Demaskierung der Tugendterroristen

Posted on Februar 27, 2014

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Rezensenten voll Ressentiment gegen Sarrazin

Sarrazins neues Buch „Tugendterror“ trifft ins Auge der Wächter der Political correctness, die nach dem Erscheinen seines ersten Buches ein Scherbengericht über den Autor veranstalteten, den sie mit allen Mitteln der rufmörderischen Diffamierung auszuschalten versuchten aus der Öffentlichkeit. Es gelang nicht dank dem Leserecho und den Protesten bei den Redaktionen, die umschalten und die Fakten zur Kenntnis nehmen mussten. Wobei die Diffamierungen nicht aufhörten. Der neue Tugendterror, der auch gegen diese Publikation zuschlägt, ist der alte. Die getroffenen Hunde heulen auf. N-TV Duell – Thilo Sarrazin und Daniel Bax >http://livingscoop.com/watch.php?v=MzM0MQ==

Bettina Röhl bringt die Medienreaktionen der Vernichtungsstrategie gegen Sarrazin auf den Punkt:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-sarrazin-und-die-propagandisten-des-politisch-korrekten-mainstream/9531300.html

Die Besprechung im Schweizer (linken) TagesAnzeiger ist zwar weniger rüpelhaft als die deutschen Verrisse, von der Süddeutschen bis zum „Cicero“, deren Vize-Chefredaktor gegen den abwesenden Sarrazin im TV (Phönix) förmlich anschnaubte wie ein wütender Watchdog der Politcal correctness, der Ton der Schweizer Rezensionen ist alles in allem nicht so flegelhaft, wenn auch ganz auf Linie.

Guido Kalberer vom Zürcher Tages-Anzeiger verzichtet wenigstens auf das Rufmordvokabular, die Rassismuskeule etc., auch die Anstrengungen, Argumente gegen Sarrazins Fakten zu finden, sind nicht erfolgreich, im wesentlichen wiederholt der die Haupt-Thesen des Autors gewissermassen mit hochgezogenen Brauen referiert, als setze die blosse Erwähung des Medienbuhmanns bei den TA-Lesern bereits einverständliche obligatorische allseitige Ablehnung voraus. Nicht ganz so perfide, wie im Lager der deutschen linken Lumpen, die den Autor von „Deutschland schafft sich ab“ mit allen Mitteln zur Unperson zu machen versuchen, von dem ja jeder schon wisse, um wen es sich bei ihm handle. So ein linker Prototyp dieses Genres bei NTV (am 25.2.14), der dort zum Besten gab, dass man ja schon wisse, um wen es sich bei ihm, Sarrazin, handele. Als sei von einem Kriminellen die Rede. Mobbing dieser Art gehört zur Erkennungsduftmarke der deutschen Linken, die bei der Nennung des Namens Sarrazin automatisch demonstrative Empörungslaute absondern.

Dass die linken Tugendwächter der Political Correctness zum Tugendterror, den sie verkörpern, nichts zu sagen haben, liegt auf der Hand. Die Reaktionen fallen erwartungsgemäss aus. Mit den Marionetten der Meinungsdiktatur kann man sich nicht verständigen, sie bestätigen nur, wer sie sind. Jeder Islamkritiker kennt den Mechanismus der zuschnappenden Falle der „Meinungsfreiheit“, die mit Wut reagiert, wenn jemand sie nur antippt. Als Beweis der Meinungsfreiheit führen die Mobber das konzertierte Mobbing an, das das Buch doch nicht verschwiegen habe. Im Sinne von: Er kann sich doch nicht beklagen, dass er von den Medien so niedergemacht wird. Was will er denn noch? Sodann beanstandet man, dass der Gemobbte und rufmörderisch Verleumdete auch noch auf die Verleumdungen reagiert und sie nicht diskret übergeht.

So moniert auch der Zürcher Tages-Anzeiger, dass Sarrazin „zuviel reagiert“ auf das Mobbing. (Er hätte, wie er in NTV erklärt, noch viel mehr reagieren können.) Wer sagt, was Sache ist gegen den Medienmainstream, bekommt ihn dann zu spüren. Man hätte wohl lieber, er reagierte gar nicht mehr. Dass einer das Mobbing auch noch beantwortet, gar seinen „Denkhintergrund“ analysiert, passt dem linken Lager gar nicht. Und es reagiert so wie der Autor es beschrieben hat…

Schon Flemming Rose hat der totalitären linken Meinungsdiktatur ein Buch gewidmet unter dem Titel „Die Tyrannei des Schweigens“, das seine Erfahrungen mit dem moslemischen Terror gegen Jyllands Posten und den Reaktionen der Islamlobby thematisiert. Es wurde von hiesigen Medien kaum beachtet. Sarrazin liess sich nicht zum Schweigen bringen – was kein Verdienst der Medien ist, wie er sagte, sondern der Leser, die bei der Presse protestierten, als der Vernichtungsfeldzug der Medien gestartet wurde. Er wird fortgesetzt, die gleichgeschalteten Meinungsorgane versuchen das Buch, das ihnen den Spiegel vorhält, unisono herabzusetzen, d.h. den Autor kaltzustellen. Bei den Maischberger-Menschen ist er bereits ausgeladen. Den Tugendterroristen gehen die Argumente aus.

