Heiliger Antijudaismus und sakrosankte islamische Geschlechtsapartheid im Schweizer Kontext

Posted on Januar 16, 2014

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1) Einladung zum Schweizer Paradies für einen Gast aus Frankreich

Auftritte des Antisemiten Mbala Mbala in der Schweiz angezeigt

Während die antisemitischen Hetzauftritte des Komikers aus Frankreich bzw. Kamerun (so die Herkunft des Vaters) in Frankreich verboten sind, wird der moslemische Judenhasser in der Schweiz begrüsst, zu Gast bei Freunden.

http://www.srf.ch/news/international/also-doch-auftrittsverbot-fuer-antisemitischen-komiker-dieudonne

Komiker Dieudonné wird vom 3. bis 5. Februar 2014 auch in der Schweiz (Nyon) auftreten. Das Spektakel ist bereits ausverkauft. Der Kulturbeauftragte der Stadt will das Spektakel nicht verbieten.

Noch eine Einladung ins Paradies der islamischen Judenhasser? Illi und Abu Anas dürfen nicht fehlen, wenn Balbala kommt und zeigt, wie Zionisten „sauber zerlegt“ werden, oder? Herzlich willkommen im linken Kriminelleneldorado der Schweiz. Verboten werden in der Schweiz dagegen Stücke wie Mahomet von Voltaire, dessen Auffürung im Voltaire-Gedenkjahr auf Betreiben des Frauenprügelspezialisten und Islamisten Ramadan (wann ist das Moratorium für die Steinigung abgelaufen?) in Genf im Verein mit seinem Freund, Moralquell Hans Ziegler, verboten wurde. Das linke Denunziantenstadl, das gegen Satiren mit Anzeigen vorgeht – siehe auch die Drohungen gegen die SRG wegen eines satirischen Sketchs der Kabarettistin Birgit Steinegger zur Talkmasterin Oprah Winfrey (http://www.20min.ch/schweiz/news/story/SRF-droht-Anzeige-wegen-Rassismus-27911192), weiss sich im Fall des antisemitischen Hetzers aus Kamerun zurückzuhalten, denn der Antisemitismus der Linken hatte am Judenhass des Islam noch nie etwas auszusetzen, antiisraelischer Terror gilt dort bekanntlich als legitimer „Widerstand“. Der Terror gegen Juden wird immer legitimer auch in Europa. Der Komiker Dieudonné mit der linken Szene als Hintergrund, ist nur das Sprachrohr eines Milieus, das aus den moslemischen Kolonien der Vorstädte längst in die Zentren gerückt ist, wie Nidra Poller es 2011 beschrieb: >http://www.meforum.org/2936/intifada-in-frankreich

Der Antisemitisms, der im linken Salon der Schweiz und in deutschen „israelkritischen“ Medien schon lange hoffähig ist, findet im moslemischen Strassenmob in Frankreich eine breite Basis, die sich jederzeit gegen geltendes Recht mobilisieren lässt. Juden verlassen Europa wieder in Scharen, entgegen den Appeasement-Ritualen der islamophilen Sender, die sich um Frankreichs „hartes“ Vorgehen gegen moslemische Sitten&Bräuche Sorgen machen, wie etwa um das Burkaverbot. (Zum Antisemitsmus des DLF siehe Alex Feuerherdt in Konkret 9/09)

(hier noch eine kleine Meldung, die nicht im Kontext der deutschsprachigen Dimmimedien erscheinen würde:  

Bald muslimische Gebetsräume in den sechs größten Krankenhäusern Israels
Die sechs größten Krankenhäuser in Israel werden innerhalb der nächsten 18 Monate muslimische Gebetsräume eröffnen. Darüber informierte das Gesundheitsministerium am Mittwoch den Obersten Gerichtshof in Reaktion auf eine Klage.

Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Ronni Gamzu, versicherte dem Gericht am Mittwoch, dass die Krankäuser Ichilov (Tel Aviv), Sheba (Tel Hashomer), Beilinson (Petach Tikva), Hadassah-Ein Karem (Jerusalem), Rambam (Haifa) und Soroka (Be’er Sheva) innerhalb der nächsten anderthalb Jahre mit muslimischen Gebetsräumen ausgestattet werden. Die Krankenhäuser Rambam und Soroka verfügen bereits über solche Räume. Das Ministerium erwägt außerdem auch die Einrichtung muslimischer Gebetsräume in kleineren Krankenhäusern.

Die Klage wurde von einem israelischen Moslem eingereicht, der einen Verwandten im Ichilov-Krankenhaus besucht hatte und keinen Raum zum Gebet fand. Er musste stattdessen im Freien beten, was er als diskriminierend empfand.

(Haaretz, 27.06.13)

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2) Der Laizismus aus der Optik des Dhimmifunks DLF

Der Deutschlandfunk, immer an der Front der Abwehr der „Islamophobie“, hat vorgearbeitet mit den Bedenken gegen Burkaverbot u.ä. Blasphmisches und belehrt seine Hörerschft über die Probleme mit dem Verbot der moslemischen Fraueneinsackung. (September 2013)

Burkaverbot schafft zunehmend Probleme – von Margrit Hillmann

3) Schweizer „Kontext“ contra Burkaverbot

Die Tessiner Abstimmung über ein Burkaverbot, das grosse Zustimmung erfuhr, rief wie schon die Schweizer Minarett-Initative  wieder die linken Unken gegen „Populismus“ auf den Plan.  SP-Frauen wie Jacqueline Fehr verteidigen die islamische Fraueneinsperrung im Stoffkäfig als Frauenrecht  u. drgl. Perversitäten mehr aus demlinks-islamophilen Lager.

Im Januar 2014, als in Frankreich das Auftrittsverbot für den antisemitischen Rüpler debattiert wird, greift auch das Schweizer SRF auf die Erkenntnisse von Margrit Hillmann zum Burkaverbot zurück und sendet in „Kontext“ ihr Feature „Heiliger Laizismus“, das das säkulare Recht dem sakrosankten Islam gegenüber als einen illegitimen Eingriff in die Rechte der Muslimas darstellt, mit süffisantem Unterton gegen die Vertreter der Laicité, wobei die Vollverhüllung der Muslimas mit keinem Satz als verfassungswidrrige Geschlechtsapartheid kritisiert wird, wohl aber die Versuche der Polizei, das Gesetz dagegen durchzusetzen, als rechtswidriges Vorgehen gebrandmarkt wird. Zwar werden auch Vertreter des Laizismus zitiert, aber die Schlagseite der Sendung ist politisch korrekt, sie stellt die Moslems als Opfer der französischen Politik dar, gegen die „Bürgerrechtler“ mobil machen müssen.

http://www.srf.ch/player/radio/kontext/audio/heiliger-laizismus-in-frankreich?id=bd835848-d2f1-4c04-9cd2-f740b371d477

Auszüge aus Kontext v. 14. Jan. 2014,Heiliger Laizismus, von Margrit Hillmann:

In Frankreich diskutieren zur Zeit alle über die antisemitischen Sprüche des Komikers Dieudonné und viele wundern sich, warum der französische Staat diesen offenen Antisemiten D solange hat gewähren lassen, bevor jetzt seine Auftritte verboten werden. Der Grund: Man ist grundsätzlich tolerant im republikanischen Frankreich, doch die Toleranz ist in Frankreich nicht überall gleich verteilt, gegenüber dem Islam tritt der französischer Staat hart und unzimperlich auf und beruft sich dabei auf den Laizismus.

