Molenbeek in der Schweiz

Posted on Juli 18, 2016

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                                                                                            Europas Zivilisation ist in Todesgefahr

                                                                                                                                Alexandre del Valle 2001

Islamplantate in der Demokratie

Auch die Islamisierung der Schweiz schreitet voran. Schritt für Schritt, Scheibchen für Scheibchen wird die Schariareligion, mit Millionen aus den Golf-Staaten, die auch den Terror sponsern, finanziert, und mit linker Islamophilie und Religionskotau geschmiert.

„Das erste Islam-Museum der Schweiz: Kritisch besuchen, nicht verteufeln“ (bz 13.7.16)

Schon im Titel bekundet die linkstickende Basellandschaftlichen Zeitung ihre Unterwerfungs-Bereitschaft:  Die Mordaufrufe des Koran nicht verteufeln, so heisst die Botschaft, sondern sie respektieren, oder wie? Ignorieren? Was soll denn nicht «verteufelt» sprich kritisch beleuchtet werden? Vielleicht der Untermenschenstatus der Kuffar nach Koran? Linke Islamschwärmer und Nebelbombenwerfer wollen keine Islamkritik, sie soll schon im Titel des Artikels ausgeschaltet werden, als «Verteuflung» diffamiert. Diese „kritische Betrachtung“ blendet alles aus, was der Kritik bedürfte. Vorweg den Koran. Es geht hier nicht um Kritik, sondern um Kosmetik. Wozu soll das Museum wohl «anregen»?

Ein Museum mit Schwimmbad und Gebetsraum – ein islamisches Propagandazentrum und Schulungsort für die Koranreligion. Als das Islamzentrum an der Friedensgasse in Basel eröffnet wurde mit geheimnisvoller Finanzierung, wurden die Kritiker ebenfalls von der damals noch unter rein linkem Meinungsmonopol erscheinenden «Basler Zeitung» diffamiert. Kritik an der Brutstätte des Salafismus wurde als «autochthon» verhöhnt von Islamschwärmern.

Und um das neu eröffnete Islammuseum wird der Zirkus vom angeblich moderaten Islam aufgeführt. Zu den Standardnummern in diesem Zirkus gehören die Auftritte von sog. Reform-Moslems, die den Islam schönreden bis zur Unkenntlichkeit seines wahren Wesens. Die islamophilen Genossen stellen sich dumm und dümmer.

http://www.bzbasel.ch/kommentare-aaz/das-erste-islam-museum-der-schweiz-kritisch-besuchen-nicht-verteufeln-130422897

  • Zwei Gründe führen zur Skepsis gegenüber dem Islam: Zum einen kapern islamistische Terroristen den Koran für ihre Zwecke und töten in seinem Namen zufällig Muslime, Nichtmuslime, Partygänger, Pendler, Reisende. Zum anderen kennen Nichtmuslime ihre muslimischen Nachbarn zu wenig, geschweige denn ihren Glauben.

Der Verfasser kennt zwei Gründe zur Skepsis gegenüber dem Islam! Welche mögen das wohl sein? Das Dschihadprogramm? Die Mordbotschaften des Koran? Das Herrenmenschenrecht gegenüber den weiblichen Untermenschen? Die Verfolgung und Ermordung von Apostaten? Nichts von alledem. Stattdessen die alte Apologetenleier der Sprachrohre der Islamlobby:

Erstens werde der Islam durch den islamischen Terror missbraucht und zweitens kennten die Kuffar die Moslems noch nicht genügend, sie befinden sich noch im Zustand der Dschahiliya (solange sie noch nicht konvertiert sind?). Da kann man nur sagen: Wieviele Terroranschläge brauchte es eigentlich noch, bis den Dhimmis der Duckmäuserredaktionen dämmert, wen sie hofieren und mit was sie kollaborieren.

Die Dhimmis schliessen von ihrer eigenen Ignoranz auf die der anderen, und haben nicht kapiert, dass die Leser längst informiert sind über die Religion des Friedens und der Toleranz.

  • Was steht nun genau im Koran? Und was bedeutet das für die heutige Zeit?

Genau bei diesem Punkt könnte das neue Islam-Museum helfen. Ein Museum müsste dazu informieren, zum Denken und zur Diskussion anregen.

Wenn die bz ihre Mitarbeiter nicht nur aus den linken Schulen der Schariaschwärmer bezöge, brauchte sei kein Islam-Museum zur Vertiefung ihrer Islam-Unkenntnisse. Hier soll also eine Einrichtung der Islampropaganda, finanziert aus den Terrrorfinanzierungsstaaten vom Golf, «helfen» (Wem? Der bz?), die Bedeutung des Koran für die heutige Zeit zu verstehen. Sonst noch was?

Die zarte Einschränkung am Ende, das «müsste», ändert nicht am Dhimmiverdummungs-Programm, das man nicht «verteufeln», sprich aus guten Gründen ablehnen soll. Die bz verteufelt dafür die Islamkritik. «Nicht verteufeln» soll heissen: Kotau statt Kritik. 

