Schwedische Gardinen und Schweizer Zensoren

Posted on Januar 22, 2015

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TÖRICHTE ZENSUR

Basler Zeitung  22. 1. 15

von Daniel W. Szpilmann

«Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, so ein altes Sprichwort. Dieses scheinen die schwedischen Parlamentarier nicht zu kennen. Zu Jahresbeginn trat ein von ihnen verabschiedetes Gesetz in Kraft: Von nun an ist es in Schweden strafbar, Einwanderung öffentlich zu kritisieren. Und jeder Politiker, der den Immigrationskritikern nicht den Kampf angesagt hat, landet ebenfalls hinter schwedischen Gardinen. Volltext:

Schwedische Gardinen

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Auch in der Schweiz wütet der Furor der  Zensur. Zur Erinnerung:  6.12.13

Presserat rügt BAZ wegen Islamkritik

Die «Basler Zeitung» hat nach Ansicht des Presserats die Grenze zur Diskriminierung überschritten. Problematisch war insbesondere, dass der Autor Zitate eines Islamhassers nicht als solche erkannte.

Der Presserat rügt die «Basler Zeitung»: Die Zeitung habe in einem Artikel die Grenze zwischen zulässiger Islamkritik und unzulässiger Diskriminierung überschritten. Der Autor griff auf Zitate eines angeblichen Wissenschaftlers zurück. Dieser entpuppte sich später als Islamhasser, gegen den in Deutschland ein Verfahren wegen Volksverhetzung läuft.

Der Schweizer Presserat untersuchte einen Artikel der «Basler Zeitung» (BaZ) zum Thema Christenverfolgung, der vor Ostern 2013 erschienen war. Der Autor beschreibt darin ein Szenario schlimmster Christenverfolgung. Die Ursachen dafür sieht er im islamischen Extremismus.

Thesen von Islamhasser

Die Analyse kommt zum Fazit: «Der Islam, so friedlich er auch dreinblicken kann, hat in seiner radikalsten Ausprägung ein anderes Gesicht. Eine hässliche Fratze ist es, die kein Pardon kennt, die nur eines im Blick hat: die Weltherrschaft.» Die Mehrheit der Muslime sei nicht wegen, sondern trotz des Islam friedlich.

Zur Stützung seiner Thesen zitiert der BAZ-Redaktor unter anderen den «deutschen Soziologen und Islamkritiker Michael Mannheimer». (…)  Gegen diesen läuft in Deutschland ein Verfahren wegen Volksverhetzung.

Ein Islamwissenschaftler der Universität Zürich und die Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) beschwerten sich daraufhin beim Presserat über die BAZ.“  weiterlesen

Mannheimer wurde inzwischen freigesprochen,  aber der linke Tages-Anzeiger mit Terroristenfreund und Moscheebeweihräucherer Strehle als Chefredaktor liess es sich nicht nehmen, den Islamkritiker als Islamhasser erst mal an den Pranger   zu stellen. Was hatte Mannheimer eigentlich so Scheckliches gesagt? Sinngemäss: Dass schon eine kleine radikale, fanatisierte, zu allem entschlossene aggressive Gruppe, wie die der Nazis in ihren Anfängen es auch waren, in der Lage sei, die Macht zu übernehmen.  Das ist  zwar historisch belegt, aber  dem Wächterrat mit Afshar&Co passt es nicht ins Konzept, dass jemand die Fakten auch noch kennt.

Die BaZ entfernte die von der Religionspolizei beanstandeten Stellen in der Online- Ausgabe,  obwohl dort jedem Historiker bekannt sein dürfte, wie extreme Gruppen auch ohne Volksmehrheit an die Macht kommen könne, z.B. die Bolkschewiki…. Inzwischen dürfte die Lektion, die der IS seit seinen Anfängen als Mini-Terrorhorde der Welt erteilt hat, diese Denunziantentypen vorläufig etwas bremsen. Aber wenn das schwedische Modell Schule machen sollte im Zuge der Islamisierung Europas,  dann ist auch in der Schweiz niemand mehr seiner Freiheit sicher.  Geniessen wir noch den Schweizer Rassismusartikel,  die schwedische Variante wird finsterer.

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