Völkermordvarianten – «Weil es anders offenbar nicht ging»

Posted on April 21, 2015

1


Vom Genozid an den armenischen Christen 2015 zum Dschihad 2015 gegen Christen, Juden und Dissidenten

Der Deutschlandfunk und «Die verschiedenen Gruppen» oder wie die Armenier «als Hindernisse» erschienen sind:

http://www.deutschlandfunk.de/voelkermord-an-armeniern-deutschland-hat-mitverantwortung.694.de.html?dram:article_id=317487

Im Deutschlandfunk interviewte Burkard Müller-Ullrich den Schweizer Historiker Hans-Lukas Kieser, Spezialist für Neuere Geschichte und speziell das Osmanische Reich an der Uni Zürich, zum Genozid an den Armeniern. Für Kieser sind die armenischen Christen eine «Gruppe» unter anderen, die der Türkisierung des ehem. osmanischen Reiches bzw. dessen Restbestand nach dem Balkankrieg zum Opfer fielen, da die nationalistischen Jungtürken, die sich 1913 an die Macht geputscht hatten, einen Vielvölkerstaat mehr wollten.

M.U.: «Was war denn eigentlich der Grund oder das Ziel für die Türken bei dieser Vernichtungsaktion gegenüber den Armeniern? Was war so störend an den Armeniern? Warum wollten die Türken sie vernichten?»

Kieser: «Also das Hauptproblem war im spätosmanischen Reich eine gleichberechtigte Koexistenz der verschiedenen Gruppen, da ja die einzige Möglichkeit, um moderne Zukunft zu entwerfen – also das können wir durchaus auch vergleichen mit der Gleichberechtigung in Europa im 19. Jahrhundert, wo ja dann die Juden auch gleichgestellt wurden, – wir wissen ja, was in Europa dann geschehen ist im frühen 20. Jahrhundert …

Was will der Historiker uns wohl sagen mit diesem seltsamen Satz? Es geht noch weiter:

und die Armenier sind dann auf das hin erschienen, um eine uneingeschränkte moderne muslimische Souveränität, d.h. einen modernen Staat, der sich behaupten könne gegen die verschiedenen Angreifer – sind als Hindernisse für ein solches Ziel dann erschienen, d.h. das Ziel war dann nicht mehr ein konstitutioneller Staat mit Gleichberechtigung der verschiedenen Gruppen, sondern dass eine Gruppe nun homogen und mit allen Machtmitteln zentralistisch einheitlicher herrschen solle, weil es anders offenbar nicht ging.»

Mit anderen Worten: Die Türken duldeten die Armenier nicht als gleichberechtigte Gruppe. Herrschte im osmanischen Reich etwa Religionsfreiheit? Mann wollte also die Armenier vernichten, «weil es offenbar nicht anders ging», wie der Zürcher Historiker es formuliert. Eine höchst interessante «Erklärung» eines Völkermords. Es handelt sich danach nur um «verschiedern «Gruppen». Was für eine Verschiedenheit das ist, wird hier nicht gefragt.

M.U. «Also es war nur diese abstrakte Idee ethnischer Reinheit – es ging eigentlich gar nicht um die Armenier.»

Müller-Ullrich versteht es, die Blutrunst der Aussrottung zur abstrakten Idee umzufrisieren.

Kieser: «Es war nicht die abstrakte Idee da allein wohlverstanden, aber die Idee, dass nationale Staaten die Zukunft hätten, während Vielvölkerstaaten dekadent seien, die war dominant in jener Zeit, also das östereichisch-ungarische Reich wurde von den Jungtürken als dekadent angesehen, als etwas, was in keiner Weise Vorbild sein konnte für eine osmanische Zukunft.»

