Asyl und Bordell

Posted on August 17, 2015

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Zur Verhordung der Männer und Verhurung der Frauen (Fortsetzung)

    CH-Politik will Prostitution im Asylheim stoppen

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/17245755

    Sexarbeit in Asylunterkünften: Weil Frauen ihre Freier ins Asylheim nehmen, werden strengere Kontrollen und vertiefte Schulungen gefordert.
 Manche Asylbewerberinnen werden zur Prostitution gezwungen.

Frauen aus Westafrika, die in der Schweiz auf Asyl hoffen, sind oftmals auch als Prostituierte unterwegs. «Wir haben Kenntnis davon, dass sich Asylbewerberinnen auf der Strasse prostituieren», sagt Alexander Ott, Leiter der Berner Fremdenpolizei in der «NZZ am Sonntag». Nicht selten geschehe dies im direkten Umfeld eines Asylheims oder einer Kollektivunterkunft. Er habe auch Hinweise darauf, dass die Frauen Freier in die Asylunterkunft mitnähmen. Dies zu beweisen, sei allerdings schwierig, sagt Ott, «denn wenn man bei den Frauen nachfragt, behaupten sie einfach, es handle sich um ihren Partner.»

    Milieuanwalt Valentin Landmann* kennt das Problem. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit weiss er von Asylbewerberinnen, die sich in den Unterkünften prostituieren würden. Laut Landmann stammen die Freier oftmals aus dem gleichen Umfeld, seien manchmal sogar «selbst Asylbewerber, die teils sogar im gleichen Heim leben.» Manche machten beispielsweise mit Drogen-geschäften so viel Geld, dass sie dann die Dienste der Asylbewerberinnen in Anspruch nehmen könnten.

*Milieuanwalt als «Experte» für 20minuten:

«Ein legales Anschaffen gibt es für sie nicht»

Hört sich an wie: Prostitution im Asylheim legalisieren. Dass die Frauen die Kunden mit ins Asylheim nahmen, habe er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit «auch schon gehört».
Aha, der Herr ist Experte für das Geschäft. Auf die Frage, wer die Kunden der Frauen sind, weiss Landmann:
in den halblegalen Zonen sind es Querbeetkunden – nicht jedoch in den Heimen. Dort sind es zum Teil Männer, die selbst Asylbewerber sind und manchmal in der gleichen Unterkunft leben.
20minuten: Fällt das nicht auf, wenn die Frauen ihre Freier mit ins Heim nehmen?
Landmann:   
In den Unterkünften herrscht ein Kommen und Gehen. Stammen die beiden aus derselben ethnischen Gruppe, fällt es nicht auf.

Auch wenn es auffallen würde – es würde ja nicht unterbunden, denn der Mannsmob, der dort illegal eindringt und Frauen verkauft oder kauft,  hat auch nach linken Vorstellungen ein Recht auf diese Art von «Sexarbeit». Die Fachstelle für Frauenmigration weiss zwar, dass es sich um Zwangsprostitution handelt, aber wie will sie ein Verbrechen bekämpfen, das die Linke doch als «Beruf wie andere auch» legalisiert hat. «Beratung» unter Schonung der Täter? Von einem Prostitutionsverbot haben wir von dieser Fachstelle noch nichts gehört. Im Gegenteil. Weiter:

«Frauen werden ausgenutzt»
Über die Gründe hingegen, warum die Frauen in die Prostitution geraten, herrscht keine Einigkeit. Während Ott sagt, dass sich die Frauen wohl vor allem ein Zubrot verdienen wollten, spricht die Fachstelle für Frauenmigration (FIZ) von «Zwangs-Prostitution». Seit Jahren registriert die Fachstelle eine Zunahme von Fällen von Menschenhandel im Asylbereich.
Da sich aber nur wenige Opfer getrauen würden, gegen die Verantwortlichen auszusagen, sei über die Funktionsweise des Systems wenig bekannt, sagte Rebecca Angelini von FIZ bereits im Frühjahr gegenüber 20 Minuten. «Die Frauen stammen oftmals aus schwierigen, ökonomischen Verhältnissen und treffen im vermeintlich besseren Westen auf Menschen-händler, die gut vernetzt sind und ihre prekäre Situation ausnutzen.» Unter den Tätern befänden sich sowohl Landsleute als auch Schweizer.

Hier ist immerhin noch von Tätern die Rede, beim Milieuanwalt  gibt es das nicht, da sind es die „Freunde“, die die Frauen unter „Druck“ setzen. Die Kundenlobby, deren Agenten die Zuhälter sind, sagt ja wohl nicht gegen sich selber aus. Auch im Kommentarbereich gehen die meisten Männer davon aus, dass diese Frauen sich fast alle freiwillig prostituieren. Und linke Täterschützerinnen wünschen keine Kontrollen der kriminellen Kundenagenten.

