Aus der Freien Herrenwelt

Posted on März 10, 2014

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Der Tag der Frau ist mal wieder vorbei, das Jahr der Herrn geht weiter. 

Von Bok zu Bock – das Herrenrecht der Gewalt

Was bei Opus dei noch als Gottesrecht verbrämt wird, der Alt-Antifeminismus, das zeigt bei Cicero, wo scheint´s eine ganze Garde von antifeministischem Jungmannsvolk versammelt ist, das Gesicht des neu aufrüstenden Anti-Feminismus ganz ungeniert. Ein neuer anschwellender Bocksgesang tönt aus diesem Männerhaus.

Da wird ein Wolfgang Bok aufgeboten gegen den Tag der Frau, dem es gar nicht passt, dass Täter als Täter benannt werden, nein, das möchte dieser Bok nicht auf seinem Geschlecht sitzen lassen, der sich doch gar nicht mit den Tätern identifizieren muss, deren tägliche Taten uns die Medien in Wort und Bild als das kriminelle Potential masculini generis präsentieren, das in Sachen Gewalt, Mord und Totschlag, Folter und Vergewaltigung, Gewaltverbrechen und Massengreuel aller Art nun mal einsame Spitze im Geschlechtervergleich ist. „Der Mann der ewige Täter“ Cicero 7.3.14 hat etwas dagegen, dass Frau die Schläger Schläger und die Vergewaltiger Vergewaltiger nennt, auch in der Kriminalstatistik nachzulesen. Der Befund, dass „jede dritte Frau ist Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt ist, dass jede 20. Frau von Vergewaltigung berichtet“, diesen alarmierenden Befund der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) will Herr Bok nicht wahrhaben. Wenn jede 20. Frau sagt, dass sie vergewaltig wurde, dann kann das nach Herrn Bok nicht stimmen. Er möchte lieber die Täter fragen, was sie davon halten, die bessere Quelle. Die Gewaltleugner sind eine ganz besondere Spezies Mann, die sich auf die Täterseite schlägt und z.B auch in Sachen Kindesmissbrauch die Perspektive der Täter einnimmt, die natürlich alle der Meinung sind, dass es sich nicht um Missbrauch handelt. Na was denn sonst. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie als Kind vergewaltigt wurden, fragen Sie einfach Herrn Bok, er weiss es besser als Sie selbst.

Herr Bok weiss gewiss auch, dass die Kinder, die nach Scheidungen oder Trennungen vom Vater ermordet werden, in Wirklichkeit von den Frauen umgebracht werden. Und dass die Weltkriege von Frauen verursacht wurden. Die haben ihre Männer wohl dazu angestiftet oder sie einfach zu unfreundlich angeguckt. Da mussten sie zuschlagen, dieser Bok beherrscht die Moslemlogik. http://www.cicero.de/salon/geschlechterdebatte-der-mann-der-ewige-taeter/57177

Männer wurden erst gar nicht befragt. Wozu auch? Sie sind zu allererst Täter. Weiß doch jede“.

Zumindest jede Geschlagene oder Vergewaltigte weiss zwar, wer der Täter ist und auch die Kriminalstatistik weiss es, und in jedem Frauenhaus weiss man es, aber Täter fragen! Das ist die richtige Adresse für Bok &Co. Gewaltberichte rufen da nur eine Reaktion hervor: Schluss damit. Nicht etwa Schluss mit der Gewalt gegen Frauen, nein, Schluss mit den Berichten darüber. Da er Befunde aus den südlichen Machokulturen nicht abstreiten kann, verlegt er sich auf die Spekulation, dass die Frauen in Skandinavien wohl übertreiben – und vergisst so nebenbei, dass auch dort die südlichen Machokulturen längst eingebrochen sind. Aber Belästigungen und Vergewaltigungen interessieren den Herrn nicht, er überlegt nur krampfhaft, wie man das alles generell abstreiten und ausblenden kann. Keine Sorge, der Tag der Frau ist vorbei, die Männergewalt geht weiter. Das ist ein Dauerprogramm.