Die vorbildlichen Ideen des Koran für eine islamische Zukunft sind hier kein Thema, da es um den türkischen Nationalismus geht, der trotz des Säkularisierungsprogramms Atatürks bis heute um den islamischen Grössenwahn verstärkt wird. Darum ist in diesem Inteview auch nirgends von armenischen Christen die Rede. Dass die Existenz von Christen in islamischen Ländern ohnehin das Feindbild abgibt und dass Christen und Juden unter dem Islam einen Untermenschenstatus haben, blieb ausgeblendet in dieser Sendung, in der jede Anspielung auf die Vernichtungsdoktrin und Praxis des Islam gegenüber «Ungläubigen» vermieden wird. (Zum Hintergrund des doppelten türkisch-nationalistischen plus dem islamischen Terror siehe Hans-Peter Raddatz: «Die türkische Gefahr? Risiken und Chancen», 2004)

M.U: «Nun gibt’s ja Stimmen, und manche türkischen Politiker vertreten diese Ansicht bis heute, dass die Armenier gerade weil sie so gut organisiert waren und auch eigentlich eine Gefahr selbst darstellten und selbst Gewalt ausgeübt haben, und im Grunde, so geht dann die These, ein bisschen selbst schuld seien.»

Kieser: «Diese sogenannte Bürgerkriegsthese oder Selbstverschuldungsthese – wir heute sehen klar, dass das eine politisch motivierte Aussage war …“» usw.

Die Christen als Opfer des Islam werden aus diesem Interview gewissermassen eliminiert, der Islam selbst wird nicht einmal erwähnt, islamische Christenverfolgungen und Ausrottungen haben nichts mit dem Islam zu tun. Auch das osmanische Reich hat nichts mit dem Islam zu tun? Müller Ullrich, dessen Gewährsfrau gegen die islamverfolgte Taslima Nasreen die unsägliche selige Ajatollah-Schwärmerin Annemarie Schimmel war (die die Todesfatwa gegen Rushdie wie die Verfolgung der Dissidentin verteidigte), dieser Müller-Ullrich wusste auch, dass Bangla Desh eine Demokratie sei und Nasreeen keinen Grund zu flüchten gehabt habe, die Exilantin mache sich nur wichtig (!). Dieser saubere Bursche ist der berufene DLF-Experte für den türkischen Genozid an den armenischen Christen.

Der Subtext lautet: Der Völkermord war Widerstand gegen die «kulturelle Vielfalt», oder?

________________________________________

DIE DSCHIHADISTENVERSTEHERINNEN oder

Frau Krämers Dschihad gegen den bösen Westen

Nach dieser islamfreien Version des Genozids an den Armeniern folgte eine Sendung (DLF 20.4.15 nach Mitternacht), nicht online, die dem bodenlosen Fass der dt. Islambesoffenheit einmal mehr den Boden ausschlug. Es geht auf keine Kuhhaut, was Islamagentinnen wie Gudrun Krämer (vgl. Mannheimer zu den «Islamwissenschaftlern» dieses Genres) sich einfallen lassen, um die Verbrechen der Dschihadisten zu verharmlosen und zu verklären.

http://michael-mannheimer.net/2012/06/12/islamwissenschaftler-marco-scholler-faselt-vom-dschihad-als-anstrengung-ein-anstandiger-mensch-zu-sein/

Was den gewaltfreudigen «jungen Männern», die sich am Menschenschlachten, am Geiseln-Köpfen und Vergewaltigen von Frauen und Kindern begeilen, an «Verständnis» seitens islamunterwürfiger Weiber entgegengebracht wird, lässt sich nur mit der Geschmacksrichtung jener Weibchen vergleichen, die danach lechzen, einen schwerkriminellen Knastbruder zu heiraten, einen Vergewaltiger heimzuführen und zu bepäppeln. In der Sendung Fazit geht es um die Behandlung von Dschihadisten, die in einem Forum mit der Islam-Apologetin Krämer und einer Grünen als Opfer der europäischen Arroganz hingestellt wurden. Europa solle nicht meinen, seine Werte würden auf der ganzen Welt anerkannt. Oha, wenn der Westen also nicht gefälligst die Scharia einführt und den Islam im Sinne der OIC und von Gudrun Krämer «interpretiert», dann ist das westlicher Hochmut. Ablehnung von Barbarei und Gewaltdoktrin ist wohl westlicher Menschenrechtsimperialismus, so die Botschaft des islamunterwürfigen Forums.

