Men in groups in action

Posted on Januar 17, 2013

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Rudelgewalt und Strehles Welt

Was sich an real existierender „Menschheit“ an Frauen austobt, davon bietet  Indien ein Modell:

  • Nach einer Studie der Reuters Foundation ist Indien das frauenfeindlichste Land unter den G-20-Ländern. Vergewaltigungen werden noch immer als Kavaliersdelikt gewertet oder sogar gutgeheissen, um Frauen zu «disziplinieren». «Sie wollten das Mädchen bestrafen, weil sie nach Einbruch der Dunkelheit aus war – um anderen Mädchen eine Lektion zu erteilen», erklären Männer die Horrortat im Bus (…)  (az Aargauer Zeitung 26.12.12

Worüber die Agenturen diskret hinwegwedelten, um das Killerbild der Gattung nicht allzu realistisch erscheinen zu lassen, sind die sexuellen Folterpraktiken der Rudel, die keineswegs so vereinzelt vorkommen. In den Männerkriegen sind sie ein Massenvergnügen, im Männerfrieden grassiert der Spass an Gewalt gegen Frauen in massenhaften Hardpornoprodukten, mal abgesehen vom massenhaften Frauen- und Kinderhandel zum sexuellen Gebrauch durch die  Männerrudel aller Welt. Auch benannt bzw. umbenannt als „die Verhältnisse“.  Es sind nicht nur indische Verhältnisse, aber in Indien wie auch in den islamischen Ländern oder in Afrika oder Mexiko sind die sexuellen Gewaltverhältnisse im Rohzustand zu erleben. In der Linkspresse versammeln sich schon die  Kommentatoren, die zu verstehen geben, dass die wahre Gewalt gar nicht in Indien, sondern in den USA stattfindet. So der Tages-Anzeiger-Artikel Indien ist überall“,  in dem  das  Wort Männergewalt wohlweislich nicht vorkommt. Die Säuberung der „Verhältnisse“ um die Gewalttäterschaft ist eine linke Spezialität.

Nicht die Taten – die möglichen Strafen beunruhigen unsere  Gewaltversteher.  Auch in Ländern, in denen es keine Todesstrafe gibt, wie in Deutschland, ruft die Verwahrungs-Wegsperrung von Serien- oder Gruppenvergewaltigern regelmässig linke Bedenkenträger auf den Plan, die den Gedanken nicht ertragen, dass ein Vergewaltiger sich nicht freier fühlen darf als seine potentiellen Opfer. Denn deren  Freiheit wird durch die Freilassung der Wiederholungstäter stark eingeschränkt. Die  Angst vor Gewalttätern ist eine Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der bevorzugten Opfergruppe. Es sind linke Märchenonkel, die gern ganze Gruppen als „Klassenfeinde“ u. drgl.  stigmatisieren,  aber Gewaltopfer werden nicht als Zielgruppen der Täter begriffen. Auch die Sexualgewalttäter sind für die linken Märchenonkel nicht geschlechtsspezifisch kenntlich. Die marxistischen Märchenonkel  sind eine besondere Gattung. Ich denke nicht, dass Jungmarxisten wie  das Bürschchen Wermuth  (CH) von so etwa wie Humanität bewegt werden, es handelt sich vielmehr um eine Mischung aus Grössenwahn, Rechthaberei,  Herrschaftsgelüsten (die Herren der Geschichte, die immer  wissen,  wo’s lang geht auf dem Weg zum Heilsziel) und ein infantiles Menschenbild, kurz um Puerilismus.

