Die Kunden der Frauenhändler

Posted on April 14, 2014

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Die Schweiz als «Magnet für Menschenhandel»?

Pädophilenschützer und Prostitutionsbefürworter fördern freien Frauenverkauf

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Die-Schweiz-als–Magnet-fuer-Menschenhandel—29224394

Nach schwedischem Vorbild: Europarat will Prostitution in der Schweiz verbieten

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Europarat-will-Prostitution-in-der-Schweiz-verbieten-20340798
7.4.14

EVP-Nationalrätin verlangt, dass die Prostitution in ganz Europa – und explizit auch in der Schweiz – nach schwedischem Vorbild verboten wird. Das bedeutet: Nicht die Prostituierten, sondern die Freier würden bestraft. 38% der Leser meinen laut Umfrage:

  • „Prostitution ist eines der ältesten Gewerbe der Welt und soll auch seinen Platz haben.“

(Auch Mord und Menschenquälerei gehören zu den ältesten beliebten Gewohnheiten der Gattung. Das Kriegshandwerk steht auch als eins der ältesten hoch im Kurs. Und die älteste Sklaverei der Welt, die Sexualsklaverei,  ist ganz besonders beliebt.)

  • «Umschlagplatz für Menschenhändler»
  • «Der Europarat hat erkannt, dass zur Bekämpfung von Zwangsprostitution eine gesamteuropäische Lösung nötig ist», freut sich Streiff. Falls der Rat in Strassburg das Geschäft am Dienstag annimmt – und die Chancen dafür stehen laut der «SonntagsZeitung» gut – dann will sich die EVP-Frau dafür einsetzen, dass auch die Schweiz die Prostitution nach schwedischem Vorbild verbietet.
  • «Wenn wir eine Lösung gegen den Menschenhandel wollen, dann kann die Schweiz nicht das einzige Land sein, das die Prostitution weiter liberalisiert», so Streiff. «Sonst werden wir zum Umschlagplatz, ja zu einem regelrechten Magnet, für Menschenhändler.» Exponenten aus verschiedenen Parteien hätten ihr in der Frage bereits ihre Unterstützung zugesichert.

Eine Insel der Herrenfreiheit und des Frauenhandels?

  • «Eine Insel der Freiheit»
  • Allerdings formiert sich auch heftiger Widerstand gegen die Idee. Denn während derzeit in vielen europäischen Ländern Prostitutionsverbote geprüft werden – ein ähnliches Modell wie in Schweden wollen etwa auch Frankreich und Irland übernehmen – gibt es in der Schweiz Bestrebungen, den Sexarbeiterinnen etwa vor Gericht mehr Rechte zu gewähren. Einer, der sich dafür starkmacht, ist Andrea Caroni, FDP-Nationalrat aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden. 
  • Die Idee des Europarats sei «jenseits», findet er. Menschenhandel müsse zwar bekämpft werden. «Es gibt aber auch freiwillige, selbstbestimmte Prostitution – und keinen Grund, diese zu kriminalisieren.»

Der Widerstand geht bezeichnenderweise von jenen Herrschaften aus, die auch gegen das gut begründete partielle und ganz spezielle Berufsverbot für Pädophile so engagiert protestieren.

Das Argument von  der „selbstbestimmten Prostitution“ ist ähnlich jenem der „Jugendliebe“, die gegen die Pädophilen-Initiative ins Feld geführt wird, ein an den Haaren herbeigezogener Vorwand. Auch Herrn Carona geht es um die totale Herrenfreiheit und die Freiheit des Frauenhandels, – der Mann weiss sehr gut, dass die Prostitution grösstenteils aus Zwangsprostitution besteht und die Kunden (gehören die Herren Befürworter dazu?) nicht nach Alter, Herkunft und Zwangslage der Frauen im Bordell fragen und sich das Vergnügen am Elend der verkauften, verschleppten und erpressten Frauen nicht nehmen lassen.

  • Selbst wenn alle anderen europäischen Länder der Empfehlung des Europarats nachkommen und ein Verbot verabschieden würden, gebe es für die Schweiz keinen Grund, nachzuziehen, so Caroni. Die Schweiz sei in allen Belangen ein freiheitliches Land – und das solle auch so bleiben. «Schweden kann von mir aus auch das Malergewerbe verbieten – uns kann das egal sein.» Streiffs Befürchtung, dass die Schweiz zu einer Insel der Sexkriminalität werden könnte, teilt Carona nicht: «Wenn, dann wären wir eine Insel der Freiheit, und darauf wäre ich stolz.»

Eine Insel der Herrenfreiheit, und darauf ist der Herrenmensch stolz, die Frauenunfreiheit, die Sexualsklaverei des Frauenhandels interessiert den sauberen Wunderknaben nicht, der keinen Finger rührt gegen den Frauenhandel, aber sein verlogenes Statement im Maul führt. So wie auch die Befürworter der Rassismus-Strafnorm natürlich „für Meinungsfreiheit“ sind und die Pädophilenschützer „für Kinderschutz“.

