dazu, einem neunjährigen Mädchen, das Zwillinge erwartete, zur Abtreibung verholfen zu haben.

Die Menschlichkeit muss sich rechtfertigen vor der Religionsbarbarei! Einer Mentalität, die auch noch in deutschen Schädeln brodelt und mit dem Islam, mit dem die Kirchen sich verbünden, Auftrieb erhält. Weder die Kirche, noch die linken Islamophilen noch die grosse Gruppe der Puffbrüder haben etwas einzuwenden gegen die Sexualbarbarei.

  • Das Mädchen und ihre 14-jährige Schwester waren jahrelang von ihrem Stiefvater vergewaltigt worden und hatten dafür regelmäßig ein „kleines Taschengeld“ bekommen. Als der damalige Erzbischof José Cardoso Sobrinho nach der Abtreibung die Ärzte und die Mutter exkommunizierte, zeigte sich die brasilianische Öffentlichkeit fassungslos.

Auch bei PI zeigten sich die Papisten irritiert, dass die offizielle Kirchendoktrin so offen vorgeführt wurde und erklärten, das müsse ein speziell «hartherziger» Erzbischof sein.

  • Der Vatikan musste sich nach dem Verdikt des konservativen Klerikers um Schadens-begrenzung bemühen. „Es sind andere, die es verdienen, exkommuniziert zu werden, nicht diejenigen, die dem Mädchen helfen, weiterzuleben und verlorenes Vertrauen in die Menschheit zurückzugewinnen“, erklärte damals der Vorsitzende der Päpstlichen Akademie für das Leben, Rino Fisichella. Die Exkommunikation habe der Glaubwürdigkeit der Kirche geschadet. Ihre Lehre erscheine „unsensibel und ohne Gnade“.

«Erscheine» ist gut!

  • Doch Franziskus wäre nicht Franziskus, wenn er nicht auch in Paraguay Hoffnungen wecken würde. Neulich sagte er auf dem Petersplatz in Rom, dass Priester mit dem Schmerz der Frauen, die sich dazu entschlössen, eine Schwangerschaft abzubrechen, Erbarmen haben sollten. Die Gläubigen in Paraguay warten bei der Abschlussmesse am 12. Juli auf ein weiteres tröstendes Wort. Es könnte befreiend wirken. Auch wenn katholische Konservative noch immer behaupten, die bislang geltende Sexualmoral sei unumstößlich: Was der Papst sagt, das gilt.

Soll das etwa für die staatliche Gesetzgebung gelten? Der Papst, der den Vergewaltigern «verzeiht, aber keine Gnade kennt gegenüber den vergewaltigten Frauen, ist in Polen ein Nationalheiliger. Wir werden sehen, was die protestierenden Frauen dort erreichen. rvc

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http://www.tichyseinblick.de/meinungen/warum-sich-die-kirchen-dem-islam-unterwerfen/

Ein herzlich naiver Artikel von Ingrid Ansari, warum die Kirche sich dem Islam unterwirft , blendet den Kern der Dialogfreudigkeit aus: den patriarchalen Grund-Konsens in Sachen Frauenrechte , der den klerikalen Männerbund mit der islamischen Gesetzesreligion im Monotheismus verbindet. Wenn ein Kardinal Tauran frohlockt: «Der Islam bringt Gott zurück nach Europa», dann können die Frauen sich schon darauf freuen, dass das nackte Männergewaltrecht mit den Barbareien der Scharia nach Europa kommt, von den Kirchen als Gottesmacht begrüsst. Die alt-frauenfeindliche Catholica hat nichts einzuwenden und auch der deutsche EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm hat kein Problem mit dem Islam.

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