Die Schweizer Kommentare stehen dem Sarrazinbashing in der Sache nicht nach, doch der Stil ist wie gesagt gemässigter. Aber auch wo man nicht mit offenen Rasssimusanwürfen auffährt, ist doch der Ton herablassend, wie im TagesAnzeiger, wo Sarrazins Kritik der Linken als eine Art Folge eines Kindheitstraumas heruntergespielt wird, also etwas, was eher der medizinischen Behandlung als der inhaltlichen Auseinandersetzung bedarf. Sarrazins gut begründete Kritik der linken Denkmuster, die er in 14 Axiomen vorstellt, wird statt autonomem Denken quasi seinen Kindheitserfahrungen zugeschrieben, d.h. der Kritiker wird, wie in linken Diktaturen üblich, zumindest indirekt erst mal pathologisiert. Dass man im Lager des richtigen linken Bewusstseins keine Kritik vorsieht, ist als Element der linken Meinungsdiktatur als bekannt vorauszusetzen. http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Wer-sich-empoeren-will-sollte-die-Statistiken-studieren-/story/25593903.

Dass Sarrazin, der schon früh mit linken Ideologen zu tun hatte, deren Glaubenslehre er nicht als Erster als eine Art Religion bezeichnet, diese Erfahrung auch in den späten Reaktionen aus dem Lager dieser Glaubenslehre bestätigt findet, spricht kaum gegen seine Einschätzung der linken Heilslehre. Wo die Argumente fehlen, die Sarrazin widerlegen, beschliesst man der Einfachheit halber, der Autor habe nichts zu sagen: „Er erklärt sich und erklärt nichts“. Womit die Leser wohl vom Lesen des Buches abgehalten werden sollen. Denn das, was Sarrazin mit seinem Buch liefert, ist eine Vermessung der Medienlandschaft, die er auf den Grad der beschädigten Meinungsfreiheit hin untersucht, deren Beschädigung die Beschädiger abstreiten,

Dass die Medienmenschen das zugeben werden, ist kaum zu erwarten, niemand lässt sich gern die Maske abnehmen. Wenn ein so Provozierter behauptet, das Buch sei nicht provozierend und es mache keinen Spass zu lesen, trifft letzteres für ihn sicher zu, weil er sich provoziert fühlt. Woran denkt ein Linker, dem auch der trockene treffsichere Sarkasmus Sarrazins unverständlich bleiben muss, da die Linke nicht gerade mit Sinn für Witz und Humor gesegnet ist, wenn er von Humor redet? Die Humorlosigkeit ist eines der Wesensmerkmale des Tugendterrors. Wer einmal erlebt hat, wie Sarrazin sich in treibjagdähnlichen TV-Talk-Shows gegen eine Medienmeute wehren muss, die mit Diffamierungen, Drohungen und Denunziationen operiert, wie er Angriffe der perfiden Art unter der roten Linie schlagfertig erwidert und den Gegnern pariert, wie er die Absicht purer Infamien beim Namen nennt, vorausgesetzt, man lässt ihn zu Wort kommen und kreischt und grölt ihn nicht nieder, muss wissen, mit welchem Terror er und nicht nur er es zu tun hat. Das wissen auch die Meinungsterroristen, die im Verhältnis viele gegen einen auftreten mit ihren bestellten Claqueuren.

Linke, die keinen Spass mit ihren Dogmen verstehen, vermissen „Spass“ und „Provokation“? Seit wann denn das? Um von der Provokation, die die spassige Linke trifft, abzulenken? Wie der Humor der Linken aussieht, erfährt man, wenn man in das Nest reinsticht in den Leserkommentaren online, wo man jederzeit den links-totalitären Meinungsterror testen kann. Und nun geben sich die linken Angesprochenen, die Kritik an ihrem Weltbild als kriminell denunzieren, als wüssten sie von nichts oder wüssten schon lange, worum es gehe. Aber die linken Dogmen, wie der Gleichheitswahn, haben nirgends abgedankt oder ihre Prämissen korrigiert.  Kalberer bestätigt nur, was Sarrazin feststellt, indem er es abzustreiten versucht. Doch provozierend?

Die Vorstellung des TA von der Natur, „die er (Sarrazin) für unveränderlich hält“, wäre doch näher zu beleuchten. Für wie beliebig veränderlich hält man denn seine eigene biologische Natur? Ein Fall für die Experimente im linken Kindergarten, bis das gewünschte Geschlecht herauskommt? „Konstrukt der Vernunft“ oder wie? Dabei setzt man seine linken Dogmen als allgmein anerkannte Denkmuster voraus und kommt gar nicht darauf, dass es keine allgemeinen sind. Hat der TA etwa das richtige Bewusstsein von der Natur? Meint er die Genderideologie, die nicht hinterfragt werden darf? Denn sie scheint für linke Köpfe unveränderlich.

