Die Unterwerfungskultur entlässt ihre Schüler

Posted on Mai 20, 2015

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Wenn der deutsche Weltgeist wieder zu sich kommt

Heute morgen gab es im Deutschlandfunk mal wieder eine Sendung über den Umgang mit Problemschülern, sprich Rüpeln und Rohlingen aus den zugewanderten Machokulturen, an den deutschen Schulen. Vorgestellt wurde in volkspädagogischer Absicht eine Gruppe geistig mittel bis schwer behinderter Lehrer, die sich von einem Coach erklären liessen, wie sie mit den Anpöblern und Flegeln (hey Alter, leck mich usw.) umgehen sollten. Sprecherin war eine Säuseltante mit lieblich hauchzartem Stimmchen, die wirkte, als wickle sie gerade einen Säugling oder erzähle im Kindergarten, wie man mit dem Sexköfferchen umgeht, oder aber – was die holde Weiblichkeit dieses Genres auch gern dem gewaltträchtigen Geschlecht an säuglingspflegeartigen Diensten zukommen lässt – massiere gerade einem Kunden den Bauch. Der Coach spielte die Rüpel, um den geistig mittel bis schwer behinderten Lehrern zu vermitteln, dass sie zuviel mit den Rüpeln redeten, sie sollten nicht labern (richtig) sondern «Grenzen setzen». Hörte sich gut an, aber bitte wie, wenn die Lehrer keinen Begriff mehr von ihren Rechten haben und die Unterwerfung unter den Gewaltkult für «Respekt» halten.

In der Tat hatten die geistig links stark behinderte Lehrerschaft gelernt, die Schüler auf alle Fälle zu „respektieren“. Das Wort „Respekt“, das im Zusammenhang mit dem Rüpelverhalten fiel, meinte nicht etwa Respekt vor den LehrerInnen, sondern Respekt vor den Rüpeln mit den Rohlingsallüren aus den zugewanderten Machokulturen. Eine der stramm links gedrillten Lehrerinnen, selber mit Machokulturakzent, meinte, die „Problem“-Schüler hätten sicher zu Hause «Probleme», «vielleicht ein Todesfall».

Bei jedem Rohlingsexzess in den Schulen gegen deutsche Lehrer sollen die sich gefälligst einen Todesfall daheim im Machomilieu vorstellen. Was für einen denn? Vielleicht einen Ehrenmord? Der kitschtriefende Vorschlag, der im sentimentalen deutschen Gemüt rumrührt, war in diesem Fall nicht mal ein Zeichen schwerer geistiger Behinderung, sondern das hatte Methode. Die deutschen Lehrer wurden und werden halt für den Kult der Gewalt gedrillt, die ihnen mit den Pascha-Allüren aus den Machokulturen entgegenquillt, und der sie mit «Respekt» zu begegnen haben, ohne ihre Quelle hinterfragen zu dürfen. Der Einfall mit dem möglichen «Todesfall», an den die Lehrer im Fall von Bepöbelung aus der Fremdkultur denken sollen, hat’s echt in sich. Das Ergebnis des deutschen Unterwerfungsprogramms kann nur als gelungen bezeichnet werden.

Die Sendung (leider nicht online bis jetzt, auch nicht aus dem DLF-Programm ersichtlich) von hoher satirischer Qualität, wenn auch oder gerade weil völlig ernst gemeint, hat den deutschen Geisteszustand im fortgeschrittenen Verblödungsstadium mal wieder vorgeführt. Höhepunkt in dieser Schwachsinnsorgie war der zaghaft vorgetragene Satz einer der schwer behinderten Lehrerinnen: wenn sie so etwas höre (wie die dort zitierten und vom Coach vorgespielten Rüpeleien der aufsässigen Jungmachos), dann möchte sie ….(Pause, ihr stockte wohl der Atem ob der Kühnheit des Gedankens) …“schimpfen“. Du liebe Güte! Hört sich an wie: «Man müsste mal den Salafisten verbieten, Menschen zu  töten; wenn mich einer köpfen will, dann schimpfe ich mit ihm, Papa.»

Die Infantilisierung der Gesellschaft ist schon weit fortgeschritte, bis über den point of no return.

Dazu fällt mir wieder der Satz aus den Webern von Hauptmann ein, wo der alte Weber sagt (aus dem Kopf zitiert): «Man müsst es amal dem Könige sagen wie’s uns hier aso gehn tut»

Die LehrerInnen, die das Problem weder benennen dürfen noch können, wenden sich ganz vertrauensvoll an einen Coach. Und dann wählen sie wieder rot oder grün und motivieren ihre Schüler zur Antifademo,  um den Anfängen zu wehren… 

Der Untertanengeist an sich ist zu sich gekommen.

 

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