Ärgerlich findet dieser Bok, dass vom „Bordell Deutschland“ die Rede ist. Möchte er sich seine Besuche nicht vermiesen lassen? Oder warum gefällt ihm die Benennung nicht? Wir befinden uns hier bei Cicero bereits in den Niederungen der Machokultur. Bok weiss im Gegensatz zu den Befragten, deren Aussagen er mitnichten überprüft hat, dass die skandinavischen Frauen einen schiefen Blick nicht von Gewalt unterscheiden können und angeblich falsche Anzeigen machen.

Unfreiwillig geben Studienmacher damit zu, wie subjektiv die Antworten sind: Es zählt nicht das tatsächliche Vergehen, das nachprüfbar ist, sondern das gefühlte Fehlverhalten. Das persönliche Empfinden auf  intime Fragen wird bereits als harte  Tatsache verkauft: 61,3 Millionen Frauen sind Opfer von Gewalt, verkünden vornehmlich weiblicher Berichterstatterinnen, ohne auch nur den Hauch eines Zweifels aufkommen zu lassen.

Erlebnisberichte sind immer subjektiv, sie geben nur die eigene Erfahrung wieder, nicht die von Bok, der sich für einen objektiven Gewaltkenner zu halten scheint, der weiss, was wirklich ist!  Da hätten die Studienersteller sich gar nicht die Mühe machen sollen, die Frauen zu befragen, sie hätten einfach Herrn Bok fragen sollen.

Frauen werden nach Bok immer nachsichtig behandelt, z.B. wenn sie „(als alleinstehende) Mütter“)  ihre Kinder misshandeln. Das möchte Herr Bok verhindern, klar, dagegen muss etwas geschehen.  Zum Beispiel sollte es weniger alleinstehende Mütter geben, oder? Aber wie bekommt man bloss die asozialen Väter dazu, sich als liebende verantwortungsvolle Partner und Familienväter zu erweisen? Bok weiss es sicher. Fragen Sie Herrn Bok. Der erklärt Ihnen, wie böswillig die Mütter mit den Kindern die höchst verantwortungsvollen Väter einfach verlassen. Auch Herr Baur von der Weltwoche kann es Ihnen erklären.

Und damit Herr Bok mit seinen famosen Ansichten nicht allein ist, hat er auch einen Gewährsmann zur Hand, einen gewissen Herrn Bock (kein Witz, sondern ein Professor Bock in Mainz, Michael). Dieser Mainzer Bock bestätigt dem Bok von Cicero, was die schwer frauengeschädigten Männer, die aus den Familien reihenweise flüchten müssen in die Männerhäuser, immer schon geahnt haben, wenn die Frauenhäuser überfüllt sind. O-Ton Bok:

Dabei weisen unvoreingenommene Forscher wie Michael Bock seit langem darauf hin, dass Frauen nicht weniger gewalttätig sind. Sie gehen dabei nur subtiler vor, sagt der Mainzer Professor für Kriminologie, wenn sie Kinder quälen,  Alte im Pflegeheim traktieren oder ihren Mann physischem und psychischem Terror aussetzen. Davon können auch Scheidungsanwälte ein Lied singen. Doch welcher Mann klagt schon offen über häusliche Gewalt durch seine Frau? Zu den inneren und äußeren Verletzungen kämen Hohn und Spott der Gesellschaft.

Oh, das ist aber eine ganz subtile unüberprüfbare Aussage ganz nach dem Ermessen der doppelten Böcke, wo schon ein schiefer Blick der Frau genügt, dem Manne lebenslange schwere innere Verletzungen zuzufügen, während die skandinavischen Frauen sich völlig grundlos über falsche Blicke beklagen, wie wir gerade oben lasen.

Der Psychologe Alexander Homes kommt zu dem Schluss, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich ist. Doch an den öffentlichen Pranger schaffen es nur Männer.

