Deutsche Gewissensshow mit Prantlmenschen

Posted on Oktober 21, 2013

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Deutsche Gewissensshow mit Prantlmenschen

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/aktuelle_sendung/gaeste4369.html

Die gestrige Jauch-Sendung zu den Kirchengeldern mit dem peinlichen Deutschen Prantl, dem Israelbelehrer von Dienst, mit einem vor Papstbegeisterung ausrastenden deutschen Vatikan-korrespondenten Andreas Englisch sowie der notorischen Täterversteherin vom Spiegel Gisela Friedrichsen, nebst zwei  offiziellen Kirchenmännern war eine einzige Orgie von Moral-bekenntnissen, die aus den Tiefen deutscher Weihrauchfässer emporqualmten und dampften. Die Spiegeldame in den Fusstapfen des Schmalzkopfs Mauz gewährte dem Publikum tiefen Einblick in ihre Innenleben und gestand, sie habe bei der Benediktpapstwahl  geweint (!). Wir glauben das!

Der Bergprediger Prantl kriegte sich nicht mehr ein vor Moraldrang  und teilte dem gar gläubig lauschenden Publikum mit moralgeschwollener bartumstrubbter pausbäckiger Miene mit, dass er nur wegen der Bergpredigt in der Kirche sei, um mit dem Schutzschild des Evangeliums vor der Brust eine gewaltige Morallitanei  anzustimmen  und allen, die sehr viel weniger verdienen als der fromme Prantl, vollmundig ins Gewissen zu schnauben, dass alles was die Kirche besitze, an die Armen zu verteilen sei.

Nun gehören zur Kirche auch viele  gewöhnliche Laien, darunter auch  solche, die nicht an das Einkommen von Prantl heranreichen. Ob der vor strenger Verteilungs- und Verurteilungsmoral  überfliessende Prantlmensch mit uns allen, die wir nicht in seiner privilegierten Situation sind, teilen möchte? Ob er sein Vermögen hergeben möchte zur Verteidigung islamverfolgter Christen? Islamkritiker? Vielleicht  möchte Herr Heribert  ja die gesamten Kirchenschätze Europas in Spenden für „die Armen“ verwandeln, z.B.alle Kirchen an Moslems in Afrika verkaufen, oder möchte Herr Prantl die Kirchenschätze lieber in Spenden für christliche Flüchtlinge aus den islamischen Ländern  verwandeln? Das möchte Heribert Prantl sicher nicht, denn dann  müssten die Prantlmenschen ja das Ausmass der islamischen Christenverfolgung zugeben. Ob Herr Prantl Anstoss daran nimmt, dass ein Geert Wilders im Bunker leben muss? Vielleicht möchte Prantl auch gerne sein Geld an die überlebenden Opfer  der Terroranschläge in israelischen Diskos verteilen? Kurz, der moralstrotzende Prantl geriete in die Bredouille, wollte er offenlegen, an wen er sein Geld so gern „verteilen“ möchte (ein jeder Christ ist aufgerufen, oder?) und an wen nicht. Vielleicht das gesamte Kirchenvermögen in die schwarzen Löcher in Afrika verenken?

Ansonsten teile ich die Ansichten von Ingrid Matthäus Meier und Horst Herrmann (die Kirche und unser Geld) zum Anteil der Nichtgläubigen an der Kirchenfinanzierung, halte aber die Geständnisse der Heulsuse Gisela Friedrichsen (die sich Verbrechesnopfern gegenüber so pickelhart  zeigt wie ihr Ziehvater, der ums Täterwohl bibbernde  Wehleidling Mauz) zum Hirnerweichen und das penetrante präpotente Moralgeprotze des vor Bergpredigteifer aus allen Backen prustenden Prantlmenschen für puren Kitsch und Quatsch. Seit wann ist dieser Prantl wohl zu der Erkenntnis gelangt, dass die Kirche nicht gerade arm ist und dass die Kirchenmacht und  ihre Politik nicht gerade die Umsetzung der Bergpredigt ist? Was für ein Kindergartentheater wird hier vorgespielt?

Wie viele Zuwanderer mit zehn Söhnen und Vettern und wieviel Frauen möchte der edle Christ Prantl bei sich beherbergen? Wenn dieser bizarr moralsprühende Prediger mit der Mullahfrisur im Stadium der Entstehung als medialer Wanderprofet durch die Sender zieht, sollte er doch schon mal auf seinen Posten verzichten.

Ad Afrika und Entwicklungshilfe.

