Scharia in deutschen Schulen

Posted on Oktober 2, 2013

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Unterrichtsmaterialien mit OIC Terminologie

EuropeNews • 1 Oktober 2013

Die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die vom 23. 9. bis zum 4. 10. in Warschau stattfindet, war in der ersten Woche geprägt von dem Versuch verschiedener Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) Begriffe, die die OSZE in ihren Dokumenten und Broschüren verwendet, zu klären

Islamophobie, Hassverbrechen, Stereotypisierung usw sind Bezeichnungen, die in neueren Publikationen immer wieder auftauchen und in anderer Bedeutung benutzt werden, als wir es gewohnt sind., bzw Begriffe, die neu geprägt wurden, wie beispielsweise „Islamophobie“.

Wer hat diesen Begriff erfunden, zu welchem Zweck und warum wird er, jetzt auch in offiziellen Dokumenten, so häufig verwendet?

Und vor allem – woher kommen diese Definitionen, welchen Bedeutungswandel haben sie durchgemacht und kann es sein, dass verschiedene Seiten diese Begriffe verschieden interpretieren?

Alle diese Fragen warf die NGO International Civil Liberties Alliance auf der OSZE Konferenz auf und bestand darauf, unklare Begriffe aus offiziellen OSZE Dokumentationen zu entfernen. Aus diesem Grund hatten die Mitglieder von ICLA im Verlauf des Jahres die Broschüre „Pädagogischer Leitfaden zur Bekämpfung von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen: Mit Bildungsarbeit gegen Islamophobie“ genau untersucht und so traf es sich gut, dass ODIHR am Dienstagabend, den 24.9., einen Side Event zu diesem Thema hielt, auf dem Professor Richardson, einer der Autoren dieser Broschüre, anwesend sein sollte.

ICLA und andere Islam-kritische NGOs waren anwesend, ebenso wie verschiedene muslimische Vertreter, die diese Broschüre zum Teil mitentwickelt hatten. Professor Richardson, der dem Runnymede Trust angehörte, und der federführend bei der Entwicklung der Broschüre war, sagte dem interessierten Publikum zur Einführung, dass

[…]wir alle wissen, dass Nationen nicht in der Lage sind die Probleme der Welt zu lösen

und deshalb schlug er die Schaffung globaler Institutionen vor, die dies tun sollten. Einem ähnlichen Zweck soll offensichtlich auch der oben genannte Leitfaden dienen, der

[…] Lehrkräfte bei der Bekämpfung von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen unterstützen [soll]. Er wurde für eine breite Leserschaft entwickelt: für Entscheidungsorgane der Bildungspolitik, Lehrkräfte, Übungsleiter von Aus- und Weiterbildung, Schulleitungen sowie für Mitarbeiter von Gewerkschaften, Berufsverbänden oder NROs. Der Leitfaden kann in der Primar- und in der Sekundarstufe sowie in der außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt werden.

40 Minuten lang referierte das Autorenteam über den Leitfaden und erwähnte in seinen Erklärungen an verschiedenen Stellen mehrfach das Wort Islamophobie.

Ned May von ICLA ergriff in der anschließenden Debatte das Wort und forderte eine Klärung der benutzten Terminologie.

Er habe etwas gegen die Benutzung des Begriffs Islamophobie, so May, er sei schwammig definiert und dies schon seit Jahren.

Die türkische Delegation hatte auf Druck von ICLA bei den letzten OSZE Konferenzen letztendlich eine Definition basierend auf einer Definition der OIC (und letztlich der Scharia) gegeben und dadurch entstehe ein klarer Interessenskonflikt.

Es werde die Definition einer islamischen Körperschaft zu Grunde gelegt von etwas, das sich gegen Nichtmuslime richte.

Ein zweites Problem so May, sei die Definition selbst. Sie sei fehlerhaft und beinhalte Zirkelschlüsse, aber der größte Fehler sei, dass Islamophobie eine „unbegründete“ Angst vor Muslimen bzw dem Islam sei, was je nach Situation, schwer zu beweisen sei. Jeder Wissenschaftler, der versuche zu beweisen, dass jemand eine „wohl begründete“ Angst vor dem Islam habe, werde als Islamophober bezeichnet.