Alle Täterschützer kommen zu dem Schluss, dass die Opfer schuld sind und die Täter die wahren Opfer, nichts Neues. Wie schaffen es bloss die vielen Verletzungen der Missbrauchsopfer von Männern in die medizinischen Berichte. Denn die Opfer der männlichen Täter werden mit Ssicherheit nicht häufiger von den Tätern zum Arzt gebracht. Hier wird gelogen wie gedruckt, auch die Mär von der weiblichen Gewalt, die die männlicher überbieten soll, ist längst als Kabis erkannt. Nicht nur von Kimmel, der die Schönfärber der „häuslichen“ Männergewalt  anhand der Fakten widerlegt hat. (Kimmel: Male victims of domestic violence) und der vom besessenen Antifeministen Arne Hoffmann als “männerfeindlicher Autor” bezeichnet wird. Alles, was die Böcke den Frauen, wenn sie auch von psychischen Verletzungen berichten, nicht zugestehen, das billigen sie den Männern grosszügig als Gewalterfahrung zu. Man kann die abstrusen Reaktionen, die die Berichte über männliche Gewalttäter bei gewissen Männern auslösen, vor dem Hintergrund der täglichen Greuelberichte verstehen, mit denen die Medien uns berieseln, was Abwehrreflexe auszulösen scheint, aber nicht nur. Es ist auch die Identifikation mit den Tätern, egal wie viele es sind; je mehr um so heftiger ist die Identifikation, eine Art Rudelreaktion, mit der sich das Rudel noch nachträglich auf die Opfer stürzt und sie der Taten bezichtigt. Vielleicht möchten sie auch noch die Fahndung nach Geschlecht verbieten und im Fall von Gruppenvergewaltigungen nur noch von “Personen” reden.

Da darf der Triebtäter nicht fehlen, der über 90% männlich ist, wie die Hersteller von Kinderporno und Konsumenten,

Erst recht, wenn politische Verwicklungen hinzu kommen, wie im Fall des Sebastian Edathy. Der ehemalige SPD-Abgeordnete steht aktuell für die dunkle Seite des Mannes: Sind sie nicht alle ein bisschen pädophil? Wenn selbst dem angesehenen Mandatsträger die abgründige Neigung nicht anzumerken ist – welchem Mann kann man dann noch trauen?

Gute Frage, Herr Bok. Das wissen alle Mütter, dass sie ihren Kindern einschärfen müssen, keinem fremden Mann zu trauen, der sie ins Auto locken will, gell.  Was dagegen? Herr Bok möchte nämlich nicht, dass die Polizei nach Männern fahndet, wenn sie Kinderpornokonsumenten sucht, sondern nach Grossmüttern. Das sind die wahren Zuhälter!

Endet, wer heimlich nackte Jungs auf Fotos anschaut, letztlich nicht als Vergewaltiger? Muss diesen verkappten Triebtätern nicht der Notausgang zur Prostitution verschlossen werden, wie die steuerhinterziehende Ober-Frauenrechtlerin Alice Schwarzer fordert? Radikale Feministinnen hatten ja schon immer die richtige Therapie parat: Schwanz ab!

Spricht hier wieder so ein Konsument von Zwangsprostitution oder was hat der Typ gegen das Verbot einer legalen sexuellen Verfügung aller Männer über alle Zwangsprostituierten, deren Kunden das Ausmass des kriminellen Frauenhandels keineswegs unbekannt ist. Sexuelle Frauenbenutzung als Notausgang für Triebtäter – das ist die Einstellung des Herrenmenschen, der seinen Anspruch auf jederzeit für jedermann verfügbare Zwangsprostituierte nicht aufgeben will. Sexuelle Frauenbenutzung als das gute Recht eines jeden Mannes nach seinen Bedürfnissen. Wozu auch die der Kindesschänder gehören. Hat er kein Kind zur Verfügung, braucht der Mann halt eine Frau, so die Mentalität der Täter, die im Bordell Deutschland salonfähig ist bis in die Loge von Cicero. Es böckelt unf stinkt gewaltig. Der Pädokriminelle als Opfer, wenn ihm nicht mal Zwangsprostituierte zur Verfügung stehen. Toll.

Besonders pikant der unschuldige Augenaufschlag bei der Erwähnung der Bilder, die ein Päderast anguckt, den man deshalb nicht verdächtigen darf! Weil er ja sämtliches andere Material vernichten konnte. Da gilt automatisch der Unschuldsverdacht.

Der diffuse Vorwurf der „sexuellen Belästigung“ genügt, um die Karriere eines Mannes zu ruinieren.

