Merkel oder der Taumel zum Abgrund

Posted on Oktober 11, 2015

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Deutschland torkelt mit Merkel auf einen Abgrund zu. Das Asyldebakel, das diese Merkelmaske angerichtet hat, wird blindwütig fortgesetzt. Die linken Vasallen lassen die Führerin, die das Land in den Abgrund führt und autokratisch regiert, noch nicht fallen, schliesslich betreibt sie linksgrüne Politik der Immigration ohne Grenzen. Im DDR-Stil, zum Entzücken der Koalition: das Volk wird nicht gefragt.

Beim letzten öffentlichen Auftritt von Merkel im Interview mit Anne Will zeigte sich  hinter der Kanzlerin-Maske das wahre Merkel-Gesicht, – eine blamable Selbstentlarvung der total überforderten selbstherrlichen Führerin, die nicht merkte, wie sehr sie sich blamierte mit den unsäglichen Sottisen zu dem Problem, dessen Ausbruch sie losgetreten hat und das ihr weit über den Kopf gewachsen ist. Was sie da von sich gab, bar jeden Verstandes, jeder Vernunft und Urteilsfähigkeit, war eine einzige peinliche Tragigroteske zum Fremdschämen. Ohne Begriff von der Tragweite des Themas versuchte sich sich um die Antworten auf die klaren Fragen herumzuwurschteln, verschwurbelte die Fakten, verdrehte selbst noch den Protest ihrer Kritiker in Zustimmung; sie zeigte sich unwillig, auch nur einen leisen Zweifel an dem Asyldebakel, das sie angerichtet hat, zuzulassen, schlicht unfähig, die Verantwortung für ihre verheerende Entscheidung zu übernehmen. Das hiesse ja sofortiger Rücktritt, und dazu fehlt ihr jedes Format.

Während in der CDU inzwischen die kritischen Stimmen zunehmen, wird Merkel im fatalen Kurs auf den Abgrund von linken Politbonzen noch bestärkt. Die Kasernenhofschnauze des SPD-Feldwebels Stegner, der gegen alles anschnaubt, was sich an Vernunft zu Wort meldet, wetteifert mit Kauder in der Verunglimpfung der politischen Gegner, deren Kritik unter dem Label «Hass» im Internet der Oberzensor Heiko Maas auszugeschalten versucht. Auch Stasi-Gysi will nichts von Stopp des Irrsinns wissen und mimt den Frauenrechtsanwalt  gegen die eindringenden Machos, denen er gerne das Grundgesetz erkären würde, wie er erklärte. Ach wirklich? Wie denn? Möchte er den Schlägern und Vergewaltigern vielleicht vor, während und nach dem Vergewaltigen das Grundgesetz erklären? Die werden da aber interessiert zuhören und sich den Gysi zu Herzen nehmen; aber dieser Gysi denkt gar nicht daran, die Gewalt der Gewalttäter zu stören, sie würden ihm wohl den Schädel einschlagen, drum lässt der Gysi die Vergewaltiger seelenruhig weiter vergewaltigen in den Asylzentren, während er ausserhalb der Gefahrenzone für Frauen und Kinder, für Christen und Ungläubige grosse Töne spuckt, geschenkt. Keine Rede von Rückschaffung. Aber für den gefährlichtsen Burschen halte ich den Justizminister Maas, der im kommenden Post-Merkel-Regime das Wahrheitsministerium übernehmen könnte. Er hat alle Voraussetzungen dazu.

Im Deutschlandfunk, der Butstätte der Islamkollaborateure um den vor dem Islam zu Kreuze kriechenden Theologen und Dissisentendenunziaten Schneiders, wird der Abgesang auf alles, was Heimat heisst, in Serie angestimmt: Heimat ist laut DLF nur noch «ein Gefühl», hat nichts mit Herkunft, gar einem Ort zu tun (!), also nichts mit der Herkunftskultur. Heimat ist «wo man ankommt», belehrt der Dhimmmilugundtrugfunk, der die Mainstreammedien von links überholt hat . Sprich alle Ankömmlinge aus Arabien und aus Afrika haben Deutschland zur «Heimat». Nur die Deutschen haben keine mehr. Und wenn sie sie auch noch verteidigen wollen gegen die Invasion von kulturfremden Männermassen, die den Westen hassen, aber sich’s in den Sozialsystemen wohl sein lassen, während Einheimische aus den Wohungen geschmissen werden – Invasion von Männern mit bekanntlich hohem Kriminalitätspotential und Machoallüren, die in den Asylzentren vandalieren und vergewaltigen – , werden sie von den Medien dämonisiert, kriminalisiert und denunziert.
Inzwischen bricht die Lügenmauer der Medien teilweise ein und die Realiät bricht durch:

FAZ: Gespensterstunde mit Angela Merkel   von Christian Geyer

(…)   Angela Merkels Politik Klare Linie? – Nach den jüngsten Auftritten der    Bundeskanzlerin ist man zunehmend beunruhigt, dass die Zukunft des Landes an einer Person hängen soll. Denn mit der Wirklichkeit scheint Angela Merkel sich nicht mehr zu beschäftigen. 09.10.2015

Die Jubelpresse jubelt derweil weiter, die «Standard» aus Wien bejubelt das Merkeldebakel als «Führungsstärke», dieses armseliges Schauspiel der Ohnmacht, Feigheit und Verantwortungslosigkeit, wird von einem hirnlosen Kommentator als Grosstat ums grosse Ganze glorifiziert. Der  Wahn kennt wahrlich keine Grenzen.

In den zehn Jahren ihrer Kanzlerschaft hat Merkel häufiger moderiert als agiert. Auch in der Flüchtlingsfrage hat sie lange gebraucht, um sich zu positionieren. Jetzt tut sie es mit Verve, es ist zu ihrer Mission geworden. Das unterscheidet ihr Auftreten von jenem während der Griechenland-Krise. In dieser Zeit sah man ihr die Genervtheit an.

