Kalte Heimat und eiskalte Linke

Posted on Mai 11, 2015

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Kalte Heimat

Es war George Orwell, der m.W. als erster europäischer Intellektueller diese Vertreibungen der Deutschen aus dem Osten als Kriegsverbrechen bezeichnete. Verbrechen, zu denen die deutschen linken Intellektuellen schwiegen oder sie beschönigten und relativierten mit den Verbrechen des Nationalsozialisten.

«Am 29. Mai 1999 bekannte Bundesinnenminister Otto Schily auf einer Veranstaltung des Bundes der Vertriebenen (BdV):

  • «Die politische Linke hat in der Vergangenheit, das lässt sich leider nicht bestreiten, zeitweise über die Vertreibungsverbrechen, über das millionenfache Leid, das den Vertriebenen zugefügt wurde, hinweggesehen, sei es aus Desinteresse, sei es aus Ängstlichkeit vor dem Vorwurf, sei es aus Ängstlichkeit vor dem Vorwurf, als Revanchist gescholten zu werden, oder sei es in dem Irrglauben, durch Verschweigen und Verdrängen eher den Weg zu einem Ausgleich mit unseren Nachbarn im Osten zu erreichen. Dieses Verhalten war Ausdruck von Mutlosigkeit und Zaghaftigkeit.»

Mit diesem Zitat beginnt das Buch von Andreas Kossert über die Vertreibungsgeschichte: «Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945».

Es trifft zwar zu, wie Schily sagt, dass die politische Linke über die Vertreibungsverbrechen hinweggesehen hat, und zwar nicht nur zeitweise, sondern dauerhaft und diskriminierend für die Vertreibungsopfer, aber dass dieses (politisch programmierte) Verhalten nur «Ausdruck von Mutlosigkeit und Zaghaftigkeit» gewesen sein soll, was allein noch nicht unmenschlich wäre, das ist gelinde gesagt eine zaghafte Beschönigung dieses inhumanen Verhaltens. Das ist viel mehr als zaghaft, das ist ideologisch verbohrt wie diese linken Besserwisser nun mal sind, die sich heute als nachträglicher Widerstand aufspielen und mit dem Islamofaschismus verbündet sind. Die sind nicht zaghaft, die sind skrupellos.

In der Verleumdung und Kriminalisierung der Vertriebenen sind die alles andere als mutlos. Das war nicht Ängstlichkeit, das war ein knallhartes ideologisches Programm. Von Humanität keine Spur beim Revoluzzer-Gesindel, das im Stil der SA gegen die „Spiesser“ mobil machte, die angeblich allesamt Nazis waren, ohne Ansehen der Person. Ich bin selber keine Vertriebene, aber ich erinnere mich gut an die Zeit in Deutschland, als das blosse Wort Vertriebenenverbände ein hämisches Grinsen der linken deutschen Bessermenschen hervorrief, das war ein Unwort.

Die Stumpfheit und die Rohheit, die in dieser Bessermenschenmoral zum Ausdruck kam, entsprach der Ideologie des Kollektivdenkens, mit dem jedes Interesse für die individuellen Schicksale überwalzt wurde.

Es waren die pubertären Figuren der linken Grossschnauzenszene, die sich im Besitz des «richtigen Bewusstseins» wähnten; als Marxianer dachten sie in Klassenbegriffen, individuelle Psychologie galt als «bürgerlich reaktionär». Die Herkunftskultur der Migranten aus dem Moslemländern ist den Linken allerdings heilig, denn die Barbarei ist ja nicht „bürgerlich“.

Kurzum, die Vertriebenen hatten nicht das «richtige Bewusstsein» der linken Besserwisser,  für das keine Nationalitäten zählten und die kulturellen Bindungen an Heimat und Herkunft als blubo verpönt  waren. Es war der Kollektivfetisch des Gleichheits-Programms der Linken, der die persönlichen schrecklichen Schicksale der Flucht- und Vertreibungsopfer aus dem Blickfeld eliminierte und die Biographien aus dem öffentlichen Bewusstsein ausblendete.

Natürlich war es nicht nur die Neue Linke, die die Vertriebenen diffamierte und diskriminierte, es war auch die westdeutsche Bevölkerung, bei denen die Heimatvertriebenen aus dem Osten kein Gehör für ihre schlimmen Erlebnisse fanden, wie Andreas Kossert es eindrücklich darstellt in dem Buch «Kalte Heimat», das die Verwundungen und Verdrängungen dieser aussterbenden Generation untersucht und würdigt und sich mit den Reaktionen der Nachkriegsbevölkerung auseinandersetzt. Kossert schreibt:

  • «Für die Historikerin Helga Grebing gehört die Ignoranz gegenüber den Landsleuten aus dem Osten zu den deutschen Verdrängungsleistungen nach 1945, war gleichfalls eine ‚Unfähigkeit zu trauern‘».

Zu dieser Unfähigkeit lieferte die deutsche Neue Linke noch die ideologische Legitimation. Trauer über deutsche Opfer war verboten und galt als faschismusverdächtig. Heute ist es die Rote SA, sind es linke kriminelle Krawallhorden, die jeden demokratischen Protest der Bevölkerung gegen die unlimitierte Massenzuwanderung inklusive Import eines Neuen Faschismus, des Islamofaschismus, als «rassistisch» zu kriminalisieren versuchen und ausgerechnet unter Berufung auf die damaligen deutschen echten Flüchtlinge und Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten die illegale Einwanderungswelle von nicht Asylberechtigten, von nicht vertriebenen Migranten aus den moslemischen Macho-Kulturen, die Deutschland islamisieren und noch geltendes Recht unterminieren, als recht und billig hinstellen und mit einem nie dagewesenen „Willkommenskultur“programm zu weiterer massenhafte Migration animieren.

Es sind dieselben Linken, die keinen Gedanken und keine menschlichen Gefühle an die Schicksale der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen verschwendeten, die sie im Gegenteil diffamierten und diskreditierten, die sich heute als die wahren Menschenfreunde aufspielen, die sich um die Bedürfnisse der eindringenden illegalen Männermassen kümmern, ihnen mit perversen Gratisleistungen aufwarten, vom Hotelaufenthalt bis zum GratisPuff mit den Zwangsprostituierten aus aller Herren Länder.

Die Sorge der Linksfaschisten, die das Schicksal echter Flüchtlinge – wie der politisch verfolgten Ex-Moslems aus den islamischen Höllenlöchern – eiskalt lässt (das berührt die grüne Heulsuse Marie-Luie Beck von der Pädophilenpartei nicht im Traum), ist ungemein rührend. Die Freunde der Kuffarkillerreligion, die das Krokodil der Dschihad-Religion füttern, vergiessen Krokodilstränen um das Los der illegalen Invasoren, wenn man denen nicht bei Ankunft in Lampedusa einen EU-Pass überreicht und ein EU-Puff einrichtet.   rvc

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