Schärfere Kontrollen gefordert
    Dass sich Frauen im Asylwesen prostituieren, sei kein neues Phänomen, sagt SVP-Nationalrat Luzi Stamm. Dass Asylbewerberinnen aber Freier ins Asylzentrum mitnähmen, davon habe auch er noch nie etwas gehört. Der SVP-Nationalrat plädiert generell für stärkere Kontrollen in und rund um die Einrichtungen. «Mit konsequent durchgeführten Identitätskontrollen könnten auch Freier und Menschenhändler besser abgeschreckt werden.»

Genau das wollen die linken Täterschützerinnen verhindern. Kontrollen der Frauenverkäufer und -käufer «verschlimmern» angeblich die Lage der verkauften Frauen. Die Täter-Opfer-Verkehrung ist linker Standard. Wenn schwerkrimnelle Menschenhändler am Frauenverkauf gehindert, also kontrolliert werden sollen, beunruhigt das die linken Tätervertreterinnen, die das Herrenrecht der Kunden auf «Beruf wie andere auch» sichern wollen. Sexualsklaverei war für Marx nur Lohnarbeit, weiter nichts, die sexuelle Gewalt war dem Mann kein Begriff. Normalisierung der Prostitution als «Sexarbeit» gehört zum linken Täterschutzprogramm.    

    Wenig von solchen Kontrollen hält Marianne Streiff-Feller, weil die Frauen unter Druck wohl meist sagen würden, dass es sich um Freunde handle. Laut der EVP-Nationalrätin müsse viel eher das Personal auf Bundes- und Kantonsebene spezifisch für diesen heiklen Themenbereich sensibilisiert werden. Streiff-Feller hat im Juni eine Interpellation eingereicht, in der sie vom Bund wissen will, ob und wo er Handlungsbedarf sieht und «in welchen Settings, in welchem Umfang und in welchem Zeitrahmen» die vom SEM in Aussicht gestellten Schulungen vorgesehen sind.

Die vermeintlich gutgemeinte Gutmenschenintervention zur Verhinderung von Kontrollen,  die noch lange nicht überflüssig sind, weil die Frauen nicht frei aussagen können gegen ihre Zuhälter, wenn sie kein Bleiberecht haben, enthält nicht die leiseste plausible Begründung gegen solche Kontrollen, die durchaus verbessert werden könnten durch Schutzgarantien für die Frauen. Aber linke Frauen wollen keine Kontrollen – weder der Kunden noch ihrer Agenten, der Zuhälter. Was sie wollen, ist unlimitiertes Aufnahmerecht für alle kriminellen Männer aus den Machokulturen. Ich sprach einmal mit einer linken Anwältin, die den «Beruf wie andere auch» voll legalisieren wollte, angeblich zum Schutz der Frauen – bis sie sich verriet und zugab, dass sie kein Aufenthaltsverbot für die Zuhälter aus dem «Dritten Kreis» wolle. Es ging um den nackten Täterschutz bei diesem Weibchen, das auch eine Broschüre verfasst hatte, worin sie geregelte Arbeitszeiten vorschlug für die «Sexarbeiterinnen». Um acht Uhr abends ist Schluss mit lustig, bis dahin hat frau gefälligst hinzuhalten für die Mannsrudel. Den linken Weibern graust vor nichts. Nur keine Täterbehelligung. Nein, die linken Weiber wünschen doch keine Kontrollen der männlichen Asylforderer nach Zuhälterei. 

Das SEM hat für die Mitarbeiter eine vertiefte Ausbildung vorgesehen, «welche unter anderem eine bessere Identifizierung der Opfer gewährleisten soll und diese auf die besonderen Schwierigkeiten bei der Anhörung aufmerksam machen soll.»

Die ganz besonderen Schwierigkeiten bestehen in der linken Legalisierung der Prostitution.
Auch die linksdrehende Amnesty International gehört inzwischen zur Prostitutionslobby und öffnet dem globaliserten Frauenhandel Tür und Tor. Solange es keine Täteridentifizierung gibt und das Masssenverbrechen an Frauen unter dem Decknamen «Sexarbeit» als normal gilt, sind das alles Alibi-Operationen, bei denen die Täter in Deckung bleiben. Auch die CH-Kunden können sich schliesslich ganz legal an Zwangsprostituierten in Asylheimen sexuell ergötzen. Nach Marx & Gläubigen ist das nichts weiter als gewöhnliche «Lohnarbeit». Die linke Kundencamarilla wünscht kein Verbot der Prostitution. > http://stop-sexkauf.org/
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Zum linken Programm der Bedürfnisbefriedigung eines jeden Herrenmenschen siehe:

https://widerworte.wordpress.com/2015/06/14/sechs-saulen-der-linken-frauenverblodung/