Das Vergewaltiger-, Prügel- und Killerrudel von Delhi wird in unseren Medien untergründig bis unverhohlen zum Opfer umfunktioniert. Da wird mit Stichworten wie „Frauenbild aus der Kolonialzeit“, „Wanderarbeiter“, „ärmste Schicht“ Verständnis für die Bestien mobilisiert, deren Greuel nur in ganz wenigen deutschsprachigen Berichten, und zwar denen von Frauen, genauer beschrieben wurden (siehe >men in action).  Unter den Abwiegelungsreflexen kommt immer wieder ein Muster zum Vorschein: Erstens haben die Untaten dieser Männer nichts mit  Männern zu tun (so wie der Islam nichts mit Moslems zu tun haben soll, so als mache man  alle Moslems für die Verbrechen verantwortlich, die unter der Gewaltlegitimation ihrer Religion begangen werden, wenn man nur feststellt, dass die Verbrechen von Moslems begangen werden), zweitens soll es der Kolonialismus, also der Westen gewesen sein, der Indiens Männer zu Vergewaltigern macht, und drittens ist es – abwechselnd  die Armut oder der Wohlstand, was den Vergewaltiger zur Triebbefriedigung an Frauen treibt. Wobei noch als Clou der  Entlastungsargumentation  der einmalige Einfall linksdrehender Hirnschrauben hinzukommt, Vergewaltiger seien keine Triebtäter, Gewaltlust gibt es nicht, sie ist nur „anerzogen“. Diese Denkmuster dominieren auch die Kommentarforen auf Seiten der Täterentlaster. Das linke Bemühen, die Dinge ideologisch zurechtzubiegen, zu verdrehen und auf den Kopf zu stellen, findet sich nicht nur in exklusiv linken Blättern als Blütenlese.  Auch hier lassen die Sympathisanten des Rudelrechts nicht lange auf sich warten. http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Zu-viele-Maenner-zu-viel-Gewalt/story/28873253?comments=1:

Prompt protestiert schon ein aufgebrachter Leser, dass Männer an den Männergewalttaten an Frauen in Indien schuld sein sollen, na klar, die Täter sind zu allerletzt verantwortlich für ihre Taten, es ist immer ausserirdisch, die Gewaltlust der Vergewaltiger muss ihnen wohl mühsam beigebracht worden, von wem wohl? Von ihren Müttern? Natürlich ganz gegen ihre Natur. Männergewalt gegen Frauen hat einfach nicht mit Männern zu tun, das weiss der patriarchale Rudelschädel dank der linken Schulen schon reflexartig. So wie man von Islamkritikern sagt, dass sie alle Moslems pauschal für Terroristen halten.

Auch die Logik jener Leute darf nicht fehlen, denen als erstes Politikerinnen einfallen, wenn von den massenhaften Männergewaltverbrechen der Welt die Rede ist, angefangen mit Maos Witwe (selber als Kind vergewaltigt, die für die Patriarchalschädel weit schlimmer ist als der grosse Steuermann, der Herr des Terrors, auf dessen Geschichtskonto Hunderttausende von Toten gehen), bis zu Indira Gandhi (die der „Spiegel“schon für die Verseuchung des Ganges verantwortlich machte (!), wahrscheinlich weil sie als einzige indische Regierungschef in einem Spiegel-Interview die massenhafte Vergewaltigung indischer Mädchen erwähnt hatte, die kein Spiegelschwein interessierte).

Seitens der Kolonialismus, gähn. (So einer der ersten  Titel zum Thema in der BaZ, no comment.) Ja ja, di e Engländer sind’s gewesen! Vielleicht Margaret Thatcher? Und drittens muss es die „Armut“ sein, die die sexuellen Taten der  Wanderarbeiter „verursacht“, der sie durch Vergewaltigung zu entkommen hoffen, wie? Vergewaltigung als Weg zum Wohlstand oder wie darf man diese Deutung des gut gehüteten Geheimnisses der Natur verstehen?

