Gewalt beenden mit Frau Schulz

Posted on Dezember 30, 2014

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Das Israelbashing gehört inzwischen zur Routine deutschsprachiger Medien. Insbesondere der Deutschlandfunk profiliert sich als Nest der Islamophilie (wo Islamkritikphobiker und Dissidentendenunzianten wie  Schneiders, Lamya Kaddor*& Konsorten wirken, um nur zwei repräsentative Individuen aus der islamophilen Szene der systematischen Desinformation und Denunziation zu nennen, wo der islamische Judenhass tabu ist und Israelkritik Standard).

In der Deutschschweizer Basler Zeitung vom 14. November 14 (nicht online) nimmt der Basler David Klein Stellung zu einem Fall von medialer Hetze gegen Schweizer Juden zur Verteidigung des Terroristen-Freunds Geri Müller, der Hamasvertreter im Bundeshaus empfing und danach (nach seiner selbstverschuldeten Pornoselfie-Affäre) «jüdische Kreise» beschuldigte, gegen ihn politisch intrigiert zu haben, – ein Modellfall des linksdrehenden Antijudaismus, der bei den Grünen besonders ausgeprägt ist.

Wir schrieben dazu am 24.8.14: «Ein Ammann für die Hamas»:
https://widerworte.wordpress.com/2014/08/24/ein-amman-fur-die-hamas/

Die SonntagsZeitung v. 24.8.14 lanciert eine grosse Kampagne zur Weisswaschung Müllers, der als Opfer jüdischer Kreise, speziell des Vorstehers der jüdischen Kultusgemeinde von Baden, Josef Bollag, hingestellt wird, welchem es um die Sicherheitsinteressen Israels gehe (was der Verfasserin Catherine Boss&Co schon verdächtig vorzukommen scheint), die er mit diversen Netzwerken unterstütze, man denke! Unterstützung Israels! «Der Macchiavelli von Baden» heisst der Artikel, der Bollag dämonisiert (SZ: «Bollag bekämpft, wer immer die Sicherheit Israels gefährdet» – mit gutem Grund, oder?) und alle Essentials des Antisemitismus bedient – vom jüdischen Geld bis zu den jüdischen weltweiten Netzwerken und dunklen Machenschaften. Warum nicht gleich Jud Süss?
Die Sicherheitsinteressen Israels sind den Linken seit jeher suspekt. Ja, dessen Existenzberechtigung wird mittlerweile offen in Frage gestellt, das ist im roten Salon salonfähig. An der Gaza-Demo mit Müller und Vischer u.drgl. krächzt letzerer gegen den «Terrorstaat Israel».
Volltext: https://widerworte.wordpress.com/2014/08/24/ein-amman-fur-die-hamas/

David Klein bringt weitere Belege für die antijüdische Medienkampagne rund um den Hamasfan, die ebenso für die deutsche Presse gelten wie für die Schweizer Medien, die sich am Israelbashing beteiligen:

Auf audiatur-online.ch, der Website der Audiatur-Stiftung, beleuchten führende internationale Journalisten und Analysten Seiten des Nahost-Konflikts, die in den Schweizer Medien keine Beachtung finden.
Die Notwendigkeit der Publikation von alternativen Sichtweisen auf diesen vielschichtigen Konflikt belegt die aktuelle Studie von Monika Schwarz-Friesel. Seit mehr als zehn Jahren erforscht die Leiterin Allgemeine Linguistik und Antisemitismusforscherin an der Technischen Universität Berlin die Medienberichterstattung über den Nahostkonflikt, mit dem Resultat: Kein anderes Land der Welt wird in den Medien so oft, so scharf und zu Unrecht kritisiert wie Israel.
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Das ist so offensichtlich in Deutschland, dass wir nicht mal eine zehnjährige Studie dazu brauchen, wir erleben es seit über zehn Jahren fast täglich. Wir erinnern: Über Jahre wurden die Hörer mit den israelfeindlichenkritischen Berichten einer Bettina Marx bedient, der Nahost-Korrspondentin des Deutschlandfunks.

