Friedlicher Antisemitismus

Posted on Juli 27, 2014

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Ein friedlicher (Oberbürger-)Meister aus aus Deutschland

Es gibt jetzt eine weitere Variante der Anti-Israel-Aufmärsche in Deutschland (die in Frankreich verboten sind, dort hat man schon genug Erfahrung mit der Intifada aus den Banlieues): die «Friedlichen Demonstrationen gegen Israel». Gleich von mehreren solcher Veranstaltungen hiess es gestern in den Nachrichten, sie seien «friedlich» verlaufen. Die Friedlichkeit scheint jetzt das Markenzeichen des linken Antizionismus zu sein. So wie die deutsche Friedensbewegung für die iranische Atombombe gibt es jetzt auch die

  • Große Demonstration für Frieden in Palästina

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/Konflikte-Demonstrationen-Israel-Palaestinensische-Autonomiegebiete-Grosse-Demonstration-fuer-Frieden-in-Palaestina;art1925,3149005

Mit Palästina ist nicht etwa jener Teil Palästinas gemeint, auf dem sich der Staat Israel befindet, sondern nur der judenreine arabische Teil. Es handelt sich aber nicht um eine Demo, die diesem arabischen Teil Frieden von der Hamas verspricht, denn die hat dieser Teil ja gewählt, mit der muss er leben. Es geht auch nicht um Räumung der Waffenlager der Hamas, die sollen die Israelis ja in Frieden lassen und sich nicht an ihnen vergreifen.

  • In Heilbronn sind am Samstag etwa 2000 Menschen für Frieden und Freiheit in Palästina und weltweit auf die Straße gegangen. Die Demonstration verlief friedlich.  

Weltweit für den Frieden der Welt von Israel, den Israel weltweit stört.

Dem Mantra vom Frieden der Welt gegen Israel werden wir noch öfter begegnen in verschiedenen Varianten, die geläufigste: Frieden für Palästina. Nicht etwa Frieden für Israel vom Terror der friedlichen Palästinenser. Der friedliche Raketenbeschuss Israels war noch nie ein Grund für eine linke Demonstration, denn das ist ja «Freiheitskampf».

  • Mit einer Schweigeminute für alle Kriegsopfer begann die Demonstration am Samstagnachmittag kurz nach 16 Uhr auf dem Heilbronner Kiliansplatz. Sie stand unter dem Motto „Freiheit für Palästina – Ende aller Kampfhandlungen“.

Freiheit für Palästina – Freiheit von der Terrororganisation Hamas, die die eigene Bevölkerung terrorisiert und als Schutzschilde aussetzt? Nicht doch, so ist sie nicht gemeint, die Freiheit für Palästina, das von der Entität Israel zu befreien ist durch die Hamas. Die Charta sagt, wie.

  • Gleich zu Beginn der Demo distanzierten sich die Veranstalter von Extremismus, Antisemitismus und Gewalt. Sie riefen zu einer friedlichen Demonstration auf.

Distanzierten sie sich von der Hamas und ihrem Vernichtungsprogramm? Nein?

  • Abheben von Israel-feindlichen Demonstrationen

Wie hebt man sich bloss von «israelfeindlichen Demonstrationen» ab an einer Demonstration gegen Israel zur «Befreiung» Palästinas (von Israel!). Das dürfte etwas schwierig sein. Wir werden gleich sehen, wie friedlich das geht.

  • „Wir haben alle Nationalitäten eingeladen, die ganze Welt braucht Frieden“, sagte Arzu Bektas. Sie hatte die Demonstration gemeinsam mit Sengül Cakmakci und Arzu Torcuk organisiert. Die drei Frauen aus dem Landkreis Heilbronn sind nach eigenen Angaben unabhängig von großen Organisationen. 

Das sind gewiss ganz unabhängige Privatpersonen, die alle Nationen eingeladen haben, ganz internationalsozialistisch, wie das so zugeht im deutsch-internationalen Friedensmilieu, das rein zufällig von türkischen Hilfskräften des Weltfriedens organisiert wird. Nicht gegen die Hamas, nicht gegen den Isis, nicht gegen Boko Haram, nicht gegen die Christenverfolgung im Irak, nicht gegen die Waffenlieferungen an die Friedensorganisation Hamas aus dem Iran.

