In Frau Sonbatis Frisiersalon des liberalen Islam

Posted on April 5, 2013

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Zur islamischen Christenverfolgung

BaZ 28. März 2013

Die unfreiwilligen Märtyrer des 21. Jahrhunderts: Der islamische Extremismus bringt dem Christentum die grösste Glaubensverfolgung seiner Geschichte.

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615

Dieser Artikel ist der BaZ hoch anzurechnen, zu Zeiten ihrer rein linken Redaktion wäre er nicht möglich gewesen. Hier wird die von Islamkritikern vielfach dokumentierte Christenverfolgung in islamischen Ländern ohne Beschönigungen aufgezeigt und das Schweigen des Westens wird angemessen angeprangert. Ein Novum in der ansonsten links dominierten Medienszene, und eine Osterbotschaft, die überfällig ist. Man schaue sich auch die Karte an, die den Umfang der islamischen Christenverfolgung illustriert. 

 Christenverfolgung

Wo Christen wegen ihrer Religion leiden, verfolgt oder sogar getötet werden. Die grösste Gefahr droht in islamischen Ländern

  • Bund zahlt 250 Millionen an Entwicklungshilfe
  • Die Schweiz unterstützt 22 der 50 Länder, in denen Christen benachteiligt, verfolgt oder getötet werden. Insgesamt flossen 2011 an die 250 Millionen Franken in diese Gebiete. Schon mehrmals hat das Parlament dies hinterfragt. In den letzten fünf Jahren reichten Nationalräte aller Couleur 16 Vorstösse zum Thema Christenverfolgung ein.
  • Die CVP forderte zudem 2011 explizit, Ländern, in denen Andersgläubige verfolgt werden, keine Entwicklungshilfe mehr zu gewähren. Der Bundesrat hält dies für kontraproduktiv, da eine Einstellung just jene treffe, die am stärksten unter der Situation leiden, «namentlich die Angehörigen religiöser Minderheiten».
  • Zu einem anderen Schluss kommen Jürgen Bellers und Markus Porsche: «Praktisch-politisch ist Entwicklungshilfe an die Achtung der Religionsfreiheit zu knüpfen», schreiben sie in ihrem Buch «Christenverfolgung in islamischen Ländern». «Staaten, die Christen verfolgen, sind international zu sanktionieren.» (thw)
  • 100’000 Menschen werden jedes Jahr ermordet, weil sie Christen sind. Mehr als 100 Millionen werden wegen ihres Glaubens verfolgt, vertrieben, verhaftet, gefoltert. Reine Statistik. Die BaZ gibt einigen dieser Menschen ihre Geschichte zurück. 
  • Gefangen, gefoltert, getötet. Die Bilder schockieren. Jenes der jungen Christin etwa, noch keine 20, an Händen und Füssen ans Bett gefesselt, malträtiert, das Kreuz durch den Mund gerammt. Tot. Erlöst. Die Welt schweigt. Sieht weg.
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  • Friede, Freude, Eierkuchen. Am kommenden Sonntag, an Ostern, dem Fest der Auferstehung, wird Papst Franziskus die Welt einmal mehr zu Frieden mahnen, zu Toleranz auch, zu Solidarität. Die Bilder werden um «urbi et orbi», um Stadt und Erdkreis, gehen. Die Welt hört zu. Schaut hin.
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  • Entführt, entehrt, enthauptet. Alle drei bis fünf Minuten wird irgendwo auf der Welt ein Mensch getötet. Nicht, dass er etwas verbrochen hätte, um Gottes Willen, nein, es reicht, dass er Christ ist. Sein Todesurteil ist sein Glaube. Von 105’000 Glaubenstoten pro Jahr spricht Soziologe Massimo Introvigne, Antidiskriminierungsbeauftragter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Von bis zu 170’000 gehen die amerikanischen Soziologen Brian Grim und Roger Finke aus.
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  • Auf dem Weltverfolgungsindex, den das überkonfessionelle Hilfswerk «Open Doors» seit 1993 Jahr für Jahr herausgibt, belegt Nigeria Rang 13. Es ist damit eines von 50 Ländern, in denen Menschen einzig aufgrund der Tatsache, dass sie Christen sind, schikaniert, gemobbt, verfolgt, ins Gefängnis geworfen, ins Arbeitslager verfrachtet oder getötet werden. Rund 100 Millionen Katholiken, Reformierte und Orthodoxe, so schätzt die Organisation, haben nichts zu lachen. Weil sie katholisch, reformiert oder orthodox sind. Von 200 Millionen spricht das katholische Hilfswerk Kirche in Not. Fast jeder zehnte Christ also. (…)
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  • Unerbittliche Verfolgung
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  • Ein trauriger Doppelrekord. Zum einen wurden noch nie so viele Menschen einzig wegen ihres Glaubens verfolgt wie heute. Zum anderen ist das Christentum damit die mit Abstand am stärksten verfolgte Religion. «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden, sind 80 Christen», weiss man bei Kirche in Not: «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen.»
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  • Zugegeben: Die Christen stellen mit 2,3 Milliarden Zugewandten auch die klar grösste Glaubensgruppe. Aber bei 1,6 Milliarden Muslimen und einer Milliarde Hindus ist eine Verfolgungsquote von 80 Prozent, wenn man es statistisch-­nüchtern besieht, doch exorbitant.
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  • Aufgegriffen, ausgepeitscht, aufgespitzt. Die Verfolgung der Christen trägt in ihrer Massierung, ihrer Grausamkeit, ihrer Unerbittlichkeit fast immer den einen Namen: islamischer Extremismus. Acht der zehn schlimmsten Länder auf dem Index sind islamisch geprägt. Nordkorea, das unter dem jungen Führer Kim Jong Un noch energischer gegen Gläubige vorgeht, sie zu Tausenden in Arbeitslager steckt, Nordkorea, das zum elften Mal in Folge den unrühmlichen ersten Platz belegt, ist kommunistisch-totalitär; im Gemischtglaubens­laden Eritrea, der Nummer 10 auf der Liste, liegt die Hauptursache in der Paranoia seines marxistischen Diktators Isaias Afewerki. Mehr:

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615

Schon möchten wir der BaZ gratulieren zu dem mutigen Bericht, der den Meinungsterror der linken Einheitsmedien durchbricht und einmal Klartext redet zum real existierenden Islam, den die linke Islamlobby systematisch verschleiert, vertuscht und verschweigt, da lesen wir in der Ausgabe vom 3. 4. 2013 ein Interview zum Thema mit der Islamapologetin Sonbati, die sich schon zum „Arabischen Frühling“ mit fröhlich illusorischen Einfällen bemerkbar machte*, –  am Ende des Interviews mit der Islambeschönigerin  eine Erklärung, in der wieder der übliche Kotau vor dem Islam gemacht wird, appeasement as usual. Wie gross muss die Bedrohung im eigenen Land sein, dass der Verfasser des best belegten Artikel über die Christenverfolgung unter dem Islam sich veranlasst sieht, zwei Zitate (!) eines bekannten Islamkritikers, dessen bürgerlichen Namen er auch noch outet, weil er vor Gericht stehe (!), zurückzunehmen? Da gilt also nicht mal mehr der bei Schwerkriminellen immer obligatorische Unschuldsverdacht!

  • BaZ Nachträgliche Korrektur vom 3. April: Der Autor hat die beiden Zitate von Michael Mannheimer, die in der ursprünglichen Version des Artikels publiziert waren, zurückgenommen, da es sich bei Mannheimer um Karl-Michael Merkle handelt, der in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht steht. (Basler Zeitung 3.April 2013)

Was soll dieser unwürdige Kniefall vor dem Religionsterror, der die Kritiker und Dissidenten und Apostaten tödlich bedroht! Wem dient diese Distanzierung von einem der Islamkritiker, der wegen „Volksverhetzung“ angeklagt ist, worunter bekanntlich jede fundierte Islamkritik in den Augen der Islamophilen fällt, .der auch eine BaZ die wesentlichen Informationen zur islamischen Verfolgung der Kafir, der Christen, Juden und Apostaten verdankt, die ja nicht  von unseren  Medien stammen, sondern von islambedrohten Kritikern, Dissidenten und Islamkennern, die nicht zu Wort kommen, wo Leute wie die Apologetin vom Dienst als „Experten“ vorgestellt werden, und die sich vorwiegend im Internet äussern, während die  offiziellen Medien schon ihre Kommentarspalten schliessen.

