Das Schweigen der Schweizer Lämmer

Posted on Februar 15, 2013

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Das Minarettverbot wird durchlöchert

Henz Gestrein zum politisch korrekten Schweigen der Christenheit

  • (…)
  • Freche Mäuse wollen Löcher in das Minarettverbot der Schweizer Bundesverfassung beissen. Ein Entscheid des Bundesgerichtes, der dem Thema Ausschaffung krimineller Pseudoasylanten gilt, wird in den Medien für eine Aufweichung der vom Schweizer Volk entschiedenen Ablehnung der baulichen Symbole islamischer Herrschaft und Unterdrückung missbraucht. Das Bundesgericht will, dass die Minarettbaugesuche einzeln geprüft und nicht kategorisch abgelehnt werden. (Link) Muss ein solches Vorgehen vom Bundesgericht einfach schweigend hingenommen werden?
  • Fanatismus wird applaudiert
  • Jene, die sich nun erneut für Minarette stark machen, sind meist dieselben, die alles Christliche aus der Öffentlichkeit verbannen wollen. Während sie fürs Nacktwandern im Gebirge schwärmen, sind ihnen Gipfelkreuze ein Gräuel.
  • In unserer Gesellschaft allgemeiner Beliebigkeit einerseits und ausufernd kirchenfeindlicher Ätze andererseits bekommen radikalste Islamisten Narrenfreiheit. Jene, die innere Leere durch Fanatismus wettmachen und zum Äussersten entschlossen sind. Diese „Salafisten“ bomben und marodieren nicht nur in Mali. Sie dürfen die dahinter stehende Ideologie bei uns ungestört verbreiten. Es häufen sich die Fälle, dass von solchen Zirkeln angeworbene Mitteleuropäer in den globalen Dschihad ziehen – etwa Franzosen, die in Mali auf Seiten der Al-Kaida kämpfen (1) – oder bereits in unserer Mitte mit Terrormethoden die Machtergreifung des Islams proben. Doch durfte der extreme Islamische Zentralrat Schweiz seine letzte Zusammenkunft mit Predigern von Hass und Gewalt (2) ungehindert in Fribourg abhalten. Die Propaganda läuft ungehindert auf der neuen Website des IZRS. Aber auch in Schweizer Medien verbreite sich Applaus. Zeichen „liberaler“ Verblendung?
  • Nicht alle schweigen
  • Und was unsere Kirchen da zu sagen haben, ist leider bestenfalls betretenes Schweigen. Oder sie resignieren. Oder sie setzen die Segel nach dem Wind des Ungeists unserer Zeit, statt sich vom Heiligen Geist erneuern zu lassen.
  • Es fehlt nicht ganz an Rufern in dieser Wüstenei von Feigheit, Gleichgültigkeit und Hass auf alles Christliche. Zuletzt bringt es Günther von Lojewski, langjähriger Intendant des Senders Freies Berlin und jetzt Universitätsprofessor auf den richtigen Nenner: „Wo immer es brennt, sind Muslime beim Zündeln dabei. Ob Hamas, Taliban oder Al-Kaida, ob Muslimbrüder, ob Sunniten oder Schiiten, Salafisten oder Dschihadisten: Sie alle wollen das grosse Khalifat, die Scharia, die Herrschaft über die Köpfe und Seelen der Menschen, und da kennen sie allenfalls taktische Kompromisse, aber erklärtermassen kein Pardon. Und wir? Spielen die Affen. Wollen nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Geben uns cool und politisch korrekt.“ (Link)
  • Verantwortung wahrnehmen!
  • Das sind Feuerzeichen an der Wand wie einst in Babylon, Warnzeichen dafür, endlich der Verantwortung bewusst zu werden. Sonst könnten auch wir von baldigem Menetekel als zu leicht befunden werden! So, wie offizielle Stellen und Autoritäten ihre Stimme zu anderen politischen Themen erheben, könnten sie sich doch auch ausdrücklich gegen den Islamismus stellen.

(1): siehe Zeitschrift Paris Match Nr. 3324 vom 31. Januar 2013

(2): Liste der Referenten  des IZRS

Hier sieht man die Originalvisagen zum Originalzitat vom „Zerlegen der Zionistenschweine“:

http://www.ksis.ch/fileadmin/dateien/Referenten_Zusammenfassung_15._Dezember_Freiburg.pdf

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Dass Linksfaschisten mit den Islamofaschisten kollaborieren, ist nichts Neues. Die „offiziellen Stellen“ werden sich doch nicht gegen etwas stellen, womit siesich längst arrangiert haben. Islamophile Linke ignorieren nicht nur die islamische Christenverfolgung,  die ignorieren das gesamte Islam-Programm.  Und wenn Schweizer  Konvertiten sich am Abschlachten von israelischen Terroropfern  („Zionistschweine sauber zerlegt“) ergötzen, verstösst da nicht gegen die beliebte Medien-linke Sportart Israelbashing., im Gegenteil, die klammheimliche Zustimmung zu diesen Gruppierungen kommt aus dem linken Lager der Islamlobby, wo auch Ahmadinedschads Drohungen gegen Israel eine Bombenstimmung verbreiten.

Der Antisemitismus hat sich längst von rechts nach links verlagert (wie schon Walter Laqueur in „Krieg dem Westen“ 2002 feststellte, oder Leon de Winter in den Niederlanden, und  Alain Finkielkraut in Frankreich;  in Deutschland ist es Henryk Broder, der mit dem 1982 Artikel „Ihr bleibt die Kinder eurer Eltern“ (Die Zeit 1982) als erster prominenter Publizist den stets als „Antizionismus“ oder „berechtigte Kritik an Israel“ getarnten  Alt-Neo-Anti-semitismus aufs Korn nahm und seit Jahrzehnten mit seinen Kommentaren und Satiren begleitet, die den islamfrommen Medien ins blinde linke Auge gehen.  Der linke Antiisraelismus hat inzwischen massive Verstärkung von der islamischen Juden- und Israelfeindschaft bekommen. 

In der  NZZ von heute finden sich ausschliesslich antiisraelische Leserbriefe, in denen das Phänomen des neuen linken Antisemitismus, der sich in der obsessiven Israelkritik ohne Rücksicht auf die Existenzbedrohung des Judenstaates äussert, blindlinks  abgestritten wird. Keine winzige einzige Gegenstimme – sollte das Zufall sein oder hat es nicht Methode, dass die Weisungen der OIC  immer unterwürfiger übernommen werden? Feindbild Israel, Freundbild Islam. Das ist doch längst linkes salonfähiges Programm, hamaskonform. Und selbstverständlich hat die Charta der Hamas nichts mit Antisemitismus zu tun, und eine Einladung von Hamas-Vertretern ins Bundeshaus in Bern durch einen Grünen Sonderbegabten  nichts mit der Israelfeindschaft der Islamlobby.

 Ob allerdings der heilige Geist da etwas ausrichten wird gegen den pro-islamischen Zeitgeist, ist zu bewzeifeln. Denn war es nicht der heilige Geist, der Kardinal Tauron den Einfall eingab: „Der Islam bringt Gott zurück nach Europa“? Diesem Geist ist auch nicht zu trauen.

Auf die Begegnung der Nachtwächter des kommenden Mullahstaats mit den Nackt wanderern darf man gespannt sein. Dann muss die linke Islamlobby sich entscheiden: Für die Nacktwanderer oder für die Nachtwächter. Dann müssen die Nacktwanderer sich warm anziehen.

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