Ansichten eines toleranten Liberalen zu einer totalitären Religion

Posted on Oktober 17, 2015

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In seinem Artikel «Nachrichten aus einem belagerten Land» (Basler Zeitung, 17.10.15) vergleicht Markus Somm die Modernität Israels mit der Rückständigkeit der arabischen Länder, die er den Eliten anlastet.

  • Somm BaZ 17.10.15: «Eine grosse alte Religion, der Islam, tut sich schwer mit der Moderne. Und statt dass sich die arabischen Eliten (die Türken machten das bis vor kurzem viel besser) darauf konzentriert hätten, ihre Leute auszubilden und darüber aufzuklären, warum der Westen so viele Dinge besser kann, wird im Nahen Osten vorwiegend das Ressentiment bewirtschaftet.»

Nun, diese Religion arabischer Raubnomaden tut sich nicht nur schwer mit der Moderne, sondern stellt sich wesensgemäss quer zu ihr. Das liegt in der Natur einer Kriegshorden-Religion, die den maskulinen Grössenwahn anstachelt und die Gewaltlust des youth bulge befeuert –  eines als Religion deklarierten rohen Männergewaltrechts, das seine Dissidenten mordet und Reformen verhindert. Liquidierung der Kritik am System ist systemimmanent.

Es sind nicht nur «die Eliten», es ist die Gewaltideologie selbst, die sie vertreten, die jeden Fortschritt verhindert. Somm hat offensichtlich eine ziemlich milde Vorstellung von dieser Religion und verkennt ihren fundamentalen Gewaltcharakter – sie ist von Natur totalitär, das bewirken nicht erst die islamischen Eliten.

Atatürk hielt nichts vom Islam, was die Voraussetzung jeder Reform und jeden Fortschritts war. Ein Kritiker der islamischen Gewalt wie der ägyptische Präsident al Sisi erhält nirgend die nötige Unterstützung, weder von den arabischen «Eliten» noch vom Westen. Dass Islam den Westen verteufelt, liegt an seiner Einschätzung der «Ungläubigen», man kann das alles im Koran nachlesen; doch wenn man die Rückständigkeit der islamischen Höllenlöcher nur dem Versagen der politische «Eliten» zuschreibt, bleibt der Islam als ideologisches System ungeschoren. Aber der Islam ist eben das Problem, nicht nur die Eliten der Moslemländer. Wollte man der nationalsozialistischen Elite vorwerfen, sie habe in Bezug auf die Juden nicht «fortschrittlich» genug gedacht und tue sich schwer mit den Menschenrechten, würde man das als grobe Unterschätzung dieser Ideologie bezeichnen müssen.

  • Seit dem Untergang des osmanischen Reiches haben manche arabischen Führer nichts anderes getan, als den Westen für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Zuerst setzte man auf den panarabischen Sozialismus (gegen den Westen), neuerdings auf den Islamismus (gegen den bösen Westen), immer auf den Hass gegen Israel.

Somm dürfte doch wissen, dass «der Islamismus» Islam pur ist. Es war jedenfalls auch schon in der BaZ zu lesen. Derselbe Islam, der sich auch schon beim sogenannten «arabischen Frühling», über den Islamkritiker sich keine Sekunde Illusionen gemacht haben, als islamischer Winter entpuppte und die Muslimbrüder mit Mursi an die Macht spülte. Es wird halt nichts aus der Demokratie in islamischen Ländern, und auch das Werk von Reformer Atatürk, das sich nur mit der eisernen Faust des (vom Westen im Verein mit Erdogan bekämpften) Miltärs als Hüter der säkularen Verfassung eine Weile aufrechterhalten liess, wird nun wieder von der Welle der Re-Islamisierung weggespült. Islam und Demokratie – das geht nicht zusammen, sowenig wie NS-Staat und Demokratie oder Stalinismus und Demokratie. Das liegt nicht nur an den Eliten, sondern an der Natur eines Religionssystems, das noch keine Elite bändigen konnte. Weil es islamkonforme Eliten hervorbringt. Der Hass gegen den Westen ist der Hass gegen die Kuffar, und der Hass gegen Israel ist mit dem Massaker an den Juden von Medina durch den Profeten vorprogrammiert. Der ist sehr viel älter als die heutigen arabischen Eliten, die nicht «verantwortungsloser» sind als das Vorbild des Profeten. Somm zu Israel:

  • Als ob das kleine Land die erdölreichste Region der Welt daran hindern könnte, Wohlstand und Freiheit zu entfalten.

