Verstärkung für die Friedensreligion an der Friedensgasse

Posted on April 8, 2016

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Paris und Brüssel nur der Anfang

Israelischer Verteidigungsminister warnt vor Dschihadisten in Europa

  • Der israelische Verteidigungsminister Moshe Ya’alon sorgt sich um Europa. Seiner Meinung nach stehen dem Kontinent noch weitere Anschläge bevor, denn er werde von Dschihadisten nur so überflutet.
  • Die Attentate von Paris und Brüssel könnten nur ein Vorgeschmack auf das sein, was Europa noch bevorsteht. Das behauptet der israelische Verteidigungsminister Moshe Ya’alon. Er warnte davor, dass Europa überflutet werde von „hunderten Dschhadisten, die westliche Ziele auf europäischem Boden ins Visier nehmen.“
  • In einem Artikel der „Jerusalem Post drückt der Minister seine Angst vor weiteren Anschlägen in Europa aus. Die ankommenden Dschhadisten könnten in Europa Waffen und das in Syrien erlangte Wissen und die Ideologien ansammeln, fügt er hinzu.
  • Weiter sagte Ya’alon beim Treffen mit dem polnischen Verteidigungsminister Antoni Macierewicz: „ Unglücklicherweise ist Israel diese Herausforderungen schon gewohnt. Wir sind bereit zu kooperieren und unser Wissen und unsere Technik zu teilen.“

http://www.jpost.com/Middle-East/Israel-warns-Europe-flooded-with-hundreds-of-jihadists-planning-to-strike-450455

Noch immer arbeiten 50 IS-Unterstützer am Flughafen von Brüssel

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Schon 1972 glaubten die deutschen Besserwisser in München, alles besser zu können als die Israelis und lehnten deren Intervention am Terror-Tatort Fürstenfeldbruck ab. Die Folgen sind bekannt. Mit Merkels desaströsen demokratisch unlegitimierten Alleingängen im Diktaturstil der DDR erreicht der deutsche Dilettantismus und Grössenwahn zur Zeit einen schaurigen Höhepunkt. Gestützt von der Brüsseler Viererbande Junker, Schulz, Asselborn, Timmermans & Co soll der Plan der Volksverächter auf Biegen und Brechen durchgezogen werden. Demokratische Kritik wird dämonisiert, Kritik ist «Hass», Verteidigung nationaler Interessen ist «Rassismus» und hinterwäldlerisch. In der Presseschau des Deutschlandfunk war kürzlich von den «Schmutzeleien» von Seehofer die Rede, also Kritik an der diktatorischen Politik ist Schmutz, die Schmutzmedien überschlagen sich in Diffamierung der alternativen Positionen und demokratischen Opposition.

Berichte über die Migrantenkriminalität sind fremdenfeindlich, die Polizeiberichte über die zahlreichen Asylantenverbrechen sind offiziell untersagt; die Invasoren ohne jeden Asylgrund werden weiterhin wider besseres Wissen als sog. «Flüchtlinge» ausgegeben; die terroristische Bedrohung, die von den 500 000 illegalen, nicht registrierten Eindringlingen inklusive den best organisierten Dschiahdisten ausgeht, wird zynisch und schamlos rundweg abgestritten. Israel muss den Dhimmi-Deutschen die Situation klarmachen, aber die EU-Bonzen beeindruckt das nicht, sie sind ja selber das Problem, da zu beseitigen wäre.

http://www.welt.de/politik/ausland/article154038117/Die-mysterioesen-Europareisen-von-Salah-Abdeslam.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article154082791/Das-geheime-Schlaefer-Netzwerk-des-Abdelhamid-Abaaoud.html

Die Schweiz schläft noch den Schlaf der Gerechten – die Migrationspolitik von Bundesrätin Sommaruga ist mindestens so fatal wie die von Merkel, der Unterschied ist nur, dass die Schweizer Justizministerin noch naiver ist als die Zynikerin IM Erika, die ein gutes Werk zu tun vorgibt und hinter der Maske der Humanität und dem Panzer aus Phrasen von europäischen «Werten», um die sie sich forsch foutiert, indem sie Europas Kultur zerstört, eiskalt das Programm der Umvolkung abwickelt, das Deutschland in ein Drittweltland verwandelt, der Türkei ausliefert und dem Islam unterwirft. In der Schweiz, die wieder mal bedroht ist von deutschem Wahn wie im letzten Jahrhundert, ist die Bedrohung durch die Massenmigration von Moslems zwar bekannt, wird aber von den Konsensmedien heruntergespielt. Christian Keller beschreibt es in der Basler Zeitung vom 8. April 2016:Keller Zustrom in die Schweiz_NEW————————