So die Einleitung. Der Staat ist also „hart und unzimperlich“, wenn er sein geltendes Recht durchsetzen will. Von der Härte und der Unzimperlichkeit der moslemischen Milieus im Umgang mit den weiblichen Untermenschen kein Sterbenswort. Die Härte des Islam im Umgang mit Andersdenkenden ist hier kein Thema: 

Dass es jeder weiss: diejenigen, die das Gesetz der Republik nicht akzeptieren und der Republik ihre Sicht der Dinge aufzwingen wollen, für die gibt es in Frankreich keinen Platz. Das gilt insbesondere, wenn es um einen der schönsten Werte unseres Landes geht, der uns eint, den Laizismus“ , Manuel Valls,  französischer Innenminister.

Ich habe Mühe, diese Art von permanentem Verdacht gegen die Muslime zu begreifen, der aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt ist“, Dali, Bourbaceur, Vorsitzender des Muslischen Rats Frankreich und Direktor der grossen Moschee von Paris.

Wie „moderat“ dieser Rat ist, verrät uns Kontext nicht. 

Uns wird zu oft heile Welt vorgegaukelt, man redet mit uns wie mit kleinen Kindern, von wegen die verschiedenen Glaubensgemeinden lieben einander, leben friedlich und tolerant zusammen. Die Realität sind Jugoslawien und Irland. Die Realität ist der Hass“, Patrich Kessel, der Vorsitzende vom  „Komitees Laizismus Republik“.

Seit 2011 ist das Tragen des Ganzkörperschleiers in Frankreich verboten, doch in moslemisch geprägten Städten und Vororten französischer Grossstädte ist die Burka längst zum Symbol gegen den als islamfeindlich empfundenen Staat geworden. Dort häufen sich harte Konfrontationen mit der Polizei, die das Burkaverbot durchsetzen soll.

So weit so „objektiv“, es kommen die Stimmen diverser politischer Lager zum Verbot zu Wort, aber die Darstellung der Durchsetzung des Gesetzes folgt dem Schema: Brutale Polizei, arme Moslems, deren Rechte missachtet werden, vorgeführt am Beispiel einer Identitätskontrolle einer Frau, wobei der Ehemann festgenommen wird. Welche Rolle die Ehemänner bei der Fraueneinsperrung habe, das wird nicht mal von fern berührt. (Im Hintergrund Lärm aus grölenden Männerkehlen):

Vergangenen Juli in Trappes, 30 km südlich von Paris. Es ist Nacht. Im Zentrum der Plattenbausiedlung steht ein Buswartehäuschen in Flammen. Brennende Müllcontainer blockieren die Strasse vor dem Kommissariat, rund 200 aufgebrachte Jugendliche liefern sich Strassenschlachten mit den angerückten CRS-Hundertschaften, Spezialeinheiten der französischen Polizei, Steine und Feuerwerkskörper gegen Schlagstöcke und Tränengas und Gummigeschosse.

Diskret verschämt vermeidet es die Journalistin, die „Jugendlichen“ irgendwie näher zu benennen. Sind es vielleicht katholische Mädchen?

Drei Nächte mitten im Ramadan-Fastenmonat dauern die Unruhen. Die Auslöser: Die Ausweiskontrolle einer Burkaträgerin, bei der es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Polizisten und Angehörigen der 20jährigen Frau gekommen ist. Der Ehemann wurde auf der Stelle verhaftet. Er habe, so die Version der Polizisten, einen ihrer Kollegen angegriffen und gewürgt.

Die ganze Sippe ist präsent, wenn es Kontrollen gibt, und das nimmt die Polizei zum Anlass einer Verhaftung?!, was für ein übertriebener Einsatz, die Polizei gibt einfach keine Ruhe in dem friedlichen Flecken:

Eine Woche später stehen vor dem Kommissariat noch immer drei Dutzend Polizeimannschaftswagen, auf dem Marktplatz patrouillieren die bewaffneten CRS-Beamten in kleinen Gruppen. In einem Eckcafé steht Monsier M. Am Tresen, der aus Guadeloupe stammende Mittfünfziger … beobachtet die Polizeibeamten durch das grosse Panoramafenster.

Die französischen Vorstädte, beobachtet durch das Panoramafenster der deutschen Islamophilie, den DLF, müssen wahre Inseln des Friedens sein, bis die Polizei auftaucht und diesen Frieden stört.

Ein kleiner Funke reicht, und es geht wieder los. Irgendwann kehrt wieder Ruhe ein. .Aber das wird noch ein bisschen dauern. Inzwischen haben sich Zeugen der Ausweiskontrolle gemeldet. Sie widersprechen den Aussagen der Polizisten, die Ordnungshüter seien von Anfang an besonders aggressiv und brutal vorgegangen, erzählen sie übereinstimmend.

Na, der Clan der „Angehörigen“, die immer abrufbar sind, stimmt ganz bestimmt überein.

Die Presse berichtet von islamophoben und rassistischen Inhalten auf Facebookseiten der fraglichen Beamten und Foren der Police nationale.

Schade, dass diese „rassistischen Inhalte“ hier nicht zitiert werden. Vielleicht waren es realistische Schilderungen der Situation, mit denen die Polizei konfrontiert ist, wenn sie Kontrollen vornehmen muss. Der Bericht ist ganz nach der Masche des DLF gestrickt, wenn er über die Vorgänge in Hamburg berichtet. Wo die Polizei sich ebenfalls schützen muss gegen gewaltfreudige Jugendliche, die „Bürgerrechte“ der DLF in aufgebrachtem Ton reklamiert.

Das miserable Verhältnis zwischen Polizisten und Jugendlichen im Viertel ist ein grosses Problem“, beklagt Monsieur M., der seit zwanzig Jahren in der Plattenbausiedlung wohnt. Die Spannungen entstehen wegen der ständigen ethnisch motivierten Ausweiskontrollen und dem feindseligen Benehmen der Polizisten, als sie die Papiere der verschleierten Frau kontolliert und verlangt haben, dass sie ihr Gesicht frei macht , das wollte sie nicht. Da hätttten die Polizisten doch den Dialog suchen müssen, um sich auf eine Lösung zu verständigen.“  

Ach, da wollte sie nicht, und der Clan aus der dialogbereiten Community ist auch nicht weit, und da hätten die Polizisten doch mit der ganzen Rotte, die sich da jeweils gegen die verhasste Staatsmacht zusammenrottet, „verhandeln“ sollen. Über das Burkaverbot? Wie führt man mit einer Frau im schwarzen Sack einen „Dialog“? Ach so, Dialog mit dem Ehemann, den Brüdern und Cousins als den komopetenten Rechtsvertretern und Sprechern für die Frau im Sack. (Es brennen übrigens nicht nur Buswartehäuschen, bei Bedarf an männlichen Bürgerrechten für Fraueneinsperrung wurden auch schon Frauen von den Tournantespezialistenhorden, die eigenen Schwestern, angezündet oder abgeschlachtet.)

