Urbanioks Gewerbe

Posted on September 23, 2013

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Ein Psychiater begutachtet die Kritiker seiner Branche

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-Boesen–vom-Irrglauben-der-Therapie/story/24962052

 In einem kritischen Kommentar zur herrschenden Schweizer Praxis der Behandlung von Gewalt-tätern mit aufwendigen bis grotesken Therapiemethoden, deren Erfolg durch nichts erwiesen ist, bezieht sich der BaZ-Chefredaktor Somm auf den linken Strafrechtler Killias, der in seinem 2011 erschienenen Buch „Grundriss der Kriminologie. Eine europäische Perspektive“, Bern 2011, die Mär von der Wirksamkeit solcher Therapien für Sexualverbrecher und andere Schwerkriminelle widerlegt und sich dabei auf die Erfahrungen mit früheren Evaluationen von Therapieprogrammen beruft, die eindeutig keinen Erfolg nachweisen liessen. Im Gegenteil, die Rückfallquote bei den sog. „therapierten“ Tätern war eher höher als bei den Nicht-Therapierten.

Somm meint, dass die Politiker oder Justizbeamten, die für solche grotesken Therapien wie denen mit Pferden und Eseln verantwortlich sind, nicht wissen, was sie tun, da sie die Erfolglosigkeit der Massnahmen nicht kennen und sie irrtümlich für wirksam halten.

Das glauben wir nicht. Sie w i s s e n, was sie tun. Und sie wollen es. Denn sie wollten noch nie, wie Somm auch schreibt, eine Überprüfung der Erfolgsquoten der irrwitzigen Therapien. Somm schreibt selber, dass diese Leute „sich mit Zähnen und Klauen“ gegen eine Überprüfung der Therapieprogramme durch eine Kontrollgrupps, wie Killias sie seinerzeit gefordert habe, gewehrt hätten.

Also wissen sie doch, was sie tun. So unwissend hinsichtlich der durch nichts erwiesenen Erfolge, deren Überprüfung sie verhinderten, können sie nicht sein. Sie schützen wissentlich ein System der sich selbst erhaltenden Therapieindustrie, dessen Evaluierung sie nicht zuliessen. Wer nicht zulässt, dass Kaisers neue Kleider untersucht werden, weiss, aus welchem Stoff sie sind…

Somm gibt sodann den für unsere Begriffe wahren Grund der Täterfürsorge bekannt, wenn er sagt:

  • Hier werden sehr gefährliche Männer, meistens sind es Männer (na klar, wenn es Frauen wären, würde doch kein Therapieaufwand mit ihnen getrieben, sie würden weggesperrt und fertig lustig, Red. Widerworte) mit allerlei esoterisch anmutendem Schnickschnack traktiert, es werden vertrauensvolle Gespräche geführt mit Leuten, die sich als Meister der Täuschung erwiesen haben, es wird Empathie eingeübt mit Männern, die sich als gefühllose Killer herausgestellt haben – ohne dass die für diese Therapien verantwortlichen Politiker und Beamten Rechenschaft darüber ablegen, dass ihre Methoden zum Ziel führen.“

Die zentrale Aussage: es werde Empathie mit Männern eingeübt, die sich als gefühllose Killer herausgestellt haben, was ich schon lange schreibe, kann ich nur unterschreiben…

Es ist die linke Täterschutzideologie, die den Bestien eine Humanität andichtet, die nicht vorhanden ist. Nach einem bestialischen Mord wird meistens noch festgestellt: „Der Täter zeigte keine Reue“ oder dergl. Eine Feststellung, die zum Erbrechen ist, denn sie unterstellt, dass man das Monster für ein mitfühlendes Wesen halten und erstaunt tun soll, dass das Monster kein Mitgefühl zeigt, dass ein bestialischer Killer ein bestialischer Killer ist, dass ein empathieloser Triebtäter ein empathieloser Triebtäter ist, dass ein eiskalter Sadist ein eiskalter Sadist ist und kein human fühlendes Wesen. Muss das noch bewiesen werden nach einer bestialischen Tat?

Die Zumutungen der linken Täterschutzideologie bestehen eben nicht aus der Ignoranz oder gar „Weltfremdheit“ und mangelndem Realitätssinnn dieser Leute, sondern aus der untergründigen Sympathie mit den Monstern, aus der Gefühllosigkeit gegenüber den Opfern, blame the victim, m.a.W. die linke Täterschutzideologie ist selbst monströs. Der Kotau vor dem Recht des Stärkeren ist nicht „unrealistisch“, es ist nur naiv, dieser Mentalität eine Gutartigkeit und Ahnungslosigkeit zu unterstellen, mit der man die Natur der Sympathie für die Täter ignoriert. Wer bestialische Gewalt-täter zu Opfern umdichtet, ist alles andere als unschuldig und unwissend, sondern fasziniert von den Typen. Das Opfer interessiert die Leute nicht, deren Lieblinge die Täter sind.