  • Satte vier Millionen Franken hat das Museum gekostet – und es taugt wenig. Die Ausstellung trägt die Züge einer Wissensvermittlung, die man eher in einer gut ausgestatteten Koranschule vermuten würde. Modern am Museum sind vor allem Umsetzung, Materialien und Technologie, nicht aber der Inhalt. In der zugehörigen grossen Bibliothek findet sich sogar einiges an einschlägiger Islamisten-Literatur.

Was ist denn das für eine Vorstellung, dass der Inhalt des Koran modern sein soll? Modern ist allenfalls die Methode der Umsetzung des Koran: Koran plus High tech gleich 9/11. Und damit kein Leser auf den Gedanken kommt, dass der Inhalt des Koran den Islam ausmacht, wird auch schon vor Kritik der musealen Koranpropaganda gewarnt. 

  • Verteufeln darf man das Museum trotzdem nicht. Ein Islamist macht noch lange keinen Terroristen. Doch vor einem Hort der Radikalisierung haben Westschweizer Islamkritiker seit Wochen gewarnt. Im Visier hatten sie vor allem das Überbauungsprojekt für konservative Muslime, das den Museumsbetrieb dereinst finanzieren soll.

Eine Brutstätte der Dschihadreligion macht noch keinen Terroristen, will der Dhimmi sagen, der sicher auch erklären könnte, dass die Anschläge von London, Madrid, Toulouse, Paris, Brüssel, Nizza nichts mit Islam und Koran zu tun haben, denn wie schon die dümmste Kuh auf der Weide weiss: Lastwagen kommen im Koran noch nicht vor. 

  • Allerdings verdient auch das Museum selbst eine kritische Vertiefung, wie der Besuch der «Nordwestschweiz» gezeigt hat: Die Ausstellung regt viel zu wenig zur Auseinandersetzung mit dem muslimischen Glauben und der islamischen Geschichte an und vermittelt zu viel Koran-Kunde. Man muss sich deshalb im Klaren sein: Schickt man Schulklassen in das erste Islam-Museum der Schweiz, so bleibt der Lerneffekt möglicherweise bescheiden.

Was für ein winselweiches Wischiwaschi um den heissen Brei des koranlegitimierten Gewaltkults, der natürlich nicht benannt wird.

Ein Islam-Museum vermittelt «zuviel Korankunde»???  Was denn sonst?!

Wollen die Genossen lieber mehr Verfassungskunde statt Indoktrination mit verfassungs-widriger Gewaltanimation? Dann sollten sie das sagen, aber sie denken nicht daran, an den Koraninhalten etwas auszusetzen. Da müssten sie in der Hölle schmoren, fürchten die linken Islamfrömmler und Schariaschwärmer.

Oder möchten die Islamlobby einen Islam ohne Koran? Oder einen Koran ohne seinen Kern, die Gewalt&Mordaufrufe gegen die Kuffar, die Untermenschen? Während in Asylzentren Christen von Moslems terrorisiert werden und um ihr Leben fürchten müssen, erklärt uns im Islammuseum eine Korankosmetikerin, dass der Koran hier zu streng erzählt werde. Ja, wie sollen die Mordaufrufe des Koran denn «erzählt» werden? Vielleicht das Frauenprügeln, Vergewaltigen und Morden light? Verpackt in verlogenes Barmherzigkeitsgefasel?

Und wenn es zuviel Koran ist, wie in der Koranschule – hätte die fromme Islamkosmetikerin das Museum stattdessen lieber mit etwas Aufklärung über den Koran ausgestattet? Z.B. mit den höchst instruktiven Informationen über den Profeten des Koran, wie diese:

http://derprophet.info/inhalt/inhaltsverzeichnis/

Denn was die linken Islamophilen und die mohammedanischen Apologeten da befrömmeln, die den Islam nicht «verteufeln» wollen, wird sorgfältig ausgeblendet. Apologetenmethoden werden als Kritik verkauft.

__________________________________________________________________bz 13.7.16 Titelseite:

«Kritik am ersten Islam-Museum wegen Erzählart des Korans»

  • Ende Mai ist in La Chaux-de-Fonds das Museum der Zivilisationen des Islams eröffnet worden. Es ist das erste Islam-Museum in der Schweiz. Die Initianten preisen es sogar als europaweit einmalig an. Schon im Vorfeld der Eröffnung sorgte es für heftige Debatten. Vor allem in der Westschweiz. Weil das Museum nur der erste Teil eines Überbauungsprojekts mit Wohunungen, einem Gebetsraum und einem Schwimmbad ist, das Männer und Frauen getrennt voneinander besuchen.
  • Politiker warnten vor der Etablierung einer islamischen Parallelgesellschaft. Der in der Zwischenzeit abgewählte Stadtrat der SVP sprach in diesem Zusammenhang sogar von Tschaulenbeek, einer Wortschöpfung zwischen dem Übernamen der Neuenburger Uhrenstadt Tchaux und dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek, Hochburg belgischer und französischer Extremisten.
  • Die Mieteinnahme im neuen Quartier in La Chaux-de-Fonds sollen dereinst den Museumsbetrieb sichern. Die für den Bau des Museums notwendigen vier Millionen sammelte die Initiantin Nadja Karmous, eine konservative Muslimin, bei reichen Muslimminnen am Genfersee und in den Golfstaaten Kuweit und Katar. Die «Nordwestschweiz» (bz) unterzog das Museum zusammen mit der bekannten Islamismus-Kritikerin llham Manea einem Test. Die jemenitisch-schweizerische Politologin ist selbst praktizierende Muslimin – und kritisiert die Machart des Museums. In einzelnen Elementen der Ausstellung, vor allem des ersten der zwei Teile, erkennt sie die Handschrift von Islamisten. Besonders störend findet sie «die strenge Erzählart des Korans». Das helfe wenig bis nicht in unserer Zeit.
  • Inhaltlich hält sich das Museum so eng an den Koran, dass es Manea vorkommt, als hätte sie eine Koranschule besucht.

