Killer Kriecher Kritiker

Posted on Dezember 17, 2014

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Korankritik-bashing mit Korankuscher

Zur Schweizer Variante des Islamkotaus  

Die Kommentarfunktion zum Video Schawinski  gegen Thiel ist gesperrt, denn dieser TV-Talk mit Schawinski (in SRF 1) ist eine einzige unsägliche Selbstentblössung des Talkmasters, der sich hier als islamserviler williger billiger Helfer der Religionspolizei und totaler Islamignorant demaskiert, der weder den Koran kennt noch weiss, was Islam heisst, aber den Korankritiker Andreas Thiel als inkompetent und unbefugt zur Religionskritik zu erledigen und als Rassist zu kriminalisieren versucht. Er spielt sich gegenüber dem Kabarettisten, der gar nicht behauptet, ein Islam-wissenschaftler zu sein, aber sich auf kritische und wissenschaftliche Islamexperten  berufen kann, die ein Schawinski nicht mal vom Hörensagen kennt, auf als Besserwisser mit links-islamophil programmiertem Hirn, der hysterisch auf jeden Satz von Thiel reagiert, ihn nicht ausreden lässt, seine Redezeit rigoros und rücksichtslos reduziert und seine eigene Islamignoranz mit  peinlichen Andeutungen auf Bücher, die er, Schawinski, kenne, aber Thiel nicht (!), als eine  intellektuelle Überlegenheit verkaufen will.

Einer von denen, die sich aufgrund linker Mainstream-Gesinnung als Kenner aufspielen gegenüber dem Kritiker eines Buches, das sie selber nicht gelesen haben, und den sie belehren und abkanzeln wollen wie einen Schulbub. Besonders pikant an diesem Schulmeistermusterstück eines hysterisch reagierenden Talkmasters, der humorlos wie ein beleidigter Moslem ausflippt, als der Kabarettist ihn wiederholt fragt, ob er den Koran überhaupt kenne, ist der hier offensichtlich gewordene Sachverhalt, dass der Talkmaster nicht wusste, wovon die Rede war, dass er kein einziges wissenschaftliches Werk zur Biografie des «Profeten» kannte, kein einziges fundiertes islamkritisches Buch  je gelesen hat – Religionskritik/Aufklärung versetzt den islamservilen Kopf also in helle Panik. Man vergleiche mit diesem hysterischen Ausbruch, der das ganze Interview über andauerte (Thiel kam wie gesagt kaum zu Wort), die ganz andere Tonart, mit der er den Salafistenburschen  von Biel hofierte, von dem er sich über den Tisch ziehen  liess. Damals vermuteten wir noch, er haben ihn womöglich vorführen wollen, wenn er dem Dschihadlehrling soviel Redezeit einräumte, wie er sie dem Korankritiker verweigerte. Nun hat er sich selber vorgeführt, als einen peinlichen ignoranten Islamkriecher, der keinen Begriff vom Recht auf Religionskritik hat, ein Menschenrecht, und der eine politische Ideologie im Mantel der «Religionsfreiheit“, eine Verfolgerreligion, die ihre Apostaten mordet und ihre Kritiker gemäss Koran mit dem Tod bedroht,  nicht von einer verfolgten Religion unterscheiden kann. Schawinski kann das Tötungsverbot des Dekalog offenbar nicht von den Mordbefehlen des Koran unterscheiden, der bis heute für die Rechtgläubgen verbindlich ist. Ich läse gern mal einen Kommentar von Broder zu diesem intellektuellen Offenbarungseid von Schawinski, der der Ignoranz einer Gesine Schwan Konkurrenz macht, und dessen Humorlosigkeit eine geradezu beängstigende Begriffstutzigkeit offenbarte, als er nicht mal die Antwort des Kabarettisten bei Giacobbo verkraftete, die er einblendete, offenbar in der abwegigen Meinung, sie spräche gegen Thiel – Schawinski merkt gar nicht, wie er sich damit als Meinungsmullah vorführte. Nicht nur das – er denunziert hier den Kabarettisten, in erbärmlich feiger Anbiederei an die Religionswächter, als Rassisten. In der Schweiz, wo Religion eine Rasse ist, werden Witze über den Islam als «Rassendiskriminierung» strafverfolgt. Flankierend zu den moslemischen Morddrohungen. Auch im Karikaturenstreit um «Jyllands Posten» sind solche Duckmäuser vor der Gewalt des Islam automatisch auf Seiten der  Denunzianten. Der jüdische Feuilletonredaktor von Jyllands Posten, Flemming Rose, der schon im Internet mit antisemitischen moslemischen Drohungen ausgesetzt war, hat diese Mentalität der Duckmäuser vor dem islamischen Kritikverbot in seinem Buch «Tavshedens Tyranni“ (Die Tyrannei des Schweigens) beschrieben.