Die Islamkosmetikerin Krämer (ist sie schon konvertiert?), die unter dem Mantel der Wissenschaft Islampropaganda und Verketzerung der Kritiker betreibt, teilt den willigen Hörern des DLF mit, dass die Dschihadisten aus dem Westen gegen „Ungerechtigkeit“ (!) kämpfen, «gegen das Böse». Das Menschenabschlachten des gewaltfaszinierten Moslem-Mannsvolks ist für die willige Helferin der Gewaltreligion und Korankosmetikerin Krämer nicht böse, – der Westen ist es, sofern er das islamische Gewaltrecht nicht anerkennt und gar meint, die Demokratie sei besser als die Barbarei der islamischen Höllenlöcher. Die Islam-Agentin lebt feudal im Westen, wie der Moralprotz Prantl, oder die grünen islamophilen Weiber, die gar nicht genug bekommen können von den Moslemmachos, die sie in ihrer Unterwürfigkeit umweibeln, und verklärt die Verbrechen der Dschihadisten zum «Kampf für Gerechtigkeit.“

___________________________

Das Denunziantennest des DLF

Der Deutschlandfunk ist bekannt als Brutstube der zwangsverordneten Islamophilie. Beispiel siehe oben, repräsentativ für die Auswahl der Islam-„Experten», die im DLF auftreten und als Autoritäten präsentiert werden.

Wenn in diesem Dunstkreis einmal eine Islamkritikerin interviewt wird, wie Hirsi Ali (20.4.15), die den Islam etwas besser kennt als die käuflichen DissidentendenunziantInnen, die beim DLF-Redaktor Schneiders zur Diffamierung der Islamkritik aufgeboten wurden (wie diese Rommelspacher und Konsorten, siehe dazu „Maulkorb für Islamkritik von Regina Mönch) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/eine-gegenpolemik-maulkorb-fuer-islamkritiker-1907075.html), weil schon in der Zeit v. 28. März 2015 ein Text aus ihrem neuen Buch veröffentlicht wurde, was der DLF nicht ganz übersehen kann, dann wird sie vom DLF wie eine destruktive Hetzerin angesprochen in der penetrant schulmeisterlich deutschen Art:

http://www.deutschlandfunk.de/islam-gewalt-ist-folge-der-lehre-mohammeds.694.de.html?dram:article_id=317521

Barenberg: «Vor einigen Jahren haben Sie den Islam einen „zerstörerischen nihilistischen Todeskult“ genannt. Und gleich zu Beginn in Ihrem neuen Buch schreiben Sie: Der Islam ist keine Religion des Friedens. Glauben Sie, das ist eine konstruktive Art, ein Gespräch über notwendige Reformen im Islam zu führen, vor allem, wenn Sie auch Muslime erreichen wollen?»

Alles klar, Kritik ist nicht „konstruktiv“, Konversion ist vielleicht konstruktiv für den DLF, Was will der Deutschlandfunk eigentlich mit seiner notorischen Islamschönfärberei und Kritik-Abwertung reichen, wenn nicht das Placet der EUOIC? Der Interviewstil erinnert an den herablassenden Tonfall des DLF gegenüber dem israelischen Botschafter Yakov Hadas Handelsman, einen arroganten Verhörstil. Wenn Hirsi ali etwa sagt, Muslime müssten „ihre Haltung zum Koran und zu Mohammed überdenken“, stellt Moderator Jasper Barenberg sich dumm, als wisse er nicht, was der ISlamische Staat mit dem Islam zu tun hat.

Barenberg: «Sagen Sie also auch, dass die Organisation «Islamischer Staat» mit all ihren Verbrechen ein Ausdruck, eine Möglichkeit des Islam ist?»