Zwei Frauen Anfang 20 sitzen am Springbrunnen nur wenige Schritte entfernt von den Polizeimannschaftswagen.

Was für eine Idylle, die friedlichen Frauen am Brunnen, und dann der Polizeimannschaftswagen!

Eine der beiden trägt einen schwarzen schulterlangen Schleier, der nur ein kleines oval ihres ungeschminkten braunen Gesichts freilässt. Mit verächtlichem Blick fixiert sie die Polizisten, die breitbeinig mit verschränkten Armen auf dem Bürgersteig stehen.

Warum sind die noch immer da? Damit provozieren sie nur die Jugendlichen. Die widern mich an. Ich weiss nicht mal, was die hier wollen. Die sind armselig. Die können sich hier so aufspielen, weil sie waffen haben und wir keine haben.

Das Bild weckt Kriegsasassoziationen: bewaffnete Männer gegen unbewaffnete Frauen! Der Staat führt Krieg gegen die moslemischen Frauen, oder wie? die Beschaffung von Waffen ist für Dchihadisten aber kein solches Problem…

Sief fühlen sich jetzt ( als) Musliminnen diskriminiert von der Polizei und vom Staat. Sie bewundern Frauen, die den verbotenen Ganzkörperschleier tragen.

Das ist mutig in einem Land wie Frankreich, denn wenn man sich draussen damit zeigt, fühlt man sich ständig verfolgt und unter Druck gesetzt. Die Polizei sollte sich lieber um die hohe Kriminalität kümmern, statt Leute zu verfolgen, die sich nach ihrem Glauben kleiden, das geht die gar nichts an.“

Meint sie die hohe Kriminalität, die unter gewissen Bevölkerungsgruppen am höchsten ist? Die Vergewaltigerkriminalität? Die antijjüdischen Anschläge? Wenn diese Frau den Schleier ablegt, dann wird sie womöglich wie viele junge Frauen dieser Ethnie von den „Jugendlichen“ belästigt, deren Lieblingssportart die Tournante ist. Aber die widern die Schleierfrau weniger an.

Das Burkagesetz schafft nur Probleme, statt sie zu lösen“, meint Agnes de Féo, Soziologin vom französichen Institut für Sozialwissenschaften.

Hier kann man sich einen Film der Soziologin zu Gemüte führen, der ein Geisterpanorama entwirft.

http://www.youtube.com/watch?v=jj7cB6DrJ6E

Ein grotesker Gespensterfilm mit lauter sprechenden Stoffsäcken, die sich als „Feministinnen“ ausgeben, die mit ihr Recht auf den Stoffkäfig als Freiheit verteidigen, dazwischen Männer, die das Leben im Stoffsack mit allerlei intellektuell verdreckselten Argumenten rechtfertigen, Krieg ist Frieden, Islam ist Toleranz, Stoffkäfig ist Frauenrecht. Besonders zu geniessen, wenn man nicht gleich alles versteht und das ganze als Sprechpuppen-Schattenspiel auf sich wirken lässt. Ein Blick in das dunkle Loch der Zukunft?

In Banlieues, sog Einwanderervierteln der Grossstädte, seien Burkaträgerinnen nicht nur zahlreicher geworden, das Gesetz habe sie radikalisiert..“Sie treffen sich jetzt auf entsprechenden Internetseiten, tauschen sich aus mit Salafisten auf Facebook und anderswo. Vor dem Burkagesetz gab es das nicht.„

Also das Burkaverbot macht aus den Burkafrauen Dschihadistinnen, interessant. Wer etwas gegen den Religionsterror unternimmt, ist am Religionsterror schuld, das kennen wir doch. Eine Variante von „Der Westen ist schuld“ an der Radikalisierung des Islam, mit dem Islam hat das nichts zu tun…

50 Burkaträgerinnen hat de Féo für ihre Forschungen über mehrere Jahre regelmässig getroffen , zumeist junge selbstbewusste Französinnen, oft konvertiert zum Islam …  „Frauen, die die Entscheidung für den Vollschleier ohne Zutun anderer getroffen haben, erst nach Verabschiedung des Gesetzes haben sie begonnen sich zu organisieren, Pro-Burka-Vereine gegründet. Das Gesetz hat aus ihnen frustrierte Frauen gemacht, die sich von der Gesellschaft schlecht behandelt fühlen“.

Von der Gesellschaft, mit der sich ostentativ nichts zu tun haben wollen! Die Konvertitinnen haben dieser Gesellschaft den Rücken gekehrt, und nun beschweren sie sich, dass sie nicht willkommen sind in der Kostümierung, die ihre Ablehnung der Mehrheitsgsellschaft deutlich zur Schau trägt.

Da bleibt ihnen nichts anders übrig, als sich mit den Dschihadisten in Verbindung zu setzen. Als hätten sie erst jetzt den Islam kennengelernt – dank dem Burkaverbot…

Sie sind jetzt nicht mehr auf einem individuellen Trip, es ist ein Dschihad, das Burkatragen ist für sie zum Kampf geworden.“

Ob Mme Féo auch erforscht hat, von welchen Motiven die Konvertitinnen zum Islam getrieben wurden, z.B. wie viele Moslemmänner sie zu dieser Freiheit unterm Sack motiviert haben?

Daniel Greenfield zeichnet ein eindrückliches Psychogramm der männlichen Konvertiten, das nicht in allen, aber doch in einigen Teilen auch auf Konvertitinnen zutreffen dürfte, die ebenfalls mit ihrer Herkunft brechen, um sich dann in Gesellschaft von Salafisten zu vergewissern, wie sehr sie doch von ihrer Herkunftsgesellschaft verfolgt werden. Sie verstehen sich als Dschihadistinnen. Vergl. Daniel Greenfield: The Muslim Suicide Convert http://sultanknish.blogspot.dk/2014/01/the-muslim-suicide-convert.html?showComment=1389116454638

Nach der einleitenden Darstellung der Polizeieinsätze, die dem Gesetz der Republik verpflichtet sind, aber als quasi staatliche Repression einer diskriminierten Minderheit präsentiert werden, wird nun der Text zitiert, der das Laizismusprinzip definiert, das mit der vorangehenden Schilderung selber subkutan als ungebührlich diskreditiert und desavouiert wird.

Die Republik ist laizistisch, die Republik gewährleistet die Gewissensfreiheit, sie garantiert freie Religionsausübung“,

so steht es im ersten Artikel des französischen Gesetzes zur Trennung von Kirche. 1905 wurde es vom Parlament verabschiedet, es schreibt das sog. Laizismusprinzip fest als Leitfaden für eine moderne aufgeklärte Gesellschaft, die Religionen und Glaubensgemeinschaften weder unterdrückt noch privilegiert und den Staat zu absoluter Neutralität verpflichtet.