Das Flüchtlingsproblem sieht sie als ihre persönliche Herausforderung, als Aufgabe, die ihr die Geschichte stellt. Es scheint Momente im Leben mancher Politiker zu geben, in denen sie genau wissen, was sie zu tun haben – jenseits aller Wahlkalküle. Das ist Führungsstärke, wenn es nicht mehr um die eigene Karriere geht, sondern um das große Ganze„, betont DER STANDARD aus Österreich. 9.10.15

Die «Türingische Landeszeitung“ durchschaut den Schwindel und redet Klartext:
http://www.presseportal.de/pm/110133/3143045
Thüringische Landeszeitung: Merkel ohne PlanKanzlerin lässt permanenten Rechtsbruch zu
Leitartikel von Bernd Hilder zum TV-Auftritt der Kanzlerin in Sachen Flüchtlinge
09.10.2015 – 07:00
Weimar (ots) – Hilflos, planlos, machtlos. So kann man den ungewohnt redseligen und angesichts der ausufernden Flüchtlingskrise seltsam gut gelaunten, von kritischen Nachfragen weitgehend ungestörten Monolog von Angela Merkel bei Anne Will zusammenfassen. Zunehmender Realitätsverlust und überstarke Ichbezogenheit kann man der Kanzlerin ebenfalls attestieren, deren Fernsehauftritt erneut wie ein globaler Aufruf an Flüchtlinge wirkte, nach Deutschland zu kommen.
     Eine Kanzlerin, die sich selbst als machtlos bezeichnet, wenn es um die Sicherung der deutschen Grenzen geht, und die trotz Hilferufen aus Ländern und Kommunen einen Aufnahmestopp verweigert, nimmt den Bürgern nicht ihre Ängste, sondern schürt sie.  Merkel setzt eigenmächtig das Dubliner Abkommen außer Kraft, nach dem Flüchtlinge zurückgewiesen werden, wenn sie durch sichere Drittstaaten nach Deutschland reisen wollen. Das ist permanenter Vertrags- und Rechtsbruch zu Lasten Deutschlands. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hingegen hat das Recht auf seiner Seite, wenn er Flüchtlinge nach Österreich, das ebenfalls internationales Recht missachtet, zurückschicken will. Da aber die Grenzsicherung Bundesangelegenheit ist, wird Merkel dies zu verhindern wissen. Für sie ist die Flüchtlingskrise nicht mehr als ein Organisationsproblem. Die Überforderung der deutschen Gesellschaft oder Integrationsprobleme wischt sie mit einem Satz weg: Jeder Flüchtling müsse sich eben an deutsche Gesetze halten. Diese Verharmlosung führt zu einem weiteren Vertrauensverlust der Politik. FDP-Vize Wolfgang Kubicki bringt es auf den Punkt: Es reiche nicht, „all jene moralinsauer abzukanzeln, die Angst vor einer gesellschaftlichen Überforderung haben“. Verantwortungsethik einer Regierungschefin sieht anders aus.

Auch in den Schweizer Zeitungen ist eine nüchterne und kritischere Tonart anzutreffen als in der genannten österreichischen Jubelperserpresse, die den Anschluss an Merkel feiert…
Anders als in den deutschen Hofberichterstattungsmedien liest sich die «Basler Zeitung»:

Markus Somm: Der zerbrochene TraumBaZ 10.10.15

Vielleicht ist die EU längst eine Fiktion – und wir haben es nicht bemerkt.  In  den vergangenen sechs Monaten, so scheint es, ist die europäische Union mit doppelter Geschwindigkeit gealtert – dermassen gealtert, dass man sich hin und wieder betreten fragt: Was existiert überhaupt noch, was befindet sich schon im Verwesungsprozess? Niemand handelt auf der europäischen Ebene… Weder Kommission noch der Europäische Rat noch irgendein anderes Gremium der zahllosen Gremien der EU ist sichtbar tätig geschweige denn mit Erfolg involviert bei der Bewältigung der Probleme, unter denen Europa ächzt. Die Flüchtlingskrise entstellt die EU zu ihrer Kenntlichkeit. Vielleicht war sie nur ein Märchen.
    Die einzige Institution, die handelt oder einzugreifen versucht, wenn auch chaotisch, ungenügend, widersprüchlich , und vor allem von Land zu Land verschieden, ist der gute alte Nationalstaat. Es ist ironisch und bitter zugleich. Was hat die EU sich bemüht, den Nationalstaat zu überwinden: Nun ist er gewissermassen zur «Agancy of the last resort» geworden, zur Behörde der letzten Zuflucht. (…)
    Was bei der Eurokrise von vielen Europäern noch halbwegs akzeptiert wurde…, hat sich bei der Flüchtlingskrise völlig gewandelt. Deutschland hat sich übernommen, und Deutschland mutet sich und allen anderen viel zu viel zu. Die vorher so klug und ausgewogen und fair wirkende Bundeskanzlerin hat sich als das erwiesen, was ihre wenigen Kritiker schon immer moniert hatten: als grosse Zögerin vor dem Herrn, die, wenn sie dann plötzlich etwas tut, von jedem politischen Instinkt verlassen wird. Sie hat ihre eigene Bevölkerung falsch eingeschätzt, sie hat die europäischen Nachbarn volllkommen missverstanden.

Nun, nicht allen ist sie «so klug und so fair» vorgekommen, schon mit ihrem fatalen Diktum, der Islam gehöre zu Deutschland, hat diese Femme fatale schlagartig eine geistge Hohlheit offenbart, die sie in der Schweiz mit peinlich dümmlichen Empfehlungen an die Christen, die vom Islam tödlich bedroht sind, noch getoppt hat. Pastoralsalbader à la Gauck (der Herr der Stasi-Akten wird wissen, was ihn mit Merkel verbindet…) plus DDR-Funktionärs-Schulung  kommen da zusammen, wurden als Klugheit missverstanden. Aber die Maske ist ab.

Wiederkehr des Bösen
Die Deutsche, die nichts weniger sein will als die hässliche Deutsche von früher, ist für viele genau das geworden. Ohne die üblichen Kennzeichen der Arroganz, und sicher ohne das zu beabsichtigen, verhielt sich Merkel beispiellos anmassend. Adenauer, Wehner, Schmidt, Strauss? Das warenMachtmänner allererster Güte. Doch so arrogant wie Merkel hat sich noch kein deutscher Politiker seit 1945 über die Wünsche der übrigen Europäer hinweggesetzt. Es ist auch eine Tragödie, ohne Zweifel, aber eine selbst verschuldete. Viele machen Merkels unbedachte Worte «Wir schaffen das», «Das Asylrecht kennt keine Obergrenze», diese merkwürdige Kraftmeierei des Humanitarismus, fast direkt für die Misere verantwortlich, die zuerst die Osteuropäer, dann die Österreicher, jetzt die deutschen – und bald auch fast jedes Land Europas, auch und Schweizer, heimsuchen dürfte. (…)
In Ungarn wird gehandelt, auch wenn es vielen in Westeuropa nicht gefällt, in Polen gemauert, in Holland geschimpft, in England werden die Türen geschlossen, Frankreich versinkt im sozialistischen Weltschmerz, und die Schweiz wählt ein neues Parlament. (…)

Der Artikel endet mit einem Plädoyer für den Nationalstaat, der allein noch schlecht und recht funktioniere, im Gegensatz zu EU, UNO oder IWF. Nun, ein Traum war die EU nie für die Schweizer, die den Beitritt mit gutem Grund mehrheitlich ablehnen. Es ist merkwürdig still im Wahlkkampf zu diesem Thema sowie zur «Flüchtlings“krise. Das Eisen ist zu heiss.