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Die rechte Variante der Kundenlobby haben wir in der Weltwoche vor uns. Zuhälteranwalt informiert zuhanden der Kunden, dass der Protest gegen den Frauenhandel nicht sinnvoll sei (aus Kundensicht und Zuhältersicht natürlich nicht), da das dem weltweiten Markt, sprich dem Frauenmarkt, nur schade. Und was ein gutes Geschäft ist für die Zuhälter, die die Interessen der Kunden bedienen, denen sie ihre Existenz verdanken, das darf nicht gestört werden, weiss die Weltwoche:  Verbrechen lohnt sich. Unternehmen Unterwelt
Paragraf 1: Das organisierte Verbrechen ist ein Markt. Paragraf 2: Der Markt gehorcht den Gesetzen des Marktes. Paragraf 3: Ein Staat, der Marktgesetze missachtet, regiert gegen sich selbst.
Marktinteressen dürfen nicht gestört werden; besonders, wenn sie die Bedürfnisse der Herren-Menschen bedienen, sind sie unantastbar. Neben dem pubertären Frauenbild von Köppel, der zwar in Sachen Zuwanderung und Asylpolitik einen klaren Kopf behält, den er aber verliert, wenn ein Grüner Sexgrüsel im Büro onaniert (was ihn zu den skurrilsten Männerfantasien über die Verderblichkeit des Weibes animiert, die er in der Weltwoche exhibiert, nach dem Motto:  die Frau ist der Ruin des Mannes), – werden dort auch Schlägertypen vom Brutalo-Kaliber eines  Messerstechers hofiert und mit Besuchen im Knast beehrt (wo ein Weltwoche-Redaktor sich ehrfürchtig vom Schlägertyp belehren lässt über dessen Wohlbefinden) und Serien-Vergewaltiger gegen die für die Redaktion nicht verkraftbare Verwahrung verteidigt.
In diesem Herrenmagazin von Playboy-Format und mit entsprechendem Layout ist, wie nicht anders zu erwarten, jeder Protest gegen die Prostitution der Frauen allenfalls ein Anlass zum konzertierten Grunzen und Grinsen.   

Zur Ökonomie der Kriminalität informiert dort der «Milieuanwalt“ Landmann.
Zuhälter, Hells Angels, Frauenhändler und dergl., sind offenbar «Entrechtete»…
Zuhälteranwalt und Kundenbedürfnisvertreter der Weltwoche sind sich einig:
Wer in den Abgrund blicken will, befragt Zürichs bekanntesten Strafverteidiger.

«Meine Vermutung: Die Mehrheit der Prostituierten in Zürich ist zu faul oder zu dumm, eine andere Arbeit zu machen. Ich denke nicht, dass es mehrheitlich Menschenhandels-Opfer sind. Sie?» – «Absolut bin ich der Meinung, dass das [Prostitution] von der weit, weit überwiegenden Mehrheit freiwillig gemacht wird. Wobei, ich meine, freiwillig – es ist das Normale, dass man schafft, um zu verdienen. Es gibt Berufe, die unangenehmere Seiten haben und angenehmere, sicher hat Prostitution beides. Um es grob zu sagen: Jemand, der im Bahnhof Reinigungsarbeiten in den sanitären Installationen durchführt, ist wahrscheinlich auch nicht Fetischist davon . . .»

Da grunzt zusammen was zusammen gehört, mit dem linken Arsenal zur Legalisierung der Prostitition bewehrt, Beruf wie andere auch. Sexualsklaverei ist in der Herrenmenschenwelt kein Begriff. Es geht um’s Kundenwohl und sonst gar nichts. Ein Kommentar, einer nur (!), spricht es aus, was für die Weltwoche salonfähig ist.
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Besonders ergreifend die Sorge des Milieuanwalts um das Wohl der Prostitutierten:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-10/artikel-2006-10-unternehmen-unte.html|

Wenn also zum Beispiel wohltätige Organisationen berichten, Millionen von Frauen aus der Dritten Welt würden als Sexsklavinnen in den reichen Norden verschleppt, ist es durchaus verlockend, sich auf die Seite der Empörten zu schlagen und subito schwerste Sanktionen für Profiteure der Prostitution zu fordern. Schliesslich hat man die Moral auf seiner Seite, keinem normalen Menschen käme es heute noch in den Sinn, Sklaverei zu billigen.

Oho, dann sind Millionen von Puffkunden, die nicht  danach fragen, wie die Frau in das Bordell kommt, allesamt keine normalen Menschen.

       Da erscheint es unanständig, auch nur die leider nie überprüfbaren «internationalen Studien» in Frage zu stellen, mit denen die horrenden Dunkelziffern «errechnet» wurden.

