KIRCHENRECHT FÜR FRAUEN- HERRENRECHT FÜR MÄNNER

Posted on Juni 24, 2015

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Patriarchale Konkurrenz

Alle zivilisierten Länder haben eine niedrigere Geburtenrate als die Länder der barbarischen Machokulturen und ihren weiblichen Sexualsklavinnen.

In Deutschland sind es «Demografen», die die niedrige Geburtenrate in Europa beklagen und gegen die moslemischen Vermehrungsgewohnheiten aufrechnen, wobei sie sich nicht etwa im Sinne des Club of Rome oder der Schweizer Ecopop-Inititative für Förderung einer freiwilligen Geburten-Kontrolle weltweit aussprechen, sondern die moslemische Massen-vermehrung aufgrund sexueller Versklavung als den absoluten Masstab nehmen, an dem sich die europäische Geburtenrate zu messen habe, gewissermassen als einer Orientierungsgrösse; eine unerhörte Anmassung der „Experten“ gegenüber den Frauen, die nach den Hirnergüssen dieser Männer mit den Moslem-Frauen um die Wette gebären sollen. Da wird unverhohlen wieder das kirchliche totale Abtreibungsverbot angepeilt – siehe Mixa und Liminski im Deutschlandfunk, wo die Herren laut darüber nachdachten, dass mann mal wieder über das Abtreibungsgesetz «nachdenken» müsse. Wer bitte?! Wieviele seiner zehn Kinder hat das Familienoberhaupt Jürgen Liminski (opus dei) wohl selber bekommen?… Das Gesetz, über das die Herren nachdenken, ist – wie die völkischen Gesetze der Nazis – nur noch unter Diktaturen und nachfolgender Kirchenherrschaft durchsetzbar, wie in Lateinamerika.

Selbst in Ländern wie Irland und Polen wird das Kirchenrecht als Grundlage der staatlichen Gesetzgebung heftig angefochten. Was deutsche Kirchen-Männer-AnhängerInnen nicht daran hindert, es dem demokratischen Recht vorzuziehen. In lausiger Logik wird dabei das Nazigesetz (Zwangsmutterschaft für deutsche Frauen, Abtreibungszwang für Jüdinnen usw.) als «Argument» gegen die Demokratie ins Feld geführt, intellektuell korrupt wie nur die Kirchenmännermoral, die konsequent auch die Verhütung verbietet und sich damit auf der Stufe des Gewaltvermehrungsrechts des Islam bewegt. Vermehrungsreligionen in Konkurrenz. Sollen die Frauen im Westen vielleicht mit den Machokulturen konkurrieren?

Oder wie stellen sich die Herren das eigentlich vor, dass die deutschen Frauen dazu gebracht werden könnten, das angebliche Geburtendefizit aufzufüllen mit Geburten wider Willen? Statt mit Beschränkung der illegalen Zuwanderung zu beginnen, will mann die Frauen für die Gewalt- Vermehrung der Machokulturen haftbar machen. Die Frauen sollen, wie üblich nach den grossen Events der grossen Männergeschichte, die Folgen ausbaden, die der Eurabia-Deal, ein Männerwerk, ihnen eingebrockt hat.

Antifeministen wie der Islamkritiker „Fjordman“  erblicken gar in den Frauenrechten den Untergang des Abendlandes. Ach woher kennen wir das denn, hurrah hurrah das Mittelalter ist wieder da. Das Gefäss der Sünde  sehe sich vor vor diesen Obskurantisten, die sich für Aufklärer halten.     

Welche weiblichen Gegnerinnen des islamischen Männergewaltrechts lassen sich wohl noch von  deutschen Dumpfköpfen bevormunden und dem Kirchenmännerrecht unterwerfen, das die Abtreibung als M o r d erklärt und die Gesetzgebung entsprechend manipuliert.     

Der schwarze Fundiblock (90% gegen Frauenrechte wutschnaubende Männer) in den konservativen Foren tendiert zum Gebärzwangsgesetz wie im NS-Staat, im Konsens mit der katholischen Kirche.

