Ein Kämpfer Gegen Rechts zu Besuch bei Salafisten

Posted on Januar 13, 2014

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Wehret den Folgen?

 

Ein linker Kämpfer Gegen Rechts und Mitarbeiter eines Organs der dt. Islamlobby, der unter die islamischen Rechtsextremisten gerät, wie der WDR Mitarbeiter Voigt:

http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/633/journalisten-im-fokus-der-salafisten-oder-salafismus-im-fokus-des-journalismushtml

 

Christof Voigt, Jahrgang 1973, arbeitet als Reporter im Ruhrgebiet. Seit 2000 ist er als freier Journalist für verschiedene Fernseh- und Hörfunkformate des Westdeutschen Rundfunks unterwegs. Themenschwerpunkte seiner Arbeit sind Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Seine Reportage „Wehret den Anfängen“ über rechtsextreme Fans bei Borussia Dortmund, für das 2013 als beste Sportsendung mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Format „sport inside“, ist der am häufigsten abgerufene Beitrag dieser Sendung im Netz. Seit 2009 beobachtet er auch die Entwicklung der salafistischen Szene in Deutschland und Österreich.

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Voigt schildert hier seine Erfahrungen mit den Vertretern der Religion des Friedens, Konvertiten, die ihn massiv bedrohen, sodass er – wie schon Kollegen vom WDR vor ihm, auch Polizeischutz braucht, was sein Leben verändert, wie er schreibt.

Die Eventhalle in der Dortmunder Nordstadt ist am 1. September 2013 gut gefüllt. Normalerweise werden hier türkische Hochzeiten gefeiert, heute sitzen etwa 400 Männer in dem dicht bestuhlten Raum.

Halb so viele Frauen sitzen in einem Nachbarraum, es herrscht strikte Geschlechtertrennung. Wirklich wohl fühle ich mich im Männersaal nicht, auch wenn hier – noch – alle freundlich zu mir sind. Irgendwie scheine ich zu ahnen, dass dieser Tag Veränderungen für mich bedeutet. ….

Ob das auch eine Veränderung in der Einschätzung der linken Islamophilie bedeutet?

Eingeladen hat der der Osnabrücker Verein Afrikabrunnen e.V. nach Dortmund, ein Salafistentreffen mitz deutschen Konvertiten wie Sven Lau u.ä. 

Es geht um die Umma, also die islamische Weltgemeinschaft. Die gelte es zusammenzuführen, im Sinne des Propheten Mohammed und der islamischen Sitten und Gebräuche des 7. Jahrhunderts, der Zeit, zu der Mohammed gelebt hat.

Diese Sitten&Bräuche sollte Voigt eigentlich schon lange kennen, schliesslich sind sie im Koran und der Scharia festgelegt, die nicht nur für Salafisten verbindlich sind. Was der WDR-Mitarbeiter hier über den „salafistischen Islam“ erfährt, das hätte er auch schon vorher aus dem Koran erfahren können. Wie unterscheidet sich der denn vom „salafistischen Islam“. Dschihad ist keine salafistische Neuerung. Wer da meint, es dämmere den linken Islamfreunden so langsam, welcher „rechtsextremen“ Religion sie sich anbiedern, irrt.  Der Mann vom WDR beeilt sich, seine islamgerechte Gesinnung zu versichern und tut weiterhin so, als handle es sich hier um eine ganz spezielle Form von Islam, die nichts mit dem Islam zu tun hat. Beim Der WDR heisst es ja nicht: „Wehret den Anfängen des Islam“, die Maxime des Dhimmisenders ist eher: „Ehret die Worte und Taten des Propheten und wehret seinen Kritikern“. Da könnte die Begegung mit dem real existierenden Islam in Gestalt seiner Dschihad-Vorhut eine gute Lektion sein, denkt man, wenn man den wahren WDR nicht kennt. 

Kampf für den salafistischen Islam

Salafisten, der Begriff leitet sich vom arabischen Wort Salafiya, was „die frommen Altvorderen“ oder „die Vorgänger“ bedeutet, ab, akzeptieren nur den Koran und die islamische Vers-Sammlung der Sunna als Rechtsquellen und Vorgabe, wie ein Mensch zu leben hat. Was das bedeutet, macht der dritte Redner den Anwesenden dann unmissverständlich klar. Es ist der Deutsche Abu Abdulla, der an diesem Nachmittag so konkret wird, wie ich es mir im Rahmen einer solchen Veranstaltung niemals hätte vorstellen können.