Linke Chaoten demonstrierten im Tessin wie in der Nordwestschweiz (Conex 15) gegen Grenzschutzmassnahmen. Weniger infantil und blauäugig mit rosa Brille als die verblödete islamfromme Linke ist der indische Sicherheitsexperte und Berater des Bundes, Prem Mahadevan, der nicht von den europäischen Programmen zur Wiedereingliederung von Dschihadisten hält und keine Illusionen über den Terror verbreitet. Die linken Medien sind aufgeschreckt – nicht über das Terrorprogramm des Islam, sondern über den Boten schlechter Nachricht, der das Kuscheln mit den Dschihadisten nicht mitmacht:

ETH-Experte fordert Tötung von Terroristen

  • ETH-Sicherheitsexperte Prem Mahadevan berät den Bund in Sicherheitsfragen. Er befürwortet einen unzimperlichen Umgang mit Terroristen.
  • Prem Mahadevan (31) forscht am Zentrum für Sicherheitsstudien (CSS) der ETH Zürich. Sein Spezialgebiet ist der internationale Terror und dessen Bekämpfung. Im Interview mit der «Aargauer Zeitung» wählt er ungewöhnlich deutliche Worte für die richtigen Mittel im Kampf gegen den Terrorismus. 
  • Mahadevan sagt: «In erster Linie müssen wir Terroristen, die einen Anschlag planen, finden und unschädlich machen. Man kann das entweder mit Drohnenangriffen tun oder mittels Strafverfolgung.» Auch gezielte Tötungen von Terroristen schliesst er nicht aus. «Wo es in Kriegsgebieten und gescheiterten Staaten hilft und rechtlich möglich ist, warum nicht?»
  • «Was nützt ein Polizist mit seiner Dienstwaffe?»
  • Zudem stellt er die Frage, ob die Schweiz gegen eine mögliche Terrorattacke gut gewappnet sei. Als Beispiel wählt er die Bewaffnung der Polizei. «Was nützt ein Polizist am HB Zürich, nur mit seiner Dienstpistole bewaffnet?» Mahadevans Meinung nach bräuchte die Polizei Maschinenpistolen, um gegen mit Kalaschnikow-Sturmgewehren bewaffnete Terroristen etwas ausrichten zu können.
  • Um einen Angriff wie in Paris stoppen zu können, brauche es entschlossene Geheimdienstarbeit und ein sofortiges und hartes Eingreifen der Polizei.

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/eth-sicherheitsexperte-will-is-kaempfer-liquidieren-130183458

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Offiziell herrscht in der Schweiz Frieden mit dem Islam. Die Deutung des Dschihad wird angeblich mit Dialog geregelt, z.B. im Rat der Religionen, bis der Krieg gegen die Kuffar, der nach Ansicht der linken Minarettfreunde vor der Schweizer Grenze halt macht, sich nicht mehr umdeuten lässt. Die Einführung der Scharia erfolgt auch hier scheibchenweise, erst mit dem Kopftuch an Schweizer staatlichen Schulen, dessen Erlaubnis das Bundesgericht verfügte, sprich Legalisierung der Geschlechts-apartheid; es folgt dann Erlaubnis zur Vollverhüllung, wenn das Burkaverbot nicht überall durchgesetzt wird; der Protest gegen das Verbot kommt von der linken Islamlobby. Und kaum gab es Protest gegen die Weigerung der moslemischen Therwiler Schüler, der Lehrerin die Hand zu geben, folgt das Beschwichtigungsmanöver des Rektors, der nach drei Tagen Schweigen erklärt, alles sei nichts gewesen, alles halb so schlimm:

„Es gab keinen Streit“

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schulleiter-nimmt-Stellung-zur-Haendedruck-Affaere-29023611

Ein «Vorfall» auf einer Schulreise, der voranging, habe nicht stattgefunden, «Experten und Polizei» seien zur gleichen Einschätzung gekommen. Es ist wohl die gleiche, zu  der auch  die deutsche Polizei jeweils gelangt, wenn sie Berichte über «Vorfälle» rund um die Asylzentren auf politische Weisung verschweigt. Es handelt sich um Vorfälle, bei denen nicht vereinbare Kulturen kollidieren.