  • Streiffs Mitunterzeichner buchstabieren zurück
  • Selbst Parlamentarier, die seinerzeit das Postulat von Streiff unterstützt haben, distanzieren sich auf Anfrage von der Idee eines Prostitutionsverbots nach schwedischem Vorbild. So sagt GLP-Nationalrat Thomas Maier ZH
    der Vorstoss habe lediglich einen Bericht mit Vor- und Nachteilen eines möglichen Verbots verlangt. Er selber sei klar gegen das schwedische Modell. 
  • Auch SVP-Nationalrat Hans Fehr, ZH Schweizerzeit Verlags AG, Flaach
    kann der Idee nichts abgewinnen: «Die Schweiz muss sich überlegen, wie sie kriminelle Auswüchse der Prostitution bekämpfen kann, ohne sich irgendeinem Entscheid des
    Europarats zu unterwerfen.»

Die SVP hat sich allerdings noch nie überlegt, die Ausbeuter verschleppter Zwangsprostituierter zu bestrafen. Die SP ist gespalten zwischen Kundenschutz und Frauenschutz. Nationalrätin Kiener-Nellen krebst zurück:

  • SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen, BE,
    die Streiffs Postulat auch unterzeichnet hatte, spricht sich ebenfalls gegen ein Verbot der Prostitution aus. Recherchen von 20 Minuten zeigen jedoch: 
  • Die Meinungen der SP-Fraktion gehen in dieser Frage diametral auseinander. Die Westschweizer Sozialdemokratin Cesla AmarelleCesla SP, VD gibt zu: «Unsere Partei ist in dieser Frage tief gespalten.» Sie selber gehöre zu den Kräften, die sehr interessiert seien an Streiffs Idee. «Der feministische Flügel der SP zieht ein Verbot in Betracht.» … 
  • Milieu-Experten gegen Verbot
  •  
  • Milieu-Fachleute sprechen sich mehrheitlich gegen ein Prostitutionsverbot aus. Wenn der Kunde sich strafbar mache, werde das Gewerbe automatisch in die Illegalität gedrängt, lautet ihr Argument. Auch wenn die Frauen selbst nicht bestraft würden, müssten sie stets darum besorgt sein, dass ihre Freier nicht verhaftet werden. Das würde die Situation der Sexarbeiterinnen zusätzlich verschlechtern.

Was sind das für Milieu-Fachmänner? Frauenausbeutung soll legal bleiben, damit sie nicht „in die Illegalität gedrängt“ wird. Es trieft nur so von Puffkundenmoral. Die Herrschaften sind besorgt?! Um die freie sexuelle Verfügbarkeit aller freiheitsberaubten Frauen für den freien Herrenmenschen.

Die Milieu-Experten rekrutieren sich wohl aus dem Kundenmilieu. Und die Frauenhandelskunden haben naturgemäss kein Interesse an Eindämmung des Frauenhandel durch ein Prostitutionsverbot.

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In der Arena vom11.4.2014 trat als “Experte” ein Milieu-Anwalt auf, der auch Zuhälter verteidigt, und der sich als Wahrer der Interessen der Prostituierten präsentierte. Eine Frau aus dem Publikum, mit der Ausstrahlung einer Puffmutter, die als Beraterin von Prostituierten vorgestellt wurde und für die Zufriedenheit der Kunden sorgt, meldete sich prompt pro Prostitution zu Wort und wehrte sich heftig gegen das Verbot, das sie um ihre Einnahmequelle bringen würde. Sie könnte sich nicht mehr als Prostituierten-Beraterin legal betätigen. Ebenso wie auch eine eigens eingeladene Frau vom Bordell-Betrieb, die behauptete, sie habe noch nie eine Frau angetroffen, die nicht “freiwillig” im Milieu sei. Zwangsprostitution unbekannt. Alles klar. Sogar die EVP-Nationalrätin betonte, sie plädiere nicht für das Verbot, sondern nur für genaue Untersuchung der Situation. Frau will sich nicht unbeliebt machen bei den Männern im Nationalrat. Und eine SP-Frau aus dem Publikum echauffierte sich eifrigst für die Männer, die auch ausgebeutet würden von ihren Arbeitgebern, d.h. sie hatte die ganze Leier des Vulgärmarxismus von der „Lohnarbeit“ im Kopf und legte Wert darauf, dass Männer und Frauen gleich seien, der mann nicht als „stärker“ gelte. Ach ach. Das Schlepperrudel ist nicht stärker als die verschleppten und zusammengeschlagenen Frauen? Dann könnten sie ja einfach nur zurückschlagen, oder? Dieser geistesschwache Humbug vom Gendermainstreaming, den die linken Märchentanten im Kopf haben, ist nicht auszurotten, er grassiert dort, wo es gilt, die Puffkunden und Frauenausbeuter mit den ausgebeuteten Prostituierten gleichzusetzen. Das SP-Weib legte Wert auf Ununterscheidbarkeit. Sexualsklaverei ist „Lohnarbeit“? Zwangsprostitution ist Sexualsklaverei – egal ob die Frauen „kapitalistisch“ verkauft werden im globalisierten Frauenmarkt oder „privat“ auf den Strich geprügelt werden. Der Anwalt in der Arena, kein Linker, sprach angeblich im Interesse der „Selbstbestimmung“ der Prostituierten. Bei der Frage der Prostitution sind die rechten und linken Sexualfaschisten vereint. In den Kommentarbereichen der linken Blätter kann man die linken Anwälte des legalisierten Bordellbetriebs antreffen. Sie alle argumentieren mit den Interessen der Frauen, die durch ein Verbot in die Kriminalität gedrängt würden. Ist das die wahre Sorge der Herren?