Gewiss nicht. Was die erdölreiche Region an Wohlstand und Freiheit (!) hindert, ist der Islam, der auch ohne Israel derselbe wäre und der nirgend Wohlstand und Freiheit aufkommen lässt, sondern die Garantie dauerhafter sozialer und politischer Misere bedeutet, und der in seinen Höllenlöchern die Männergewalt über Frauen legitimiert, die auch die Männermassen produziert, welche nun gegen Westen flüchten, wo sie Wohlstand und Freiheit zu vernichten trachten. Denn das Islamprogramm sitzt in ihren Köpfen, sie bringen es mit in den Westen. Die Christen in den Asylzentren bekommen es schon zu spüren.

Was aber diese Männermassen eigentlich hervorbringt, die von sexuell versklavten Frauen unter der Fuchtel islamischer Männergewalt auf die Welt gestellt werden, diese Frage stellt sich dem Historiker nicht. Jedoch ist das die Voraussetzung für das Fehlen von Wohlstand und Freiheit… Wie soll ein Männergewaltrecht, das die Hälfte der Gesellschaft sexualversklavt und Abweichler verfolgt, denn Freiheit entfalten, ehe es abgeschafft ist? Auch Atatürk hat es nicht auf Dauer geschafft, nach ihm kam dann der Imam von Istanbul, der den Westen hasst und dem Islam wieder zur vollen Entfaltung verhilft.

  • Somm: Es fällt mir weltweit und in der ganzen Geschichte keine Elite ein, die sich so oft und so fatal geirrt hat wie die arabische.

Das hängt damit zusammen, dass es keine Religion gibt, deren Wesen und deren Herrschaft so antizivilisatorisch wäre wie der Islam, der in seinen arabischen Kernlanden unverfälscht ist. Eine gewaltrünstige Ideologie «irrt» sich nicht, sondern ist von Grund auf gemeingefährlich. Es geht nicht darum, dass der Islam begriffe, was Fortschritt heisst, er ist vielmehr von Grund auf fortschrittsfeindlich und rückständig, antidemokratisch,  menschenrechts-widrig. Man kann auch nicht erwarten, dass er einen «Irrtum» behebt; eine Religion, deren raison d‘ être darin besteht, sich feindselig gegen alle anderen Kulturen zu richten, deren Existenzrecht sie nicht anerkennt, ist nicht mit den «Irrtümern» ihrer politischen Eliten zu verbessern, sondern zu bekämpfen, die Demokratien sind gegen sie zu verteidigen.

Der Vergleich des (westlich geprägten) israelischen Fortschritts mit der fatalen arabischen Rückständigkeit fällt natürlich eindeutig aus, aber Somm vermeidet hier jede konsequente Überlegung zur totalitären Natur des Islam, der den Fortschritt nachhaltig verhindet. Somm hat offensichtlich einen ziemlich harmlosen Begriff von der Natur dieser Religion sowie von der Natur der islamanfälligen jugendlichen testosterongesteuerten Männermassen. Vielleicht passen deren genuine Gelüste so wenig ins liberale Weltbild wie ins linke, wonach der von Grund auf gute Mensch nur gut gepäppelt werden muss oder, wie für die Liberalen, nur die richtigen Chancen bekommen muss, um seine positiven Fähigkeiten frei zu entfalten. Möglichst ungehindert durch staatliche «Repression», wie die Linken sagen, und wie die Liberalen meinen…

Somm schreibt das Debakel der Palästinenserpolitik den Fehlern ihrer Führer zu, nicht etwa der Kultur, aus der sie kommen, und deren verheerende Demografie immer neue Desaster der failed states produziert, der Brutstätten des Terrors gegen Israel. Für die islamischen Terror-Brüder freilich zeigt Somm bei aller Bewunderung Israels wieder das bekannte Verständnis der westlichen Versteher der «jugendlichen» Kriminellen. Es sind die «Eliten», nicht die maskulinen jugendlichen Gewalttäter selber, die hier für den Terror verantwortlich gemacht werden. Letztere werden geradezu als seine Opfer hingestellt:

  • «Tragisch ist, wer für diese Fehler bezahlt. Es sind nicht die unglücklichen oder unfähigen Führer, sondern die jungen Syrer.

Welche Männer meint er? Was die Araberinnen für die Herrschaft der Moslemmänner bezahlen müssen, steht gar nicht zu Debatte.

  • …es ist nicht Arafat, sondern es sind die jungen Palästinenser, die immer tollkühner und sinnloser ihren Hass auf Israel ausleben.