Der Trainer von Carlos, selber ein Schläger, wurde von seinen kreischenden Fans umjubelt. Nicht weil sie nicht wussten, wer er war, sondern w e i l sie es wussten. Auch die Leute, die diese Typen honorieren und auf die Gesellschaft loslassen, wissen es. Ihre Motive sind nicht Unkenntnis der Fälle, sondern deren Kenntnis! Die Täterschützer sind Komplizen. Der Täter wird in dem Masse geachtet, in dem man das Opfer verachtet. Denken Sie schärfer nach, Herr Somm. Das Phänomen heisst nicht Unwissenheit, das Phänomen heisst Gewaltfaszination und Macho-Identifikation.

Gewaltfaszination und Täteridentifikation ist keine Fehlinformation. Nicht nur die Einschätzung der Täter ist der Skandal der Inhumanität gegenüber den Opfern, sondern auch die blauäugige Einschätzung der Täterschützer ist eine geistige Zumutung, wenn man den Wiederholungs-gutachtern beste Absichten unterstellt, statt ihre Affinität zum Gewaltkult zu begreifen. Der Zynismus ist nicht gutmenschlich, der Zynismus ist authentisch. Wenn man das Zusammenspiel von Gewalt und Gewaltfaszination nicht begreift, bleibt der Gewaltkult halt unbegreiflich.

Der Grüne Bonze Daniel Vischer vom linken Täterschutzlager (Väterverteter gegen Frauen und Töchter, Befürworter von Kopftüchern für Schülerinnen, das Symbol islamischer Frauenuterwerfung und Vorbereitung auf die Zwangsehe, Altstalinist und antisemitischer -„antizionistischer“ – Hamasfreund), wehrt sich jetzt gegen den Vorwurf, die Linken seien Täter-schützer. Das sei Meinungsterror. Da spricht einer der zynischsten arrogantesten Vertreter des linken Meinungsterrors. Der Mann verträgt es nicht, dass man den Inhabern des linken Meinungs-monopols ins Gesicht sagt, wer sie sind. Diese Meinungsterroristen, die über Jahrzehnte jede politische Kritik des Linksfaschismus als „rechts“ bzw. „rechtspopulistisch“ bis „rechtsextrem“ denunzieren, möchten nicht identifiziert werden als das, was sie sind. Die Diffamierer werden wehleidig, wie ihre Freunde aus dem Religionslager, das Andersdenkende mörderisch verfolgt.

Arena mit Killias und Urbaniok – Opferschutz contra Täterschutz

In der Arena SF1 v. 20.9.13 hatte Vischer anfangs Kreide gefressen und mimte Betroffenheit (über den Schaden am Image seiner Grünen Täterschutzpartei?), zeigte aber bald wieder sein brutales Gesicht, als er zur Attacke gegen die Opfervertreterinnen überging. Den Tiefpunkt der Sendung bot aber eine SP-Frau, die die empörten Reaktionen aus der Bevölkerung auf das Schweizer Justizdebakel der wiederholten Frauenmorde durch immer wieder freigelassene Wiederholungstäter plump als politisches „Ausschlachten“ bezeichnete; d.h. sie kurbelte die alte Leier der linken Phraseologie an, mit der die Diskussion selbst abgeblockt und Kritiker und Gegner mundtot gemacht werden sollen. Die SP-Parteifunktionärin und Nachplapperin der ausgeleiersten Phrasen und Sottisen hat noch nicht gemerkt, dass jede öffentliche Diskussion sich als „Ausschlachten“ eines Thema bezeichnen lässt. Immer wenn der linken Meinungsdiktatur eine Diskussion über eines ihrer Tabu-Themen wie Kriminalität nicht passte, hiess es jeweils, das Thema werde „medial ausgeschlachtet“. Soll heissen: Diskussion abstellen. Doch, die korrupte Kriminellenschutz-Camerilla versteht etwas von Meinungsterror. Aber er zieht nicht mehr so. Es wurden zu viele Frauen abgeschlachtet von den kriminellen Lieblingen der Linken, als dass man die Diskussion darüber noch sabotieren und mit billiger Diffamierung der Kritik als „Ausschlachten“ deren Berechtigung infrage stellen könnte. Jahrelang hat die Linke das Thema Kriminalität tabuisiert und jede Statistik desavouiert, jede Justizkritik kriminalisiert. Jetzt ist das linke Meinungsmonopol, das Täter zu Opfern der „Gesellschaft“ erklärt, gebrochen – und schon schreien die notorischen Täterschützer auf, dass man sie Täterschützer nennt. Sie wollen nicht erkannt sein.