Israel war da notorisch der Aggressor, israelische Raketenabwehr und Reaktionen auf Terroranschläge wurden immer gezielt als Angriffe Israels auf unbewaffnete Palästinenser dargestellt, die Attacken der arabischen Terroristen, die Israels Gegenaktionen vorangingen (Raketenangiffe auf Sderot etc.) folgten gewöhnlich wenn überhaupt als kleine Nebenmeldung im Nachsatz. Die militärischen Aktionen zur Ausschaltung von arabischen Terroristen, den «Freiheitskämpfern» der Linken, die sich gern  hinter Frauen und Kindern als Geiseln verstecken, bis heute, waren stets  «gezielte Tötung», die Mordanschläge der Terroristen waren dagegen nicht «gezielt», sondern müssen eine Art Zufallstreffer gewesen sein. Das war der Tenor des Deutschreichsfunks mit Bettina Marx. Heute sitzen Leute wie die oben genannten Islamfreunde im DLF und sorgen für politische korrekte Berichterstattung pro Palis, pro Islam und anti Israel as usual.

Zur jüngsten Mordorgie der moslemischen Menschenschlächter an Juden in einer Synagoge, und den arabischen Gewaltorgien auf dem Tempelberg als Tatort, der nach Ansicht der Israelexperten der deutschen Medien schon immer den Moslems zu gehören scheint, hat sich der Deutschlandfunk am 19.11.14 als ganz besondere Delikatesse aus der Presseschau jenen Satz  als ersten herausgesucht, den die Südwestpresse Ulm zu bieten hat: http://www.deutschlandfunk.de/presseschau-aus-deutschen-zeitungen.433.de.html?drn:date=2014-11-19
Wir übersetzen mal die Südwestpresse: Alle Weltübel kommen aus der Mitte des Judentums. Wenn Juden ermordet werden, haben sie sich das selber zuzuschreiben. Wie alle Islamopfer, die die Moslems «provoziert» haben:

„Die Gewalt kommt aus der Mitte Israels“

Alles klar. Die Mordopfer in der Synagoge sind aus der Mitte Israels ermordet worden. Vom Mossad, der sich der Mörder bedient hat, oder? Die deutschen Fahnder auf der Suche nach Neonazis im «Kampf gegen rechts»  könnten hier fündig werden. Was unterscheidet die neue antisraelische Linke, die mit dem antijüdischen Islam kollaboriert und systematisch islamkritische Kundgebungen stört (auch vor Mordversuchen nicht zurückschreckt wie kürzlich in Hannover) eigentlich von den Altnazis, die mit den Muslimbrüdern von damals kooperierten?  Der deutsche Antisemitismus kommt heute aus der Mitte der Linken, die den moslemischen Antijudaismus, der auf deutschen Strassen tobt, tatkräftig vestärkt und gewalttätig pro Salafisten demonstriert.

Die Südwestpresse weiss, dass der Anschlag nichts mit dem islamischen Antijuaismus zu tun hat, es handelt sich um «Einzeltäter»!!! Dümmer geht es nimmer, bzw. verlogener.

Der abscheuliche Anschlag auf eine Synagoge ist eine gefährliche Zuspitzung des Konflikts, ein koordinierter Aufstand der Palästinenser ist er nicht. Es waren zwei junge Männer aus Ostjerusalem, die sich zum Morden aufmachten. Die Gewalt kommt aus der Mitte Israels. Mit Flugzeugen niederbomben lässt sie sich nicht. Und sie geht aus von Einzeltätern, die sich simpler Waffen bedienen. Wie will man auf jemanden aufmerksam werden, der eine Axt zuhause hat oder irgendwann sein Auto zu einem Angriff bedient?

M.a.w. Alle Weltübel kommen aus der Mitte des Judentums. Wenn Juden ermordet werden, haben sie sich das selber zuzuschreiben. Wie alle Islamopfer, die die Moslems «provoziert» haben.

