Kopf einziehen schützt vorm Köpfen nicht

Posted on Februar 16, 2015

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Ansichten zu den Anschlägen in Kopenhagen

Die Morde von Kopenhagen seien eine «Kopie» der Anschläge von Paris gewesen, heisst es. Man «rätsle» noch über die Motive…

Nanu? Die Motive waren doch wohl eine Kopie der Mordaufrufe des Koran, oder? Aber die Anschläge in Kopenhagen haben erstens «nichts mit dem Islam zu tun», zweitens sind die Opfer die Moslems (!), und drittens darf die moslemische Massenzuwanderung nicht gebremst werden, so die offiziellen Ansichten der angepassten Hofberichterstatter.

Wird BaZ-Chefredaktor Somm bedroht oder was veranlasst ihn, in der Basler Zeitung von heute, 16.2.15, einen Kommentar durchgehen zu lassen, dessen Verfasser, André Anwar, zum blutigen Terroranschlag, bei dem es nur dank der Polizei nicht zu einem Massaker wie in Paris kam mit 17 Toten, meint, es seien

  • «vor allem Menschen mit muslimischen Hintergrund“ Opfer des Anschlages».

Das könnte von Mazyek sein. Ob Somm über diesen Kommentar in seiner Zeitung staunt? Ich halte Somm nicht für so dumm, dass er nicht wüsste, wer die Opfer der islamischen Terroranschläge seit der Fatwa gegen Rushdie sind, vom Mord an dem Regisseur Theo van Gogh bis zum Mord am dänischen Regisseur Nörgaard, von den Karikaturisten von JP (Jyllands Posten), die seit Jahren unter Polizeischutz leben müssen, seit ihre Zeitung von Moslems bedroht und von Linksfaschisten als «rechtspopulistisch» gemobbt wird, bis hin zu den toten Karikaturisten von Charlie Hebdo; von den jüdischen Opfern des «islamistischen“ Terrors von Toulouse bis Paris, von Brüssel bis Kopenhagen, von Schweden zu schweigen, wo die grosse Säuberung stattfindet (Malmö ist inzwischen judenrein dank der islamischen antisemitischen Dauerbedrohung). Für Anwar sind die wahren Opfer des antijudaistischen Islamterrors allerdings die Anhänger der Dschiahdreligion, vor deren Attacken die Juden aus Frankreich flüchten. Das Feindbild der Linken sind die Kritiker des Islam. Für Anwar, der die islamverfolgten Juden mit den Moslems verwechselt, ist Islamkritik «rechts» und die Kritiker der Zuwanderungspolitik des roten Dänemark sind das Feindbid. Islam ist das Freundbild.

Je mehr islamischer Terror, desto inniger die Umarmung des Islam und die Diffamierung der politischen Gegner. Nach dem Mordanschlag des Arabers auf Dänen und Juden ausgerechnet die Kritiker und politischen Gegner der Islamisierung Dänemarks als «Rechtspopulisten» zu brandmarken, ist makaber. Es sind die Linkspopulisten, die dem Islam ihre Unterwürfigkeit und Servilität signalisieren, indem sie Gegner des totalitären Religionsregimes attackieren:

Die Dänische Volkspartei ist «islamophob», die Palette der Pathologisierung reicht bis zur «Nazi“-Denunziation bzw. Kriminalisierung.

  • «Die islamophobe rechtspopulistische Volkspartei ist stärkste politische Kraft des Landes. Eine Mehrheit der Dänen will die Einwanderung von Muslimen einschränken. Sogar bürgerliche Spitzenpolitker schliessen sich dieser Meinung an , ungeachtet der offenen Diskriminierung, die zumindest an den Judenhass von einst erinnert.»

Na, hoffentlich wollen sie das und hoffentlich schaffen sie es gegen die verrottete Islamlobby, die die Zuwanderungsbegrenzung, die jedem souveränen Staat völlig legal zusteht, mit dem Holocaust vergleicht, eine korrupte Methode zur Ausschaltung politischer Gegner nach dem Muster totalitärer Meinungsdiktate. In Bezug auf Dänemark ist dieser Anwurf, mit dem A. Anwar die Bevölkerungs-mehrheit als Nazi «in Ansätzen“ beschuldigt, besonders ignorant. Es waren gerade die Dänen, die während der Nazizeit viele Juden gerettet haben, indem sie ihnen, der deutschen Besatzung zum Trotz, die Flucht nach Schweden ermöglicht haben.