Von einem Hadith, das ist ein Vers der Anweisungen, Empfehlungen und Berichte des Propheten Mohammed überliefert, leitet Abu Abdulla ab, dass eine entscheidende Schlacht zwischen Muslimen auf der einen und Christen und Juden auf der anderen Seite unmittelbar bevorstehe. Er fordert die Besucher des Brunnenfestivals immer wieder auf, sich an dieser Schlacht zu beteiligen, nicht weiter untätig zu bleiben, sondern für den salafistischen Islam zu kämpfen, in den Dschihad zu ziehen. Und damit meint dieser Mann nicht nur die Bemühung für den Islam, auch das kann nämlich Dschihad bedeuten, er meint den bewaffneten, den militanten Dschihad, anders lassen sich seine Worte nicht interpretieren.

In der Zeit Mohammeds seien die Römer der Feind gewesen, sagt Abu Abdulla, heute sind die Römer Amerika, Europa, die Christen und gegen die müsse die muslimische Gemeinschaft in den Krieg ziehen. Das ist Volksverhetzung, denke ich, und es wird Zeit, den Veranstalter dieses so genannten Brunnenfestivals damit zu konfrontieren. Der Zeitplan meint es gut, nach der Rede Abu Abdullas ist ein Pause angesetzt.

Nun widerfährt dem WDR-Mitarbeiter etwas, was schon viele Islamkritiker, die für den WDR persona non grata sind, erfahren habe: sie müssen vor den Dschiahdgläubigen geschützt werden, pardon, vor den „Extremisten“, die nichts mit dem friedlichen toleranten Islam zu tun haben. Und das, obwohl Voigt für den WDR vor Ort ist, – aber Islamophilie schützt die Kuffar vor Strafe nicht:

Journalisten unter Polizeischutz

Ich bin für das WDR-Fernsehen hier, habe es aber erst einmal vorgezogen, die Veranstaltung ohne ein Kamera-Team zu besuchen. Trotzdem existieren Videoaufzeichnungen vom dem, was ich da gerade gehört habe, darauf werde ich zurückgreifen können. Jetzt, vor der Halle, rufe ich den Kameramann an, der einige Straßen weiter auf diesen Anruf wartet. Vorher bitte ich den Einsatzleiter der Polizei, die seit Stunden vor Ort ist, gleich besonders achtsam zu sein, schließlich gibt es Kollegen, die schon schlimme Erfahrungen machen mussten, nachdem sie über die Salafisten-Szene berichtet hatten. Dazu gehört auch ein WDR-Kollege aus Bonn, er steht seit mittlerweile zwei Jahren unter Polizeischutz. Noch ahne ich nicht, dass mir diese zweifelhafte Ehre nach dem heutigen Tag auch zuteil wird.

Als der Kameramann vor der Veranstaltungshalle auftaucht, wird es unruhig. Die meisten Besucher sind jetzt hier draußen, es ist eine öffentliche Straße, kein Privatgelände. Trotzdem werden wir aufgefordert, nicht zu drehen, ziemlich schnell bildet sich eine Menschentraube um uns. Die Polizei ist auf Zack und erklärt den Menschen, dass wir uns im öffentlichen Raum befinden, der WDR hier drehen darf. Ich versuche mit dem Veranstalter zu sprechen und frage auch nach dem Redner Abu Abdulla, aber die Ablehnung wird immer größer, ein Gespräch mit einem der beiden wird verweigert. Stattdessen kommt plötzlich ein Mann mit einer Kamera auf mich zu. Es ist der Kölner Salafist Sabri Ben Abda.

Die Videoaufzeichnungn von dem, was der WDR-Mann da „gerade erfahren“ (!) hat, enthalten nichts, was nicht alle Islamkritiker, von denen viele schon seit Jahren unter Polizeischutz leben müssen, wie Wilders, Hedegaard, Hirsi Ali, seit langem wissen und immer wieder erfahren, nicht nur von „Salafisten“.

Vertauschte Rollen

So wie die drei Redner, die ich in der Halle gehört habe, kommt Ben Abda aus dem Umfeld der salafistischen Gruppierung „Die wahre Religion„. Begleitet wird er von etwa 20 Männern und plötzlich bin ich derjenige, der interviewt wird. Ich lasse mich darauf ein, ich bin ja hier, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. 