Ach ja richtig, alle Terroranschläge, bei denen «jemand» ein Auto mit Sprengstoff benutzt, haben nichts mit organisiertem Terror zu tun. Oder wenn jemand nur ein einfaches Messer benutzt, um einen Regisseur auf der Strasse einfach abzuschlachten, hat der Täter einfach nichts mit seinen Hintermännern zu tun, und vor allem nichts mit dem Islam. Oder wenn einer einfach ein Flugzeug ins WTC steuert, ist er nur ein Einzeltäter, der ja allein operiert. Oder will man schon auf jemanden aufmerksam werden, der ein Teppichmesser bei sich hat? Auch wer nach den Mordaufrufen in der Moschee mit einer Axt einen Karikaturisten daheim aufsucht, ist ein Einzeltäter, der irgendwann von der Axt Gebrauch macht. Einfach so. Diese  Einzeltäter mit simplen Waffen, die nichts ausrichten gegenüber der Bombenmacht Israel, können nichts als simple Einzelmorde begehen, die mit den einfacheten Mitteln in einer Synagogen verübt werden, von einfachen jungen Männern, die nur mit einer schlichten Axt bewaffnet sind und sonst völlig wehrlos gegenüber der mörderischen Bombenmacht Israel, gell.
Das wird nur noch getoppt von der Süddeutschen Zeitung, die messerscharf herausfindet, wer die zwei wahren Täter dieser Mordanschläge sind, nämlich das sind zwei Pyromanen gewesen, die ein mörderisches Kalkül hatten und danach handelten. Besorgt fragt die extrem israelfeindliche Süddeutsche:

Doch warum gibt es niemanden, der sich diesem mörderischen Kalkül entgegenstemmt?

Die SZ ist verzweifelt, doch es gibt Hoffnung. Es ist die Süddeutsche selber, die sich diesem Kalkül entgegenstellt:

Seit dem Kollaps der Friedensgespräche konzentrieren sich die israelische und die palästinensische Führung allein darauf, die Lage anzuheizen. Erst der Gaza-Krieg im Sommer, dann die Spirale der Gewalt in Jerusalem, stets gefolgt von gegenseitigen Schuldzuweisungen und nun auch noch garniert mit den Zutaten für einen Religionskrieg. Das ist kein Spiel mehr mit dem Feuer – es ist das bitterernst inszenierte Werk von Pyromanen.

Na endlich, die SZ sagt es, die beiden Pyromanen waren es, aber eigentlich meint sie nur einen, der andere war ja nur durch die israelische Gewaltspirale provoziert, die mit dem Gazakrieg anfing. Aller Anfang der Gewalt liegt bei Israel, das den Gazakrieg angezettelt hat gegen die friedliche Hamas. Netanyahu hat den Mord in der Synagoge aus der Mitte Israels heraus geplant, indem er Feuerwerkskörper einsetzen liess und und einen verzweifelten jungen Mann töten liess, der nur beten wollte. Natürlich sagt die SZ das nicht wörtlich so, aber sie meint es so, kein Jota anders.

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Weniger tendenziös als die Hetzspiralen in der SZ ist der Bericht in Focus, wo auch Leser im Kommentarbereich das ewige Israelbashing richtigstellen. Die jüdischen Opfer sind natürlich wieder «Ultranationalisten», so der angeschossene Yahuda Glick, der als «rechter Aktivist»  vorgestellt wird. Seine Aktivitäten bestanden im Betenwollen auf dem Tempelberg, woran ihn die mörderischen Aktivitäten der Palästinensers hinderten, die allerdings hier nicht als ultra-rassistisch vorgestellt werden. Hörten wir schon mal etwas von ultrachauvinistischen Palästinensern?