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In 20 Minuten gelesen: Schawinski äussert sich zu seiner Sendung mit Thiel:

Schawinski: Ich hätte die Sendung abbrechen sollen
«Leider hat mein Gast, der Komiker Andreas Thiel, den Charakter einer Interviewsendung von der ersten Minute an gezielt torpediert. Er weigerte sich beharrlich, konkrete Fragen zu beantworten und stellte umgekehrt laufend selbst sehr persönliche und verletzende Fragen an mich. Zudem brachte er laufend neue, völlig themenfremde Elemente ein, um einen echten Gesprächsfluss zu verhindern.»

«Tausende Interviews, – so etwas noch nie erlebt»

«Mit dieser Strategie erreichte er sein einziges Ziel, nämlich ein kontroverses Gespräch zu verunmöglichen, in dem man die von ihm publizierten extremen Thesen über den Koran in sachlicher Weise hätte diskutieren können. Ich habe eine solche Extremsituation noch nie erlebt und zu emotional reagiert. Die Sendung war unter diesen Umständen schlicht nicht zu retten. Ich hätte sie sinnvollerweise bereits nach fünf Minuten abbrechen müssen und nicht ausstrahlen dürfen. Ich bedauere zutiefst, dass ich dies nicht getan habe und entschuldige mich dafür bei den Zuschauern.»

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Wenn sich hier einer entschuldigen muss, dann Schawinski bei Thiel!, dem er nur über den Mund fuhr. Vielleicht haben ihm die Kommentare, die gesperrt worden sind (!) zu verstehen gegeben, dass da etwas faul war im Studio. Auch ich habe schon viele Sendungen mit Schawinski gesehen, aber so eine wie die mit Thiel, der mit seiner höflichen, gelassenen und gelegentlich leicht ironischen Freundlichkeit Schawinski zum Ausflippen brachte, sah ich  noch nie. Der Talkmaster reagierte auf Thiels Korankritik wie von der Tarantel gestochen, wollte Thiel gleich zu Anfang die Qualifikation zur Korankritik absprechen, denn Thiel ist ja «nur» KABARETTIST, kein Islamwissenschaftler wie Schawinski oder wie? Das verfing nicht bei Thiel, der sich sogleich nach Schawinskis Kompetenz erkundigte.

Frage: Hat ein Kabarettist eigentlich – wie auch ein Karikaturist –  kein Recht zur Korankritik?! Offenbar ist sich Meister Schawinski nicht recht darüber im Klaren, dass wir noch in einer Demokratie leben und nicht in einem Gottesstaat, wo Kritik der Religion streng verboten ist.  Schawinski liess Thiel  nach dessen erster Gegenfrage kaum noch zu Wort kommen. Thiel hatte keine Gelegenheit, mehr zu erklären. Dass die Kritik am Betriebshandbuch der Dschihadreligion, das auf öffentlichen Plätzen verteilt wird in der Schweiz, sodass es jeder lesen kann, berechtigt ist. Als er dann, immerhin angesprochen auf seine Qualifikation zur  Islamkritik, einen Islamwissenschaftler zu zitieren versuchte (der nicht aus der Schweizer Schulzeschule kommt, wo ein Ramadan promoviert wurde und die Bieler Salafaschisten ihre Ausbildung für den wahren Dschiahd erhielten), war Schawinski vollends überfordert. Denn nicht etwa einen Islamschwärmer und Profetenbeweihräucherer erwähnte Thiel, sondern einen, der sich nicht von Salafaschisten und Schweizer Zensurzwergen vorschreiben lässt, was er von den Gewaltbotschaften des Koran zu halten hat.