Aber die Aussagen der Puffkunden sind überprüfbar, das ist Wissenschaft! Der Mann hütet sich, eine einzige Studie zu nennen, die Zahlen zum globalen Frauenhandel enthält. auch der SP-Jurist Killias befragt in seiner Studie zur Prostitution in der Schweiz die Puffmütter und Bordellbetreiber. Äusserst glaubwürdie Quelle zur „Freiwilligkeit“ der Prostitution… am besten befragt man doch gleich die Kunden, die sicher gerne Auskunft geben über die Situation der Prostiuierten. Das sind auch die Fachmänner, deren Nachfrage das Angebot sichert.
Vor diesem Hintergrund eine Liberalisierung der Prostitution zu postulieren, kommt schon fast einem politischen Selbstmord gleich. Dabei wäre dies die einzig logische Antwort. Denn es sind die zahlreichen Verbote, Schikanen und Einschränkungen, die das Sexgeschäft nicht nur höchst rentabel machen, sondern auch die Grundlage für einen Schwarzmarkt bilden und damit eine schamlose Ausbeutung von Frauen erst ermöglichen. In einem legalen Markt, bei dem sich die Frau auf den Rechtsschutz der Allgemeinheit berufen kann, hätte der Zuhälter dagegen schlicht keine Funktion mehr.

Die schwedische Praxis hat die Lügen der Zuhälter- und Kundenlobby längst wiederlegt. Es gibt zwar immer noch hier und da illegale Prostitution, aber die Frauenhändlerringe meiden Schweden. Dass die Pufflobby den Frauenhandel verharmlost, ist klar, was sonst. Auch dass sie ihre Interessen als die der Frauen ausgeben, gehört zur Kundenmentalität; die Kunden wollen hören, dass die Frauen nichts lieber tun als sie bedienen, auch wenn sie es nur gegen Geld «freiwillig» tun und den Ekel vor dem Rudel im Alkohol ertränken. Die Frauen von der Aktion Stop Sexkauf wissen, wie die Rudel die Frauen mit der Zeit zurichten und zerstören. Die Frauenkauflobby hingegen spielt sich als Vertreter der Fraueninteressen auf, so wie die Kindesschänder die guten Onkel spielen, die die Kinder «gern haben». Die Weltwoche weiss, dass der Frauenhandel gar nicht so schlimm ist, die Herren sind schliesslich Milieuexperten:

Besonders anfällig für das downscaling ist auch der Tatbestand des «Menschenhandels». Das Anliegen ist an sich völlig legitim: Man will verhindern, dass Prostituierte zum willenlosen Handelsobjekt degradiert werden. Der Gesetzgeber dachte dabei wohl an die Geschichte vom braven Mädchen, das mit falschen Versprechungen in die Fremde gelockt, dort an einen Puffier verschachert und zur Prostitution gezwungen wird. Solche Fälle gibt es, doch sie sind selten. Aus einem leicht nachvollziehbaren Grund: Infolge des wirtschaftlichen Gefälles besteht in den ärmeren Ländern ein derartiges Überangebot an Prostituierten, die noch so gern im reichen Norden anschaffen wollen, dass es wirtschaftlich schlechterdings unsinnig wäre, eine Frau, von der man nicht einmal weiss, ob sie für das Geschäft taugt, gegen ihren Willen zu verschleppen.

Das weltweit wuchernde Verbrechen des Menschenhandels wird von diesem Puffexperten in zynisch dümmlicher Weise veralbert und als „brave-Mädchen-Geschichte“ verulkt. Das Grinsen der Zuhälterfratzen kann man sich dazu ausmalen.   

Wohl gibt es immer wieder Fälle von Drittweltfrauen, die schamlos ausgebeutet werden – doch geschieht dies nicht «trotz», sondern gerade «wegen» der gesetzlichen Restriktionen. Weil die Prostituierten aus den ärmsten Ländern keine Chance haben, regulär in der Schweiz anzuschaffen, ist ein beträchtlicher Schwarzmarkt entstanden, der nach seinen eigenen Gesetzen funktioniert. Mit dem Rechtsschutz des Staates dürfen diese Frauen nicht rechnen, und der private «Beschützer», der Zuhälter, der in die Lücke springt, ist letztlich ihr Verbündeter gegen einen gemeinsamen Feind, den Staat.

Das Verbot der Verbrechen ist also deren Ursache. Männerlogik aus dem Puffmilieu. Analog der Moslemlogik, wonach der Kampf gegen Terror dessen Ursache ist.

Gleichwohl sind Fälle von Menschenhandel im klassischen Sinn in der Schweiz rar –

Woher will er das wissen? Haben die Zwangsprostituierten ihn als Vertrauensmann erwählt Oder sind das die Weisheiten seiner Zuhälterklientel?