Dann kommt der unvermeidliche Kerry und mahnt Täter und Opfer zur Ruhe. Jjaja, wenn die eine Seite zu morden beginnt, darf die andere nicht unruhig werden. Immer nur Ruhe bewahren vor während und nach dem Pogrom. Kerry, man denke!, hat aber auch etwas gegen Schüsse, die er zwar nicht so wichtig findet wie die Unruhe, die sie auslösen, aber immerhin:

Er verurteilte außerdem die Schüsse auf den jüdischen Ultranationalisten Jehuda Glick, der neben der israelischen auch die US-Staatsbürgerschaft hat.

Seine Regierung hat ja auch den Lynchmord an Chris Stevens in Benghasi «verurteilt», allerdings nicht die Vorbereitungen dazu, die sie trotz aller Vorwarnungen nicht zur Kenntnis nehmen wollte im Rausch der Islamophilie (von der zwar auch der Ermordete befallen war), und ein amerikanisches Filmchen dafür verantwortlich gemacht… Kerry macht hier nicht gerade die Juden für den Mordanschlag in der Synagoge verantwortlich, aber das besorgt schon die deutsche Presse. Die Untat kommt wie gesagt «aus der Mitte Israels». Warum nicht gleich aus dem Herzen des Judentums?

Bei Thomson Reuters zu erfahren:

Palästinenser schießt auf radikalen Rabbiner in Israel

Nicht der Schütze ist der Radikale, sondern der Angeschossene. Weil er den Tempelberg nicht für ein moslemisches Erbe hält… Klingt irgendwie nach «rechtsradikal», ja richtig, auf in den «Kampf gegen rechts!“

Glick ist ein rechter Aktivist und Rabbi. Er gehört zu einer Organisation, die sich unter anderem dafür einsetzt, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen. Der Ort ist Juden und Muslimen heilig, doch nur Muslimen ist das Gebet dort erlaubt.

Da haben wir’s, ein rechtsradikaler jüdischer Aktivist, der auf dem Tempelberg beten will und der auch den zerstörten jüdischen Tempel nicht für moslemisch hält! Und dagegen die jungen Männer, die so verzweifelt sind, dass sie nicht mehr auf dem Tempelberg schiessen dürfen…
Wer die mohammedanische Eroberung des Tempelbergs nicht anerkennt, ist rechtsradikal.
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Die Zuschriften im Kommentarbereich zum Focus-Artikel sind nicht flächendeckend antiisraelisch; sie stellen einiges klar:

Gottfried Sohn
Sie rufen einen Tag des Zorns aus, weil sie nicht auf den Tempeklberg dürfen. Sie sollten auf die zornig sein, die dort Steine auf die betenden Juden auf der Klagermauer werfen und Terroranschläge verüben, weshalb der Tempelberg geschlossen wurde. Absurd ist aber, dass niemand gegen die rassistische Apartheid demonstriert, dass Juden n i c h t hinaufdürfen, wo es absolut das höchste Heiligtum der Juden ist!

Werner Bruckner
Schon wieder werden hier Ursache und Wirkung verwechselt. Der Hass gegen Israel wird hier ja offen ausgetragen. Israel wehrt sich. Können es denn die User nicht kapieren oder wollen sie nur nicht?

Die Verwechslung hat natürlich System, die Verwechsler wissen, was sie verwechseln und was sie nicht kapieren wollen. Das Dummstellen hat Methode. Besonders im Deutschlandfunk, dessen Spezialität das Format Verhör eines Vertreters von Israel ist. Früher versuchten es die deutschen Besserwisser, Israelbasher und -Belehrer mit Shimon Stein, heute mit Yakov Hadas Handelsmann, dem heutigen israelischen Botschafter.

Der Botschafter Israels im Verhör des Deutschlandfunks

Es ist nicht das erstemal, dass Yakov Hadas Handelsman vom DLF verhört wird…
https://widerworte.wordpress.com/2014/07/04/medienterror-gegen-israel/ (2.7.14)

Diesmal ist es eine Sandra Schulz, die den Israeli streng zurechtweist wie folgt:
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Nahost-Konflikt „Es geht nur über Verhandlungen“

Warum der DLF den Namen Yakov Hadas Handelsman eindeutscht zu Jakov Hadas-Handelsmann, ist nicht klar.