Orbans Mann in der Schweiz: «Unsere Grenzen sind nicht geschlossen»
Schweiz am Sonntag 10.10.15
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«Deutschland zerbricht an der Flüchtlingskrise»

schreibt der deutsche Historiker Jörg Baberowski in der «Berner Zeitung» und kritisiert  Angela Merkels Verhalten in der Flüchtlingskrise als unverantwortlich und Gefahr für den sozialen Frieden.  Mit Jörg Baberowski sprach Dominique Eigenmann in Berlin

Eigenmann: Es sei eine Katastrophe, dass Deutschland Hunderttausende von Flüchtlingen aufnehme, ­ haben Sie kürzlich geschrieben. Das Land könne daran zerbrechen. Wie kommen Sie darauf?

Baberowski: Ich habe geschrieben, dass Deutschland die Aufnahme Hunderttausender illegaler Einwanderer nicht verkraften kann. Ich habe nicht gesagt, dass Deutschland keine Flüchtlinge aufnehmen soll. Es ist ja eines der Probleme, über die im Moment nicht offen gesprochen wird, dass man zwischen Bürgerkriegsflüchtlingen, zwischen Asylbewerbern, illegalen Einwanderern und legalen Einwanderern unterscheiden muss. Kein Land kann es sich erlauben, eine Einwanderung zu haben, die sich vollkommen ungeplant vollzieht. Ich glaube, dass Deutschland daran zerbrechen wird. Zumindest werden uns soziale Konflikte ins Haus stehen, von denen wir jetzt noch nichts ahnen, weil die Folgen erst in einigen Jahren zu besichtigen sein werden. Und ich glaube, dass die Kanzlerin einen grossen Fehler gemacht hat, als sie sagte, es könne jeder kommen.

Diese grundlegende Unterscheidung ist in der deutschen Debatte bzw. Nicht-Debatte bisher tabu, es wird unentwegt und unverdrossen von «Flüchtlingen» gesprochen, wohl wissend, dass die Mehrheit der Migranten keine Flüchtlinge sind und keinen Anspruch auf Asyl haben.

 Eigenmann:  Angela Merkel hat gesagt, dass das Recht auf Asyl keine Obergrenze kennt, sie hat nicht gesagt, ­ jeder dürfe kommen. Wollen Sie das Asylrecht aufheben?

Baberowski: Auf keinen Fall. Es darf keine Obergrenze für politisches Asyl geben. Aber 95 Prozent aller jetzt Ankommenden ­haben keinen Anspruch auf Asyl.

Eigenmann: Wie kommen Sie auf diese Zahl? Derzeit sind mehr als die Hälfte der Menschen, die in Deutschland ankommen, Flüchtlinge aus Syrien.

Baberowski: Eben. Beim Recht auf Asyl geht es um politische Verfolgung, nicht um Flucht vor Krieg. In den 90er-Jahren sind viele Menschen vor dem Krieg auf dem Balkan zu uns geflohen und haben einen Aufenthaltsstatus erhalten, aber kein Asyl. Das ist rechtlich etwas anderes. Wenn alle Menschen, die vor Krieg flüchten, bei uns Asyl erhalten sollen, dann müssen wir auch alle aufnehmen, die vor Kriegen in Afrika flüchten. So aber wird das Asylrecht ad absurdum führt, denn dafür war es nicht gedacht.

Jetzt winkt der Interviewer mit der Moralkeule und unterstellt, was Baberowski nicht gesagt hat. Die Methode, jedem Kritiker des Irrsinns Unmenschlichkeit zu unterstellen, funktioniert schon reflexartig. Im folgenden stellt Baberowski einiges klar, was deutschen Politikern im Schlepptau der Schlepperkönigin nicht klar ist und was die deutchen Medien systematisch verunklären, obwohl auch er die grösste Bedrohung, die islamische, ausblendet.

Eigenmann: Die Syrienflüchtlinge würden Sie in die Türkei oder nach Syrien zurückschicken?

Baberowski: Nein. Das wäre auch moralisch nicht zu rechtfertigen. Aber man hätte sich vorher überlegen müssen, was geschieht, wenn Einladungen ausgesprochen werden. Jetzt ist es zu spät, jetzt können Sie überhaupt nichts mehr tun. Wenn man es sich vorher überlegt hätte, hätte man sagen können: Wir lassen keine unkontrollierte illegale Einwanderung zu, sondern favorisieren ein geregeltes Verfahren der Aufnahme und gerechten Verteilung von Kriegsflüchtlingen in Europa.

Eigenmann: Merkel legen Sie den Rücktritt nahe, weil sie die Grenze für syrische Flüchtlinge geöffnet hat. Was hätte sie Ihrer Ansicht nach tun sollen?

Baberowski: Sie hätte die Nachricht aussenden müssen, dass der illegale Grenzübertritt nicht geduldet wird und illegale Einwanderer abgewiesen werden. Für das Asylverfahren gibt es Regeln. Und sie hätte die Zeit nutzen müssen, mit den anderen europäischen Staaten über Kontingente, Quoten und eine Reform des Dublin-Systems zu verhandeln. Das hat sie nicht getan, damit hat sie ihren Amtseid verletzt. Eine Regierungschefin kann nicht einfach erklären, dass Gesetze und Abkommen nicht mehr gelten, dass die Regierung die Krise nur verwalten, aber nicht bewältigen könne.

Eigenmann: Es gibt in Europa ja sehr wohl ein geregeltes Verfahren, wie mit Flüchtlingen umzugehen ist. Nur ist dieses zusammengebrochen. Ist es nicht billig, im Nachhinein zu sagen, man hätte diesen Kollaps vermeiden müssen?

Baberowski: Erst als Frau Merkel das Dublin-Verfahren zeitweilig ausser Kraft setzte, konnten die Nachbarländer ihre Weigerung, Einwanderer aufzunehmen, moralisch rechtfertigen und alle Lasten auf Deutschland abschieben. Deutschland kann das Problem aber nicht allein bewältigen. Merkel hätte schon damals wissen können, dass sich die Europäischen Nachbarn an der Bewältigung dieser Krise nicht beteiligen würden.

Eigenmann: Warum?