Die Kritik gesellschaftlicher Utopien nennt Kalberer „typisch konservativ“ – interessantes Kritikverständnis der ach so kritischen Linken, die auf kritisches Denken verzichtet, um ihren Dogmenbestand nicht aufgeben zu müssen. Dass es für einen unabhängigen Geist typisch sein könnte, linke Dogmatik wie alle Dogmatik nicht ernst zu nehmen, ohne dass das konservativ sein muss, dieser Gedanke kommt hier nicht auf. Das Gehege des richtigen linken Bewusstseins wird nicht verlassen, wonach alles, was dieses Bewusstsein kritisch ins Auge fasst, „konservativ“ ist. Und ich dachte immer, Kritik ist links… Immerhin greift Kalberer nicht zum Primitivarsenal der linken Meinungsterroristen und diffamiert Sarrazin nicht als „rechtspopulistisch“ u. drgl.; kurz, er ist nicht so plump und perfid wie ein Herr Bax bei NTV am 25.2.14, der keinen einzigen Gedanken von Sarrazin zu kapieren und zu diskutieren in der Lage noch willens war.

Aber auch der TA ist überfordert, wenn es um die Kritik des Säulenheiligen Rousseau geht, dessen Bild vom Guten Menschen Sarrazin das realistischere Menschenbild von Locke und Hume entgegenstellt, was Kalberer schlicht mit „so einfach kann Philosophie sein“ abtut, womit er wohl andeuten will, das er, Kalberer, der kompliziertere Philosoph sei, was vielleicht humoristisch zu verstehen ist. (Erinnert mich an ein Interview in der Weltwoche mit Rushdie, von einem André Müller, der Rushdie fragte, ob er immer wisse, was gut und böse sei. Rushdies Antwort war genial: „Sie nicht?“ Müller verstand den Witz der Antwort nicht und meinte treuherzig selbstgefällig, er, Müller, denke eben komplizierter als Rushdie… (So einfach kann Journalismus sein.) Immerhin gibt der TA den Gedankengang von Sarrazin nicht entstellt, nicht verzerrt wieder wie bei NTV, er referiert relativ sachlich:

Die von Karl Marx geprägten Begriffe wie Ideologie und Verblendungszusammenhang nimmt Thilo Sarrazin auf und wendet sie gegen die Anhänger dieser Denkweise: In seinen Augen machen sie alle den Fehler, das Gute erzwingen zu wollen, anstatt das Böse zu bekämpfen. Das führe zu einer Moral, die aufgrund ihrer religiösen Fundierung schnell in Tugendterror umschlagen könne.

Nicht nur in seinen Augen. Die Analyse ist nicht neu, aber darum noch lange nicht falsch. Es liegt in der Natur der Linken, dass ihre Dogmen bis heute unveränderlich sind und sie sich in keiner schon oft formulierten Kritik wiedererkennen. So einfach kann linke Denke sein.

Dass Thilo Sarrazin selbst, der mithilfe statistischer Erhebungen und Studien in seinem Bestseller zeigen wollte, dass Deutschland zunehmend muslimischer werde, zu einem Opfer dieses rigiden Moralterrors von links wurde, stellt er nicht in Abrede, im Gegenteil: Das zweite Kapitel, immerhin 60 Seiten, widmet er den Reaktionen, die «Deutschland schafft sich ab» in den Medien auslöste.

Einer schreibt es dem anderen nach, dass Sarrazin den Meinungsterror, der gegen ihn tobt, auch noch beschreibt, man denke! Eine seltsam verkehrte Darstellung des Mobbings, dem Sarrazin allerorten ausgesetzt ist, wo er öffentlich auftritt, inkl. physischen Attacken, da heisst es, dass er das „nicht in Abrede stellt“ – so als habe Sarrazin da etwas von sich zuzugeben, was er nicht abstreiten könne. Etwas Ungehöriges. Gemeint ist das Kapitel, das diesem Mobbing gilt; was wohl sagen soll, Sarrazin sei einfach zu sehr mit Reaktionen beschäftigt? „Immerhin 60 Seiten.“ Na und? Nicht das Mobbing von allen Medienseiten über Jahre ist für den TA ein Ärgernis (es geht bis zum Hausverbot in Gaststätten oder Ausladung aus einem Hotel in Luzern mit Rücksicht auf fingierte „Gäste“, die an Sarrazins Anwesenheit Anstoss nehmen könnten!!!), nein, anstössig ist für den Rezensenten, dass Sarrazin das nicht alles ignoriert. Die Mobbermedien möchten dem Gemobbten auch noch vorschreiben, wie er zu reagieren hat, oder wie?! Kostprobe:

Es ist nicht schwer, vorauszusagen, dass «Der neue Tugendterror» nicht so hohe Wellen schlagen wird wie sein Vorgänger. Das hat vor allem damit zu tun, dass der sonst so angriffslustige Sarrazin zu viel reagiert und zu wenig agiert: Er erklärt sich und klärt nichts. Das geht so weit, dass der wiederholte Appell, mit der Moral zurückhaltender umzugehen, selbst einen moralischen Beigeschmack bekommt. Dies alles führt, zusammen mit der ausgeprägten Humorlosigkeit, zu einer über weite Strecken mühsamen Lektüre.

Sarrazin darf nicht mit dem leisesten moralischen Anspruch argumentieren, oder wie? Die Moral ist eine linke Prärogative. (Zum Humor der Linken s.o., no further comment.)

Wie er denn hätte „agieren“ sollen statt zu „reagieren“, erfahren wird nicht, wie soll einer, der von allen Seiten angepöbelt wird, auf die Medien-Mobbermeute reagieren „ohne jeden moralischen Beigeschmack“, wertneutral und cool bis ans Herz hinan? Nicht die Rassismus-Denunzierer, der Bote ist der Täter, der falsch „reagiert“. Jede Analyse der linken Denke muss für Linke mühsam sein.