Hier kommen Rudelschädel zum Zuge, die Frauen, welche sich empören, belehren, dass sie keine indischen Männer zu kritisieren haben, sondern gefälligst die Frauenverbrechen (!) der Abtreibung im eigenen Land zur Kenntnis nehmen sollen. Die vergewaltigenden Männerrudel sind zu respektieren, verstanden! aber Frauen, die abtreiben, sind die wahren Verbrecherinnen  – es handelt sich hier um einen ganz besonders dumpf dampfenden Rudelschädel, ein Muster-stück aus dem Schweizer Patriarchatskabinett, das das Rudelrecht weltweit widerspiegelt und  flankiert. Ein ganz Schlauer hat sich ausgedacht, dass die Gewalt der Rudel nachlassen wird, je „knapper“ die Frauen werden und die weibliche Ware ausgeht. Dass die Männergewalt der  Gewaltrudel im Masse ihrer Übermacht abnehmen soll, darauf muss  man erst mal kommen!

  • „Wenn eine grössere Nachfrage auf ein knapperes Angebot trifft, erhöht sich der Wert des knappen Gutes. Soviel zur Theorie. Im Gesellschaftspolitischen geschieht das erst über einen längeren Zeitraum. Dass es zwischenzeitlich zu Auswüchsen von Barbarei kommen kann, hängt im konkreten Fall wohl damit zusammen, dass die indische Zivilgesellschaft eben noch recht unterentwickelt ist“

Auf dem Weg zur Zivilgesellschaft durch Mädchenmorde! Und nun das Sahnehäubchen auf der ganzen brechreizenden Täterschnulzensülze: Nachdem eine Leserin in der BaZ nur einmal ganz vorsichtig, zaghaft,  zu formulieren gewagt hatte, dass die voraus geplante Tat des Rudels, an der die Gefolterte schliesslich starb, als Mord bezeichnen werden könne (den die Killer ja auch begangen haben!!), was sie nur zögernd und ungeschickt zur Sprache brachte:

  • Als  Frau kann ich Ihnen sagen, dass für eine Frau eine Vergewaltigung genau so schlimm ist wie ein körperlicher Überfall. Sie haben aber trotzdem recht. Da sie gestorben ist, könnte man langsam anfangen von Mord zu sprechen.  Nadja M.

schnaubt ihr ein aufgebrachter Zurechtweiser herrisch entgegen:

Dass das bestialische Gewaltrudel der Ermordeten, die zwecks bestialischer Misshandlung vorsätzlich im Bus gefangen wurde, eine rostigen Eisenstange in den Leib rammte und zwar nicht unabsichtlich, die ihr den Darm zerfetzte, muss nicht mal jeder dumpfe stumpfe Rudel-schädel gelesen haben, um zu wissen, dass das bestialisch zugerichtete Opfer an den Folgen der Bestientat gestorben ist, die nur ein Gemütsmorchel von Rudelqualität fahrlässige Tötung zu nennen imstande ist, wie sie jeder unvorsichtige Autofahrer begeht, der keine kriminellen Absichten und keine sadistische Ader hat. Was hier geschah, war das Austoben mörderischer Rudelgewalt, ein Verbrechen,  bei dem das Opfer tödlich verletzt wurde, die Eingeweide sind  zerfetzt worden. Fahrlässige Tötung? Es werden noch mehr dieser Typen aus den Löchern kriechen, denn ihre Zahl ist nicht klein, sonst wäre es kein Rudeltyp. 

Ins ähnliche Horn, nur weniger infantil,  tutet die Neue Osnabrücker Zeitung, NOZ, die am 4. Januar, nachdem die Täter vor Gericht gestellt wurden, zwar pro forma ihre Ächtung und Verurteilung fordert, aber das Recht auf eine faire Behandlung betont – als hätten Vergewaltige in Indien je eine unfaire Behandlung erfahren nach allem, was die Protestaktionen an den Tag gebracht haben und was von deutschen Medien noch nie beachtet wurde.