  • In mehreren Städten hatte es in den vergangenen Tagen Proteste gegen die Angriffe Israels im Gazastreifen gegeben. Die Veranstalter in Heilbronn wollten sich davon nach eigenen Angaben abheben und für Frieden weltweit auf die Straße gehen. Das gelingt ihnen. 

Na klar gelingt ihnen das, getrennt marschieren, vereint schlagen, man muss die Truppe gegen Israel nur umbenennen in Friedenstruppe. Dschihad ist Frieden, Islam ist Freiheit und Hamas ein Wohltätigkeitsverein. Erste Friedensforderung: der Raketenbeschuss muss aufhören, pardon:

  • „Das Bombardieren muss aufhören.“ 

Sprich: Israel führt Krieg und muss aufhören. Gegen wen und was und warum, erfährt man an der Friedensdemo leider nicht. Und hier erfahren wir schon mehr über die Friedensmenschen:

  • Zunächst marschierten die Teilnehmer der Demo in Richtung Kaiserstraße und Allee. Sie riefen Sprechchöre wie „““»Wir wollen Frieden“, „Wir sind Gaza oder „Allah ist groß“.

Na, da fehlt noch der Slogan «Islam ist Frieden». Das ist ja wohl gemeint. Und Friede auf der Welt, Friede weltweit herrscht erst, wenn überall Islam ist und alle sich Allah unterworfen haben bzw. unterworfen worden sind. Was schon die Juden von Medina nicht wollten, als der Profet ihnen den Frieden Allahs bringen wollte. Kurzum die Friedensdemo der Frauen, die «von grossen Organisationen unabhängig» sein sollen und der kriegerischen Grossreligion Islam anhangen, ist eine Propagandaaktion für den Frieden des Islam, oder was für eine dubiose Veranstaltung soll das sein. Oder sind das keine frommen Frauen, die sich im Frieden mit dem Dschihad befinden und die Allahs Gesetz verkünden?

  • Vereinzelt skandierten Teilnehmer auch „Kindermörder Israel“.

Auch tausende vereinzelter Terroraktionen der Dschihadreligion ändern nichts an ihrem friedlichen Charakter. Kinderschützer Hamas? Richtig, die Hamas schützt ja die Kinder, indem sie Waffen in Kindergärten und Schulen plaziert, alles zum Wohl der Kinder, damit sie sich im Schutz der Waffen sicher fühlen können. 

  • Vor allem Menschen mit türkischem Migrationshintergrund liefen an der Demonstration mit.

Eigentlich wollten die alle für die Anerkennung des Armenier-Genocids demonstrieren, wie wir vermuten, aber als sie erfuhren, wie sehr die Existenz der Türken von Israel bedroht wird, dass es eine israelische Charta zur Zerstörung der Türkei gibt, deren Existenz Israel nicht anerkennt, konnten sie nicht anders und sagten sich, damit muss endlich Schluss sein.

  • „Das Bombardieren muss endlich aufhören“, sagte Erol Akkus aus Neckarsulm. Deshalb war er gemeinsam mit Cigdem und Eylem Özen aus Obersulm bei der Veranstaltung. „Gut, dass bei der Demo alles friedlich verläuft“, sagte Betül Tinmaz aus Eberstadt.

Fühlten sie sich von unfriedlichen Menschen bedroht? Vielleicht von Juden?

  • Friedliche Demonstration, nur ein kleiner Zwischenfall 
  • Das war auch das Fazit der Polizei. „Es gab keine Auseinandersetzungen. Die Kundgebung verlief weitgehend friedlich und störungsfrei“, sagte Einsatzleiter Nürnberger. 

Ach wer wagte es schon, Allahs Friedensagenda in dschihadistischer Absicht zu stören?! Wo doch alle Welt nur Frieden will, nur die Juden wollen den Dschihad (auch so eine Erfindung des Mossad). Aber es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen israelischen Nachbarn nicht gefällt. Sieh da, schon kommen die Friedensstörer, die friedlosen Menschen, die für Israel demonstrieren!!! Was führen sie im Schilde? Einen Dschihad gegen Allah?