Wenn Sarrazin an die real existierende Paradieswelt erinnert:

 «Gerade der real existierende Sowjetkommunismus in seinen unterschiedlichen Spielarten – bis hin zum Schreckensregime der Roten Khmer – hat deutlich gemacht, dass der Versuch zur Herstellung von Gleichheit ab einem gewissen Punkt die Freiheit nicht unbeschädigt lässt»,,

weiss der Rezensent: Selbst für Ignoranten dürfte dies nichts Neues sein.“  Stimmt, hat Sarrazin auch nicht behauptet. Er pflegt seine Quellen präzise anzugeben. Aber ob die linken Ignoranten, die Märchenonkel und -tanten, die seit Jahrzehnten nichts Neues erzählen, auch wissen, was für ein kalter Kaffee ihre Heilslehre ist?

Sarrazin hat hier einen Tatbestand erwähnt, der sich ausser unter Linken schon herumgesprochen hat. Kritik, die die Linke noch nie akzeptiert hat, beantwortet sie mit: „längst bekannt“, „alter Hut“ etc. – so als hätte sie die Kritik, die sie nicht hören will, schon kapiert. Wie war das noch, als das Schwarzbuch Kommunismus erschien und die Linken Kopf standen? Auch heute darf man es nicht ohne weiteres unter Linken erwähnen, da legen sie Wert auf Ungleichheit und „differenzieren“…

Für die echten linken Ignoranten ist es provozierend, wenn man sie mit ihrer Verehrung für Pot Pol und seinesgleichen konfrontiert. Der Chefredaktor des TA war schliesslich ein Terroristenverehrer, was aufzuzeigen die ganze Schweizer Medienmafia derart provozierte, dass sie sich flugs mit ihm solidarisierte, als die „Weltwoche“ seine terrorfreundliche Vergangenheit aufdeckte. Wenn man sie ihrer dubiosen Vorlieben überführt, sagen sie: „alles bekannt, nichts Neues, nicht der Rede wert…“

Der folgende Abschnitt fällt allerdings um einiges fairer aus als die deutschen Rezensionsvarianten, die Sarrazin gar nicht zugestehen, überhaupt irgendwo Recht haben zu können. Auch wird diese Darstellung von Sarrazins Gleichheitsverständnis und -kritik dem Autor sehr viel gerechter als die bösartigen unqualifizierten Attacken des Duos Bax&Bremer, das bei NTV gegen ihn anbellte, seine Gedanken entstellte, d.h. ihm unterstellte, er sei gegen die politische Gleichberechtigung. Gegendarstellung wurde niedergekläfft, als Sarrazin den Unterschied zwischen der angelsächsischen Gleichheit der Chancen und der französischen Gleichheit der Ergebnisse, wie er es nannte, zu erläutern versuchte.

Wie sieht Sarrazin die Menschen? «Als mit gleichen Rechten, aber mit ungleichen Antrieben und Eigenschaften Geborene, deren Streben nach Glück sie auf ungleiche Wege führen kann. Staat und Gesellschaft leisten viel, wenn sie möglichst vielen Menschen diesen Weg erleichtern.» Mit diesen letzten Sätzen aus «Der neue Tugendterror», die kaum versöhnlicher sein könnten, holt sich Thilo Sarrazin von rechts bis links sicher Zustimmung – unklar bleibt bloss die Frage, wieso eigentlich? Und wozu?

Dass Sarrazin sich hiermit Zustimmung hole, ist zu optimistisch. Der Rezensent unterschätzt die Impertinenz der Sarrazinbasher und Kläffer in den deutschen Medien, die Bettina Röhl beschreibt. Aber lästig ist er ihnen allemal, den MSM. Das Bestreben, den Autor zum alten Eisen zu legen, ist nur zu durchsichtig: Ein islamfreundlicher Papst würde hier kaum als „der alte Mann“ abgetan. Und um den Lesern den Tugendterror zu vermiesen, lässt man sogar das erste Buch Sarrazins als „prägnanter“ gelten.

Gut, ein wenig spielt der alte Mann, den Sigmar Gabriel erfolglos aus der SPD ausschliessen wollte, schon noch auf der alten Leier (aber das ist in «Deutschland schafft sich ab» besser, weil prägnanter).

Da fragt sich nur, wie neu die alte linke Leier eigentlich ist, wonach die Probleme, die Sarrazin sachkundig aufzeigt, nicht existieren. Immerhin referiert der Rezensent hier ohne zu moralisieren:

Thilo Sarrazin stellt den Euro infrage und kritisiert Angela Merkel, die das Überleben Europas kurzerhand an das Fortbestehen der Währung koppelt; er verurteilt die auf Nivellierung bedachte deutsche Bildungspolitik; er bemängelt die Freizügigkeitspolitik in der EU und fordert, dass Länder souverän über die Einwanderung bestimmen können (da die niedere Qualifikation der Migranten etwa in Deutschland wirtschaftliche Nachteile zur Folge habe). Und er weist erneut darauf hin, dass der Islam keine modernen Errungenschaften vorweisen könne – und darum Probleme bereite in den westlichen Gesellschaften.