Bei Plasberg wurde der Schweizer Redaktor Roger Köppel von der deutschen SülzenGmbH  birnenweich und unfair gemobbt, weil er nicht in die gemimten Mitleidschöre zum Schicksal der vor Lampedusa verunglückten  Zuwanderer  einstimmte, sondern kühlen  Kopf  behielt und den völlig berechtigten Einwand machte, Europa könne nicht ganz Afrika aufnehmen.  Das verträgt der deutsche Gemütsmorchel nicht, auch der „Spiegel“ reagierte moralmimosenhaft – Arno Frank fand es „aufreizend“, das Köppel nicht demonstrativ auf „menschlich“ machte, bzw. was der deutsche Moralzirkus  darunter verstand, und nicht ins allgemeine öffentliche Lamento der ach so Menschlichen einfiel.  Einer der Moralwärter meinte zu Köppels Kritik an der public-relations-perfekten Papstshow zugunsten der illegalen Zuwanderer, die das Rechtssystem unterwandere,  „Menschlichkeit“ unterwandere also das System.  Und eine Frau Sufi  meinte süffisant:  „Schön Safari in Afrika„.  Sehr schön Massenmigration nach Europa.  Man muss kein  Fan von Köppel sein, um das kollektive Mobbing der Scheinheiligen zu durchschauen, das hier  abgespielt wurde. Denn so barmherzig ist die Geste gar nicht, die den Papst  persönlich nichts kostet, aber dem Ansehen der Kirche den linken Strategen der Massenzuwanderung  genehm ist und bei den kirchlichen Gutgläubigen ankommt. Möchte der Papa wirklich umverteilen, z.B. die Macht der Kirche mit den Frauen teilen? Und zwar die ganze politische Macht des Männerklerus? Die gesamte Finanzierung seiner politischen Propaganda-macht gegen Frauen?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/lampedusa-tragoedie-bei-plasberg-mit-niedecken-und-koeppel-a-926605.html

Natürlich gibt es so etwas wie Barmherzigkeit, Mitleid, Menschlichkeit und Partei für die Schwächeren. Aber sie findet  nicht in diesem Medienzirkus statt, sondern immer nur auf eigenes Risiko.

Der absolute Höhepunkt in dieser Aufführung war die Nummer mit einem Andreas Englisch, Vatikankorrespondent, der vor lauter Schwärmerei rund ums Papsttheater bei seiner hysterisch  dramatisierten Schilderung der neuen Schläuche für den alten Wein im Vatikan wie ein stark narkotisierter Schreihals ständig überzuschnappen drohte, die Stimme kippte, die ganze Figur kippte ins bodenlos Lächerliche, sodass diese Papamobilisierungsnummer sogar den Kirchenmännern nicht ganz geheuer sein musste. Im übrigen sind wir der Meinung, dass der Bauernsohn Franz-Peter aus Kevelaer mit dem ätzend adlig klingende Namen keinen schlechten Geschmack hat, und wir sind keine Bilderstürmer.  Was so ein sakraler Stil ist, der kostet halt was. Aber was das Männchen sonst noch so alles im Kopf hat (und weswegen der Tebartz vom Papa Ratzinger auch ausgewählt wurde) z.B. zur Rolle der Frauen nicht nur in der Kirche, sondern darüber hinaus in den Staaten, die zwar keine Gottesstaaten mehr sind, aber das gnadenlose Gottesrecht immer noch an Frauen vollstrecken wie etwa in Lateinamerika, und das auch in Europa wieder einführen wollen, siehe Polen und Irland, das finden wir weniger amüsant als die ästhetisch professionell  choreographierten Auftritte des Tebartz van Elst mit der Bischofsmütze. In diesen TV-Runden hätte eine Prise Broder gefehlt, der die zum Himmel schwärmenden Papsteuphoriker kurzfristig auf den Teppich gebracht  hätte,  auch wenn diese Leute nicht nachhaltig zur Räson zu bringen sind.

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Kommentar in der Schweizer BaZ von Eugen Sorg unter dem Titel „Sakraler Populismus“ (garantiert frei von deutscher Sülze):
http://bazonline.ch/ausland/europa/Sakraler-Populismus/story/20592376 

https://widerworte.wordpress.com/2013/07/15/der-stellvertreter-als-konkursverwalter/

Die Schweizer Variante des Prantlmenschen ist der Grüne Antisemit Geri Müller, der gern ganz Europa verantwortlich macht  für die afrikanische Misere. Das Herz der Terrorfreunde  quillt vor „Menschlichkeit“ über, wenn es gilt, die Schuld  an allen Übeln der Welt im Westen zu suchen – oder gleich in Israel. Die „Perspektivlosigkeit“ der Muslimbrüder ist auch so eine Quelle  der Inspiration für die linke Menschlichkeit.

 

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