Medienterror gegen Israel

Posted on Juli 4, 2014

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„Es gibt tagtäglich Terror“

Der tagtägliche Terror gegen Israel wird in den deutschen Medien der Linksfront gegen den Judenstaat flankiert durch das alltägliche mediale Tribunal gegen Israel, das nicht nur für den arabischen Terror in aller Welt verantwortlich gemacht wird, sondern auch an der Ermordung der israelischen Schüler schuld sein soll, die der Politik Netanyahus zur Last gelegt wird von den deutschen Moralweltmeistern und Israelexperten. Allein die Suche nach den Mördern in den Nestern der Hamas, den Brutstätten des Judenhasses, wird als «unverhältnismässig» beanstandet. Israel hat auch die andauernden Raketenangriffe aus Gaza gefälligst hinzunehmen und nichts dagegen zu unternehmen.

Unter allen medialen Reaktionen nach den jüngsten Verbrechen an drei jungen Israelis ist das Interview im Deutschlandfunk mit dem israelischen Botschafter, Yakov Hadas-Handelsman, das perfideste gewesen. Ein deutscher Besserwissertyp von peinlich penetranter Anmassung nahm in diesem notorisch anti-israelischen Sender den Botschafter Israels in scharfes Verhör, im Zurechtweisungsstil eines deutschen Arrogantlings, der Israel wieder mores lehren wollte. Auch Broder nennt dieses Vorgehen gegenüber Hadas-Handelsman in seinem Kommentar in der «Welt»ein Verhör und schreibt, dass der moderne Antisemitismus sich vom klassischen «vor allem dadurch unterscheidet, dass er die Judenfrage – mitsamt ihrer potenziellen Lösung – aus Europa in den Nahen Osten verlegt hat

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article129675711/In-Israel-sind-offenbar-immer-die-Opfer-schuld.html

Hier  kann man es nachlesen, aber die schlimmsten Stellen sind abgeschwächt, siehe die Zitate daraus im Welt-Artikel; man muss es hören, um sich vorzustellen, dass diese Art von herrischer Belehrungstonart auch gut zu den Zeiten des klassischen Antisemitismus passt, beim Hören live versuchte ich mir so eine deutsche Schnauze unter der Feldmütze eines Schutzstaffel-Gruppenführers vorzustellen, wie sie zwar heute aus der Mode sind, aber die Mentalität darunter ist scheints noch nicht aus der Mode.

http://www.deutschlandfunk.de/nahost-konflikt-es-gibt-tagtaeglich-terror.694.de.html?dram:article_id=290645

Der Botschafter reagierte mit Recht verärgert angesichts der Anmassungen von diesem Menschen namens Müller, der ihn ins Kreuzverhör nehmen wollte. Der Israeli benannte die Dinge, die Müller völlig auszublenden und abzuwürgen versuchte, mit wünschenswerter Klarheit und sprach von einer Kultur der Grausamkeit auf der arabischen Seite, wo Morde an Juden Jubel auslösen, während es nichts Vergleichbares in Israel gibt, kein Gejubel über palästinensische Opfer, während die bestialischsten Mordanschläge gegen israelische Zivilisten in den arabischen Strassen und im Internet wahre Freudenorgien auslösen.

Als Hadas-Handelsman den DLF-Menschen an diesen Jubel der arabischen Strasse über die jüdischen Mordopfer oder auch amerikanische Terroropfer erinnerte, stellt der Deutsche sich dreist dumm. Bei Haolam kann man nachlesen, wie die arabischen Jubelreaktionen auf den Anschlag von Boston oder auch auf die Bestialitäten in Itamar ausfielen. Herr Müller hat auch nicht mitbekommen, dass nach 9/11 in den arabischen Strassen Freudentänze aufgeführt wurden (das scheint auch Obma nicht recht mitbekommen zu haben). http://haolam.de/artikel_12989.html

Mitglieder gesucht werden. Das alles tangiert einen deutschen Moralprotz mit der Arrogantlingsvisage keine Sekunde. Berater Frangi auf, offenbar eine für den DLF im Gegensatz zum israelischen Botschafter vertrauenswürdige Quelle der Wahrheit: Israel solle sich an die richtigen Stellen wenden und nicht alles allein entscheiden. Aha. An welche Stelle denn bitte? An den Diktatorenclub der UN? An den notorisch israelfeindlichen Menschenrechts-UN-Rat? An die Hamas-Führung? Ja warum nicht an den Deutschlandfunk! am besten gleich bei Dirk Müller anfragen, wie Israel nach einem blutigen Mordanschlag auf seine Bürger denn reagieren darf! Herr Müller aus Deutschland weiss Rat, er weiss bestimmt, wie man das Problem Israel endlöst.

Es hilft auch nicht, die Charta der Hamas zu lesen. Die Israelbasher in den deutschen Medien kennen die ja schon und sind damit hörbar einverstanden oder erklären das alles für arabische Rhetorik, die nicht ernst zu nehmen sei.  Was sie ernstlich stört, ist nur, dass die Hamas, wie Netanyahu sagte, einen Preis für ihre Verbrechen zu zahlen habe. Denn die sind nicht rhetorisch.

Derweil geht der Rekatenbeschuss Israels aus Gaza weiter, aber wenn Israel militärisch darauf antwortet, greift es an: «Israel griff Ziele in Gaza an» u. drgl, tönt es regelmässig aus dem DLF;  in einem Nachsatz heisst es dann allenfalls, die Palästinenser hätten zuvor Raketen gegen Israel abgeschossen; egal, wogegen Israel sich wehrt, es ist und bleibt für den Deutschlandfunk der Aggressor, der «die Spirale der Gewalt» antreibt. Die «Spirale» beginnt für den DLF mit der Existenz Israels und hat für die Hamas mit dessen Vernichtung zu enden, ein Ziel, das nicht nur von Arabern massenhaft bejubelt wird, sondern zunehmend Zuspruch in Deutschland findet. Z.B. an Moslem-Demos anti Israel, mit Geleitschutz linker Gröler, die zu Parolen wie «Juden ins Gas» mitmarschieren. Und Herr Müller hat von allem nichts gewusst.

 

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