Dass genau dies der Fall ist, zeigte sich nur wenig später: Felix Strüning von der Stresemann Stiftung wurde als Antwort auf seinen wohl durchdachten Kommentar, von Prof. Richardson als “Islamophober“ bezeichnet. Richardson entschuldigte sich zwar später für diesen Fauxpas, aber hier konnte man den reflexhaft einsetzenden Mechanismus genau beobachten und sehen, dass Mays Kritik der Wahrheit entspricht.

Protest gegen Mays Wortbeitrag kam prompt von muslimischer Seite. Bashy Quraishy, von der muslimischen NGO EMISCO erwiderte unter anderem

[…] wenn die Muslime es Islamophobie nennen wollen, dann hat niemand das Recht es anders zu nennen.

Richardson gab in seiner Antwort zu, dass es, während er für den Runnymede Trust gearbeitet hatte, um die Definition des Begriffs Islamophobie eine lange Diskussion gegeben habe. Immer noch gebe es Kontroversen auf akademischer Ebene um die klare Bedeutung des Begriffs. Er stimmte zu, dass Terminologie wichtig sei und dass man die falsche Terminologie gewählt habe.

Das Wort Islamophobie, so Richardson, stamme aber aus dem Französischen und sei erstmals im Jahr 1910 von einem christlichen amerikanischen Schriftsteller benutzt worden. Islamophobie sei ein Wort das so gut sei wie jedes andere, um etwas zu beschreiben, was Muslime verletze.

Auch Umut Topcuoglu, von der türkischen Delegation bei der OSZE mischte sich in die Diskussion ein und gestand ein, dass ein pensionierter türkischer Botschafter eine Definition benutzt habe, die, und Topcuoglu kam nicht umhin dies wortreich schwammig einzugestehen, eben doch auf den reichen rhetorischen Fundus der OIC zurückgeht. Man solle jetzt nicht um die Begriffe streiten, weil dies die Lösung des Problems verzögere.

Stephen Coughlin vom Center for Security Policy , hielt Richardson vor, dass der Begriff Islamophobie den einzigen Zweck verfolge, Menschen zu stereotypisieren und somit anzugreifen.

Coughlin kritisierte, dass die Autoren erkenntnistheoretische Gründe nannten, um einer Definition aus dem Wege zu gehen und dass wir den internationalen Experten vertrauen sollten.

Coughlin vermutete, dass die fehlende Bereitschaft eine Definition des Begriffs zu geben darauf beruhe, dass die „Experten“ außer Stande seien eine Definition geben zu könnnen.

Runnymede, der ehemalige Arbeitgeber Richardsons, liefere beispielsweise die Daten für das OIC Observatorium für Islamophobie, die dann dazu benutzt werden, Menschen im Westen anzugreifen.

Wenn die Autoren, die den Leitfaden geschrieben haben, es schaffen diesen Begriff zu definieren, dann sollte man dies entweder anderen übertragen, oder vielleicht den Gebrauch des Wortes aussetzen, wenn man ihn nicht genau fassen könne, so Coughlin

Diese Richtlinie, und das wurde trotz der ausweichenden Antworten der Autoren der Broschüre deutlich, beruht letztendlich eben doch auf einer begrifflichen Definition der OIC, die wiederum auf die Kairoer Erklärung und somit auf die Scharia zurückgeht.

Das soll also, nach dem Willen der OSCE „Experten“ allen Lehrern und Erziehern in Europa, egal welchen Glaubens, an die Hand gegeben werden. Und so wird die Sicht der Scharia Einzug in die Erziehung unserer Kinder halten.

„Ich will nicht, dass die QSZE unsere Kinder erzieht“ kommentierte Elisabeth Sabaditsch-Wolff. Schlimmer noch: Es ist die OIC, die durch die Bereitwilligkeit der Experten der OSZE und der Regierungen im Westen Einfluss auf jeden Schul- und Bildungsbetrieb bekommt.

ICLA und die anderen Islam-kritischen NGOs appellieren deshalb an die OSZE und die Regierungen in den westlichen Ländern, dieses tendenziöse und unwissenschaftliche Werk nicht einzusetzen.
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