Es ist nicht klar, wovon der Rektor redet, der so vehement abstreitet, dass überhaupt etwas vorgefallen sei, wovon einige Eltern der Therwiler Schüler allerdings sagen, Informationen dazu würden ihnen vorenthalten. 20mnuten folgt kritiklos der Darstellung des Schulleiters:

  • (…) Nach und nach kamen weitere Details zutage – etwa, es sei anfangs gar nicht um einen Händedruck gegangen, sondern um einen Streit auf einer Schulreise. Deshalb hätten die muslimischen Brüder der betreffenden Lehrerin die Hand nicht mehr geben wollen. «Das stimmt nicht. Es hat in keiner Art und Weise einen Streit gegeben», sagt der Rektor zur «BZ Basel»: Er habe mit den Lehrern gesprochen und diese Version der Geschichte hätten sie «klar verneint». Zudem: «Auch in den zahlreichen Gesprächen, die wir mit den beiden Schülern und der Familie geführt haben, war nie von einem solchen Vorfall die Rede.»
  • «Experten der Polizei kommen zur gleichen Einschätzung»
  • Allerdings räumt Lauener ein, er könne sich vorstellen, dass das Thema Religion bei der Schulreise diskutiert wurde – und dass dieses danach als Streit dargestellt wurde. Zu weiteren Ausführungen in der «Basler Zeitung» über eine Affäre zwischen einem Lehrer und einer Schülerin und einer Schlägerei sagt Lauener: «Die Vorfälle sind passiert, aber nicht so, wie im Artikel beschrieben. Ich denke, dass diese Berichterstattung eine persönliche Abrechnung mit meiner Person darstellt.»
  • Es treffe auch nicht zu, so Lauener, dass sich «zahlreiche» Personen Sorgen machten: Es habe zwei Anfragen im Sekretariat gegeben, mehr nicht. «Niemand hat seine Kinder von der Schule genommen.» Lauener betont: «Es gibt keinerlei Anzeichen für eine Gefährdung.» Ein Brief – gemeinsam von Schule und Polizei verfasst – soll alle Eltern weiter informieren. 
  • Zum Vorwurf, er würde die Gefahr und den Ernst der Lage womöglich verharmlosen, entgegnet Lauer: «Nein, die Experten von der Polizei kommen zur genau gleichen Einschätzung.» Dies sei nach allen Gesprächen mit der Familie und den Söhnen der Fall gewesen, und dies bleibe auch so, nachdem nun verdächtige Videos auf dem Facebook-Feed des älteren Bruders gefunden wurden. Rektor Lauener: «Wenn ich alle Profile meiner 450 Schüler durchstöberte, würde ich auf manch schräges Zeug stossen.»

Na denn, wenn die «Experten meinen, muss es ja um rein gar nichts gegangen sein. Aber nicht alle Eltern sind dieser Ansicht. In der BaZ klingt es etwas anders als im linken Islam-Beschönigungsblättchen. Die «Vorfälle» werden zumindest vorstellbar wie gehabt.Therwiler Schule _NEW

Moschee freidensgasse_NEW

MOSCHEE an der FRIEDENSGASSE BASEL

Verbindungen zu IS im Netz? Alles ganz harmlos. Muslimbruder als Vater des Schülers? Kein Problem, wie der Beschwichtiger  vom Dienst versichert; zwar strengläubig, aber die Religion des Friedens ist für den Schweizer Beschwichtiger vertrauenswürdig. 

Das alles sind nur Vorgeplänkel der Islamlobby zur Integration der Scharia in die Schweiz; ein professioneller Augenwischer und Islamverschleierer soll den Eltern erklären, dass der Muslim-bruder und Schülervater von der Al Feysal-Moschee zwar streng religiös ist, aber die strenge Religion Islam nichts mit ihrem Religionsterror zu tun hat.

Gab es nicht mal eine Razzia der Basler Polizei im Islamischen Zentrum an der Friedensgasse wegen Waffenlagerung und dergleichen?

Dass der Terror nicht nur aus Sprengstoffterror besteht, sondern im täglichen Sexualterror der Scharia gegen die Untermenschen der Religion des Friedens und in der Verfolgung von Abtrünnigen, wird gezielt verschleiert und mit der Trennung von Islam und Islamismus vernebelt.  Die andere berüchtigte Moschee in Basel war doch die Ahrimma-Moschee, an der ebenfalls ein höchst vertrauenswürdiger strenggläubiger Imam wirkte, dem sogar das Basler Obergericht bescheinigte, dass Frauenprügelpropaganda nach Koran völlig legal ist.  