Baberowski: So naiv kann man doch nicht sein! Warum sollten die Nachbarn Deutschland helfen, diese Last zu schultern? Deutschland erhält die Quittung für sein oberlehrerhaftes Verhalten, das es schon in der Griechenlandkrise gezeigt hat. Es gibt Schadenfreude in vielen  Ländern Ost- und Südeuropas: Die Deutschen haben alle anderen belehren wollen, nun müssen sie die Krise halt allein durchstehen, die sie ausgelöst haben!

Eigenmann: Deutschland hat Ihrer Ansicht nach seine staatliche Souveränität aufgegeben. Dabei handelt es sich bei der Flüchtlingskrise um ein typisches Problem, das nur supranational zu lösen ist.

Baberowski: Der supranationale Staatenbund existiert aber nur auf dem Papier. Europa hat sich als unfähig erwiesen, die Krise zu meistern, weil sich jedes Land selbst am nächsten ist. Der Nationalstaat hingegen ist eine Realität und immer noch der eigentliche politische Bezugsrahmen der Menschen.

Eigenmann: Für die Flüchtlingskrise kann es nur eine europäische Lösung geben.
Baberowski: Das ist richtig. Merkel hat aber erklärt: «Deutschland nimmt vorerst alle illegalen Einwanderer auf.» Und am Ende erst sollen wir darüber reden, wie diese Einwanderer in Europa verteilt werden. Das kann nicht funktionieren. Sie können nicht 100’000 Flüchtlinge nach Polen schicken und erwarten, dass sie dort bleiben. Sie können Menschen nicht einsperren, auch Einwanderer können sich in Europa frei bewegen. Das wissen alle Beteiligten, aber niemand sagt es. Deswegen wird es eine europäische Lösung gar nicht mehr geben können. Vor  Merkels Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, wäre es möglich gewesen, jetzt nicht mehr.

Eigenmann: Sie sagen, Deutschland müsse die Kontrolle über seine Grenzen zurückgewinnen. Wie soll das gehen?

Baberowski: Wir müssen Grenzkontrollen für einen begrenzten Zeitraum wieder einführen. So lange, bis auch der Letzte verstanden hat, dass man einen Asylantrag nur stellen und einen Aufenthaltsstatus nur erwerben kann, wenn man nicht illegal einreist. Sobald sich das herumgesprochen hat, wird sich die Lage verbessern. Warum soll es nicht auch die Möglichkeit geben, Asylanträge in Flüchtlingslagern in der Türkei zu stellen? Auch ein europäisches Quotensystem wäre möglich, über das gut ausgebildete Flüchtlinge einreisen könnten. Aber zuerst müssen wir die Hoheit über die Grenzen zurückgewinnen. Wenn wir es jetzt nicht tun und zuwarten, wird auch das Asylrecht irgendwann zur Disposition gestellt werden. Ich glaube, es ist der Politik nicht klar, wie aufgeheizt die Stimmung ist und wie wütend die Bürger darüber sind, dass die Politik über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen trifft, für die sie kein Mandat hat.

Eigenmann:Was braucht es, um die Grenzen wieder zu schliessen? Polizei? Militär? Zäune? Mauern?

Baberowski: Nichts von alledem. Man muss nur klar machen, dass keiner, der illegal einwandert, Anspruch auf Asyl oder auf Sozialleistungen hat. Das ist eine harte Massnahme. Aber dann wird es sich jeder dreimal überlegen, ob er aus dem Maghreb, aus Afrika oder vom Balkan nach Deutschland aufbrechen möchte. Zäune sind ja ohnehin völlig sinnlos, ihre Errichtung hätte sich Ungarns Präsident Orban sparen können. Aber die Nachricht, dass Flüchtlinge in Ungarn nicht erwünscht sind, die ist bei den illegalen Einwanderern sofort angekommen.

Nun, so gut scheint die doch nicht angekommen zu sein, dass es nicht noch die Zäune gebraucht hätte, die die Asylbetrüger dazu gebracht haben, andere Wege der Illegalität zu suchen. Auch Israel braucht einen Sicherheitszaun, um die Terrorosten abzuwehren. Und Deutschland könnte dringend einen gebrauchen gegen Dschihadisten, die jetzt ungehindert eindringen können..

Eigenmann: Orbans zynisches Kalkül ist aufgegangen.

Baberowski: Ja. Um es drastisch zu sagen: Die europäischen Länder übertreffen einander in der schlechten Behandlung von Flüchtlingen, damit diese möglichst weiterziehen. In diesem Wettlauf kann Deutschland nur verlieren, wenn es seine hohen sozialen Standards nicht aufgibt.

Hier ist sich der Berliner Prof. Baberowski mit dem penetrant den Gutmenschen raushängenden Interwiewer der Berner Zeitung einig. Zynisch sind aber die deutschen Rechtsbrecher und Bejubler der illegalen Invasion, die sich den Teufel um die Belastungen der Bevölkerung und die kriminellen Bereicherungen scheren. Orban hat das geltende Recht beachtet, das Merkel skrupellos gebrochen  hat. Zynisch ist das Humanitätsgemime der linken Kulturzerstörer.
In diesem Wettlauf hat Deutschland verloren, wenn es die demokratischen Rechtsstandards nicht wieder einführt, die es aufgegeben hat. Für die eigene Bevölkerung gelten schon längst keine hohenStandards mehr.

Eigenmann: Sie werfen Angela Merkel vor, sie wolle Deutschland in einen Vielvölkerstaat verwandeln. Sie trauen es dem Land aber nicht zu, eine Grundlage für das friedliche Zusammenleben von Minderheiten zu bieten. Warum?

Stellt der Mann sich so dumm oder ist er so dumm, dass er nicht weiss, was das heisst, ein zivilisiertes Land mit Millionen Männern aus z.T. primitiven Fremdkulturen der moslemischen Art zu fluten? Was stellt er sich unter «friedlichem Zusammenleben» vor, wo schon in den Asylzentren der Krieg der Moslems gegen Christen und Ungläubige ausgebrochen ist und keine Frau vor sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen sicher ist?

Baberowski: Die deutschen Eliten sind nicht stolz auf ihr Land. Es gibt einen ausgeprägten Selbsthass, der Einwanderer abstösst. Ich habe viele iranische und türkische Freunde, die sagen mir: «Wenn ihr euch nicht selber liebt, wenn ihr eure Freiheit und Tradition nicht verteidigen wollt, für wen, bitte schön, soll das ein attraktives Modell sein?» Das Selbstbild der USA zum Vergleich ist positiv, mit ihm können sich Einwanderer identifizieren.

Hier spätestens wäre der Hinweis auf die Folgen der Masseneinwanderung von Moslemmännern angezeigt, die keinerlei  Voraussetzungen für friedliches Zusammmenleben bieten, sondern die Kuffar verachten und den Westen hassen, sowie auf das Kriminalitätspotential, das mit diesen Männermassen eindringt. Auch Eigenmann weiss offenbar nichts davon.