Trotz der in Frankreich verfassungsmässig garantierten Laizität des Staates haben die Kollisionen des geltenden Rechts mit dem Islam ein Ausmass angenommen, das in der öffentlichen Diskussion nicht mehr wie in Deutschland unter den Tisch gefegt werden kann, denn erstens ist der Anteil der Moslems im ehemaligen Kolonialland höher als in Deutschland, und zweitens stösst das expansiv militante Religionsregime des Islam dort auf einen säkularen Staat, der gegenüber dem Religions-Imperialismus resistenter ist und und militanter als die deutsche islamfromme Dhimmimentalität, die über die Laicité die Nase rümpft. Als die fatale ehemalige Justizministerin und notorische Kriminellenschützerin Schnarrenberger erklärte, das französische Prinzip der Laicité sei nicht auf Deutschland anwendbar, da meinte sie das triumphiernd im Sinne deutscher Bessermenscherei.

(Analog der deutschen „Überlegenheit“ über das amerikanische Prinzip Null-Toleranz gegenüber der Kriminalität in den Städten, nein, das haben sie nicht nötig, die Deutschen, sie sind schliesslich Faschismsusexperten und wissen, wie man die Kriminellenrechte gegen die Polizei verteidigt.)

Die Konfliktfelder der „Begegnung“ mit dem Islam live sind indes dieselben wie in Frankreich, mit dem kleinen Unterschied, dass Deutschland nicht daran denkt, seine staatlichen Schulen und die Universitäten gegen den islamischen Tsunami zu schützen. Dhimmideutschland öffnet dem Koranunterricht alle Schleusen, mithilfe der linken Islamlobby und der Kirchen im „Dialog“.

Inbegriff des religionsneutralen Staates und seiner Institutionen ist die republikanische Schule, wie die Franzosen sie häufig nennen. Dort, wo der aufgeklärte Bürger von morgen ausgebildet wird, hat der Glaube nichts zu suchen. Ende der neunziger Jahre kritisierten Pädagogen und namhafte Philosophen wie Elisabeth Badinter oder Alain Finkielkraut, dass Schülerinnen mit muslimischem Kopftuch in den Unterricht kommen.

Ein klarer Verstoss gegen die säkularen Regeln der Republik“, protestierten sie und lösten eine hitzige Laizismusdebatte aus.

Sie mündet 2004 in ein Gesetz: Das Tragen religiöser Symbole und Kopfbedeckungen wurde in Frankreichs staatlichen Schulen verboten. Heute drängt die schlagkräftige Laizismus-Bewegung die Regierenden erneut zum Handeln. Unterrichtsthemen wie der Holocaust, der israelisch-palästinensische Konflikt oder der gemeinsame Sportunterricht für Mädchen und Jungen seien in vielen Schulen zum Problem geworden. Im vergangenen September reagiert der Schulminister mit einer neuen Erfindung, der Schulcharta für Laizismus. Das Regelwerk, so sie Anweisung des Ministers, muss künftig im Schulunterricht behandelt werden.

Auch in Deutschland gab es Proteste gegen das islamische Kopftuch an staatlichen Schulen, aber sie lösten keine hitzige Debatte um die weltanschauliche Neutralität der Schulen aus, sondern einen medialen Zirkus um die “Religionsfreiheit“, ohne die Verfassungswidrigkeit der „Religion“ Islam zu thematisieren. Die nicht stattgefundene Debatte endete mit dem ilamservilen Kopftuchurteil des BVB. Es gab kein verfassungsmässig garantiertes Prinzip der Laizität, das den Anspruch der Kopf-tuchträgerin als Agentin eines militanten antidemokratischen Gottesrechts zurückgebunden hätte.

Während die französische Regierung immerhin zum Gegenschlag gegen die Zumutungen des Islam ausholte und die Verfassung verteidigt, sind die deutschen islamservilen Parteien damit beschäftigt, den Islamunterricht an den Schulen zu etablieren und das Gottesstaatsrecht weiter zu privilegieren.

Die Verteidigung des säkularen Rechts an französischen Schulen wird von den deutschsprachigen Islamophilen Medien als Affront wahrgenommen, nicht etwa als Vorbild: Kontext zur Charta:

(Leseprobe aus dem Unterricht in einer französischen Klasse von 11jährigen)

Der Unterricht ist laizistisch, um den Schülern ein möglichst objektives und umfassendes Wissen zu vermitteln. Generell ist kein Unterrichtsthema tabu. Kein Schüler hat das Recht, Unterrichtsthemen aufgrund seiner religiösen Überzeugung zu verweigern.“

Hatte Sonja das Recht, nicht am Biologieunterricht teilzunehmen, weil ihre Religion es ihr verbietet?“ will der Lehrer wissen. Nur eines der Mädchen hakt nach: „Auch dann nicht, wenn sie selbst nicht an ihre Religion glaubt?“

(Antwort des Lehrers:) Selbst wenn ihre Religion es ihr verbietet, ist sie gezwungen, zum Unterricht zu kommen. Die Religion der Schüler darf nicht in Konflikt geraten mit dem Unterricht der staatlichen Schule. Das Recht hast du nicht.“

Der Lehrer gibt einen Charta-Artikel nach dem anderen durch. Er erklärt, dass ein Lehrer nicht das Recht hat, Schüler nach ihrer Konfession zu fragen, dass er nicht sagen darf, ob und woran er selbst glaubt, dass Mädchen und Jungen dieselben Rechte und Pflichten in der Schule haben, unabhängig von ihrer Religion. Dann geht es um religiöse Symbole, Kippa und Kopftuch – die sind in der Schule verboten, wissen die Kinder, diskrete religiöse Kettenanhänger sind erlaubt, der Lehrer nennt die maximale Grösse in Zentimetern, ausserdem müssen Kreuz, Davidstern oder Fatiha-Anhänger unterm T-Shirt getragen werden. (…)

Dass jüdische Schüler oder Eltern wegen des Kippa-Verbots Probleme machen, ist nicht bekannt.

Bekannt sind den Juden in Frankreich hingegen die zahlreichen Anschläge von Moslems gegen jüdische Einrichtungen, aber davon will Kontext nichts wissen, es geht ja um das „hart Vorgehen“ des Staates gegen Moslems, was Kontext den Hörern vermitteln will, damit auch Dieudonné als Opfer seiner Auftrittsverbote erscheint. Wie die Burkaträgerinnen als Opfer der Polizei.