  • Nur eine kleine Auseinandersetzung gab es am Rand der Demonstration, als mehrere Gegendemonstranten Pro-Israel-Plakate hochhielten.

Plakate pro Israel hochhalten? Wenn das keine Friedensstörung ist! Wie allein die Existenz Israels eine solche ist, die Bedrohung des Weltfriedens. Das sind die türkischen Menschen nicht gewöhnt, dass man in Deutschenland (noch) P l a k a t e f ü r I s r e a l hochhält! So wie man an einer Moslemdemo mit «Juden-ins-Gas»-Parolen keine Israel-Fahne ins Fenster hängen darf, das ist lebensgefährlich im Milieu der Religion des Friedens und wird von der Polizei behoben. Das friedliche Zusammenleben mit den friedlichen türkischen Mitbürgern artete sogleich in einen Tumult aus, den die Heilbronner Zeitung leider nicht näher beschreiben mag, damit der Eindruck entsteht, Gewalt und Tumult wurden durch die Pro-Israel-Plakate ausgelöst, deren Träger daran schuld waren.

  • Den Tumult hatten Polizei und Ordnungskräfte aber schnell unter Kontrolle. Die Demo-Veranstalter und ihre Ordner waren sichtlich darum bemüht, dass alles friedlich und harmonisch abläuft. 

Und nachdem die pro-israelische Störung des Weltfriedens durch die Polizei ausgeschaltet worden war (oder wie?) verlief alles friedlich und harmonisch. Sowie alles friedlich und harmonisch wird, wenn Israel erst von der Weltfriedenscharta ausgelöscht ist und von der Palästinakarte getilgt. Erst dann kann auch die Türkei in Frieden existieren.

  • Laut Polizeiangaben liefen etwa 1800 Menschen bei der Demo mit, laut Veranstalter waren es fast 3000 Teilnehmer. Für die Veranstaltung hatte die Polizei einzelne Straßen für den Verkehr gesperrt. 

Eine grosse Friedensattaktion war auch der Oberbürgermeister Harry Mergel, der schon im Vorfeld der Friedensdemo zum Frieden aufrief. Mergelwürdig, dass man zu einer türkischen oder moslemischen Friedensdemo noch eigens zum Frieden aufrufen muss, damit die Demo auch weiss, was damit gemeint ist? Vielleicht können die das ohne Aufruf nicht wissen.  Harry Mergel ist ein  Oberbürgermeister aus Deutschland.

  • (Er) .. hatte im Vorfeld eine Erklärung zur Demo abgegeben. „Es wäre nicht zu akzeptieren, wenn in unserer Stadt die eine oder andere Seite des Israel/Palästina-Konfliktes herabgewürdigt oder diffamiert würde»“, hieß es darin. Er positionierte sich in der Erklärung klar gegen Hetzparolen oder rassistische Provokationen sowie den Aufruf zu Gewalt.

Das verdient direkt Respekt, grossen Respekt vor dem Friedenskämpfer, der sich klar gegen «Hetzparolen» positioniert und alle Seiten respektiert wissen will. Wer die Hamas nicht ehrt, ist ihren Frieden nicht wert. Der OB von Heilbronn gibt ein leuchtendes Beispiel, wie man in Frieden mit der Hamas existiert und sie nicht provoziert. Israel sollte sich am Heilbronn ein Beispiel nehmen und nicht immer den Weltfrieden provozieren. Ob der OB auch an einer Neonazi-Demo zum Frieden mit allen Seiten aufruft, da man niemanden herabwürdigen darf? Wie rechtsradikal ist die Hamas eigentlich, dass sie den Linkradikalen so gut gefällt?

