Die Mär vom moderaten Islam

Posted on März 6, 2015

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Pipes oder der «moderate Islam» als Gegenmittel zum «Radikalen Islam»

What is the Antidote to Radical Islam? fragt Daniel Pipes einmal mehr:

http://www.meforum.org/5071/antidote-radical-islam

National Review Online March 3, 2015

Pipes verkündet seit Jahren, dass der sog. «Islamismus» (den die sog. Islamisten notabene gar nicht kennen, sie kennen nur ihren Islam, ihren Koran und ihren Propheten) das Problem sei und der (angeblich moderate) Islam die Lösung. Das ist heute so falsch wie zur Zeit, als die Meinung aufkam, der Islam sei die Lösung der Probleme, die er überall verursacht, wo er herrscht. Es gibt keinen moderaten Koran und keinen moderaten Propheten. Aber es gibt viele Moslems, die Pipes mit «moderat» meint, die aber in Wirklichkeit Zwangsmoslems sind, die gar nicht öffentlich sagen dürfen, dass sie keine «moderaten» Moslems sind, sondern gar keine, wenn sie nur dürften. Er unterstellt der grossen Masse der Zwangsmoslems religiöse Bedürfnisse, die keineswegs alle haben, sie dürfen das aber nicht zu erkennen geben, denn das wird vom «moderaten» Islam mit dem Tod bedroht. Hier liegt der grösste Denkfehler von Pipes, der leider nicht erklären kann, wieso die sog. „Islamisten“ und Dschiahdisten immer aus dem Islam hervorgehen und nicht aus dem Christentum oder dem Judentum oder Buddhismus.

Offenbar ist der Islam doch nicht so «moderat» wie Pipes das gern hätte. Auch bleibt er jede Erklärung dazu schuldig, was denn am Koran so moderat sein soll und ob ein Islam ohne Koran oder ohne den Propheten denkbar ist, oder hält er den auch für moderat oder nicht für einen wahren Moslem? Wenn Pipes Murat Jetkin zitiert, den Chefredaktor von Hürriyet Daily News, der sagt, das Gegenmittel zum radikalen Islam sei nicht der moderate Islam, sondern der Säkularismus, um ihn mit der Behauptung, letzterer befriedige die religiösen Bedürfnisse der Moslems nicht, zu widerlegen, ist das eine kühne, nicht zu Ende gedachte These von Pipes, die nur seine dauernde Verharmlosugn des Islam wiederholt, mit der er auch allen Zwangsmoslems Bedürfnisse unterstellt, die nur der Islam ihnen vorschreibt und die Pipes keineswegs nachgeprüft haben kann. Murat Jetkins fordert völlig zu Recht den säkularen Staat im Gegensatz zum islamischen Gottesstaat ( was denn sonst!), er hat ja gar nicht behauptet, dass der als Ersatz für die religiösen Bedürdfnise gelten soll, nur dürfen diese Bedürfnise nicht die Rechtsordnung eines demokratischen Staates bestimmen.

Nicht mehr und nicht weniger. Wo sie dagegen verstossen – und das tut auch der «moderate“ Islam mit seinen notorischen Sonderrechtsforderungen – , gehören sie berücksichtigt. Was sind denn die «religiösen Bedürfnisse» von Moslems, jenseits von Koran und Scharia? Was bleibt da noch? Der Prophet. Aber der war nun nicht gerade moderat.

Wo der «moderate» Islam sich als verfassungswidrig erweist, kann er keine Anerkennung beanspruchen, es gibt kein moderates Religionsrecht, sondern gar keines im säkularen Staat. Es hat dort nichts zu suchen. Aber wenn die angeblich so moderaten Muslime sich von Koran Prophet und Scharia lossagten, also auf alles, was am Islam alles andere als «moderat» ist, verzichten würden, dann wären sie keine Moslems mehr, und viele von den Zwangsmoslems sind halt keine Moslems, aber dürfen es unter dem Terror des Islam nicht mal sagen.