Ob die Moslemin auch die Handschrift des Islam im Koran erkennt? Was meint Manea denn, wenn sie zuviel Koran im Islammuseum entdeckt? Was missfällt der Islamschönschreiberin an der korangerechten Erzählart? Gibt es vielleicht einen moderaten Koran, den Manea kennt, aber den Besuchern nicht verrät? Oder will sie einfach weniger Koran im Vordergrund, damit der wahre Islam nicht gleich so abschreckend wirkt wie er ist? Und wem soll hier w a s  helfen? Ja wem möchten die Islamisierer denn «helfen»? Wem bloss hilft die Islamisierung der Schweiz?

Da hilft eine Islamkosmetikerin, die das alles nicht so deutlich sichtbar haben möchte. Wie soll die nicht strenge Erzählart denn lauten? Gibt es eine weiche Version der Mordaufrufe gegen die Kuffar? Auch die bz möchte nicht, dass die Kuffar zu sehr abgeschreckt werden.

Die Machart des Islam erkennt man nun mal am Koran. Den möchte Manea lieber etwas im Dunkeln belassen haben als kritischer Beleuchtung ausgesetzt. Zwecks Beschwichtigung der Bevölkerung hat sich die linke Islamlobby ausgedacht: Die Nordwestschweiz (bz) unterzieht das Islammuseum einem Test. Bei dem Test mit einer frommen Islamapologetin und Koran-Kosmetikerin soll herauskommen, dass der Islam im Islam-Museum zu «streng» dargestellt wird, und dass der Koran nur in kleineren Dosen verabreicht werden sollte, die Koranschule soll ihre Methoden modernisieren. Inhaltlich bleibt alles beim alten, versteht sich. Oder möchte Frau Manea einen neuen Koran schreiben? Wie möchte sie denn die Mordaufrufe einpacken? Merke: Eine Islamismuskritikerin ist noch lange keine Islamkritikerin, denn erstens beanstandet sie nicht den Inhalt des Koran (was der Koran verbietet) , sondern die „Erzählart“, was immer das hier heissen mag, und zweitens dient die Trennung des sog. Islamismus vom allein existenten Islam der Vernebelung des Islam, dessen Blüte „Islamismus“ aus dem Schoss des Islam kommt.

DAS ERSTE ISLAMMUSEUM DER SCHWEIZ

bz BASEL NORDWESTSCHWEIZ 13.7.16

http://www.bzbasel.ch/kommentare-aaz/das-erste-islam-museum-der-schweiz-kritisch-besuchen-nicht-verteufeln-130422897

  • Am Anfang ist die Unwissenheit. Das Wort Dschahiliyya prangt unübersehbar in arabischen Schriftzeichen an einer schwarzen Wand. Daneben stehen übersetzt: «Ignorance, Ignoranza, Unwissenheit.»
  • Elham Manea betrachtet die Wörter, schüttelt den Kopf und sagt nachdenklich: «Dschahiliyya, die Unwissenheit, ist ein Grundkonzept des Islamismus.» (siehe Box)
  • Aus der Sicht von Islamisten ist eine Gesellschaft, die nicht so denkt und handelt wie die muslimisch orthodoxe, dschahiliyya, also unwissend und ignorant. «Also doch!», geht es uns durch den Kopf.
  • Widerspiegelt dieses Museum bloss die Sichtweise von Islamisten? Ist das Museum also alles andere als repräsentativ, wenn man bedenkt, dass die grosse Mehrheit der 1,6 Milliarden Muslime weltweit mit den mittelalterlichen Ansichten nichts am Hut hat, die sich aus der Koranlektüre ergeben können?

Die Behauptung, dass die grosse Mehrheit der Moslems mit dem Koran nichts am Hut hat, ist kühn. Oder ist der Koran nicht mittelalterlich? Die linke Islamlobby versucht mit allen Mitteln – und die Mittel im Hintergrund sind nicht gering – ihre verlogenen Vorstellungen über den Islam (Zwangsislamophilie) durchzusetzen, wonach Islam nichts mit seinen mittelalterlichen Glaubensinhalten zu tun hat und für die Moslems nicht verbindlich ist. Diese linke Zwangs-Vorstellung steckt hinter solchen Behauptungen wie den zitierten. Als Experten für Islam und «Islamismus» wird der deutsche Islamagent Schulze herangezogen, ein dubioser Leugner der islamischen Christenverfolgung, die er als «Kollateralschäden innerislamischer Konflikte» herunterspielt. Das gleiche gilt für den islamischen Antijudaismus, kein Thema der anti-semitischen/antizionistischen Linken.