Dass die «Beleidigung des Profeten», die verboten ist im Islam,  in der al Feysal-Moschee, wie im BaZ-Artikel zitiert, einem Schweizer Lehrer vorgeworfen wurde, auch gerüchteweise, müsste doch Samuel Althof, der als Troubleshooter  in der Friedensgasse tätig ist, alarmieren und die Überlegung wert sein, ob Schweizer Lehrer eigentlich der Scharia unterstehen. Aber kein Wort der kritischen Rückfrage des Moscheeworkers,  das Delikt wird als solches akzeptiert, fraglich bleibt nur, ob der Lehrer dieses Verbrechen wirklich begangen hat. So friedlich ist es in der Moschee, dass es noch keinen Mordaufruf gegen den Lehrer gibt. 

Beleidigungen» des «Profeten», worin immer die bestehen mögen, z.B. im Unglauben an den Profeten, haben im Islam üble Folgen, Apostasie ist nicht vorgesehen.

Bangladesch: Religionskritischer Blogger in Dhaka ermordet

http://www.deutschlandfunk.de/bangladesch-islamismus-kritiker-ermordet.447.de.html?drn:news_id=600329

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-04/bangladesch-blogger-mord-dhaka-islamkritik-nazimuddin-samad

  • 7. April 16 In Bangladesch ist erneut ein Aktivist getötet worden, der sich gegen islamistischen Fundamentalismus einsetzte. Nazimuddin Samad wurde auf offener Straße erschossen. 
  • Ein erklärter Atheist ist in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka auf offener Straße ermordet worden. Nazimuddin Samad wurde laut Polizei von mehreren Tätern vor der Universität attackiert. Sie sollen ihn mit einer Machete zu Boden geschlagen und dann auf ihn geschossen haben.
  • Laut Medienberichten riefen die Angreifer „Allahu Akbar“. Zu der Tat bekannte sich niemand, die Polizei geht von einer gezielten Tötung aus. Samad bezeichnete sich selbst stets als nicht religiös. Der Student hatte 2013 an Protesten gegen islamistische Religionsvertreter in Bangladesch teilgenommen und sich erst jüngst auf seiner Facebook-Seite gegen Fundamentalismus im Islam ausgesprochen. 
  • Mehr als 1000 Studenten blockierten nach dem Mord eine belebte Straße in Dhaka und forderten, dass die Täter gefasst und verurteilt werden. In den vergangenen 15 Monaten wurden in Bangladesch bereits sechs säkulare Aktivisten getötet. Zudem gab es eine Serie von Anschlägen auf Christen, Schiiten und Hindus. Kritiker werfen der Regierung des Landes vor, nicht entschieden gegen gewaltbereite Muslime vorzugehen. Rund 90 Prozent der 160 Millionen Einwohner von Bangladesch sind Muslime. Davon gehört ein Großteil der sunnitischen Glaubensrichtung an. Der Islam ist Staatsreligion.

Der Beschwichtigungsexperte von der Friedensgasse, wo der Friede des Islam Einzug hielt, würde vielleicht erklären, dass die Ermordung der Apostaten in muslimischen Ländern nichts mit dem friedlichen Islam in der Schweiz zu tun hat, wo der volle Friede des Islam noch nicht ausgebrochen ist, noch sind wir hier im Haus des Krieges, im Dar al Harb.