Nur ein Mann in der Arena (von der christlichen Partei EDU) kannte noch so etwas wie die Menschenwürde der Frauen, die durch die Prostitution verletzt wird. Er war der einzige, der dergleichen erwähnte. Die ist den Linksanwälten, die sie so gern im Maul führen, völlig wurscht. In ein Schweizer Chat-Forum zum Thema erklärte mal ein Linker vom Dienst, der gegen Abschaffung der Prostitution und Ausstiegshilfe für die Prostituierten war, die Frauen sollten statt rehabilitiert zu werden, eben im Puff in „Menschenwürde“ leben können. Ein Puff-Experte wie Princci könnte ja erklären, was das heisst, im animalischen Bereich im Bordell, gell. Gewalttaten inbegriffen. Die sexuelle Benutzung von Zwangsprostituierten ist Gewalt in Permanenz. Der Kunde muss die Frau nicht mehr zusammenschlagen, ehe er sie vergewaltigt, das erledigt die Zuhälterbande für ihn, die Agentur der Puffkundschaft. All das als Hintergrund wurde in der Arena mit dem verlogen schwadronierenden Bordellanwalt diskret vernebelt.

Die einzige „Feministin“ in der Runde, Julia Onken, ist der Puffbefürworterbande, die dort mehrheitlich vertreten war, nicht gewachsen und gleitet ab in seichte Argumente, wenn sie zwar das Verbot verteidigt, wozu schon Mut gehört gegen den malestream, aber dann die freie Sexualität, die ja alles verfügbar mache, was früher nicht erlaubt war, als Alternative hinstellt; als seien die sexuellen Bedürfnisse der Geschlechter so gänzlich gleich und als ginge der männliche massenhafte Bedarf an sexuellem Frauengebrauch nicht weit über das Angebot hinaus. Sonst gäbe es die Zwangsprostitution, den massenhaften Frauenhandel ja nicht, der diesen Bedarf deckt. Das Angebot, auch mit Gewalt gesichert, entspricht noch immer der Nachfrage.

Julia Onken setzt zwar feministisch an, mit der Situation der Frauen,  ist aber nicht konsequent und stellt das Herrenrecht nicht grundsätzlich in Frage. Sie hat immer noch von den 68er die fixe Idee, nicht „spiessig“ sein zu sollen,  nicht von der Ideologie der sexuellen Befreiung à la Jedem-nach-seinen-Bedürfnissen abweichen zu dürfen und malt ein groteskes Bild einer allgemeinen unbegrenzten sexuellen Freizügigkeit aus, das angeblich alle Bedürfnisse deckt, wenn nur jedermann und jedefrau davon Gebrauch macht und sich fleissig beliebig hingibt.  Was die Gleichheit aller Bedürfnisse voraussetzt und schon darum ein Unsinn ist.  Es wäre das grosse öffentliche Puff, nur gratis für jedermann. denn nach jederfrau Geschmack wäre es mit Sicherheit nicht.  Onken traut sich nicht, die Bedürfnisse der Herren Puffgänger mit der Frage der Frustrationstoleranz zu konfrontieren,  die man auch von den Pädopjhilen erwartet.  Sie wagt nicht zu denken gar zu fragen:  Wenn der männliche Sexualbedarf nicht durch das freiwillige Angebot weiblicherseits gedeckt ist, und das ist er nicht, wieso ist dann der Mann berechtigt,  über die  Frauen, die er nicht freiwillig bekommt, mit Gewalt zu verfügen, also mithilfe der Zuhälteragenturen für die Puffkunden. Onken tut statt dessen so, als wäre der gesamte Puffbedarf für Männer auch gratis zu haben, wenn die Frauen nur genügend freizügig wären. das heisst sie denkt weiter in den Kategorien des männlichen Bedarfs, und denkt sich dazu einen illusorischen Zustand prästabilierter sexueller Harmonie aus, die es nicht gibt.     

Der Anspruch auf jede Triebbefriedigung – jedem nach seinen Bedürfnissen! koste es was es wolle – wurde nicht grundsätzlich in Frage gestellt, d.h. die Frage, ob jedes Bedürfnis auch befriedigt werden muss auf Kosten anderer, kam erst gar nicht auf. Wie sieht es denn da mit den Pädophilen aus? Soll diese Trieb-Art auch legal befriedigt werden? Es deutet einiges in diese Richtung bei den vehementen Gegnern des Groomingverbots, die immer aus ihren Löchern kommen, wenn es gilt, Männern etwas zu verbieten, wofür Mütter die Kinder warnen. Die Triebsphäre jenseits aller Moral ist tabu, es ist das Tabu Natur, zusammen mit dem tabu Ungleichheit der Geschlechter. Die christliche Moral ist heute nicht mehr verbindlich (ist nicht erst durch die klerikalen Kinderfreunde diskreditiert – das Sexualmoralmonopol der Kirchenmänner auch für die Frauenmehrheiten in den Demokratien nicht akzeptabel), und die linken Sexualaufklärer haben als marxoide Märchenonkel, die die Illusion vom guten Menschen verbreiteten, der nur von allen “gesellschaftlichen Zwängen” befreit werden muss, insbesondere aller Verantwortung für die Folgen der sexuellen Triebbefriedigung, ideologisch zwar langsam ausgedient, aber ihr Programm hat sich festgesetzt in den Schulen und Kindergärten, in der Justiz und im linken Kriminellenschutz, der primär den Sexualtätern gilt.

