Swisslam: Kuschkultur macht mobil gegen Korankritiker Thiel

Posted on September 26, 2016

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Eine Anstandsdame der politcal correctness trifft auf einen Satiriker

Die NZZ-Journalistin Daniele Muscionico ist überfordert mit dem Interview. Die brävlich biederen Fragen an den Satiriker Andreas Thiel, der vom Kulturbetrieb in der Schweiz und darüber hinaus (!) von den linkstotalitären islamophilen Meinungsterroristen gemobbt wird, zeugen von Ahnungslosigkeit in Sachen Islam/Korankritik. Thiel, der schon den Opportunisten Schawinski als Talkmaster in aller Ruhe aus   der Fassung brachte mit seiner subversiven Ironie und kritischen Koranlektüre, die den Talkmaster kopfscheu machte, antwortet auch auf die ignoranten Fragen der NZZ-Frau mit satirischen Souveränität, deren Witz ihr aber entgeht. Ihre Reaktion ist geistige Ratlosigkeit, wo er ins Schwarze trifft. Das Mobbing und seine Folgen ist kein Thema für sie, aber die Schilderung der Situation, der Existenzbedrohung, findet sie doch „sehr polemisch“. Sie schulmeistert den Gemobbten, die Mobber sind Respektspersonen, „Experten“, Autoritäten, wie der obskure Profetenbeweihräucherer Widmer, dem sie blind vertraut.

Sie kennt den Koran so wenig wie die Korankritik, aber sie weiss, dass Thiel zu weit geht, dass er zu wenig „bedacht“ hat (worüber sie selbst noch nie nachgedacht hat). Wenn sie gezielt überhört, was er sagt, hat man den Eindruck, sie wisse gar nicht, wovon hier die Rede ist. Es geht immerhin um Mobbing und Meinungsfreiheit, um die Freiheit zur Religionskritik und die Existenzbedrohung der Kritiker. Die Feigheit der Denunzianten. Mit den belehrenden Fragen wie im Kindergarten macht sie sich die Perspektive der Kritikbasher zu eigen,  immer hübsch auf der Seite der Mobber, der Denunzianten, der Rufmörder und Existenzvernichter, da ist man „auf der sicheren Seite“.

Andreas Thiel: «Der Mangel an Rassisten ist ein Problem»

Aus dem Interview von Daniele Muscionico, «Neue Zürcher Zeitung» 16.8.2016:
http://www.nzz.ch/feuilleton/andreas-thiel-der-mangel-an-rassisten-ist-fuer-viele-kuenstler-ein-problem-ld.111002
    Andreas Thiel eckt gern an. Seit seinen Aussagen zum Islam ist es ruhig geworden um ihn. Warum? Im Gespräch äussert sich der Satiriker zur Schweizer Kulturszene – und sagt, wie es mit seiner Bühnenkarriere weitergeht.
    «Ich habe die ganze Theaterszene und somit viele meiner Freunde gegen mich»: Der Satiriker Andreas Thiel will seine Bühnenkarriere beenden.

Schon der erste Satz ist ein Missverständnis, bzw. ein Unverständnis für die Satire. Denn es sind die Mainstreamer, die daran gern anecken und sich  provoziert fühlen, wenn man ihnen den Spiegel vorhält, und das so elegant wie Thiel. Sie sind es, die Anstoss nehmen, wenn es politisch unkorrekt wird und jemand die rotgrünen Denkverbote nicht einhält.

(…) M: Veranstalter lösen Verträge auf, der Kabarettist Jess Jochimsen hat eine Deutschland-Tournee mit Ihnen abgesagt und sich öffentlich von Ihnen distanziert .

Die Solidarisierung mit der Religion, die ihre Kritiker verfolgt, ist nicht nur eine Eigenart der deutschen Kulturszene, aber die deutsche Variante wirkt besonders untertänig vorauseilend.