Ganz besonders friedlich ging es in Stuttgart zu: es wurden friedliche antisemitische Slogans geschwenkt, friedliche antiisraelische Hetztransparente, gegen «Rassismus und Vertreibung» :

  • Mehrere hundert Menschen hatten am Freitag in Stuttgart friedlich gegen die israelischen Angriffe im Gazastreifen protestiert. „““Solidarität mit dem Widerstand gegen israelische Apartheid, Rassismus und Vertreibung“, stand auf einem Transparent, „Stoppt den Mord. «Stoppt den Krieg“» auf einem Plakat. Die Flaggen Palästinas wurden geschwenkt. 

Ob das links-islamofaschistische Gesindel vielleicht die Vertreibung der Juden aus den judenfreien arabischen Ländern meinte oder die Vertreibung der Christen durch Islam-Horden im Irak? Das linke Lager, das die islamische Geschlechtsapartheit und Barbarei des islamischen Rassismus gegen die Kuffar billigt, tobt sich wieder gegen Israel aus. Friedlich versteht sich, das deutsche Neusprech ist ab jetzt Standard: Hetze gegen Israel ist immer friedlich!: 

  • In Stuttgart verlief der Protest gegen die israelischen Angriffe friedlich.
  • Gemeinsam riefen die Demonstranten Sprüche wie «Freiheit für Palästina“» oder «Der Krieg soll aufhören“ – immer auf Deutsch, wie ein Redner auch betonte. «“““Wir distanzieren uns von antisemitischen und antijüdischen Äußerungen“». Der Protest richte sich gegen Israel und nicht gegen Juden in Deutschland. 

Man muss nur betonen, die Hetze richtet sich nicht gegen Juden in Deutschland, sondern gegen den Judenstaat, der keine Existenzberechtigung und kein Selbstverteidigungsrecht gegen Verbrecherorganisationen hat, dann ist man friedlich! Gewisse Typen sind wohl in der Lage, friedliche Pogrome in Israel zu begehen, deren Objekt durch die Tunnels erreicht werden könne, sie müssen nur dazu erklären, dass sie sich nicht gegen Juden richten, sondern nur gegen die Israelis. Denn der nächste Holocaust – und darauf legen alle friedlichen Oberbürgermeister aus Deutschland grössten Wert – darf auf keinen Fall in Deutschland stattfinden.

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Die Karikatur der Justiz 

  • Bei einer Pro-Gaza-Demonstration in Berlin skandierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen neben allerlei schwer verständlichen Friedensbotschaften in einer fremdländischen Zunge auch die deutlich hochdeutsch artikulierte Aufforderung: «Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein». Ein Polizeisprecher sagte, das «ein Einschreiten der Polizei nicht möglich» gewesen sei, «weil die Rufe nicht den Tatbestand der Volksverhetzung und damit einer Straftat» erfüllen» würden. Sie stellten «höchstens eine Beleidigung“ dar, «wie die Berliner Staatsanwaltschaft nach einer vorläufigen Untersuchung erklärt» habe.http://webapp.sonntagszeitung.ch/read/sz_27_07_2014/nachrichten

Eine ins Schwarze treffende Satire auf diese deutsche Justizfarce zur den antisemitischen Exzessen bringt die Schweizer Sonntags-Zeitung v. 27.7.14 unter dem Titel P.S. Hammas:

  • Weitere Abklärungen haben inzwischen ergeben, dass es sich bei der genannten Parole um einen Zweizeiler mit Paarreim («Schwein» – «allein») handelt, in dem ein ungenannt bleibendes Ich sich imperativisch an einen mit einer Tiermetapher attributiierten, namentlich jedoch nicht weiter spezifizierten Mitbürger mosaischen Glaubens («Jude, Jude») wendet, um ihn zum Zweikampf herauszufordern. Die Betonung der Satzglieder erfüllt zwar den Tatbestand eines vierfüssigen Trochäus. Doch der sei in Deutschland nun mal nicht strafbar. Die Diskriminierung der Jüdinnen durch sprachliche Exklusion sei freilich problematisch.