Eigenmann: Dem widerspricht, dass jetzt gerade so viele Menschen Deutschland als Sehnsuchtsland wahrnehmen.

Weiss der Mann nicht, dass die -Demokratie nicht gerade die Sehnsucht der Moslemmassen ist, sondern das Kalifat? Europa ist die Beute (wusste schon Scholl-Latour vor Jahrzehnten).

Baberowski: Ja, weil es Angebote macht, aber nichts verlangt. In Wahrheit sind die Einwanderer hier nicht so erfolgreich, wie man glauben könnte.

Wer glaubt das denn ausser den islamhörigen Hofberichterstattern? Es kommen Millionen, darunter Analphabeten und Kriminelle, mit tollen Erfolgschancen. Die Vorliebe der Intellektuellen aus dem linken Lager für Kriminelle darf hier als bekannt vorausgesetzt werden. Alle Täter, auch die in den Asylheimen, sind für die Linken Opfer der Aufnahmegesellschaft.

Eigenmann: Schon heute leben in Berlin Türken, Araber, Deutsche miteinander, ohne dass es grosse Probleme gibt.

Oh, nie von den grossen Probleme gehört, die die Parallelgesellschaften der moslemischen Kulturkolonien in Deutschland mit ihrem hohen Jugendgewalt den Einheimischen bereiten?

Baberowski: Vielleicht sollte man sagen, dass sie neben­einander leben, in höflicher Nichtbeachtung. Die Türken in Kreuzberg und die wohlhabenden Wähler der Grünen am Prenzlauer Berg begegnen einander doch gar nicht. Denen ist es völlig egal, was ihre Nachbarn machen, solange sie beim Einkauf im Biomarkt nicht gestört werden.

Fährt hier niemand mit der U-Bahn? Die No-go-Zonen sind selbst für die Polizei gefährlich, so nebeneinander leben die Kriminellen und ihre Opfer gar nicht, wie Eigenmann meint.

Baberowski: Das funktioniert, solange alle Menschen gut leben. In der Krise aber kommt es zu Verteilkämpfen. In Berlin haben die Konflikte in den Unterschichten bereits an Schärfe gewonnen. Glauben Sie, alle Türken, Iraner, Russen, die schon lange hier leben, finden die Masseneinwanderung gut? Im Gegenteil. Viele leben mit der Angst, dass zur Disposition steht, was sie sich über Jahrzehnte aufgebaut haben.

Hier werden nur die Verteilungskämpfe genannt, der Kulturkampf bleibt aussen vor, als gäbe es den nicht. Der Krieg unter den verschiedenen Migrantengruppen ist längst abzusehen, die Schlägereien in den Asylheimen, wo Moslems gegen Christen und Nicht-Moslems toben, sind keine Überraschung. Was für eine idyllische Welt hat dieser Eigenmann eigentlich im Kopf? Der Religionskrieg, und zwar einseitig, der von Moslems ausgeht, die Christen Juden und Kuffar attackieren und bedrohen, tobt in den Asylzentren. Der Islam hat dem Westen den Krieg erklärt, aber der Medienmainstream kapiert es nicht. Bzw. tut so, als kapiere er nicht.

Eigenmann: Sie sehen den sozialen Frieden in Gefahr?

Baberowski: Ja. Das beginnt auf dem Wohnungsmarkt: An manchen Orten wird bereits angekündet, Mieter müssten ihre Wohnungen verlassen, damit Flüchtlinge in sie einziehen könnten. Es gibt Überlegungen, Wohneigentum zu beschlagnahmen. Wer solche Signale aussendet, gefährdet das Projekt der Einwanderung...

Wie bitte? Das Projekt muss dringend müsste ja dringend gefährdet werden, oder soll das noch gefördert werden?

…Es gibt in Städten wie Berlin jetzt schon kaum bezahlbaren Wohnraum für Wenigverdiener. Und die Menschen, die ihn benötigten, sehen nun, wie Zehntausende von Einwanderern vom Staat gratis einquartiert werden. Denken Sie, die finden das gut? Die Politik kann sich diese Strategie überhaupt nur leisten, weil die Betroffenen keine Stimme haben und nicht wählen gehen. Deswegen entsteht der Eindruck, dass es sie gar nicht gibt. Es gibt sie aber.

Eigenmann: Deutschland geht es wirtschaftlich hervorragend. 600’000 Stellen stehen offen. Wann, wenn nicht jetzt, kann es Deutschland schaffen, so viele Menschen aufzunehmen?

Offenbar geht es Herrn Eigenmann so hervorragend, dass er sich gar nicht vorstellen kann, wem alles es nicht hervorragend geht unter den Deutschen.

Baberowski: Das ist wahr. Aber vor einigen Jahren war Deutschland der kranke Mann Europas, die Verhältnisse können sich schnell wieder ändern. Sicher ist auch, dass die offenen Stellen nicht von denen besetzt werden, die jetzt ankommen. Als ob unter den Flüchtlingen nur Ingenieure und Ärzte wären! Die Wahrheit ist, dass wir nicht wissen, wie Deutschland sich durch diese Einwanderung verändern wird. Politik hat aber die Aufgabe, zu steuern und eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie eine Gesellschaft aussehen soll. Stattdessen hat die Kanzlerin gesagt: Schauen wir einmal, was dabei herauskommt. Das halte ich für verantwortungslos und gefährlich. Ich habe nichts gegen eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft, aber ich mache mir Sorgen, dass sie auseinanderbricht, weil wir eine Armutszuwanderung von einer Million Menschen pro Jahr nicht verkraften.

Nicht nur eine Armutszuwanderung, sondern eine «multikulturelle» Einwanderung von demokratiefremden Religionskulturen, deren Gewaltkult ein hohes Kriminalitätsrisiko bedeutet, Islamkulturen, die die Frauenrechte bedrohen, und deren «Religion» eine totalitäre Monokultur beinhaltet, die alles andere als multikulturelle Toleranz mit sich bringt. Das alles ist nun seit Jahren bekannt, wird aber hier wie eine Neuigkeit verkauft.

Eigenmann: Sie verweisen gern auf die ­restriktiven Aufnahmepraktiken des Einwanderungslandes USA, Deutschland solle sich daran ein Vorbild nehmen. Dabei haben die USA ein grosses Problem mit illegaler Einwanderung. Das zeigt, dass sich legale und illegale Einwanderung nicht trennen lassen.