Das ist nicht vorgesehen im Schweizer Religionswächterstaat, in dem ein so bedeutender Historiker wie ein gewisser Georg Kreis, der dank seinem Aufseheramt in der Eidg.  Rassismuskommission über Basel hinaus bekannt wurde in der Schweiz, einen Jakob Burckhardt heute wegen seiner Ansichten zum Islam (man stelle sich nur die beiden Köpfe vor) als Rassisten anzeigen könnte; derselbe Prof. Kreis, der vor der Problematisierung des Islam warnte (!), hat schon eine Fatwa (!!!) der grotesken Bieler Bartburschen als ernst zu nehmende Verlautbarung aus dem unsäglichen Salafaschistenclub anerkannt. Was diese Basler Spitzenwitzfigur da aus dem Dunstkreis der EKR zum besten gibt, ist qualifiziertes  Kabarett.    

Aber Schawinski, dem jeder Sinn für diese Komik fehlt, ist schon beleidigt wie ein Moslem, dem Prof. Schulze erklärt hat, dass seine «Gefühle» bis zum physischen Schmerz verletzt sind. Diese wehleidig witzlose Selbstrechtfertigung, mit der der Moderator dem Gast, den er mit allen Mitteln mundtot zu machen versuchte, dann noch seine eigenen Ausraster in die Schuhe schieben will, ist nur ein weiterer grotesker Versuch, die Dinge auf den Kopf zu stellen. So wie Moslems als die chronischen Opfer des Westens ausgegeben werden, wenn der sich nicht islamisieren lassen will und seine christlichen Feste und Lieder nicht aufgeben will, so sieht sich der Talkmaster nun als schwerverletztes Opfer von Thiel, der zwar kaum noch etwas sagen konnte, aber dazu milde lächelte, was Schawinski ganz besonders aus der Fassung zu bringen schien. Je weniger er den Komiker noch zur Wort kommen liess, desto aufgeregter wurde Schawinski. Wahrscheinlich traf ihn das milde Lächeln am meisten. Und was heisst da auch „themenfremde Elemente“, wenn dem Talkmaster nicht mal das Thema Koran geläufig ist, den er selber nicht  gelesen hat  – was der Kabarettist mit Recht feststellte (Nachfrage nach Korankenntnis ist verboten?), der sich der Komik der Situation voll bewusst zu sein schien. Schawinski, der für diese Sendung so qualifiziert war, dass er kein kritisches Werk eines Islamwissenschaftlers zu kennen schien, versuchte es selber zunächst mit völlig themenfremden Elementen, mit Einlagen von Szenen aus früheren Auftritten Thiels, um ihn als angeblich schlechten Kabarettisten zu disqualifizieren (so wie die islamdevoten, von den dänischen Karikaturen aufgeschreckten Journalisten die Karikaturisten sofort im Chor als «mittelmässig» u. drgl. zu degradieren versuchten. Eine billige Masche). Als Thiel zur Sache kam und zum Thema Islam und Koran das neue Buch eines Islamwissenschaftlers zitierte,  «Islam heisst nicht Salam», von Manfred Schlapp, wurde Schawinksi vollend verrückt und wollte nichts davon hören, ja was darf‘ s denn sein, wenn man nicht über den Islam reden darf, den es nicht gibt, und die Koranzitate verboten sind?   

