Politisch korrektes Halloween

Posted on November 3, 2014

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Quelle: http://www.pi-news.net/wp/uploads/2014/11/halloween_salam.jpg

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SA SS IS?

In seiner Weltwoche-Kolumne (WW 44/14) schreibt Henryk Broder:

„Die Hooligans hatten, unterstützt von Neonazis und anderen Rechtsradikalen, zu einer Demonstration gegen „die Salafisten“ aufgerufen. Was man sich etwa so vorstellen muss, als hätte die SS zu einer Demo gegen die SA aufgerufen, um Unheil vom deutschen Volk abzuwenden“.

Nicht ganz. Eher als hätte die SA zu einer Demo gegen die SS aufgerufen, denn die Hooligans stehen wohl für die Schlägertrupps in den Strassen, während die Salafisten eher die SS repräsentieren, mit ihren Gestapo-Allüren und  Schariapatrouillen in den Strassen, jedenfalls treten die Hooligans noch nicht als Religionspolizisten mit ihren Stöcken in den Strassen auf, sie stellen auch keine Blockwarts, die die Gesinnung der Bewohner überwachen.

Man kann den Vergleich auch anders anwenden: Es ist, als wenn links autonome Krawallos von der Antifa zusammen mit Vertretern der alten Stasinachfolgepartei gegen Neonazis antreten bzw. gegen alle Salafistengegner, die sie dafür halten und die sich als solche bezeichnen.

Oder als wenn Ströbele nach der Al-Quds-Demo, wo er Arm in Arm mit Hamas marschiert, gegen „Antisemiten“ ist.

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Alle Islamgegner gelten in Deutschland offiziell als rechtsextrem oder zumindest „rechtspopulistisch“ und werden systematisch mit Neonazis in Verbindung gebracht in der medialen Darstellung. Rechte Parteien werden allesamt stigmatisiert und wie die NPD behandelt.  Aber Die Linke in Nachfolge der SED ist in Deutschland inzwischen salonfähig, ihre Kritik ruft Empörung hervor in linken Kreisen.  Der stalinistische Hintergrund, der noch  jüngeren Datums ist als die NSDAP, ist kein Makel mehr im roten Salon, wo man nicht zufällig mit dem Islam liebäugelt und die Gegner des neuen Totalitarismus kriminalisiert. Dabei geht es nicht um Hooligans, sondern um alle, die sich gegen den Salafaschismus und generell gegen das Islamisierungsprogramm der Dschihadreligion noch zu äussern wagen.

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Wenn Gauck die Koalition mit der Partei Die Linke kritisiert, dann weiss er natürlich, wovon er  redet.  Wenn aber der deutsche Bundespräsident, der aus der DDR kam, die Schweiz besucht und meint, er müsse die Schweizer über Demokratie belehren, dann ist er auf dem Holzweg. Eine peinliche deutsche Instruktion an die falsche Adresse von der falschen Seite.

Gauck belehrt die Schweizer über Demokratie.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Gauck-warnt-vor-der-direkten-Demokratie/story/25651167

Die direkte Demokratie berge Gefahren, wenn über «hochkomplexe Themen» abgestimmt wird, sagte der deutsche Bundespräsident bei seinem Besuch in der Schweiz. Bundesrat Didier Burkhalter, zurzeit Schweizer Bundespräsident,  konterte.

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„Nutzen volksferner Schein-Demokratie“

http://qpress.de/2014/04/02/gauck-belehrt-schweizer-ueber-den-nutzen-volksferner-schein-demokratie/

  • Zu Burkhalter: «Er konnte nur schwach kontern, mit dem Verweis auf die Schweizer Kultur. Aber wer um Himmels willen in der Welt sollte die Schweizer Kultur beachten wollen?»