Zu den Lieblingen der linken “Befreier” von “bürgerlichen Zwängen” gehören nicht nur die Sexualdelinquenten, gegen deren härtere Bestrafung sich die Linke heftig zur Wehr setzt, sondern auch die Polygamisten und islamlegalen Pädophilen. Zwangs- und Kinderehe löst unter Linken keine Empörung aus wie das Prostitutionsverbot oder das Groomingverbot. Und was die die Verantwortung für die etwaigen Folgen der Sexualiät angeht, so gilt die Ehe als reaktionär, bürgerlich, spiessig etc., es sei denn es handelt sich um die “Homoehe”, die der Inbegriff des „Fortschritts“ ist für ihre linke lautstarke Lobby. Auch Polygamie gehört nicht zu den links bekämpften Eheformen, im Gegenteil, der Rückfall in die islamische Präzivilisation ist „fortschrittlich“.

Auch die totale Freiheit für den globalen Frauenverkaufs wurde von den Linken als Fortschritt angepriesen, und linke Bordellideologen („Sexualbefreier“) sind sich mit allen Puffkunden und „konservativen“ Verteidigern der ältesten Sklaverei der Welt darin einig, dass die Prostitution, mit dem globalen Frauenhandel expandiert, nicht verboten gehört, sondern voll legalisiert, und das selbstverständlich „zum Schutz der Frauen.“ Kunden und Kundenanwälte und Zuhälterverteter wie der Rechts-Anwalt aus der Arena oder ein Linksanwalt aus dem Kommentarbereich der linken Blätter – sie alle wollen ja nur das Beste für die Prostituierten. So wie die Pädophilen auch die besten aller Kinderfreunde sind, die wissen, was die Kinder wirklich brauchen…

Das Feindbild der Pädo-Schmudddelonkel sind die Mütter, und das Feindbild der Puff-Befürworter sind die Ehefrauen. Sie können, wie entsprechend ausgewählte strunzdumme Huren zum besten geben, den Männern nicht bieten, was sie brauchen und was ihnen zusteht… Die freiwilligen Weibchen aus dem „ältesten Gewerbe“, wie immer gezielt eingesetzt zur Vernebelung des Gewalthintergrunds, verschaffen der Puffkundengesellschaft das Gefühl, Prostitution sei völlig normal für Frauen, vielleicht demnächst vermittelt als Beruf beim Arbeitsamt? Eine ehemalige Zwangsprostituierte war natürlich nicht anwesend, es gibt offensichtlich zu wenige, die ohne Gefahr für Leib und Leben und für ihre Familie (etwa in der Ukraine oder Rumänien) aussteigen können. Die puffmütterliche „Beraterin“ ist daran natürlich weniger interessiert als an ihrer Pfründe. In der Bordellwelt der Puffberaterinnen ist alles in Ordnung. Und die fröhliche Moderatorin Sonja Hasler charmierte den Herrenrechtsvertreter und gab zu verstehen, wie locker sie das ganze Kapitel Zwangsprostitution zu nehmen versteht, sie selber ist ja nicht gezwungen in einem richtigen Bordell zu „arbeiten“, sie arbeitet ja nur fürs linke TV (und empört sich politisch korrekt vorschriftsmässig über das Papstzitat zum Islam, nicht etwa über die Koransuren zu den Kufar, die sie gar nicht kennt oder nicht kapiert), – vielleicht würde ihr dann mit der Zeit dämmern, was der Unterschied zwischen Sexualsklaverei und „Lohnarbeit“ ist.

Der globale Frauenhandel ist zwar seit langem bekannt, der EU-Beschluss kommt ja nicht aus dem Nichts. Alle Puffkunden, die die CH-Herrenfreiheit nun gegen die EU verteidigen, wissen gut, in welchem Milieu sie sich bewegen bzw. wollen gar nicht wissen, wo die Frauen herkommen und wie sie in das Bordell geraten sind. Ich bin zwar nicht für die EU und begrüsse sehr das Schweizer Abstimmungsergebnis gegen die Masseneinwanderung. Aber wenn die Freiheit, die sie meinen, nur die Freiheit der Puffkunden sein soll und die Menschenrechte der aus aller Herren Ländern verkauften Frauen nicht gemeint ist, habe ich in dem Fall nichts gegen die Durchsetzung eines EU-Beschlusses. Sollte der ernst gemeint sein.

Hier das Video  der Arena vom 11.4.2014:

http://www.srf.ch/player/video?id=6942B6B4-A07E-4543-B5FD-A3D4AC8F398B&referrer=http%253A%252F%252Ftvprogramm.srf.ch%252Fdetails%252F21c0e253-11c3-4383-9c6b-7169b6fa0fb6

Nur eine einzige Frau aus dem Publikum vertrat konsequent das Prostitutionsverbot und vertuschte die Gewaltverhältnisse nicht, auch nicht mit verlogenen Gleichheitsdogmen und SP-Männerschutz.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20340798