  • Islamismus: Kurz erklärt (hat nichts mit Islam zu tun…) 
  • In diesem Text ist mit Islamismus die Ideologie gemeint, wonach Staat, Gesellschaft und Kultur durch den Islam bestimmt werden (frei nach dem renommierten Islamwissenschaftler Reinhard Schulze). Islamismus beinhaltet also den politischen Islam und/oder das Verständnis der Gruppe von Muslimen (den Islamisten), die den Koran einer Verfassung bevorzugt. Manche Islamisten befürworten zur Durchsetzung ihrer Ideale Gewalt oder Terror, jedoch längst nicht alle. Ihr Ziel liegt in einem Islamischen Staat. Ein solcher zeichnet sich durch die Ablehnung der Prinzipien von Individualität, Menschenrechten, Pluralismus, Säkularismus und Volkssouveränität aus, wie die deutsche Bundeszentrale für politische Bildung schreibt. Religion und Staat sollen also nicht voneinander getrennt werden. Die Wurzel des Begriffs liegt bei der 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft. (dfu)

Der Islam ist diese Ideologie, die hier «Islamismus» genannt wird. Festgeschrieben ist sie im Koran, dem alles fremd ist, was Individualität, Menschenrechte, Pluralismus, Säkularismus und Volkssouveränität bedeuten. Der Koran kennt keine Menschenrechte, und er ist nirgends  demokratiekompatibel. Um von dieser Tatsache abzulenken, wird der Islamexperte Schulze herangezogen von der bz (vielleicht auch noch der IZRS?), und die Islamapologetin und Koran-Kosmetikerin Manea, die dem Blättchen erklärt, was es immer schon über den Islam wissen wollte: wie vielfältig er doch ist! Und einfältig, wie der Medienmann ist, ob echt oder aus Angst vor anzeigen, legt er in Begleitung der Mohammedanerin seine «Vorurteile» ab. Denn die sog. »kritische» Betrachtung des Museums durch Manea dient der Aufwertung des Islam. Begleiten Sie Frau Manea, um Ihre Vorurteile gegenüber dem Islam aufzugeben! Frau Manea weiss, was der wahre Islam heisst! Vertrauen Sie Frau Manea und hören Sie auf, dem Islam zu misstrauen.

  • Zugegeben, wir waren voreingenommen, als wir dieses erste Islammuseum der Schweiz betreten haben. Wir, das heisst, die jemenitisch-schweizerische Politikwissenschaftlerin und bekannte Islamismus-Kritikerin, Elham Manea, und die «Nordwestschweiz».
  • Das neue Museum wollte sich Manea sowieso ansehen. Und so willigte sie für einen gemeinsamen Besuch ein.

Frau Manea sollte eine Kolumne in einer Schweizer Illustrierten bekommen, eine Rubrik «Fragen Sie Frau Manea, wenn sie noch etwas gegen den Islam haben sollten, Frau Manea erklärt Ihnen, dass sie keinen Grund dazu haben!»

  • Ausgerechnet die Muslimbrüder
  • Über seine Beziehungen zu Islamisten ist viel geschrieben worden, insbesondere zu den Muslimbrüdern. Ausgerechnet diese konservativen Kreise stecken hinter dem neuen Museum, das Muslimen und Nichtmuslimen die Geschichte und Kultur der grössten nichtchristlichen Gemeinschaft hierzulande näher bringen soll.

Ja, warum denn nicht die Muslimbrüder? Haben die nichts mit dem Islam zu tun? Nachdem man sich ein wenig von den Muslimbrüdern distanziert hat, kommt der wahre Islam dran:

  • Einer Gemeinschaft, von der nur die wenigsten demselben arabischen Kulturkreis entstammen, wie die Initiatoren und Geldgeber selbst, sondern zur grossen Mehrheit vom Balkan.
  • Elham Manea selbst ist praktizierende Muslimin, fastet während des Ramadans. Nicht auf die strenge Art, wie es manch ein Gelehrter verlangt. «Auf meine persönliche Art», sagt sie lächelnd.

Tja, so kann man über den wahren Islam auch hinweglächeln. Damit keine weiteren Fragen gestellt werden.

  • Unwissende, Erleuchtete, Gläubige
  • Das Museumsfoyer ist hell und offen. Es riecht noch neu und es ist angenehm kühl. Piekfeine Materialen verströmen einen edlen Touch. Der Kassier hat uns Audioguides in die Hand gedrückt. Die permanente Ausstellung ist in Form eines Parcours angelegt. Sechs Räume stehen in einem logischen Zusammenhang.

Ob Daniel Fuchs seine «Vorurteile» aufgegeben hat, wenn er den Parcours durch die Welt des Islam beendet hat? Der Parcous durch den realexistierenden Islam geht derweil ausserhalb des Museums weiter. Er führt über London Madrid Toulouse Brüssel zweimal Paris Kopenhagen und wieder Brüssel bis Nizza, das ist noch nicht Endstation, nur eine vorläufige Horrorstation auf dem Parcours durch den Islam. Alles in logischem Zusamenhang mit dem Koran, oder nicht? Warum möchte Manea nicht so viel Koran in dem Islammuseum? Verrät er vielleicht zu viel über den wahren Islam? Koran ist der Kern des Islam, aus dem der Terror kommt.