(Die jüngste Ermordung eines Islamkritikers in Bangla Desh wäre doch ein Fall für den Snob Burkhard Müller-Ullrich, der die in Bangladesh tödlich bedrohte, danach im Exil lebende Islam-Kritikerin Taslima Nasreeen anpöbelte, sie werde gar nicht verfolgt und mache sich nur wichtig. Bangladesh sei eine Demokratie. Es war ein mörderischer Männermob – einer, wie man ihn auch hier im Foto der Zeit sieht – , der um das Haus von Nasreen tobte, einer dieser moslemischen Mordmobs, wie sie auch vor den westlichen Botschaften wüteten, als dort die Gewaltorgien gegen die dänischen Karikaturen ausbrachen, und vor dem Nasreen flüchtete, von einer Todesfatwa auch im Exil verfolgt. Müller-Ulrich, ein parfümierter eitler Wicht, der auf der Achse des Guten so wichtige Dinge wissen liess wie die, wo er seine Massanzüge anfertigen lässt und der die Vergewaltigungen der Frauen in den Sex-KZs des Balkankrieges als Medienmärchen zu bezeichnen beliebte, kann in der Mordfatwa gegen Nasreen nichts Bedrohliches erkennen, seine Gewährsfrau gegen Nasreen war Annemarie Schimmel, diese Ajatollah-verehrerin, für die die Fatwa gegen Nasreen gerechtfertigt war. Für den Mullhrich ist das Leben im Exil offenbar eine unbegründete Wichtigtuerei. Der moslemische Sexmob, der sich pogrommässig austobte vor dem Kölner Dom, ist für den Mullhrich vermutlich auch ein Medienmärchen. Er selber wird kaum in die blutigen Pfoten eines moslemischen Mordmobs geraten wie die ermordeten Islamkritiker von Bangladesh, dazu ist er zu islamkompatibel.) 

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In der Schweiz, wo die Religion als Rasse geschützt ist durch den sog. Rassismusartikel  (eine Art Blasphemie-Gesetz-Ersatz) gibt es offiziell zwar noch kein Gotteslästerungsverbot, aber in der NZZ wird schon offen darüber nachgedacht, ob es ein Recht auf Blasphemie gebe. Der Verfasser kommt zum Schluss (der seine Prämisse ist), dass es kein Recht auf Blasphemie geben dürfe. So wie schon der oberste Nachtwächter der Schweiz, der ehem. Präsident der Rassismuskommision, in der Tageswoche unwidersprochen erklärte, man dürfe den Islam nicht «problematisieren».

Der NZZ-Artikel von Türcke ist nur auf den ersten Blick «differenzierter» als die Islam-Apologie von Schulze, der die Verletzung der «Gefühle der Muslime» im Sinn der Scharia beurteilt, aber entpuppt sich als lediglich etwas raffinierter, denn scheinbar lässt er auch Gründe für die Satiren über den islamischen Terror gelten. Aber nicht lange:

Gibt es ein Recht auf Blasphemie?

Hohn und Spott – und ihre Grenzen

von Christoph Türcke

http://www.nzz.ch/feuilleton/hohn-und-spott–und-ihre-grenzen-1.18482637

  • (…) Etwas, was Muslime, wie distanziert sie ihrem Propheten sonst auch gegenüberstehen, einfach nicht tun würden, haben sich Westler herausgenommen. Ihre Mohammed-Karikaturen lassen mit ein paar Federstrichen blitzartig den gesamten Sieg des Westens noch einmal aufscheinen. Dieser Siegerspott ist es, der so tief beleidigt. Er ist eher imperial als subversiv. Das konnte «Charlie Hebdo» so freilich nicht empfinden: eine kleine, durchaus subversive Zeitschrift mit dem Mut und Übermut, alle Autoritäten, politische wie religiöse, aufs Korn zu nehmen und mit wenigen gekonnten Strichen bis zur Kenntlichkeit zu entstellen. Warum sollte sie Mohammed und was in seinem Namen geschieht, davon ausnehmen?

Hier wird ganz bewusst unterschlagen, dass schon der Aufruf von Jyllands Posten zu den ersten Mohammed-Karikaturen eine Aktion von Islambedrohten gegen die Angst vor dem Islam war, eine Antwort auf die allgegenwärtige Einschüchterung der Kuffar in einem Land, das wie ganz Europa vom Islam bedroht wird,  was erst recht für das Satire-Magazin Charlie Hebdo zutrifft, das sich nach dem Ausbruch der moslemischen Gewaltorgien gegen die dänischen Zeichner mit Jyllands Posten solidarisierte, also alles andere als Siegerspott, vielmehr eine Auflehnung gegen den bis heute unbesiegten islamischen Terror, den Türcke wieder mal in der Opferrolle sieht, auch wenn er es nicht gewesen sein will und den Bedrohten – und dann Ermordeten! – noch netterweise zugesteht, dass sie durchaus subversiv gewesen seien. Dass der Islam eine Erobererreligion auf dem Siegeszug in Europa ist, wird ausgeblendet,  Eroberer und Eroberte werden vertauscht, nicht ohne zuvor den Ermordeten noch zuzugestehen, dass sie Gewaltbereite karikiert haben, die nicht «bloss Opfer» seien. (Nur Bereite? Nicht Gewalttätige?) 