Das hier persiflierte Lyrik-Proseminar der Staatsanwaltschaft Berlin, die den «Tatbestand eines vierfüssigen Trochäus» untersucht, um festzustellen, dass offene Hetze gegen Juden keine ist, hat eine reale existierende Parallele bei der Justizgattung der Täterschutzbranche, die auch die Tötungsaufrufe des Koran gegen Juden nicht als Volksverhetzung versteht. So argumentierte schon vor einem Jahrzent ein Berliner Staatsanwalt, die Mordbefehle gegen Juden im Koran gälten keiner näher bestimmten Gruppe, daher läge hier kein Tatbestand der Volksverhetzung vor. (Weshalb ja auch die Verbreitung salafistischer Hetzschriften z.B. in der Schweiz straflos bleibt.) Wenn es sich allerdings um «Mitbürger moslemischen Glaubens» handelte und es statt der islamischen Mordaufrufe gegen Juden hiesse «Moslems raus», würde die Staatsanwaltschaft die «nicht näher bestimmte» Gruppe mit Sicherheit sofort «näher bestimmt» finden und einen rassistischen Straftatbestand erkennen. Die Mordparolen gegen Juden sind nicht so gravierend wie «Beleidigungen» von Moslems, wie der Koran sie definiert. (Z.B. Korankritik)

Wir erlauben uns, die Satire zu erweitern um die Frage, ob es sich bei der dt. Justizgattung, die mit dem Tatbestand des Zweizeilers befasst ist, um eine Zweibeiner oder Vierbeinerspezies handelt, da wir sie nicht live erlebt haben, können daher nur von Indizien ausgehen und stellen uns die Täterschutzstaffel so ähnlich vor wie einen an linken Anti-Israel-Demos in der Schweiz von Bern bis Zürich rumgrunzenden und -grölenden Grünen Bonzen, der seinen Antizionismus in Komplizenschaft mit den Verbrechern der Hamas auslebt, d.h. mit wüsten Parolen gegen den «Terrorstaat» Israel austobt. Es stellt sich die Frage, welcher Spezies ein Hirn zuzuordnen ist, das nicht unterscheiden kann zwischen den Verbrechen von Menschenschlächtern, die sich am Abschlachten von israelischen Zivilisten berauschen, und der militärischen Abwehr des Terrors einer Verbrecherorganisation, wobei zivile Opfer nicht zu verhindern sind, wenn man die Terrornester der Hamas beseitigen will, die sich hinter der eigenen Bevölkerung als Schutzschilden verschanzt. Wie «human» ist eigentlich die Verbrecherkomplizenschaft von Linksfaschisten? Ferner stellt sich die Frage, wie sich das Gegröle und Gegrunze der Grünen Bonzen gegen Israel anhören würde, wenn die Raketen ihrer Lieblinge auf ihre eigenen Couchgarnituren gerichtet wären. Eine Demo der Grünen Bonzen gegen die Charta der Hamas haben wir noch nicht erlebt. Sie haben die Pogromstimmung geschürt, die an Anti-Israel-Orgien immer offener ausbricht, aber übernehmen nicht die geringste Verantwortung, wenn das Programm ihrer Hamasfreunde, die vom Antisemiten Geri Müller schon im Schweizer Bundeshaus empfangen wurden, umgesetzt wird.

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Wo sind wir denn!  

Der Schweizer Journalist, der als einziger unter Linken seit Jahren den islamischen Terror gegen Israel und dessen linke Komplizenschaft beim Namen nennt, wie auch den Terror der Schariareligion gegen Frauen, der ebenfalls von links beschönigt wird, ist Frank A. Meyer.

http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-wer-sind-wir-denn-id2965674.html

Nach seinem ausgezeichneten jüngsten Artikel «Wer sind wir denn!» (SonntagsBlick 6.07.14) zum Burka-Urteil von Strassburg, das das Vermummungsverbot gutheisst, aber dummerweise nicht zu einem Verdummungsverbot bis zum Tages-Anzeiger reicht, wo Meyer mit Recht den dümmsten Kommentar zur «Religionsfreiheit“ ausmacht, erscheint heute wieder ein Artikel von Meyer zum Israel-Bashing anlässlich des Kriegs gegen die Hamas und ihre Waffenlager:

http://www.blick.ch/news/politik/fam/frank-a-meyer-die-wunde-id3013924.html.