  • Die technisch etwas eigensinnig zu bedienenden Audioguide-Geräte spulen bei Betreten jedes einzelnen Raums automatisch Informationen ab. Wer vertiefen will, kann mit den Geräten Sensoren anpeilen und weiteren Erklärungen folgen.
  • Ungläubig stehen wir in Raum 1. Dschahiliyya bezeichnet auch die Epoche vor der Offenbarung des Propheten Mohammed im 7. Jahrhundert, hören wir.

Hier steht ein Islamgläubiger vom Linken Lager der Islamlobby zusammen mit einer gläubigen Moslemin im Islammuseum, das man nicht «verteufeln» soll, wie man die Ungläubigen verteufeln darf, und ahnt nicht, was er sich da vormachen lässt. Dieser Daniel Fuchs ist ein Leichtgläubiger, dem man jedes Märchen über den moderaten Islam erzählen kann, das dem linken Wunschbild vom moderaten Islam entspricht. (Wobei ich sicher bin, dass die Linken den wahren Islam meinen, den sie unter «Religionsfreiheit“ verteidigen.)

  • Wir verstehen: Das Museum beginnt seine Geschichtserzählung bei der Stunde Null des Islams. Zuvor war nichts, danach alles, so die Botschaft.
  • Das stört Elham Manea. «Vorher waren die Menschen nicht unwissend, da war nicht nichts. Da war sehr viel. Die arabische Poesie zum Beispiel stammt aus einer Zeit, lange vor der Offenbarung Mohammeds», sagt sie.

Würde es die Gewaltbotschaften des Koran etwa ändern, wenn die Vorgeschichte erzählt würde? Von der lenkt Manea ab. Der harte Kern des Islam soll im Dunkel bleiben.

  • Wir tasten uns in den nächsten Raum. Lange Schnüre aus weichem Kunststoff hängen von der Decke. Dieser dichte Lianen-Wald raubt uns die Orientierung.

Ein idealer Zustand für den Dhimmi, der sich von einer Islamapoplogetin über den Islam informieren lässt.

  • Noch sind wir Museumsbesucher die Unwissenden. Doch wie gelangen wir zur Erleuchtung? In der Mitte liegt beleuchtet eine Plakette am Boden. Der Raum der Offenbarung symbolisiert, wie dem Propheten Mohammed der Erzengel Gabriel erschien. Es prangt in Lettern «Lies!».

Ist das etwa nicht islamgemäss?

  • Die ersten Worte der Offenbarung an den Propheten sollen gewesen sein: «Lies im Namen des Herrn!»

Wenn’s weiter nichts ist – wenn Frau Manea an der Profetenoffenbarung nichts weiter auszusetzen hat als die angeblich ersten Worte…

  • Bärtige junge Männer in langen Gewändern der Aktion «Lies!» bemühten sich dieser Symbolik, wenn sie auch in Schweizer Städten Korane verteilten. Manche sollen zum Dunstkreis von Dschihadisten gehört haben.

Sie gehören allesamt zum Dunstkreis des Koran, aber dass ist für die bz vielleicht zu schwierig zu verstehen in diesem Orientierungsumfeld.

  • (…) Elham Manea zeigt sich enttäuscht nach diesem ersten Teil der Ausstellung. «Sie folgt einer strengen Erzählart des Korans. Das hilft wenig bis nichts in unserer Zeit. Es kommt mir vor, als hätten wir den Religionsunterricht in einer Primarschule besucht», sagt sie.

Hat sie in der Koranschule nicht gelernt, was der Koran für den Islam bedeutet? Oder warum wundert sie sich, dass das Islammuseum den Kern des Islam in den Mittelpunkt stellt? Oder wundert sie sich gar nicht, sondern will dem bz-Mann nur zu verstehen geben, dass der Islam – anders als der Koran – friedlich tolerant moderat und fortschrittlich ist?

Dann kommt die unvermeidliche Nebelbombe der linken Islamlobby der bz gegen Islamkritik: Islam wird mit der christlichen Religion auf eine Stufe gestellt.

  • Wenn Freikirchen Museen eröffnen
  • Was die Bibelkunde in der Schweiz, ist die Koranschule im Orient.

Seit wann fordern die Freikirchen Sonderrechte in der Demokratie? Das wussten wir gar nicht, wieviel Terror gegen die Ungläubigen, Zwangs- und Kinderehen aus der Bibelkunde hervorgehen. Wo sind sie bloss, die Bibelfreunde, die den Ungläubigen den Tod wünschen und  zu Gewalt und Mord aufrufen wie die Moslembrüder, die ihre Hass- und Hetzschriften gegen die Kuffar verteilen. Aus den Koranschulen im Orient gehen mörderische blutrünstige spreng-gläubige Männerbanden hervor. Aber Daniel Fuchs ist wie seinerzeit Beat Stauffer im Gespräch mit Islambruder Blancho entschlossen, keine Version des wahren Islam aufkommen zu lassen und es besser zu wissen als alle sog. „Islamisten», die nur ihren Glauben «leben», streng nach Koran und schariagerecht. Ob polygam in Zwangs- oder Kinderehe oder als Dschihadist, der Geiseln köpft und Kinderbräute verschachert. Davon will Daniel Fuchs unter der geistigen Obhut einer Islamkosmetikerin nichts wissen – beide sind auf der Suche nach Weichspülmitteln für die Dhimmihirnwäsche.  

