Urfaschismus und Urislam

Posted on April 2, 2014

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Vor einer Schlacht mit apokalyptischer Dimension“

Er attestiert dem Islam „faschistoide Züge“ – und wird deswegen bedroht: Der deutsch-ägyptische Publizist Hamed Abdel-Samad rechnet mit der Religion ab, der er selbst zugehörig ist.

Der Autor Hamed Abdel-Samad lebt in Deutschland, aber sicher ist er hier nicht. Der 42-Jährige benötigt permanenten Polizeischutz, denn er hat Feinde. Gewaltbereite, fanatische Feinde, die seinen Tod wünschen, weil er den Islam beleidigt habe und den Propheten Mohammed. Der deutsch-ägyptische Schriftsteller sagt offen seine Meinung und kritisiert diejenigen Muslime, die sich selbst über andere erhöhen und für sich die Deutungshoheit beanspruchen darüber, was die einzig wahre Lehre, der wahre Islam sei. Sein Buch „Der Untergang der islamischen Welt“ (Droemer, 2010, 18 Euro) brachte ihm viel Kritik ein. Sein neues Buch erscheint am 1. April und trägt den Titel: „Der islamische Faschismus“ (Droemer, 18 Euro). In Kairo öffentlich geäußerte Thesen hatten eine Fatwa, ein „göttliches Rechtsgutachten“ zur Folge: „Wanted Dead“ – nicht: „Gesucht, tot oder lebendig“, sondern nur „tot“. Er musste untertauchen. Aber er schwieg nicht und hat auch in Zukunft nicht vor, sich einschüchtern zu lassen.(Ein Interview mit Abdel-Samad in der „Welt“):

http://www.welt.de/politik/ausland/article126302616/Vor-einer-Schlacht-mit-apokalyptischer-Dimension.html

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Der Islamkritiker Hamed Al Samad kann als Ägypter Dinge aussprechen, die einen einheimischen Islamkritiker Kopf und Kragen kosten würden. Auch er wird verfolgt, wurde bereits entführt und von einer Todesfatwa bedroht und lebt heute in Deutschland wie auch andere Islamkritiker in EU-Ländern, unter Polizeischutz (wie Wilders oder der Zeichner Westergaard). Sein neues Buch, das dem Islam die Verwandtschaft mit dem Fachismus bescheinigt und ihn für nicht reformierbar hält, ist in der Tat als mutig zu begrüssen, auch wenn wir die Solidarisierung mit anderen Islamkritikern vermissen, die auch den hiesigen Medien nicht passen. Dass „Die Welt“ ein ausführliches Interview mit ihm bringt, und ohne Zensur, ist eine Ausnahme im ansonsten islamophilen Medienmainstream, deren Redaktionen sich auf Islamkritiker als „islamophob“, „fremdenfeindlich“ oder „rassistisch“ u. dergleichen eingeschossen haben, wie die linken Hetzblätter gegen die Aufklärung über den Islamo-Faschismus. Ein einheimischer Islamkritiker bekäme kaum ein Forum für eine derartige Kritik des Islam, der zwar schon längst als faschistisch analysiert wurde, dessen Kritiker aber immer noch mit der Schlagkeule des „Rassismus“ von linksfaschistischer Seite denunziert werden.

An der systematischen Desinformation der Medien hat sich nichts geändert, die Schönredner scheuen keine Lügen, an mangelnder Korruption kann es also nicht liegen, was „Welt“ oder jetzt auch „Bild“ (siehe >„Islamrabatt“ für moslemischen Frauenmörder) bewogen hat, zur Abwechselung mal etwas Klartext zu bringen. Es müssen wohl die Ängste vor zu viel Leserabwanderung ins Internet sein, was die islamophilen Medien zu solcher seltsamen Offenheit treibt, denn so einfach wie in der Türkei kann man das Net noch nicht sperren. Der linke Zürcher Tages-Anzeiger verzichtet auf das Interview zum Buch von Hamed Abdel-Samad, das gestern dagegen aber in der Basler Zeitung erschien – ein weiterer Lichtblick in der Reihe islamkritischer Artikel in der BaZ, der die zuvor dort veröffentlichten und vorgeführten Maizar-Märchen aus der Takiya-Kiste in hohem Bogen hinter sich lässt. Die Zürcher linksextreme Strehle-Clique verträgt soviel wahre Worte über den Islam nicht wie das BaZ -Interview mit Hamed Al Samad von Pierre Heumann