Baberowski: Das Beispiel USA zeigt vor allem, dass die quotierte Einwanderung sehr erfolgreich und ein Segen für das Land ist, wohingegen die ungeregelte Einwanderung soziale Verwerfungen verursacht. In den USA gibt es auch  keine Einwanderung in die Sozialsysteme wie in Deutschland – weil man als Illegaler entweder keinen Zugang erhält oder weil es keine Sozialleistungen gibt.

Eigenmann:  Die türkische Einwanderung beweist, dass Integration auch in Deutschland funktionieren kann.
Baberowski: Das ist wahr. Diese Einwanderer haben etwas geleistet, worauf wir alle stolz sein können.

Dazu wäre vielleicht besser den ehemaligen Berliner Bürgermeister Buschkowsky zu befragen als den Berliner Professor Baberowski. Das Bild wäre ungeschönt realistischer.
Diese Zuwanderung beweist noch etwas ganz anderes. Wie stolz ist man denn darauf, dass die türkische Einwanderung eine Jugendgewaltkultur hervorgebracht hat, die sich vor allem in der dritten Generation jeder Integration verweigert und die jede Menge Schläger, Kopftreter,  Frauenanpöbler, Ehrenmörder und Dschiahdisten produziert? Der Islam ist das Problem, das auch dieses Interview ausblendet.

Eigenmann: So eine Entwicklung trauen Sie den Syrern, die jetzt kommen, nicht zuBaberowski: Das weiss ich nicht, weil ich nicht weiss, wer kommt. Ich befürchte, dass die meisten Einwanderer junge, schlecht ausgebildete Männer sind – jedenfalls nicht diese Fachkräfte, von denen Wirtschaft und Politik jetzt fantasieren.

Eigenmann: Der Schriftsteller Botho Strauss imaginiert sich angesichts der «Flutung des Landes mit Fremden» schon als «letzter Deutscher». Verstehen Sie seine Sorge?
Baberowski: Nein, seine Angst kann ich nicht verstehen. Intellektuelle und Wohlhabende haben viele Möglichkeiten, sie können hingehen, wohin sie wollen.

Hier spricht sich ein Unverständnis für die kommende Kulturzerstörung aus, die unabhängig von der sozialen Situation des Kritikers (der im Fall von Strauss notabene alles andere als ein Islamkritiker ist*) sehr wohl Grund zum Fürchten gibt, und zwar für alle, nicht nur für die Deutschen. Oder macht der Islam an den Grenzen der Schweiz halt? Die relativ unkritische Einschätzung der angeblich so gelungenen türkischen Einwanderung durch den Berliner Prof. hat das schon vermuten lassen. Dass Deutschland bereits mit Moscheebauten eingedeckt ist dank dieser ach so gelungenen Zuwanderung, scheint ihn weniger zu stören, wenn überhaupt. Auch nicht, was in den Moscheen so alles gelehrt wird. Das ist freilich auch nicht die Sorge von Botho Strauss. Das Thema Islamisierung bleibt hier ausgeklammert.

Nichts Geringeres steht ins Haus als die Zerstörung der deutschen Kultur, die Eliminierung des geltenden Rechts, die Einführung der Scharia und das definitive Ende der Demokratie durch die islamische Landnahme, die mit dem Massenzustrom von Jungmachos aus dem islamischen Kulturkreis rasant voranschreitet. Kein Grund zur Angst?  Allerdings ist Botho Strauss einer von denen, die den Islam mit jenem Wohlwollen betrachten, das die Herrenmenschenreligion bei deutschen Herrenmännchen auslöst.  Das alles kommt in Baberowskis Kritik an Strauss gar nicht erst vor, es geht nur um den sozialen Status, aber wohlhabend sein heisst noch nicht blind sein.

Baberowski:…  Aber ich verstehe sehr gut, dass Menschen, die nichts oder nur sehr wenig haben, Angst bekommen.

Auch die, die viel zu verlieren haben, und zwar nicht nur materiell, haben Grund zur Angst. Wer sich noch als Erbe einer reichen Kultur versteht, hat allen Grund, die Invasion kulturfremder Völker zu fürchten, deren massenhafter Einfall in Deutschland den Rückfall in die Barbarei in Aussicht stellt. Im übrigen ist die Feststellung, dass die weniger Wohlhabenden der einbrechenden Barbarei schutzloser ausgesetzt sind als Leute, die ihr Domizil leichter wechseln könne, natürlich zutreffend. Wer kann schon dem Terror an den deutschen Schulen entfliehen, der mit den Machokultur-Implantaten grassiert, etwa die Juden, die ihre Kinder nicht mehr auf staatliche Schulen in Berlin schicken können? Aber davon hier kein Wort.

Wenn es um die Vernichtung einer ganzen Zivilisation geht, die tödlich bedroht ist vom Islam («Europas Zivilisation ist in Todesgefahr», sagte Alexandre del Valle schon 2001), werden auch die Wohlhabenden nur noch in Homelands überleben können – oder müssen auswandern, z.B.  nach Australien. Nichts zu befürchten? Auch wohlhabende Dhimmis werden von den Dschihadisten nicht verschont.

….Sie können sich nicht aussuchen, wo und wie sie leben wollen. Eine junge Friseuse, die sich den schiefen Blicken von bärtigen Männern ausgesetzt sieht und sich in ihrem eigenen Viertel nicht mehr zu Hause fühlt – welche Möglichkeiten hat sie? Botho Strauss muss sich diesen Zwängen nicht aussetzen. Er lebt zurückgezogen auf dem Land, wo er mit Deutschland kaum noch etwas zu tun hat. So wie die Politik. Sie verschliesst die Augen vor den Nöten der Armen, weil sie gar nicht mehr sieht und hört, was geschieht.

Eigenmann: Thilo Sarrazin behauptet schon lang, Deutschland schaffe sich ab und sieht sich jetzt bestätigt. Schafft sich Deutschland ab – oder erfindet es sich gerade neu?

Auch Stalin hat den Sowjetmenschen neu erfunden und durch Massenmorde mit Millionen von Toten das Monstrum des Terrors gefüttert. Auch der islamische Totalitarismus kennt nur Frieden, der in der Ausrottung aller Ungläubigen besteht. Vorher gibt es keinen Frieden mit dem Islam. Das alles kommt hier nicht mal ansatzweise zur Sprache.

Baberowski: Die Frage ist, welches Deutschland wir meinen. Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab, keine Frage. Er hat aber auch ein anderes Bild von Deutschland im Kopf als Frau Merkel. Ich glaube, dass sich Deutschland neu erfinden muss, weil sich die jetzige Einwanderung nicht rückgängig machen lässt.