Die Generalverdächtigung der dänischen Bevölkerung als «Nazi» («in Ansätzen»!), weil sie sich vom islamischen Religionsrassismus bedroht fühlt, ist die Fortsetzung der medialen Beschimpfung und Verunglimpfung von Jyllands Posten nach den Lynchorgien des Moslem-Mobs in der arabischen Welt gegen die westlichen Botschaften. Die Frage ist doch wohl, was haben die Mohammedaner, die mit der dänischen Demokratie offensichtlich nichts am Hut haben, dort zu suchen? Nicht sie, sondern Kritiker wie Hedegaard müssen geschützt werden.

Anwar muss nicht untertauchen, er kann sich frei bewegen in dem Land, dessen grosszügiges Sozialsystem durch die unlimitierte Moslemzuwanderung an den Anschlag gekommen ist; die Bevölkerung als «islamophob» zu verunglimpfen, weil sie die Zuwanderung begrenzen will, ist gelinde gesagt abwegig. Das linke Hirn hält sich offenbar für kerngesund, wenn es die Gegner der Expansion einer demokratiewidrigen Religion und ihres barbarischen Rechts (!) für krank erklärt. Anwar wäre ein Anwärter für die Aufsichtsräte der Medien, zuständig für «Wehret den Ansätzen». Ob er auch Lars Hedegaards Buch über die Frauenbehandlung im Moslemmilieu in Dänemark, das den Opfern der islamischen Männerkultur gilt («Mohammeds Mädchen»), als «islamophob» bezeichnen würde?

Die Diffamierung der Islamisierungskritiker und -gegner durch die deutschsprachigen Medien setzte nach dem Ausbruch der Gewaltorgien des Moslemmobs gegen Jyllands Posten wieder voll ein. Die dänische Zeitung wurde von den islamophilen Linkspopulisten und -extremisten der deutschen und Schweizer Medien als «rechts» abgetan. Feuilleton-Redaktor Flemming Rose analysierte die fehlende Solidarisierung der Journalistenkollegen mit seinen bedrohten Mitarbeitern als die «Tyrannei des Schweigens». Das Schweigen folgte auf die mediale Diffamierungsorgie. Es gab 2006 kaum eine Erwähnung von Jyllands Posten, in der die Zeitung nicht als «rechtspopulistisch» etikettiert und stigmatisiert wurde; vom hohen Ross der linken Arrogantsia herab, wo man um die Gunst des Islam buhlt, sich in Unterwürfigkeit suhlt und den Terroristen signalisiert, wie gut man sie «versteht» und wie sehr Jyllands Posten sie «provoziert» hat. Die Redaktion ist heute schwer bewacht wie ein Hochsicherheitstrakt.

Unter diesen Umständen die Moslems pauschal als Opfer des islamfundierten Terrors zu bezeichnen, ist gelinde gesagt etwas gspässig.

Was der «Judenhass von einst», sprich die Judenverfolgung und -ausrottung durch den NS-Staat mit dem exzessiven offiziellen Islamkotau der westlichen Demokratien zu tun haben soll (inklusive des linken Dänemark, wo Schuldirektoren in Kopenhagen jüdischen Eltern raten, ihre Kinder von der Schule zu nehmen wegen des moslemischen Mobbingterrors), das kann man am besten bei Autoren nachlesen, die sich mit dergleichen Argumentation schon öfter befasst haben, freilich mit etwas kompetenterer Einschätzung des Antisemitismus (inkl. des heute virulent islamischen, der mit dem linken «Antizionimus» ein Amalgam bildet), als Anwar, der keine Ahnung vom moslemischen Antijudaismus zu haben scheint und der den Lesern den Islam als eine verfolgte Religion aufzubinden versucht. Es sind Moslems, die in Massen nach Europa einwandern, 90% davon keine politischen Flüchtlinge; es sind wieder Juden, die Europa verlassen – der Exodus ist im Gange, aus Frankreich schon lange, sowie aus Schweden; auch Norwegen hat ein islamisches Islam-Antisemitismusproblem, zu dem die Presse hierzulande schweigt. Sie ist wie die englische Propalästinenser-Propaganda auf das linke Feindbild Israel eingestellt, danach ist Israel ein Terrorstaat und alle Moslems der Welt sind die Opfer…

Ach ja, die Moscheen, schreibt Anwar, hätten sich von den Anschlägen distanziert. Wirklich? Haben sie sich vielleicht von den Mordaufrufen des Koran distanziert? Aber das interessiert Anwar wahrscheinlich nicht. Kritische Koranlektüre liegt ihm fern. Andreas Thiel hielt den Kopf hin, André Anwar zieht ihn ein. Aber Kopf einziehen schützt auf lange Sicht vor dem Köpfen nicht. rvc

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