Hirsi Ali muss den Dummsteller mit der blasierten Attitüde daran erinnern, dass in allen islamischen Staaten, in denen die Scharia gilt, präzivilisatorische Verhältnisse herrschen. Barenberg weiss natürlich nichts von alledem und es interessiert ihn auch nicht. Er will nur die Islamkritik diskreditieren, ohne sie im geringsten zu kapieren. Sonst müsste Hirsi Ali ihm nicht erklären, was die Mehrheit der Benutzer der Zwangsgebührenmedien längst weiss:

  • Ali: «Es ist ja nicht nur der Islamische Staat. Die Regierung von Saudi-Arabien zum Beispiel gründet auf den Gesetzen der Scharia. Ebenso die Regierung des Iran. Wenn wir also sehen, dass die Scharia manchmal eins zu eins umgesetzt wird, dass zum Beispiel Enthauptungen oder Amputationen stattfinden, dass Menschen ausgepeitscht, Frauen oder Homosexuelle diskriminiert werden, wird das alles im Namen des Islam und im Rahmen der Lehre des Propheten Mohammed getan. Wenn wir also wollen, dass diese Dinge aufhören und sich etwas ändert, ist es entscheidend, diese Verbindung zu erkennen, zwischen dem Islam und den Praktiken und Grausamkeiten, die in seinem Namen verübt werden – und dann eine Reformation in Angriff zu nehmen.»

Da Barenberg nicht weiss, was Islam heisst, kann er auch nicht wissen, was Islamkritik heisst. Die korankonformen moslemischen Verbrechen von Brüssel, Toulouse, Paris, Kopenhagen sind für ihn nicht islamtypisch, aber die formelle «Distanzierung» von einigen Moslems danach (nicht überall notabene) hält er schon für einen Beweis der Friedlichkeit des Islam.

Barenberg: «Die muslimische Gemeinschaft etwa hier in Deutschland hat die Anschläge von Paris verurteilt, ebenso die Verbrechen der Organisation „Islamischer Staat“. Muss die muslimische Gemeinschaft noch mehr tun?»

Ali: «Ich sage, dass es nicht reicht, die Gewalt zu verurteilen. Die Gewalt ist die Folge der Lehre Mohammeds und des Korans und wenn diese Gewalt aufhören soll, brauchen wir eine Mehrheit von Muslimen, die den Dschihad explizit zurückweisen, die sich ausdrücklich von den Teilen dieser Lehre, die in Medina entstanden sind, und von den Handlungen des Propheten in Medina distanzieren.»

Barenberg kann nun nicht gut den Koran und den Propheten als nicht islamisch bezeichnen, daher verfällt er auf Denunziation der Islamkritiker wie folgt:

  •  Barenberg: «Vielleicht haben Sie davon gehört, dass der Politiker Geert Wilders aus den Niederlanden kürzlich hier in Deutschland war und eine Rede gehalten hat. Darin hat er muslimische Migranten mehr oder weniger pauschal als Kriminelle bezeichnet.»

Vielleicht hat Barenberg schon davon gehört, dass jeder Denunziant, der die Islamkritik ausschalten will nach Weisung der OIC (sonst sässe er nicht im DLF, der deutschen Brutstube der politisch verordneten Islamophilie) sich zwecks Diffamierung prominenter Islamkritiker alles einfallen lässt, was die Lügenmedien an Lug und Trug vorrätig haben, um den linken Mob auf die demokratischen Demonstranten zu hetzen. Barenberg hetzt unverfroren mit wie die Treibjagdhunde gegen jede Islamkritik.

