Die Gastfeindschaft der deutschen Talkshows

Posted on Februar 17, 2016

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Talkshows mit deutschen Bessermenschen sind zum Fremdschämen, so einmal mehr «Hart aber fair» am 15.2.15 mit dem ungarischen Botschafter in Deutschland, dessen Höflichkeit vom Leiter des ARD-Studios in Brüssel, Rolf-Dieter Krause, auf eine harte Probe gestellt wurde. Man kennt den deutschen Dünkel gegenüber den ausländischen Gästen schon von den Maischbergermenschen, wie aus der Sendung mit dem unsäglichen peinlichen Norbert Blüm, der dem Slowaken Sulik gegenüber wie ein moralgeblähter Luftballon wirkte, als er sich mit feierlicher Miene gegen Sulik in Positur setzte um ihm eine peinliche lächerliche Lektion in deutschem Menschentum zu halten, eine Szene voll der geballten unfreiwilligen Komik. Was die versnobte und ebenfalls oberlehrerhaft moralmassregelnde Maischberger nicht mal merkte. Man kennt diese Mentalität auch von der Sendung mit dem Sozi Stegner, der den Kasernenhofton für ein Kommunikationsmittel hält, und dem Arrogantling Jakob Augstein, der keinen Funken des Formats seines Adoptivvaters hat, und der gegenüber dem Schweizer Köppel wie ein rotziger Flegel aufführte, sich demonstrativ im Sessel räkelte und in Gestik und Mimik seine Verachtung für den Schweizer Nationalrat ausdrücken wollte.

Womit der Flegel aus dem postfaschistischen linksextremen Lager demonstrierte, was der Unterschied zwischen deutschem und dem Schweizer Demokratieverständnis ist. Es liegen Welten zwischen den politischen Kulturen. Ein Richard Sulik und Roger Köppel blieben diszipliniert, sachlich und höflich angesichts der Rüpelhaftigkeit und Dünkelhaftigkeit von Grobklötzen wie Stegner oder Augstein. Auch der ungarische Botschafter erwiderte die ostentativ hochnäsig zur Schau getragene Indignation von diesem Krause nicht, der wie ein pueriler Rotzlöffel mit Grinsen und Grimassenschneiden zu verstehen geben wollte, wie hoch erhaben er sich über die Position des Botschafters von Ungarn dünkte.

Dass Sentimentalität à la Blüm (die vor allem aus Rührung über sich selber besteht) jederzeit umschlagen kann in Brutalität, sprich in Drohungen an die Adresse der politischen Meinungsgegner, das führte bereits Stegner vor. Auch dieser Brüsseler Krause liess es sich nicht nehmen, den Unwilligen, die nicht Merkels einsamen Entscheiden folgen wollen, in Aussicht zu stellen, sie würden schon noch sehen, was das heisse, Deutschland im Stich gelassen zu haben. Sollte das eine Drohung sein? Als gäbe es ein Verpflichtung für die EU-Staaten, dem irren deutschen Kurs auf dem Marsch in die Katastrophe, pardon auf dem Weg ins Kalifat, zu folgen. Führerin befiehlt, wir folgen dir?

Die Überheblichkeit, mit der die ausländischen Gäste aus den nicht merkelhörigen Ländern in deutschen Talkshows behandelt werden, mit Billigung und Beihilfe der ModeratorInnen (Will und Maischberger sind Meisterinnen im Unterbrechen und Massregeln, wenn ihnen die Meinung des Anderen nicht passt, so fundiert sie auch ist) ist die Fortsetzung der öffentlichen Beschimpfung der deutschen Bürger, die von den politischen «Eliten» als Pack oder Nazis in Nadelstreifen bepöbelt werden. (mehr siehe > http://www.pi-news.net/2016/02/tiefflug-des-politischen-niveaus/) Ist die Demokratie in Deutschland noch nicht ganz angekommen oder ist sie schon wieder vorbei?

Man kann den Ton auch abstellen und sich das Video stumm anschauen, man muss nicht wissen, was dieser Krause sagt, die Verzerrungen des Gesichts genügen. Wie eine lebende Illustration der medialen Verzerrungen der Realität. http://www.daserste.de/information/talk/hart-aber-fair/videos/wohin-mit-den-fluechtlingen-laesst-europa-uns-im-stich-106.html

Heute morgen war im Deutschlandfunk zu hören, Junker habe Merkel gegen ihre Kritiker verteidigt, die Geschichte werde ihr Recht geben. Auch Kohls Politik sei vor der Wiedervereinigung umstritten gewesen. Junker der Trinker verwechselt Birnen mit Äpfeln. Es besteht kein Grund zu einer dem deutschen Volk aufgezwungenen Vereinigung mit fremden Völkern und primitiven Kulturen, die der deutschen ein Ende bereiten. Dass «die Geschichte» Merkel recht geben wird, kann durchaus sein – sofern die Sieger die Geschichte schreiben; die Gechichte der islamischen Eroberungen wird sie als die Mutter der Gläubigen feiern. Wie blutig oder wie unterwürfig «friedlich» diese «Veränderung» vonstatten gehen wird, als Kulturkampf oder kollektive Konversion der Dhimmis, können wir uns ausmalen.

Die Islamisierung Deutschlands wird unter dem Codenamen «Integration» betrieben, ein Zwangsprogramm, das als alternativlos verkauft wird. Wer will schon Alternativen zur «Integration» dagegen aufbieten? Der Begriff Integration als Pflicht für die deutsche Gesellschaft ist ein Kampfbegriff gegen Kritik. Gegen Islamisierung könnte man noch etwas einwenden, gegen die angebliche «Integration» darf niemand mehr etwas einzuwenden haben, vor allem nicht, dass es sich um die Integration der Deutschen in den Islam handelt. In diesem Sinne ist «Integration» im heutigen politischen Sprachgebrauch ein Orwellscher Begriff, der seine ursprüngliche Bedeutung auf den Kopf und unter Kritikverbot stellt. So wird das Kopftuch in den Schulen mit «Integration» begründet. Sie sagen Integration und meinen Islamisierung. Die Dhimmideutschen sind in einem Begriffsnetz verstrickt aus «Integration», «Islamophobie», «Fremdenfeindlichkeit» etc. – alles Kampfbegriffe gegen Kritik des neuen Totalitarismus – wie in einer Zwangsjacke, die schon so gut sitzt, dass sie sie nicht mehr spüren. rvc

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Wer sich in diesem Irrenhaus manchmal fragt, bin ich verrückt oder die andern?, dem oder der ist das Büchlein von Wiedenroth zu empfehlen, zum heiter Bleiben in finsteren Zeiten des kollektiven Wahns und der Verdunklung der Vernunft. (Illner Will und Maischberger schaffen das nicht, die Mainstreamschwimmerinnen würden die Karikaturen nicht mal kapieren und würden politisch korrekt überlegen, welche das jetzt eine Beleidigung des Islam ist)

Karikaturen-Band von Götz Wiedenroth

Multikulturelle Konfliktvielfalt – von Götz Wiedenroth. 92 S., 23 Farbtaf., 13 Abb., 1 Porträt 19 x 24,5 cm, ISBN 978-3-941365-52-0, Preis: 19,50 €. Bestellung direkt an den Verlag: Basiliskenpresse, Prof. Armin Geus, Postfach: 561, 35017 Marburg, Tel.: 06421-15188, Email: armin.geus@arcor.de

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