Was der Ägypter Abdel-Samad hier ausspricht, ist zwar als die Quintessenz fundierter Kritik des Islamofaschismus seit Jahren analysiert und formuliert worden, aber kein Einheimischer könnte sich erlauben, dergleichen in der Weichspülmaschine des De-Weck-Fernsehens zu äussern, ohne von einem der Kleingeister aus dem Kreismilieu denunziert zu werden (das sich auch im BaZ-Online-Kommentarbereich wieder mit bekannt bornierten Unkenrufen gegen Islamkritik zu Wort meldet, ein Milieu, das unbelehrbar bleibt, wie der Islam. Aber noch ist es wegwählbar..).

Abdel-Samad in der BaZ: «Der Islam ist nicht reformierbar»

Am 1. April erschien von Hamed Abdel-Samad «Der islamische Faschismus. Eine Analyse», Droemer Verlag. (Basler Zeitung

BaZ -Interview mit Hamed Al Samad von Pierre Heumann, .Auszug:

Heumann: Es ist wohl nur eine Minderheit der Moslems, die dann zu Gewalt greifen.

Hamed Al Samad: Nein, nicht nur Fundamentalisten werden unruhig. Wer den Propheten beleidigt, hat aus der Sicht der Moslems den Tod verdient – dafür gibt es genügend Beispiele. Das ist die Logik des Islam und der Beginn des islamischen Faschismus.

Ein harter Vorwurf.
Die Parallelen zwischen Islamismus und Faschismus sind vielfältig und alt. Alles begann bereits beim Propheten. Nicht die modernen Islamisten haben also das Jihad-Prinzip ein­geführt. Der Kampf wird schon im Koran mystifiziert, als Dienst an Allah. Der Aufruf, Ungläubige anzugreifen, steht ebenfalls im Koran, auch der Anspruch des Islam auf die Weltherrschaft und die Begründung für den islamischen Antisemitismus.

Letzteres ist wohl als Reaktion auf die Gründung des Staates Israel zu begreifen.
Das ist falsch. Schon vor der Gründung Israels und vor dem Beginn des Nahostkonflikts wurden die antisemitischen, gefälschten Protokolle der Weisen von Zion auf Arabisch übersetzt und verkauft, als angebliche Wahrheit über die Juden. Auch Hitlers «Mein Kampf» war bereits in den 30er-Jahren auf Arabisch erhältlich. Bis heute sind diese beiden Bücher Dauerbestseller in der arabischen Welt, was eine geistige Katastrophe ist. Ich würde weder den Koran noch den Islam kritisieren, wenn beides nur fürs siebte Jahrhundert relevant wäre. Aber seine Prinzipien sind heute noch allgegenwärtig. Sie kontrollieren das Leben und die Gesellschaften in der islamischen Welt. Zudem gibt es eine weitere Parallele zum Faschismus.

Welche denn?
Der Islam hat einen Minderwertigkeitskomplex, weil er mit dem Westen nicht mithalten kann. Der moderne Islamismus ist fast gleichzeitig mit der faschistischen Bewegung in Deutschland und in Italien entstanden. Der Chef der Moslembruderschaft, Hasan al-Banna, sah sowohl Hitler als auch Mussolini als Vorbilder. Während des Zweiten Weltkriegs gab es sogar eine Zusammenarbeit, die Moslembruderschaft machte für die Nazis Propaganda.

Was war der gemeinsame Nenner?
Das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein. Daran schlossen sich Rachegelüste an, der Traum von der Wiedergeburt und der Anspruch auf die Weltherrschaft. Das ist exakt die Mischung von Zutaten, die den Islamismus und den Faschismus ausmacht. Gefährlich wird diese Mischung, wenn sie mit einem Gefühl der Ohnmacht einhergeht. Heute ist die Moslembruderschaft die Mutter aller Terrororganisationen.