Auch kirchenmännerfromme Frauen warten mit Argumenten auf wie «Ich hätte niemals abgetrieben». Müssen sie auch nicht, kein liberales Gesetz zwingt sie dazu. Was ist das für eine masslose Anmassung, die auch andern per Strafrecht aufzwingen will, was frau nur für sich entscheiden kann. Da kann ebensogut jemand sagen: «Ich würde mich nie scheiden lassen», und die Scheidung als Schwerverbrechen zu bezeichnen. Die mittelalterliche Mentalität, welche die Abtreibung im Sinne der Moraltheologie klerikaler Kinderfreunde als Mord verteufelt, gar als Holocaust, verschwindet genau so wenig wie die der Nazis. Sie nimmt nur andere Namen an. Z.B. heisst es nun «Menschenrechte» für den Embryo; eine moraltheologische Setzung, die nur mit organisatorischer Männerübermacht wie dem Propagandaapparat der Kirche als «Recht» durchgesetzt werden kann. Und mit rechten Diktatoren und und linken «Revolutionären». Von Ceaucescu bis Ortega. Abtreibung als Mord, gar Massenmord zu verteufeln, ist eine bösartige Frauendämonsierung, mit der gewisse deutsche Herrenmenschen von den Massenmördern ihrer Geschichte scheint›s ablenken wollen. Ganz abgesehen davon, dass der monströse Shoah-Vergleich (Wojtyla &Co) eine Rohheit gegenüber den jüdischen Opfern des SS-Staats ist. (Israel hat übrigens ein liberales Abtreibungsgesetz. Die deutschen Besserwisser würden zu gerne den Israelis Kirchenrecht vorschreiben.)

Diese Herrenrechtslogik findet sich auch bei deutschen konservativen Islamgegnern, die den Gewaltcharakter des Islam zwar kennen, aber nicht als Rohpatriarchat, als nacktes Männergewaltrecht begreifen, und die Gewalt gegen Frauen, die im Abtreibungsverbot nach katholisch-völkischer Couleur sich niederschlägt, in keiner Weise beanstanden. Wenn z.B. Michael Mannheimer, der ansonsten gute Aufklärung zum Islam bietet, die Reform des alten unseligen Paragraphen 218, die von der Frauenbewegung gegen den erbitterten Widerstand der mächtigen Kirche erkämpft wurde, aus bevölkerungspolitischen Gründen beanstandet (wieviele Kinder «fehlen» ihm, oder anders gesagt: wieviele nicht gewollte Kinder will der Herr den deutschen Frauen per Gebärzwangsgesetz zumuten, also den Frauen, die nicht soviele gebären wollen wie sie sollen?!), dann haben wir es mit einer Patriarchatsvariante zu tun, die das islamische Männergewaltrecht der Frauenentrechtung mit einer deutschen Variante des Herrenrechts gegen Frauen kontert, d.h. Teufel mit Beelzbub austreiben will. Nun, nicht alle Frauen lassen sich mit Hexenhammermethoden belehren, wieviele Kinder sie zu gebären haben.

Der alte 218 war ein totales Abtreibungsverbot, wie unter den Nazis, nur die Todesstrafe fiel weg. Bis auf weiteres, der Islam kann da Abhilfe schaffen.

Eine rigide Reduzierung der Zuwanderung auf die Qualifizierten, die es ja gibt, wäre ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, sowie eine familiengerechte Politik, zu der die rechten Frauenrechtsverächter sich ebenso unwillig zeigen wie linke Mütterverächter, diese ignoranten Idioten und Pufflegalisierer, die die Mutter-Kind-Bindung mit Füssen treten, Hausfrauenarbeit nicht als Arbeit (!) anerkennen, aber Prostitution als «Lohnarbeit» legalisieren.

Das hat nichts mit dem zu tun, was linke Antifeministen und Männer-rechtler wie der wehleidige Walter Hollstein sich unter Feminismus vorstellen, mit dem mann die linke Genderideologie meint (und die für männerfeindlich hält, haha, nichts ist männerfrommer als die Behauptung, die Geschlechter seien gleich), und auch nicht mit dem, was rechte Frauenhasser darunter verstehen, die die Frauen zu gern zur Treue gegenüber untreuen Männern verpflichten möchten (Scheidungsverbot gefällig?), und mit dem neuen Vater(sorge)recht nach der Scheidung auftrumpfen. Dass sich die Liebe zu den Kindern nicht mit dem Gebärzwangsgesetz erzwingen lässt, interessiert diese Leute nicht, es geht ihnen auch um niemandes individuelles «Personrecht», – das der Frau wohl zuallerletzt, sondern allein um die Vermehrungsraten.

Die monotheistischen Vermehrungsreligionen wissen das.