Thiel: Ja, das alles ist so verrückt, dass es schon wieder lustig ist. Mein Lieblingsgesprächspartner Roger Schawinski hat, nachdem er schon in der Sendung entgleiste, noch einen kleinen Rachefeldzug gegen mich geführt. Er hat wochenlang überall verbreitet, ich sei ein Rassist und Antisemit. Das haben tatsächlich viele geglaubt, darunter auch Zuschauer und Kollegen in der Theaterszene.
M: Sie werfen Ihren Kritikern persönliche Rache vor und dem Publikum Mitläufertum?
Th: Mangels anderer Ideen warnen Künstler gern vor Rassismus. Da wir in der Schweiz aber weder eine Rassentrennung noch Sklaverei oder sonst ein rassenspezifisches Problem haben, gibt es hier so gut wie keine Rassisten. Dieser Mangel an Rassisten ist ein grosses Problem für viele Künstler, weil ihnen zu ihrem Feindbild die Feinde fehlen. Deshalb reagiert man in der Szene unglaublich dankbar, wenn jemand als Rassist beschimpft wird, dann hat man endlich wieder einen Feind. Die Theaterszene verhält sich dabei wie ein Lynch-Mob, der jeden Verdächtigten sofort steinigt.

Muscionico versteht den Witz dieses Statements nicht und reagiert mit der ganzen Ratlosigkeit des Biedersinns, der dem Esprit begegnet.

M: Mit Verlaub, das alles klingt doch sehr polemisch. Und ohne Verständnis für einen grossen Teil der Schweizer Kulturszene.

Dem Mobbingopfer wird Verständnis abverlangt für die Mobber-Szene. Die NZZ -Frau  begreift den Stil von Thiel nicht; dass es gerade die Schweizer Kulturszene ist, der das Verständnis für den besten ihrer Satiriker fehlt, kommt ihr gar nicht erst in den Sinn. Der Rufmord hat Folgen, bis über die Landesgrenzen. Wie bitte soll man auf Rufmord reagieren? Mit „Verständnis“? 

Thiel: So fühlt sich Rufmord nun mal an. Wenn Menschen an eine Steinigung geraten, begeben sie sich sofort alle auf die Seite der Steinewerfer. Denn das ist die sichere Seite.

Das ist zitatreif, aber Frau Muscionico begreift auch das nicht, erst recht nicht. Sonst müsste sie die Situation des Künstlers zur Kenntnis nehmen. Ängstlich klammert sie sich an die Phrasen der Mobbermeute, die griffbreit für alle Medien abrufbar sind, immer dieselbe Gebetsmühle gegen die Islamkritik, «Koran falsch ausgelegt» und drgl. Dummfug, den sie nachbetet und sich zu eigen macht:

M: Man wirft Ihnen vor, Sie hätten in Ihrem Essay ohne Kenntnisse den Koran ausgelegt und ihn als «gewalttätig» verunglimpft. Waren Ihre Äusserungen nicht tatsächlich zu unbedacht?

Was für eine artige Anstandstanten-Überlegung! Wen muss man denn vorher um Erlaubnis anfragen, um den Koran zitieren, gar kritisieren zu dürfen? vielleicht die linken Meinungszensoren? Die Anstandsdame schlägt sich auf die Seite der anstandslosen Mobber und ermahnt den Satiriker mit dem Zeigefinger, im Stil der Infantilbelehrung: Du böser Bube, denk noch mal darüber nach, was du da gesagt hast! Statt den Mobbern zu empfehlen, scharf nachzudenken, ermahnt sie den Gemobbten. Andreas Thiel kennt nun mal die Situation, in der es sich befindet, was Frau Muscionico sorgfältig übersieht. Ob sie schon mal die Folgen der Mordaufrufe des Koran bedacht hat, und deren Befolgung? 

Th: Meine Kritiker, von Markus Notter im Blick über Stefan Betschon in der NZZ bis zu meinen werten Kollegen aus der Theaterszene, wie der von Ihnen erwähnte Jess Jochimsen, haben alle eines mit Roger Schawinski gemein: Sie haben offenbar den Koran nicht gelesen.

Dazu fällt Frau M. nichts ein, denn sie hat ihn auch nicht gelesen. Dafür hält sie sich an einen sog. «Islamexperten», der sich bei näherem Hinsehen – und Thiel hat tatsächlich «hingeschaut» und weiss, wen er vor sich hat- als einer der zahlreichen Handlanger der westlichen Islamlobby herausstellt, die an den Unis und in den Medien ihr Unwesen treiben. Zu den Voraussetzungen:http://www.pi-news.net/2016/05/die-islamwissenschaft-in-deutschland/

M: Thomas Widmer, der Ihnen im Tages-Anzeiger diesen Vorwurf auch machte, ist immerhin Islamwissenschaftler.