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Alle ernsthaften Islamkritiker wissen, wovor sie warnen und welche Rolle die islamophile Linke und antisemitische Linke heute in Nachfolge der NS-Kollaborateure mit den Moslembrüdern spielt. Wir nennen sie daher die Linksfaschisten. Die Kollaboration muss aufgezeigt werden. Islamfreunde sind Israelfeinde, denen zur Vernichtungsagenda der Hamas nichts einfällt, weil sie nichts dagegen haben, nicht nur einem Herrn Hottinger fällt dazu nichts ein. Hier redet Hamed Al Samad Klartext.

Eine Anmerkung: Ich glaube nicht, dass der Islam ein leckes Schiff ist, das wie die Titanik vom Untergang bedroht wäre vom „Eisberg der Aufklärung“, wie es einmal in einem „Weltwoche“-Interview mit Abdel-Samad zu lesen stand. Der Eisberg ist wohl eher der Islam. Dass er sich als minderwertig empfindet gegenüber dem Westen, bzw. aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus, dem Gefühl, „zu kurz gekommen zu sein“ in der modernen Welt, mit dem imperialistischen Eroberungsanspruch reagiert, ist m. E.  nur die halbe Wahrheit. Das Ressentiment, die Rachsucht, mag für die Gegenwart als ein Faktor u.a. zutreffen, ist aber nicht der Kern des Islam, der ja, wie Abdel-Samad sehr wohl weiss, von seinem Ursprung her eine expansionistische Kriegsdoktrin ist. Sein Gründer war nicht gerade von Minderwertigkeitskomplexen umgetrieben, er war bekanntlich seit seiner Machtergreifung in Medina nur noch Siege gewohnt und begründete die Eroberungsgelüste seiner Wüstenraubnomadengang mit der angeblichen Minderwertigkeit seiner Gegner. Schon diese ersten räuberischen Moslems waren nicht von Minderwertigkeitsgefühlen getrieben, sondern eher vom Grössenwahn, den der Islam noch schürte, indem er deren Raublust als Willen Allahs erklärte. Er appelliert an alle Macht- und Gewaltgelüste, indem er dem testosterongesteuerten maskulinen Jungvolk einimpft, dass sie die besten aller Menschen seien und die Eroberten ihnen als Beute zustünden. Eroberungswütige Kriegerhorden brauchen keine „Komplexe“, auch ein Dschingis Kahn oder ein Tamerlan litten nicht unter so etwas, was den heutigen Djhadisten vom Westen gern als Entschuldigung unterstellt wird, als Reaktion aus „Demütigung“. Was blutige Machtmenschen wie Stalin oder Pot Pol oder Mao oder Mohammed antrieb, war nicht „Demütigung“. Die Lust an der Gewalt, angereichert mit Grössenwahn plus Skrupellosigkeit, die Ingredienzien des maskulinen Machtwahns, reichen aus. Der Islam besitzt von diesen Komponenten mehr als genug. Er appelliert von Anfang an an die nackte, durch keine Zivilisation oder Moral gebremste Gewaltlust seiner Jung-Volks, des „outh bulge“, der in allen Gesellschaften das grösste Aggressionspotential ausmacht. So wie auch die jugendlichen männlichen Gewalthorden von Pol Pot es demonstrierten, die keinerlei Skrupel beim bestialischen Terror gegen Frauen und Kinder, Alte und Kranke empfanden, sowenig wie die Türkenhorden, die die Armenier auf den Todesmarsch trieben. Beim puerilen Grössenwahn der Moslemmänner von Jugend auf muss das Herrenmenschensyndrom nicht auf Kompensation für Minderwertigkeitsgefühle beruhen, das moslemische männliche Jungvolk wird ja im Gegenteil auf Überwertigkeitsgefühle z.B. gegenüber Frauen gedrillt. Als Gruppenmachtgefühl im Kollektiv ist dieser Wahn nicht individuell zu durchbrechen, da der Islam über ein eingebautes Kritikkillersystem verfügt, das Apostasieverbot, das automatisch die Abweichler eliminiert und mit extremem Terror reagiert, das funktioniert wie alle Wahngebilde totalitärer Herrschaftsregime. Minderwertigkeits-Komplexe sind dabei sekundär. Die Schwächung des Regimes kann die Aggression aufputschen, aber im Islam ist sie von Anfang an angelegt. Terror nach innen und aussen, gegen die Abtrünnigen und die Ungläubigen, ist sein Lebenselixier. Scharia ist der tägliche Terror nach innen, Djihad der Terror nach aussen. Der Westen liefert nur die moderne Form des Feindbilds, von dem der Islam lebt, vom Kampf gegen die „Feinde Allahs“ und die „Ungehorsamen“. Ein Religionsterrorsystem. Wobei der Appell an den puerilen Grössenwahn des youth bulge nicht unterschätzt werden sollte. Das Herrenmenschensyndrom muss also nicht als Kompensation für Komplexe relativiert werden, die die Gewalt wieder als Reaktion der „Gekränkten“ auf irgendetwas erscheinen lassen, das sie „erklärt“ und „verständlich“ macht. Dass Moslems sich selber als „diskriminierte“, verfolgte Minderheit betrachten und mit Nachhilfe ihrer westlichen Lobby auch so darstellen, ist ein anderes Kapitel. Täter sehen sich bekanntlich gern als Opfer und erklären sich als „provoziert“, während sie die „Provokation“ suchen. Gewaltlust ist aber Gewaltlust und sonst gar nichts. Dass sie sich selber mit allerlei Rationalisierungen rechtfertigt, ändert nicht an der originären Lust an der Gewalt. Sie muss auch nicht lange „anerzogen“ werden, ist leicht zu animieren und schwer abzuerziehen. Das hat die Zivilisation bis heute nicht geschafft, auch wo Gewalt in unserer Kultur weitgehend geächtet ist. Anders im Islam, der eine Gewaltdoktrin verkörpert, die an die übelsten Eigenschaften, wie sie in der Natur der Spezies liegen, appelliert, sie honoriert und prämiert, also kulturell verstärkt. Dass der Islam durch die Moderne ein Trauma erfahren habe, das Trauma, nicht mitgekommen zu sein mit Entwicklung und Errungenschaften der westlichen Zivilisation, erklärt noch nicht den Ursprung und die Natur des Islam, diesen ab ovo gewaltträchtigen Kern einer Wüstenkriegerhorden“religion“.

