Isa Gürbüz über Eurabia

Posted on April 17, 2016

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Der syrisch-orthodoxe Erzbischof der Schweiz und Österreichs, Mor Dionysios Isa Gürbüz, warnte schon 2013 in einem Interview mit der Gemeinsamen Redaktion der Mitteldeutschen Kirchenzeitungen vor der Expansion des Islam.

»Niemand hilft uns«

26. Juni 2013, von Gemeinsame Redaktion

Interview:
Erzbischof Mor Dionysios Isa Gürbüz sieht seine Glaubensbrüder in Syrien von der Welt verlassen.

Zu den großen Verlierern des Bürgerkriegs in Syrien gehören jetzt schon die Christen. Fabian Kramer sprach darüber mit dem syrisch-orthodoxen Erzbischof der Schweiz und Österreichs, Mor Dionysios Isa Gürbüz:

Seit über 50 Tagen befinden sich der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und sein griechisch-orthodoxer Amtsbruder in der Gewalt von Entführern. Gibt es irgendeinen Kontakt zu den beiden?

Mor Dionysios: Nein. Es heißt lediglich, dass sie am Leben sein sollen. Ansonsten gibt es keine Neuigkeiten.

War dies das erste Mal, dass Ihre Kirche oder deren Vertreter in Syrien direkt angegriffen wurden?

Mor Dionysios: Keineswegs. Es wurden schon viele Priester gekidnappt und ein, zwei auch getötet. Manche sitzen im Gefängnis. Außerdem wurden eine Kirche in Deir ez-Zor und die Kathedrale von Homs zerstört, eine der ältesten Kirchen der Welt. Andere Sakralbauten wurden entweiht oder beschädigt.
    
Wer steckt hinter diesen Anschlägen?

Mor Dionysios: Wir wissen es nicht. Es gibt mittlerweile so viele Parteien, die gegeneinander kämpfen, sowohl bei den Rebellen als auch in den Reihen der Regierung. Jeder macht, was er will.
    
Besteht überhaupt noch so etwas wie ein kirchliches Leben in Syrien?

Mor Dionysios: Es ist sehr gefährlich geworden, eine Kirche zu besuchen. Kürzlich wollten unsere Leute in Aleppo ein Gebet abhalten und haben sogar Flugblätter mit Einladungen verteilt. Doch dann explodierte am Morgen vor der Veranstaltung eine Bombe vor der Kirche. Am Ende ist niemand gekommen. Die meisten christlichen Schulen, die früher auch von muslimischen Kindern besucht wurden, sind geschlossen. Unser Priesterseminar bei Damaskus arbeitet allerdings noch.

Der armenische Patriarch sagte kürzlich über seine große syrische Gemeinde: »Unser Ende ist nur eine Frage der Zeit.«

Mor Dionysios: Ja. Uns droht dieselbe Situation wie im Irak. Dort gab es vor 20 Jahren zwei Millionen Christen. Heute sind es noch 500000. Alle anderen sind geflohen.
    
Haben Sie Zahlen, wie viele syrische Christen auf der Flucht sind?

Mor Dionysios: Die Lage ist sehr unübersichtlich. Bestimmt sind es Hunderttausende. Die meisten halten sich in den Nachbarländern auf. Einige Tausend haben in der Osttürkei Zuflucht gefunden, auch in unseren dortigen Klöstern. Fünfhundert haben es bis nach Griechenland geschafft. Außerdem gibt es große landesinterne Flüchtlingsströme von Christen in die Kurdengebiete und nach Damaskus, weil dort die Lage noch sicherer ist.

Wo stehen die Christen politisch in dem Konflikt?

Mor Dionysios: Ich denke, sie unterstützen mehrheitlich die Regierung. Aber auch Millionen sunnitischer Muslime tun dies.

Wird dies Ihren Glaubensbrüdern nun zum Verhängnis?