Schon abgestimmt? Der TA weiss inzwischen, dass mit Volksinitiativen nicht zu spassen ist und artikuliert die Sarrazinschelte um einiges vorsichtiger als die deutschen Kläffer. Immerhin kann man die Thesen des „Tugendterror“ noch wiedererkennen in der Buchbesprechung des linken Tages-Anzeigers, was in der Süddeutschen nicht mehr der Fall ist. Das Facit ist fair:

Was bleibt? Erstens: ein Buch, das sich zu ausführlich mit einem anderen Buch beschäftigt. Zweitens: Statistik hilft vor Moral. Bevor man sich zu schnell empört, sollte man die Zahlen, über die man sich aufregen will, verstehen (etwa die negative Korrelation zwischen Fortschritt und Geburtenrate). Drittens: ein streitbarer Autor, welcher den Weg der Versöhnung – und damit Aufhebung – beschritten hat, nachdem er mit Härte angegangen wurde. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet): 24.02.2014

Zur Versöhnung gehören freilich zwei Seiten, die deutsche Linke ist alles andere als versöhnlich. Die Hetzjagd geht dort unvermindert weiter, als gelte es, in der Person von Sarrazin die NSU zu jagen.

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Eine  Version der hochtendenziösen Sarrazin-Rezensionen ist in der BaZ v.25.2.14 zu finden , von der nur der Anfang zitiert zu werden braucht, um zu wissen, wie die Abwehrreflexe der linken Medienmafia funktionieren:

Es ist ein Rachefeldzug“, geifert ein Marcolli. „Und die öffentliche Therapie einer tiefen Kränkung. Herauszufinden, was den deutschen Autor und ehemaligen Finanzpolitiker Thilo Sarrazin getrieben hat, das neue Buch mit dem Titel „Der neue Tugendterror – Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ zu schreiben, ist nicht schwer zu erkennen. Auf keinen Fall tat er es, um intellektuell Bahnbrechendes zu verkünden.“

Mit diesem bahnbrechenden linken Geleier wartet hier ein Marcolli auf, den wir schon als Kenner des wahren Wesens der Geschichte kennen, der Henryk M.Broder in Sachen Augstein vom „Freitag“ über den Antisemitismus belehrte und weiss, dass sich nichts wiederholt.  Dazu fällt mir Broders Ausspruch ein: „Europa hat aus der Geschichte gelernt. Appeasement lohnt sich“.  Für alle Marcollis lohnt es sich sichtlich, auf Sarrazin mit der deutschen Medienmeute einzudreschen. Er ist da weit weniger zimperlich als Kalberer und greift ungeniert zum Dreschflegel-vokabular der Linken gegen „Rechts“ und eröffnet die Attacken mit der Mitteilung, dass der “Freitag“ Thilo Sarrazin zusammen mit Alice Schwarzer und Henryk M. Broder ins Pantheon der „Rechtsdenker“ aufgenommen habe, was für Linkspopulisten bekanntlich eine ehrenrührige Sache ist. Die Rufmordabsicht ist unverkennbar.

Die Artikel von Broder zum Antisemitismus („Antizionismus“) der Linken, welche sich mit dem islamischen Antjudaismus gegen Israel verbünden, sowie auch A. Schwarzers Protest gegen den Sexualfaschismus des Islam passen den Linkspopulisten nicht, die sich vom Religionsterror einer totalitären Doktrin sehr viel mehr angezogen fühlen als von der Verteidigung der Menschenrechte. Die linke Meinungsdiktatur weiss den Tugendterror des Islam zu schätzen. Das gehört zusammen.

Marcolli : „“Der neue Tugendterror“ schliesst in zweifacher Hinsicht nahtlos an „Deutschland schafft sich ab“ an: Sarrazin erneuert darin erstens seinen Glauben an und seine Hoffnung in die menschliche Ungleichheit….

Sarrazin stellt die natürliche Ungleichheit nur fest, er setzt nicht seine Hoffnung darein, was nur ein bösartiger Dummbold ihm unterschieben kann, der suggeriert, Sarrazin hoffe auf eine ungerechte Behandlung von Menschen, was er gerade nicht tut. Die Perfidie ist äusserst primitiv. Wer wie Sarrazin das Godesberger Programm der SPD ohne Einschränkung vertritt, kann nur böswillig auf diese Art entstellt dargestellt werden, weil er die neueren Auswüchse der Gleichheitsideologie (nach den Wahnideen der islamophilen Antisemitin Butler) kritisiert, die die Geschlechterunterschiede als rein kulturell „anerzogen“ behauptet. 

Vor vier Jahren bereits prophezeihte er den intellektuellen und quantitativen Niedergang der deutschen Bevölkerung wegen der Integration von Zuwanderern aus Kulturen mit inhärent niedriger Bildung und grosser Gebärfreude.“

Wie am Beispiel Marcolli zu sehen, macht der intellektuelle Niedergang rapide Fortschritte. Erstens kann dieser Hofberichterstatter des Mainstreams nicht zwischen Integration und Nicht-Integration unterscheiden, denn die Analyse Sarrazins bezieht sich ja gerade auf jene integrationsresistenten Gruppen aus demokratiefremden Kulturen, deren „enorme Fruchtbarkeit“ das Problem ist, deren fatale Folgen Sarrazin mit gutem Grund aufzeigt. Was Marcolli in seiner fundamentalen Ignoranz gegenüber den Menschenrechten von Frauen nur als „Gebärfreude“ zu bezeichnen beliebt, sind die Folgen der zahlreichen Zwangsehen mit Vergewaltigungsrecht des Ehemannes, was für Marcolli kein Begriff ist. So wenig wie er gewollte Geburten von den aufgezwungenen unterscheiden kann. Das ist für einen jeden patriarchalen Tugendwärter, der den islamischen Sexualfaschismus schätzt und nicht kritisiert wünscht, offenbar zuviel  der  intellektuellen Anforderungen.