Also verschärfte man die Praxis. Nach neuester Rechtsprechung ist der Tatbestand auch dann schon erfüllt, wenn beispielsweise ein Puffier im Ausland selbst eine Prostituierte anwirbt und ihr einen Vorschuss für die Reise bezahlt, den sie dann bei ihm abarbeiten muss. Zumal das Bundesgericht Frauen aus Entwicklungsländern (wie bereits dargelegt) ohnehin nur einen schwachen freien Willen attestiert, steht damit praktisch jeder Bordellbesitzer wieder mit einem Bein im Gefängnis. Die Folge: Jene, die etwas zu verlieren haben, ziehen sich zurück, Leute mit weniger Skrupeln springen in die Lücke. Und das Geschäft mit den Illegalen blüht wie nie zuvor

Das Plädoyer für die Tolerierung der Verbrechen an den Frauen ist ganz unbverblümt:

Unterwelt gehört zur Welt

Zur Männerwelt bestimmt.

Gewiss lässt sich nicht jedes Verbrechen auf die ökonomische Gewinnmaximierung reduzieren.

Oh, dämmert da etwa, dass die Befriedigung der Herrrenmenschenbedürfnisse nicht nur mit Markt zu tun hat, sondern dass dieser Markt die Herrenmenschenbedürfnisse voraussetzt, die er befreidigt, und der ohne diese seine Basis gar nicht existierte? Ohne Nachfrage der Kunden, die sich an der Erniedrigung der Frauen begeilen, gäbe es diesen Markt nicht. 

Leidenschaft, Gefühle, Moral, Sucht oder etwa altruistische Überlegungen können durchaus Beweggründe für ein Verbrechen sein.

„Altruistische Überlegungen“ als Beweggünde für das Verbrechen, das Zwangsprostitution heisst, sind etwas ganz Apartes, das er sich da ausgedacht hat zwecks Verhamrlosung der massenhaften Männerverbrechen an Frauen. Eine wahre Offenbarung der Herrenmenschen-Mentalität, die sich zu den Zuhälterverbrechen auch noch Motive wie edle Gefühle/Altruismus ausdenkt. Männerfantasieen müsste man haben...

Doch handelt es sich hier um individuelle Befindlichkeiten, auf die der Staat mit seinen Gesetzen kaum Einfluss nehmen kann. Moralische Prinzipien sind gut und notwendig. Es erscheint indessen nachgerade naiv, vom illegalen Markt mehr Tugendhaftigkeit zu erwarten als vom legalen.

Nein, von Sex-KZs ist keine Tugendhaftigkeit zu erwarten, ein Wort, das den Kunden ja im Maul zerfliessen muss. Die Frauen, die in den Bordellen der Welt eingesperrt sind wie in den Höllenlöchern der fernöstlichen Zwangsprostitution, wo sie an die Betten gefesselt werden, lassen sich nicht freiwillig einsperren. Dass es nur ganz wenige sein sollen, wie das Herren-Menschenmärchen der Schmuddelonkel meint, ist reine Zuhälterpropaganda. Vergleichbar dem moderaten Islam, der nur mit einer «winzigen Minderheit» von Terroristen operiert. Es geht auch bei den prostituierten Asylantinnen um das Thema des globalisierten Frauenhandels, denn woher kommen diese Frauen, die alle angeblich so freiwillig die «Freier» rund ums Asylzenter bedienen?

Statt die Moralkeule zu schwingen, würde man sich deshalb mit Vorteil an die wirtschaftlichen Regeln der Halb- und Unterwelt halten. Diese können wir zwar nicht ausser Kraft setzen, sehr wohl aber in vernünftige Bahnen lenken.

Die Vernunft der ganzen grunzenden Kundenrudel und der grinsenden Zuhälterbanden. Da heult der Männerstall der Weltwoche mit den Wölfen. Interessant, weil es immer Verbrechen gibt, soll man sie gleich legalisieren? Apropos Moral: Was mag sich ein Zuhälteranwalt wohl unter Moral vorstellen ausser dem geregelten Recht des Kunden auf weibliches Frischfleisch? Das nennt sich Deregulierung der Justiz.

Das Verbrechen wird sich nie ganz ausrotten lassen (die Vision von einer Gesellschaft ohne Kriminalität hat bis anhin lediglich totalitäre Systeme hervorgebracht, die das Verbrechen gewissermassen verstaatlicht haben). Unterwelt und Halbwelt gehören zur Gesellschaft, als ihr Spiegelbild, die Regeln des Zusammenlebens wirken sich bei ihnen genauso aus wie auf dem legalen Markt, sie handeln und optimieren nach denselben Prinzipien. Für Unterschiede sorgen vor allem die Rahmenbedingungen. Während der Staat den legalen Markt mit einer Fülle von Gesetzen reguliert, tangiert er den illegalen Markt nur mit seinen Verboten.