Zu dieser Sorte „Islamwissenschaftler“ vgl. auch Hans-Peter Raddatz: „Mit dem Islam zurück in die totalitäre Zukunft?“,  eine Analyse der von den pro-islamischen EU-Eliten im Verein mit der OIC betriebenen „Strukturwandels“ Richtung Islamisierung und dessen „magnetartige Wirkung auf mediokres Personal“. http://eussner.blogspot.ch/2016/07/hans-peter-raddatz-mit-dem-islam-zuruck.html

Der autoritätsfromme Hinweis auf den einzigen „Experten“ (ausser Schulze?) ist eher kontraproduktiv, denn Thiel lässt sich nicht bluffen. Im Gegensatz zu Frau Muscionico weiss er nämlich, was für ein «Experte» das sein soll, mit dem sie da auftrumpfen will.

Th: Ja, Widmer war bis dahin einer der wenigen Orientalisten, die man in den Medien zu Wort kommen liess. Er ist eine schreibende Nebelpetarde. Was er betreibt, ist nicht Wissenschaft, sondern Lobbying für ölreiche Scheichtümer. Er dementiert in seiner Verhunzung meiner Korankritik auch keinen einzigen Punkt. Er verharmlost bloss Mohammeds Verbrechen.
Des Propheten Kinderschändung? So etwas sei damals halt normal gewesen. Polygamie? Mohammed verehrte halt die Frauen. Allahs Sonderregelungen in Sure 33, die es dem Propheten erlaubte, sich mehr Frauen zu nehmen, als seinen Untertanen? Geschickte Stammespolitik. Die Eroberung der gesamten Arabischen Halbinsel? Lauter Verteidigungskriege. Die Überfälle auf Handelsoasen mit den Massakern an jüdischen Handelsstämmen? Das war damals eben üblich.

Soviele Fakten aus der bestbekannten Profetenbiographie, Belege aus dem Koran, die sie mit nichts widerlegen kann – sie hat keine Ahnung vom Thema – , und soviel Freiheit und Fähigkeit des Urteilens ist zuviel für die autoritätshörige Mentalität. Sie ahnt gar nicht, wie windig es um die angebliche Autorität und Kompetenz dieses Islamlobbyisten (H.P. Raddatz nennt diesen Typen  die «Auftragswissenschaftler») bestellt ist, und fällt voll auf das Apologetengewäsch des Profetenschwärmers rein, den Thiel als Vasall der Öl-Scheichtümer etwas besser einschätzen kann, den sie ihm aber hartnäckig weiterhin als Autoritätsperson vorsetzen will, da sie weder mit der Abwesenheit von Meinungsfreiheit und Menschenrechten unter dem Islam vertraut ist, noch mit Islamkritik und Dissidenz. Siehe Kommentar zu Widmer: https://widerworte.wordpress.com/2010/05/30/der-gigant-und-sein-adorant/

    Muscionico: Sie kennen den Koran also besser als die Orientalisten?

Der Satz ist ein wahrer Offenbarungseid. Auch «die Orientalisten», die Frau Muscionico ebenfalls nicht kennt, sowenig wie den Koran, geschweige Korankritik, sind eine Autorität für sie, sofern sie im Sinne der Islamlobby wirken. Andere kennt sie erst recht nicht. Kritische  Orientalisten wie Tilman Nagel sind ihr unbekannt.  Weshalb sie einen Islamschwärmer wie diesen wie  Widmer für einen zuständigen Orientalisten hält, den sie  Thiel wie einem Schulbub entgegenhält. Thiel kontert die Engstirnigkeit, die ihn in die Enge treiben möchte, souverän und entlarvend:

Thiel: Ihrer Suggestivfrage entnehme ich, dass Sie den Koran ebenfalls nicht gelesen haben. Die Orientalisten, die Mohammeds Blutdurst nicht als vernachlässigbare Nebenwirkung seiner Prophetie betrachten, sondern darin nüchtern die Kriegstreiberei eines Gewaltherrschers erkennen, kamen nicht zu Wort oder schwiegen, weil sie keine Lust auf Morddrohungen hatten. Nicht einmal modernen Muslimen, die ebenfalls vor der Gewaltverherrlichung im Koran warnen, räumte man Platz in den Zeitungsspalten ein. Deshalb habe ich eine Bresche in dieses Rede- und Denkverbot geschlagen, das rund um den Islam aufgebaut wurde.