Unter dem Titel «die Wunde» stellt er zunächst zwar fest:

  • «Ja – dieser Krieg bringt keine Lösung, er macht nur ein weiteres Mal auf schreckliche Weise deutlich, dass Krieg nicht zu Lösungen führen kann…..»

(hm, was vom Krieg gegen die Nazis nicht so sicher zu sagen ist – wo wäre Europa heute ..?) , um dann die Frage zu stellen:

  • «Doch soll Israel deshalb ohne Gegenwehr Tausende Raketen auf seine Städte und Dörfer niederregnen lassen, abgefeuert aus einem Territorium namens Gaza, von einer dort regierenden Terrororganisation namens Hamas – ja?Soll Israel deshalb geschehen lassen, dass die Hamas aus dem Gazastreifen Dutzende Tunnel gräbt, um Attentäter mit Sprengstoffgürteln einzuschleusen – ja?Was wäre mit uns Schweizern, lägen Zürich und Bern und Genf unter Raketenbeschuss durch islamistische Terroristen? Israelis wären wir! Fühlen wir uns doch schon durch Brüssels EU-Bürokraten existenziell bedroht.

Zu letzterem ist zwar zu sagen, dass sich die linken Antizionisten keineswegs durch die EU bedroht fühlen, sondern sich von ihr das Ende der direkten Demokratie erhoffen, in der die Wahrzeichen des militanten Islam noch per Volksabstimmung verboten werden können, die niemand vermisst ausser den linken Israelfeinden, denen die Botschaft vom Minarett und ihr Bündnis mit dem neuen Ölgott Eurabiens sehr viel mehr wert ist als eine Volksabstimmung…, aber Meyer bringt die Essentials zum Thema Israel wieder prägnant auf den Punkt, was man in der übrigen Linkspresse vergebens sucht. Nur in der nicht mehr rein linken Basler Zeitung findet man seit geraumer Zeit noch ähnliche Stellungnahmen pro Israel, so von David Klein, Hansjörg Müller, Daniel Szpilman u.a., auch einen Besinnungsartikel pro Israel von Markus Somm konnte man dort lesen, wenn auch weniger leidenschaftlich engagiert als die von Meyer, halt immer cool liberal und höflich in alle Richtungen. – Meyer, dessen Spleen pro Minarett ich zwar nicht teile, da das Verbot kein SVP-Anliegen ist, sondern ein universales…, gefällt mir doch besser, er findet die Zumutungen des Islam noch Zumutungen und nennt Verbrechen Verbrechen und nicht nur «Geschichte». Anders als die linken jüdischen «Israelkritiker», die der Tages-Anzeiger u.ä.  gegen Israel aufbietet, geht er von der Bedrohung Israels durch seine feindlichen Nachbarn ab der Staatsgründung aus und erkennt die Verteidigung des staatlichen Exeistenzrechts im Gegensatz zu den Genossen Vischer&Konsorten ohne Wenn und Aber an..

  • Seit es Israel gibt, seit mehr als 65 Jahren also, ist es in seiner Existenz bedroht. Durch eine politisch-religiöse Umwelt, die dem jüdischen Staat und seinen Bürgern nach dem Leben trachtet, mit allen Mitteln, Tag und Nacht. Unerbittlich. 
  • Richtig, Israel ist dieser hassgeladenen Umwelt überlegen, in jeder Hinsicht. Es zählt zu den wissenschaftlich, technisch und wirtschaftlich leistungsfähigsten Nationen der Welt. Es ist eine moderne Demokratie und ein moderner Rechtsstaat.