(Zitat Schuldirektorin:)

Spannungen gibt es an Schulen die sich in Bezirken mit einer hohen Konzentration bestimmter Bevölkerungsgruppen befinden, meistens in nord- oder schwarzafrikanischen Ghettos.“

Die Schuldirektorin, die weiss, was das heisst, findet die Charta nützlich zum besseren Verständnis der Laizität; eine Erziehungsberaterin mit nordafrikanischem Hintergrund hingegen findet:

diese plötzliche Aktion des Schulminsterium merkwürdig. Was in der Laizismus-Charta steht, ist doch nicht neu. Die Regeln werden an den Schulen täglich und ganz selbstverständlich angewandt. Das Einführen der Charta brandmarkt nur wieder bestimmte Bevölkerungsgruppen, schürt die Angst davor, dass Frankreich bald von Islamisten dominiert wird vielleicht soll die permanente Laizismus-Debatte der Politker auch nru von den wahren problemen der Gesellschaft ablenken. „

Die wären? Die moslemische Massenzuwanderung mit allen Folgen der Zerstörung des geltenden Rechtssystems, des offenen Angriffs auf die Verfassung, das Auseinanderfallen der Gesellschaft in kommunitäre Ghettos mit Sonderrechten und kriminellen No-go-Zonen-Nestern ist also kein wahres Problem. Offenbar ist die Angst davor berechtigt, und „bestimmte Bevölkerungsgruppen“, die die geltenden Gesetze nicht anerkennen, möchten nicht damit konfrontiert werden, dass sie das Gesetz brechen. Schliesslich ist die Charta nicht der Koran, der alle Nicht-Moslems brandmarkt. Orwell in französischer Version. Auch Kontext brandmarkt die Charta untergründig, wenn hier die Reaktionen darauf vorgestellt werden, aber der Grund einer solchen Verteidigung des Laizismusprinzips kommt nicht vor: Die Scharia, das islamische Recht, das allem demokratischen Recht widerspricht und dessen Auswirkungen im Moslemmilieu vor allem auf die Töchter, die als Schülerinnen staatlicher Schulen vor Diskriminierung geschützt werden sollen, ist überhaupt kein Thema. Die Charta erscheint hier eher als eine Schikane für die Muslime.

Die Idee zur Laizismus-Charta stammt vom französischen Schulminister, verfasst wurde sie jedoch von der staatlichen Beobachtungsstelle für Laizismus. Die Behörde wurde im Frühjahr von Staatschef François Hollande eingerichtet, ist ihm und seinem Premierminister direkt unterstellt. Sie soll darüber wachen, dass das laizistische Prinzip in den Institutionen der Republik respektiert wird, liefert Berichte und gibt Empfehlungen.

Direktor Nicola Cadenne verteidigt das laizistische Regelwerk für Frankreichs Schulen: „Es geht nicht darum, bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, in der Charta stehen nur grundsätzliche Regeln, die sich nicht gegen einen bestimmten Glauben oder eine Religionsgruppe richten. Es sind die Regeln des Laizismusprinzips, die für alle gleichermassen gelten. Sie sollen ein respektvolles Miteinander in Frankreichs Schulen garantieren. Es kommt gar nicht infrage, bestimmte Religionen zu stigmatisieren. “

Interessant, wie hier betont wird, dass man nichts gegen den Islam habe, der doch als einzige unter den diversen Religionen eben die Probleme macht, die mit der Charta unterbunden werden sollen.

Da nur die bestimmte Glaubensgruppe des Islam sich gegen die Regeln der Demokratie und gegen die Menschenrechte richtet, gerät sie vor allen anderen mit den Prinzipien der Charta in Konflikt. Der Koran lehrt etwas ganz anderes als die Charta. Alles andere als die Gleichheit der Gläubigen und der Ungläubigen, etwas anderes als die Gleichheit der Geschlechter. Die Gottesstaatsreligion ist nun mal nicht demokratiekompatibel, wie die Zusammenstösse mit den militanten Burkafrauen und ihren Hintermännern zeigen. (Die im Film von Agnes Féo gezeigten Konvertitinnen bilden mitsamt ihren Hintermännern eine Bedrohung der Gesellschaft, die sie ostentativ verlassen haben und deren Gesetz sie nicht anerkennen. Das Gesetz der Scharia, dem sie sich unterworfen haben, kommt bei Kontext nicht vor. Das ist wie eine Sendung über das Verbot von Nazisymbolen ohne ein Wort darüber zu verlieren, wofür diese Symbole stehen.

In der sozialistischen Regierung mehren sich derweil die Rufe nach einer strengeren Auslegung des Laizismusprinzips, wie etwa die Forderung des französischen Innenministers Manuel Valls nach einem Kopftuch-Verbot in Frankreichs Universitäten. Die Laizismus-Beobachtungsstelle reagierte mit einem Pressecommuniqué: Es bestehe keinerlei Handlungsbedarf, die Trennung von Staat und Religion sei auf dem Campus gewahrt. Doch die breite Zustimmung für den harten Laizismus-Kurs des Innenministers setzt die Behörde zunehmend unter Druck. Inzwischen wird zähneknirschend zurückgerudert. Nicola Cadenne:

Der Inneminister hat trotzdem darauf hingewiesen, dass es Sache der Beobachtungsstelle für Laizismus ist, sich um Fragen dieser Art zu kümmern. Aktuell debattieren wir diese Dinge intern. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. Politisch Druck machen will auch das umtriebige comité laïcité république, das sich seit Jahren für strengere Regeln einsetzt. Der Verein verfasst Offene Briefe an Frankreichs Spitzenpolitiker, organisiert regelmässig Konferenzen. Jährlicher Höhepunkt ist die Verleihung der Laizismus-Preise. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Stärkung des Laizismus-Prinzeps verdient gemacht haben. (…)“

(Zur Preisverleihung im Pariser Rathaus:)Bevor die Preise übergeben werden, ergreifen die prominenten Laizisten das Wort. Feierlich zitieren sie historische Staatsmänner und Philosophen, die für einen laizistischen Staat gekämpft haben, sprechen von der französischen Revolution und der Aufklärung. Doch sobald sie auf das Frankreich von heute kommen, verdüstern sich ihre Mienen.

Laizität wird hier so behandelt, als sei sie nicht bedroht, sondern ihre sichtliche Gefährdung durch den Islam eine Art Hysterie des Comités. Dessen Anliegen wird als Bedrohung der Religionsvielfalt und Diskriminierung des Islam dargestellt. Alle Probleme selbst, die Bedrohung des säkularen Staates durch den militanten Islam und seinen rasanten Vormarsch in Europa wird ausgeblendet, die politischen Versuche in den Schulen, das Prinzip des Laizismus aufrecht zu erhalten, werden wie eine Schrulle von Valls hingestellt, eine Art Überreaktion auf ein Problem, dass es gar nicht gibt.

Vom islamischen Antisemitismus, in dem Mbala Mala sich suhlt, der doch der Aufhänger zu dieser Kontext-Sendung war, ist nirgends die Rede. Soll der Text zum Burkaverbot vielleicht auch das Verbot der faschislamischen „Quenelle“ als übertrieben erscheinen lassen? Ablenkungsbedarf?