Was Abdel-Samad im Welt-Interview als Urfaschismus (nach Eco) und Reaktion auf die Moderne beschreibt, ist dem Islam vor aller Moderne wesenseigen. Mohammed hatte keine „Moderne“ zu bekämpfen, als er die Suren mit Anweisungen zum Menschenschlachten „empfing“.

Als der „Profet“ die Juden von Medina massakrieren liess, die Männer abschlachten und die Frauen versklaven und an seine Gang verteilen, war er mitnichten von dem Stamm, den er abschlachten liess (wie seine KritikerInnen), mit Minderwertigkeitsgefühlen geschlagen worden. Eroberungslust schafft sich ihre „Provokation“ als Legitimation nach Bedarf. Der Hordenanführer fühlte sich nicht „minderwertig“, sondern höherwertig gegenüber den Juden, die ihm nicht folgen wollten. Wozu? So wie die heutigen Moslembrüder und ölgesättigten Djihadisten auch nicht an Minderwertigkeits-Komplexen zu leiden scheinen, wenn sie die Vernichtung der Ungläubigen begründen oder die Überfälle auf die Koptenminderheit, die ihnen gemäss dem waltenden Machtverhältnis ja keine Komplexe bereiten und deren Kirchen sie auch nicht mit westlichem „Lebensstil“ „provozieren“, womit die westlichen Kriecherkreaturen ihre Unterwerfung als „Religionsfreiheit“ rechtfertigen.

Das Phänomen, das vom Islam zur Religion erhoben worden ist, ist männliche Gewaltlust plus pueriler Grössenwahn. Ein gemeingefährliches Syndrom, das als göttliches Recht verbrämt ist, verstärkt bis ins Erwachsenenalter weiterwuchert und sich zu einem kollektiven Wahngebilde ausgewachsen hat, das „Toleranz“ in den Demokratien für sich beansprucht, deren Dhimmivolk im Namen der „Religionsfreiheit“ für den Islamfaschismus weichgeklopft worden ist. Biedermann hat die Brandstifter ins Haus gelassen und lässt die Warner verhaften. Oder im Bunker bewachen, statt die Angreifer auszuweisen.