 (…) Auch die famosen Mafiaorganisationen im südlichen Italien waren in ihren Ursprüngen Selbsthilfeorganisationen, die nach ihren eigenen strengen Gesetzen das Volk vor Willkür schützten. Das organisierte Verbrechen ist letztlich nichts anderes als ein natürliches Regulativ, das immer dann zum Zuge kommt, wenn der Staat als Ordnungsmacht versagt oder seine Macht missbraucht.

Soweit die Kostproben der Herrenmenschenideologie der Weltwoche, dargestellt an den globalen Verbrechen gegen Frauen, die für den Männerstall der Weltwoche keine sind.
Die Ansichten des Antifeministenblatts zu den Huren der Herrenwelt entsprechen denen zu den Müttern, die nach der Scheidung keine Alimente mehr vom Mann beanspruchen dürfen, wie mir mal ein WW-Redaktor erklärte, weil immer die Frau an der Scheidung schuld sein soll,  auch wenn der Mann schon die nächste Freundin hat und sich um die Familie foutiert. Das darf die Ehefrau nicht mit der Scheidung quittieren, sonst muss sie das Kleinkind in die Krippe geben, um auf dem freien Arbeitsmarkt mit dem kinderfreien Mann  konkurrieren zu dürfen. Kinder seien ein Privileg, meinte der gute Mann, und was ein Privileg ist, dafür braucht man kein Geld. Die Frage, denn wovon lebt die Frau mit Kind, stellt sich für dieses Herrenhaus nicht. Ob der Mann auch für die Weltwoche gratis schreibt, weil es ein Privileg ist, für Köppel zu arbeiten, der seinerseits ein gewaltiger Frauenspezialist ist – einer, der weiss, dass Frauen das Verderben des Mannes sind und nur an sein Geld wollen?  Und dann wollen  sie auch noch Unterhalt nach der Scheidung! Dabei braucht der Mann doch sein Geld für dringende Ausgaben im Puff, denn dieses Herrenprivileg ist nicht gratis. Ob Köppel für die NR-Kandidatur auf Männer aus dem grossen Puffkundenkreis baut, die der Meinung sind, Kinder kosten nichts, auch Geld für Frauenhäuser ist überflüssig? Ich habe nichts gegen einen Asylkritiker Köppel im Nationalrat, der gegen Sommaruga argumentiert, denn die ist nicht nur für die Asylpolitik verheerend, sondern ist auch vor der aggressiven Antifeministenlobby eingeknickt, ist vor dieser Väterbande, die alle Rechte und keine Pflichten haben will, zu Boden gegangen – aber wenn Köppel bei den Wahlen scheitern sollte, was ich nicht mal hoffe, dann könnte er das dem Primitivsexismus seines Blattes zu verdanken haben. Warten wir’s ab.

Dass die Vorstellungen vom freien selbstregulierenden Markt in Sachen Frauenmarkt mit den linken Vorstellungen vom total liberalisierten Strafrecht – der totale Täterschutz als Recht des Stärkeren, der als Opfer der Gesellschaft zu behandeln ist – , harmonieren, das gehört zu den grenzüberschreitenden Eigentümlichkeiten der herrenmenschlichen Mentalitäten.
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17. August 15.  Heute erhält Milieuanwalt Landmann nochmal in 20minuten das Wort als S«Experte» zum Thema Asylpuff und wird etwas deutlicher, wenn er wiederholt:  
«Freier stammen teils aus der gleichen Unterkunft» – Ja, richtig, der Experte hat davon wie gesagt «schon gehört». 
Die Frage: Haben die Frauen eine Wahl? beantworten alle Schmuddelonkel sofort mit Ja.
Der Milieuanwalt fühlt sich allerdings bemüssigt, das noch etwas zu erläutern wie folgt:
Sie machen das, um zusätzliches Geld zu verdienen. Es handelt sich nicht um Notprostitution, denn in der Schweiz leiden Asylbewerber keine Not. Sicher haben die Frauen in den Heimen teils auch Freunde, die Druck auf sie ausüben. Schlepper verlangen normalerweise eine Vorauszahlung. Es gibt aber auch solche, die damit auch Schulden verbinden, sodass sie später Druck ausüben können. Manche Frauen stammen aber auch aus Gebieten, in denen sie bereits früher Billigsex angeboten haben. Ihnen ist es egal, dass sie das tun.