Der kritische Kommentator aus Deutschland erkennt zwar die Gaucksche Arroganz gegenüber der Schweiz, verkennt aber den Schweizer Stil und die Finesse, mit der Burkhalter ihm antwortet, eben nicht auf die plump-deutsche Art, vielmehr erteilt er dem Gast aus Deutschland, das zwei Diktaturen hinter sich hat und in die nächste strebt, die EU inklusive Islamofaschismus, eine kleine feine Lektion in Demokratie, die Gauck womöglich nicht versteht, wenn ihm die direkte Demokratie erklärt wird, welche ihm völlig fremd ist, aber den Schweizer Stimmbürgern geläufig ist. Nur die linken Meinungszensoren, denen islamophile Stasinachfolger lieber sind als die Schweizer Volkspartei, ihr Feindbild, erkennen das Volksrecht nicht an und würden sowohl die Minrarett-Abstimmung wie auch die Masssenzuwanderungsinitaitve zu gern für ungültig erklären lassen, deren Berechtigung auch Gauck nicht begreift, ganz auf Linie mit der Islamlobby, sodass der Schweizer Bundespräsident den Gast aus Dtld. über die demokratischen Grundprinzipien aufklären muss, die in der Schweiz bis heute gelten, solange sie noch nicht von der EU geschluckt worden ist und noch nicht das Recht der fremden Richter übernehmen muss.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29880174

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Burkhalter zu Gauck: Europa könnte etwas mehr Schweiz vertragen

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/europa-koennte-etwas-mehr-schweiz-ertragen-gauck-besuch-shweiz-1.18275203

  • Burkhalter stellte klar, dass es sicher keine Lösung sein könne, einfach die Abstimmung zu wiederholen. Er nutzte die Gelegenheit, den Anwesenden mit grosser Leidenschaft das Wesen der direkten Demokratie näher zu bringen, wie er dies zuvor schon im Gespräch mit Gauck getan habe. Zur direkten Demokratie gehöre der «absolute Respekt» vor Volksentscheiden. Dies führe zu einer «Bescheidenheit der Behörden», denn es herrsche das Bewusstsein, dass niemand die richtige Lösung kenne. Burkhalter verpasste es auch nicht, seinem Kollegen einen kleinen Seitenhieb zu verpassen: «Europa könnte durchaus etwas mehr Schweiz ertragen», sagte er.

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Schariapolizei in Deutschland aktiv

Schariapolizist arbeitet im Sicherheitsbereich

29. Oktober 2014 Düsseldorfer Flughafen

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/scharia-polizist-arbeitete-im-sicherheitsbereich-aid-1.4630742

Düsseldorf. Ein radikaler Islamist soll trotz Sicherheitsüberprüfungen in der besonders geschützten Gepäckabfertigung des Düsseldorfer Flughafens gearbeitet haben. Das sagte ein Sprecher der Wuppertaler Polizei am Mittwoch.

  • Der 27-Jährige wird zum Umfeld des deutschen Salafisten Sven Lau gerechnet. Er soll zu jenen Männern gehören, die Anfang September in Wuppertal als „Scharia-Polizei“ aufgetreten waren. Zurzeit laufe ein Ermittlungsverfahren gegen ihn, sagte der Polizeisprecher.
  • Der Flughafen Düsseldorf bestätigte lediglich, dass der 27-Jährige „bei einem am Airport ansässigen Unternehmen“ gearbeitete habe. Um in den Sicherheitsbereich zu gelangen, habe er aber jeden Tag wie alle anderen eine Schleuse passieren müssen und sei durchleuchtet worden.

Kein Grund zur Beunruhigung. Fragen sie Herrn Ströbele. Oder Herrn Fouad, der weiss, dass man Salafisten sehr «differenziert» betrachten muss. Salafisten sind nicht einfach als Sicherheitsrisiko anzusehen, das wären ja Generalverdacht. Wenn man einen aktiven Islamisten vom Sicherheitsdienst ausschliesst, darf man das nicht wegen der Sicherheit tun. So sieht das auch der WDR völlig korrekt:

  • Nach Angaben der Düsseldorfer Bezirksregierung wurde dem 27-Jährigen für Ende Oktober gekündigt. Seit Anfang des Monats sei er freigestellt, Dienstag habe er seinen Flughafenausweis abgeben müssen. Der WDR hatte berichtet, der Mann habe das Unternehmen wegen Fehlzeiten und Unzuverlässigkeit verlassen müssen.

Alles klar, ein Salafist wird nicht aus Vorurteilen gegen den Islam entlassen, d.h. aus Islamhass, sondern weil er nicht oft genug am Flughafen in Erscheinung trat. Von der Schariapolizei kann man schliesslich erwarten, dass sie am rechten Ort zur rechten Zeit ist. Die Schariapolizei muss nur die richtige Weste tragen, um weiter wirken zu dürfen. Am besten Westen mit der Aufschrift: Nazis raus.

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