Wieviele Frauenkarrieren gar nicht erst ruiniert werden, weil sie gar nicht erst zustandekommen an der Seite frauenbelästigender Böcke, die schon Köppel vom Männerhaus der Weltwoche als die Opfer bedauert, die über „Weibergeschichten“ zu Fall gebracht werden und nicht umgekehrt (woran mag das liegen?). Die Frage stellt sich einem Bokshirn nicht

.Manchmal reicht schon eine alter Herrenwitz zum vernichtenden „Aufschrei“, der dann  – wie der Fall des FDP-Spitzenkandidaten Brüderle gezeigt hat – die politische Reputation von heute auf morgen zerstört. Erst viel später wird die Nichtigkeit erkannt. Dem Geächteten hilft das freilich nicht mehr. Der Makel bleibt. Und für das Zimmermädchen, das den IWF-Chef Strauß-Kahn zu Fall brachte, hat sich der – offenbar fingierte – Vorwurf der Vergewaltigung siebenstellig ausgezahlt.

Brüderle ist nicht geächgtet noch vernichtet.  Ein läppischer Fall, der nicht mit dem Überfall auf eine Hotelangestellte vergleichbar ist.  Herr Bok kennt keine einzige Frau, die sich in der Position von Strauss-Kahn  seine  sexuellen Ausfälle leistet oder die es danach gelüstet, übers Hotelpersonal herzufallen?  Aber diese Art Überfäll hält ein Bok nicht für kriminell, wenn der Bonze  das Geld hat, die Zeugin zum Schweigen zu bringen und den Prozess zu stoppen. Man muss schliesslich, s.o.,  dem Täter glauben.  Wenn fingiert, brauchte er doch keinen Prozess zu fürchten.  Bokslogik.

Der Autor Ralf Bönt hat dem „entehrten Geschlecht“ ein Manifest gewidmet (Pantheon 2012). Darin beschreibt der Vater zweier Kinder anhand trauriger Beispiele, wie dem Mann „die Rolle des Mindermenschen zugewiesen wird“. Er steht nicht nur am 8. März am Pranger, wenn lila gewandete Frauen mit grauem Kurzhaarschnitt ihre Klagereden anstimmen. Sondern permanent.  Eigentlich ein klarer Fall für die Grundrechte-Agentur der EU. Man muss nur fragen.

Man muss nur die Polizeistratistik zur schweren Gewaltkriminalität befragen. Ich kennen einen Autor Bönt nicht und muss ihn auch nicht kennenlernen, aber was das arme am Pranger stehende „entehrte Geschlecht“ angeht, so könnte es allen Vergewaltigungsanklagen ein Ende bereiten, wenn es mit dem Vergewaltigen und Killen aufhören würde, gell. Ganz einfach. Es könnte auch mit dem massenhaften Kinderpronokonsum aufhören, oder ist der auch weiblich? Werden die Lustmorde vielleicht von Frauen begangen?

Von Männergewalt gegen Frauen, die im Islam „Religion“ geworden ist, weiss der Bok natürlich nichts. Die hat wohl auch nichts mit Männern zu tun, so wie der Islam nichts mit dem Islam. Seine rasante Verbreitung auch in Europa verdanken die Frauen u.a. den Männern, die an der Männergewalt nichts auszusetzen finden wie alle die Böcke, die die masslose Männergewalt der Welt den Frauen andichten.

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Vom Recht auf Prostitution bis zum Pater-Familias-Recht

In einem „Freie Welt“ genannten Blog vertritt nun ein Martin Kastner, CSU, vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken, MdEP, die kirchliche Herrenfreiheit der Frauenbevormunder in Sachen Gebärzwangsgesetz, das Kirchenmännerrecht, das ausgerechnet am Tag der Menschenrechte vom EP-Parlament gegen Frauenrechte durchgesetzt wurde, wie sie im sog. Estrela Bericht formuliert wurden. Es geht in diesem Bericht im Wesentlichen um den Schutz der Mädchen und Frauen vor sexueller Gewalt, Zugang zu verhütungsmitteln, Prävention ungewollter Schwangerschaften, auch und gerade in Gewaltverhältnissen, um legale Abtreibungsmöglichkeiten etc. gemäss den SRHR.