Also doch Notsituationen? Zuerst die Versicherung, dass die Frauen sich nicht in Notlagen befinden, dann aber doch die Zusatzerklärung, mit der er zugibt, dass in den Asylzentren Männer am Werke sind, die die Frauen zur Prostitution treiben, also Druck von Zuhältern oder wie meint der Herr? Was sollen das für «Freunde» sein, die Druck ausüben?! Was für eine herzige Bezeichnung für das Zuhältergesindel.

Druck allein ist nicht kriminell, Bürger können Druck auf Politiker ausüben, aber wie sieht denn der «Druck» von «Freunden», Männern, aus, die die Frauen in die Prostitution treiben? Das Verbrechen der Zwangsprostitution wird diskret verharmlost; die Zuhälter werden zu «Freunden». Ob die schon in den Herkunfstländern so «befreundet» mit den Frauen waren, dass sie sie weiterhin auf den Strich schicken können? Oder haben die sich erst im Asylzenter mit den Frauen befreundet? Selbstverständlich gehen fast alle männlichen Kommentatoren davon aus, dass die Prostitution im Asylheim freiwillig ist. Alle wollen wissen, dass die Frauen einfach leicht Geld verdienen können, niemand, kein einziger, fragt, woher denn die Kunden unter den Asylforderern das Geld für das Asylpufff haben, das die SchweizerInnen mit ihren Steuern sicherstellen. Das Wort Zwangsprostitution wird sorgfältig vermieden. So etwas möchte doch der Freund der «Freunde» gar nicht gehört haben. Der Milieuanwalt weiss natürlich ganz genau, woher die Kunden kommen. 

In den halblegalen Zonen sind es Querbeet-Kunden. Nicht jedoch in den Heimen. Dort sind es zum Teil Männer, die selbst Asylbewerber sind und manchmal sogar in der gleichen Unterkunft leben. Es gibt solche, die auf alle Arten Geld verdienen. Manche machen zum Beispiel mit Drogengeschäften so viel Geld, dass sie dann die Dienste der Asylbewerberinnen in Anspruch nehmen.

Der «Experte» will so wenig wie 20minuten wissen, woher die «Kunden», die selber Asylforderer sind, das Geld für das Asylpuff haben. Die Kundenkomplizen wollen nicht wissen, wer sie sind.

Wie kann man dem Einhalt gebieten?
    Für die Betreuer der Heime ist es nicht einfach, in diese Kreise Einblick zu bekommen. Sie hören vielleicht hier und da etwas, gehen sie der Sache nach, finden sie oft nichts. Die Frage ist auch, weshalb man speziell dieses Phänomen aufhalten soll. Es hat nichts Dramatisches an sich, wenn ein Asylbewerber ins Zimmer einer Asylsuchenden geht. Drogendelikte zum Beispiel sind teils viel schwerere Verbrechen.

Zwangsprostitution im Asylheim, unter „Druck“ von «Freunden» ist für den Zuhälteranwalt kein Verbrechen, das man unterbinden muss. Siehe Weltwoche. Nur ganz wenige Stimmen wenden sich gegen den Frauenverkauf:

Tanja B-G am 17.08.2015
Abschieben
    Sowas geht gar nicht! Wenn die abgeschoben werden, hat es sich mit der Prostitution in Asyheimen bald erledigt. Und zum anderen, ihre Partner ???? Ernsthaft, wahrscheinlich Schweizer? Haalllooooo!!! Wenn es der Partner ist, könnte er seine Freundin zu sich nehmen, so macht man es, wenn man einen Partner hat! Aber, da müsste der eine oder andere Herr Schweizer ja zugeben, dass er ein Freier ist . Ein Hoch auf die Schweiz!
Oder:
KREDIT am 17.08.2015
Geld
    Ist noch keiner auf die Idee gekommen, dass die Frauen das Geld/Kredit, das sie für die Reise/Schlepper ausgeben haben, zurückzahlen müssen?

Die sehr seltenen weiblichen Gegenstimmen zum allgemeinen Kundengebrunze gehen im Geheul der Wölfe unter:

M.W. am 17.08.2015
    Prostitution ist immer mit einem Zwang verbunden,  freiwillig macht das niemand. Und hat nichts mit Spass zu tun.

Da springen die Puffbrüder an, die keine Massnahmen gegen Zwangsprostitution dulden und ihre eigene freie Berufswahl nicht von Sexualsklaverei unterscheiden,  obwohl sie nicht für ihren Chef hinhalten müssen und nicht von jedem Strassenköter angesprungen werden, der Frauen demütigen will. Puff-Experten wissen, wozu Frauen gut sind.