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In der Schweiz, die eines der liberalsten Abtreibungsgesetze hat, da die StimmbürgerInnen nicht wie in Deutschland die Abgeordneten beim Abtreibungs-Hearing 1975 vor der Bischofskonferenz auf Knien rutschen, gibt es eine relativ geringe Zahl von Abtreibungen. Allein die letzte Abstimmung zur Finanzierung der Schwangerschaftsabbrüche fiel mit hoher Mehrheit gegen die Kirchenlobby aus, was einen gewissen deutschen Dünkeltyp nicht hindert, die direkte Demokratie über wahre Werte belehren zu wollen, über das Gottesgeschenk, das die Klerikalmoral der wahren frauenlosen Kinderfreunde für die Frauen darstellt. Die offiziell kinderlosen Kleriker sind bekanntlich die berufensten Autoritäten, die das hohe Gut des auch ungewollten Kinderreichtums zu definieren wissen.

Irland verwehrt Vergewaltigungsopfern Abtreibung

Nicht nur in Irland, dem Land der Katholische Kinderfreunde der besonderen Art, stossen die Partriarchalmoralunholde auf Widerstand, wie dieser jüngste Fall der Vergewaltigung einer Vergewaltigten zeigt, der die Abtreibung gegen ihren Willen verweigert wurde.

Abtreibung in Irland: «Fötus vor Frau»

Auch in Polen wehren sich Frauen seit der Verschlimmerung der Abtreibungs-Gesetze unter dem Polenpapst gegen die Kirchenmännermoral.

Frauen-Initiative für Polinnen

  • NZZ 24.6.15 Polen hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas; Schwangerschaftsabbrüche sind nur in Ausnahmen legal möglich. Eine Initiative will nun Frauen die medikamentöse Abtreibung erleichtern.
  • Seit 1993 herrschen im stark katholisch geprägten Polen strenge Abtreibungsgesetze; mit denen aus Irland, Malta, Liechtenstein und Andorra zählen sie zu den striktesten Europas. Vorsichtige Uno-Schätzungen aus dem Jahr 1996 gingen damals von etwa 50’000 illegalen Schwangerschaftsabbrüchen jährlich aus. Zahlreiche Polinnen fahren heute ins Ausland, um ihre Schwangerschaft vorzeitig zu beenden.
  • Die niederländische Organisation Women on Waves will nun Polinnen den Zugang zur medizinischen Abtreibung erleichtern. Gemeinsam mit mehreren anderen Frauenrechtsgruppen will Women on Waves am Samstag erstmals eine Drohne mit Abtreibungspillen nach Polen schicken. Die Drohne soll in Frankfurt an der Oder starten und dann Kurs auf Słubice nehmen, wie Women on Waves in einer Mitteilung schreibt. An der Initiative ist unter anderem auch Ciocia Basia beteiligt, eine Berliner Gruppe, die sich für das Recht auf Abtreibung für Polinnen einsetzt.
  • Women on Waves schreibt unter Berufung auf Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass 2004 in vielen Ländern Osteuropas jeweils etwa 44 von 1000 Frauen abgetrieben hätten. Offenbar ist es aber grundsätzlich schwierig, valide Daten zu erhalten: So schrieb die WHO, dass die Angaben vieler Länder unzuverlässig seien. Westeuropäische Länder verzeichnen dagegen weltweit die wenigsten Abtreibungen: So hatten 2014 in der Schweiz 6 von 1000 Frauen zwischen 15 und 44 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch.

Abtreibung: Schwierige Kompromisssuche in Liechtenstein

  • Liechtenstein nimmt einen neuen Anlauf zur Lösung der Abtreibungsfrage. Für die Frauen soll die Kriminalisierung bei einem Schwangerschaftsabbruch aufgehoben werden. Grundsätzlich aber bleibt eine Abtreibung im Inland strafbar.

 

http://www.nzz.ch/panorama/chile-will-bedingte-abtreibung-zulassen-1.18457747

Während in Lateinamerika und in den katholischen Ländern wie Irland, Polen oder Malta Frauenorganisationen und Ärztinnen, die wissen, wovon sie reden und worüber die kath. Kirchenmänner nicht mitreden können, für das Frauenrecht auf legale Abtreibung eintreten, wollen die deutschen Herrenrechtler das seit 1975 reformierte Gesetz wieder verschärfen. Es gibt in konservativen dt. Blogs Dumpfköpfe, die sich offen für argentinische Rechts-verhältnisse aussprechen. Der Islam wird alle ihre Herrenmenschenträume erfüllen.

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