Barenberg: «Vielleicht haben Sie davon gehört, dass der Politiker Geert Wilders aus den Niederlanden kürzlich hier in Deutschland war und eine Rede gehalten hat. Darin hat er muslimische Migranten mehr oder weniger pauschal als Kriminelle bezeichnet.»

http://www.pi-news.net/2015/04/medienspiegel-zur-dresden-pegida-mit-wilders/

Mit keinem Wort hat Wilders, wie die Denunzianten dreist behaupten, alle Moslems als Kriminelle bezeichnet, ein schamlose Verleumdung aus Denunziantenmäulern.

Hier die Dresdner Rede von Wilders im Wortlaut, man kann sie Satz für Satz mit dem Lügenmaul vom DLF vergleichen, der der Islamkritik eine Maulkorb verpassen möchte.

Die Wilders-Rede in Dresden:

http://www.pi-news.net/2015/04/17-uhr-live-geert-wilders-bei-pegdida-dresden/

Der Dhimmilügenfunk kann Hirsi Ali schlecht als rechtextreme Rassistin  attackieren, dafür ist Wilders der Buhmann, von dem sie sich distanzieren soll, wie Barenberg es hören möchte. Sie verweist auf ihr Buch:

Reformiert Euch! Warum der Islam sich ändern muss“  das sie in Berlin vorstellte. Vorabdruck in der Zeit 28.März 2015 unter dem Titel: «Kampf der Ideen».

http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article138869054/Kampf-der-Ideen.html

Vielleicht war es dieser Vorabdruck in der «Zeit», der dem Dhimmifunk den Anlass gab, die Autorin zu interviewen, um der Dummstellerei gegenüber der Islamkritik ein Alibi zu geben.

Ich bin zwar weniger optimistisch als Hirsi Ali und denke nicht, dass die humanen Ideen gegen die Barbarei der islamischen «Demografie» sprich Zwangsvermehrung aufgrund des religiös verbrämten Männergewaltrechts noch ankommen;  ich teile zwar ihre Beurteilung des Gewaltpotentials des Islam, aber halte das westliche Wegsehen für völlig beabsichtigt. Weil man den Zusammenhang zwischen dem Islam und dem islamischen Terror nicht wahrhaben will, d.h. bewusst bestreitet, verzichtet man nicht nur auf Aufklärung zu den Quellen der islamischen Gewalt, wie Hirsi Ali sie schreibt, sondern sabotiert sie mit voller Absicht und in Kollaboration mit der OIC. Es ist kein Übersehen oder Nicht-Wissen-Wollen, denn der Westen weiss sehr wohl, wie das Gewaltregime des Islam funktioniert mit seinen unzähligen Vernetzungen und den Brutstätten der Verhetzung, den wohlwollend tolerierten und geförderten Moscheebetrieben. Die politisch zwangsverordnete Islamophilie ist Programm, nicht Unwissenheit, so als müsse man jetzt etwas Neues zur Kenntnis nehmen, was man doch schon lange weiss. Auch im DLF weiss man das. Aber der tägliche Religionsterror des Islam stört dort niemanden, im Gegenteil, die Kriecherkreaturen suhlen sich doch in der islamischen Geschlechtsapartheid und im islamischen Antijudaismus. Islamkritikdenunziant Schneider&Lamya Kaddor wissen ganz genau, was sie nicht wissen wollen.

Die Islamisierung ist ein EU-gewolltes Politprojekt. Die Quellen der islamischen Gewalt, speziell gegen Frauen und Juden, gefallen den Islamophilen allzu gut. Sie gefallen der linken Islamlobby so gut, dass sie immer noch der Blüte des islamischen Frühlings, der ach so demokratischen Machtergreifung der Muslimbrüder nachtrauern; deutsche «Nahostexperten» sähen es nicht ungern, wenn diese obskure Bruderschaft Ägyptens den Regierungschef El Sisi absetzen würde und die Quellen der islamischen Gewalt wieder frei sprudeln könnten in der Wüste.