Woran man offenbar immer wieder erinnern muss, denn im links geführten Medientribunal gegen Israel wird da gar nicht erst erwähnt, weil den linken Leuten von der Islamlobby auch das demokratische Recht nicht gegen die Scharia verteidigungswert ist, die «Humanität», die die Linke sich nachsagt, bezieht sich nicht auf Menschenrechte der weiblichen Hälfte der Gesellschaft unter dem Islam – das politische Lager, das angeblich «für die Schwächeren» eintritt, buhlt unverhohlen mit der Machokultur, in der das Recht der Stärkeren, der Herrenmenschen, gegen ihre Untermenschen gilt. Die linkstotalitäre Mentalität (Vischer &Co sind Altstalinisten) fühlt sich im faschistischen Machotum der Moslems schweinewohl, und die linken Weiber buhlen offensichtlich um die Gunst der brutaleren Männchen. Man kennt das irgendwie aus «die Wüste lebt». Rechtsstaat war zudem nie so die Priorität der Linken, die mit Pol Pot sympathisierten, zu Castro pilgerten, sich an Chavaz berauschten und in Terror-Vater Arafat einen Freiheitskämpfer feierten; auch die iranische Bombe gegen Israel liegt dem linken Herzen immer noch näher als die Existenz Israels, soviel zur Demokratie.

Schweizer Linke, die mit vielen Militärdiktatoren flirten – wie der gute Mensch von Genf, Hans Ziegler, der Hussein Asyl bieten wollte und sich im libyschen Diktatorenzelt tummelte; wie die Arafat-Pilgerin Calmy-Rey mit Ahmadinedschad, dem sie mit verschleiertem Hirn entgegenstrahlte; wie Schariaanwalt Vischer mit seinen Hamasfreunden, – sind in bezug auf Israel plötzlich Pazifisten, die die linke Wange hinzuhalten wünschen, aber nicht die ihre. Meyer weiss, wohin der  „Dialog» mit den Terrroristenbanden ohne das mächtige Militär führen würde. Das wissen auch seine Genossen. Der kleine Unterschied: Sie billigen es.

  • Vor allem ist Israel die nahezu grenzenlos überlegene Militärmacht des Nahen Ostens. Wäre dies anders, es gäbe den kleinen jüdischen Staat längst nicht mehr. (…)(

(Zahlenmässig sind die judenfeindlichen Araber den Israelis grenzenlos überlegen, die demografische Bombe tickt…).

  • Der Raketenbeschuss, die Überfälle, die Selbstmordattentate sind das «Ceterum censeo Israel esse delendam» des islamistischen Terrorismus und seiner Financiers: von Iran über Saudi-Arabien bis Katar. Das Geld-Gesindel aus Katar zählt zu den Schweizer Hausfreunden: Wir liefern ihm Waffen, dienen ihm Hotels und Firmen an und behängen seine verschleierten Bräute in den Bijouterien von Zürich und Genf mit Brillant- und Goldschmuck.
  • Jeden Tag füttern die Medien ihre entsetzten Konsumenten mit Berichten und Bildern, die das Unrecht der israelischen Militärmaschinerie illustrieren sollen: verzweifelte Frauen, Kinder, Alte, die nicht wissen, wohin fliehen in dem rundum abgeriegelten Gaza. Ein fürchterlicher Anblick. Kann eine Armee mehr im Unrecht sein als die israelische.

Sehr wohl. Jede Armee, die gezielt auf Frauen und Kinder und Unbewaffnete schiesst, die Zivilisten als Tötungsobjekte bewusst auswählt und umbringt, wie die Hamas ihre Terroropfer in Schulbussen und Diskotheken (was erst seit der Sicherheitsanlage an den Grenzen Israels aufgehört hat), ist mehr im Unrecht als eine, die genau diese Opfer zu vermeiden sucht, wenn sie ihre Todfeinde angreift, die es auf viele zivile Opfer abgesehen haben: die Hamas schützt ihre Bevölkerung nicht, sie setzt sie aus. Wir haben es zwar schon oft gelesen, aber wir lesen es nicht oft von einem Linken, der hier Klartext redet:

  •  Was von den Medien nicht mitgeliefert wird, sind die Bilder der wirklichen Täter: die Führer der Hamas, die ihre Raketenstellungen und ihre Kommandobunker, überhaupt ihre gesamte militärische Infrastruktur mit perverser Absicht mitten in den eng besiedelten Wohnquartieren errichtet haben. Raketenstellungen in Schulen, Schützennester in Krankenhäusern, Werferbatterien auf Märkten. Wenn die israelische Armee die gefährdeten Menschen aufruft, ein Kampfgebiet zu verlassen, rufen die Hamas-Kommandanten sie zum Bleiben auf.
  • Das Terrorregime in Gaza hält die eigene Bevölkerung als Geisel, missbraucht sie als Schutzschild: Frauen und Kinder werden dem israelischen Feuer ausgesetzt. Anschliessend werden die Opfer den Kameras der internationalen Medien vorgeführt: «Seht her, was die Israelis anrichten!»
  • Die westlichen Medien sind voll von solchen Bildern, effektvoll arrangiert: ein Opfer im Arm des Retters, daneben die verzweifelte Mutter sowie ein Hamas-Kämpfer in Heldenpose. Hollywood kann es nicht besser. 
  • Die wahren Mörder dieser Frauen und Kinder sind die Hetzer und Herrscher der Hamas. 
  • Ja, die Hamas ist eine Verbrecherbande!

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Die antiisraelischen Medien, die diese Propaganda in Wort und Bild umsetzten, wissen es. Sie fallen nicht darauf herein, sie wenden die Methoden der Hamas, gewusst wie, nur an. Man sagt ihnen zwar nichts Neues, wenn man sagt, was sie tun, aber sie sollen nicht sagen können, sie hätten nicht gewusst, was sie tun.

  • Eine Schande, dass diese Kriminellen in Europa immer noch Verbündete finden, nicht zuletzt in einem linken Milieu, das den muslimischen Migranten nach dem Munde redet und deren Manifestationen unterstützt: Ein aberwitziger Propagandafeldzug für einen Gottesstaat, der seine Bürger brutal unterjocht, die Frauen rechtlos hält, jede kritische Regung mit Folter und Mord erstickt. 

Meyer stellt den gegen Juden wütenden Terror in den gesamtislamischen Zusammenhang der Gottesstaatsdoktrin, die keine Menschenrechte kennt. Das ist gar nicht so selbstverständlich unter den Kritkern des arabischen Antijudaismus; so wird auch bei Cicero (Artikel von Alexander Kissler) das antihumane Gottesstaatskonzept der antiisrelischen Terroristen nicht erwähnt, dessen Teil die Judenfeindschaft ist.  Welche Untermenschen von den Dschihadisten jeweils auserwählt werden zum Abschlachten, kann wechseln, das Herrenmenschenkonzept bleibt. Bevorzugt werden zur Zeit wieder Juden als kollektive Hausobjekte, mit noch fruchtbarem Boden dazu in Europa, – in Ländern, in denen es nicht genug Juden für die Säuberungen gibt, wendet sich die Mordlust der Menschenschlächter im Gotteskrieg anderen Objekten zu, wie die Boko Haram oder der Isis den Christen, was die guten Menschen der Linken noch weniger interessiert als der Terror gegen ihr Feindbild Israel. Dafür gehen die besseren Menschen mit dem richtigen Bewusstsein auf die Strasse  und schreien Parolen gegen Israelis. 

  • Diesem religiösen Totalitarismus, ausgerüstet mit moderner iranischer Raketentechnik, ist Israel ausgesetzt – ein Staat unserer Zeit, konfrontiert mit Mentalität und Ideologie des Mittelalters.
  • Sollen Israels Bürger den Kopf einziehen, wenn die Geschosse niederkrachen? Was soll diese mächtige ohnmächtige Demokratie denn überhaupt tun inmitten von historisch verspäteten Despotien und Diktaturen?

Sie soll sich auflösen lassen, wenn es nach den linken Hamasfreunden geht, die nicht im Traum daran denken, gegen die Verbrechen der Hamas demonstrieren, mit denen sie sich im Innersten solidarisieren. . Israel soll, statt sich der  Terroristen zu erwehren, einen «Dialog» mit ihnen führen, wenn es nach den linken Friedensfreunden geht, die Israel aus ihren sicheren Sesseln heraus belehren, «in Frieden» mit seinen Todfeinden zu leben und nicht den Weltfrieden  zu stören.  rvc

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