Gibt es nicht in fast allen europäischen Ländern Ansätze zu muslimischen Parallelgesell-schaften, die im Schutz der Religionsfreiheit militante islamistische Zellen aufbauen – und zunehmend junge Mitteleuropäer, die in Syrien und im Irak für die Islamisten kämpfen und verroht in ihre Heimatländer zurückkehren? Ja, solchen Leuten sind die Macher der Pariser Satirezeitschrift zum Opfer gefallen. Hier gibt es kein Vertun: «Je suis Charlie» – für den Stift, gegen die Maschinengewehre. Selbst wenn der Stift gelegentlich zu forsch gezeichnet haben sollte: Wo er sich islamkritisch bewegte, verhöhnte er nicht Schwache, sondern karikierte Gewaltbereite. Sie sind nicht einfach bloss Opfer des Westens – und als Täter genauso zu bekämpfen wie alle gemeinen Mörder.

Der Verfasser gibt sogar zu – man denke! – , dass die islamischen Gewalttäter nicht bloss «Opfer» des Westens sind, ja wer hätte das denn gesagt ausser ihren Kollaborateuren, der Islamlobby? Er will wohl sagen, sie sind Opfer des Westens, aber nicht «bloss» solche. Das ist doch die alte linke Masche vom Islam als Opfer des Kolonialismus. Von den Untermenschen des Islam keine Spur. Aber dann holt der Verfasser aus zum finalen Coup gegen die Blasphemie, die verboten sein soll:

  • Aus Solidarität mit «Charlie» ein «Recht auf Blasphemie» zu fordern, ist hingegen Unsinn.

Nicht nur aus Solidarität mit Charlie Hebdo!!!, sondern aus gut begründeter Ablehnung des Blasphemiegesetzes, wie nur ein mittelalterliches totalitäres Religionsregime es fordert und durchsetzt, und zwar mörderisch, wo immer es zuschlägt gegen Religionskritik, ob in Form von Spott und Satire oder in Form von Aufklärung und Analyse. Blasphemieverbot gehört nicht in die Demokratie, nur in Gottesstaaten herrscht dieses totalitäre Denkverbot.

Der Verfasser scheint sich nicht darüber im Klaren zu sein, wen die Morddrohungen des Koran eigentlich beleidigen, und dass es sich bei den Bedrohten und Ermordeten in keinem Fall um die Stärkeren handelt, als die er sie hinstellt, wenn er Moslems den Opferstatus zubilligt, um ihn dann grosszügig zu relativieren.  Wer sich gegen die Herrschaftsansprüche der Theokratie wendet, ist lebensbedroht.

  • Nach wie vor gilt: Hohn und Spott sind widerlich, wenn sie gegen Schwache und Unterlegene gehen, und befreiend, wenn sie beleidigte Leberwürste piken. Nur wache Urteilskraft kann das eine vom andern sorgsam unterscheiden. Ein Blasphemiegesetz hilft dabei wenig. In Frankreich gibt es daher keines. 

Aber der Verzicht auf ein ominöses Blasphemiegesetz, wie es sogar in einigen europäischen Ländern im Ernst wieder erwogen wird,  ist ihm zu wenig, er möchte es unter anderem Namen wieder wirksam wissen, und zwar für «sakramentales Zubehör» (???), das vor Verhöhnung zu schützen sei, weil «jeder von uns etwas hat, was…»  

  • Ein Beleidigungsparagraf reicht völlig aus, wenn er klarstellt, dass nicht nur die Person, sondern auch ihr sakramentales Zubehör vor Verhöhnung zu schützen ist, weil jeder von uns etwas hat, was ihm heilig oder unantastbar ist, solange Menschen verletzliche Wesen sind.

Jeder von uns?! Da haben wir sie wieder, die verletzlichen Wesen, die beleidigten Muslime, für die die Karikaturen ein gottsträflicher Frevel sind! Da wird dann der gesamte Islam gegen Kritik und Karikatur geschützt, weil er allen Muslimen so heilig ist, dass Religionskritik und ihr Zubehör, Satire Spott und Ironie, als Beleidigung der Religion verboten gehört, denn was allen frommen Allah-Anhängern heilig ist, das darf der ungläubige Mensch nicht verspotten, wie das Zubehör des islamischen Rechts, als da sind Steinigung, Auspeitschung, Einsperrung von Frauen, Zwangsehe, Kinderehe, auch das Zubehör der Verfolgung von Apostaten ist dem Rechtgläubigen besonders heilig; wehe dem, der sich darüber lustig macht, nicht wahr. Oder an was für ein Zubehör denkt der Verfasser? Hier wird die Religion der Unterwerfung, die alle Abtrünnigen und Ungläubigen bedroht und die demokratischen Rechtssysteme des Westens untergräbt, kurz die Gewalt- und Eroberungsideologie des Islam, die Moslems heilig ist, als unantastbar hingestellt, Lachen verboten.