Die Verbrechen des ISlamstaats an Kindern und Frauen, an wehrlosen Menschen, Helfern und Geiseln sind durchaus mit den Verbrechen des NS-Staats zu vergleichen. an dessen «Reformierbarkeit» zu glauben auch kein Anlass bestanD. Die männliche Bestialität, die sich z.B. an den jüdischen Kindern im Keller der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm vor 70 Jahren austobte, war durch nichts « «reformierbar». Sie ist auch nicht wie in politisch korrekten Wissenschaftlern wie de Waal als Abart der menschlichen Fähigkeit zur Empathie zu «erklären», also der Fähigkeit sich in die Gefühle anderer einzufühlen, was de Waal den Folterern, die die Angst ihrer Opfer durchaus zur Kenntnis nehmen, noch als eine Form von Einfühlsamkeit unterjubelt – eine perverse Verdrehung der Lust am Leiden von Wehrlosen, die jeder Folterer befriedigt. De Waal kann offenbar nicht zwischen der Lust am fremden Leiden und dem Leiden am fremden Leiden, also dem Mitleiden, unterscheiden, was Empathie heisst. Der Sadismus hat nun mal nichts mit Empathie zu tun, de Waal biegt sich sein geschöntes Menschenbild nach seinem Wunschdenken zurecht.

Der DLF brachte immerhin zum 70. Jahrestag der Ermordung der jüdischen Kinder durch die SS-Bestien eine Erinnerung an das ungesühnte Verbrechen, eines von wievielen:

Ungesühntes SS-Verbrechen Grausamer Mord an zwanzig jüdischen Kindern

Die Jüngste war fünf, der Älteste zwölf Jahre alt: Am 20. April 1945, kurz vor Kriegsende, erhängte die SS im Keller der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm zwanzig jüdische Kinder. Zuvor hatte man sie für medizinische Versuche missbraucht. Die Haupttäter – ein SS-Arzt und ein Histologe – wurden nie angeklagt.

Ein Verbrechen wie Mord entzieht sich dem Vergleich. Und doch zeichnet sich das, was am 20. April 1945 im Keller der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort geschah, durch ein ganz besonderes Maß an Grausamkeit aus. Was der Journalist Günther Schwarberg Jahrzehnte später rekonstruierte und 1979 unter dem Titel „Der SS-Arzt und die Kinder“ als Serie im Stern und als Buch publik machte, belegt ganze Kaskaden von menschenverachtender Hybris.

Menschenverachtung ist kein Wort für diesen Grad der Bestialität. Die Bestialität dieser Killeraffennatur ist tabu. Man kann Menschen sehr wohl verachten, ohne kriminell zu sein. Und man muss nicht alle Bestien au visage humain achten. Die Bestialität ist der aber einzige gemeinsame Nenner der männlichen Massengreuel der Menschheitsgeschichte.

Diese viehische Art…

„Man hat sie erhängt in dem Keller. Die SS-Leute, die das tun sollten, haben eine Diskussion geführt mit dem Offizier, der das Kommando hatte. Haben gesagt: Muss das jetzt wirklich noch sein? Es sind doch nur noch wenige Tage, und dann wird man uns vielleicht zur Verantwortung ziehen. Er hat ihnen gedroht mit dem Kriegsgericht und dass man sie selbst bestrafen würde. Und dann haben sie’s gemacht.“

Die Opfer waren 20 jüdische Kinder, Jungen und Mädchen, die jüngste fünf, der älteste zwölf Jahre alt. Opfer waren sie schon, als sie aus Marseille, Neapel, Eindhoven oder Lodz nach Auschwitz verschleppt wurden; Opfer wurden sie, als man sie dort ihren Familien entriss und Mütter, Väter, Schwestern und Brüder in die Gaskammern trieb. Die 20 Kinder kamen nach Hamburg, ins KZ Neuengamme, wo der SS-Arzt Kurt Heißmeyer und der Histologe Hans Klein Material für Menschenversuche erwarteten. Und als sie mit Tuberkulose-Bakterien infiziert dahinvegetierten, als Heißmeyer ihnen die Lymphdrüsen unter den Armen herausgeschnitten hatte, als sich nicht mehr leugnen ließ, dass die ganze Quälerei auch wissenschaftlich keinerlei Sinn ergab, und als schließlich klar war, dass englische Truppen schon vor der Stadt standen und die Schande der Tat sich nicht würde vertuschen lassen – da wurden die Kinder ein letztes Mal zu Opfern des Wahnsinns. (…)