Was hat der Mann sich bloss unter der wahren Religion vorgestellt?

Wie eine Unschuld vom Lande ist er hier, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen– der WDR hatte aber schon seit Jahren Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die vom Islam bedroht und verfolgt werden, aber die interessierten den WDR nicht, nun bekommen seine Leute einen Geschmack vom wahren Islam, mit dessen Vertretern sie „ins Gespräch kommen“ möchten.

Allerdings merke ich schnell, dass ein echtes Gespräch mit Ben Abda kaum möglich ist. Er fragt mich, für welchen Sender ich arbeite und ob auch ich vorhabe, schlecht über diese Veranstaltung zu berichten. Das verneine ich, für den WDR sei ich dort,

Der Mann merkt auch alles! „Sehr schnell“ nach wieviel Jahren, in denen der islam sich in Deutschland auffand bemerkbar macht, will er nun gemerkt haben, mit was er es zu tun hat. Bemerkenswert die Antwort auf die Frage, für welchen Sender er arbeite –  den der Salafist verdächtigt, schlecht über den Islam zu berichten. Christof Voigt fühlt sich missvertanden, da er doch für einen Sender arbeitet, der alseines der Sprachrohre der Islamlobby über jeden Verdacht erhaben ist, schlecht über den Islam zu berichten. (Schlechtes hat der WDR nur über die Islamkritiker zu berichten, wie etwa über die Schweizer Minarettinitiative, zu deren Diffamierung – im Konsens mit den Medien der deutschen Verächter der direkten Demokratie der Sender den obersten Nachtwächter der Rassismuskommission, den Georg Kreis, zu einem Interview lud…(Auch der deutsche Moralkavallerist Prantl vom Printpresse-Pendant zum WDR, der SZ, machte seinerzeit mobil gegen die Schweiz, ganz auf WDR-Linie, und empfahl der direkten Demokratie vom hohen Ross herab eine Einrichtung wie das deutsche Bundesverfassungsgericht, das dann Initiativen wie die zum Minarettverbot für ungültig erklären würde, versteht sich. Am Prantlwesen soll die Schweiz genesen…)

Und nun gerät der gute Mensch vom WDR unter die echten Vertreter der rechtsextremförmigen Lieblingsreligion der deutschen Linken, ach was für eine Überraschung..

... ich merke an, dass mich die Inhalte der Reden sehr nachdenklich gestimmt haben und dass ich mich frage, was das alles mit Brunnenbauprojekten in Afrika zu tun habe.

Die Frage, was der Islam mit Demokratie zu tun hat, hat er sich scheint´s nie gestellt, denn der linksextreme WDR hat man von beiden nur islamkonforme Begriffe.

Ben Abda wird schnell beleidigend, schleudert mir entgegen, für einen zionistischen Lügensender zu arbeiten, der Muslime per se schlecht machen wolle und bei dem ja vor allem Rassisten arbeiten. Wieder verneine ich, frage ihn, wie er darauf kommt und ernte noch mehr Hass.

Tja, da hat Voigt wohl Recht, wie kommt der Islamist bloss auf den abwegigen Gedanken, der WDR sei ein „zionistischer Lügensender“. In der Tat skurril. Der islamfrömmste Sender Deutschlands ausser dem Deutschlandfunk darf solches nicht auf sich sitzen lassen, Voigt beteuert die Unschuld des WDR, der sich doch keinerlei Islamkritik zuschulden kommen lässt, aber alle Beschwichtigungsversuche und Beteuerungen der Islamophilie des WDR nützen hier nichts, was ein wahrer Islamist ist, der lässt sich nicht täuschen über die Kuffar, von denen man keinen zum Freund nehmen darf, wie der Koran sagt, und selbst wenn er sich noch so sehr um Islamfreundschaft bemüht wie der WDR.

Vor laufender Kamera beleidigt mich Ben Abda als „Schweinehund, Lügner und rassistisches Schwein“, ich solle mich zu „meinem WDR verpissen“. Das alles wollte ich eigentlich nicht hören, aber irgendwie bestätigt es mich, hier genau richtig zu sein.