Mannheimer beschreibt auch diesen Verfallsprozess der offiziellen Medien, vor deren Desinformationsmethoden in Sachen Islam die Leser und Abonnenten reihenweise in die Internetforen abwandern. Der Zensurbetrieb ist bis in die BaZ wirksam. Nicht nur in den islamischen Ländern, auch im Westen zeigten die Drohungen Wirkung wie dieses groteske Stück Selbstzensur der Presse. Befindet sich der  Verfasser Wehrli vielleicht schon im Visier der Basler Moslemkommission, die einen Rechtsdienst (nach Scharia?) aufbauen will, um allfällige kritische Äusserungen zur Religion des Friedens und der Toleranz zu unterbinden? Genannt „Hetze“. Die Standardkeule der Islamagenten gegen die Religionskritik.

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Basler Muslimkommission (BMK) möchte eigenen Rechtsdienst mit 3 oder 4 Rechtsanwälten einrichten, um gegen eventuelle Hassprediger und steigende Islamophobie anzugehen. http://www.gsiw.ch/newsletter41-05-10.htm

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Die BaZ demonstriert hier, was der frühere Artikel noch kritisiert. Da fehlt nur noch ein Strafrechtsartikel gegen „Islamophobie“ – ach, den haben wir ja schon: das ARG, wonach die Religion eine Rasse ist und Religionskritik am Islam „Rassismus“. Die vorgesehenen drei oder vier vier Rechtsanwälte werden darüber  wachen, dass die Zwangsliebe zum Islam durchgesetzt wird mit den Mitteln des Strafrechts, oder was ist die Agenda der OIC?  In vorauseilendem Gehorsam beugt sich die BaZ schon mal diesem ominösen Vorhaben nach Schariarecht, dass konsequente Kritik und Analyse des politischen Islam nicht duldet und nicht nur in islamischen Ländern mit Mord bedroht. Theo von Gogh lässt grüssen. Aber wir wollen unseren Lesern die beiden „zurückgenommenen“ Zitate von Michael Mannheimer nicht vorenthalten. Die Stelle, die nun online nicht mehr zu haben ist bei der BaZ, lautete:

  • Der Deutsche Soziologe und Islamkritiker Michael Mannheimer geht davon aus, dass „eine zu allem entschlossene und gut organisierte Minderheit von drei bis fünf Prozent in der Lage ist, der Mehrheit einer Gesellschaft ideologisch den Stempel aufzudrücken.  Er ist überzeugt: „Wie selten zuvor in der Geschichte zeigt sich der Islam in seiner fundamentalsten und archaischsten Form.“ Die Gotteskrieger kämpfen. Für eine islamische Welt, für eine am Wort klebende Umsetzung der Suren. Blut klebt mit.

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Stimmt’s etwa nicht? Die Selbstzensur erstickt jede offene Debatte. Stattdessen wird nun eine sogenannt „moderate“ Muslima vom Verfasser des Artikels interviewt, wohl zur Wiedergutmachung für den Mut, der schon als Zumutung für die  „moderaten Muslime“ empfunden wird, die keine Vergleiche des mörderischen islamischen Religionsterror-regimes mit anderen Terrorregimen vertragen. Der Islamkosmetikerin Sonbati passt der Vergleich der Jihad-Anleitung mit  „Mein Kampf“ nicht. Wieso ausgerechnet eine Islam-Apologetin vom Dienst zur Christenverfolgung zu Wort kommen muss, statt einer Christin oder eines christlichen Konvertiten wie Mark A. Gabriel, gehört zum Stil der Schweizer „Ausgewogenheit“.  Der ehemalige Lehrer an der Al Azhar, der aus Ägypten flüchten musste und nicht in die Schweiz einreisen durfte auf Einladung freikirchlich islamkritischer Kreise, wäre wohl der Kompetentere zur Schilderung der Verhältnisse gewesen als die Islamfrisiererin, M. A. Gabriel lebt gefährlicher als die moderate Muslima, die weder im Westen noch bei ihren Luxus-Besuchen in Ägypten etwas  zu befürchten hat, und die in den Schweizer Konsensmedien ihre Wunschvorstellungen über den Islam an die Adresse der islamophilen Illusionisten verbreiten kann.

Zum Interview: „Es braucht eine Aufklärung im Islam“:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Es-braucht-eine-Aufklaerung-im-Islam-/story/22641081

Zur Aufklärung über den Islam würde der BaZ und dem TA ein Interview mit der Historikerin  Bat Ye’Or gut tun, die von den Schweizer Medien von NZZ bis WoZ, sorgfältig ignoriert wird, wenn nicht diffamiert. Auch sie schrieb unter Pseudonym, das von Islamkritikbashern  aufgedeckt wurde, wie hier das von Mannheimer in der BaZ. Hedegaard reicht noch nicht.

Der von einem alten Linksextremen (Strehle) rechtgeleitete Tages-Anzeiger konnte den Artikel zur Christenverfolgung in der BaZ nicht mehr ignorieren, er bringt dafür die Islamkosmetikerin Sonbati, die man zur Schadenbegrenzung gegen allzu offene Islam-darstellung braucht: Zur Leserberuhigung, denn die Diskussion lief so heiss, das auch die BaZ die Kommentarspalten geschlossen hat. 

Der Artikel der «Basler Zeitung» über die Christenverfolgung wird seit Donnerstag heftig diskutiert.

Und die im Tages-Anzeiger zugelassenen Kommentare sind sorgfältig nach den links geltenden Zensurregeln ausgewählt, das sieht man schon am Verhältnis der abgegebenen Statements zu den Bewertungen, die sich nicht wie die Leserkommentare manipulieren lassen.

Zum Interview (kursiv) :

  • Jasmin El Sonbati sieht sich als liberale Muslimin. Die Publizistin mit ägyptischen Wurzeln lebt in Basel und hat das Forum für einen fortschrittlichen Islam mitbegründet. Derzeit ist die 52-Jährige in Kairo.

In Kairo wurden die Islamgegner, die gegen die Scharia protestierten, niedergeknüppelt von den Schlägern der Religionspolizeibanden. Derweil sind die islamverfolgten Kritiker des Religion des Friedens und der Toleranz auch in Europa weiterhin mit ihrer Fortschrittlichkeit konfrontiert und brauchen Polizeischutz. Kein Wort dazu von der Islamkosmetikerin. Als erstes lässt sich  etwas einfallen, was sie „meine Kritik“ an dem Artikel von Wehrli nennt, den sie reflexartig zunächst mal auf den Nenner „Emotionen“ bringt, womit ihm die sachliche Informationsqualität schon abgesprochen wird. Sie möchte von den Tatsachen ablenken  und nennt den „Umgang mit einigen Begriffen“, die sie sich hütet zu benennen gar zu korrigieren, „salopp“ – womit ihr schludriger Zugang zum Thema charakterisiert sein dürfte.  

  • Sonbati:  Der saloppe Umgang mit einigen Begriffen im Text hat die Kontroverse zusätzlich geschürt. Diese Spitzen, das ist meine Kritik, wären nicht nötig gewesen.
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  • BaZ: Manchmal muss man zuspitzen, damit ein Thema, das sonst unter dem Deckel bleibt, gehört wird. 
  • Unbestritten: Die Situation der Christen in islamischen Ländern ist ein Thema, das man anschauen muss. Dass viele Muslime schnell eine Verteidigungsposition einnehmen, liegt auch daran, dass sie oft Zielscheibe von Islamfeindlichkeit werden. 