Fritz Bringmann erfuhr von dem Verbrechen, als die englischen Besatzer den Mördern ein Jahr nach Kriegsende in Hamburg den Prozess machten. Und obwohl er als Kommunist im KZ gesessen hatte und also selbst ein Opfer war, ließ ihn das, was er dort gehört hatte, bis an sein Lebensende nicht los:

„Und diese viehische Art, ja, stellt euch vor: Ein achtjähriges Kind, ja, legten sie die Schlinge um, und zog sich nicht zu. Das Kind erstickte nicht und kam nicht zum Tode. Und dann musste sich ein SS-Mann an den Körper des Kindes hängen, ja. Wenn du dann solche Dinge hörtest, ne, das ging echt unter die Haut.“

Diese viehische Art der SS hat viele Komplizen und Sympathisanten wie die des ISS, Opferverhöhner und Täterschützer, denen kein Funke Empathie nachzusagen ist. Denn die ist nicht so «gleich» verteilt unter der Spezies.

  • Die Mörder wurden zum Tode verurteilt, doch die Haupttäter konnten sich absetzen – und für Schwarberg beginnt genau hier die Fortsetzung der Schande: durch eine Justiz nämlich, die nur allzu bereitwillig die Hände in den Schoß legte. Heißmeyer ordinierte 20 Jahre lang unbehelligt in der DDR, Klein starb 1984 als geachteter Arzt in Heidelberg, und der Lagerführer der SS, Arnold Strippel, wurde für verhandlungsunfähig erklärt, als ihm endlich wegen der Kinder der Prozess gemacht werden sollte.

http://www.deutschlandfunk.de/ungesuehntes-ss-verbrechen-grausamer-mord-an-zwanzig.871.de.html?dram:article_id=317533

Eine Gewaltideologie bringt immer nur den Abschaum der Spezies nach oben, spült den Bodensatz der primitivsten und der gemeinsten Typen hoch. Auch der Mordmob der sog. «Dschiahdisten» mordet mit Lust. Der ISSlamstaat als Verkörperung einer fundamentalen Gewaltideologie, die so wenig reformierbar ist wie der Nationalsozialismus oder auch der Stalinismus, wird aber nicht so schnell wie diese jüngsten Gewaltregime zusammenbrechen, dieses Religionsterrorsystem dauert immerhin schon 1400 Jahre und mobilisiert die übelsten Eigenschaften, prämiert und perpetuiert den pubertären männlichen Grössenwahn und den Hordenmachtrausch, ein Herrenmenschentum, dass sich nicht so leicht entmachten lässt und die Verfügung über die Frauen aus der Hand gibt.

Hirsi Ali ist noch optimistisch, ich nicht. Was ich sehe, ist die Beschleunigung des Islamwahns; die Explosion der Männerhordenmacht, die sich geradezu epidemisch bei den Dschihadhisten im Westen verbreitet und die mit dem Gesülze auch der vielen machoumwimmelnden Weiber aus dem Biotop der Grünen Islamophilie noch brechreizender wird und mit einem widerwärtigen Schleimschutzwall umgeben, in dem alle Argumente erstickt werden. Es gibt diese Mischung aus Brutalität und Wohlwollen für die Täter, die nicht reformierbar ist. Ich stelle mir vor, dass dieselbe post-NS-Justiz, die die SS-Bestien frei herumlaufen lässt, auch die ISS-Bestien mit weit grösserem Wohlwollen betrachtet als deren Opfer. Was diese Justiz zu den Taten hinzufügt, ist der Respekt vor den Tätern.

Advertisements