Anonym am 17.08.2015
Prostitution Asylantinnen
    Ich kenne die Situation sehr gut! Den Frauen wird versprochen eine Arbeitsstelle als Haushälterinnen anzutreten und auf dem gefährlichen Weg nach Europa kommt dann aus das sie sich prostituieren sollen, um auch die Reise und Aufenthaltsbewilligungen zu bezahlen. Es werden leere Versprechungen gemacht und und und

Eine Kunigunde, die sich Illusionen über die Kunden macht, meint treuherzig:
 Kunigunde am 17.08.2015
    @ alle Antworten
    Danke für die vielen Antworten, aber sehnen sich Männer tatsächlich so wenig nach Nähe und Beziehung? Verlieben sich Männer denn gar nicht und suchen dadurch die Nähe zu einer Frau? Ist denn Sex für einen Mann nicht auch tausend Mal schöner wenn er sie liebt als wenn er sie nicht liebt oder lieben viele Männer ganz einfach gar nicht?

Wilhelm am 17.08.2015
@Kunigunde
    Nur der Erleichterung willen, brauchts nun einfach mal gar keine Liebe. Die Liebe macht das ganze nur unnötig kompliziert und später stehst vor einem Haufen Verpflichtungen, die man gar nie wollte…

Tja, Frauenbenutzung gegen Geld ist so einfach wie das schlicht strukturierte Kundenhirn.
Es geht auch anders:
ZSO am 17.08.2015
Kontrolle
    Also in der Stadt Luzern wird kontrolliert. Da geht niemand ohne Asylausweis in die Zentren. Ist mir unerklärlich, wie man dies einfach tolerieren kann und jeden rein-/rauslassen.
    
Ganz einfch, man will es nicht kontrollieren, Herrenmenschenrechte gehen vor.
Eine Frage, die hier wie gesagt niemand stellt: woher haben eigentlich die Kunden, die ja unter den Asylanten sein sollen, das Geld für das Asylpuff? Es ist hier immer nur vom Geld der Frauen die Rede, nicht von dem der Puffkunden, die noch im Asylheim das Puff finanzieren können.
Und da ist auch der wackere Kundenvertreter nicht weit, der weiss, dass mann dem Mann im Asylheim doch nicht das Recht auf sexuelle Frauenbenutzung streitig machen kann, denn von der und nicht von freiwilligen sexuellen Beziehungen ist hier die Rede wohlgemerkt, weshalb ein jeder Puffmensch die Prostitution als ganz normalen «Sex», den man doch nicht verbieten will, hinstellt. Die Verwandlung von Asylzentren in Puffs ist für die Puffköpfe ganz normal.

Bart wakker am 17.08.2015
Sexverbot
    …  Also müsste man Sex generell verbieten für Asylbewerber? Auch wenn sie einvernehmlich und unbezahlt ist? Oder nur für die Frauen da die schwanger werden können? Scheint unrealistisch.

Daher die scheinheilige Augenwischerei: Prostitutionsverbot gleich Sexverbot?! Kennt ein Stumpfkopf keine anderen Formen von Sex als Prostitution? Seit wann wären die verboten? Mit diesem «Recht auf Sex» will der Mann das Recht jeden Mannes auf sexuell jederzeit verfügbare Frauen klarstellen, grunz brunz. Da darf jeder zulangen, egal ob die Frau das freiwillig macht oder ob sie gezwungen wird, alles ist als „Sex“ zu akzeptieren, das ganze Rudel heult im Chor. Was für eine viehische Gesellschaft, für die auch die Zwangsprostitution im Asylheim ganz legal ist. Der Milieuanwalt streitet sie nicht mal ab, versteckt sie aber hinter Verharmlosungs-Vokabeln wie „Druck“ und «Freunde». Zuhälter sind wahrlich feine Freunde. Bei Verdacht auf solche Verbrechen muss natürlich strenger kontrolliert werden, aber ganau das wollen die Zuhälterkomplizen und Frauenbenutzer nicht. Und auch die linken Treuhänderinnen der Herrenbedürfnisse wollen es nicht.
Hier ist von bezahltem Sex die Rede, von Prostitution und nicht von sexuellen Beziehungen; das verniedlicht der Puffebruder zu freiwilligem Sex im gegenseitigem Einverständnis, was niemand verbietet. Also kann man die Asylzentren in Puffs verwandeln? Und die Frauen beim Arbeitsamt gleich als Prostituierte vermittlen? Beruf wie andere auch? Oder wie meinen die Bumsköpfe? Der Mann macht aus der Prostitution normalen «Sex», den niemand verbietet.

Was ist eigentlich mit Asylantinnen, die nicht prostituiert sind und nicht in einem  Asylpuff umgeben von schmierigen Kunden und Zuhältern leben wollen? Spricht hier der Schweizer Puffkundenvertreter? Es gibt zahlreiche Stumpfköpfe, für die ist auch die Strafbarkeit von Vergewaltigung «Sexverbot». Es sind dieselben Männer, für die auch die Zwangsheirat kein Problem ist, so wenig wie der Frauenverkauf der IS-Bestien. 

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