  • Doch der zweite Teil der Ausstellung hebt sich von der Wissensvermittlung einer Koranschule ab.

Dummerweise haben wir nicht erfahren, wie die Wissensvermittlung über den Islam ohne seinen harten Kern, den Koran, aussehen soll. Und welche Version des Koran in den Moscheen gepredigt wird.

  • Die Ausstellung wird besser, konkreter: Raum 4 widmet sich der Zeit zwischen dem 7. und 11. Jahrhundert.

Ist der Koran nicht konkret genug? Der bz-Mann scheint schon denselben Wunschislam im Kopf zu haben wie seine Begleiterin, so was wie Dick und Doof im Islam-Museum, die dort herausfinden wollen, dass der Islam nichts mit dem Koran zu tun hat und der Koran nichts mit seinem Inhalt und der Inhalt nichts mit dem wahren Islam.

  • Dem Goldenen Zeitalter, in dem in der islamischen Welt Wissenschaft und Technik aufblühten. Auch Elham Manea strahlt: «Es ist die Epoche, die uns Muslime stolz machen kann», sagt sie.

Das könnte von Bassam Tibi sein, dem Märchenonkel des Euro-Islam, den es zwar nicht gibt, der aber seine Gläubigen zum Strahlen bringt. Dazu empfehlen wir die Lektüre von Siegfried Kohlhammer: »Ein angenehmes Märchen«, Die Wiederentdeckung und Neugestaltung des muslimischen Spanien Merkur, Nr. 651, Juli 2003

  • Im nächsten Raum wird es umso düsterer. Bedrohliche Musik verleiht Untergangsstimmung.

Das dürfte die Kulisse des wahren Islam sein, der düster und bedrohlich auf die Kuffar, die Ungläubigen wirkt. Aber es ist nicht die Düsternis des finsteren Religionsterrors gemeint, sondern die Leiden des Islam durch die bösen Ungläubigen, die Kolonialisten und Kreuzzügler? Letztere werden im Artikel nicht genannt, aber sie dürften eigentlich nicht fehlen, sie sind ja das Kernstück der linken Islamkritikbasher.

  • Doch es ist der logische Kontrapunkt zu Raum 1: Vor der Offenbarung war nichts und mit dem Abstieg der islamischen Welt droht Ungemach. Es ist die Zeit ab dem 12. Jahrhundert, in der in den Städten Seuchen ausbrachen und die muslimischen Bevölkerungen arg dezimierten.
  • Auch der Kolonialismus kommt zur Sprache. Islamische Herrscher wurden von westlichen Mächten gestürzt.

Immerhin benennt Manea diese Absicht der Islamkulturbringer:

  • «Hier wird uns vermittelt: Schuld an der Schwäche der islamischen Welt tragen allein die Kolonialmächte. Es ist die typische Art und Weise, wie Islamisten argumentieren», erklärt Elham Manea.

Nicht nur Islamisten. Oder sind alle orthodoxen Moslems mit Feindbild Kuffar «Islamisten»?

  • Aus ihrer Sicht wäre es hilfreicher, Muslime würden sich an die Errungenschaften des Islams erinnern, an die Technik und Wissenschaft aus Raum 4 zum Beispiel.

Wie wär’s denn mit den Errungenschaften des Kolonialismus, durch den die islamische Welt zum erstenmal mit der Idee der Demokratie und der Frauenrechte in Berührung kam, ehe der Islam die westliche Welt mit seinen atavistischen Sitten&Bräuchen verseuchte. 

  • «Die islamische Welt darf sich nicht in einer Opferrolle suhlen. Der Kolonialismus bedeutete nicht das Ende der islamischen Gesellschaften!»

Es gibt bis heute keine islamische Demokratie. Islam ist die Garantie der Rückständigkeit, des Rückfalls in die Präzivilisation, in die Barbarei. Der Islam kennt keine Menschenrechte. Die sog. islamische „Menschenrechtserklärung“ von Kairo erkennt Menschenrechte nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Scharia an, d.h. gar nicht.

  • Tatsächlich ist die Ausstellung hier nicht zu Ende. Mit den Auswandererbewegungen aus der arabisch-islamischen Welt sind wir in der Gegenwart angelangt.

Zu dieser Bewegung, der Völkerwanderung aus moslemischen Kulturen und ihrer Folgen, der Islamisierung Europas, fällt hier kein einziges kritisches Wörtlein. Daniel Fuchs ist offensichtlich mit den Analysen der Islamkritik überfordert. Die moslemische «Demographie» ist kein Thema, stattdessen:

  • Bildporträts von Muslimen aus der ganzen Welt zieren den letzten Raum. Da sind Bärtige, Rasierte, Junge, Alte, Geschäftsleute, einfache Arbeiter.
  • Eine einzige Frau trägt Kopftuch. Für Elham Manea der versöhnliche Schluss: Für sie manifestiert sich hier der Pluralismus der islamischen Gesellschaften. Endlich. «Es gibt so viele unterschiedliche Strömungen im Islam. Weder darf die eine als bare Münze dienen, noch dürfen sie gegeneinander ausgespielt werden», sagt sie.
  • Doch insgesamt hält sich die Erkenntnis in argen Grenzen. Zu vieles in dieser Ausstellung trägt die Handschrift der Verfechter eines konservativen Islams. Für Nichtmuslime ist das schwer zu erkennen.