Das Deutschland, das sich abschafft, ist das noch existierende Deutschland, ein anderes gibt es nicht. Dass Frau Merkel das nicht im Kopf hat, heisst noch lange nicht, dass es ein anderes gibt. Wenn Deutschland abgeschafft ist, wird es kein anderes Deutschland geben, sondern nur ein ehemaliges Deutschland, ein Kalifat unter fremder Herrschaft, das von Mohammedanern beherrscht wird, ferngesteuert aus den islamischen Herkunftsländern, von der Türkei bis Saudi-Arabien. Die einheimischen Deutschen kommen darin nur noch als Dhimmis vor. Es ist kein «anderes Deutschland», sondern das Ende Deutschlands. Ein erobertes Land mit den Alteinwohnern in Reservaten. Denn ganz ausrotten werden die moslemischen Eroberer das Altvolk nicht, dessen administrative und wirtschaftliche Intelligenz sie noch brauchen, um das Land überhaupt für sich nutzen zu können. Was nicht möglich ist, wenn es sofort zu einem moslemischen Höllenloch verwüstet würde. So wie die mohammedanischen Eroberer die unterworfenen Christen noch zur Verwaltung ihrer Länder brauchten, im Dhimmistatus.
Dass Deutschland sich neu erfinden muss, halte ich angesicht der islamischen Eroberung für eine haltlose Behauptung. Eroberte Länder pflegen sich nicht neu zu erfinden. Alles, was sie zu erfinden hätten, wäre die Befreiung von den Eroberern; Deutschland brauchte dann eine Reconquista.

…  Es wird sich bis zur Unkenntlichkeit verändern.

Wahrlich. Die als Multikulti von Linken bejubelte Monokultur Islam ist schon lange dabei, Deutschland bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. In welche Richtung, lässt sich an den real existierenden islamischen Staaten ablesen. Aber der Islam scheint nicht das Problem zu sein.

…Deswegen erwarte ich von der Politik, dass jetzt Konzepte entwickelt werden, die Auskunft darüber geben, wie unser Land aussehen soll, und nicht nur darüber gesprochen wird, wie die Kommunen mehr Geld bekommen. Diese Debatte gibt es in Deutschland nicht. (…)

Es gibt wie gesagt noch eine ganz andere Debatte nicht: die Debatte zur Islamisierung, die mit der Schwemme junger Moslemsmänner rasend voangestrieben wird. Eine Entwicklung, die im Interview auch nicht vorkommt. Für Linke war sie nie angesagt, die Debatte über die Zerstörung der westlichen Kultur durch den zuwandernden barbarischen Gewaltreligionskult. Das grenzt an Akzeptanz der von Merkel geschaffenen Situation, als sei nichts mehr daran zu ändern. Wie die Zumutung an die EU-Staaten, das von ihr geschaffene Asylchaos  «gerecht» unter sich zu verteilen.

Was jetzt not täte, wäre die Rückschaffung aller nicht Asylberechtigten und rechtskonforme Grenzkontrollen. Merkel hat das Land vor vollendete Tatsachen gestellt, die sie ohne jede Befragung der betroffenen Bevölkerung geschaffen hat und die sie als unabänderlich ausgibt; als eine Situation, zu der es angeblich keine Alternative gibt. Denn die Alternative zu Merkel erscheint ihr selber undenkbar, sie denkt wie das damalige DDR-Führungspersonal, das auch keine Abwahl seiner Diktatur vorsah. Dieses Führungspersonal muss abgeschafft werden, und mit ihr der Schlamassel, den es angerichtet hat; das muss so gut es geht beseitigt werden, das Asylrecht gehört konsequent angewendet; die Kriminellen alle ausgewiesen, die Illegalen ebenfalls. Aber man muss es wollen, was Merkel nicht will und was ihre Vasallen ebenfalls nicht wollen. Sie ist dem Entscheid, den sie mit der Einladung nach Deutschland getroffen hat, in der Meinung, gegenüber dem Medien-Buhmann Orban glänzend dazustehen, in keiner Weise gewachsen und kann nun nicht zugeben, dass sie einen grausamen Fehler begangen hat. Das zuzugeben, wozu sie zu feige ist, zu charakterlos, zu gewissenlos, würde ja ihren sofortigen Rücktritt bedeuten, aber dazu fehlt dieser Frau ohne Eigenschaften offensichtlich die charakterlichen und intellektuellen Voraussetzungen.

Diese völlig skrupelfreie Person, die nichts als Phrasen drischt, die von einer geistig monströsen Banalität zeugen, flüchtet nur noch, ohne rechts und links zu sehen, vor den Folgen ihrer Tat.  Sie  muss es ja  inzwischen selber gemerkt haben, dass sie Scheisse  gebaut hat, aber will das ums Verrecken nicht zugeben, das hiesse, ihr gigantisches Versagen eingestehen, wozu ihr der Schneid und Mut zur Wahrheit fehlt und ein Funke Ehrlichkeit vor sich und anderen. Nein, es gibt keinen ehrenhaften Rücktritt mehr, soviel hat sie schon begriffen. Drum wurstelt sie noch  besinnungslos weiter in Richtung unbegrenzter Erweiterung des Desasters, wie um ein Übel mit dem Nächsten zuzudecken und die demokratische Kritik im kriminellen Schlamassel zu ersticken. Notstandsrecht gefällig? Einsatz der Bundeswehr gegen Pegidademonstranten? Merkel gibt den Schlamassel, den sie hinterlässt, als «Erneuerung» aus, sie opfert das Land ihrem kaputten Image, das sie noch für sich zu retten glaubt.  Vielleicht durch Verleihung des Wahlrechts bei Grenzübertritt für alle «Asyanten»? Nichts ist unmöglich in diesem makabren Zirkus, in dem der Zwangstoleranztanz aufgeführt wird.

Man muss nur die letzte Szene mit Anne Will gesehen haben, den Offenbarungseid Merkels  – wie sie schwamm und sich durchzuwurschteln versuchte ohne alle Logik, ohne  jeden Begriff von Recht und Rechtsstaatlichkeit, überhaupt keinen Begriff von einem souveränen Staat, der seine Grenzen schützen muss, eine erbärmliche, eine peinliche, eine Merkelsche Murkelei und Wurstelei und eine totale Wurschtigkeit gegenüber den Problemen, unter denen das Land zusammenbricht. Sie wirkte in diesem Interview wie ein Frosch, der in der Butter rudert und nicht raus will, weil er nicht mal merkt, dass er bald festsitzt  in dem, was er angerührt hat. Das islambesoffene Gutmenschentum torkelt mit Merkel auf den Abgrund zu.
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Rede von Hampel in Erfurt https://www.youtube.com/watch?v=JPykOoAwN5I
Armin-Paul Hampel: Gesetze werden tagtäglich von der Regierung gebrochen
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Stefan Aust:  Angela Merkel, Kanzlerin ohne Grenzen 9.10.15
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article147423831/Angela-Merkel-Kanzlerin-ohne-Grenzen.html

(…) Dass jetzt ausgerechnet Peter Altmaier, die Allzweckwaffe im Kanzleramt, noch tatkräftiger agieren soll als Innenminister de Maizière, der ja immerhin über einen erstklassigen Sicherheitsapparat verfügt, bleibt unerfindlich. Der düpierte Verfassungsminister fügt sich. Die zuständigen Behörden werden de facto mal schnell dem Kanzleramt unterstellt. Bei den multiplen Rechtsbrüchen der letzten Tage und Wochen fällt das kaum noch auf.», schreibt Stefan Aust.

