Petition für das Verbot der Prostitution

Posted on Juni 11, 2015

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Solwodi An die Bundesregierung von

Deutschland:

Der Kauf sexueller Dienstleistungen in Deutschland muss gesetzlich verboten werden

Stop Sexkauf

Mach den Schluss-STRICH! Keine Frauensklaverei in Deutschland!

Prostitution ist seit über zehn Jahren in Deutschland ein Beruf wie jeder andere.

Die Bilanz – dramatisch
Die Lebensbedingungen von Frauen in der Prostitution – schlimmer denn je.
Der Handel mit Frauen in die Zwangsprostitution – dramatisch gestiegen.
Deutschland – ein Zentrum dieses Handels.

Die Verlierer – die Frauen in der Prostitution
Die meisten
– arbeiten ohne Vertrag, ohne jegliche Sicherheit
– werden ausgebeutet, arbeiten unter Druck oder Zwang
– trinken Alkohol oder nehmen Drogen bei ihrer Tätigkeit
– leiden unter posttraumatischen Belastungsstörungen, wie bei Folteropfern
– würden aussteigen. Wenn sie könnten.

Die Gewinner – Sexkäufer, Zuhälter, Bordellbetreiber, Menschenhändler, die organisierte Kriminalität

Prostitution
– fördert Menschenhandel,
– ist ein Angriff auf die Menschenrechte,
– verletzt die Würde der Frau,
– verhindert Gleichberechtigung,
– fördert Rassismus, verstärkt Armut,
– ist eine Quelle der Gewalt.

Handeln Sie! Stimmen Sie für ein Europa ohne Prostitution!
Unterschreiben Sie hier für ein Verbot von Sexkauf, gegen den Handel mit Frauen als Ware und damit für ein gleichberechtigtes Miteinander von Mann und Frau. Andere Länder in Europa sind diesen Weg gegangen oder gehen ihn jetzt: Schweden, Norwegen, Irland, Frankreich …

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation SOLWODI hilft Opfern von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsheirat und engagiert sich politisch für die Rechte von Menschenhandelsopfern und Frauen in der Prostitution.

 Die bei der Aktion „Mach den Schluss-STRICH!“ gesammelten Unterschriften wird SOLWODI der Bundesregierung überreichen.

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Sexkauf bestrafen, Prostitution abbauen!

Dr. Ingeborg Kraus Deutschland

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, sehr geehrter Herr Minister Heiko Maas, sehr geehrte Frau Ministerin Manuela Schwesig,

wir fordern Sie auf:

1. eine rechtliche Grundlage für ein Sexkaufverbot zu schaffen, um die Benutzung von Frauen als sexuelle Ware zu beenden.

2. das Prostitutionsgesetz neu zu verhandeln unter Beteiligung von ExpertInnen, die nicht zu den ProfiteurInnen des „Systems Prostitution“ gehören.

3. die Förderung des Ausstiegs aus der Prostitution rechtlich zu verankern.

4. dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung die überfällige Ratifizierung der Konvention der Vereinten Nationen von 1949 vornimmt, die erklärt, dass „Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels zum Zwecke der Prostitution mit der Würde und dem Wert der menschlichen Person unvereinbar sind und das Wohl des Einzelnen, der Familie und der Gemeinschaft gefährden“.

Warum Sie diese Petition unbedingt unterstützen sollten:

Prostitution verletzt die Menschenwürde der Frau, sie demütigt und entwertet sie. Frauen werden in der Prostitution schwer traumatisiert und gesundheitlich geschädigt, oft lebenslang, auch wenn sie sich „freiwillig“ für die Prostitution entschieden haben.

Das Prostitutionsgesetz von 2002 lässt das zu und fördert es!

Es widerspricht der in Deutschland gesetzlich verankerten Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Deutschland ist durch dieses Gesetz zum Bordell Europas geworden, zum beliebten Ziel- und Transitland für Drogen- und Menschenhändler. Der Sextourismus boomt, die Sexindustrie macht Milliardengewinne.

Auch der neue Gesetzentwurf ist ein Freibrief für alle ZuhälterInnen, BordellbetreiberInnen und für die internationale organisierte Kriminalität. Frauen in der Prostitution können weiterhin legal ausgebeutet werden.

Weltweite Unterstützung:

Auf der ganzen Welt bemühen sich Regierungen und Initiativen um eine Beendigung der Prostitution durch ein Sexkaufverbot nach dem schwedischen Beispiel.

Das Europäische Parlament hat mehrheitlich anerkannt, dass Prostitution gegen die Menschenwürde und Menschenrechte verstößt und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union widerspricht.

Anlässlich einer Tagung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York forderten in diesem Jahr über 130 Organisationen Bundeskanzlerin Merkel in einem Offenen Brief vom 23. März 2015 auf, endlich die längst überfällige UN-Erklärung zu unterzeichnen, die „Konvention zur Unterbindung des Menschenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer“ (s.o.). Die Organisationen weisen in ihrem Brief auf Deutschlands Vorbildfunktion hin und fordern ein Sexkaufverbot nach dem schwedischen Modell als wirksamstes Mittel zur Prävention im Kampf gegen Frauenhandel.

Die UNO ist 1945 vor dem Hintergrund der Greueltaten des deutschen Nationalsozialismus und seiner Anhänger und Anhängerinnen entstanden. Doch ausgerechnet Deutschland hat bis heute – 70 Jahre nach Kriegsende – immer noch nicht wesentliche UN-Abkommen unterzeichnet, die die Würde und den Schutz von Menschen bekunden.

Artikel 5 der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen lautet: „Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.“ Genau das jedoch geschieht völlig legal tagtäglich Tausenden von Frauen in der deutschen Prostitution.

Diese Petition wird vom Bündnis „Stop Sexkauf getragen:

EMMA, Solwodi, TERRE DES FEMMES, Karlsruher Appell, BI-gegen-Bordell Marburg, Kofra e.V., Karo e.V., „SCIENTISTS FOR A WORLD WITHOUT PROSTITUTION“, abolition 2014, Zero Macho Deutschland, SPACE international, Inga e.V., Feministische Partei, Ladies Team, Die Störenfriedas,….

Unterschreiben

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Zur Aufwertung der Prostitution als „Beruf wie andere auch“ bzw. zur marxistischen Verharmlosung der Sexualsklaverei und der sexuellen Erniedrigung als „Lohnarbeit“:

https://widerworte.wordpress.com/2013/08/13/hurenaufwertung-und-hausfrauenabwertung/

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