Für Nichtmuslime und gar für islamkritische Köpfe ist es ganz einfach zu erkennen, was hier gespielt wird unter dem Vorwand der kritischen Betrachtung des Museums, das angeblich nicht den wahren Wunschislam der Linken widerspiegelt, sondern einen «konservativen». Was ist denn am Islam nicht «konservativ», was soll denn so fortschrittlich sein am Koran? Hier wird mal wieder ein konzentriertes links-islamophiles Augenpulver verstreut, das die Illusion vom fortschrittlichen, friedlichen, toleranten, ach so zeitgemässen Islam erzeugen soll.

  • Manea macht den Vergleich: «Für mich als Muslimin zeigt diese Ausstellung in etwa das Bild, das Ihnen als Christ gezeigt würde, wenn Sie eine Ausstellung über die christlich-westliche Gesellschaft besuchen würden, die von freikirchlichen Kreisen gemacht ist.»

Ob dem Verfasser der Unterschied zwischen der gewaltträchtigen Dschiahdreligion und den christlichen Freikirchen klar ist, von denen keine Mordaufrufe ausgehen und kein Terror zur Eroberung des Welt der Ungläubigen, keine Fatwas zum ermorden von Apostaten und keine   barbarischen Schariagesetze. Aber während Vertreter von Freikirchen wie die Kreise ums Egerkinder Komitee, das die Burka-Initiative einreichte, von Denunzianten angezeigt werden – wie der SVP-Nationalrat Wobmann, können islamische Hass-und Hetzschriften-Verteiler ihr obskurantistisches Treiben straflos fortsetzen. Vor diesem Hintergrund des islamkonformen Kritikverbots und des Denunzianten-Unwesens gegen Islamkritik ist Gleichsetzung der Frei-kirchen mit dem «islamistischen» Terror pervers und zynisch und erfolgt wider besseres Wissen. Die Augenwischerin kennt den Unterschied von Koran und Evangelium sehr wohl. Verwischen der Unterschiede zwischen der Bibelbotschaft der Gewaltlosigkeit und der islamischen Gewalt-botschaft ist nicht Unwissenheit, es ist Taktik. Die Ungläubigen haben keinen Grund, über die kulturellen Bereicherungen durch den Islam zu strahlen. Das Propagandazentrum ist nur eine Brutstätte des wahren Islam mehr in der Schweiz. Eine anderes Nest ist der Rat der Religionen, in dem eine hirnverschleierte Mohammedanerin die Frauenentrechtung vertrat, als Bischof Koch, heute Kardinal, noch dem Rat vorstand. Ihm folgte Maizar, inzwischen verstoben, der den Zeitpunkt für die Einführung der Scharia in der Schweiz noch nicht für reif befand!

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/immunitaet-von-svpnationalrat-walter-wobmann-soll-aufgehoben-werden/story/20566138

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/nunninger-ex-gemeinderat-reicht-anzeige-gegen-egerkinger-komitee-ein-127635542

  • In der museumseigenen islamischen Bibliothek stehen Korane und die Erklärungen dazu.
  • Daneben die wichtigen Standardwerke. Elham Manea findet auch die Broschüren des indisch-pakistanischen Islamistenführers Abul Ala Maududi oder des ägyptischen Selfmade-Theologen Sayyib Qutb. Dieser gilt bis heute als Begründer des politischen Islams. Das Konzept der Dschahiliyya verstand er nicht als Epoche, sondern als Abgrenzung von den Nichtmuslimen, den Ungläubigen und «Unwissenden».

Der Verfasser übernimmt die Ansicht der Apologetin,  dass der Islam an sich nicht politisch sei, nur der sog. Islamismus. Aber «politischer Islam» ist eine Tautologie. Der Islam ist eine totalitäre politische Ideologie, von tödlicher Intoleranz, eine Gesetzesreligion, die dank ihrem atavistischen Religionsrecht das Leben ihrer Anhänger total kontrolliert, Frauen der Männer-gewalt unterwirft, Abtrünnige verfolgt und mit dem Tod bedroht und die Barbareien der Scharia auch im Westen einführen will, wo sie den täglichen Religionsterror in islamischen Parallel-gesellschaften praktiziert und in Schariagerichten legitimiert. Mit der Verfolgung von Islam-Kritiker (siehe Anzeigen gegen die SVP-Vertreter) hat sich die islamische Religionspolizei schon in Gestalt von linken Meinungslagerwächtern und Denunzianten in der Schweiz etabliert. 

  • Beim Ausgang liegen Hochglanzbroschüren der Islam-Missionare auf. Gesponsert von Stiftungen, die von amerikanischen Behörden beschuldigt worden sind, bei der Terrorfinanzierung mitzumischen.