Schon im ersten Satz wird die Entschuldigung für die Islamapologeten geliefert, die von der islamischen Christenverfolgung nichts wissen wollen. Welche Zielscheibe islamischer Gewalt die Christen in islamischen Ländern sind, interessiert sie nicht. Sie kehrt das Gewaltverhältnis, dem die Christen unter dem Islam ausgesetzt sind und nicht umgekehrt, sofort um: Moslems als Opfer – dass ist ihr erster Reflex zum Thema islamische Christenverfolgung. BaZ kontert: 

  • Wer Kritik übt, sieht sich sofort mit dem Vorwurf der Islamophobie konfrontiert. Da bleiben viele lieber politisch korrekt und schweigen. Ist das die Lösung? 
  • Sonbati: Eine differenzierte Sicht ist wichtig. Ob nun der Westen über die arabische Welt berichtet oder umgekehrt.  

Immer hübsch äquidistant, ob Westen oder arabische Welt. alles dasselbe, oder was will sie mit der „Differenzierung“ sagen? Dass der Bericht zu Christenverfolgung nicht differenziert genug ist??

  • Political Correctness hat für mich den Beigeschmack von: Man sieht darüber hinweg.

Jesses, nun entdeckt Fau Sonbati dass die Korrektheit einen „Beigeschmack“ für sie hat. Für  Islamkritiker hat sie das keineswegs, für die ist sie ganz und gar ungeniessbar. Frau Sonbati möchte auf den Meinungsterror der islamischen Religionspolizei, die auch im Westen wirkt gegen Islamkritik, lieber nicht eingehen, sondern mahnt eine „differenzierte Sicht“ an. Und zwar für beide Seiten. So als wäre der Bericht über die Christenverfolgung unter dem Islam   per se undifferenziert. Auf die „Islamophobiekeule“ geht sie lieber nicht ein. 

  • Nehmen Sie den arabischen Frühling: Der Westen stand der Entwicklung lange vorbehaltlos positiv gegenüber. Vor Ort aber, sei es in Ägypten, sei es in Tunesien, ist man mit der Arbeit der islamischen Regierungen nicht zufrieden. Es ist wichtig, dass der Westen genau hinsieht. Nur so können blinde Flecken aufgedeckt werden. Dieses Hinsehen vermisse ich. 

Oh, die Propagandistin des Wunschislam vermisst das genaue Hinsehen? Wohin? Hinsehen auf den Terror gegen die Kafir? Gegen die Kopten? Vielleicht sollte sie genau hinsehen beim Koranlesen. Als wenn es den westlichen islamophilen Eliten an Wissen gebräche über die Verhältnisse in den islamischen Höllenlöchern. Als hätten sie nicht genau „hingeschaut“, wenn sie gezielt wegschauen, gewusst wo. Die Islamkritiker schauen schon lange hin, aber da schauen die Medien immer weg. Und auch Frau Sonbati  schaut weg und hört nicht hin, wenn Ex-Moslems den Kafir den Islam erklären. Sonst hätten wir schon etwas von ihr gehört, wenn wieder ein Islamkritiker im Westen mit der Axt oder dem Revolver bedroht wird oder nicht einreisen darf in die Schweiz, während die Islamofaschisten ungehindert einreisen dürfen. Hirsi Ali würde kein Asyl bekommen in der Schweiz. Hat Frau Sonbati etwas gegen die Verfolgung von Islamkritik als „Rassendiskriminierung“? Was sie betreibt, ist nicht Islamkritik, sondern Islamfrisierung. Der Prophet hockt offenbar im blinden Fleck ihres ach wie „genau hinschauenden“ Blicks. 

  • Ein solcher blinder Fleck, der bei vielen Unbehagen auslöst, ist das Verhältnis Christentum–Islam. Verstehen Sie das? 
  • Sonbati: Ja, denn die Situation der Christen ist nicht einfach – gerade seit dem aabischen Frühling. Nur: Man darf Unrecht nicht mit Unrecht aufwiegen.  

Allein die Frage lässt tief blicken: Wie vorsichtig muss man die Reaktionen auf das  Treiben   des Islamofaschismus gegen die Christen und andere „Ungläubige“ verpacken und zum „Unbehagen“ herabstufen, um dann zart anzufragen bei der moderaten Reform-Muslima, ob sie dieses „Unbehagen“ „verstehe“.  Wenn man einen Reform-Rechtsextremen fragte,  ob er vielleicht so nett ist, das „Unbehagen“ von Juden gegen seinesgleichen zu „verstehen“.. oh pardon, der Islamofaschismus darf ja mit nichts von seinesgleichen verglichen werden...

Und schon kommt die Islamkritikbasherin unverhüllt zum Vorschein, die insinuiert, dass Kritik an der verbrecherischen Christenverfolgung „Unrecht“ mit „Unrecht“ aufwiege.

  • Wir haben in der Schweiz eine demokratische Staatsordnung. Die Glaubensfreiheit ist in der Verfassung verankert. Um solche Rechte haben die Menschen beim arabischen Frühling gekämpft. Man darf nun nicht sagen: Weil ihr die Glaubensfreiheit nicht so kennt wie wir, verhalten wir uns ebenso. Das ist eines demokratischen Staats unwürdig.

Wer um Himmels willen sagt denn, dass man sich im Westen „ebenso verhalte“ wie die islamischen Verbrecher, die Christen verfolgen und Frauen versklaven, wie kommt das Weib auf diese perverse Idee, die der Kriminalisierung der Kritik an den islamischen Greueln dient? Sie verharmlost die mörderischen islamische Gewalt gegen Apostaten mit der albernen Wendung  „Weil ihr die Glaubensfreiheit nicht so kennt“.  Da wird wohl auch gesteinigt, weil man die Menschenrechte “nicht so kennt“.  Eine perfide und dümmliche Verniedlichung der islamlegitimierten Verbrechen an den Anders- und „Ungläubigen“, an den Abtrünnigen und Konvertiten. 

  • Der arabische Frühling ist für Christen zum Winter mutiert. Wie erleben Sie die Situation vor Ort? 
  • Es gibt keine Pogrome, also keine gewaltsamen Ausschreitungen.

Eine glatte Lüge, es gab immer wieder mörderische Ausschreitungen gegen Kopten, die in ihren Kirchen nicht sicher sind vor dem mörderischen Moslemmob. Also Pogromen. Die Proteste gegen Mursi wurden von moslemischen Schlägerbanden niedergeknüppelt. Lügen gehört zum Moderationsprogramm. Die Lage hat sich nach Mubarak mit den Moslembrüdern bekanntlich nur verschlimmert. Das dämmert auch Frau Sonbati irgendwie, dass das bestbekannt ist. 

  • Allerdings leben die Minderheiten seit dem arabischen Frühling ungeschützt. Dazu gehören in Ägypten neben den Kopten, den Christen also, auch Frauen und Andersdenkende. Ein Beispiel ist Starkomiker Bassem Youssef. Ihm wird vorgeworfen, den Islam in einer Sendung verunglimpft zu haben. Dafür wird er vor Gericht gestellt.

Ach ja? Es gibt doch keine Ausschreitungen, wieso sind die Minderheiten dann ungeschützt? Wovor denn, wenn nicht vor den üblichen Ausschreitungen, die die Kopten schon lange kennen ?Was ist mit den Ausschreitungen moslemische Männerbanden gegen ausländische Journalistinnen auf dem Tahirplatz. Aber das ist wohl nur Ausdruck davon, dass die Moslemmänner die Menschenrechte der Frauen „nicht so kennen.“  Ein Wissensdefizit der Ärmsten. 

  • Die neuen Regierungen sind damit nicht viel besser als die alten. Sie unterdrücken Andersdenkende. 
  • Das ist leider so. Unter dieser Prämisse ist es für Christen derzeit auch recht schwierig.

Es ist vor auch recht schwierig, sich mit Islamapologeten über den Islam zu unterhalten, wenn die Moslemkommission einem im Nacken hockt und die Zensur die Diskussion blockiert, so dass die Kommentarfunktion der BaZ zum „vieledikutierten“ Artikel schon geschlossen wurde.