Zweitens arbeitet er die Kränkung auf, die ihm nach 2010 widerfahren ist … er konstatiert bei der Buchpräsentation in Berlin, ….einige Journalisten würden nun rote Ohen bekommen, das geschehe ihnen recht.“

Der linke Medienmob muss die Kränkung aufarbeiten, die das Buch über den Tugendterror ihm zufügt, das der Mobbermeute den Spiegel vorhält. Dass sie dabei beschämt wird, ist zwar zu bezweifeln, denn die Schamlosigkeit bekommt keine roten Ohren, sie erkennt sich nicht mal im Spiegel, aber recht geschieht ihr ohne Zweifel mit Sarrazins Abrechnung, zu der er alles Recht hat. Sollte er schweigen?

Die Duckmäuser vor dem Islam können es gar nicht erwarten, dass er mundtot gemacht wird. 

Sarrazin der Rächer. Ein Nazi ist er nicht, wie einige Medien nach 2010 festhieltem.“

Ach wie grosszügig von den Kriecherkreaturen, Sarrazin nicht gleich als Nazi zu bezeichnen. Ein Gedanke, der in den linksfaschistischen Schädeln zu brodeln scheint. Ach wer denkt da nicht gleich an die feine Unterscheidung zwischen Antisemiten und „nur“ Israelkritikern wie Augstein, oder? Er ist „kein Nazi“! (Da müssen wir doch noch beteuern, Marcolli sei kein Verbrecher…)

Doch mit seinen diffusen kulturellen und biologischen Argumenten zur Einwanderungsdebatte begab er sich wie viele Rechtspopulisten an den Rand des braunen Sumpfes.“

Mal abgesehen von den diffusen Ängsten der Linken vor der Volksabstimmung, offenbart hier ein Wirrkopf seine komplette Ahnungslosigkeit gegenüber den längst vorliegenden kritischen Analysen der kulturellen Differenzen von unterschiedlichen politischen und religiösen Regimen, insbesondere des Islam. Null Ahnung von Islamkritik, aber grosse Klappe gegenüber Sarrazin, dessen Thesen den linken Mainstream-Ideologen nicht passen, schon das Lesen des Buches hat ihn überfordert. Diese dumpfe Verunglimpfung (Nähe zum braunen Sumpf!) stammt aus den Sumpfgebieten des Linksfaschismus mit seinen blutroten Rändern und seiner totalitären Meinungsdiktatur-mentalität, die alles kriminalisiert und als „rechts“ denunziert, was ihren arg bornierten Horizont übersteigt.

Sarrazin, der schon aufgrund seiner Herkunft (aus dem Bildungsbürgertum mit hugenottischem Hintergrund) und intellektuellen Disziplin weit entfernt ist vom Sumpf, den die linken Proleten und geistig bornierten Mainstreamer ihm anzuhängen versuchen, muss sich gegen primitive Anwürfe aus der Kloake der Kriminalisierung der Meinungs-freiheit gegen eine verkommenen intellektuell verwilderte Journaille zur Wehr, die ihm charakterlich und geistig nicht das Wasser reichen kann.

Der Mob aus der untersten Gosse stürzt sich in den Talkshowrudeln auf jeden Satz, den er nicht zu Ende aussprechen kann, weil das Rudel ihm ins Wort fällt und hinterher gegen die gelegentliche krankheitsbedingte leichte Artikulationsschwierigkeit herfällt und ihm Mangel an „Charisma“ nachsagt, das er nie beansprucht hat. Die erste Talk-Runde mit Beckmann war eine Treibjagd. Und es geht weiter mit der Hatz, das Rudel heult wieder auf, er hat ihm den Spiegel vorgehalten…

Beim neuen Buch nun doppelt er mit weiteren kruden Theorien nach.“

Sache ist, dass die Journaille mit weiteren Anwürfen aus dem bildungsfernen linken Mainstreams nachdoppelt, dessen Begriffslosigkeit Sarrazin gerade beschreibt.

Dass ein Vorabdruck in der Bildzeitung erschien, ist für die Mobber Beweis von Meinungsfreiheit.

Wie muss es um die bestellt sein, wenn man gut fundierte Recherchen zur Einwanderungspolitik nur in der Bildzeitung finden kann, während die linkskonforme „seriöse“ Presse darauf verzichtet und statt der Auseinandersetzung mit seinen Thesen und Belegen den Autor diffamiert.

Dass die Intelligenz sehr wohl gruppenspezifisch messbar ist, passt Marcolli nicht, denn die seine lässt sichtlich zu wünschen. Dass Männer in den Extremwerten bei hoher Intelligenz (wie auch bei Debilismus) stärker vertreten sind als Frauen, deren Durchschnitts-IQ aber mit dem männlichen übereinstimmt, ist keine „stupide“ Behauptung von Sarrazin, sondern eine belegbare Tatsache. In welchem Bereich die Stupidität von Marcolli angesiedelt ist möchten wir nicht genauer wissen. Es ist auch unbestreitbar, dass Männer eine sehr viel höhere Gewaltkriminalitätsrate aufweisen als Frauen, dazu bedarf es keiner weiteren Beweise, auch hier stimmt die sog. Gendergleichheit nicht.