Und das einem Rechercheur gegen rechts mit blütenweisser Weste, gefeit gegen jeden Verdacht der Islamophobie! Na, da ist er wohl am rechten Ort gelandet. Hat der WDR etwas falsch gemacht? Hat er vielleicht einmal Fakten von den Salafistenaktivitäten berichtet? Aber wieso will der gute Mensch vom WDR das alles nicht hören, was er da zu hören bekommt, das ist doch sehr aufschlussreich für die Hörer des WDR.

Während des gesamten „Dialogs“ sind mein Kameramann und ich von Menschen umringt, sie halten mir Handys ins Gesicht, filmen und fotografieren, wollen ganz offensichtlich einschüchtern. Der einzige, der bereit ist, ein halbwegs normales Gespräch mit mir zu führen, ist der Mönchengladbacher Konvertit Sven Lau, der sich Abu Adam nennt. Ich frage ihn, ob Christen und Juden für ihn keine Gläubigen seien. Er antwortet ausweichend, sie hätten nicht den richtigen Glauben, am jüngsten Tag würden alle Nicht-Muslime in der Hölle landen, das sei der einzige Grund, warum er versuche, alle Menschen davon zu überzeugen zum Islam zu konvertieren. Sven Lau glaubt an das, was er mir da sagt.

Was für eine Aufklärungslektion für den Kuffar, der bis dahin noch im Stande der Dschahiliya lebte. Hier ist er endlich an der Quelle der Qualitätsinfomationen, die er bisher übersehen hatte, oder woher das Erstaunen? Nun, da es ihn der Hass persönlich trifft, und nicht nur die „rechtspopulistischen Islamophoben“, wird er ganz empfindlich und „nachdenklich“. Worüber mag er nachdenken? Über den WDR? Wie gedankenlos muss er bisher gewesen sein, dass ihn diese Szene „nachdenklich“ macht.

Beleidigungen im Netz

Drei Tage nach der Veranstaltung entdecke ich ein Video im Internet. Dort sind mein Kameramann und ich zu sehen, aus der Perspektive der Kamera, die Sabri Ben Abda geführt hat. Dieses Video hat Ben Abda produziert, es ist 15 Minuten lang, zeigt nicht nur mich, sondern auch Außenaufnahmen von WDR-Gebäuden in Köln, alle WDR-Mitarbeiter werden dort pauschal als „Schweine“ beleidigt. Es ist Teil eins einer Hetzkampagne.

Die konzertierten Hetzkampagnen der linken Dhimmimedien gegen Islamkritiker, die im Bunker leben müssen und unter Polizeischutz, haben ihn scheint´s bisher nicht gestört, wehleidig reagiert er erst, wenn es die eigene Haut berührt.

Eine Woche später erscheint Teil zwei, dort hetzt Ben Abda weiter gegen den WDR und den Zentralrat der Muslime, denn der hat sich mittlerweile vom Salafistenauftritt in Dortmund distanziert. Der Dortmunder Staatsschutz nimmt vor allem Teil eins des Videos sehr ernst, dieses Video wird in nur zwei Tagen mehr als 10.000 mal abgerufen, jetzt stehe auch ich unter Polizeischutz. Auch die Dortmunder Staatsanwaltschaft interessiert sich sehr für den 1. September 2013, es laufen Ermittlungen gegen den Prediger Abu Abdulla wegen Volksverhetzung, ein Strafverfahren gegen Sabri Ben Abda wegen Beleidigung ist eingeleitet.

Es sind nicht die einzigen juristischen Konsequenzen, die Ben Abda drohen (siehe hier, hier und hier). Die Hetzvideos aus Dortmund sind mittlerweile auf allen Internetplattformen gelöscht, sowohl der NDR als auch der WDR hatte sein Justitiariat damit beauftragt.

Schau an. Der Sender hart sich distanziert von den Geistern , die er rief? Und was passiert, wenn man die Gewaltaufrufe der Religion des Friedens nicht respektiert? Dann wird auch der WDR, der tapfer allen Anzeichen und Anfängen von Islamkritik wehrt, genau wie die Islamkritiker attackiert. Was will uns der WDR damit sagen? Dass man seineLeute zu Unrecht bedroht und die Islamkritiker zu Recht?