Mor Dionysios: Das mag einer der Gründe für die Gewalt sein. Doch der wichtigere Grund ist die Feindseligkeit gegenüber Christen allgemein. Es ist dasselbe wie in Ägypten.
    
Gab es solche Konflikte zwischen den Religionsgemeinschaften schon früher?

Mor Dionysios: Ich habe acht Jahre in Damaskus gelebt, wo ich unser Priesterseminar leitete. Es war ein wundervolles Leben. Wir konnten unseren Glauben frei ausüben, Kirchen bauen, unsere Religion unterrichten. Nachdem, was ich gesehen habe, war es besser als überall sonst im Nahen Osten, was die Freiheit betraf. Der Umgang mit den Muslimen war brüderlich. Doch seit zwei Jahren hat sich alles geändert. Die Gründe dafür sind allein politischer Natur.
    
Der neue Präsident des oppositionellen Nationalrates, Georges Sabra, ist griechisch-orthodoxer Christ. Wie sehen Sie seine Rolle?

Mor Dionysios: Sein Einfluss scheint gering zu sein. Wir vermuten, dass er nur gewählt wurde, um bei der Europäischen Union und den USA einen guten Eindruck zu erwecken.
    
Was erwarten Sie denn vom Westen?

Mor Dionysios: Wir wünschen uns vor allem politische Unterstützung, sodass unsere Leute in ihrer Heimat bleiben und in Sicherheit leben können. Es braucht Druck, auch auf die Opposition, damit alle Religionsgemeinschaften geschützt werden. Bisher hat die Europäische Union nur die Opposition unterstützt. Niemand hilft uns. Wir erwarten von den Christen, dass sie ihren Brüdern und Schwestern in Syrien helfen.

mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de ist ein Angebot der Kirchenzeitungen GLAUBE UND HEIMAT (Weimar/Magdeburg) und DER SONNTAG (Leipzig).
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Am 16.4.16 erschien im Schweizer Tages-Anzeiger ein Artikel über die Lage der Christen im Nahen Osten vom Religionsexperten des TA, Michael Meier, der die Aussagen von Isa Gürbüz referiert, die von 20minuten übernommen wurden.       

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/was-heute-im-nahen-osten-geschieht-wird-auch-in-europa-passieren/story/15073220

«Was im Nahen Osten geschieht, wird auch in Europa passieren»
Isa Gürbüz, das syrisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt in der Schweiz, ruft Christen zur Wachsamkeit auf. Die Agenda des Islam sei es, die Macht zu übernehmen.
«In 20, 30 Jahren wird es in Europa eine muslimische Mehrheit geben», prophezeit Isa Gürbüz.
Von Michael Meier, Religionsexperte @tagesanzeiger,
14.04.2016
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«In 20, 30 Jahren wird es in Europa eine muslimische Mehrheit geben. Die Hälfte der europäischen Frauen wird dann einen Hijab tragen.» Der dies prophezeit, ist nicht Michel Houellebecq oder Thilo Sarrazin, sondern Dionysos Isa Gürbüz, der syrisch-orthodoxe Bischof in der Schweiz. Er residiert im idyllisch am Zugersee gelegenen Kapuziner­kloster Arth, mit zwei Mönchen und zwei Nonnen. Vom Kloster Mor Avgin aus, wie es heute heisst, betreut er die 10’000 syrisch-orthodoxen Gläubigen in der Schweiz und 4000 in Österreich.
Isa Gürbüz ist mitten in den Vorbereitungen für die Ostergottesdienste, die in seiner Kirche Ende April gefeiert werden. Dann werden seine Glaubensgenossen zu Hunderten nach Arth strömen. Zusammen werden sie beten, singen und debattieren – in der aramäischen Muttersprache, der heiligen Sprache, die Jesus gesprochen hatte. Die syrisch-orthodoxe Kirche ist die älteste überhaupt. In ihrer Heimat im einstigen Mesopotamien, heute Syrien und Irak, wird sie verfolgt. «Arth ist deshalb ein Zentrum geworden für die Erhaltung unserer bedrohten Religion und Kultur», sagt Gürbüz.
Das Schicksal der Christen beschäftigt den Bischof.