(Sexual and reproductive health and rights (SRHR)(siehe EU-Report v. 26.September 2013:

Sache ist: Gemeinsam mit dem bestorganisierten Netzwerk der katholischen Kirche haben die Konservativen im EU-Parlament die Frauenrechte abgeschmettert. Diese Wühlarbeit verschweigt Herr Kastener, der selber Teil dieses Netzwerks gegen das Frauenrecht ist. Wie die Kirchenlobby gegen Frauenrechte vorgeht, wissen Feministinnen noch aus dem Kampf der Frauenbewegung um die Fristenlösung, bei dem sie es mit der geballten Kirchenmännermacht gegen Frauenrecht zu tun hatte, die keine Ruhe gibt, bis sie die Liberalisierung wieder gekippt hat, was ihr dank dem Islam als Verstärker der Herrenmenschenrechte gegen Frauen auch gelingen könnte. Die Linksgrünen, die zwar angeblich Frauenrechte vertreten, aber mit dem islamischen Männerrecht als „Minderheiten“-Recht verbündet sind, graben dem Frauenrecht, die sie angeblich verteidigen, wieder das Wasser ab.

Hinzu kommt, und das ist der KnackPunkt der ganzen Debatte, in der so viele disparate Dinge von links und rechts vermixt werden, dass die Frage des Frauenrechts auf legale Abtreibung, mit den abstrusen Forderungen der LSBT-Lobby verrührt ist, die in der früheren Abtreibungsdebatte noch nicht auf dem Plan war und die heute mit einem wahrlich dubiosen Sexualkundeprogramm schon ab Kindergarten aufwartet. Ein Programm, das die pure sexuelle Belästigung der Kinder bedeutet, die in deutschen Schulen auch schon in „Darkrooms“ gemäss Kinderschänderfantasie umgesetzt wird.

 Wogegen sich mit vollem Recht ein Eltern-Protest in BW formiert hat – dokumentiert bei PI, wo allerdings als Galionsfigur gegen die Sexualaufklärung ein gegen Frauen proletender und pöbelnder Puffbruder plus entsprechendem Anhang firmiert, von dem ich lieber nicht wissen möchten, wieviele Abtreibungen der Herr, der sich als Moralwart aufplustert, selber schon veranlasst hat, denn der Typ, der von seinen Herrenrechten ausgiebig Gebrauch macht (nach eigener Aussage Pirinccis von den Herrenrechten auf den sexuellen Frauengebrauch im Puff bis zur Gewalt „im animalischen Bereich“, die er verteidigt als sein gutes Männerrecht im Frauenhandelsbereich), kennt nicht die geringsten Hemmungen gegenüber Frauen. Der Mann schwimmt im Mainstream der sexistischen Gosse, was den wenigen in dem Antifeministenblog verbliebenen Frauen, falls es keine fakes sein sollten, vielleicht einmal auffallen mag, wenn sie nicht mit dem Puff-Rudel einen Mann bejubeln wollen, der sich im „Knallen“ von Frauen (?) suhlt. Userinnen, die das als literarische Bereicherung bejubeln, müssen schon ziemlich durchgeknallt sein. Das ist Frauenverachtung auf deutsch-türkisch, hey Schlampe.

Nun zu den „seriösen“ Lebensschützern. Da haben wir den Herrn Jürgen Liminski vom Opus Dei, zehn Kinder (und die Hausfrau bleibt im Dunkeln), der die Frauenrechtsvorlage der EU als pure Pädophilie-Ermächtigung diskreditiert. Um das Pädoprogramm der Grünen ist es wahrlich nicht schade, wenn der Widerstand wächst, aber Liminski und Konsorten geht es primär um das Frauen-recht der Abtreibung, dem die linke Sexuallobby einen Bärendienst erweist, wenn sie elementare Frauenrechte mit ihrem perversen Programm der Normalisierung der Homo(Ehe)rechte verpanscht.