Dass es unter Mursi viel schlimmer ist als unter Mubarak, heisst hier: „nicht viel besser“. 

  • BaZ: Christen galten in islamischen Ländern lange als Dhimmi, als Schutzbefohlene, und waren Bürger zweiter Klasse. Ist das heute noch so? 

Hierzu könnte  die BaZ  besser Bat Ye’Or befragen, die Wehrli aber wohlweislich nicht mal erwähnt, obwohl er alles, was er über die Dhimmis weiss, vermutlich von ihr hat – oder von denen, die es von Bat Ye’Or haben, der Erforscherin der Dhimmitude im Islam. Stattdessen lässt er sich von Sonbati belehren, als hätte es nie die Studien  von Bat Ye’ Or gegeben: 

  • Sonbati: Dhimmis gibt es schon lange nicht mehr; dieser Begriff stammt aus der Frühzeit des Islam. Als Schutzbefohlene wurden die Christen damals beschützt. 

Wie dieser Schutz aussah, das bezeugten die Schädelminarette im Islamparadies El Andalus. Herr Wehrli könnte das wissen, hätte er sich nur einmal bei kritischen Islam-kennern kundig gemacht, z.B. H.P. Raddatz gelesen oder Siegfried Kohlhammer zum Mythos vom toleranten Islam. Er lässt sich lieber das alte Märchen erzählen, das aus dem Schutzgeld eine „Sondersteuer“ macht – zum „Schutz der Dhimmis“. Vor wem mussten die denn „wohl geschützt“ werden? Dass man sie zur Verwaltung der von  moslemischen Kriegshorden eroberten und geplünderten Gebiete noch brauchte und daher nicht alle umbrachte, scheint ihn nicht weiter zu beschäftigen.  Sonst wäre ihm  zu dieser Art „Schutz“ und Schutzgeld noch etwas eingefallen.  Wie geschützt die Christen in der einst christlichen Türkei waren, das illustriert die heutige Türkei…

  • Sie mussten nicht ins Militär, zahlten aber eine Sondersteuer. In einem modernen Staat, in dem wir vom Citoyen, vom Staatsbürger, reden, hat ein solcher Begriff keinen Platz. Heute sind Christen normale Staatsbürger.

Wie privilegiert! Nicht ins Militär – für die Knabenlese waren die Christenknaben gut… 

Über die Normalität der nicht-moslemischen Staatsbürger unter dem Islam hat der Artikel zur Christenverfolgung doch wohl hinreichend informiert. Fehlt noch die normale Staatsbürgerschaft der Juden in den judengesäuberten arabischen Ländern.  

  • BaZ: Nicht in allen islamischen Ländern und nicht in den Augen aller Muslime. 
  • Sonbati: Es stimmt, es gibt rechtsorthodoxe islamistische Kreise wie die Salafisten in Ägypten oder die religiösen Fundamentalisten in Syrien, die den Dhimmi-Status wieder einführen wollen. Sie vertreten gegenüber Christen, Juden und Frauen radikale Ausschliessungspositionen. 

Das sind doch wohl die Positionen des Koran aller gläubigen Moslems, nicht von winzigen Minderheiten. 

  • BaZ: Beispiel Syrien. Hier breitet sich ein fundamentaler Islam aus. Macht Ihnen diese Entwicklung Kopfzerbrechen? 
  • Stark sogar. Als liberale Muslimin trete ich dafür ein, dass jeder in erster Linie ein Staatsbürger mit Rechten und Pflichten ist und nicht mehr aufgrund von Herkunft, Religion oder Standesusanzen zu gewissen Institutionen Zugang hat oder nicht.

Das Kopfzerbrechen gilt offenbar etwas anderen Problemen als denen der Ex-Moslems, die vom Islam mit Mord bedroht werden, so sie noch leben. Das Kopfzerbrechen gilt dem Image des Islam, das sich unter den Umständen seiner weltweit explodierenden Gewalt nicht mehr so leicht verschönern lässt.   

  • Wie lässt sich Ihr liberaler Ansatz mit dem Orthodox-Strengen unter einen Hut bringen, der die Scharia und die Todesstrafe noch kennt?
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  • Das sind zwei Welten, die miteinander wenig zu tun haben 

Hat sie nichts mit der Welt des Islam, hat ihr Koran nichts mit dem der islamischen Christenkillern zu tun? Handelt es sich um einen anderen Text? Vielleicht um einen anderen Propheten, der nichts mit dem Judenschlächter von Medina zu tun hatte. Vielleicht hat auch die islamlegale Kinderheirat nichts mit den Gepflogenheiten des Propheten und nichtsw mit dem islamischen Recht zu tun? Das Wunschdenken der Islambeschönigerin hat offenbar nichts mit dem real existierenden Islam zu tun, zu dessen korangenuinen Greueln ihr immer neue Ausreden einfallen.

  • Sonbati: Hass und Diskriminierung haben viel mit dem Umfeld zu tun, in dem man lebt: Das Urbane ist dem Neuen gegenüber offener als das Ländliche. Die meisten Übergriffe passieren in ruralen Gebieten.  

Ist der Koran nun rural oder urban? Oder ist  Kairo koranrural, wenn auch dort Frauen sich nicht frei urban bewegen können, ohne damit rechnen zu müssen, rural begrapscht zu werden?

  • Früher griff die Polizei ein; heute haben wir in Ägypten ein grundsätzliches Sicherheitsproblem: Die Polizei ist nicht mehr präsent. Dieser rechtsfreie Raum wird ausgenützt. Aber: Die Mehrheit der Muslime lebt mit den Kopten problemlos zusammen.

Ob diese Ausnützung des rechtsfreien Raumes nach Mubarak etwas mit dem Islam zu tun hat, der seinen neuen Freiraum ausnützt? ? Oder um was für ein „Umfeld“ handelt es sich in der islamischen Umwelt? Zum problemlosen Zusammenleben mit den Kopten würde die Basonbati: SZ doch lieber Kopten selber befragen.

  • BaZ: Liegt nicht ein Problem darin, dass sich der radikale Teil der Muslime bis heute nicht modernisiert hat? 
  • Sonbati: Ganz klar. Das weiss man aber auch hier in Ägypten. Ein Grundübel liegt da im Bildungssystem. Ein Schüler erfährt im Unterricht nichts über die Kopten. Auch nicht, dass sie vor den Muslimen im Land lebten. 

Wirklich nicht? Jeder Koranschüler erfährt im Unterricht, dass die Kafir wie auch die Kopten, die nicht auf dem Wege Allahs folgen, eine Art  Untermenschen sind. Dass alle, die vor den Moslems da waren, im Zustand der Dschahiliya lebten, die durch den Islam zu beseitigen ist. Das liegt am System der Koranbildung. Frau Sonbati blendet den Islam als Quelle des Unbildungssystems radikal aus.

  • BaZ: Bei uns macht vor allem der Teil der Muslime, der sich der Anpassung des Islam an die heutige Zeit widersetzt, von sich reden. Ist es der kleinere Teil? 
  • Sonbati: In der Schweiz ganz klar. Die Mehrheit der Muslime ist integriert und bekennt sich zu den Menschenrechten.

Welche meint Frau Sonbati wohl? Vielleicht denkt sie da an ein „Menschenrecht“ auf Minarett?  Und hält die Verweigerung der Wahrzeichen der islamischen Eroberung durch die Schweizer Mehrheit für jenes  „Unrecht“, das der Verfolgung von Apostaten gleich ist? Oder hat sie etwas gegen das Minarettverbot, weil sie die Minarette für die Wahrzeichen des liberalen Islam hält? Wir können uns an keine „Reformmuslimas“ in der Schweiz erinnern, die etwas gegen Minarette gehabt hätten, wohl aber „moderate“ Islamagentinnen gegen das Minarettverbot. Und wie sieht es mit den Menschenrechten im Islam aus? Die Mehrheit der Muslime bekennt sich also nicht zum Koran?