Nur den Bischof? Die Lage der Christen in Nahost wird in der linken Tageszeitung nicht als Faktenbericht gebracht, sondern als subjektive Ansicht des Bischofs, dessen Einschätzung des Islam der TA allerdings nicht bestätigen mag. Als im April 2013 in der Basler Zeitung ein Bericht über die permanente  Christenverfolgung unter dem Islam erschien, meldeten sich wütende Islamophile zu Wort.

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615

Ebenso auf den Tages-Anzeiger-Artikel zum Thema  vom Januar 2014:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/Wo-Christen-am-meisten-verfolgt-werden/story/10159612

Für den Religionsexperten des TA ist die islamische Christenverfolgung primär ein Problem des Bischofs:

Osterfreude mag beim Bischof nicht recht aufkommen. Zu sehr beschäftigt ihn das Schicksal der Christen im Mittleren Osten: «Was heute Tausende von Terrorgruppen von IS, Taliban oder al-Qaida anrichten, ist die Verlängerung des Genozids von 1915.» Damals sind fast zwei Millionen Christen – Aramäer, Syrisch- und Griechisch-Orthodoxe – umgekommen, Millionen konvertierten zum Islam. Der Bischof geht noch weiter: «Was uns heute widerfährt, hat vor 1300 Jahren begonnen.» 
Im 7. Jahrhundert habe der Genozid an den Christen angefangen, damals im Dunkeln, heute im Scheinwerferlicht der Medien. Die Agenda des Islam ist für ihn die immer gleiche geblieben, nämlich die Christen aus dem Mittleren Osten zu vertreiben. Auch in den nächsten Jahren werde dort der Geist des Terrors regieren.

UNO-Schutzzone für Christen

Der 51-jährige Bischof stammt wie die meisten in der Schweiz lebenden ­syrisch-orthodoxen Christen aus dem östlichen Teil der Türkei, der früher zu Syrien gehörte. Lebten an der dortigen syrischen Grenze zu Beginn des Jahrhunderts noch 230’000 Aramäer, so sind es heute praktisch keine mehr. Die Türkei sei der Christen Feind, sagt Isa Gürbüz. Er war zunächst Mönch im ­berühmten Kloster Mor Gabriel, verliess 1989 die Südosttürkei, um am theologischen Seminar in Damaskus Syrisch und Liturgie zu lehren. 1997 wurde er erster syrisch-orthodoxer Bischof in Deutschland, ehe er vor zehn Jahren nach Arth kam.     
400 bis 500 Familien der in der Schweiz lebenden Aramäer stammten aus Syrien, sagt er. In den letzten Jahren seien nur gerade 50 christliche Flüchtlingsfamilien in die Schweiz gekommen. Die meisten lebten im Tessin und im Aargau. Mit Sammlungen von Kleidern, Esswaren oder Geld versuche man, den Glaubensgenossen in Syrien zu helfen, so Isa Gürbüz. Er wünschte sich, dass die Schweiz mehr christliche Flüchtlinge aufnehmen würde. Was er letztes Jahr auch im Gespräch mit Aussenminister Didier Burkhalter erläuterte.     
Seit 20 Jahren hat der Bischof eine Vision im Kopf, wonach für die zwei Millionen Christen im Nahen Osten – an einem sicheren Ort in Syrien oder im Libanon – eine Schutzzone unter UNO-Mandat eingerichtet werden könnte. Ähnlich jener, die 1999 von der Nato und mit Beteiligung von Swisscoy aufgebaut wurde, um den Frieden im Kosovo zu sichern.
    
Eine Zukunft Syriens ohne Assad?