Europarat will Prostitution in der Schweiz verbieten

  • Um den Menschenhandel zu bekämpfen, wollen europäische Politiker auf dem ganzen Kontinent die Prostitution verbieten. Auch die Schweiz soll von einer entsprechenden Resolution betroffen sein. 
  • Ziel ist die europaweite Bekämpfung des Menschenhandels. Den Vorstoss eingereicht hat die europäische Kommission für Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung. Federführend in dieser Angelegenheit ist der portugiesische Abgeordnete José Mendes Bota. Der konservativ-liberale Politiker übt in seiner Begründung des Vorstosses, der der «SonntagsZeitung» vorliegt, Kritik an den Schweizer Behörden. (…) 
  • Streiff sagt, dass es ihr um die Bekämpfung von Menschenhandel gehe. «Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, muss man europaweit zusammenarbeiten.» Ihr ist klar, dass bereits die heutige Gesetzgebung den Menschenhandel verbietet.  Sie betont aber, wie schwierig die Abtrennung zwischen freiwilliger Prostitution und Zwangsprostitution sei. 
  • «Was wir wissen, ist, dass in Ländern mit liberalisierter Gesetzgebung der Menschenhandel stärker grassiert.»  

Und genau das ist der Kundencamarilla, die von Carona und Konsorten gedeckt wird, total egal. Wenn die Prostitution legal bleibt, wie Carona und die linke Camarilla der Puffkundenfürsprecher es wollen, dann ist keine Zwangsprostituierte vor den Kunden und ihren Agenten, den Zuhältern, sicher. Kunden fragen so wenig wie Carona&Co danach, wie „freiwillig“ diese Frauen in die Schweiz gekommen sind, unter welchen Bedingungen sie ihr „Gewerbe“ ausüben. Sexualsklaverei interessiert den Herren-Menschen nicht, der Freiheit sagt und Herrenfreiheit meint.

http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/2983194

Verkauft und zur Prostitution gezwungen

Unter den Kommentatoren zum Thema Prostitutionsverbot in >20 Minuten (Sex-mit-Prostituierten-soll-straffrei-bleiben) sind es vor allem Männer, na klar, die sich für die Beibehaltung der legalen Prostitution und gegen jedes Verbot aussprechen.

Die Umfrage unter den Lesern ergibt ein entsprechendes Bild: auch die Zuhälter sollen nach Ansicht einer Männermehrheit unter den befragten Lesern straffrei bleiben, d.h. die Zwangsprostitution wird mehrheitlich eindeutig akzeptiert. Es gibt keine Scham. http://www.20min.ch/dyim/2a7631/B.M600,1000/images/content/1/1/0/110453

Nur 31% der Männer sprechen sich für die Bestrafung der Zuhälter aus. Für den Rest ist Zuhälterei kein Verbrechen. Das geht u.a. auf die links forcierte  “Befreiung”  zurück.der Kriminellen.  Auch eine Mehrheit der Frauen hat laut dieser Umfrage nichts dagegen, was einen hohen Abstumpfungsgrad gegenüber dem Frauenhandel anzeigt. 

Nachdem die Sexualsklaverei durch Zwangsprostitution seit Jahrzehnten von linken Hirnwaschanstalten als „Beruf wie andere auch“ weissgewaschen worden ist, haben wir heute den total liberalisierten Frauenhandel. Wie sagte doch die linke Puffmutter Meulenbelt: „Die Scham ist vorbei“. 

Die Bordellwelt ist zwar schon alt, aber die völlige Entblössung des „animalischen Bereichs“ der Sexualität von allen zivilisatorischen Kultivierungsversuchen, gar von moralischen Regeln, die allesamt als “bürgerlich” überholt galten, ist das Werk der Linken. Im Zuge der Befreiung von “bürgerlichen Zwängen” wurde ein zwanghafter Sexualterror betrieben, mit Gruppentribunalen zu privaten Beziehungen; die Sexual-“Befreiung” wider die “bürgerlichen Spiesser” fand ihren Niederschlag in der linken Proletliteratur, die mit ihrem obligaten Puff- und Porno-Milieu den linken Gewaltkult in die „Kultur“, auch auf Theaterbühnen brachte und das Gossenidiom vom Knast bis zum Bordell salonfähig machte. Es waren linke „Künstler und Intellektuelle“, die das widerliche Knast-Opus eines Frauenmörder beweihräucherten. Auch „die Verrohung des Franz Blum“ wurde schon in linken Schulzimmern salonfähig. Geblieben ist die Sexualaufklärung im linken Kindergarten, die das Programm fortsetzt. Die linke “Aufklärungs“agenda sprich Sexualterror ab Kindergarten, hat nicht etwa abgedankt, sie hat den mainstream der Pädagogik durchdrungen.

Auch die Schweizer „Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration“ ist gegen Prostitutionsverbot, obwohl der Frauenhandel seit der Legalisierung der Prostitution etwa in Deutschland massiv zugenommen hat und eben wegen dieser Zunahme das Verbot erwogen wurde, das ja nicht aus dem Nichts zustandekommt. Die „Fachstelle“ für Frauenhandel und Frauenmigration, die den bei links obligaten Begriff „Sexarbeit“ brav papamarxhörig übernimmt, will uns weismachen, die Prostituierten würden durch ein Verbot in den Untergrund gedrängt, – obwohl das Verbot nicht die Frauen betreffen soll. Der EU-Rat spricht sich für das schwedische Modell aus, das Strafen nur für Kunden, nicht für die Prostituierten vorsieht, die nicht kriminalisiert werden. Ganz ähnlich äussert sich die Mehrheit der Kommentatoren in Schweizer Medien, viele stellen sich offen als Puffkunden vor und schieben dabei noch die Interessen der Frauen vor, mimen Sorge um die Huren, denen das Verbot angeblich schadet.