Aber auf einmal, da erstmals solche Bestien rechtzeitig vor Gericht gestellt und angemessen hart bestraft werden sollen, erwacht das deutschen Rechtsgewissen à la Mauz und mahnt zum fairen Prozess, den es für die Gewaltopfer bisher noch nie gefordert hat, und weiss nun ganz genau, was zu dem Land Indien passt. Dass massenhafte ungesühnte Vergewaltigungsfälle, Rudelvergewaltigung und einzelne, nicht zum Land passen sollten, das ist der Osnabrücker Zeitung noch nicht auf- oder eingefallen. Aber die ganze grosse Sorge gilt nur der Fairness für die Bestien. Was bewegt die Herrschaften!

Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG fordert:

  • „Indien muss endlich handeln, indem es seine Frauen schützt, Gewalttäter ächtet und verurteilt. Gleichwohl haben diese Verdächtigen das Recht auf einen fairen Prozess und auf Leben sowie körperliche Unversehrtheit. Todesstrafe und Kastration, deren Einführung die Regierung für Sexualstraftäter erwägt, mögen abschreckend wirken. Doch solche archaischen Strafen passen nicht zu dem Land, das sich so gerne als fortschrittlich präsentiert“

Endlich muss Indien „handeln“! Die NOZ hat doch schon immer darauf gewartet! Sie konnte es gar nicht abwarten, nicht wahr. Dass man endlich die Vergewaltigerbanden fair behandelt! Hier spricht das deutsche Rudelrecht, das durch die Mauzschule gegangen ist  und sich so sehr ums Täterwohl sorgt. Kastration ist des Vergewaltigers unwürdig, die Tatkraft der Täter darf nicht unschädlich gemacht werden, da geraten die Rudel in helle Aufregung. Die Opfer und ihre Angehörigen haben die Täter gefälligst zu respektieren!

Und die Süddeutsche, ach die Süddeutsche lässt es sich nicht nehmen, im Sinn und Geist der alles erklärenden unverwüstlichen linken Allzweckdenke zu erläutern, wo das wahre Problem ist hinter den Vergewaltigungslusttaten: Ja was mag das wohl sein? Die Engländer in Indien? Der kapitalisitische Westen? Heiss heiss. Der wirtschaftliche Aufschwung!!!

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG:

  • „Der Anfang der Neunzigerjahre auf den Weg gebrachte wirtschaftliche Aufschwung hat eine dunkle Seite, die sich auch in Exzessen wie der nun publik gewordenen brutalen Vergewaltigung ausdrückt. Wie in vielen Schwellenländern hinkt der gesellschaftliche Fortschritt der Ökonomie meilenweit hinterher. Das blendet auch der Westen gerne aus.

Es ist nicht die Männergewalt, die die Süddeutsche so gern ausblendet, nein nein, die wird flugs in den Hut gezaubert, und was kommt hokuspokus zum Vorschein? Ja wie heisst es denn, das weisse Kaninchen, heisst es vielleicht Israel? Nicht ganz. Heisst es Guantanamo?  Fast fast. Es heisst: Die Unwissenheit des Westens. (Von der die SZ allerdings nicht befallen ist, die Süddeutsche weiss immer, wo die Ursache aller Weltübel zu suchen ist. Im blinden Fleck der linken Allwissenheit befindet sich die genuine Männergewalt gegen Frauen in den Machokulturkreisen der Welt, ob indische oder moslemische, ob arabische oder türkische, die Süddeutsche kennt stets die wahren Ursache, die nichts mit der Täterschaft zu tun hat. Dass wirtschaftlicher Aufschwung sich in vermehrter Vergewaltigungslust ausdrückt, ist eine ganz besondere Erleuchtung der Süddeutschen. Die Vergewaltiger hoffen nach Ansicht der SZ  sicher durch Vergewaltigung am Aufschwung der Opfer teilzuhaben, den ihnen die indischen Frauen vorenthalten oder wie? So wie der Aufschwung Israels wohl verantwortlich ist für die Ehrenmorde der Araber, die ihre Frauen und Töchtern aus purer „Verzweiflung“ ermorden?!