Wie viele christliche Bischöfe und ­Patriarchen aus dem Nahen Osten kann sich Isa Gürbüz eine Zukunft Syriens ohne Assad nur schwer vorstellen. Ein besserer Mann  sei nicht leicht zu finden. Vor dem Krieg sei Syrien das einzige Land im Nahen Osten gewesen, in dem Christen ungestört ihren Glauben leben konnten. «Würde Assad beseitigt, könnte das Gleiche passieren wie im Irak, wo nach dem Sturz Saddam Husseins die Demokratie zerbrach und islamistische Gruppen das Zepter übernahmen.» Der Arabische Frühling ist für Isa Gürbüz nur ein Spiel, ein Intermezzo gewesen. «Weil der Islam letztlich keine Demokratie akzeptiert, sondern die Scharia durchsetzen will.»

Um die Aussagen des Bischofs über die Lage der Christen im Nahen Osten abzuschwächen, stellt der «Religionsexperte» den Bischof als einen Traumatisierten vor, was naheliegt, aber hier so klingt, als sei er kein objektiver Zeuge des Geschehens. Mit ähnlichen Argumenten wurden schon die Islamkritikerinnen Necla Kelek und Hirsi Ali von den linken Dissidenten-DenunziantInnen als persönlich zu betroffen, um objektiv sein zu können, hingestellt:

Der Bischof ist von der Verfolgung im Mittleren Osten so traumatisiert, dass es ihm ein dringendes Anliegen ist, zur Wachsamkeit aufzurufen, speziell die auf politische Korrektheit bedachten Kirchen. Es sei naiv zu glauben, dass sich die Millionen von Flüchtlingen, die jetzt über die Türkei nach Europa kämen, alle anpassen und mit den Christen in Europa in Frieden zusammenleben ­würden. Auch unter den Flüchtlingen gebe es Terroristen. «Warum nehmen die Golfstaaten, die Emirate und Katar keine Flüchtlinge auf?» Weil es ihre Agenda sei, Europa zum Islam zu konvertieren.

«Der Islam akzeptiert keine Demokratie, sondern will die Scharia durchsetzen.»
     Isa Gürbüz sieht bereits Eurabia vor dem inneren Auge:  Die Anzahl kinderreicher Muslime würde schnell wachsen, die Macht übernehmen und mit der Verfolgung anfangen, glaubt er. «Was heute im Nahen Osten geschieht, wird auch hier in Europa passieren.» Er rufe nicht zu Hass auf,  beteuert der Bischof. Nur habe ihn die 1300 Jahre lange Geschichte der Verfolgung gelehrt, Muslimen nicht zu trauen. Anfänge der verhängnisvollen Missionierung Europas sieht er in den vom wahabitischen Saudiarabien und vom türkischen Religionsministerium Diyanet eingerichteten Moscheen hierzulande.
    
    Der christkatholische Bischof der Schweiz, Harald Rein, kennt Bischof Isa Gürbüz und würde ihn nicht als islamophob bezeichnen. Wie andere christliche Bischöfe und Patriarchen aus dem Nahen Osten sei er misstrauisch gegenüber muslimischen Gruppen in Syrien. Es sei eine traumatische Erfahrung, wenn Nachbarn, mit denen man einst friedlich zusammengelebt habe, plötzlich über einen herfielen, sagt Rein.
13.04.2016

Wie nett vom christkatholischen Bischof Rein, den Zeugen der islamischen Christenverfolgung nicht gerade als «islamophob» zu bezeichnen! Vielleicht möchte er ihm auch noch bescheinigen, kein Rassist zu sein, oder wie? Der Tenor dieser islamunterwürfigen Arroganz ist:  Habt Verständnis für Bischof Gürbüz, er ist traumatisert. Vielleicht erleben wir ja noch, wie diese westlichen Kirchenmänner sich  eines Tages an Bischof Gürbüz erinnern, wenn die Scharia in der Schweiz eingeführt wird.