Zum Thema:
Islam heisst nicht Salam
Streifzüge durch die muslimische Welt
von Manfred Schlapp

Was sich in jüngster Zeit in der muslimischen Welt abspielt, hat mittlerweile selbst professionelle Schlafmützen aus ihrem Dornröschenschlummer geweckt. Der Autor Manfred Schlapp, ein ausgewiesener Kenner des Islam, hat die aktuellen Entwicklungen bereits in seinen Vorlesungen über die muslimische Welt vorausgesagt, die er in den Jahren 2009–2012 an der von Peter Sloterdijk geleiteten Hochschule zu Karlsruhe hielt.  In seinem Buch «ISLAM heisst nicht SALAM» spannt der Autor einen weiten Bogen. Kenntnisreich gibt er einen umfassenden Überblick über die muslimische Welt von ihren Anfängen bis heute, um dann ausführlich auf die aktuellen Ereignisse einzugehen. Bei seinen Ausführungen stützt er sich auf den Koran, den er im Original zu lesen gelernt hat, und untermauert seine Darstellungen mit entsprechenden Koranversen. Das ergibt ein spannendes Mosaik, das zu überraschenden Einsichten führt.

Nun, das Dornröschen Schawinski wurde so arg aufgeschreckt von Thiel, dass es bis zum Ende der Sendung die Fassung nicht wiedererlangte. Aber wenn hier einer hätte unterbrechen müssen, dann wäre es an Thiel gewesen, das Studio zu verlassen und den aus dem Häuschen geratenen Zensurmeister in seiner ganzen Komik der Aufregung über die Koranzitate allein im leeren Raum zu lassen. Erstaunlich, dass Thiel diese Diskussionsfarce bis zum Ende durchgestanden hat und nicht vor soviel Ignoranz und Arroganz  kapitulierte und aufstand.  
Das braucht eine gewisse buddhistische Ruhe, die gerade Schawinski um die seine brachte.
 
Dass der Komiker den Inquisitor, der gleich zu Anfang  die Qualifikation (!) des kritischen Koranlesers in Frage stellte, ohne seine eigene zu diesem Thema ausweisen zu können, so als dürften in der Demokratie nur Wissenschaftler sich zu einer Religion äussern (alle übrigen haben sie kritiklos anzuerkennen?), es «verletzend» (!) findet, wenn der so Abqualifizierte sich nicht einschüchtern lässt vom islamkonformen Kritikverbot und geistesgegenwärtig den Spiess umkehrt  – ja wer ist denn das, der es wagt, den Profeten alles andere als ein Vorbild zu finden – , das hat Schawinski noch nicht erlebt! Höchste Zeit, können wir da nur sagen, dass Mullah Schawinski das mal erlebt. Noch leben wir nicht in einer Theokratie. Vielleicht  möchte Schawinski als Religionswächter in die EKR und die Religion als Rasse bewachen.

Wie sagte doch Flemming Rose: Ideologien verdienen keine Schutzrechte.

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Killen nach Koran

Die Koranschüler morden weiter. Sie morden wie sie es in den Koranschulen gelernt haben. Talib heisst Koranschüler, die Koranschüler morden pakistanische Schüler.

Hier ein Blick in die grinsende Fratze des Kinderkillers, der auf den Namen > Malauna Fazlullah hört.

Nach jedem islamischen Terroranschlag überschlagen sich die westlichen Medien mit hysterischen Warnungen vor der Gefahr  der «Islamophobie». Regelmässig lassen sie uns wissen, dass der Terror im Namen des Islam und nach dem Rezept des Koran nichts mit dem Islam zu tun hat. Je mehr islamischer Terror, desto hysterischer die verordnete Islamophilie.
Tragicomic West stresses danger of „Islamophobia“

Der Deutschlandfunk bringt es fertig, beim Bericht und Kommentar zu den jüngsten Mordorgien der Koranschüler in Pakistan den Koran und den Islam kein einzigesmal zu erwähnen. Ein  «Terrorexperte» blickt uns aus dem Foto zum Interview des DLF (Guido Steinberg interviewt von Dirk Müller) entgegen. So stelle ch mir die rosigen pausbäckigen Studenten im Gefolge ihres Professors in Brave Nnew World vor.

Pakistan  «Es gibt kaum Gewalttabus“ 

Guido Steinberg im Gespräch mit Dirk Müller

Für den «Terrorexperten» gibt es keine Motivation zum blutigen Dschihad durch den Koran, der kommt wie gesagt gar nicht vor, ist für den «Experten» kein Thema. Als Motiv führt er nur die Konkurrenz unter den diversen kriminellen Terror-Banden an, die er aber nicht so nennt, sondern höflich als Organisationen bezeichnet.