  • In vielen Staaten ist die Idee, Andersgläubige als vollwertige Staatsbürger zu akzeptieren, nicht umgesetzt. 

Ob das etwas mit den Ideen des Koran zu tun hat, die der Islam umsetzt? Oder warum sind die Menschenrechte in keinem einzigen islamischen Land umgestzt? Weil die alle den Islam falsch verstanden haben?

  • Es gab zwar auch in der alten ägyptischen Verfassung ein Recht auf Glaubensfreiheit. Ein Muslim konnte zum Christentum übertreten. doch ein solcher Schritt war mit massiver sozialer Ächtung verbunden.

Letzteres hat wohl weniger mit der alten ägyptischen Verfassung als mit dem alten Koran zu tun, der die Konversion mit dem Tod bedroht. Wie möchte Frau  Sonbati das denn „interpretieren“?  Nicht so gemeint?

  • Die Debatte über eine Neuinterpretation des Islam gibt es, sie läuft jedoch vorab in akademischen Kreisen und ausserhalb der islamischen Länder. 

Es gibt vor allem eine Debatte der radikalen Isklamkritiker, geführt von Ex-Moslems, eine Alternative zum Wischiwaschi einer Reform, die das totalitäre Religionssystem nicht zulässt, die daher so einleuchtend ist wie ein reformierter Nationalsozialismus oder Stalinismus. Aber die abtrünnigen Islamkritiker werden im Westen ignoriert, wo man diese Süssholzrasplerinnen vorzieht, die die hässliche Fratze des Islam mit einer dicken Schminke aus dem Kosmetiksalon der Islam-Apologetik überziehen.

  • In einigen Ländern wird der strenge Strafkodex bis heute angewendet. 
  • Das ist leider so. Saudiarabien ist ein solches Land. In Ägypten gilt er nicht. Die Salafisten setzen sich jedoch dafür ein, dass er auch bei uns angewendet wird

Islam-exportländer wie den Iran vergisst sie bzw. lässt sie aus. In Ägypten gilt immer noch das Eherecht nach Scharia, Heiraten mit Minderjährigen können in Abwesenheit der „Braut“ stattfinden, wie der Fall vor der Schweizer Asylrekurskommission gezeigt hat, die eine solche menschenrechtswidrige Heirat anerkannt hat. Aber davon hat Frau Sonbati sicher noch nichts gehört. Und dass ca 90% der Frauen genitalverstümmelt sind und das Prügelrecht der Ehemänner weiterhin unangefochten ist als eine spezielle Form von Strafen, die ganz privat verhängt werden können. Wenn es keine öffentlichen Auspeitschungen gibt, so kann der Mann nach Koran und Scharia auch ganz privat zuschlagen, um den weiblichen Ungehorsam zu bestrafen. Es gab vor einige Jahren eine Meinungsumfrage unter Frauen in Ägypten, von denen ein grosser Teil den Männern dieses Recht zugestand – etwas anderes kannten sie nicht und konnten es sich offenbar nicht vorstellen. Das war unter dem früheren Regime, das sich für die Frauen nicht gerade verbessert hat mit den Moslembrüdern, die die Verbrechen an Frauen wieder voll legalisieren wollen. Der Hinweis auf den „strengen Strafkodex“ (der scharia), der in einigen islamischen Ländern nicht angewendet werde, suggeriert immer, dass das sog. Zivilrecht, also im Kern das Familienrecht, nicht besonders „streng“ sei, wie beruhigend. 

Die Befürworter der Anerkennung der Scharia im Westen – wie die obersten Primaten von England (Erzbishof Williams von Canterbury hatte keinen Protest der Kath. Kirche zu befürchten wie bei der anglikanischen Frauenpriesterweihe ) oder der Fribourger Professor Christian Giordano kommen dann immer mit der Standard-Ausrede für die Islamignoranten, es sei ja „nur“ das „Eherecht“, das man anerkennen wolle, es  bleibe  alles islamintern, – Fraueneinsperrung, Vergewaltigungsrecht, Frauenprügelrecht, alles inbegriffen in der Heirat nach Scharia, alles halb so schlimm, ist nicht „streng“. Sondern sehr bequem für den Ehemann.)

Die Suggestion, nur die Hadadstrafen seien „streng“, nicht so die Vergewaltigungslizenz für die Zwangs- und Kinderehe, gaukelt den Dhmmis vor, es handele sich um moderaten Islam, wo gerade nicht gesteinigt wird.

  • BaZ:  Wie gehen Sie damit um?
  • Sonbati:  Ich bekämpfe ihn, zusammen mit anderen liberal denkenden Muslimen.

Was Frau Sonbati „bekämpft“, ist das Image des Islam, den sie den Lesern hier als einen potentiell moderaten liberal menschenrechtskompatiblen verkauft wie eine tief verschleierte Braut, obwohl er das Gegenteil von alledem ist.

  • Die Bibel ist nicht weniger brutal als der Koran und Christen verfolgten Andersgläubige lange auch. Nur: Heute kommt dies kaum jemandem mehr in den Sinn. 

Die Bibel des Christentums enthält keine Gebote zum Morden der Ungläubigen.Abgesehen davon, dass das Judentum, im Gegensatz zum Islam, eine verfolgte Religion und keine verfolgende ist. Juden rufen nicht wie die Gläubigen des Koran zum Mord an Ungläubigen auf.

Keine Kirche, die Verfolgung im Namen des Glaubens betrieb,  konnte sich dabei auf die Bibel berufen, wie die islamischen Religionsterroristen sich auf den Koran und das Vorbild des Propheten wortwörtlich berufen können –  kleiner Unterschied zwischen einer Religion, deren Gründer sich ermorden liess, und einer, deren Prophet morden liess, was auch Wehrli im Sinne islamischer Bibelwissenschaft vertuscht – oder gezielt verwischt. Sonbati weiss, was da erlaubt ist und was nicht: 

  • Sonbati: Die Gegenüberstellung von Bibel und Koran ist nicht statthaft.

Doch doch, die ist sehr wohl statthaft. Die moslemische Meinungszensorin gestattet es nicht. Denn dann dürfte der kleine Unterschied zwischen dem Betriebshandbuch einer Verfolgerreligion und dem einer heute wieder verfolgten Religion auffallen, und das soll unbedingt vermieden werden. 

  • Wir sprechen von zwei Korpora, die eine je eigene Entstehungs- und Auslegungs geschichte haben. Es gibt zudem bis heute evangelikale Strömungen, auch in der Schweiz, die sehr nahe am Bibelwort bleiben.

Und je näher sie daran bleiben, desto weniger gewalttätig sind sie, umgekehrt wie beim  Koran. Die je eigene Entstehungsgeschichte ist in der Tat beachtenswert. Das Handbuch des Terrors gegen die Ungläubigen, das aus einer zur Religion erhobenen Gewalt- und Kriegsgeschichte entstand, und der Entstehung des Christentum aus einer Botschaft der Gewaltlosigkeit und einer frühen Geschichte der Christenverfolgung lassen sich sehr wohl gegenüberstellen. Das U-Boot suggeriert, dass es in der schweiz evangelikalen Terror geben könne analog dem Terror des Islam, den sie aber angeblich nicht kennt.

Hat Frau Sonbati  vielleicht noch nicht mitbekommen, dass Schweizer Evangelikale im Gegensatz zu den Islamradikalen nicht zu Mord und Terror gegen die Ungläubigen aufrufen und ihnen auch nicht den totalen Krieg androhen?

Die Bibel der Christen, deren zentrale Botschaft Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe heisst, ist sehr wohl mit  den zwei Dritteln des Koran zu vergleichen, die von den Kafir handeln, die zu bekämpfen sind, das Kernanliegen des Koran. Und zwar nicht durch geistige Anstrengung, sondern durch nackte Gewalt, die auch detailliert vorgeschrieben wird. Ein kleiner Unterschied zur christlichen Lehre und zum christlichen Ethos. So wie gerade der  Status der verfolgten Christen in islamischen Ländern im Vergleich zum hiesigen Kotau vor den  moslemischen Sonderrechtswünschen das wahre Gesicht des Islam offenbart, das von Frau Sonbati verschleiert wird. 