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20minuten bringt eine Zusammenfassung der Aussagen des syrisch-orthodoxen Bischofs, die das Misstrauen gegenüber Moslems begründen und von den linksislamophilen Medien nicht geduldet würden von einem westlichen Islamkritiker. Da Isa Gürbüz als Vertreter der verfolgten Religion spricht, bietet 20minuten eine Vertreterin der verfolgenden Religon auf, um den christlichen Zeugen der islamischen Christenverfolgung zu diskreditieren, ihn als «wissenschaftlich widerlegt» zu desavouieren. Die Apologetin vom Dienst, Amira Hafner, die von allem nichts gewusst und keine islamische Verfolgung von Andersgläubigen und Kuffar   kennt, eine Märchentante des friedlichen Islam, die ausgerechnet die PEW- Umfrage von 2011 (!) heranzieht, um die Aussagen über die islamischen Demografie, deren Ausmasse vor aller Augen sind, abzustreiten. Dazu braucht man auch nicht mehr die Bestätigung von PEW über die Ansichten der Moslemmehrheit in Europa, die die Scharia befürworten. Boumedienne  hat das Programm der moslemischen Demografie bekanntgegeben, desgleichen Erdogan. Kein Thema für Frau Hafner, die auf Dummstellen und die Tücke der Takiya programmiert ist. Dass Muslimen nicht zu trauen sei, gilt besonders für Islamagentinnen dieses Schlages.
 
Die Vertreter der verfolgten Religion sind bekanntlich besser informiert über die Verfolgung und die Folgen der Islamisierung als die Vertreter der Verfolgerreligion. Aber ausgerechnet eine Agentin der Verfolgerreligion wird als vermeintliche «Expertin» zu den Aussagen des Bischofs befragt, die eine Amira Hafner natürlich rundweg abstreitet. Die Lesermeinungen zu ihrer verlogenen Islambeschönigung sprechen dagegen eine deutliche Sprache, die besagt, was sie von dem Beschwichtigungsmanöver halten. Die Kommentarfunktion wurde schon geschlossen… Die linke Redaktion wünscht nicht zuviel Kritik der an der Islamkosmetik.

Islamagentin Hafner weiss alles besser als der Bischof .

14. April 2016

«Die Theorien des Bischofs sind ohne jede Grundlage»
lautet die dummdreiste Belehrung der Islamagentin. Kostproben:

Frau Hafner, das Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Christen in der Schweiz zeichnet das Bild eines islamisierten Europas, in dem die Muslime die Macht übernehmen. Was denken Sie als Muslimin darüber?
    
Hafner: Aus seinen Worten spricht eine tiefe Verzweiflung über die momentane Situation der arabischen Christen, doch dies rechtfertigt solche Äusserungen nicht.

Frau Hafner bestimmt, welche Aussagen über die islamische Christenverfolgung berechtigt sind. Eine Situation, die zu Verzweiflung Anlass gibt, darf nicht zu Aussagen führen, die die Gründe für die Verzweiflung benennen, Frau Hafner wünscht das nicht.

Von einem Mann in seiner Position würde ich im Moment erwarten, dass er mit mehr Bedacht und Weisheit vorgeht. Ich glaube, es ist nicht angebracht, mit solchen Äusserungen noch mehr Öl ins Feuer zu giessen, wir haben angesichts des Terrors und der Angst davor bereits eine angespannte Situation. Was er nun sagt, wirkt als Brandbeschleuniger.

Schau an, die tückische Takiyatante als Meinungsaufseherin, das den islamverfolgten Christen vorschreiben will, was sie zu verschweigen haben an der islamogenen Gewalt.  Sie kann sie nicht widerlegen, betätigt sich aber als Zensorin, die nicht wünscht, dass die Christen im Westen die Wahrheit über den Islam in seinen  Herrschaftsgebieten erfahren. Dabei hält sie die Leser offenbar für uninformiert, denn das Wüten von Moslems gegen Christen – nicht nur im Nahen Osten – ist längst bekannt, wenn auch nicht dank der linken Presse. Die überwiegende Mehrheit der Leser bestätigt, dass Misstrauen angebracht ist und fällt nicht auf den  Beschönigungsstuss von Hafner herein, lässt sich auch nicht von einer Takiya-Agentin vorschreiben, was sie vom islamischen Religionsterror zu halten haben.

