No, no, no

Posted on April 18, 2013

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Churchill, Thatcher und Herr Schneiders aus Deutschland

Die Presseschau des DLF brachte heute zur Trauerfeier für Margaret Thatcher eine (einzige) Pressestimme, und zwar die von The Guardian, der die militärischen Ehrenzeremonien mit der Feststellung, Thatcher sei weder eine Königin noch ein Churchill gewesen, beanstandete. Nun, es war kein Staatsbegräbnis, wie Churchill es als letzter Premier bekommen hatte, und der Falklandkrieg war auch nicht der gegen Nazideutschland oder gegen die spanische Armada, wenn auch gegen deren weiterspukenden Geist, – wozu zu sagen ist, dass die Linke, die eine grosse Traditon der Verehrung von Menschenschlächtern aufzuweisen hat, von Stalin über Mao bis Pot Pol, weniger an der argentinischen Militärdiktatur auszusetzen hatte als an der Eisernen Lady, die nicht nur die britische Linke demütigte, sondern auch eine euroskeptische Position einnahm (No, no, no), die ich mir von den europäischen EU-Eliten wünschen würde.

Zähneknirschend mussten auch der Antifeministenblog PI wegen ihrer standfesten EU-Politik zugeben, dass sie eine Führungsfigur war, zu der in Deutschland nichts Vergleichbares zu finden ist. (Undenkbar, dass in Deutschland von Willem bis Adolf ein Zeitalter nach einer Frau benannt worden wäre. Disraeli und Churchill wussten ihre königlichen Symbolfiguren zu würdigen, während in Deutschland die Kabinette von Frauen gesäubert wurden. -Vgl. dazu Sombart: Die deutschen Männer und ihre Feinde.)

Die verhasste Hexe Thatcher, gegen die noch der letzte Kleinprolet anpöpeln zu müssen nicht lassen konnte, wie der CH-Juso Roth u.ä. Burschenkaliber vom bolschewistischen Genre,  hat ihre Fahne nicht nach dem Wind vom Kontinent gedreht und hielt die Eurokraten auf Distanz. Das passte den Internationalsozialisten nicht, die die nationalen Identitäten liquidieren.

Die Deutschen mochte sie nicht besonders, die Wiedervereinigung betrachtete sie mit Misstrauen, weshalb sie bei PI nicht gerade Persona grata sein dürfte. Dafür bringt PI zum Artikel von Köppel, der sich als Vorzeigebub der alt patriarchalen Schweizergarden doch einige Anerkennung abringt für Thatchers ultraliberale Wirtschaftspolitik, ein Foto, das die Premierministerin bei einer Papstaudienz* zeigt, mit einem schwarze Schleier über dem Hinterkopf, ein Bild das dem schwarzen Block von PI gut tun muss.  Ein souveräneres Bild wollten sie nicht, das geht den deutschen Dumpf-Köpfen, die so gern wieder Kirchenrecht gegen Frauenrecht einführen möchten, zu stark gegen den Strich. Sie hätten’ s ja zu gern wie  zu Adenauers Zeiten mit der Frau mit acht Kindern daheim oder einer Änne Brauksiepe als weibliches Ausführungsorgan der Männerechtspolitik der Väter des Grundgesetzes.

  • *A propos Besuch beim Papst: Es ist schon pikant, dass der römische Pontifex, von dessen Kirche England sich unter Elisabeth I getrennt hat und deren Königin noch heute zugleich das Oberhaupt der anglikanischen Kirche ist, eine britische Premierministerin empfängt, deren Landeskirche nun auch noch die Frauenpriesterweihe zugelassen hat, was schon der Papa Ratzinger nicht anerkannte. Dieser Papa nahm die verheirateten Ex- Priester der anglikanischen Kirche, die dieselbe aus Protest gegen das weibliche Priesteramt verlassen hatten,  in den Schoss der catholica auf…  Also lieber teilweiser  Verzicht aufs Zölibat als Anerkennung der weiblichen „Kultfähigkeit“. 
  • Entsprechend ist auch bei PI die Wut auf eine ev. Bischöfin, die wegen ihrer peinlichen proislamischen Präferenzen zu Recht angegriffen und verulkt wird, immer auch zugleich besonders sexistisch eingefärbt, was wohl ihrer vermeintlichen Amtsanmassung gilt, die der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge bleibt  (Muslimas sind da willkommener) und was umgekehrt bei den Herren aus dem kath. Klerus nicht der Fall ist. Im Gegenteil, da wird das ganze Biotop der sonderbaren Kinderfreunde – also einer spezifisch männlichen Form der Kinderliebe – noch explizit geschont und wütend gegen jede Kritik verteidigt statt als eine Eigentümlichkeit frauenfreier und frauenfeindlicher Gesellschaften begriffen.

Aber zurück zur Presseschau, denn die Auswahl ist ein unfreiwilliger Witz. Redaktor war der berüchtigte Thorsten Gerald Schneiders, bekannt als einer der Islamkritikbasher vom Dienst. Der auch nach Erscheinen seines dubiosen Sammelbandes Islamfeindlichkeit im DLF ein Forum der Islamfreundlichkeit und Diffamierung der Islamkritik gefunden hat, das mit einer Dauerberieselung der Hörer durch Islamapologeten für eine weitreichende Desinformation sorgt und Wulffsche Weisheit, wie die, der Islam gehöre zu Deutschland, durch Islamagenten wie Kermani (zum türkischen Medienschauprozess gegen die deutsche Justiz) verbreiten lässt.