  • BaZ: Der zentrale Punkt ist die Auslegung 
  • Sonbati: Richtig, und da ist der Koran ein Selbstbedienungsladen. Ich kann Suren finden, die gegen die Juden oder die Frauen sprechen, andere, die von Liebe reden. 

Dass die angeblich freie Selbstbedienung mit dem Tod bedroht und bestraft wird im Geltungsbereich des islamischen Rechts und darüber hinaus auch Abtrünnige oder Kritiker der religion des friedens im Westen mörderisch verfolgt werden und unter Polizeischutz leben, hat Frau Sonbati wohl noch nicht gehört. Welche Suren, die von Liebe zu Juden oder Frauen sprechen, will sie denn kennen? Zu dumm dass ihr keine einfallen.

Die Vergewaltigungs- und Frauen-Prügellizenz  des Koran ist geltendes Schariarecht, an dem sich keine Frau selbst bedienen kann und nicht befolgen, was ihr nicht  gefällt. Da liefert die Al Azhar ganz andere Bedienungsanleitungen zur Koranbenutzung. Freilich kann jeder Moslem sich bei der Ausführung der koranischen Aufforderung zum Frauen-einsperren selbst bedienen. Aber diese  Ladenkette, auch genannt Koranschulen, kennt keine Selbstbedienungsläden für Frauen.

Hingegen können sich dort die Terroristen bedienen an der ideologischen Munition für den Dschihad und den Anweisungen zum Fauenbehandeln. Und was die Liebe zu den Juden betrifft, so ist die Debatte, ob es sich um Affen oder Schweine handelt, die auch an der al Azhar geführt wurde, noch nicht entschieden. Aber Frau Sonbati scheint ja einen anderen Islam zu kennen als die Al Azhar. In dem Islam, der die Legitimation zur Unter-werfung der Frauen und der Kafir liefert, ist Liebe kein Begriff,  auch den Abtrünnigen der Unterwerfungsreligion ist solche Liebe nicht bekannt.  Frau Sonbati dichtet sich ihr Wunschbild vom Islam nach Bedarf der Apologie zusammen, ein Trugbild für die Kafir, die an den moderaten Islam glauben sollen.  

  • Wenn man nun einzelne Verse herauspickt, und das machen die Salafisten, kann man alles rechtfertigen. Das ist der falsche Ansatz. Man muss den historischen Kontext mitdenken, wenn man den Koran interpretiert. Das findet heute erst in kleinen akademischen Zirkeln statt. 

Ein bis zum Erbrechen ausgeleiertes Apologetenargument vom „Kontext.“ Hier ein kleiner Ausschnitt, „herausgepickt“ aus dem entsprechenden Korankontext“, der richtige Ansatz:

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Religion der Liebe und Toleranz:

  • In ca. 2.000 Versen rufen der Koran und die Hadithe in aller Offenheit zum Kampf und zur Ausrottung aller »Ungläubigen« wie z.B. der Christen auf, zur Folter sowie zum Töten aller Menschen, die den Islam verlassen wollen, und zum Kindersex, denn Mohammed war ein Pädophiler. Wohlgemerkt, nachfolgende, nicht vollständige Auswahl frommer Gewaltphantasien und Handlungsanweisungen muß jedes moslemische Kind in den Koranschulen auswendig lernen. In diesem Zusammenhang ist es dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zu danken, festgestellt zu haben, daß es nur einen Islam gibt. Und dieser äußert sich z.B. so:
  • Sure 2, Vers 191: »Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ….«
  • Sure 4, Vers 89: »Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und daß ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.«
  • Sure 4, Vers 104: »Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes (der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet.«
  • Sure 5, Vers 17: »Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!«
  • Sure 5, Vers 34: »Der Lohn derer, welche sich wider Allah und seinen Gesandten (Mohammad) empören und sich bestreben, nur Verderben auf der Erde anzurichten, wird sein, daß sie getötet oder gekreuzigt oder ihnen die Hände und Füße an den entgegengesetzten Seiten abgehauen, oder daß sie aus dem Lande verjagt werden.«
    Sure 8, Vers 12: »Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.«
  • Sure 9, Vers 5: »Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig« (Gerne zitieren islamische Geistliche nur den letzen Satz dieses Koran-Verses).
  • Sure 9, Vers 111: »Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. … Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.«
  • Sure 33, Vers 27: »Und Allah hat euch zum Erbe gesetzt über ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz, und auch ein Land, das ihr vorher nicht betreten hattet.«
  • Sure 47, Verse 4-5: »Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande.«
  • Sure 47, Vers 35: »Werdet daher nicht matt und ladet (sie) nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt.«
  • Sure 66, Vers 9: »Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen – ein schlimmes Ende!«
  • Hadit 8: »Nach dem Sohne Umars, Allahs Wohlgefallen auf beiden, hat Allahs Gesandter salla Allah u alihi wa sallam gesagt: Mir ist aufgetragen die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, daß es keinen Gott gibt außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, und bis sie das Gebet verrichten und die Zakat geben.«
  • Hadit 17: »Von Saddad ibn Aus, Allahs Wohlgefallen auf ihm, von Allahs Gesandtem, der gesagt hat: Allah hat das Beste für jede Sache vorgeschrieben. Wenn ihr nun tötet, tötet recht, und wenn ihr schlachtet, schlachtet recht. So soll ein jeder von euch seine Klinge schärfen und sein Opfer zur Ruhe bringen.« (Exkurs Ende)
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  • BaZ: Für die Mehrheit der Muslime gilt noch immer: Was im Koran steht, das stimmt.
  • Sonbati: Natürlich, das wird an den Schulen ja auch so gelehrt. Man lernt den Koran auswendig und hinterfragt ihn nicht. Nicht zuletzt deshalb braucht es eine Aufklärung im Islam.

Wie „friedlich“ soll denn „die Mehhrheit der Muslime“  mit diesem Hintergund gestimmt sein gegenüber den Kafir? Aufklärung  über das wahre Vorbild des Propheten? Über das Kernanlieger der Erobererungs- und Unterwerfungsreligion? Über die politisch Agenda im Dar al Harb? Nichts da, Aufklärung über den Islam meint die Apologetin nicht.

  • Ein weiter Weg.
  • Die Aufgabe ist immens. Das liegt auch daran, dass in der arabischen Welt Diktaturen und Theokratien vorherrschen.

Ob die Theokratien der islamischen Welt estwas mit dem Islam zu tun haben??

  • Das kritische Hinterfragen der eigenen Vergangenheit, wie es Immanuel Kant postuliert, wurde in diesen Systemen nie geübt und wird von den Herrschenden unterdrückt.

Die „Herrschenden“ – ach  was für eine taufrische Idee aus der Mottenkiste der linken Islam-Lobby, die im islamischen Terror den gerechten Widerstand gegen die „NATO-mächte“ (!!!) erblickt, siehe http://kommunisten.ch, wo ein ehemaliger Geheimdienst-offizier der DDR (!) in stramm stalinistischen Stiefeln und im Kasernenkommandoton, gegen den der Meister Peitschenpeer aus Deutschland in Waisenknabe ist, die Richtlinien der richtigen Religionskritik ausgerechnet unter Berufung auf  Marx dekretiert,  dessen nicht gerade islamfreundlche Sätze er wohlweislich unterschlägt…, und vor der „Hetze“ gegen den Islam warnt, das sei die grösste Hherausforderung für die Friedensbewegung.