Bischof Isa Gürbüz sagt, seit dem 7. Jahrhundert sei der Genozid an den arabischen Christen die Agenda des Islam. Trifft dies zu?

Herr Thelitz scheint nicht zu wissen, dass der Genozid an den Christen im Nahen Osten, der bis heute weitergeht, längst erforscht ist. «Der Niedergng des Christentums im Nahen Osten» von Bat Ye‘ Or, der bedeutendsten Expertin für die Situation der Christen unter dem Islam, kann von einer unbedarften Apologetin wie dieser Frau Hafner nicht mal ansatzweise widerlegt werden, aber dergleichen wird erst gar nicht erwähnt in dem Linksblättchen, wo man Apologetinnen und Islamkosmetikerinnen als kompetente Expertinnen heranzieht.   

Es ist eine einseitige Betrachtung, hier einen Genozid quasi seit Entstehung des Islam zu sehen. Denn viele der kleinen altarabischen christlichen Gemeinden im Nahen Osten haben ja bis heute Bestand, und standen auch in der langen Epoche der islamischen Hochkultur unter Schutz.   

Mit «unter Schutz» meint sie das System der Schutzgelderpressung, die den Dhimmis den Tribut an die Eroberer abpresste. Zur Dhimmitude siehe Bat Ye‘ Or. Es gibt auch noch Juden nach dem Holocaust, ist das vielleicht ein Argument, dass kein Genocid stattgefunden habe?
Die Türkei war einmal christlich. Verfolgung, Ermordung und Vertreibung der Christen haben nie aufgehört. Ebensowenig wie die Judenfeindschaft des Islam als Programm des Koran.

 Seine Aussagen sprechen von grosser Verzweiflung angesichts der Lage in Syrien und im Irak. Man muss auch betonen, dass Bischof Gürbüz mit seinen Aussagen isoliert dasteht,

so wie Israel isoliert ist in einer judenfeindlichen Welt, umzingelt von arabischen feindlichen Ländern mit ihren westlichen Verbündeten, vorab der linken Islamlobby.

andere arabische-christliche Vertreter, zum Beispiel im Nordirak, sagen klar, dass der momentane IS-Terror im Widerspruch zu dem jahrhundertelangen friedlichen Zusammenleben mit den Muslimen steht.

Wie friedlich das Zusammenleben war, liest man wie gesagt am besten bei der jüdischen Historikerin Bat Ye‘ Or  nach, mit der auseinanderzusetzen Frau Hafner nicht das Zeug hat.

Für Gürbüz können muslimische Flüchtlinge und Europäer nicht friedlich zusammenleben, zu gross sei die Gefahr durch Extremisten. Hat er recht?

Was für ein gelungener Einfall, eine Agentin der Verfolgerreligion zu fragen, ob der Vertreter der verfolgten Religion recht hat! Vielleicht sollte das Linksblättchen mal einen Ex-Moslem zum friedlichen Zusammenleben mit dem Islam befragen. Wie wär‘ s mit Marc Gabriel?  

In allen Bevölkerungsgruppen gibt es Radikale, ob jetzt politisch oder religiös geprägt. Hier auf «gemässigte Europäer» und «radikale Muslime» zu verallgemeinern ist problematisch und falsch. Die allermeisten Flüchtlinge fliehen vor Krieg, Verfolgung und Perspektivlosigkeit in Ihren Heimatländern.

Die Islamagentin rechnet nicht damit, dass die Leser besser wissen, aus welcher Bevölkerungsgruppe in Europa der Terror kommt, aber sie kennt nicht mal den Unterschied zwischen westlicher Demokratie und islamischen Gottesterrorstaaten.  Und darum ist ein islamunterworfenes Weib so geeignet, die Bedürfnisse der antiaufklärerischen Islamlobby nach Islamverklärung zu befriedigen.