Was dagegen? Hält Herr Marcolli vielleicht die Triebstruktur der Vergewaltiger  und Pädokriminellen für „anerzogen“?

Auch Sarrazins Kritik der Homo-Ehe, die nur dank linker Gleichheitsideologie durchzusetzen ist, ist für den Mainstreamer Marke Marcolli ein Stein des Anstosses. Die abweichende Meinung wird mit moralischer Entrüstung beantwortet. Die Vollstreckung der Gender-Gleichheitsideologie mit ihren meinungsterroristischen Denkdiktaten, denen zufolge die Ehe von Mann und Frau als reaktionär abgewertet und die Homo-Ehe mit Adoptionsrecht von der aggressiven Homo-Lobby als Normalität durchgeboxt wird, ist für den Mainstreamer „semantischer Konservativismus“. Das ist New-Speak pur, die linke Sprachregleung, die „konservativ“ = schlecht und links = gut voraussetzt, hält sich selber für die Norm. Der Mann, der auf der letzten Welle des Zeitgeists mitschwimmt, hat keine Vorstellung davon, was es heisst, wie Sarrazin gegen diesen trüben Strom zu schwimmen, in den alle Kloaken der aus den linksfaschistischen Denunziationsnestern entleert werden. Sumpf ist gesund dagegen.

Sodann bepöbelt er Sarrazin als „Schwulenhasser“, indem er hämisch feststellt, er, Sarrazin, wolle diesen „Verdacht“ aus dem Wege räumen! Oho, wer einen schäbigen Anwurf aus der linken Kloake der Meinungsmobber richtigstellt, will etwas „aus dem Wege räumen“, so wie kriminelles Beweismaterial, ja? Die denunziatorische Absicht dieser Verdächtigung trieft von Schmutz. In der linken Ecke will man Sarrazin um jeden Preis eine rassistische Gesinnung anhängen, mit offenen und subkutanen Unterstellungen, die alle Voraussetzungen von Denunziation erfüllen. Sarrazin, der den Charakter hat, über den die Kläffer dieses Genres nicht verfügen, antwortet auf die Anwürfe in den Talk-Runden immer sachlich, faktenfundiert und ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen, während die Kläffmeute ihm regelmässig rudelweise ins Wort fällt. Man nötigt ihn, sich gegen Unterstellungen zu verteidigen und nimmt die Verteidigung als Eingeständnis eines Vergehens.

Der Artikel von Marcolli strotzt von dieser Mentalität, der den „naheliegenden Verdacht“ aus der linken Kloake natürlich als Tatbeweis nahelegt. Wenn linke Denunzianten einen Verdacht aussprechen, ist der Verdächtigte schon in der Nähe vom Rechtsextremismus. Allein die Wortwahl des Sarrazinhassers spricht Bände. Der Beschmuddler, der Sarrazin als „Schwulenhasser“ bepinkelt, erklärt dessen Erwiderung (nämlich den Hinweis auf seine Zusammenarbeit mit Wowereit), die wie die Rechtfertigung eines Angeklagten vorgeführt wird, für „einfältig“. Ist Schwulophilie obligatorisch? Marcolli, der geistig so viel simpler gestrickt ist als Sarrazin und so öde durchschnittlich wie der einfältige linke mainstream tickt, agiert hier die ganzen Wut des Demaskierten auf Sarrazins intellektuelle Souveränität aus.

Jeder linke islamumwinselnde Einfaltspinsel, der im Gleichklang mit der Mobbermeute tickt, hält sich schon für geistig kompetent, wenn er einen Autor, den er nicht wiederlegen kann, „einfältig“ nennt. Er bezeichnet Sarrazins Erwiderung zum Hass-Anwurf hämisch als „erhellend“ – und merkt nicht was für einen Offenbarungseid er selber leistet. Da er dem Autor in keiner Weise gewachsen ist, kapiert er auch nicht dessen Sprachanalyse, die er nicht gut einfältig nennen kann (das merkt er sogar…), aber mit derjenigen von Viktor Klemperer verglichen als unberechtigt betrachtet, da sie einer Demokratie gelte und nicht der Diktatur. Kurzum der Bursche begreift nicht, dass und wie eine Meinungsdiktatur wie die der Political Correctness sich gerade als ungeschriebenes Gesetz in einer Demokratie breit machen kann, die notabene unter schwerem Beschuss der Diktate der OIC steht und auf ihre willfährigen Hofberichterstatter und Islamkriecher zählen kann. Vermutlich hält er auch die EU für eine lupenreine Demokratie und den Islam für eine Religion des Friedens und die Kollaboration für „Toleranz“.

Mit treuherzigem Augenaufschlag versichert Marcolli in aller Naivität, die Sprachverschleierungen der PC seien „sicher …nicht zu Zwecken der Unterdrückung oder Diskriminierung geschaffen.“

Da bleibt kein Auge tränenleer. Meinungsunterdrückung durch rigid rassismusstrafnormbewehrte Sprachzensur ist „nicht zu Zwecken der Unterdrückung“ geschaffen. Ei ei, das könnte von einem Drittklässler auf dem Progym sein, der nachschreibt, was der linke Lehrer vorschrieben hat. Du darfst niemanden diskriminieren, indem du die Hautfarbe eines Gewalttäters, der dich überfallen hat, bekannt gibst, gell. Und wehe, die Polizei gibt die gewissen Tätermerkmale zur Fahndung bekannt.