Gegen die klerikalen Pädokriminellen haben die Herren Frauenbevormunder nichts einzuwenden, da schreien sie nicht Zeter und Mordio, da bleiben sie still in ihren Löchern. Während Martin Kastner die katholische Lobbyarbeit im Vorfeld der Abstimmung über das SRHR-Konzept verschweigt, gibt Liminski unverhohlen zu, wie man bei der Mobilisierung gegen die Frauenrechte vorgehen muss:

http://www.familien-schutz.de/blitzkrieg-der-padophilen-lobby-geistiges-ringen-im-eu-parlament-um-den-lebensschutz/

Die Frauenrechte gehen unter in diesen „Ringen“ zwischen den rechten klerikalen und den linken Kinderfreunden. Beide Lager verfolgen dubiose Ziele, beide sind mit gutem Grund mit dem Islam im „Dialog“ vereint. Auch der Verteter der evangelischen Allianz gegen das Kinderaufklärungsprogramm in BW ist ein zehnfacher Familienvater. Wie Liminski. Einer von den ehrenwerten Männern, die schon Bertrand Russell im Auge hatte, als er einen neunkindrigen angesehenen Pastor als Modell für eine Herrenmoral benannte, die eine Zumutung für Frauen ist. Zurück in die Adenauer-Zeit. Was diesen Herrenmenschen an dem Estrela-Bericht ganz besonders sauer aufstösst, ist die Aufklärung über die Verhütung. Die Frauen sollen wie das „Urweib“ funktionieren und „fraglos“ Kinder gebären (fünf oder acht oder zehn oder wie ist das Gebärsoll nach dem Jahresplan der Vermehrungsreligion per saecula saeculorum?) Egal, die Herrenmoral fragt nicht danach, was die Frauen wollen, sie weiss nur, was sie sollen. Das ist gemeint mit Wiederherstellung der väterlichen „Autorität“ über Frauen.

Die Errungenschaften der Moderne, von denen die Herren Moralwächter recht gerne Gebrauch machen (sie möchten ja allesamt nicht mehr in Hütten leben, nur die Frauen sollen Urweib spielen) sind nun mal nicht zu haben, wenn eine Gesellschaft, die sich human nennen will, die Frauenrechte auf dem Stand des Hexenhammers halten möchte mit spätmittelalterlichen Gebärzwangsgesetzen.

Blitzkrieg der Pädophilen-Lobby? – Geistiges Ringen im EU-Parlament um den Lebensschutz , heisst der Liminski-Titel. Womit er die gesamte Gesundheits-vorsorge, die der Estrala-Bericht als zentral für die Sexualerziehung behandelt, als Pädophilieprogramm abtut. Er weiss, was er tut, Die legalisierte Abtreibung war den klerikalen Kinderfreunden und Frauenbevormundern auch lange vor der Grünen Genderei ein Greuel. Selbst wenn der Estrela-Bericht keine Forderungen der LSBT-Lobby enthielte, die m.E. auch nicht da reingehören, denn die Entrechtung der Mütter (z.B. durch die Schwulenlobby, die den Einspruch der Mütter gegen die Homo-adoption als „honophob“ diffamiert) hat mit Frauenrechten soviel zu tun wie das legalisierte Puff mit Sexualbefreiung. Für nicht linke Feministinnen, die mit dem Butler-Blösinn auch nichts zu tun haben, ist es die Wahl zwischen der schwarzen Pest und der Grünen Cholera.

http://www.familien-schutz.de/blitzkrieg-der-padophilen-lobby-geistiges-ringen-im-eu-parlament-um-den-lebensschutz/

Zu den Vorstellungen von Liminski zur Autorität in der Familie, die der Vater als „Stammspieler“ sein soll, womit notabene die männliche Autorität über die Frau gemeint ist: Die kirchenkonforme Vaterautorität, die als Erziehungsinstanz abgedankt hat, gilt implizit der Frau, die dank säkularem Eherecht nicht mehr dem Familienoberhaupt unterworfen ist und es notfalls auch verlassen kann; mit zehn Kindern geht das nicht. Denn die Autorität des zehnkindrigen Erzeugers ist die Autorität des Mannes als Bettbulle. Hier spricht der pater familias: http://www.opusdei.de/art.php?p=40464.