Steinberg: Es gibt kaum Gewalttabus für die Taliban und man darf ja auch nicht vergessen, dass sie in diesem Ringen unter den terroristischen Organisationen um weltweite Aufmerksamkeit in Konkurrenz stehen zu anderen Organisationen wie zum Beispiel dem IS im Irak und Syrien, und da merkt man in den letzten Monaten, dass die Gewaltschraube enorm gedreht wurde. Wer also tatsächlich unsere Aufmerksamkeit haben will, der muss ganz, ganz große, ganz, ganz fürchterliche Anschläge verüben, und diese Lektion, die haben die pakistanischen Taliban schon lange gelernt.

Wo mögen die das gelernt haben? Vielleicht in den Schulen, aus denen sie kommen, den Koranschulen, in denen es keine Gewalttabus gibt? Diese speziellen Schulen scheinen ganz unaussprechlich für das Islamsprachrohr zu sein, wo die Denunzianten hocken, die die Dissidenten diffamieren, wie die Wachhunde vom Wächterrat gegen Islamfeindlichkeit, die Schneiders&Konsorten, die das Klima mit verordneter Islamophilie verpesten.

Müller: Funktioniert Terror nur, wenn ich Sie richtig verstanden habe, mit internationaler Resonanz?
Steinberg: Terror funktioniert auch mit lokaler Resonanz. Das hängt davon ab, was die jeweiligen Kämpfer vor Ort wollen.

Die blutrünstigen gewaltpestenden Bestien werden von dem islamservilen «Experten» als «Kämpfer» hofiert, die islamischen Menschenschlächter «kämpfen» also, wenn sie Kinder abschlachten. So wie die Kinderkiller der Hamas als «Kämpfer» nobilitiert werden von den linken Terrorfreunden. Beim Menschenabschlachten geht es den Menschenschlächtern, wenn man sich diese Expertise zu Gemüte führt, nicht so sehr ums Abschlachten, sondern um die «Resonanz»; im Vordergrund für den «Experten» – und zur Ablenkung von der Bestialität  – stehen die Ziele der Schlächter, die ihre Mittel heiligen sollen. Denn die zeigen ja, um wen es sich handelt bei den Koranschülern.  

ST: Aber die pakistanischen Taliban haben in den letzten Jahren doch sehr deutlich gemacht, dass es ihnen nicht nur um die Resonanz in Pakistan geht, sondern dass es ihnen um weltweite Resonanz geht. (…)
    Müller: Herr Steinberg, Sie sprechen hier vom Konkurrenzkampf zwischen den Organisationen. IS-Terroristen und Taliban-Terroristen befinden sich im Wettbewerb?

Steinberg: Ja, in gewisser Weise, zumindest insofern, als es um die Aufmerksamkeit in der westlichen Welt geht. Das ist bei IS sicherlich etwas ausgeprägter. Sie operieren näher an Europa. Aber auch die pakistanischen Taliban wollen der gesamten Welt zeigen, dass sie in der Lage sind, den pakistanischen Staat in seinen Grundfesten zu erschüttern. Sie haben auch darüber hinaus eine internationale Agenda und deswegen ist diese Aufmerksamkeit vor allem der Medien in der westlichen Welt, BBC, CNN, sehr, sehr wichtig.

Müller: Und wie ist es mit dem Wettbewerb innerhalb der islamischen Welt?

«Wettbewerb innerhalb der islamischen Welt“ – neutraler kann man die blutigen Bestialitäten nicht zurechtfrisieren.

Steinberg: Nun, die pakistanischen Taliban spielen in gewisser Weise immer noch in der zweiten Liga, weil sie doch eine Organisation sind, die vor allem oder eigentlich nur in Pakistan aktiv ist, so ab und zu mal Aktivitäten in Afghanistan aufweisen kann, und das ist offensichtlich eine Situation, mit der die Führung der Organisation nicht ganz zufrieden ist.