 Auch der unvermeidliche Täterexperte vom Dienst durfte in dieser Arena nicht fehlen, um sich mit perfider subkutaner Diffamierung seiner Kritiker zu profilieren und sie zu belehren: Man müsse schon „sauber differenzieren“, meinte der saubere Herr Urbaniok, der damit die Gegenseite implizit als unsauber abqualifizierte und sich als den wahren Saubermann darstellte. Mit der Pose des Oberbelehrers, der die Debatte angeblich zu klären imstande war, erklärte er, man solle „keine Schnellschüsse“ machen! „Schnellschuss“ war hier das raffinierte Synonym für die Debatte selber, die er doch zu gern vermieden hätte. Das Täterpflegegewerbe schätzt nämlich die Öffentlichkeit nicht sonderlich. Soll heissen: ‚Redet und urteilt doch nicht über etwas, was ihr noch gar nicht kennt. Nur der Experte, sprich Urbaniok, kann wissen, worum es geht!‘ Besonders perfid auch die gezielte Wortwahl „Schüsse“. Die Kritiker der Kriminellenfürsorge als unbefugte Täter, die sofort „schiessen“, so die intendierte Assoziation.

Sodann versuchte der vielgefragte Fachmann von der Forensik, den Zusammenhang zwischen den aktuellen Mordtaten, die von den freibegutachten und freigelassenen schwerkriminellen Männern begangen wurden, als völlig verschiedene Fälle darzustellen, die nichts miteinander zu tun hätten, d.h. die Kritiker seiner Branche als inkompetente Ignoranten hinzustellen, die ganz zu Unrecht in Zusammenhang brächten, was nicht zusammengehöre. Was aber doch der Anlass der Diskussion war! Dass man den Fall Carlos überhaupt mit dem des Mörders von Genf vergleiche, gehörte sich nicht für Urbaniok, so als könnten die Kritiker der grotesken Therapieprogramme nicht zwischen Tätern verschiedener Delikte unterscheiden und wüssten nicht, wovon sie redeten. Eine dreiste und verlogene Unterstellung, denn die hier zur Diskussion stehenden Messerstecher waren sehr wohl vergleichbar: ob Schläger und Messerstecher wie Carlos, dessen Opfer nur zufällig überlebte, oder Vergewaltiger und bestialischer Messermörder wie der Genfer Täter im Mordfall Adeline. Beide sind hochgradig gemeingefährlich, auch wenn das Opfer des ersteren zufällig überlebte und der Killer von Adeline noch planmässiger bestialisch vorging. Ähnlich ist auch die skandalöse Art der Luxus-Behandlung (Thaiboxen und Reitstunden). Der professionelle Leisetreter Urbaniok trat diesmal recht forsch auf, als er versuchte, die Thematisierung der gehäuften Fälle von Justiz- und Gutachterfehlurteilen zu bagatellisieren und die Diskussion zu desavouieren. Für wie blöd hält er seine Kritiker? Oder wird der Boden zu heiss? Ist er selber in die Schusslinie geraten? Daher die Angst vor „Schnellschuss“?

Neben der Belehrung der Unsauberen behauptete der Forensiker alsdann mit tiefblauen Blicken, er habe „Verständnis“ für die tiefen „Emotionen“, sprich die getrübte Urteilsfähigkeit der Nicht-fachleute, oder wie meint der Herr? Urbaniok war allerdings nicht als „Experte“ zur Begutachtung der psychischen Verfassung seiner Kritiker und der Opfervertreter geladen – so wenig wie weiland sein deutscher Kollege und Psychologe Prof. Rauchfleisch, der ebenfalls als Gewaltexperte in der Schweiz amtete (er trat zusammen mit dem „Spiegel“-Brechmittel Mauz von der deutschen Täter-schutzfront vor einer Schweizer Frauengruppe auf, die sich belämmert von den beiden Herren über „Gewalt“ belehren liess ) und sich berufen wähnte, öffentlich ein Gutachten über die psychische Verfassung einer politischen Gegnerin der Linken abzugeben. Urbaniok hat nicht die Opfer, sondern die Täter zu begutachten. Man könnte ebensogut s e i n e Emotionen gegenüber den Tätern unter die Lupe nehmen, begutachten und ihn fragen: Was fasziniert Sie so an den Tätern, Herr Urbaniok? Ich verstehe Ihre Faszination gut, aber ich teile sie nicht.