Zum Blitzkrieg (Die Herrenkaste, die seit Jahrhunderten ihren Krieg gegen Frauen führt, versteht etwas von Strategie):

  • Der Kampf um das Recht auf Leben trennt im Europa-Parlament zunehmend die Geister. Eine Gruppe von Abgeordneten, allen voran die Sozialisten, versucht mit einer Resolution (Estrela-Bericht) das Recht des ungeborenen Lebens weiter auszuhöhlen und die Bürgerpetition „einer von uns“ zu neutralisieren.

Was dem Opus-Dei-Agenten als gottgewollt vorschwebt, sind die Verhältnisse von Malta, wo das totale Abtreibungsverbot gilt.

Aus den SRHR: Twenty MS legally permit abortion on demand. Of the seven remaining, three MS (Great Britain, Finland, Cyprus) allow for a broad interpretation of the limiting grounds, while in three other MS (Ireland, Poland, Luxembourg) a restrictive interpretation of limiting grounds and general unwillingness or fear to perform abortions has resulted in (reported) legal abortions rarely taking place, if ever. Malta is the only MS to legally prohibit abortion without any exceptions.

In keinem der Verbotsländer gäbe es für das Kirchenrecht noch eine weibliche Mehrheit, das weiss Liminski&Co, Volksabstimmungen scheuen auch diese Herrschaften wie die Pest. Siehe Schweiz, wo nicht nur die Masseneinwanderung abgelehnt wurde, sondern auch die Initiative der SVP gegen die Finanzierung der Abtreibungen, d.h. das Volk inkl. das weibliche hat die Massenvemehrung auch intern abgelehnt, die für das Opus-Dei-Lager die einzige Antwort auf die Moslemdemografie ist.

(…) Auch die von der EU finanzierten Abtreibungsorganisationen machen gegen „einer von uns“, die bislang erfolgreichste Bürgerinitiative zum Lebensrechtsschutz in der Geschichte der EU, mobil.

Meine mutterrechtliche Meinung zu den Transgender-Lobby und ihrem Kindergarten-Konzept vorausgesetzt (ich halte Judith Butler für eine Frauenfeindin, die die Weiblichkeit im Namen der Gleichheit elimineren möchte), erinnere ich daran, dass die „Lebensschutz“-Fraktion seit jeher eine der bestfinanzierten, d.h. kirchenorganisierten patriarchalen Lobbies weltweit ist, abgesehen von den ähnlich finanzkräftigen globalen Frauenhandelsringen. Schon unter der Reagan-Regierung war die Katholische Kirche in der Lage, die staatliche Entwicklungshilfe der USA vom Abtreibungsverbot in der dritten Welt abhängig zu machen, dass sie noch heute in Lateinamerika durchsetzen kann. Franziskus der Gütige ist da pickelhart. In der Schweiz wurden die Manipulationsversuche der „Lebensschützer“ politisch haushoch abgeschmettert.

In der undurchsichtigen EU-Krake vermochten die kath. Netzwerke sich durchsetzen, die Kastner&Co scheinheilig als demokratisch ausgeben. Sie sind so demokratisch wie der Vatikan eine Demokratie ist. Gäbe es eine echte Volksabstimmung in Deutschland, würde die Bevölkerung, die angeblich mehrheitlich auch gegen Masseneinwanderung ist, sicher nicht für die Verschärfung der Abtreibungsgesetze stimmen, eher im Gegenteil. Ob diese Vaterrechtler auch für die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe sind oder ob sie so etwas wie die sexuelle weibliche Selbstbestimmung anerkennen können, offenbart auch wieder diese Abtreibungsdebatte, bei der das Herrenrechtslager geflissentlich das Thema Gewalt gegen Frauen, Gewalt in der Ehe ausblendet wie nicht vorhanden.