Verfassungsfeindliche Ziele

Zwei Wochen später tritt wieder eine Salafisten-Gruppe in Dortmund auf. Die Furkan-Gemeinschaft kommt ursprünglich aus der Türkei und versucht in erster Linie, in Deutschland lebende türkischstämmige Menschen anzusprechen. Diese Gruppe ruft anders als Redner und Prediger von Vereinen wie „Die wahre Religion„, „Helfen in Not“ oder „Afrikabrunnen e.V.“ nicht offen zum gewaltsamen Dschihad auf, verfolgt aber die gleichen verfassungsfeindlichen Ziele: eine weltweite islamische Zivilisation zu errichten.

Ob das mit dem weltweit verbreiteten Islam zu tun hat? 

Burkhard Freier, Leiter des nordrhein-westfälische Verfassungsschutzes, ordnet die Furkan-Gemeinschaft dem salafistischen Spektrum zu und bestätigt, dass diese Organisation von seiner Behörde beobachtet wird. Auch zu dieser Veranstaltung soll ich einen Fernsehbeitrag für den WDR produzieren. Als ich dort ankomme, ist die Begrüßung freundlich aber bestimmt, ich sei doch der WDR-Reporter aus dem Sabri-Film. Obwohl ich ohne Kamera unterwegs bin – die sollte erst zum Einsatz kommen, nachdem ich mir ein Bild von der Furkan-Konferenz gemacht hatte -, wird mir der Zugang verwehrt. Also rufe ich wieder meinen Kameramann an und versuche direkt mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Viel bringt das aber nicht, die Mitarbeiter der Furkan-Gemeinschaft gehen immer wieder dazwischen, bitten die Besucher vor der Halle darum, einfach weiterzugehen und nicht mit mir zu reden. Offenheit sieht anders aus.

Einen Tag danach suche ich die Buchhandlung eines der Prediger vom Vortag auf. Ohne Kamera ist er bereit mit mir zu sprechen. Gewalt lehne er ab, das glaube ich ihm sogar, es gehe ihm um die schlechte Lage der Welt. Er könne den Dschihad in vielen Ländern verstehen und betont ausdrücklich, dass es ihm um die Anstrengung für den Islam gehe, nicht um den gewaltsamen Dschihad. Auch sieht er keinen Kampf der Religionen gegeneinander, sondern einen Kampf der Systeme. Das westliche System sei eine Quelle für viele Ungerechtigkeiten,er strebe eine gerechte, islamische Zivilisation für alle Weltenbürger an (siehe: Die Muslime übernehmen sehr bald die Weltherrschaft).

Der Besucher vom islamfreundlichen WDR wird auch hier nicht so empfangen, wie er sich das vorgestellt hat für einen, der doch zu Gast bei Freunden sein möchte. Welche Frustration muss das sein, bei soviel Entgegenkommen und „Gesprächs“bereitschaft! Dass der Koran die „Weltherrschaft der Muslime“ anstrebt, sollte der Mann vom WDR eigentlich schon wissen. Oder worüber möchte möchte er denn einen „Dialog“ führen mit den Koranschülern, vielleicht über den Koran? Über die vorbildlichen Worte und Taten des Propheten? Möchte er ihnen vielleicht erklären, das sei alles nicht so ernst zu nehmen?

Viele Verschwörungstheorien

Auf die darauf folgende Berichterstattung im WDR, in der der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes seine Bedenken bezüglich der Furkan-Gemeinschaft äußert, reagieren auch diese Salafisten im Internet. Das religiöse Oberhaupt dieser Gruppe, Alparslan Kuytul Hocaefendi, schickt ein Video aus der Türkei und nimmt Stellung. Er vermutet unter anderem, dass ein Geheimdienst den WDR animiert hat, diesen Beitrag zu produzieren, stellt die Behauptung auf, der WDR habe berichtet, es sei wahrscheinlich, dass die Furkan-Gemeinschaft sich an bewaffneten Aktivitäten beteilige. Das war aber nicht der Fall.

Na sowas, den WDR zu verdächtigen, Schlechtes über die Islamisten zu berichten, gar ihnen zu unterstellen, an bewaffnete Aktivitäten beteiligt zu sein! Wie kann man nur auf die Idee kommen, den WDR solcher Verleumdungen zu bezichtigen! Da ist der WDR-Mann zur Stelle, der auf die lupenreine weisse Weste des WDR verweisen kann und die Verschwörungstheorie mutig zurückweist, die er gleich mit denen über 9./11. auf eine Stufe stellt. Als hätte er den WDR gegen die Beschuldigung zu verteidigen, einen Terroranschlag inszeniert zu haben.