Auszüge aus dem Interview

Sandra Schulz: Mit Beilen, Messern und Pistolen waren sie am Dienstag in die ultraorthodoxe Synagoge eingedrungen. Insgesamt fünf Menschen fielen dem Attentat zweier Palästinenser auf die Synagoge vorgestern zum Opfer. Die beiden Attentäter wurden erschossen. Israel reagiert mit militärischer Stärke und kündigt an, die Häuser von Attentätern zu zerstören… Über die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Gewalt wollen wir in den kommenden Minuten sprechen…

Wie «wir» darüber «sprechen wollen», das bestimmt Sandra Schulz, schon ihre erste Frage zeugte von gespielter oder echter Ignoranz:

Schulz: Mit den Häuserzerstörungen bestrafen Sie unter anderem die Familien der Attentäter. Warum?

Warum wohl!

Hadas-Handelsman: Erstens: Ich schlage vor, dass wir das Gewicht der Lage heute in Israel nicht ablenken um die Frage, ob wir die Familien bestrafen, sondern wir sollten uns darauf konzentrieren, was dort wirklich passiert: eine Welle, eine Welle – – Augenblick!

Er kommt nicht mal dazu, seinen ersten Gedanken zu den Aktionen im Kontext der Terrorakte zu Ende zu bringen, da unterbricht ihn die Dame schon vom hohen Ross und fängt an, ihn zu schulmeistern im Stil von aus früheren deutschen Zeiten bekannten Verhören von Juden, bei denen der Richter klarstellt, wer hier die Fragen stellt, dass das klar ist, jawoll:

Schulz: Ich habe schon den Vorschlag, dass ich die Fragen in unserem Interview stelle, weil wir ja auch zum Interview verabredet sind. Das ist meistens so, dass der Journalist dann die Fragen stellt, und da interessiert mich, warum die Familien bestraft werden.

Ja, das ist meistens so in Deutschlandfunk, dass sich dort die arrogantesten ignorantesten dünkelhaften Dümmeldamen gegenüber einem Israeli, der sehr viel besser weiss, wovon er redet, aufspielen wie die Polizei bei der Verhaftung eines bildungsfernen Kriminellen, der sich rauszureden versucht und dem man erklärt, wie das «meistens so ist» in Deutschland, wo zack zack die Polizei nicht nur die Fragen stellt, sondern auch gleich bestimmt, wie die Antwort zu lauten hat. Der Unterschied ist nur, dass die Polizei heute höflicher ist zu den Delinquenten als «der Journalist»  vom DLF gegenüber dem Botschafter Israels. Es ist zum Fremdschämen, wie da ein selbstgefälliges Dummchen vom DLF den Botschafter Israels  über Journalismus in Deutschland zu belehren sich anmasst, noch ehe der den ersten  Satz überhaupt zu Ende sprechen konnte –  als sei er noch nie interviewt worden und wisse nicht, was ein Interview ist (wozu mal jemand der deutschen Dünkdeldame Nachhilfe zu erteilen hätte, die nicht mal merkt, was sie hier so schamfrei entblösst. Dieser «Journalist» namens Schulz, der nicht in der Lage wäre, einer Islamagentin im DLF eine einzige kritische Fage zu stellen, geschweige es wagen würde, sie mit dummdeutschdreisten Belehrungen zu belästigen, als hätte sie einen Sonderschüler vor sich zum Massregeln, diese Person, die vor dem Islam katzbuckelt, glaubt den israelischen Botschafter schulmeistern zu müssen, kaum dass das Interview begonnen hat, das sich «Gespäch» nennt. Ist es eigentlich in einem «Gespräch» im DLF üblich, dass eine Seite des «Gespächs» der anderen vorschreibt, was sie zu sagen hat und was nicht? Wie eine schlecht ausgebildete Filialleiterin einen Angestellten zurechtweist. Der Botschafter bleibt aber höflich, macht nur eine leise ironische feine  Bemerkung «Okay?», was sie allerdings nicht kapiert in ihrer peinlichen Plattköpfigkeit:

Hadas-Handelsman: Ja, ja, ich weiß. Ich werde es beantworten. Okay?
Aber ich wollte das nur bemerken.