Man kann die Verklumpungen des religiösen Gewaltrechts Islam mit den Mentalitäten der hiesigen Islamlobby, die mit diesem Gewaltrecht sympathisiert, es verharmlost und Kritiker kriminalisiert, nicht aufbrechen, wenn man seine Natur nicht erkennt, wenn man das Männergewaltrecht im Sinne seiner zahlreichen Sympathisanten als „Religion“ verklärt und es als das nimmt, als was sie sich ausgibt, d.h. den Religionsterror noch als „Freiheit“ und „Menschenrechte“ verteidigt. Nicht von ungefähr sind seine Apologeten und Sympathisanten primär unter jenen Linken vertreten, die auch die totale Kriminellenfreiheit anstreben und bei jeder Forderung nach wirksameren Strafen für die mit der Migration (inklusive Import von Gewaltrecht) aus dem Machokulturkreis zunehmenden Gewaltdelikte, insbesondere der Sexualdelikte, Zeter und Mordio schreien und „Lynchjustiz“ rufen, wenn nur ein Sexualunhold verwahrt  oder gar ausgewiesen werden soll. Da es sich beim Islam ebenfalls um ein Recht für Sexualunholde, ein Zwangs- und Kinderehenrecht handelt, schlägt ihm die Sympathie der Kriminellenfreunde und Pädophilenpäppler aus dem linken Lager entgegen. Wer diesen Zusammenhang nicht begreift, begreift die Logik dieser Geistesverwandtschaft nicht und meint noch, die Linke meinte Menschenrechte, wenn sie Menschenrechte sagt, und nicht das als Religion verbrämte Männergewaltrecht. Abdel Samad nennt es nicht so, aber er schätzt doch diese „Religion“ zu Recht als nicht reformierbar ein, er erkennt ihre fatalen Konsequenzen illusionslos, nennt nur die Herrenmensch-Natur des Unwesens nicht geschlechtsspezifisch direkt beim Namen, dessen Motor der demografische Djihad ist, der auf dem Sexualterror beruht.   

Da es sich um eine Gewaltdoktrin handelt, die die übelsten Eigenschaften des Männerpopulation kulturell belohnt und heranzüchtet, ist sie schwer auszutreiben. Wie will man einem mit Herrenmenschen-Mentalität aufgeladenen, mit Grössenwahn ausgestatteten und gefütterten Moslemmann klarmachen, dass er nicht der ist, für den er sich hält und für den alle Moslemwelt ihn von Jugend auf anerkennt und hofiert? Wie will man etwa einem gewaltfreudigen „Jugendlichen“ sagen wir in einer Jugendbande, in der er sich unangreifbar fühlt, klarmachen, dass er ohne dieselbe besser auskommt? Dass er auf seine Gruppenmacht verzichten soll? Wie will man einem Moslem den Islam ausreden? Woran kann Aufklärung da ansetzen, wenn der Islam ihm die Höherwertigkeit seiner Person doch frei Haus liefert? Zudem ist eine Religion, die auf das Schwarmverhalten setzt und die Gruppe für alle Untaten (wie Gruppenvergewaltigungen) entlastet, kaum mit dem Appell an die moralische Verantwortung des Einzelnen zu erreichen wie das christliche Gewissen. Kritik wird immer nur einen dichteren Zusammenschluss der Gruppe bewirken, das Kollektivgesetz ist mächtig. Soviel zur Ergänzung der Analyse, die keine illusorischen Aussichten auf Änderung des Islam bietet. Samad ist mit Grund nicht optimistisch, was auch seine Einschätzung der Lage in Ägypten besagt:

Das ägyptische Regime hat ihr (der Moslembruderschaft) den Kampf angesagt. Mehrere Hundert Todesurteile hat es in der letzten Woche ausgesprochen. Die Elite der Islamisten ist entweder im Gefängnis oder auf der Flucht, die Bewegung wird in den Untergrund gedrängt.