Kontext: Die stellvertretende Pariser Bürgermeisterin warnt vor dem gefährlichen Konzept der multikulturellen Gesellschaft, das die Einheit der Republik aushöhle. Auch in Frankreichs Unternehmen müsse endlich das laizistische Prinzip ernst genommen werden, fordert die Sozialistin, sie nennt den Fall der privaten Kinderkrippe Babylou. Die Einrichtung hatte 2008 einer Mitarbeiterin gekündigt, weil sie sich weigerte, ihr Kopftuch bei der Arbeit abzunehmen. Im vergangene März gab das höchste Berufungsgericht der Mitarbeiterin Recht, die wegen Diskriminierung gegen ihren Rauswurf geklagt hatte. „Das Laizismusprinzip“, urteilten die Richter, „gilt für staatliche Einrichtungen, nicht aber für private Vereine oder Unternehmen“. Für Innenminister Manuel Valls ein skandalöses Fehlurteil. Doch er ist zuversichtlich, sagt voraus, dass in der letzten entscheidenden Instanz die Republik siegen werde, das ungerechte Urteil aufgehoben wird:

Ich möchte dazu nur anmerken: die Sache bleibt umstritten, auch unter Richtern. Denn diejenigen, die für die Kinderkrippe Babylou gekämpft haben, tun dies nicht nur für eine laizistische Kinderkrippe, die zur Zielscheibe in der schwierigen Banlieue geworden ist, nicht nur für die Zukunft der Krippe, die ernsthaft gefährdet ist, sie kämpfen für die laizistische Republik. Dafür müssen sie sich nicht schämen, es ist ein permanenter Kampf , den wir durchhalten müssen, bis er gewonnen ist.“

Das Publikum im Saal belohnt den Redner mit dem grössten Beifall des Abends, der Vorsitzende des Comités tätschelt dem Innenminister freundschaftlich die Schulter, als er an den Tisch zurückkehrt. Der mit Abstand populärste Regierungspolitiker Frankreichs ist ein wertvoller Verbündeter. Der Innenminister will die laizistische Ordnung durchsetzen, verspricht hartes Durchgreifen in den Migrantenvierteln.

Hartes Durchgreifen gegen Gesetzesbrecher aus der Migrantenkultur! So etwas bringt den deutschen Dhimmimenschen, der dem Islam auf die Schulter tätschelt, in Stellung gegen Länder, deren Moral nicht so hoch entwickelt ist wie die deutsche. Das Durchgreifen islamischer Länder gegen Dissidenten bringt ihn hingegen nicht aus der Ruhe. Auch das Durchgreifen der Islamisten gegen Christen lässt den deutschen Gutmenschen ganz gelassen. Das Durchgreifen der ägyptischen Militärs gegen die Muslimbrüder hingegen beunruhigt ihn. Da fallen ihm Menschenrechte ein, die ihm zu den Opfern der Muslimbrüdern nicht eingefallen sind.

Valls sieht den Realitäten ins Auge“, lobt Comité-Chef Patrick Kessel.“Wir wollen nicht, dass sich unsere Republik verwandelt in eine simple Aufreihung verschiedener Gemeinschaften, wo die Bürger je nach Herkunft nebeneinanderher leben mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten.

„Es muss Schluss sein mit der Sonderbehandlung für Muslime. Jeder muss die Freiheit haben, zu glauben oder nicht, hat Voltaire gesagt. Aber es kann nicht sein, das die Muslime aufgrund ihrer Kultur andere Rechte haben, insbesondere was die Frauenrechte einer gewissen Praxis des Islams betrifft. Das Gesetz der Republik steht über diesen Traditionen.“

http://www.srf.ch/player/radio/kontext/audio/heiliger-laizismus-in-frankreich?id=bd835848-d2f1-4c04-9cd2-f740b371d477 18.50 –19.22

Patrick Kessel spricht aus, was weder der Deutschlandfunk noch CH-Radio SRF als eigene Meinung durchgeben würde. Es ist auch nicht die Meinung von Kontext, wie der Schluss der Sendung zeigt, die einen ganz anderen Schwerpunkt setzt. Aber zunächst noch ein kurioses Zwischenspiel von der Preisverleihung, die auch eine deutsche Perspektive hatte. Einer der Preise geht nämlich an den Tübinger Literaturprofessor Jürgen Wertheimer (Mitbegründer des Deutschen Forschungsprojekts „Wertewelt“), zu dem Margrit Hillmann sogar fragt:

wofür genau hat er ihn eigentlich bekommen?“ (…)

Das ist die Frage!

Stutzig macht Jürgen Wertheimer allerdings, dass heute Abend so oft von Islam und Muslimen die Rede war.“

Wieder legt sich die Stirnme des Tübinger Litraturprofessors in Falten, er hofft, der Eindruck trügt. Mit einem diskriminierenden Laizismus ist er nicht einverstanden.

Wer hat den Mann bloss eingeladen! Tja, so war die deutsche Wertewelt wohl nicht gemeint, dass deutsche Professoren die Werte der Aufklärung gegen den Islam verteidigen, sie möchten lieber alle Religionen gleichermassen… usw. Ob das Comité sich mit dem Preisträger vertan hat? Er scheint die deutsche bunte Multikulti-Wertewelt nicht recht zu kennen und weiss noch nicht, dass man in Deutschland nicht so leicht eine Professur bekommt, wenn man speziell etwas gegen den Islam hat.

Der Professor aus dem deutschen Werteheim wörtlich zum Laizismus:

Wenn man ihn so sieht, dass er in der Tat nur eine Art Sektierertum ist, dann isses ganz furchbar.“

Fundamentalismus der Aufklärung oder wie meint der Prof. aus Deutschland? Ob der nicht besser den Buruma-Preis bekommen hätte? Der Herr aus Deutschland weiss auch, was hier Not tut:

Und das muss gelöst werden von der West-Ost-Schiene.“

Ja richtig, der Westen soll doch nicht glauben, er habe etwas zu verteidigen gegen die orientalische Bereicherung, oder wie meint der Wertheimer.

Wir haben in Deutschland oder ah ah ah im christlichen Bereich genauso viel an Laizitizismus-Debatte nötig als nur im Hinblick auf den Islam“. 

Wir haben vor allem eine Debatte über die islamische Christenverfolgung in Deutschland nötig. Aber die meint der Prof. nicht. Es interessiert ihn offensichtlich auch nicht, was da an islamischen Terroristen aus Syrien wieder in den Westen geschwemmt wird. Er möchte ja nicht nur im Hinblick auf den Islam … ja was möchte er eigentlich? Dass man weniger vom Islam redet und mehr von den Christen unter dem Islam? Oder den Juden? Möchte er das? Sicher nicht.