Der israelische Botschafter hat sich vor der deutschen Dhimmidümmeldame auch noch zu rechtfertigen, wenn er etwas zum Terrorumfeld bei Thema Tempelberg etc. zu sagen wagt?

Hadas-Handelsman erinnert an die Voraussetzungen, die Frau Schulz unterschlagen möchte, denn die Hetze findet auch in den deutschen Medien statt.

Erstens: Eine Welle von Gewalt, die von Hetze und Hassverbreitung motiviert ist. Zweitens: Ja, das ist Abschreckung und es wirkt. Es ist gesetzlich möglich. Die können appellieren an den Obersten Gerichtshof und normalerweise bestätigt das der Oberste Gerichtshof. Und wenn nicht, dann machen wir, was der Oberste Gerichtshof uns befehlt oder empfiehlt.
Und zweitens: Wissen Sie, Frau Schulz, alles ist umkehrbar, auch zerstörte Häuser. Eines aber ist unumkehrbar, und das ist Menschenleben, und das sollen wir nie vergessen. Und was die tun? Die übergreifen auf Kinder, Säuglinge und auch Leute, die mitten in ihrem Morgengebet sind.

Das alles macht Frau Schulz nicht den geringsten Eindruck. Interessieren würde sie das nur, wenn sie selber in den Brandzonen des Terrors wohnen müsste. Im übrigen versteht sie nur Bahnhof, wenn Hadas-Handelsmann versucht, ihr zu erklären, was der Terror für Israel und seine Mordopfer bedeutet.

Schulz: Herr Hadas-Handelsman, Sie sagen, es ist legal, diese Wohnungen zu zerstören.

Hadas-Handelsman: Ja.

Schulz: Verstehen Sie, dass Palästinenser, deren Wohnungen zerstört werden, das nicht verstehen?

Hadas-Handelsman: Ja. Aber ich verstehe auch nicht, warum Leute uns angreifen, und Leute, die motiviert sind von dieser Blutmordlüge, dass Israel die Moscheen am Tempelberg zerstören wollte und so weiter und so fort. Das soll man sich fragen: Warum passiert es? Warum hetzt man heutzutage auch in Ramallah, auch in der palästinensischen Autonomiebehörde gegen Israel, gegen die Juden? Wenn jemand anruft, die heiligen Moscheen zu verteidigen gegen die Juden mit allen möglichen Mitteln, dann die Leute hören zu und verwirklichen das sofort an Gewalt. Aber warum? Gibt es einen Grund dafür?

Schulz: Die UN verurteilt den Anschlag ja als verabscheuungswürdigen Terrorakt und ist damit natürlich keine Einzelstimme, sondern die Ablehnung kommt ja uni sono aus der westlichen Welt. Aber haben Sie nicht die Sorge, dass diese Bilder von ausgebombten palästinensischen Familien, dass die wieder neuen Hass schüren?

Ob die islamservile Filialangestellte der Firma Schneiders&Co schon mal ein Hamasmitglied  gefragt hat, ob er keine Sorge habe, dass der Terror gegen Israel «wieder neuen Hass schüre»?
Frau Schulz möchte im übrigen nur über die israelische Antwort auf den Mordanschlag  reden, die zerstörten Wohnungen, nicht über die zerstörten jüdischen Leben, die interessieren sie nicht. Sie zeigt sich äusserst interessiert an der «Beruhigung der Lage». Beruhigung heisst nach Frau Schulz, dass man nicht über den arabischen antiisraelischen Terror redet, das ist zu beunruhigend für die islamophile Clique vom DLF. Penetrant beharrt sie weiter auf den  Wohnungen, den Brutnestern der Terroristen, von allem anderen will sie nichts wissen.
Hadas-Handelsman muss sie über das Problem aufklären, das sie nicht zur Kenntnis nimmt. Sie fühlt sich als oberste deutschen Moralinstanz, die die israelischen Reaktionen auf den Mordterror zu begzutachten hat.