«Wir zeigen die Vielfalt des Islams»

(…) Umstrittenes Gesamtprojekt

  • Viel zu reden gab im Vorfeld vor allem die von den Museumsintendanten ebenfalls geplante Überbauung. Geht es nach Karmous’ Plänen, so sollen auf einer Baubrache zwischen dem Museum und den Bahngleisen dereinst 40 Wohnungen entstehen: Ein eigenes Quartier für 22 Millionen Franken samt Läden, Gebetsraum und – das sorgte für besonders hohe Wellen – einem Schwimmbad, das Frauen und Männer getrennt voneinander besuchen.
  • Die Mieteinnahmen sollen längerfristig den Betrieb des Islammuseums sichern. Die Reaktionen waren heftig: Der in der Zwischenzeit abgewählte Stadtrat von der SVP, Jean-Charles Legrix, warnte vor «Tchaulenbeek» – einer Wortkombination zwischen dem Übernahmen der Neuenburger Jurastadt «Tchaux» und dem belgischen Molenbeek.
  • Im Brüsseler Quartier hielt sich einer der Pariser Attentäter lange Zeit unbemerkt versteckt. La Chaux-de-Fonds, warnte Legrix, werde zu einem Schweizer Modell für eine islamische Parallelgesellschaft und werde früher oder später zu einem Hort des Extremismus und Terrorismus

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Soll Islam Landeskirchenstatus bekommen?

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/der-islam-als-vierte-landeskirche-die-meinungen-gehen-auseinander-130359978

  • Der Islam polarisiert. Kein Wunder sandten CVP-Präsident Gerhard Pfister und SP-Nationalrat Cédric Wermuth den Schweizerinnen und Schweizer kürzlich widersprüchliche Botschaften.
  • Gerhard Pfister: «Die Schweiz ist ein christliches Land. Dazu sollten wir wieder stehen.» („Blick“)
  • Cédric Wermuth: „Der Islam ist Teil der Schweiz.“
  • Hintergrund ist eine breite Debatte in der Schweiz, wie Muslime integriert werden können. Die Ansichten reichen von genereller Ablehnung dieser Weltreligion bis hin zu staatlicher Anerkennung und den damit verbundenen Rechten und Pflichten. In der Schweiz leben gemäss Bundesamt für Statistik 4,5% Menschen muslimischen Glaubens. Unser Artikel „Glaubensfrage: gleiche Rechte für den Islam?“ wurde von den Leserinnen und Lesern eingehend diskutiert. Im Artikel ging es um die Frage, welche Vorteile eine staatliche Anerkennung des Islam wie bei der katholischen, reformierten und christkatholischen Landeskirche bringen würde. Die Diskussion, die auf den Artikel folgte, ist typisch für so viele Debatten über den Islam in der Schweiz. Es wird weniger konkret über Vor- und Nachteile des vorgegebenen Themas – im konkreten Falle die staatlichen Anerkennung – diskutiert, als über den Islam allgemein raisonniert.
  • Beispiele, welche die Diskussion in ihrer Themenbreite widerspiegeln:
  • Die Aargauer CVP-Nationalrätin Marianne Binder-Keller kommentiert etwa: „Ich finde es einfach interessant, wie in einer westlichen freien Gesellschaft, welche sich zunehmend uninteressiert zeigt an Glaubensfragen, plötzlich Glaubensbekenntnisse an einen Glauben entstehen, der radikal voraufklärerische Strömungen hat.“
  • Hanspeter Sutter spricht ein Gefühl an, das die Diskussion immer wieder vorantreibt: „Ja wieso haben wir denn Vorbehalte gegen den Islam? Es vergeht doch kein Tag, an welchem nicht irgendwo auf der Welt irgendwelche Gräueltaten im Namen dieses Glaubens stattfinden.“
  • Ein R.M. schreibt: „Wenn Muslime sich an das Verfassungsrechte halten, Rechte für Frauen, die in unserem Land selbstverständlich sind, akzeptieren und sich an die Gepflogenheiten bei uns halten, dann sehe ich keinen Grund, warum man sie nicht als Landeskirche anerkennen soll.“
  • Rolli Eggli hält fest: „Darum kann die Lösung nur in einem friedlichen Miteinander gefunden werden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre es, wenn der Staat keine Religion anerkennen würde, dann kann es auch nicht zu ungleichen Behandlungen führen.“
  • Schweiz: Religionen suchen den Dialog
  • Das Haus der Religionen in Bern versucht die verschiedenen Religionen in der Schweiz einander näherzubringen. Es beteiligen sich Aleviten, Buddhisten, Christen, Hindus, Muslime, Juden, Bahai und Sikhs.
  • Die Schweizer Bischofskonferenz sucht aktuell ganz bewusst das Gespräch mit Muslimen. Im Mai reiste sie in die Türkei – genauer nach Istanbul und Ankara –, um dort den Dialog mit ihnen zu stärken. Es geht um Religionsfreiheit aber auch um den Schutz der Christen im Nahen Osten. Bereits seit 2001 führt die Bischofskonferenz eine Arbeitsgruppe „Islam“.
  • Einen guten Überblick über die Diskussion in der Schweiz liefert auch die unabhängige Organisation Vimentis unter dem Titel: „Der Umgang mit dem Islam in der Schweiz“. (jk)
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