Die ausgesprochenen Todesurteile lehne ich ab. Die politische Führung in Kairo scheint kein probates Mittel gegen den Terrorismus zu finden. Gleichzeitig muss ich sagen, dass die Todesurteile die Moslembrüder nicht gleich zu armen Opfern machen. Sie sind Terroristen, und deshalb gehören sie verurteilt. Das Urteil ist für meine Begriffe zwar viel zu hart – aber sie bleiben gefährlich und sind ein Destabilisierungsfaktor, der die Spannungen im Land verschärft. Wenn sich dieser Machtkampf weiter verschärft, hat das fatale Konsequenzen für die Wirtschaft. Sowohl Touristen als auch Investoren bleiben dann weg. Das würde Ägypten in den Ruin treiben. Dann wiederum hätten die Radikalen Auftrieb. Islamisten sind auf den Trümmern von gescheiterten Staaten besonders gefährlich.

Das klang einmal anders, Abdel-Samad versprach sich viel vom ägyptischen Frühlingsaufbruch, den er als Morgenröte der Demokratie erlebte. Andere waren da skeptischer und glaubten nicht an den Zauber. Wir haben noch kein islamisches Land erlebt, das etwas mit Demokratie zu tun hätte – d.h. das den Djihadisten ohne militärische Macht beikommen könnte. Siehe Türkei. Das Experiment der Säkularisierung scheitert grandios am Islam. Abdel-Samad, der den Islam hautnah kennengelernt hat von der Picke auf, als das Problem, das seine westlichen Schönbeter in Abrede stellen und mit der „Armut“ als der beliebtesten Ausrede vernebeln, klingt heute pessimistischer, realistischer als auch schon…

Lässt sich der Islam reformieren, ohne dass er zugrunde geht?
Der Islam ist nicht reformierbar, weil er alles als Wort Gottes betrachtet. Der Islam will die Gesellschaft von oben dominieren, die Gesetze bestimmen und die Herrschaftsstrukturen vorgeben. Das alles lässt sich mit einer modernen Demokratie nicht vereinbaren. Wichtig und möglich wäre es aber, das Denken des Moslems zu reformieren.

Die Frage bleibt nur: wie lässt sich das denken der Moslemmehrheit reformieren, die ihre Herren-Rechte als „Gottes Wort“ betrachten, w e i l sie sie nicht aufgeben wollen. Nicht „Gottes Wort“ ist die Quelle des Übels, sondern das Herrenrecht selbst, das seinen Inhabern so gut gefällt, dass sie es als göttlich legitimieren. Gewalt braucht Legitimation, weil sie auf Widerstand stösst. Und die beste Legitimation ist die „göttliche“. Aber sie ist m.E. nicht die Ursache der Gewalt, sondern halt nur ihre flankierende „Begründung“.

Über den Islam sagt Hamed Abdel-Samad den Islamkritikern nichts Neues, der Vergleich mit dem Faschismus ist älteren Datums. Die Krankheit, die laut Abdel-Samad korrekt diagnostiziert werden muss, ist schon lange diagnostiziert. Ihr Name in Europa heisst Dhimmitude. Wer wissen will, wie die Islamisierung Euroas funktioniert mithilfe von EU und OIC, lese „Das kommende Kalifat“ der Historikerin und Islamkritikerin der ersten Stunde, Bat Ye´Or.

Regine van Cleev

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Wie weit die  Mentalität der Moslemmachos schon in Deutschland um sich gegriffen  bzw. auf die deutsche Justiz übergegriffen hat, zeigt der Fall des jüngsten „Ehrenmord“urteils durch ein deutsches Dhimmigericht, das in tiefer innerer Übereinstimmung mit der Einstellung des Täters „Recht“ gesprochen hat  und dessen Einschätzung der bestialischen Tat als „von nicht besonderer Schwere“  weit mehr als nur juristischen Formalismus bezeugt, sondern in einer Geistesverwandtschaft  begründet ist, wie wir sie oben beschrieben haben.  Diese Einstellung unter deutschen Juristen  Deutschland ist der Dung der Dhimmitude, auch wenn es jetzt ein wenig politischen „Protest“ gibt, und man so tut, als wenn man sich von dieser Schariarechtssprechung „distanziert“,  die man ansonsten im „Dialog“ mit der Unmenschlichkeit von allen Seiten hofiert.     

http://www.focus.de/politik/deutschland/diskussion-um-islam-rabatt-milde-fuer-ehrenmoerder-politiker-wehren-sich-vehement_id_3731387.html

 

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