Soweit der stasibewegte  Herrr aus Deutschland, der sich bei muslim-markt untertänigst dem Islam andient. Die alten Stalinisten sind die neuen Pro-Islamofaschisten, die jede Islamkritik als Hetze  denunzieren und sich dabei groteskerweise auf Marx berufen, für den religionskritik der Inbegriff aller Kritik war.  Siehe  auch http://www.muslim-markt.de/interview/2007/raussendorff.htm. Der Kreis der links-faschistischen Islamlobby schliesst sich, zum Hintergrund dieses Schweizer Netzwerks:  http://bazonline.ch/schweiz/Schweizer-Freunde-des-Kommunismus/story/12694346:  

Auf http://Kommuniten.ch findet sich das ganze gestanzte Phrasenarsenal der links-faschistischen Islamophilie, die anti-israelische pro-islamische Einheitsfront auf der richtigen Seite der Barrikade gegen den Spätkapitalismus und die „Nato-Mächte“. Islamischer Terror gegen Frauen, Christen, Juden, Atheisten wird zum legitimen Widerstand gegen das westliche Reich des Grossen Satans. http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,865020

Dies herrischen autoritären Schwaroneure auf http://kommunisten.ch sollte man lesen, um  sich ein Bild von den Hintergründen der links verordneten  Islamophilie zu machen, die auch  in der Schweizer Demokratie ihr Stasi-Unwesen treibt.  Nur dass die kommende totalitäre Herrschaft in Europa keine Gulags mehr braucht und keine KZs, die Kritiker werden auf kaltem Wege ausgeschaltet durch die öffentliche Zensur. (Mehr dazu in dem Buch von Erwin Bischof: „Verräter und Versager“ – über die  Beziehungen der Schweizer Linken zur DDR-Diktatur.) 

Die Altstalinisten der ehem. POCH und PdA sind die Islamophilen von heute, wie der Antisemit und Grüne Anwalt Vischer, der bereits versuchte, islamisches Recht der Frauenentmündigung via die Schweizer Gerichte durchzuboxen, was dem linken Bonzen in letzter Instanz vorerst nicht gelang.  

Dass es sich um das Herrschaftssystem eines Religionsregimes handelt, das alle Ansätze zur Reform liquidiert hat und weiter verfolgt – die Ausschaltung der Kritik steckt in der  DNA des Islam – , das könnte Frau Sonbati von Ex-Moslems erfahren. Aber die werden hier erste3ns nicht gefragt, und zweitens wäre sie ihnen intellektuell nicht gewachsen. . Auch das Herrschaftssystem Islam, in dem die Männer die Herrschenden über die zu unterwerfenden Frauen sind, wird hier nicht als das Gewaltrecht, das zur Religion erhoben wurde, grundsätzlich hinterfragt, vielmehr als ein Missverständnis seiner Anhänger behandelt. Danach müssen Millionen von Islamgläubigen den Islam falsch verstehen. Frau Sonbati kann ihnen den wahren Islam sicher besser erklären als die al Azhar.  

Muslime, die bei uns leben, erwarten Toleranz und Akzeptanz. Ist dies umgekehrt auch der Fall? 

  • Christen können sich in Ägypten grundsätzlich frei bewegen. 

Wie frei sich die in Ägypten ermordeten Kopten bewegen können, darüber lügt diese  Schönfärberin dummdreist hinweg. Im nächsten Satz widerspricht sie sich:

  • Allerdings sind ihre Rechte eingeschränkt. So ist beispielsweise der Bau von Kirchen erschwert.  

„Erschwert“ ist auch so ein Frisierschaumwort zur Verwischung der brutalen Realität des moslemischen Religionsterrors gegen die Kopten, deren Kirchenbau nicht nur „erschwert“ ist, sondern deren Kirchen auch bei moslemischem Bedarf an Pogrom und Sprengstoffanschlag zerstört werden. 

  • Das ist für mich ein Skandal und dagegen trete ich an. 

Mit der Gründung eines Forums für einen liberalen Islam in Ägypten? Oder ist sie dort nur zu Besuch, um in der Schweiz zu berichten, wie frei sich die Christen dort bewegen können und wie unfrei die die Schweizer Frauen waren, als sie bis vor kurzem noch genitalverstümmelt wurden und in Stoffkäfigen herumlaufen mussten. Und dass die Christen ihre Töchter ab neun zwangsverheiraten, ihre Frauen steinigen und dass die Bibel zum Ermorden der Moslems aufruft, „differenziert“ betrachtet?

  • Zu einem Skandal, oft einem handfesten, kommt es, wenn jemand den Islam karikiert. Weshalb diese Explosionen? 

Für die Schönfärberin sind die Gewaltorgien gegen Karikaturen über den Islam kein Skandal, sondern  der wird abgewiegelt mit den abgedroschensten Ablenkungsphrasen aus dem Vorrat des moderaten Islamspeak wie  „Armut“ u. drgl.  –  ein beliebtes Synonym für mörderischen Religionsterror – , oder das „Gefühl“, hinten anzustehen“:

Das Selbstverständnis der Muslime ist angekratzt. Der Region geht es wirtschaftlich nicht gut, die Armut ist immens. Zudem haben Muslime das Gefühl, sie müssten immer hinten anstehen, die westliche Welt habe sie vergessen. In diesem Umfeld hat Religion eine enorme Bedeutung. Dazu kommt eine grosse Empfindlichkeit, weil es eine offene Debatte über den Islam nicht gibt. Das alles führt dazu, dass man «Angriffe» sofort als Beleidigung wahrnimmt.

Ach  die Moslems sind doch so arm und diskriminiert, da müssen sie einfach in Gewalt-orgien ausbrechen, sie können nicht anders. Dieses Lynchgefühl muss man verstehen.  So wie der grosse Islamfreund Chris Stephens, der Botschafter des Islamumarmers Obama, der so viel Verständnis für die Friedensliebe des Islam aufbrachte, dass er  den Mordbestien des islamischen Mobs ungeschützt ausgeliefert war – Toleranz muss sein und volles Vertrauen in die Friedlichkeit der Religion des Friedens und der Toleranz.

Diese Sonbati liefert wie ein Sprechautomat, der das ganze Apologetengewäsch reproduziert, die gedankenlosen Entschuldigungen für den genuin islamischen Religionsterror, der auch dort ausgeübt wird, wo keine Armut herrscht, oder war Bin Laden arm? War Mohammed Atta etwa arm? Schliesslich leiden die ölgeschmierten Terrorbrüder nie an Geldmangel.  

  • Das ist noch kein Grund, auf der Strasse andere Menschen anzugreifen. 
  • Da gebe ich Ihnen recht.  

Ach wirklich? Da dürfen wir aber froh sein. 

  • Dass es trotzdem passiert, liegt daran, dass wir uns den Umgang mit demokratischen Mitteln noch zu wenig gewohnt sind. Kritikfähigkeit muss man üben. Hinzu kommt ein grosses Frustrationspotenzial von jungen Männern, die keine Arbeit und keine Perspektiven haben. Sie sind leicht entflammbar.

O je, alle die perspektivlosen Gewalttäter, woher kennen wir das auch wieder? Der Islam bietet den Männern keine Perspektiven?  Ja woran mag das liegen? Am Islam? Hat der wahre Islam keine Perspektiven? Oder möchte Frau Sonbati, dass die Schweiz allen moslemischen „jungen Männern“ der Welt eine „Perspektive“ gibt? Wie auch unsere Linken Kriminellenfreunde schon immer fanden, die jedes Gewaltverbrechen mit der „Perspektivlosigkeit“ des Täters entschuldigen. 

  • Wie weit darf Kritik gehen? Wann ist für Sie die Grenze überschritten?
  • Wenn die religiösen Gefühle verletzt werden.

Aha, hier spricht die moderate Schariajustiz, die alle Kritik, von der sich irgend ein Moslem „verletzt“ fühlt , in die Schranken weist. Meinungsfreiheit ist kein Begriff für die islam-gewaschenen Hirne. Sie endet an den „Gefühlen“ der Religionsterroristen, d.h. es gibt sie nicht. Das darf man dann auch den ägyptischen Satiriker Bassam Youssouf, der die „Gefühle“ der Muslimbrüder „verletzt“, ausschalten?! Oder wie meint die Spezialistin für richtig verstandene islamische Meinungszensur, die in ihrer fundamentalen Unter-belichtung nicht ahnt, welche und wessen Gefühle diese geistige Zumutung verletzt? Frau Sonbati duldet keinen Vergleich zwischen dem Koran und anderen Kampfschriften zur Unterwerfung der Nichtgläubigen und Andersdenkenden. Nein, diese Suppe isst sie nicht. Das geht für sie zu weit. sowas akzeptiert sie nicht.