Vielleicht möchte der Herr aus Deutschland. dessen sägender Wichtigtuerton zum Abgewöhnen ist, über den nicht moslemischen Bereich in islamischen Ländern diskutieren? Abgesehen vom holzig knarrenden Deutsch des Literaturprofessors ist die Abwehr der Islamdebatte eine bekannte Reflexreaktion ganz im Sinne des deutschen Dhimmitums. Man soll nicht zwischen Islam und anderen Religionen, die weit weniger Probleme mit dem demokratischen Staat bieten, unterscheiden können. Nichts gewesen mit der Verteidigung des säkularen Staats gegen die derzeit aggressivste Gottesstaatsideologie, halt den Islam. Der Professor aus Deutschland, der sich lieber auf den eingefahrenen Gleisen des Islamkritikbasher bewegt, findet es „ganz f u r c h b a r „ (!!!), dass die Gefahr für den Laizismus seit der Aufklärung bei diesem Anlass der Preisverleihung für Persönlichkeiten, die sich um eben diese Laizität verdient gemacht haben, im Mittelpunkt stand; wie „furchbar“, dass die Bedrohung der Laizität durch den Islam der Schwerpunkt sein soll, der vor allen anderen zur Sprache kommt, da der Islam alle anderen Religionen an Gemeingefährlichkeit in den Schatten stellt, ja genau, so isses: wofür hat er ihn eigentlich bekommen, den Preis. Es ist ganz „furchbar“.

Ein Blick auf das Geschwurbel der Tübinger Wertewelten, wo es „den Islam“ gar nicht gibt, den man schon präventiv gegen jede Islamkritik in „Anführungszeichen“ setzt, zeigt, wo der Hase läuft.

http://timmsrc.uni-tuebingen.de/List/List/UT_20_______0___wertewelten13_000_?Headline=Wertewelten%202013%3A%20Grenzen

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Und nun zur Zielstrecke von Kontext:

Kontext: Der Begriff Laizismus ist für viele Muslime in Frankreich längst zum Reizwort geworden und sie empfinden die endlosen Debatten über Burka, Kopftuch und Polygamie oder Halalfleisch und Fastfood-Ketten als eindeutig antimuslimisch.

Ei gewiss doch, die Muslime mögen die Debatten über die Barbareien der Scharia, der Zwangs.- und Kinderehen, der Polygamie und Sonderrechte aller Art nicht, die hier wohlweislich nicht gennannt werden; wer den Muslimen zumutet, sich an geltendes demokratisches Recht zu halten, ist natürlich antimuslimisch, was denn sonst. Wie anti-demokratisch diese Muslime sind, danach fragt Kontext nicht, auch Jürgern Wertheimer fände das ganz „furchbar“ (lohnt sich nachzuhören, Audio 19. 22 ff)

Kontext: Alarm schlägt auch das „Kollektiv gegen Islamophobie“, 10. Pariser Arrondissement. Ein grosses Gittertor versperrt den Zugang zu der kleinen Passage, in der sich das Büro der Bürgerinitiative befindet. Eine junge Frau, knöchellanger weiter Rock, blasses Gesicht, taucht hinter dem Gitter auf, drückt den elektrischen Türöffner. Dann geht sie voraus. Auf halber Höhe der Passage öffnet sie eine unscheinbare Eingangstür, keine Klingel, kein Schild mit dem Vereinsnamen…

Ein normales Dschihadzenter?

Das Kollektiv hat Drohungen aus der rechtsextremen Szene erhalten

sagt das Kollektiv, und Frau Hillmann gibt es ungefiltert weiter, glaubt den Dschihadisten aufs Wort. Die Drohungen aus der Koranszene sind ihr weniger geläufig.

In einem karg möblierten Raum sitzen zwei Mitarbeiter vor ihren Pcs. Eine Juristin und ein junger Mann, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert…

Vielleicht sollt sich der Geheimdienst mal um diesen jungen Mann kümmern. Aber das kümmert Frau Hillman nicht, was der junge Mann am PC so alles treibt. Die Internetvernetzungen mit den oben erwähnten Internetpartnern der Burkafrauen aus dem Reich des weltweit vernetzten Dschihad dürften kein Problem sein.

Sein Smartphone vibriert.

Wer mag da am anderen Ende sein?

Er spricht kurz, dann reicht er das Telefon an seine Kollegin Fatima weiter, jemand braucht eine Rechtsauskunft.

Ja, was so ein echter Wohltätigkeitsverein ist, der hat alle Rechtsauskünfte zur Durchsetzung des islamischen Rechts im laizistischen Staat parat. Schliesslich geht es ja hier um das Recht des Landes, oder? Kontext scheint es mehr um die moslemischen Sonderrechte zu gehen. Da will man doch seine Töchter nach eigenem Gusto verheiraten können und lange Debatten über Polygamie sind auch nur lästig. Man möchte doch nicht, dass der Staat sich noch in den Harem einmischt.

Die Juristin – hochgestecktes Haar, dunkler Lippenstift – nennt Gerichtsurteile, zitiert und erklärt routiniert Gesetzesartikel, fünf Minuten, dann legt sie auf.

In Frankreich müssen alle jungen Frauen und Männer an einem Tag des nationalen Dienstes in der Armee teilnehmen Die Frau am Telefon wollte wissen, ob sie dabei ihr Kopftuch tragen kann oder ob das Gesetz es ihr verbietet. Ich habe ihr gesagt: sie darf. Es gibt einen Gesetzesartikel, der religiöse oder politische Zeichen in der Armee verbietet, wenn sie der Propaganda oder der Bekehrung dienen. Das höchste französische Verwaltungsgericht hat aber entschieden, dass das Tragen eines Kopftuchs weder mit Propaganda noch mit Bekehrungseifer gleichzusetzen ist.“

Die Rechtsberatung macht einen Grossteil der Vereinsarbeit des Komitees gegen Islamophobie aus…

 

Berät der Verein die Rechtssuchenden über Islamophobie oder wie? Was versteht der Verein unter Islamophobie? Das französische säkulare Recht und seine Verteidiger?

Die meisten Fragen betreffen das muslimische Kopftuch, oder auch strengere Schleier wie Niqab oder Burka.. „Es sind Frauen, die sich mit den Gesetzen nicht auskennen, die in allen möglichen Situationen zu hören bekommen, dass sie mit ihrem Schleier oder Kopftuch gegen das Gesetz verstossen. In den meisten Fällen stimmt das nicht.“

Samil de Bar, Ende 40, gross und hager, kommt aus einem Nebenraum. Der Vorsitzende und Gründer des Kollektivs, begleitet seinen Besuch zur Tür, eine Frau, deren grossgemustertes Kopftuch bis über die Schultern ihres hellen Trenchcoats reicht. Sie ist ebenfalls Juristin, arbeitet mit dem Kollektiv zusammen, er verabschiedet sie, kehrt zurück… Er hat gerade erfahren, dass der Prozess gegen Cassandra B., die im Pariser Vorort Trappes wegen ihrer Burka kontrolliert wurde, vertagt ist. Ihr Anwalt hat die Prüfung des Burkaverbot auf seine Verfassungsmässigtkeit beantragt. Der Gesetzestext wird dem französischen Verfassungsrat vorgelegt.

Eine gute Nachricht“, sagt der Bürgerrechtler, der für die Annullierung des Gesetzes ist.