In vielen islamischen Ländern herrschen keine Demokratie oder Menschenrechte. Gehen Islam und Demokratie nicht zusammen?

Nicht in vielen, sondern in gar keinen gehen Islam und Demokratie zusammen, der Islam ist ein demokratiewidriges Gottesstaatssystem des totalen Religionsterrors, das keine Menschenrechte kennt, keine Meinungsfreiheit duldet, – die Essenz von Demokratien. Das Religionsrecht der Scharia und demokratisches Rechtssystem schliessen sich aus. Die Hafner kann die Zustände in den islamischen Ländern nicht völlig abstreiten, gibt aber die Schuld daran nicht dem Islam, der jeder demokratischen Verfassung Hohn spricht, sondern dem Westen.

Es stimmt, dass viele muslimische Länder im Nahen Osten autokratisch sind. Man muss aber auch sagen: Genau diese Regimes werden oft vom demokratischen Westen gestützt. Im Koran selbst weist nichts darauf hin, dass sich die Menschen nicht selber regieren sollten, die Führer einer Gemeinschaft sollen sich beraten – ob die das Volk mit einbeziehen sollen oder nicht, steht nirgends.

Dreister und dümmer geht es nimmer. Das Handbuch des Religionsterrors, der alle, die nicht Allah folgen, mit dem Tod bedroht, wird in einem beschränkten islamgewaschenen Hirn einer Apologetin zu einem harmlosen Handbuch, in dem nichts gegen die freie Entscheidung gegen die Religion spricht, dem A und O der demokratischen Freiheiten. Der Interviewer ist auch schon so weichgespült, dass er nur naive Fragen stellt, die längst beantwortet sind.

 Müsste sich der Islam denn nicht reformieren?   

Darunter kann sie die Amira Hafner nun gar nichts vorstellen, denn der Islam ist sakrosankt,  jede Kritik wäre todeswürdige Blasphemie, wie der Koran sie definiert, daran will ein dumm-stellerisch tückisches Takiya-Weib, das einem Opfer, Zeugen und Kenner der islamischen Christenverfolgung das Recht abspricht, vor der Verfolgerreligion zu warnen, natürlich nichts ändern. Nur die «Herrscher» sind schuld, mit dem Islam haben die islamischen Höllenlöcher der Welt und ihre islamischen barbarischen Gesetze nichts zu tun. Hat die Scharia vielleicht etwas mit dem Islam zu tun oder nur mit «den Herrschern»? Frau Hafner wäre gar nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten, darum stellt Herr Thelitz sie auch erst gar nicht. Sie würde Frau Hafner arg verwirren. Denn der Koran und das islamische Recht sagt klar, wer wofür und wie zu ermorden ist, weil er Allah nicht folgt.  

 Nicht der Islam muss sich reformieren, sondern die muslimischen Gesellschaften.

Nach dieser Logik haben die muslimischen Gesellschaften also nichts mit dem Islam zu tun.

Die Zivilbevölkerung hat genug von Gewalt, Korruption und Repression. Sie will Entwicklung, Friede, Arbeit, Freiheit. Das sehen die selbsternannten Herrscher ungern. Der arabische Frühling war ein Versuch, sich bemerkbar zu machen, in Tunesien mit mehr Erfolg als in anderen Ländern. Wir dürfen nicht vergessen: Auch in Europa war der Weg zur Demokratie ein langer und blutiger.

Das Wort Zivilbevölkerung hat sie von den Schweizer Linken gelernt, wo Kapazitäten wie die entsprechend unbedarfte Flavia Kleiner sie darin bestärken, dass Islamkritiker islamophob, rechts, populistisch und rassistisch sind, –  die linke islamophile  Minderheit hingegen ist die Zivilgesellschaft. Uff.  

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Stop Asking ‚Why Do They Hate Us?‘
http://dailycaller.com/2016/04/11/stop-asking-why-do-they-hate-us/

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