Es geht um die Interessen und Bedürfnisse der Puffkunden, die man nicht antasten will im antifeministischen Gesamtklima, in dem sich linke “Sexarbeit“vertreterinnen mit rechten Herrenmenschen und Neo-Antifeministen gegen Feministinnen treffen. Auch der „Fachstelle für Frauenhandel und Migration“ geht es um die Straflosigkeit der Kunden, denn die linken „Fachstellen“ für „Sexarbeit“, die die Sexualsklaverei als „Lohnarbeit“ (Beruf wie andere auch) verkaufen, sind gegen jede Kriminalisierung von Migranten, auch ausländischen Zuhältern und Frauenhändlern, die ja ausgewiesen werden könnten, wenn das Verbrechen als solches geahndet werden würde. Was der Fachstelle für Frauenhandel gar nicht gefallen würde. Zuhälter und die Frauenhändler aus dem Migrationsmilieu sind für die linken Kriminellenfreunde tabu, sind „Opfer“ (des Kapitalismus etc.). Hier geht es um die volle Normalisierung der Prostitution, nicht etwa um ihre Eindämmung. Die „geregelten Arbeitsbedingungen“ (mit Steuern an den Staat als Zuhälter?) und die hygienische Kontrolle kommt den Kunden zugute, die schliesslich Wert auf ordentliche Bordell-Verhältnisse legen. Der Kundenbedarf selbst wird gar nicht hinterfragt, o rühret rühret nicht daran, es könnte das linke Kischbild vom guten Menschen, der von der bösen Gesellschaft befreit werden muss, irritieren.

Das erinnert mich auch an die linken Stellungsnahmen gegen das Grooming-Verbot, das pädokriminelle nette Onkel daran hindern soll, mit Kindern im Internet Kontakt aufzunehmen: Die Täter konfrontieren die Kinder mit pornografischen Bildern oder versuchen, sie zu einem Treffen zu überreden, was als Cyber-Grooming bekannt ist. Auch hier sind es wieder die ewigen Täterschützer, vorab aus dem linken Lager, die jeder wirksamen Fahndung nach Pädokriminellen zu blockieren versuchen. Kinder, die in einem Chatroom für unter 15-Jährige chatten, werden in der Regel nach drei Minuten von erwachsenen Männern sexuell angemacht, heisst. Die Polizeifahnder im Internet können diese stellen, wenn sie sich selber als Kinder ausgeben und Treffen abmachen. Aber die Hüter der Pädophilenrechte lassen nicht auf sich warten. Der Pädokriminelle muss das Kind erst missbraucht oder umgebracht haben, ehe die Polizei einschreiten darf nach linken Rechtsbegriffen, die das Kriminellenrecht schützen und das Opferrecht verletzen. „Wird Chatten mit Kindern strafbar?“ im TA:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wird-Chatten-mit-Kindern-strafbar/story/23124323

 Rechtliche Grauzone

Die Vorphase eines Missbrauchs ist auch gesetzlich eine Grauzone. Wer Kinder mit pornografischen Texten oder Abbildungen konfrontiert, macht sich strafbar. Wer jedoch ein Mädchen anschreibt und über seine sexuellen Erfahrungen ausfragt, nicht zwingend. Cyber-Grooming ist kein Straftatbestand. Das müsse sich ändern, findet eine Mehrheit der Rechtskommission des Nationalrats (RK) und hat eine parlamentarische Initiative lanciert. Sie möchte einen Gesetzesartikel ausarbeiten, der Grooming unter Strafe stellt. «Das Internet bietet Pädo sexuellen immer mehr Möglichkeiten, Kinder zu missbrauchen. Da darf das Gesetz nicht nachhinken», sagt SP-Nationalrätin und RK-Mitglied Margret Kiener Nellen. Auch CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer möchte ein Grooming-Verbot. Viele Täter gingen weder aggressiv noch nötigend gegen die Minderjährigen vor. «Deshalb stellt genau diese Täterschaft die grösste Gefahr dar», sagt sie. Vor drei Jahren hat Schmid-Federer erfolglos einen Vorstoss lanciert, um Grooming unter Strafe zu stellen. Auch dieses Mal ist das Anliegen umstritten. … die ständerätliche Rechtskommission (sprch sich ) denkbar knapp mit 6 zu 5 Stimmen und 2 Enthaltungen gegen das Vorhaben ihrer Schwesterkommission aus. Nun muss der Ständerat entscheiden. «Die Mehrheit der Kommission hegt starke Zweifel, ob ein Grooming-Verbot durchsetzbar wäre», sagt CVP-Ständerat und RK-Präsident Stefan Engler. Es sei schwierig, zu beweisen, dass jeder, der im Internet ein Kind anspreche, dieses missbrauchen wolle. Dieser Meinung ist auch Strafrechtler und SP-Nationalrat Daniel Jositsch.

«Da strafen Sie möglicherweise Leute, die noch gar nichts gemacht haben», sagt er.