Frau Muscionici, eine NZZ-Paradefigur, die das Denkverbot repräsentiert, um das es geht, überbietet ihre brävlichen Fragen noch mit dem Einfall, dass die Mittel der Satire und nicht die der Zensur das Ärgernis sind.  

M: Der gute Zweck soll also die schlechten Mittel heilen? Das hat nicht geklappt.

Mal abgesehen davon, dass die Beurteilung der Mittel der Thielschen Satire nicht gerade zu ihren Kernkompetenzen gehören  (sie beantwortet satirisch geschliffene Demaskierung des Mobbermobs mit scheinmoralischen Ermahnungen), liegt die Kunst und das Können des Satirikers in seinen Mitteln, worin sonst.

Na ja, ich wurde zwar medial gelyncht. Selbst diese Zeitung beteiligte sich an der Rufmordkampagne und unterstellte mir von Fanatismus bis Fremdenfeindlichkeit alles, was es braucht, um jemanden zum Schweigen zu bringen. Aber das Tabu war gebrochen. Die Diskussion über den Koran war entfacht. Und spätestens nach «Charlie Hebdo» und den folgenden Anschlägen begann man auch auf Ihrer Redaktion den Tatsachen ins Auge zu sehen, was das Gewaltpotenzial des Islams betrifft. In der NZZ erscheinen zurzeit bis zu drei korankritische Artikel wöchentlich, im Tages-Anzeiger wenigstens einer monatlich. Das wäre vor zwei Jahren undenkbar gewesen.

Thiel muss die NZZ-Frau daran erinnern, zu welchem Meinungskartell sie gehört, was sie aber überhört. Sie geht wie selbstverständlich davon aus, dass die Mittel des Satirikers schlecht sind, womit sie sich in Übereinstimmung mit der OIC befindet. Eine Bresche gegen Denkverbote findet sie angeblich einen „guten Zweck“, aber das Durchbrechen dieser Verbote findet sie „schlechte Mittel“. Also Denkverbote durchbrechen, aber nicht gegen sie verstossen, gell. Logik ist Glücksache. Was an den Mitteln schlecht sein soll, erläutert sie leider nicht näher, denn dann müsste sie zugeben, dass sie die Religionskritik am Islam nicht  verträgt.

    Muscionico:  Aber Sie wollen Ihre Bühnenkarriere beenden?

«Wollen» ist gut! Dass Thiels Bühnenkarriere nicht von ihm selbst beendet wird, sondern vom Mobbermob der islamhörigen Kuschkulturszene, ist sogar den Mobbern klar. M. verwechselt das Rufmordopfer mit den Tätern. Thiel versucht ihr diesen Unterschied klarzumachen:   

Th:  Na ja, wenn sich die Theater und die Zuschauer gegen einen wenden, ist es unmöglich, sich auf der Bühne zu halten. Ich kann weder die Theater zur Zusammenarbeit zwingen noch die Zuschauer in die Vorstellungen prügeln. Tatsache ist, ich habe gerade die ganze Theaterszene und somit viele meiner Freunde gegen mich.

M: Ihre letzten treuen Freunde meinen, man boykottiere Sie, weil Sie zu erfolgreich gewesen seien.

Das könnte zutreffen, denn Können weckt den Neid der weniger Begabten. Speziell die mullahmässig humorlosen linken Menschen vertragen den Spott über ihre ideologische Borniertheit nicht. Das Phänomen ist von jedem Denunziantentum bekannt.  Speziell die  Kriecher vor dem Islamterror vertragen die Kritiker nicht.

Th: Keine Ahnung. Die Kunstszene in der Schweiz ist halt sehr links. Als Liberaler ist man da sowieso mehr geduldet als geliebt.
M: Das stimmt nicht! Viele Schweizer Künstler bekennen sich zu liberalem Gedankengut.

Diese Sottise, die den linkstotalitären Meinungsterror (kulminierend im Mordaufruf gegen Köppel aus der linksfaschistischen Szene) als liberales Gedankengut ausgibt, verdient eine ausführlichere Antwort. Thiel bleibt sie nicht schuldig.

Thiel: (…)  Liberal sein wollen und liberal sein, das ist nicht das gleiche.
M: Die meisten Künstler Ihrer Sparte arbeiten ohne Subventionen.
Th: Haben Sie schon mal einen Blick in die Programmhefte oder auf die Plakate geworfen? Da finden Sie von der Pro Helvetia über den Lotteriefonds bis zu Kantons- und Stadtwappen sämtliche Embleme öffentlicher Institutionen, bei denen man als Künstler Geld abholen kann.