Eine Verschwörungstheorie jagt die nächste, etwa, dass hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die Türme des World Trade Centers und das Pentagon die USA steckten, um in der westlichen Welt die Angst vor Muslimen zu schüren.

Und hier ein Überblick über die „winzige Minderheit“, die in Deutschland rasant steigt. Woran mag das liegen? Ob es mit dem weltweit expandierenden Islam zu tun hat, der „die Gewaltbereitschaft dieser Männer“ nährt und schürt?

Die Zahl der Salafisten in Deutschland steigt rasant, ging das Bundesamt für Verfassungsschutz 2011 noch von bundesweit 3.800 Anhängern dieser islamischen Gruppe aus, lautet die diesjährige Schätzung 5.500. Allein in Nordrhein-Westfalen sind es etwa 1.500 Salafisten. Nicht alle sind gewaltbereit, aber auch die Zahl derjenigen, die zum bewaffneten Kampf gegen Andersgläubige aufrufen, steigt.

Immer mehr junge Menschen zieht es ins Ausland, um dort für einen salafistischen Islam zu kämpfen, allein 250 bis 300 Deutsche sind zurzeit in Syrien und beteiligen sich auf Seiten der al-Qaida nahen Gruppe Jabhat al-Nusra am Kampf gegen das Regime von Baschar al-Assad. Ihr Ziel ist es aber nicht, dem syrischen Volk zu helfen, sondern einen islamischen Gottesstaat auf syrischem Boden vorzubereiten.

Der Verfassungsschutz fürchtet vor allem die Gewaltbereitschaft dieser Männer, wenn sie nach Deutschland zurückkehren. Ein Staatsschützer aus dem Ruhrgebiet sagte mir in einem Hintergrundgespräch, dass er nicht hoffe, dass es in nächster Zeit zu einem Anschlag in Deutschland kommt, er und seine Kollegen glauben aber, dass wir schon längst „überfällig“ seien.

Eine Warnung für junge Menschen

Über den Salafismus zu berichten, seine Ziele zu beleuchten und die Protagonisten im Blick zu haben, kann nur präventiven Charakter haben und eine Warnung vor allem für junge Menschen sein, die anfällig sind für diese Ideologie, die Halt und Werte zu vermitteln scheint.

Wenn der WDR weiterhin die Wertes des Islam gegen die Werte der Islamkritiker vermittelt, dann wird nichts aus der Warnung für junge Menschen, sprich gewaltfreudige Männer, die der Islam ins Paradies einlädt, und die so anfällig sind für die Gewaltbotschaften des Koran, vor denen der WDR sie noch nie gewarnt hat.

In einem Interview mit WDR.de fordert der Medienwissenschaflter und -ethiker Professor Christian Schicha nicht nur über dieses Thema zu berichten, wenn es einen Anschlag oder Ausschreitungen bei einer Veranstaltung der salafistischen Szene gegeben hat, sondern über „die Hintergründe, die Motive, die Finanzierung und die weiteren Ambitionen zu recherchieren und diese aufzudecken“.

Der Medienwissenschaftler fordert den WDR also auf, angemessen über die „Einzeltäter“ im Dienst einer militanten Massenreligion zu berichten? Oder welche „Hintergründe“ meint der Wissenschaftler, der leider nicht über die Hintergründe der islamophilen Medien-Desinformation zum Islam aufklärt, über die korrupten käuflichen Hintermänner in den Redaktion der Islam-Kollaboration, die die Islamkritik von ihren Anfängen an schon immer bekämpft haben.

(…) Als Journalisten haben wir die Ambition, aufzuklären und zu informieren über die Ziele von Menschen, die anderen ihren Glauben und ihre Lebensweise – auch mit gewalttätigen Aktionen – aufzwingen wollen. Genau das sollte der Anspruch von Journalismus sein, auch an diesem Thema weiter dranzubleiben.

Also Aufklärung über den Islam und seine Ambitionen für Europa? Wäre das seine Absicht würde, hätte er über das Islamkritikbashing des linken WDR von den Anfängen bis heute aufklären, aber wenn man Teil des Systems ist, zu dessen unterwürfigem Sprachrohr sich der WDR macht in Form dümmstdenkbarer Dauerberieselung der Dhimmis mit der verordneten Islamophilie, erübrigt sich die Frage, wie man den Folgen wehrt.

 

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