Nun, was Arafat betrifft, so war der immerhin so erfolgreich, dass die UNO den Terrorvater mit einem Empfang beglückte und der Westen ihn als Friedensbringer hofierte. Und was die «jungen Palästinenser» angeht, die Somm von der Verantwortung für den Terror entlastet, den sie mit der Gewaltlust des testosterongesteuerten youth bulge verüben, so scheint er das Gewaltpotential, das keine Religion derart mobilisiert wird der Islam, zu unterschätzen.

Somm scheint diese jugendlichen arabischen Gewalttäter für die Opfer ihrer Eliten zu halten, für Verführte, die wider Willen die Verbrechen begehen, an denen sie sich begeilen oder wie?

Hier spielt die alte Täterversteherei, sofern die Täter männlich sind…

Tragisch ist das vor allem für die jungen Israelis, die in Diskos zerfetzt worden sind, ehe Israel die Sicherheitsanlage baute, und für deren Angehörige. Und tragisch ist das heute wieder für Israelis allen Alters, die seit der Staatsgründung mörderisch attackiert werden und wieder den Messerattacken wildgewordener arabischer Gewaltrudel ausgesetzt sind. Für die Messerbestien, die mit Lust Israelis massakrieren, abschlachten wie die Familie von Itamar, ist das nicht «tragisch», sondern wohlverdient, wenn sie von der Armee am Weitermetzeln gehindert werden. Das kann natürlich tödlich sein, aber das nehmen die Messerstecher ja noch so gern in Kauf, niemand zwingt sie zu den Verbrechen, die sie mit Lust verüben.

Ein Gewaltrausch der Gewaltbestien, die das Messerstechen geniessen, ist nicht «tragisch», sondern tückisch und moralisch trostlos. Tragisch ist es für die Opfer, nicht für die Täter. Deren Ausschaltung ist nicht tragisch, sondern notwendig.

  • Neuerdings ziehen sie mit dem Küchenmesser los und erdolchen jeden Juden, den sie sehen: Kinder, schwangere Frauen, alte Menschen.

Obamas Sprachrohr Kerry schwafelt da von Terror auf beiden Seiten, weil ein Jude auch einen Araber mit dem Messer angriff, ein absoluter Einzelfall, nachdem das Abschlachten von Juden wieder Mode geworden ist bei den arabischen Messermonstern.

  • Dass sie nachher von den Sicherheitskräften oft erschossen werden; sie nehmen es in Kauf. Und ihre verantwortungslosen Führer halten sie nicht davon ab, sondern ermutigen sie dazu.

Die Führer, die aus demselben Islamschlamm stammen wie die Täter, müssen diese gar nicht lange ermutigen, um die maskuline Gewaltlust zu entfesseln. Morden macht Spass. Somm tut so, als müsse man die Messerstecher zu ihren lustvollen Verbrechen noch gross überreden. Auch die Vergewaltigerbestien in den Balkanlagern musste man nicht zu ihren Verbrechen überreden, man brauchte nur zu sagen: Macht mit den Frauen was ihr wollt. Das machen die Messerbestien auch mit den Juden: was sie wollen und was die Führer ihnen nicht lange zu erklären brauchen. Sie wissen, wie sie mit dem Messer umgehen, denn das Judenschlachten macht ihren Spass. Und der Islam ist die Religion, die den maskulinen Spass am Menschenschlachten bestialisch entfesselt.

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In derselben BaZ ist ein grässlicher Fall eines Sohnesmordes zu lesen, diesmal verübt von christlichen Eltern in den USA, die ihren Sohn mit Gewalt am Kirchenaustritt hinderten.

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/sohn-wegen-kirchenaustritts-totgepruegelt/story/13487903

Diese grausige Geschichte, die sich in einer christlichen Sekte abspielte, ist vielleicht für die islamophile Linke ein Beispiel für die angebliche Gleichheit aller Religionen. Nur ist Mord an Abtrünnigen im Islam die Regel, Schariaregel und vom Koran vorgeschrieben und vielfach an Konvertiten zum Christentum oder an atheistischen Ungläubigen und Dissidenten praktiziert. Eine christliche Vorschrift zur Ermordung der Apostaten gibt es nicht, der Fall aus den USA ist von aufsehenerregender Seltenheit. Im Islam ist die Ermordung der Ungläubigen Alltag, der IS führt es vor, was Islam pur ist. Die arabischen Messerstecher und Judenschlächter folgen dem Vorbild ihres Profeten, das sich jederzeit in diesem Milieu mobilisieren und aktivieren lässt. Ein entsprechendes Verbrechensvorbild des christlichen Religionsgründers gibt es nicht. Aber viele Christen, die in den Flüchtlingslagern mit Moslems ihres Lebens nicht sicher sind.

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