Zudem: Was sind das für «religiöse Bedürfnisse», die Frauenversklavung und Verachtung der Kuffar beinhalten, was soll da eigentlich befriedigt werden? Pipes erspart sich die konkrete Präszisierung dieser «Bedürfnisse». Kennt er einen «moderaten Islam», der sich voll von der Scharia losgesagt hat? Murat Jetkin hat auch nicht die Absage an alle religiösen Bedürfnisse gefordert, Säkularismus heisst hier klar die Absage an den Gottesstaat, sprich der Primat des säkularen Rechts. Wo immer es mit dem Islam in Konflikt gerät – und das tut es in allen Staaten mit säkularer Verfassung – , da sind die ominösen «religiösen Bedürfnisse», die das Religionsrecht gegen das säkulare durchsetzen wollen, eben nicht zu befriedigen, sondern in ihre Schranken zu weisen und keinesfalls als Rechtsnormen zu tolerieren. Pipes unterschlägt hier, dass der Islam eine Gesetzesreligion ist, die primär die Herrschaftsbedürfnisse von Herrenmenschen befriedigt. Welche Bedürfnisse haben denn die zwangsverheirateten Frauen und Mädchen in moslemischen Familien, die befriedigt werden sollen in den Koranschulen? Welche Mädchen gehen freiwillig dorthin? Dazu erfährt man bei Pipes nichts. Dass in den Moscheen Parallelgesellschaften und atavistische Rechtsvorstellungen kultiviert werden, sollte Pipes eigentich schon gemerkt haben. Vielleicht gibt es noch ganz andere Bedürfnisse als die der Religionsherrschaften, die in einer Demokratie befriedigt werden, Bedürfnisse, die den vom Islam kultivierten total widersprechen, nämlich humane Bedürfnisse nach religions-terrorfreien Verhältnissen. Und der tägliche Religionsterror des Islam fängt nicht erst mit den im Westen erfundenen «Islamisten» an, der beginnt mit dem Propheten, ist festgeschrieben im Koran und wird fortgesetzt mit der Scharia und umgesetzt mit den Schariagerichten im Westen, die den «religiösen Bedürfnissen» von Moslemmännern nach Frauenkontrolle durch die männliche Hauspolizei entsprechen. Dass die «religiösen Bedürfnisse», die der Islam befriedigt, vorwiegend die sexuellen Bedürfnisse von Moslemmännern sind, ist Pipes vielleicht noch nicht aufgefallen. Aber nichts verteidigt der «Islam» erbitterter als sein Männergewalt-Religionsrecht. Nur ein Mann, der den islamweiten täglichen Terror gegen Frauen nicht als Terror begreift, sondern meint, der gehe nur von den sogenannt «radikalen Extremisten», den Sprengstoffgläubigen aus, kommt auf die Idee, den Alkohol für die Lösung des Alkoholismus zu halten (um den klassischen Vergleich von Broder zu gebrauchen).

Kennt Pipes vielleicht eine moderate Scharia? Murat Jetkin schreibt m.W. niemandem vor, dass er nicht an eine höhere «göttliche» Macht glauben soll, wie immer man das nennen will, was unsere Erkenntnis übersteigt, aber man möge sich bitte nicht auf eine solche berufen, um obskuren antidemokratischen inhumanen Rechtsregeln in der menschlichen Gesellsschaft zur Geltung zu verhelfen, d.h. ihr aufzuzwingen im Namen unbekannter «göttlicher» Mächte u.ä. Darum geht es beim Säkularismus im Gegensatz zum Islam, und um sonst gar nichts.

Pipes will entweder nicht wissen, was der Koran den Gläubigen vorschreibt, oder er hält den Koran für moderat oder aber er kennt einen koranfreien Islam. Vielleicht kennt er ja auch einen moderaten Nationalsozialismus, der «die Lösung» ist für den Antisemitismus?