Marcolli kann nicht umhin, die Denkaxiome des linken Medienmainstreams, die Sarrazin benennt, teilweise zu zitieren, um schnell die für Ertappten typische Unschuldsmimik aufzusetzen und zu behaupten, diese Denkmuster (immerhin das ABC der PC) würden doch von niemandem so geteilt.

Das sagt einer, der sie allesamt ungebrochen im Kopf hat und an Sarrazin soeben durchexerziert hat, indem er ihn in jene Ecke zu stellen versuchte, in die nur die einfältigsten linken Denkschablonen den Autor verbannen,  was eben diesen Tugendterror verkörpert, den er erlebt hat und systemisch beschreibt. D.h. der Rezensent praktiziert eben jenen Tugendterror an Sarrazin, dessen Existenz er abstreitet. Dass die real existierenden Meinungswächter auch die Existenz Sarrazins vernichten möchten, dazu bedarf es keines Beweises mehr. Wo sie ihn nicht mundtot kriegen, versuchen sie es mit Rufmord. 

Die Impertinenz der verlogenen Medienmafia besteht u.a. darin, dass sie erstens nicht wissen will, was die lefzende Mobbermeute schon bewirkt hat: Sarrazin hat immerhin sein Amt verloren. Dass er dazu noch mit seiner Arbeit als Autor Geld verdient, dass seine Bücher gekauft werden, während die PC-Medien (mit Recht) Mühe haben, sich über Wasser zu halten mit ihren Desinformationen und willentlichen Verschleierungen der Realiät der Masseneinwanderung und mit der Diskriminierung und Kriminalisierung der Islamkritik, muss besonders ärgerlich sein. Ein jeder Schnapphund gegen Sarrazin teilt als erstes mit, Sarrazin sei Millionär geworden mit seinen Büchern. Wieviel Geld die Kollaborateure des Ölgottes einsacken, wie die soziale Bilanz der Masseneinwanderung in Fakten und Zahlen aussieht, wollen sie nicht wissen. Das Sarrazinbashing der Islamkollaborateure zielt auf Existenzvernichtung. Der Einfaltspinsel erklimmt den Gipfel seiner geistigen Kapazität mit dem Satz: „Thilo Sarrazin outet sich mit seinem neuen Werk einmal mehr als Reaktionär“, und ahnt nicht, als was er sich selber mit dieser erneuerten Einfallslosigkeit outet, als einen dressierten Watchdog der freiwilligen Meinungszensurabteilung und Religionspolizei, die in jedem Blatt ihre penetranten Duftmarke des Denunzianten hinterlässt. Die Rezensionen gleichen sich wie eine Klassenarbeit unter Aufsicht eines linken Lehrers, bei der alle Schüler voneinander abschreiben, damit sie alle gleich gute Noten bekommen.

Die Anklage lautet: Sarrazin will die Errungenschaften der 68er rückgängig machen – was einem nach den Denkrichtlinien von 68  gleichgeschalteten Hirn als Sakrileg vorkommen muss: dass einer, der diese Bande live erlebt hat, es auch wagt, die Offenbarungen dieser pubertären Kulturrevolution (inklusive Legalisierung von Pädophilie oder wie meint Herr Marcolli?) nicht voller Ehrfurcht als unantastbares Erbe übernehmen will, sondern kritisch beleuchtet und zu leicht befindet.

In dieser Rezension haben wir es mit der wütenden Reaktion eines gleichgeschalteten Getroffenen zu tun. Der seichte Rezensent weiss dann am Ende auch – wie schon bei seinen ersten Sätzen klar -, wozu die Sarrazin unterstellte asoziale Einstellung, die er ihm tendenziös und nach seinem eigenen Gutdünken ohne jede Verifizierung an den wirklichen Gedankengängen des Autors diesem schlicht andichtet, führt (Marcolli versteht etwas vom Wesen der Geschichte, die sich nie wiederholt…).

O-Ton Marcolli:

Die Opfer, zu denen eine solche Haltung in der Welt führen würde, wären allerdings millionenfach grösser als das persönliche Opfer, das Sarrazin bringen zu müssen glaubt.

Das ist der Clou der Dämonisierung, die in ihrem geistigen Infantilismus den puerilen Grössenwahn der 68er krönt. Alle, die nicht die linken Glaubenslehren nachplappern, sind bekanntlich reaktionär. So wird aus Sarrazin bei diesem Geschichtsvisionär der Urheber einer globalen Katastrophe, die jeden Meinungsterror dieser linken Primitivlinge gegen die Freiheit des Geistes und notabene gegen seine Existenz rechtfertigt.  Womit der gewaltige Schlaubold Marcolli es geschafft hat, den Terror der Mobber gegen Sarrazin, den er also für gerechtfertigt hält, auch noch zuzugeben, ein wahres Musterbubenstück.

Die linke Hirnerweichung ist weit fortgeschritten, wie diese u.ä. Reaktionen auf Sarrazin zeigen.

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