Immer hübsch locker mit den Jungs umgehen, die in der zweiten Liga spielen, gewissermassen schulterklopfend; die Fussball-Assoziation zeigt schon,  wie die Kerle miteinander kumpeln, wie sie die Bestialität der männlichen Bestien munter herunterspielen mit frischfröhlichen Sprüchen aus dem Spielfeld des «Wettberwerbs», wo aus blutrünstigen Killern «Kämpfer» werden.

Steinberg: (..)  Die pakistanischen Taliban sind nun in gewisser Weise am anderen Ende des Kontinuums. Sie sind eher eine pakistanische Organisation, die noch nachweisen muss, dass sie tatsächlich in der Lage ist, ihren eigenen ideologischen Anspruch, über Pakistan hinaus aktiv zu werden, dem auch gerecht zu werden.

Das Kontinuum des Koran reicht in der Tat vom einen Ende des islamischen Terrors bis zum anderen. Nur wird der Koran nicht genannt, das Kontinuum bleibt unidentifiziert, und seine  Essenz, die Gewalt- und Mordaufrufe, werden unter der politisch korrekt gesäuberten Fomulierung vom «ideologischen Anspruch» verborgen, dem die blutigen Bestien «gerecht werden» müssen. So kann man das Kinderabschlachten auch nennen, ein Anspruch, dem die Schlächter «gerecht werden»  wollen oder sollen – das bleibt hier offen. Das muss ja eine anspruchsvolle Aufgabe sein, die die gewaltpestenden Kinderschlächter sich da vorgenommen haben, scheint dem Herrn ja zu imponieren, diese zweite Liga.

Müller: Blicken wir noch einmal nach Pakistan, Guido Steinberg, beziehungsweise auf Armee und Regierung. Wie wehrhaft sind die Sicherheitsbehörden in Pakistan?

Steinberg: Es ist eigentlich erstaunlich, dass die pakistanische Armee nun doch seit 2007, seit die pakistanischen Taliban zum ersten Mal in größerem Maßstab aufgetreten sind, nicht in der Lage ist, dieses Problem zumindest einzudämmen, und das liegt vor allem an der Politik der Pakistanis in den letzten Jahren. Sie haben nämlich die afghanischen Taliban seit 2001 und auch vorher gefördert.

Ob das etwas mit dem Islam zu tun hat, dass die Regierung den islamischen Terror auf islamischem Gebiet nicht eindämmen kann bzw. will? In Pakistan herrscht auch ohne Taliban mit ihren speziell anspruchsvollen Koranaufgaben täglicher islamischer Terror; Schariaterror gegen Frauen, gegen Apostaten, gegen Konvertiten zum Christentum. Selbst ein Gouverneur, der gegen die Mordpraxis Einspruch erhebt, ist seines Lebens nicht sicher und wird gekillt. Von alledem will Dirk Müller als Beauftragter des DLF nichts wissen, denn der DLF möchte ja seinen islamophilen Ansprüche im Wettbewerb mit dem WDR u.ä. gerecht werden.  

Steinberg: Sie haben geduldet, dass nach der amerikanischen Intervention 2001 die Afghanen in die Paschtunen-Gebiete an der pakistanisch-afghanischen Grenze sich zurückgezogen haben, und das hat zu einem Prozess geführt, den man Talibanisierung nennt, und das führte dazu, dass auch eine pakistanische Taliban-Bewegung entstanden ist, die jetzt aber nicht mehr ein willfähriges Instrument der Armeeführung ist, wie das die afghanischen Taliban immer noch sind, sondern die seit 2007 diesen pakistanischen Staat angreift. Hier ernten die pakistanischen Militärs, was sie gesät haben. Durch die Unterstützung der afghanischen Taliban haben sie ein enormes innenpolitisches Problem geschaffen und, wie wir jetzt sehen, eines, das durchaus in der Lage ist, die Stabilität des Gesamtstaates zu erschüttern.

An was erinnert uns das doch? Vielleicht an eine der westlichen EU-Regierungen, die in Kooperation mit der OIC sich ein enormes innenpolitisches Problem geschaffen haben und nun ernten, was sie gesät haben… ?

  

 

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