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Exkurs Swisslam: Die Mär vom moderaten Islam wird täglich widerlegt durch die Meldungen über islamische Mobilisierung für den Dschihad, die im Moslemmilieu, in den Moscheen und durch den Koran stattfindet, der wohl nicht zum wahren Islam gehören soll. Auch in der Schweiz wird das Betriebshandbuch des Islam offen verteilt mit den bekannten Folgen. Hier nur eine seiner vielen Früchte:

Verwandlung zum Dschihadisten: «Er hat eine krasse Gehirnwäsche hinter sich»

Aber die Schweizer Konsensfans tolerieren nicht nur die Verteilung der islamischen Hass- und Hetzschriften, wie der rotgrüne islamophile Filz in Basel, wo der Islam mit der Keule gegen «Islamophobie» verteidigt wird – auch der Bundesnachrichtendienst teilt mit, dass die Koran-Verteilung nicht verboten werden soll, das Koranverteilen sei keine Bedrohung der Sicherheit.

Als Begründung hat der BND sich einige der abgeklappertsten Apologentenargumente einfallen lassen, wonach der Dschihad nichts mit dem Islam oder dem Koran zu tun hat, sondern «oft lägen die Gründe für die Radikalisierung in der Familie oder in einer starken persönlichen Verunsicherung.» (20minuten 6.3.15, print-Ausgabe.) Die Schönschleimerei der islamischen Gewalt- und Mordbefehle kennt keine Grenzen der Dummstellerei und der politisch  korrupten Correctness. Zur > Koranverteilungs-Aktion.

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Die künstliche Trennung von Islam und «Islamismus» oder «Fundamentalismus» (Lewis* u.a.; auch Mathias Küntzel unterschätzt  den islamischen Judenhass ab ovo, über den u.a. Andrew Bostom aufklärt) heisst nicht nur, die Gewaltgeschichte dieser Eroberungsreligion von Beginn an zu ignorieren oder zu unterschätzen, sondern dient auch der Verschiebung der Verantwortung für die Greuel im Namen dieser Gewaltdoktrin auf die Totalitarismen der Moderne, die die Radikalisierung des (ansonsten friedlichen?) Islam bewirkt haben sollen. Es sind die Apologeten der westlichen Glaubensschulen, die die Version verbreiten, wonach der radikale Islam die Reaktion auf die Moderne sei, ein Antimodernisierungsprogramm, das auf die Fundamente der Wüstenreligion des 7. Jahrhunderts zurückgreife. Nun sind die aber nie ausser Kraft gesetzt worden im Laufe der islamischen Eroberungen und Versklavungen, intern wie extern. Der Schariaterror wurde niemals infragegestellt, aber der gilt für viele westliche «Islamexperten» gar nicht als Terror.

*Anm. Lewis hat erst sehr spät zugegeben, was Bat Ye’Or schon seit Jahrzehnten schreibt.

Auch der islamische Imperialismus hat sein Programm nie aufgegeben. Was wir heute als Ausbruch epidemischen islamischen Terrors erleben, der im ISlamischen Staat ein neues Terrain gewonnen hat, um das herum der islamische Gewaltpegel steigt wie in kapillarischen Röhren – von den Bestienbanden von Boko Haram u.a. bis zu den Dschiadistenhorden aus dem Westen, verbunden im Internt (keine winzige Minderheit, sondern grosse Mengen von männlichen «Jugendlicher» im Moslemmilieu, die vom Menschenschlachten fasziniert sind), ist nichts wesentlich Neues in der Geschichte des Grauens, das die Killer auf dem Planeten verbreiten. Neu ist etwa die technologische Ausrüstung zur Organisation des Massenmordens, z.B. die modernen Kommunikationsmittel zur Rekrutierung der maskulinen Blutrunst. Ansonsten hat die Qualität der Grausamkeit der Menschenschlächter nicht mehr mit der Moderne bzw. der Reaktion darauf zu tun als auch andere Formen von organisierten Massenmorden, die sich aus der Sicht der Opfer alle ausserodentlich gleichen. Ob Rassen- oder Klassenwahn (was schon H.P. Raddatz analysierte, der m.W. auch als erster auf die anti-semitischen Kolonien hinweist, die Deutschland sich mit den Migrantenmilieus der Moslems leistet) – der Islam liefert nicht nur ein «faschistisches» Untermenschenmodell mit seiner Degradigerung aller Nichtmoslems als Kuffar, Ungläubige, was ihn zum Vorbild für den Faschismus macht (die Nazis wussten seinen Rassismus nicht zufällig sehr zu schätzen), – er kann sich im Ausmass der Säuberungen durchaus mit einem anderen System massenhafter Menschenvernichtung messen, das im Namen der Modernisierung der Gesellschaft seine Massenmorde durchführte, angeblich um traditionelle Verhältnisse zu beseitigen, durch Ausrottung der Bauern, des Adels, der Intellektuellen, der Eliten der besetzen Länder ….