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Kurz nach den Mordanschlägen auf Charlie Hebdo erschien in der Süddeutschen der Artikel Blasphemie-Gesetze in Europa – Was Spott über Gott darf, der Auskunft gibt über noch bestehende und wieder erneuerte Blasphemiegesetze in Europa und einen Einblick in die mittelalterliche Verfassung mancher Gottesstaatsschützer, die auch den deutschen noch bestehenden Paragraphen gegen Gotteslästerung gern verstärken würden. (Art. 166 StGB)

  • Der seit 1969 gültige Blasphemie-Paragraf in Deutschland verbietet nicht pauschal die Gotteslästerung oder das Verhöhnen von Glaubensinhalten. Vielmehr lautet er: „Wer (…) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Das strafrechtliche „Schutzgut“ ist also der öffentliche Frieden.

Die Süddeutsche verweist auf die freiwillige Befolgung des Pressecodex, die in Deutschland auf Schonung der «religiösen Gefühle» von Moslems ausgerichtet ist, nennt diese Befolgung aber nicht beim Namen, der «political correctness» heisst und Vermeidung von Islamkritik bedeutet. Beim Schutz vor Volksverhetzung ist gemäss PC nur der Schutz der verfolgenden Religion gemeint, nicht deren Hetze gegen die Ungläubigen. Die Gefühle der Ungläubigen werden nicht geschützt. Deutschland braucht kein Blasphemieverbot mehr, würde ich sagen, die Political correctness ersetzt den Gotteslästerungsparagraphen vollauf.

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Für die «Religion des Friedens», die ihre Kritiker killt, ist Beleidigung des Profeten natürlich Friedensstörung, Störung des islamischen Friedens, der mit Krieg und Ermordung der Kritiker hergestellt wird. Während Islamkritiker weltweit verfolgt und ermordet werden, wünschen deutsche Gottesknechte von der CDU eine Verschärfung des Gotteslästerungsparagraphen, dessen Abschaffung weltweit sogar Heiner Bielefeldt, nicht gerade als Islamkritiker bekannt, in seiner Eigenschaft als UNO-Sonderberichterstatter gefordert hat.

https://www.evangelisch.de/inhalte/132649/10-03-2016/un-sonderberichterstatter-bielefeldt-fordert-abschaffung-der-gesetze-gegen-gotteslaesterung

  • „Religiöse Minderheiten leiden besonders unter den Gesetzen“, hielt der deutsche Religions-Experte fest. Die Anti-Blasphemie-Gesetze in den muslimischen Ländern Pakistan und Saudi-Arabien seien besonders drakonisch und führten zu schweren Strafen. In Pakistan könne die Todesstrafe wegen Blasphemie verhängt werden, bisher sei sie aber noch nicht vollstreckt worden, sagte Bielefeldt, Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Nürnberg-Erlangen. Christen und Angehörige anderer kleinerer Religions-gemeinschaften würden in Pakistan aber überdurchschnittlich oft bestraft.
  • Das Auspeitschen von Menschen in Saudi-Arabien, die wegen Gotteslästerung verurteilt wurden, komme der Folter gleich, sagte Bielefeldt. In den vergangenen Jahren sorgten die Anti-Blasphemie-Gesetze in den beiden Ländern weltweit für Empörung. Gesetze gegen Gotteslästerung existierten vor allem in arabischen Ländern und im südostasiatischen Raum, sagte der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen.
  • Bielefeldt betonte, dass auch in europäischen Ländern wie Deutschland, Dänemark, Polen und Griechenland Strafnormen zum Schutz religiöser Gefühle Gültigkeit hätten. In Deutschland etwa kann die „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ bestraft werden. Bielefeldt sprach sich für die Abschaffung dieser Norm im Strafgesetzbuch aus.

https://www.evangelisch.de/inhalte/110825/04-11-2014/christen-pakistan-wegen-gotteslaesterung-gelyncht?kamp=b-012

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