Der Vergleich zwischen dem Koran und «Mein Kampf» von Hitler in Ihrem Artikel ging für mich zu weit. Solche Aussagen akzeptiere ich auch als liberale Muslimin nicht.

Und wie drückt sich die Nicht-Akzeptanz aus? Haben ihre Schülerinnen die Begrnzung der Islamkritik zu akzeptieren? Oder nach welchen Kriterien wird hier die Lizenz zum Unterrichten an Schweizer Schulen erteilt? Soll die Muslimkommission vielleicht das Strafrecht bemühen, wenn einem „moderaten Moslem“ oder einer „liberalen Muslima“ ein Vergleich des Islamofaschismus und seiner mörderischen Aktivitäen mit einem anderen Faschismus nicht passt? Was findet sie denn so akzeptabel an der ideologischen Basis dieser Aktivitäten, die der Koran vorschreibt? 

  • BaZ:  Das akzeptiere ich. Mir fehlt bei manchem Kritiker indes die kritische Distanz. Erst sie führt dazu, dass man den problematischen Teil, den Extremismus, erkennt und gegen ihn vorgeht. 

Das hängt wohl damit zusammen, dass Herr Wehrli den problematischen Kern des Islam nicht erkennt, nicht kapiert, um welchen Religionstotalitarismus es sich da handelt, der von Grund auf problematisch ist, oder kennt er einen gemässigten Koran und einen moderaten Propheten?

  • Natürlich, und das ist in Ägypten auch ein grosses Thema. Die Salafisten, die mit dem Umbruch an Land gespült wurden, vertreten extreme Positionen – und eine lautstarke Minderheit setzt sich gegen sie zur Wehr. Zum Glück.

Was ist denn mit der Mehrheit? Welchen Islam vertritt denn die? Den falschen?

  • BaZ: Sie sind eine selbstbewusste, eigenständige Muslimin. Wie erklären Sie einer jungen Schweizerin, dass sich die Frau in vielen islamischen Staaten dem Mann unterzuordnen hat?

Es gibt doch viele Muslimas, auch viele Kopftuchfrauen, die bis zur Dummdreistigkeit selbstbewusst sind und den Ungläubigen erklären, dass sie den Islam nicht kapieren.  Frau Sonbati ist ein besonders geeignetes Exemplar zur Belehrung von Schülerinnen,  die lernen sollen, dass in der Schweiz bis vor kurzem noch ein die Regeln der Scharia für Frauen galten, wie Steinigung für Ehebruch, Auspeitschungen, Kinderheirat ab neun, etc., um nur die grössten Gleichartigkeiten zu nennen. Den Koran mag die Verschleierin nicht mit Mein Kampf vergleichen, das „akzeptiert sie nicht“. Das Schweizer Recht vor der Eherechtsreform vergleicht sie mit dem der Scharia. Den Vergleich akzeptiert sie!    

  • Sonbati:  So anders war das in der Schweiz bis weit in die 60er-Jahre hinein nun auch nicht. «Kinder, Küche, Kirche» lautete das Motto. Das Wahlrecht bekamen die Frauen erst 1971 – später als in den meisten Ländern und auch 15 Jahre nach den Ägypterinnen. ­Zugegeben: Die muslimische Welt ist bis heute patriarchalisch geprägt. Und in konservativen Gesellschaften stehen Frauen per se hinten an. Dieses Gesellschaftsbild gilt es aufzubrechen. Dafür setze ich mich ein. (Basler Zeitung) 

Schon die Vorstellung, dass eine Muslima einer Nichtgläubigen die Unterwerfungspflicht der Frauen im Islam erklären soll, hat etwas Absurdes. Die Frauenversklavung des Islam lässt sich auch ohne  Frau Sonbatis Islamkosmatiksalon sehr gut einschätzen. Dass die Frauen in der Schweiz bis 1986 noch gesteinigt, ausgepeitscht, zwangsverheiratet und in Harems eingesperrt wurden, schon im Kindesalter, das müsste sie allerdings noch etwas differenzierter erläutern. Aber nun kommt eine liberale Muslima und sagt ihnen, wo’s lang geht mit dem Islam, der die Frauen wieder zurückwerfen wird in eine Zeit weit vor der Existenz der Schweizer Demokratie.  Wer sich dagegen wehrt, wird belehrt, wie moderat der Islam doch sein könne.  Nur ist er das noch nirgends gewesen, wo immer er die Macht in einem Land hat, auch seine  Gesetze zu diktieren. Eine reine Frage der Demographie, Geduld.  Und dass die Frauen in konservativen Gesellschaften genau so wie im Islam…usw. Ende der Wischiwaschi- Reinwäsche der islamogenen Verbrechen an Frauen, an Christen, an Juden, an Apostaten und Atheisten, an Dissidenten und Kritikern, an den Karikaturisten und den Kafir, die den Islamofaschismus auch nicht in moderierter Form geniessen wollen.

Vielleicht sollte Frau Sonbati ihr Forum für eine liberalen Islam lieber dauerhaft nach Kairo verlegen, um die Moslemmehrheit darüber aufzuklären, wie die zwei Drittel des Koran, die von den Kafir handeln, wirklich zu verstehen sind, statt die Schweizer für einen moderaten Koran zu belehren, den es nie gegeben hat und nirgends gibt. Aber Frau Sonbati gefällt es besser in der Schweiz. rvc:

* http://ragnaroegg.blogspot.ch/2012/01/frau-sonbati-gefallt-es-gut-in-basel.html

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Und hier noch ein Auszug aus den kritischen Leserkommentaren in der BaZ 3.4.13

  • 03.04.2013,
  • M.B. Ich schätze Frau El Sonbati sehr, aber man muss die Fakten mal klar stellen. Die liberalen Parteien hatten zusammen bei den Wahlen 2012 in Ägypten höchstens 15%. Die Salafisten der Al-Nour, die mit den Luxor-Attentäter der Al-Gama’a al-Islamiyya unter einer Decke stecken, hatten fast 30%. Die Fundamentalisten der Muslimbrüder fast 45%. Es sind eben nicht einzelne Fundamentalisten.
  • S.T Vielleicht könnte man ja ein bisschen nachhelfen. Indem man sagt: Keinen Franken Entwicklungshilfe mehr, solange die Christen in Eurem Land verfolgt werden. Stattdessen nimmt man tote Christen hin wie schlechtes Wetter und lügt sich dazu noch in die eigene Tasche, indem man sagt, DEN Islam gäbe es gar nicht, das sind nur vereinzelte Salafisten, etc etc etc.
  • Markus G. . W. Churchill nannte die politisch-ideologische Kampfschrift von A.H. den neuen Koran des Glaubens und des Krieges. Von ihm stammt dieser Vergleich. Warum sonst ist „Mein Kampf“ das meistverkaufte Buch in den arabischen Ländern, nach dem Koran natürlich? 
  • Pia M: …und wieder eine Frau die sich vor den frauendiskriminierenden Karren spannen lässt. Ich kann das weder verstehen noch akzeptieren, sind es doch gerade die Frauen, welche in muslimischen Ländern grösstenteils massiv eingeschränkt werden.

Red.Widerworte: Wir glauben nicht, dass sie sich vor den Karren spannen lässt, sondern dass sie die Schweizer Gutmenschen vor den Karren der Islamophilie  spannen will, wie alle, die uns den Islam als moderat, friedlich und demokratiekompatibel zu verkaufen versuchen, während die Islamverfolgten weltweit unter seine Räder geraten. Auf diesem Karren fährt auch die linke Islamlobby, das Fussvolk trabt hinterher, aber die linken Leithammel wissen sehr gut, mit welchem Kollektiv sie liebäugeln, über dessen Charakter sie sich nicht täuschen, denn er ist dem ihren im Innersten verwandt.  rvc.

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