Nicht die Frauen werden gefragt von den Kirchenmännern, die Lobbyarbeit gilt den Funktionären dieser bestvernetzten Organisation. Das „Ringen“ gegen das Frauenrecht ist alt:

Die FAFCE, der Dachverband der katholischen Familienverbände in Europa, hat seine Mitglieder umfassend informiert und um Unterstützung in diesem Ringen gebeten. Man solle die jeweiligen Abgeordneten in den einzelnen Ländern ansprechen und auf die Bedeutung  dieser Abstimmung für den Lebensschutz in Europa und auch für das Demokratieverständnis in der EU hinweisen. Denn hier geht es nicht nur um Abtreibung, sondern auch um freiheitlich-demokratische Grundlagen in der EU. „Hier trennt sich,“ sagt die Generalsekretärin der FAFCE, die Schwedin Maria Hildingsson, „die libertäre, relativistische Spreu vom lebensschützenden, Zukunft schenkenden Weizen“.

Hier trennt sich die vaterrechtliche Minderheit von der frauenrechtlichen Mehrheit in Europa, nicht identisch mit der EU. Denn Volksabstimmungen dazu hat es nicht gegeben. Die Mehrheit der Frauen lässt sich auf demokratischem Wege nicht mehr das  Abtreibungsverbot so ohne weiteres unterjubelen, weshalb die Netzwerke mobilisiert werden müssen, und das im Namen der „Demokratie“. Demokratie à la Vatikan. Was der Kirchenmann hier als freiheitlich-demokratische Grundlagen bezeichnet, ist die Kontrolle der Kirchenrechtler über das weibliche Gebärpotential.

Aber die Frauen sind in Europa noch kein Weizenfeld, das der Mann beackern kann wie er will.

Auch wenn die deutschen Möchtegern-Paschas, alle die gewaltig rumschnaubenden Männeken in den „konservativen“ blogs mangels Macht über die Frauen im Zwinger der „konservativen“ blogs noch so laut aufjaulen und ihre Mordparolen gegen Frauen heulen, denen die Demokratie erlaubt, was die Männchen ihnen zu gerne wieder verbieten möchten, – sie kriegen keine Frauenmehrheit mehr für die herrenrechtliche Vermehrungszwangsvorstellungen, die der Vatikan nur noch in den lateinischen Diktaturen durchsetzen kann, in Europa nur mithilfe des Männergewaltrechts Islam. Das bestimmt nicht nur den Flirt „einzelner Pfarrer“ mit dem Islam, sondern den päpstlichen Deal mit diesem Gottesrrechtssystem.

Frauen haben, ich wiederhole, die Wahl: zwischen dem altpatriarchalen Vaterrecht der rechten Gottesherrschaften, ob Kirche oder Islam oder schwarze Blöcke und Böckenförden, und dem mutterlosen Neuen Menschen der linken Genderkinder. Zwischen Pest und Cholera. Viel Glück!

Selbstverständlich sympathisiere ich mit Islamkritikern, aber nicht mit den neuen Herrenmenschen, die das islamische Männerrecht durch den Antifeminismus deutscher Tradition ersetzen, den schon die Jüdin Hedwig Dohm im 19.Jahrhundert glasklar beschrieben hat. Als der erste Weltkrieg ausbrach, hatte sie keine Illusionen mehr.

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 Ad Gleichheitskritik

Zum Interview mit Bolz im Schweizer Fernsehen: . Es geht in der Tat um Wahlfreiheit, wie Bolz betonte, einverstanden. Da würde ich gerne wissen, wie er es mit der Wahlfreiheit der Frauen unter einer Kirchenmacht hält, die Frauen für pro choice verteufelt. Denn er selber untersteht dieser Macht bekanntlich nicht, so religiös ist er nicht – aber er schätzt diese Macht, wenn sie nicht ihre alten Grundlagen aufgibt, die für Frauen in nicht demokratischen Gesellschaften noch weiter gelten… und die sind nun nun mal im Kern total patriarchal und lassen schwangeren Frauen keine Wahl. Auch nicht den vergewaltigten.

Was dagegen die mütterfeindliche Linke betreibt, ist nichts als maskierte „geschlechtslose“ Erneuerung des Vaterrechts, das seine Maske mit dem neuen „Sorgerecht“ fallen lässt. Wenn genügend Frauen mit ihren Kindern, die sie vor den Vätern in Sicherheit bringen müssen, auf die Nase gefallen sind, dämmerts vielleicht.

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