Nur ein Kind im Internet angebaggert. Bei den Linken findet sich in Sachen Kinderschutz vor Pädokriminellen doch noch eine Frauenmehrheit für das Groomingverbot, während der Täterschutz dominierend männlich ist. Siehe Daniel Jositsch (SP) und Daniel Vischer, Grüner Schariaanwalt gegen Frauenrechte. Es sind aber nicht nur die linken Kriminellenfreunde, die finden, dass Männer, die sich im Internet an Minderjährige heranmachen, möglicherweise “noch gar nichts gemacht haben.“ (Jositsch). Es sind auch die Puffkundentypen, die Zwangsprostituierte missbrauchen und finden, dass sie gar nichts gemacht haben, wenn sie eine Minderjährige auf dem Drogenstrich sexuell benutzen. Täterschützer scheuen vor keinem Einfall zurück, um Täter als Opfer der Strafjustiz hinzustellen.

Jositsch: Das Strafrecht sei das schärfste Mittel des Staates. Dieses dürfe nicht so früh zum Einsatz kommen.

Kindesmissbrauch ist eines der schwersten Vergehen der Kriminellen, und das darf nach linken Kriminellenschutzansicht nicht mit den schärfsten Mitteln des Staates  verhindert werden. Gewsust warum..

Man könne auch nicht jedem Ferrari-Käufer vorsorglich den Führerschein abnehmen, um ihn daran zu hindern, zu schnell zu fahren. Jositsch warnt auch vor einer «falschen Sicherheit»: Eine Vorbereitungshandlung, wie es Grooming sei, könne man nur mit leichten Strafen ahnden. «Eine Geldstrafe oder eine bedingte Gefängnisstrafe dürfte die wenigsten Pädosexuellen davon abhalten, erneut Kinder zu kontaktieren», sagt er.

Vielleicht sollte mal jemand diesem Jositsch zu erklären versuchen, dass ein Kind kein Auto ist und ein Verbrechen kein Unfall. Eine Polizeisprecherin stellt dagegen klar:

Das Grooming-Verbot spaltet auch Fachleute. Nach Ansicht der Kobik besteht eine Gesetzeslücke: «Da ein allfälliges Treffen und der eigentliche Missbrauch des Kindes oft zusammenfallen oder zumindest zeitlich nicht weit voneinander entfernt sind, ist die Strafbarkeit nach geltendem Recht zu spät angesetzt», schreibt eine Sprecherin des Bundesamts für Polizei auf Anfrage. Dem präventiven Gedanken zum Schutz des Kindes sei damit nicht genüge getan.

Obwohl die Methode der Fahnder, sich im Net als Kinder auzugeben, eine der sichersten zur Täteridentifizierung ist, hat die SKP auch dagegen Vorbehalte, wenn sie mit dem ebenso unsinnigen Vergleich wie dem des Autokäufers argumentiert:

Die SKP hat Vorbehalte gegen ein Grooming-Verbot. «Im realen Leben wäre es unvorstellbar, einen Mann oder eine Frau zu bestrafen, der oder die auf dem Spielplatz ein paar Worte mit einem Kind wechselt», sagt Billaud. Man könne für das Internet nicht strengere Gesetze erlassen als für die reale Welt. Nach Ansicht der SKP kommt es zudem bei den meisten Grooming-Fällen früher oder später zu einer sexuellen Belästigung, weil die Täter das Kind an die Grenzüberschreitungen gewöhnen wollten. Die sexuelle Belästigung sei bereits strafbar, jedoch bloss, wenn das Opfer eine Anzeige erstatte, sagt Billaud.

Der Spielplatz ist aber nicht das Internet, in dem sich Männer in voller Deckung der Anonymität gezielt an die Kinder heranmachen und sie mit pornografishem Material belästigen ohne Zeugen. Es geht da nicht um harmlose Rentner auf der Parkbank, die sich mit Kindern auf dem Spielplatz unterhalten. Die SKP-Frau weiss das genau. Der Vergleich dient wieder der Verharmlosung. Man tut so, als könne man nicht zwischen kriminellen Pädosexuellen und harmlosen Rentnern im Park, die die Kinder nicht mit sexueller Anmache belästigen, unterscheiden. Wenn aber ein fremder Mann ein Kind auf einem Spielplatz ohne Anwesenheit von Erwachsenen anspricht und versucht, es ins Auto zu locken, ist das auch nicht so harmlos, wie die SKP-Frau tut, um Cyber-Täter vor Strafverfolgung zu bewahren. Nicht von ungefähr warnen die Mütter ihre Kinder, sich vom fremden Mann einladen zu lassen. Wer im Internet ein Kind mit sexuellen Anzüglichkeiten belästigt, es gar treffen will, ist nicht harmlos.

Die SKP schlägt deshalb eine andere Lösung vor: Die sexuelle Belästigung von Kindern müsse ein Offizialdelikt werden. So würde künftig eine Meldung an die Polizei genügen, damit diese von Amtes wegen ermitteln müsste, erklärt Billaud. Das Parlament dürfte auch bald über diese Forderung entscheiden. Eine entsprechende Motion von Schmid- Federer ist hängig. Der Bundesrat lehnt einen Straftatbestand für Grooming genauso ab wie eine Offizialisierung der sexuellen Belästigung von Kindern. (Tages-Anzeiger) 08.04.2014

Alles klar, die Täter sollen geschützt werden gegen solche Präventionsmassnahmen wie das Groomingverbot. Auch die Puffkunden sollen ja geschützt werden gegen ein Prostitutionsverbot. Die Sorge gilt den sexuellen Ausbeutern, deren „Menschenrecht“ nicht angetastet werden darf durch Verbote…

Ähnlich denkt die Mehrheit der Leser von 20 Minuten, wie eine nicht repräsentative Umfrage mit gut 4000 Teilnehmern zeigt: Wuchtige 91 Prozent sprechen sich gegen ein Prostitutionsverbot aus.