Kurzum, ob mit antimoderner Stossrichtung oder mit dem Anspruch der «Modernisierung» – die man in action, die die Genocide, Deportationen, Vertreibungen, die Menschenjagden, Massenmorde und Foltergreuel ihrer Geschichte verüben, brauchen dazu keine bestimmte Ideologie, bzw. sie bedienen sich wechselnder Ideologien, um die Umsetzung ihrer Mord-Gelüste irrationalen Ursprungs in der Natur der Killeraffenspezies in kollektiver Organisation rational zu begründen und zu befeuern. Stalins und Hilters Organisationen der Mörderhorden brachten es in den Bloodlands zusammen auf 14 Millionen Ermordete (die Kriegstoten nicht mitgerechnet), der Islam blickt auf eine wesentlich längere Geschichte der blutigen Gewalt zurück und stellt eine solche für weitere Jahrhunderte in Aussicht. Das Dezimierungspotential der Gewaltvermehrung“systeme» ist immer besonders hoch, die Massenvermehrung und die Massenvernichtung passen bestens zusammen. Soviel zu Rationalität der Killeraffenspezies.

Unter den Systemen, die die Mordlust der Spezies rationalisieren und organisieren, oder als Religion zu regulieren versuchen, ist der Islam zur Zeit die ungebrochenste Verstärkung der maskulinen Mordinstinkte. Er mobilisiert und legitimiert sie, während die Zivilisation sie zu bändigen versucht. Dass die Versuche immer wieder in grossem Ausmass missglücken, wie die diversen Lehren der Gewaltlosigkeit, ist noch kein Grund, es nicht wieder zu versuchen, das Ideal der Humanität zu kultivieren, aber der Islam ist kein Versuch der Zivilisierung, er entfesselt die übelsten Eigenschaften der Spezies, er systematisiert die Barbarei als Recht, Religionsrecht, das Unterwerfungsprogramm – intern gegen Frauen und Abtrünnige, extern gegen die Kuffar. Der Krieg gegen die Kufffar ist Programm. Er wird mit Waffen (Terror) und mit Sexualterror geführt.

Es gibt weit mehr theoretische Anstrengungen zur Analyse der Zerstörungsprogramme als zur Analyse der Vermehrungssysteme, die zwar beide triebgesteuert sind, aber letztere gelten nicht als gemeingefährlich. Die Catholica kooperiert nicht umsonst mit dem Islam in Sachen herrenrechtliche Vermehrungsmoral, praktiziert nach Scharia, für den frauenlosen Klerus kein Ärgernis. Auch grosse Teile der rechten Islamkritik sind Brutstuben des Antifeminismus, wo man klammheimlich vom moslemischen Massenvermehrungsprogramm beeindruckt ist und die Barbarei des Geburtendschihad mit der Barbarei des Gebärzwangs konkurrenzieren will, den mann wieder einführen möchte. Wo ein Gewalt-Vermehrungsregime wie das islamische Männergewaltrecht sein Zerstörungsprogramm global ausweitet, steigt der Gewaltpegel weltweit. rvc

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Aus den Gegenpositionen zum Märchen vom moderaten Islam:

Bat Ye’Or: Europa und das kommende Kalifat.

Hartmut Krauss: Ist der Islam faschistisch?

Robert Spencer: The “Islamophobia” Scam Returns

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