Da sie das nicht widerlegen kann, behauptet sie schnell, das sei nicht gemeint.

M: Aber Subventionen sind doch nicht der Punkt. Der Punkt ist Ihre vermeintlich rechtsextreme Gesinnung, Herr Thiel!

Ihre vermeintlich rechtsextreme Gesinnung, Herr Thiel!!!! (Das «vermeintlich» hat sie wohl nicht so gemeint. Das ist linksextreme Meinungsterrormethode: wer nicht zur linkstotalitären Islamlobby gehört, ist „rechtsextrem“).

Th: Das sind keine Argumente, sondern Anschuldigungen. Und als Rhetoriker verstehe ich diese natürlich sehr gut, denn es sind die wirksamsten Mittel, um jemandes Ruf zu zerstören. Es grenzt an ein Wunder, dass man mich nicht auch noch als Pädophilen verunglimpft.
M: Sie übertreiben schon wieder…

Schon wieder gerät die NZZ-Gouvernante an die Grenzen ihrer Begriffsfähigkeit: sie will nichts wissen von der Existenz des Gemobbten und nennt seien Beschreibung eine  Übertreibung. Das ist der Biedersinn, mit dem sich auch jede Meldung über Brandstifter im Haus als Übertreibung abstellen lässt. Eine Hirnabdichtung gegen unerwünschte Fakten. Nicht genug der Ignoranz gegenüber der Islamkritik, sie soll auch noch pathologisiert werden, wie in der islamophilen Linken üblich:       

… , ist das eine Berufskrankheit?

Sie hält den Beruf dieses satirischen Künstlers  wahrscheinlich für eine Krankheit. Berufskrankheit könnte hier auch ein Synonym für «Islamophobie» sein; Kritik ist Phobie für die Islamlobby. Frau M. hält womöglich auch Korankritik für eine Art Krankheit. Hat der Kritiker auch genügend „bedacht“, was für Folgen ihm drohen von seiten seiner Berufskollegen?

(…) Th: Ganz und gar nicht. Es gibt Theater, die öffentlich verkünden, sie wollten Rechtsextremen und Rassisten keine Plattform bieten – und meinen damit mich. Theaterleiter, welche mein aktuelles Bühnenprogramm gebucht haben – es baut auf Buddhismus und hinduistische Philosophie auf – wurden auf der Strasse beschimpft, sie würden Rassisten eine Plattform bieten. Die Tochter eines Theaterleiters wurde in der Schule beschimpft, ihr Vater lasse im Theater einen Rassisten auftreten. Ich weiss schon gar nicht mehr, was ich mehr fürchten soll: die Morddrohungen von Muslimen oder die Vorurteile von Linksintellektuellen.

M: Vom Publikumsliebling zum Rassisten. Jetzt mal ehrlich, für einen Satiriker ist das doch ein gefundenes Fressen.

Frau M., die den satirischen Stil nicht versteht und „sehr polemisch“ findet, hält dafür die reale existenzbedrohliche Situation von Thiel für einen satirischen Anlass. Ein Fressen. Allerdings würde es ihr schlecht bekommen, denn wenn er von seinen Mitteln Gebrauch macht, findet sie es „sehr polemisch“.  

Th: Ja, dass viele Linke einen abgrundtiefen Hass auf alles haben, was nicht links ist, ist zwar begreiflich, da es sich beim Sozialismus um eine Einparteien-Ideologie handelt. Aber die Intoleranz von Linksintellektuellen gegenüber anderen Meinungen überrascht mich trotzdem.

(Mich nicht. Linke haben bekanntlich das einzig richtige Bewusstsein. Bei Linken bestimmt entgegen ihrem Selbstverständnis dieses richtige Bewusstsein das Sein, nämlich die Höllenlöcher des irdischen Paradieses.) 