Für einmal gibt es kaum politische Gräben zwischen den Befragten: Sowohl linke wie rechte Wähler lehnen das Verbot mit mindestens 88 Prozent ab. Einen grösseren Unterschied zeigt hingegen die Aufschlüsselung nach Geschlechtern: Bei den Männern sind nur 5 Prozent dafür, die Prostitution für illegal zu erklären, bei den Frauen sind es 19 Prozent.

Der Widerstand gegen das Prostitutionsverbot kommt vor allem von den Kunden:

Fast die Hälfte war schon mal im Puff 

(Von der anderen Hälfte hat es die Mehrheit vielleicht nur nicht zugegeben?) Die Kundschaft lässt sich ja nicht so leicht um ihr Vergnügen am Menschenhandel für jeden nach seinen Bedürfnissen bringen. Der Grund ist klar, wird aber als etwas anderes ausgegeben, als er ist. Die Schweizer Konsenskultur lässt nicht zu, dass die Menschenrechte der Frauen in Konflikt mit den Kundenrechten auf freie Frauenbenutzung geraten.

Das schlagendste Argument gegen ein Verbot ist jenes, das auch Angelini ins Feld führt: Drei Viertel der Teilnehmer befürchten, dass sich die Prostitution in den Untergrund verlagern würde und die Behörden den Rotlichtbetrieb kaum mehr kontrollieren könnten.

Das Argument ist keineswegs schlagend, wenn auch erschlagend. Es ist durchsichtig. Seit wann sind die Kunden denn so an der polizeilichen Kontrolle interessiert? So wie die Pädophilenschützer am Wohl unschuldiger netter Onkel? Es fällt auf, wie häufig diese beiden Kategorien identisch sind. Und an welche Behördenkontrolle denkt die Kundschaft denn da? Kontrollieren die Behörden heute vielleicht den Frauenhandel? Wird er etwa eingeschränkt statt ausgedehnt?

72 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen finden, eine Frau solle sich prostituieren dürfen, wenn sie das wolle.

Darum geht es nicht. Die Frage ist, wieviel Prozent der Prostituierten sind überhaupt „freiwillig“ in diesem „Gewerbe“. Wie kommen sie dahin? Wie hoch ist die Anzahl derer, die nach frühem sexuellen Missbrauch auf dem Strich als Fortsetzung enden? Und wieviele sind von den immer internationaler operierenden Zuhälterbanden in die Prostitution geprügelt worden? Danach wird lieber nicht gefragt, sonst müssten die Kunden zugeben, wer sie sind, und ihre hirnweichen linken Hüterinnen müssten es auch. Statt dessen geben sie sich als Wahrer der Interessen der Prostituierten. So wie die Pädosexuellen sich als Kinderfreunde geben, die wissen, was für das Kind gut ist.

Eine Mehrheit ist auch der Überzeugung, dass es ohne Prostitution mehr sexuelle Übergriffe gäbe.

Ach ach, ist das die Sorge der Puffkunden, denen ihre sexuellen Übergriffe auf die Zwangsprostituierten nicht das Mindeste ausmachen? Und die Frauen? Sind sie auch der Meinung, dass andere Frauen hinhalten sollen an ihrer Stelle? Zwangsprostitution ist Lizenz zur Dauervergewaltigung.

15 Prozent der Männer machen eigennützige Argumente geltend: Sie wollen schlicht nicht auf Besuche bei Prostituierten verzichten. Überhaupt scheinen viele Umfrageteilnehmer das Rotlichtmilieu aus eigener Erfahrung zu kennen.

Jagd auf Freier kontraproduktiv

EVP-Präsidentin Marianne Streiff weibelt vor allem deshalb für das schwedische Modell, weil es helfe, den Menschenhandel zu bekämpfen. Diese Hoffnung teilen die 20-Minuten-Leser jedoch nicht: Eine Mehrheit denkt, dass eine Jagd auf die Freier kontraproduktiv wäre und den Frauenhandel nur noch verschlimmern würde.

Sie wünschen schlicht nicht, dass die „Freier“ am legalisierten Frauenmissbrauch gehindert werden. Den Frauenhandel, den sie noch nie schlimm fanden, und von dem sie reichlich Gebrauch machen, finden sie angeblich „nur noch schlimmer“, wenn er eingedämmt werden soll. D.h. sie finden es schlimm, dass er beschränkt werden soll.

Und was heisst “verschlimmern”? Jagd auf Frauen durch die Frauenhändler scheint nicht so schlimm zu sein. Die Frauenbenutzung, die als das gute Recht der Herrenmenschen verteidigt wird, schiebt zwecks Rechtfertigung der Zwangsprostitution ihre Opfer vor, um die Täter zu decken. So wie Zwangsprostituierte unter Erpressung nicht flüchten können, so findet sich auch in den öffentlichen TV-Zirkus-Verführungen zum Thema kaum eine Zwangsprostituierte, die offen reden könnte, ohne bedroht zu sein. Man führt stattdessen die sog. Freiwilligen vor, aber lieber nicht deren Vorgeschichten.

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