Ich würde sagen, Merkel hat, als die Stimmen der Kritik ihrer Politik sich mehrten, schnell den Altmeier als Schwabbelmasse vor sich und ihr Phrasengedresch gestellt, sozusagen als  Polster gegen den verachteten Populus, den sie, nach DDR-Art, gewaltig unterschätzt hat.
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*Anm.
Die Haltung von Strauß hat die unangenehme Konsequenz, im Islam so etwas wie einen Lehrmeister zu erblicken, der uns wieder beibringen wird, was Überlieferung bedeutet: „Nun, was kann den Deutschen Besseres passieren, als in ihrem Land eine kräftige Minderheit zu werden? Oft bringt erst eine intolerante Fremdherrschaft ein Volk zur Selbstbesinnung. Dann erst wird Identität wirklich gebraucht.“    (aus: Erik Lehnert: Botho Strauß: Eine Glosse zum Untergang)

http://www.sezession.de/51716/botho-strauss-eine-glosse-zum-untergang.html

Ein anderes Zitat mag das belegen, das Lichtmesz anführt in seinen Anmerkungen zum bewunderten Aussenseiter, in dem sich die rechtsinellektuellen Eliteambitionen spiegeln und der für die rechten Verächter der Aufklärung, insbesondere der Islamkritik (siehe Lichtmesz gegen Stürzenberger, den er vom hohen Ross vermeintlicher Überlegenheit abkanzelt – das wurde bei PI gelöscht statt erwidert) eine Genugtuung sein muss. Wie hält mann es dann mit Pegida?

Wir drängen den Gläubigen und Andersgläubigen neben uns unentwegt unsere Freiheiten auf, denken aber nicht daran, auch nur das Geringste von ihrer sittlichen Freiheitsbeschränkung nachahmenswert zu finden oder auf uns abfärben zu lassen. Das Abfärben soll nur einseitig geschehen.

An welche nachahmenswerten Werte des islamischen Männergewaltrechts der rechte «Aussenseiter» da wohl denken mag, der mitten im islamophilen Mainstream schwimmt, das belässt er lieber im Obscurum. Dieses „Abfärben“ habe «also nichts mit den Phantasien linker ‹Integrations‘- und ‚Vielfalts‘-Romantiker zu tun», meint Lichtmesz. Na und ob das was mit der zeitgeistigen Islamophilie zu tun hat, die von linken Islamfreunden ausgeht und von den rechten Herrenreitern geteilt wird! Von Männern, die vom Rohpatriarchat mit seiner «vitalen Vermehrung» (O-Ton JF) nicht nur klammheimlich fasziniert sind! Die Linken bewundern die Gewalt, die sie für revolutionär halten, und die rechten Herrenreiter bewundern die Autorität der männlichen Hauspolizei, die im Islam als der göttlicher Wille auftritt.

Dabei täte etwas mehr Familie, etwas väterliche Stärke einem Erziehungsverhalten gut, dessen Schwächen allenthalben von staatlich geförderten Hilfen kostspielig kompensiert werden. Autorität zu bezweifeln gehört jedoch zu den Pflichten, die der demokratischen Übereinkunft selbstverständlich erscheinen und die ihr leichtfallen.

Lichtmesz: Wir befinden uns hier also mitten im Elend der „liberalen Islamkritik“ (siehe etwa hier, hier und hier), die den Islam einerseits zum Feind „unserer Werte“ erklärt und gleichzeitig blindlings die Voraussetzungen für seine Ausbreitung in westlichen Ländern schafft.

Schöner könnte man das Elend der Islamignoranz nicht darstellen: Also Islamkritik schafft die Vorausetzungen  für die Ausbreitung des Islam! Der Bote ist der Täter! Das ist das Niveau des billigsten Islamkritikbashing, das immer noch die Medienrunden macht, um die Wette mit dem Sarrazin-Mobbing. Der «Spiegel» hat es schon 2005 gegen Hirsi Ali in einem Interview geprobt, in dem sie gefragt wurde, ob sie nicht genau so fanatisch sei wie die Terroristen. Spiegellogik der Kritikphobie: M.a.W.  Aufklärung über den Terror ist für die Islamophilen Terror. Islamisches Männergewaltrecht, als Religion rationalisiert, ist diesen Herrschaften, die sich nicht mehr als Herr im Haus erleben können, ein innerstes Anliegen. Auflärung also soll die Voraussetzungen schaffen für den religiösen Obskurantismus. Dass Religionskritik die Ursache für islamische Barbareien sein soll, ist die Logik des Terrors. Denn die Rechtgläubigen wissen, dass die Abweichler, die Aussenseiter, Dissidenten, Kritiker und Ungläubigen der Grund sind, sie zu ermorden. Die Ungläubigen sind eine Provokation für die Gläubigen. Insofern sind die Opfer der Morde durchaus die Voraussetzungen für die Mordtaten. Ohne Juden kein Antisemitismus. Ohne Islamkritik kein Terror gegen die Kritiker, oder wie? Die Opfer sind der Grund der Tat?

Islam, also Unterwerfung, scheint ja nicht nur die Sehnsüchte der Linkstotalitären zu erfüllen, das islamische Herrennmenschenrecht dürfte den rechten Herrenmenschen auch ganz gut  gefallen. Die Kritik am Zerfall der  Werte (des Westens?)  klingt nicht nur ähnlich wie die Kapitalismuskritik von links, sondern stimmt auch rein zufällig mit dem islamischen Hass auf den bösen Westen überein, der die ach so diskriminierten Moslems nicht genug respektiert und dem die Gotteszucht fehlt. Vielleicht erleben wir noch, dass der hoch über das gemeine Volk erhabene rechte Intellektuelle, der das islamische Religionsrecht nicht viel anders als ein echter islamfrommer Linker ehrt, zum Umma-Mainstream konvertiert. Der Islam hat schon weitgehend abgefärbt. rvc

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