Die Signalwirkung sei bis heute verheerend. „Frauen mit Schleier oder Kopftuch werden zweiter Klasse behandelt, sind immer häufiger Opfer unverhohlener Diskriminierungen“, kritisiert Samil de Bar. „Bei der Arbeit, bei den Behörden, immer öfter auch im Freizeitbereich. Das Phänomen breitet sich überall in der Gesellschaft aus. Gerade erst hat sich bei uns eine Frau gemeldet, die mit Freundinnen auf der Terrasse eines Restaurants essen wollte. Der Restaurantbesitzer forderte sie auf, zu gehen, weil das Kopftuch, das eine der Frauen trug, seine Kundschaft stört. Da läuft es einem eiskalt den Rücken runter, erinnert an Apartheid.

Wem es beim Anblick der schwarzen Gespenster, einem Phänomen, das sich immer mehr ausbreitet, kalt den Rücke runter läuft, ist hier nicht gefragt. Der „Bürgerrechtler“ verteidigt das Recht, Gesetze zu brechen, wie das Kopftuchverbot? Redet der „Bürgerrechtler“ hier von der islamischen Geschlechtsapartheid durch Frauenverhüllung oder was breitet sich immer mehr aus? Man merke: Moslemische Gesetzesbrecher sind Bürgerrechtler. Männer, die sich für die Frauen-Verschleierung einsetzen, setzen sich für „Frauenrechte“ ein, Moslem erklären sich diskriminiert, weil sie die Gesetze des säkularen Staates einhalten sollen. Der Rechtsbruch wird zum Recht, und Kontext ist Partei der RechtsbrecherInnen, die einen Dschihad gegen den Staat führen.

Der Mohammedaner versteht schliesslich was von Menschenrechten:

Die Stimme des Schweizer Sprechers der Äusserungen von Samil wirkt seriös beruhigend, wie eine warmherziges Plädoyer für den „Bürgerrechtler“.

Menschen wird der Zugang im öffentlichen Raum verweigert, wenn sie einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören.“

Wie sieht es denn aus, wenn eine Frau aus dem mohammedanischen Raum aus dem Harem ausbrechen will und ohne Erlaubnis ihres Besitzers auf die Strasse geht ohne Stoffkäfig? Da sind die moslemischen „Bürgerrechtler“ in ihren Löchern verschwunden – oder die Brüder der Frau sogen dafür, dass sie nie wieder irgendwohin gehen kann.

Das Komitee gegen Islamophobie hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als muslimische Bürgerrechtsinitiative gemacht. Im laizistischen Frankreich eine heikle Reputation.

Bürgerrechte für die Frauenentrechtung. Von den Zwangsverschleierten ist hier erst gar keine Rede. Vielleicht gibt´s noch eine Initiative für das Bürgerrecht auf Polygamie – oder Zwangsheirat. Von Kinderheirat zu schweigen. Bürgerrechte für die Frauen im Sack. Die Rechtlosigkeit der Frau im Islam ist kein Thema für die Hofberichterstatter des Islam.

Der Verein wird regelmässig verdächtigt, Glaubensfragen zu politisieren, um eine kritische Auseinandersetzung mit muslimischen Traditionen zu verhindern und das laizistische Prinzip in Frankreich auszuhebeln.

Wieso verdächtigt? Er ist doch ein politischer Islamverein, oder ist der Dschihad gegen den Rechtssstaat nicht politisch? Die Verhinderung der kritischen Auseinandersetzung mit der islamischen Frauenversklavung ist, wenn nicht in Frankreich, so doch in den Nachbarländern, gelungen, vom Deutschlandfunk bis zu Kontext, wo die kritische Beleuchtung der islamischen Frauenentrechtung sorgfältig vermieden und das gefällig plätschernde Feature im Stil von Gutenachtgeschichten mit neckischen Details geschmückt wird, der Ton der Erzählerin wird an solchen Stellen anschmiegsam:

Samil de Bar nimmt seine Brille ab, atmet aus:

Jetzt sollten die Hörer tief Luft holen,

Muslime lehnen das Laizismus-Prinzip nicht ab. Schliesslich garantiert es, dass jeder nach seinem Glauben oder seinen Überzeugungen in Frankreich leben kann, solange er die Freiheiten Andersdenkender er respektiert.“

Wie der Islam die Apostaten, die Dissidenten, die Ungläubigen, die Juden in Frankreich. (So wie die der Komiker Dieudonné und sein zahlreicher Anhang Juden in Frankreich respektiert…)

Um auf den Anlass dieses Features zurückzukommen, dessen Vernebelung es dient. Da werden die Bürgerrechtler dann auch die Meinungsfreiheit verfechten…

Doch diese Definition wird heute von den Politikern unterschlagen, und das Laizismus-Argument wird benutzt, um eine Bevölkerungsgruppe auszugrenzen. Ist die Rede von Laizismus, folgt systematisch der Begriff Islam. Inzwischen fühlen sich Leute sogar berechtigt, streng verhüllte Frauen auf der Strasse anzuhalten und ihnen den Schleier herunterzureissen Schon daran sind in erster Linie Frankreichs Politiker schuld.

An der Ausgrenzung der Frauen durch die Burka? Der islamischen Geschlechtsapartheid?

http://www.srf.ch/player/radio/kontext/audio/heiliger-laizismus-in-frankreich?id=bd835848-d2f1-4c04-9cd2-f740b371d477#open_form_anker

Trappes, sagt er, sei noch nicht abgehakt. Dann zählt er auf: „Ein 20jähriger, der bei den Unruhen in Trappes dabei war, wurde zu acht Monaten Gefängnis verteilt…

Nur weil er „dabei war“?

… der Ehemann der Burkaträgerin wegen Beleidigung und gewaltsamen Widerstands gegen Polizeibeamte zu drei Monaten auf Bewährung.“ De Bars Augen werden schmal: „Und die drei Polizisten aus dem Kommissariat?“, fragt er, „die Bewohner der Plattenbausiedlung in Trappes erwarten mit Spannung, wie die Justiz in der Sache entscheiden wird. Aber ganz ehrlich, wir sind hier sehr skeptisch.“

Im November hat die Justiz gegen einen der drei Polizisten, die an der tumultösen Identitätskontrolle beteiligt waren, ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Wegen Hetze und Anstiftung zur Rassendiskriminierung.

War die Kontrolle „tumultös“ oder die anschliessenden Krawalle und Angriffe auf die Polizei?

Zur Last gelegt werden dem Polizisten seine Hasskommentare über Muslime, die er während der Unruhen im Internet veröffentlicht hatte. Ob er und seine Kollegen die Identitätskontrolle korrekt vorgenommen haben, oder, wie Zeugen ausgesagt haben, besonders brutal mit der Burketrägerin und ihrem Ehemann umgegangen sind, ist bisher kein Thema für Frankreichs Justiz.

Der Islamofaschismus, Antijudaismus und Geschlechtsapartheit sind offenbar kein Thema im islamophilen Kontext.

 

 

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