Dass Thiel die Geistesarmut der Einparteien-Ideologie beim Namen nennt, ist Frau M. nicht ganz geheuer, sie verträgt den Spott des Satirikers nicht, der den Kopf hoch hält, statt ihn den Mobbern auch noch hinzuhalten und zu lavieren und zu bedenken, wohin das führt…Frau Muscionico scheint den Spott gespürt zu haben, und ist irritiert:

  • M:  Sie frohlocken! Sie freuen sich, Ihre früheren Freunde und ihr Publikum als Opportunisten entlarvt zu haben.
  • (…) Th: Wenn das anständige Menschen sind, die mich da beschimpfen, müsste ich es als Schande betrachten. Allerdings, allein die Tatsache, dass sie andere beschimpfen, lässt nicht gerade auf anständige Menschen schliessen. Und von unanständigen Menschen als Gefahr betrachtet zu werden, ist für einen Satiriker schon fast eine Ehre. Ich weiss schon gar nicht mehr, was ich mehr fürchten soll: die Morddrohungen von Muslimen oder die Vorurteile von Linksintellektuellen.

Jetzt ist die Anstandsdame, die sich auf die Seite der Mobbermeute geschlagen hat und nur Bahnhof versteht, wenn Thiel ihr klarzumachen versucht, was Mobbing und Morddrohung bedeutet, beim moralischen Höhepunkt angelangt und gibt zu verstehen, was sie von den Mobbingopfern wirklich hält

    Th:  Andreas Thiel – der letzte Anständige?

Witzig, witzig, das ist der linke Mullahhumor. Wer Mobbing und Morddrohungen gegen sich beanstandet, gar für unanständig erklärt, wird von der Mobbermeute dieser Moralschauspieler nicht ernst genommen. Für Thiel ist die Lage ernst, die Frau Muscionico so spassig findet.

Th: Na ja, mit dieser Ehre kann ich meine Familie nicht ernähren und meinen Nächsten auch nicht die Angst vor der Rache von gewaltbereiten Muslimen nehmen. Ich bin selbst auch betrübt, dass sich der islamische Terror in Europa ausbreitet. Aber dass keiner bereit ist, das Kind beim Namen zu nennen, so viel Angst und so wenig Mut hätte ich meinen Künstlerkollegen nicht zugetraut.

Wenn man den Figuren der Islamlobby und ihren medialen Sprachrohren  auf den Kopf zusagt, wer sie sind und wessen Interessen sie vertreten, stellen sie sich dumm und haben von allem nichts gewusst:

    M: Welches «Kind» soll beim Namen genannt werden?

Könnte es Frau Muscionico entgangen sein , dass hier vom Koran die Rede ist,  für dessen Beurteilung sie nur Figuren wie den Profetenbewunderer Widmer für zuständig hält?

Thiel: Das Kind heisst Mohammed und macht ziemlich viele Probleme. – Ich hätte erwartet, dass mich muslimische Fundamentalisten erschiessen. Dass mich stattdessen meine linken Freunde verleumden, ist natürlich viel gerissener. Man sollte seine Feinde nicht unterschätzen.
M: Ihr Buch «Humor – das Lächeln des Henkers» hat sich über 5000 Mal verkauft. Man ächtet Sie öffentlich, interessiert sich aber doch für Ihre Meinung?

Woran erinnert dieses Argument? Die Mobbermeute, die Sarrazin  mundtot machen wollte und ihn um sein Amt brachte, hatte auch solche Einfälle –  er lebe doch gut von seinen Büchern. Was die Mobbermeute zu stören scheint. Dass er noch lebt! und noch nicht widerrufen hat! Allein die Anwürfe aus dem linken stark stinkenden Milieu der Mely-Kiyak-Kloake rochen nach linksfaschistischer Lynchmord-Mentalität, die die rote SA gegen Sarrazin mobilisierte. Das linke Loch, aus dem das kroch (der Mordaufruf aus dem Berliner Zentrum für politische Schxxxxx), hat den Geruch der gewaltkriminellen deutschen Antifa, aber der linke Meinungsterror hat auch schon seit langem Ableger in der Schweiz, wo  die linksextreme Krawallszene mit den Salafaschistennestern fusionieren kann, wenn „die Zeit reif ist“.

Th: In einer Gesellschaft, in der einem alles, was man sagt, auf möglichst negative Weise ausgelegt wird, ist es schwierig, seine Meinung zu äussern. Man sucht verzweifelt eine Sprachregelung, die nicht negativ ausgelegt werden kann. Diese Sprachregelung heisst Political Correctness und gründet auf der falschen Annahme, dass nicht unterschiedliche Standpunkte Differenzen schaffen, sondern falsche Formulierungen. Insofern führt die Political Correctness bloss dazu, dass man seine Meinung nur noch hinter vorgehaltener Hand zu sagen wagt.