 Die SVP-Politikerin und Nationalrätin Nathali Rikli liess sich nicht beirren durch das Verwirrspiel des ach so „rational“ und klar argumentierenden Urbaniok, der die öffentliche Kritik am Treiben der Gutachter „wissenschaftlich“ zu entkräften suchte. Das Hokuspokus des täteridentifizierten Lagers ist schon durchschaut, die Leute lassen sich nicht mehr so leicht ein X für ein U vormachen und von den Experten belehren, dass sie alle nichts kapieren, wenn sie sich gegen die Wiederholungs-psychiater wehren, die einen Verbrecher nach dem anderen freigutachten und auf die Gesellschaft loslassen. Das Täterschutz -Gewerbe hat es scheint’s nicht mehr so leicht mit seinen Tricks und Täuschungsmanövern, seiner Pathologisierung aller seiner Kritiker, die angeblich die Fälle nicht kennen, die Gewalttäter nicht unterscheiden können, nicht in der Lage sein sollen, zwischen den diversen freigesetzten Messerstechern zu „differenzieren“, nichts als unüberlegte „Schnell-Schüsse“ (was wohl an „Lynchjustiz“ erinnern soll?) abgeben, die der Überlegenheit von Urbaniok nicht standhalten, wenn sie überhaupt diskutieren wollen, kurz komplett inkompetent sind angesichts der unantastbaren Kompetenz der Täterpfleger, deren fauler Zauber das Buch von Killias über die Supertherapien aufgedeckt hat.

Daher wohl die Gereiztheit Urbanioks gegenüber dem Strafrechtler Killias, die der Forensiker kaum verbergen konnte unter der rationalen Maskerade der Expertenschaft. Denn Killias, der oft nur noch den Kopf schütteln konnte über die Urbaniokiaden, ist mindestens so kompetent für die Beurteilung des Strafvollzugs wie der clevere Gewalttäterverwalter Urbaniok.

Machen Sie sich das ganze Bild

http://www.srf.ch/player/tv/arena/video/arena-vom-20-09-2013?id=c44e0c9d-79ca-4e98-8433-b5a1ad08af52

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http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/die-taeter-und-die-gesellschaft-1.18153910

In einem Kommentaren zum Artikel der NZZ „Die Täter und die Gesellschaft“ schreibt :

  •  Samuel Samuel:
  • „Und auch Bernd Borchard, der in der Vollzugsanstalt Pöschwies die
    Abteilung für die «kleine Verwahrung» leitet, mahnt zu Ruhe und
    Besonnenheit, trotz den schlimmen Ereignissen in der Westschweiz, und er
    sagt, die Juristen und die Psychiater müssten zusammenarbeiten und
    könnten es sich schlicht nicht leisten, ihre Beziehung scheitern zu
    lassen. Meint er jetzt finanziell nicht leisten oder wegen der Reputation?“

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 Facit:

 Alle Menschen sind gleich, spricht die Linke. Sind Täter und Opfer gleich? Nicht alle Täter sind gleich, spricht Herr Urbaniok. Man muss sie ganz sauber unterscheiden, man muss auch ihre Motive sauber unterscheiden, die Mordmotive der Monster muss man ganz differenziert beurteilen. Man muss alle Fälle einzeln betrachten, bis zur Dauerbeschäftigung mit den einzelnen Täter-Persönlichkeiten, die zu respektieren sind, die Gesamtheit der Opfer vergessen ist. Denn der Täter verdient alle Aufmerksamkeit des täterschützenden Gewerbes, das die Hochachtung vor dem Täter als Schutz der Gesellschaft ausgibt. Wenn man unter Gesellschaft die Gesellschaft der Täter versteht, die sich in der Gesellschaft des täterschützenden Gewerbes wohlbefinden, dann schützt das täterpflegende Gewerbe in der Tat die Gesellschaft.

Ein Fall von erfolgreicher Tätererziehung aus Deutschland:

Bestialisch

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/fuenf-jahre-haft-wegen-vergewaltigung-einer-erzieherin-id8422121.html#1709798935 .

Killeraffe in action

http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&Id=73235

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