Die Religion, die ihre Kritiker mit Tod bedroht

Posted on Juni 2, 2015

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Raif Badawi: Weil ich sage was ich denke

Badawi Titel

http://letnapark-prager-kleine-seiten.com/raif-bawadi.html

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Wer alles fehlte bei der Demo für Raif Badawi  (Quelle: PI) :

http://nicolaus-fest.de/oblomow-und-der-geist-des-buergertums/

  • Vor der saudi-arabischen Botschaft in Berlin eine Demonstration für den Blogger Raif Badawi, dem Opfer des saudischen Rechtsterrorismus: Das Urteil für seinen Mut zur Meinungsäußerung lautete auf 1000 Peitschenhiebe, € 200.000 Geldbuße, 10 Jahre Haft, danach 10 Jahre Ausreiseverbot, wodurch er auch nach Haftverbüßung seine in Kanada lebende Frau und Kinder nicht besuchen kann. Aufgerufen über mehrere Tage hatte Amnesty International, gekommen waren ungefähr 80 bis 100 Leute, davon dreißig Aktivisten des Veranstalters. Zugegen war auch die Frau des Verurteilten, eine kleine, energetische, beherrschte Person, deren Stimme allein verriet, was sie seit Monaten durchmacht. Auffällig war, wer alles fehlte:
  • Zunächst Justizminister Heiko Maas, der nach islamischen Anschlägen auf Karikaturisten zwar gern Moscheen besucht, für die Verteidigung der Meinungsfreiheit aber nicht mal einen seiner Staatssekretäre schicken kann; dann auch alle Politiker von GRÜNEN, Linke, SPD, also all die Großsprecher, die sonst bei jeder Gelegenheit Engagement und Toleranz einfordern. Natürlich abwesend waren auch die Vertreter der Muslim-Verbände, denen westliche Werte wie Religions- und Meinungsfreiheit immer nur dann wichtig sind, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen. Nicht gekommen waren auch alle sonstigen Protagonisten der freiheitlichen Verlogenheit:
  • Die Theaterintendanten, Schauspieler, Übersetzer, Schriftsteller, Künstler, Galeristen, Musiker, also all jene, die immer behaupten, wie wichtig die Freiheit für ihr berufliches Schaffen sei. Und so fehlten auch die Verleger und Journalisten, die zwar beständig „Je suis Charlie“ für sich in Anspruch nehmen, aber eben nicht Raif Badawi sind. Keiner der großen und kleinen Verlage, kein Parlamentsbüro der auswärtigen Zeitungen und Nachrichtenmagazine ist mehr als 1500 m von der saudischen Botschaft entfernt, aber für viele Journalisten ist eine solche Wegstrecke offensichtlich schon gedanklich nicht zu bewältigen. Während jede Eröffnung eines Apple-Stores, einer belanglosen Ausstellung in einer umgebauten Kirche und einer Veranstaltung der Fashion Week leichthin 1000 oder mehr Menschen versammelt, während jedes größere Sportereignis oder der European Song Contest mit großen Reporterteams besetzt wird, ist in einem Fall eklatanter Menschenrechtsverletzung schon der allerkleinste Aufwand zu viel. (Volltext)

Es ist neben dem hier beschriebenen Desinteresse m.E. auch noch das explizite Interesse des islamophilen Lagers am Lohn der Kollaboration. Diese „Künstler und Intellektuellen“, islamophilen Politiker und Kirchenmenschen wissen gut, wozu sie so dröhnend schweigen. Man muss ja von den Sympathisanten der islamischen Barbarei gar nicht erst erwarten, dass sie für die Kritiker Partei ergreifen. Sie sind auf der anderen Seite, nicht nur desinteressiert, sondern pro-islamisch engagiert.

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Der Wächterrat im Westen gegen Islamkritik

Komplizen des Kritikverbots des Koran

Während in islamischen Ländern Dissidenten und Korankritiker mit dem Tod bedroht und ausgepeitscht werden, wie der saudi-arabische  Blogger Raif Badawi, profilieren sich im offiziell islamophilen Europa Denunziantentypen aus dem linken Lager der Islamlobby als scharfe Wachhunde der Religionspolizei mit Anzeigen gegen Islamkritiker. Noch werden die Dissidenten in Europa nicht ausgepeitscht, aber die Menschenschlächter sind auf sie angesetzt, wie die Killer von Paris auf die Karikaturisten von Charlie Hebdo, die sich ebenfalls auf den Koran beriefen, den Andreas Thiel nicht kritisieren darf, wenn es nach der linken Islamlobby geht, nach Schawinski und seinem Claqueur Wermuth.

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Aus der Weltwoche v. 28.Mai 2015

  • Vor zwei Wochen veröffentlichte die Weltwoche ein Portrait von Rechtsanwalt David Gibor, dessen Spezialität es ist, jeden zu verklagen, der sich vermeintlich diskriminierend äussert. So hat er bereits den Komiker Massimo Rocchi oder die SVP für ihr «Schlitzer-Inserat» angezeigt. Was Gibor unserem Reporter damals verschwiegen hat: auch gegen den Satiriker Andreas Thiel hat er eine Strafanzeige eingereicht. Thiel habe mit seinem kritischen Artikel über den Koran in der Weltwoche «eine mehrfache Rassendikrimierung» begangen, heisst es in der Strafanzeige, die beim Zürcher Staatsanwalt Jürg Boll liegt. Gibor hat die Anzeige im Auftrag von Kahraman Tunaboylu, Präsident der Türkischen gemeinschaft Schweiz, Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer organisationen Schweiz, und des mittlerweile verstorbenen Präsidenten der Föderation Islamischer Organisationen Schweiz, Hisham Maizar (siehe Nachruf) eingereicht. Die Kläger finden offensichtlich, das Zitieren jener Koranstellen, auf die sich Islamisten bei ihren barbarischen Terrorakten beziehen, sei unter Strafe zu stellen.

In der Schweiz, wo die Religion eine Rasse ist, fungieren diese Organisationen als Wächterrat, der im Sinne der Strafandrohungen des Koran gegen Islamkritik sowie der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus als verlängertem Arm der OIC die öffentliche Meinung überwacht und sanktioniert. Wir sind nicht mal gespannt, wie der Staatsanwalt reagiert, ob er auf das Ansinnen des islamischen Wächterrats eingeht oder es noch für einmal bleiben lässt – die Mordaufrufe des Koran sind hier legal, sie werden auf öffentlichen Plätzen straflos verteilt, ein jeder, der einen Islamkritiker killen will, kann sich auf die frommen Anleitungen dazu berufen. Nicht die Killeraufrufe, sondern deren Kritik ist strafbedroht. Die Kollaboration mit der Dschihadreligion findet offen statt. In der Schweiz würde Badawi noch nicht mal ausgepeitscht, er würde nur seinen Killern, so es sie gelüstete, ungeschützt ausgeliefert. Die Karikaturen von Charlie Hebdo wären in der Schweiz von vornherein verboten worden.

Der korangerechte strafrechtlich geschützte Meinungsterror der Islamlobby ist auch ohne Verurteilung in diesem Fall als wirksame Einschüchterungsmethode erfolgreich. Allein die Anzeigenmanie von Anwälten mit dieser charakterlich speziellen Qualifikation reicht aus, um Kritiker mundtot zu machen, die weder die Mittel noch die Methoden haben, über die der Denunziantenpool verfügt.

https://widerworte.wordpress.com/2015/02/12/achtung-die-religionspolizei-ist-unterwegs/

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