Dieser islamservile Theologe Schneiders also hat den Guardian zwecks Degradierung der „Eisernen Lady“  ausgesucht, um ausgerechnet mit dem Lob Winston Churchills gegen die Premierministerin Stimmung zu machen, die wie niemand nach ihm nationale britische Interessen gegen linke Ideologen und EU-Diktaturgelüste verteidigte. Dabei ist dem Islamkriecher Schneiders, der mit Bahners, Benz und Bade eine unterwürfige Viererbande gegen Islamkritik bildet, offenbar entgangen, dass auch unter den Hörern des DLF solche sind, die noch wissen, was Churchill vom Islam hielt. Aber das hat der deutsche Islamuntertan Schneiders natürlich nicht gemeint, der von seiner eigenen Ignoranz auf die der Hörerschaft zu schliessen scheint, wenn er vor der Eroberungsreligion katzbuckelt, deren Charakter Churchill klar erkannt hat. In den deutschen patriarchalen Saurier-Schädeln geniesst gerade das, was ein Churchill am Islam in keiner Weise respektierte, den höchsten Respekt:

Es ist die Untermenschendoktrin der frauenversklavenden Dschihadreligion, die einem deutschen Patriarchenschädel besonders einleuchtet, der, mit den Rauchschwaden aus dem (extrem frauenfeindlichen) preussischen Tabakkabinett angereichert, sich dazu vom Theologenblut der alten Frauenbevormundung nährt. Das Gebräu ist fruchtbar noch.

Churchill schätzte den Islam etwas anders ein als dessen deutschen Untertanen. Und er wäre wahrscheinlich von einem Schweizer Linksanwalt angezeigt worden, hätte er heute gelebt und das Folgende statt 1988 hundert Jahre später veröffentlicht:  

  • Sir Winston Churchill; britischer Staatsmann und zweimaliger Premierminister Großbritanniens (“The River War”, Erste Ausgabe, Band II, Seiten 248-250, Herausgegeben von Longman’s, Green & Company, 1899) .
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  • “Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist, wie Wasserscheuheit in einem Hund, ist diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich, leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfällige Wirtschaftsgebräuche und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine erniedrigende Sinnlichkeit beraubt dieses Leben von seiner Würde und seiner Verbesserung, das nächste von seiner Ehre und Heiligkeit.
  • Die Tatsache, dass nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau, oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein. Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen.
  • Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“
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  • „Ein Appeaser ist einer, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, als letzter gefressen zu werden.“
  • > Stevens fed the crocodile, Von Daniel Greenfield http://europenews.dk/de/node/58698
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Ich schrieb des öfteren, dass die konservativen islamkritischen Organisationen und Blogs nirgends so patriarchal imprägniert sind wie in Deutschland. Von der Partei „Die Freiheit“ bis zum schwarzen Block, der PI dominiert (und zwar Redaktion wie Kommentarbereich), sind die penetranten Gelüste zur Frauenbevormundung (Diffamierung der Kinderlosen und der laute bis gedämpfte Ruf nach Wiedereinführung des Gebärzwangs durch kriminelle Verteuflung der legalen, demokratisch erkämpften Abtreibung als „Mord“ und der Propaganda für ein feudales anti-demokratisches pater-familias-Recht) unübersehbar und haben kein Pendant in den islam-gegnerischen Parteien des Nordens. Die Freiheit und PI werden vom Verfassungsschutz beobachtet, was ein politischer Skandal ist, den Kleine-Hartlage, der das Parteiprogramm für Die Freiheit verfasste, bei PI gut kommentiert als verfassungswidrig.

Dummerweise hat die eigene Verfolgung durch die Zensurbehörden diese „Konservativen“, die sich für Meinungsfreiheit wider das islamische Recht einsetzen, keine Einsicht in die Freiheitsbeschneidung für die Frauenrechte zur Folge, denn was das Programm der „Freiheit“ als Familienrecht vorsieht, ist keine Freiheit der Frauen, sondern das ist vordemokratischer kirchenrechtlicher „Lebensschutz“, sprich Liquidierung des elementarsten Frauenrechts durch patriarchale Frauenbevormunder mit Männermoralmonopol.

Solidarität gilt den bedrohten Islamkritikern, nicht den Bedrohern der Frauenrechte. In deren Einschätzung ist sich der DLF-Mitarbeiter Liminski (ein Opus Dei-Mann) mit PI einig.

Ich halte im übrigen Quoten nicht für das nun plus Ultra, denn über die Quoten kommen auch viele Antifeministinnen qua Geschlecht in Positionen, in denen sie unter dem Deckmantel der (links definierten!) „Emanzipation“ den letzten Resten der Rechte von Müttern zugunsten der Homolobby u.ä. den Garaus machen können zugunsten des neu auftrumpfenden Vaterrechts. No, no, no.