Hadas-Handelsman: Entschuldigung! Wollen Sie über die Wohnungen reden, weil (es) Ihnen jetzt bequem (ist), darüber zu reden? Lassen wir uns nicht ablenken von dem Hauptthema. Hauptthema ist Terror in Jerusalem und anderen Plätzen in Israel gegen Juden, weil die Juden sind, weil die dort wohnen. Okay? Das ist das Hauptthema. Reden wir darüber und dann können wir vielleicht über Zerstören der Wohnungen in Theorie reden.

Aber gerade darüber will diese allerhöchste deutsche Moralinstanz, die Israel vorschreiben möchte, wie es zu reagieren hat auf den Terror, über den sie nicht reden möchte, nicht reden.
Der Terror gegen Israel interessiert die deutschen islamtoleranten Medientanten dieser Sorte nur insofern, als sie Israel vorschreiben wollen, dass es darauf nicht zu reagieren hat. Das erinnert an frühere deutsche Verhaltensmassregeln für Juden, die auf Terror nicht reagieren durften.

Schulz: Ich versuche zu verstehen, wie Sie der Gewalt ein Ende setzen wollen mit dem Vorgehen, das ja offensichtlich bisher nicht erfolgreich war. Die Gewalt geht ja weiter.

Die Arroganz hat keine Grenzen, die Aufseherin über die Ansichten zur Situation in Israel besitzt die Chuzpe, dem Vertreter Israels vorzuhalten, dass Israel der Gewalt kein Ende setzt, wenn es sie bestraft. Die Juden haben den antijüdischen Terror also hinzunehmen, wenn wir diese roten Politbrigaden des DLF richtig verstanden haben. Dieser Ansicht waren auch die Lageraufseherinnen damals. Frau Schulz weiss, wie jede rote Rotznase und jeder Grünling,   wie man «der Gewalt ein Ende setzt». Fragen Sie Frau Schulz. Frieden schaffen ohne Waffen, aber mit Frau Schulz. Frau Schulz gehört in den UN-Rat für Menschenrechte, dort kann sie die Resolutionen gegen Israel mitverfassen.

Hadas-Handelsman versucht vergebens, dieser Frau klarzumachen, dass Israel den Terror zu bekämpfen hat, der seine Existenz bedroht, wenn schon die internationale «Gemeinschaft»  nicht willens ist, seine Todfeinde unter Druck zu setzen, die ihren «Staat»  anerkannt haben wollen, ohne Israel anzuerkennen. Nach dem Abzug Israels aus Gaza gab es keinen Frieden, sondern die Hamas rüstete auf. Das kann man einem deutschen Journalisten offenbar nicht klarmachen, der diese staatliche Existenz Israels ebenfalls nicht anerkennt und nur überlegt, wie Israel nicht reagieren darf, wenn es angegriffen wird. Für Frau Schulz gibt es keine Vor-geschichte des Konflikts mit alten Wurzeln.

Die arabisch-islamische Dauerhetze gegen Israel sagt Frau Schulz nichts, dergleichen ist im deutschen Sprachrohr der Islamophie unbekannt. Bei dem Dissidentendenzianten Schneiders kann Frau Schulz lernen, dass die islamische Mordhetze gegen Juden nichts mit dem Islam  zu tun hat, den es im übrigen nicht gibt. So wie es die staatliche Existenz der «Entität» Israel für die Hamas nicht gibt. Die Medien giessen fleissig Öl ins Feuer der Israelhetze, die fortsetzt, was im Koran vorgeschrieben ist.

Es gibt eben nicht nur einen deutschen Herrn Schulze, der uns erklärt, dass es keine islamische Christen- und Judenverfolgung gibt, sondern auch eine deutsche Frau Schulz, die Juden belehrt, dass Israel Öl ins Feuer (des Weltfriedens?) giesst.   rvc

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