Dazu fällt der NZZ-Frau nur ein, was der NZZ auch zu Oriana Fallaci einfiel: sie zündele! („Kassandra zündelt wieder„). In Biedermanns Haus verscheucht man die Feuerwehr und heisst die Brandstifter willkommen.

M: Im Herbst erscheint Ihr zweites Buch. Sie spielen wieder mit dem Feuer?

Mal ein Gedankenspiel: Wenn Thiel einem Attentat zum Opfer fiele, dann gehörte Frau Muscionico wohl wie der übrige linke Mobbermob zu denen, die feststellten,  er hätte den Mord unbedacht provoziert und mit dem Feuer des Terrors gespielt. Denn die Opfer des Islamterrors sind für die linke Islamlobby  immer die Ursache aller islaminspirierten Morde. Frau Muscionico will den Satiriker, der mit dem Florett ficht, mit dem Speerstumpf der Political Correctness in die Schranken weisen. Das klappt nicht, Frau Muscionico, Ihr intellektuelles Werkzeug ist zu stumpf. Thiels Demaskierung der Unmoral dieser angeblich Anständigen ist hingegen Spitze.

Th: Ich halte nichts von Political Correctness. Sie ist keine moralische Grösse und deshalb kein guter Moralersatz. Moral ist immer eine Anleitung zur Unterscheidung von Gut und Böse. Unterschiedliche Moralvorstellungen sind eine Frage der Kultur oder des Standpunktes. Und es lohnt sich durchaus, darüber zu streiten, solange man überhaupt eine Moral hat. Aber die Political Correctness ist der Versuch, gut zu erscheinen, ohne moralisch zu sein. Und das ist ein Widerspruch. Wer ohne Moral ist, ist unmoralisch. Die Political Correctness ist bloss ein Spülglanz.

Dieses starke Schlusswort erinnert mich an ein Interview mit Rushdie von André Müller (Weltwoche), in dem dieser den Islamverfolgten Autor fragte, ob er immer wisse, was gut und was böse sei. 

„Sie nicht?“ fragte Rushdie zurück und hebelte damit die überheblichen Absicht und Anmassung des Journalisten aus, der zu verstehen geben wollte,  dass Rushie doch nicht sicher sein könne, ob er seinen islamischen Verfolgern gegenüber im Recht sei – eine arrogante Frage an die Adresse eines tödlich bedrohten Apostaten.   
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Wenn die geistige Gemütlichkeit, die den Meinungsterror der politischen Korrektheit für Anstand hält, auf einen kritischen Geist trifft, dann illustriert sie, was der Satiriker Thiel so schön formuliert hat: dass sie bei der Steinigung auf der richtigen Seite ist. diese Seite ist auch die Seite des chronisch richtigen linken Bewusstseins: die linke Meinungsdiktatur, angereichert mit den Denkverboten eines atavistischen Religionsregimes, hat sich mit diesem  gegen seine Kritiker verbündet im Meinungsterror, der alle Kritiker der linken Denkkommandos als «rechtsradikal» bezeichnet. Daniele Muscionico tischt im Interview mit Thiel die ganze Palette dieses linken Islamkritik-Bashing auf, und betet brav nach*, was die Gebetsmühlen der Islamophilie vorbeten, Worte wie «Rechtsextreme Gesinnung» etwa, ohne die linksextremen Mobber auch nur anzutasten, geschweige die Mord- Droher, oder der idiotisch verdrehte Topos vom Spiel mit dem Feuer. Brandstifter? Nicht etwa die Islamschleuser spielen mit dem Feuer, sondern die Aufklärer! Auch Frau Muscionico hält die Islamkritiker für die Täter und die Vertreter der Islamlobby für die Experten. Ohne je eine islamkritische Analyse oder gar den Koran gelesen zu haben, will sie aber wissen, dass Thiel seine Kritik nicht genügend „bedacht“ hat. Soll das eine Warnung sein? An die Adresse als ungläubigen Koranleser? Die linke  Meinungslageraufsicht wünscht keine Kritik am Islam. Die Kernfusion des links-totalitären Meinungsterrors mit dem Gewaltkult Islam dürfte nachhaltig werden. 
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*Dass Frau Muscionico auch sonst nicht gerade mit eigenen Gedanken aufwartet, sondern sich gern mit fremden Federn schmückt, zeigte schon ein vorangehender Textvergleich:
https://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article127932984/Theatertreffen-Jurorin-tritt-wegen-Plagiat-zurueck.html
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