Kleine Überraschung: Die FRANKFURTER RUNDSCHAU sehe es ähnlich, heisst es in der Presseschau des DLF, aber auch da irrt der Deutschlandfunk. Ausgerechnet die ultralinke FR sieht es diesmal gar nicht ähnlich wie die ihr verwandte Süddeutsche, sondern ganz anders, überraschend anders: 

  • „Die Vorstellung, es handele sich bei der Gewalt gegen Frauen um Überreste einer patriarchalisch-archaischen Kultur, die nach und nach der Modernisierung werde weichen müssen, ist offensichtlich falsch. Ganz gleich, wo und wann sich der Wahn entwickelte, Frauen hätten zu tun, was Männer ihnen sagen, er scheint sich bestens anpassen zu können. Auch an die GPS-gesteuerte Moderne. Gewalt gegen Frauen ist kein Nebenprodukt einer sozialen Lage, einer politischen Konstellation. Man kann sie nicht zum Beispiel durch die Schaffung von Arbeitsplätzen bekämpfen oder durch Koedukation. Man muss sie selbst bekämpfen.“

Hier würde ich sogar der Frankfurter Rundschau  zustimmen, die kurz vor dem Ableben mal vom linken Kurs abweicht, oder was macht sie so freimütig wenn nicht das nahende Ende? Ein User im BaZ-Kommentarbereich spricht aus, was wohl der Sache am nächsten kommt:

Keiner geht auf den naheliegenden Gedanken ein, das der präzivilisatorische Zustand dieser Vergewaltigerrudel (Männer im Rohzustand, wie Christa Wolf sie nannte) jedem links definierten System vorangeht und es auch locker übersteht. Man will es nicht wahrhaben, man will den vorzivilisatorischen Killerkreaturen nicht in  die  Widerlingsphysiognomie blicken.  Auch ganz  abgesehen davon, ob es schon bessere Zeiten der Präzivilisation gegeben hat oder nicht – die Fratze der  Killerrudel, die der hauchdünne Firnis ihrer Kultur nur notdürftig bedeckt, was schon Will Durant wusste (siehe Vorwort zu seiner Kulturgeschichte) bricht immer wieder durch. Nur die linken Märchenonkel kehren diesen so sichtbaren Sachverhalt „wissenschaftlich“ um und erklären in  ihrer Besserwisserei die Killerrudel zu den Produkten ihrer selbstgemachten immer neuen Kleider oder der „Verhältnisse“, von denen die wahre Natur der Vergewaltiger- und Killerrudel nur befreit werden muss, damit jeder nach seinen wahren Bedürfnisse dieselben befriedigen kann. Allein ein Blick auf die Bedürfnisse der nihct therapierbaren Pädo-„philen“ und ihre massenhafte Verbreitung (kein Randphänomen, zu dem die System-Grosstheoretiker es gern machen möchten) vom Bodensatz der Gesellschaft der Zuhälter und Bumsbomberrudelproleten  bis in die höheren Etagen der etablierteren Herrenmenschen (kein Klassenphänomen) sollte genügen, um sich das ganze Bild zu machen hinter den Märchen vom bösen System, das den guten „Menschen“ verdirbt.

Vergewaltigung ist auch laut den Gender-Irren nichts, was mit den Männern als Täter zu tun hat. Nach der Plattwalze der Genderlogik à la Judith Butler müssten die Täter allesamt erst zu Vergewaltigern „gemacht“ worden sein. Man/frau  sollte meinen, das Ausmass der Männer-gewalt gegen Frauen werde dieser Weiberlogik des Genderschwachsins, wonach die Opfer der  massenhaften Vergewaltigungen nicht von den Vergewaltigerrudeln unterschieden sind ausser durch ihre Erziehung, ein Ende setzen. So etwas wie sexuelle Triebbefriedigung gibt  es da nicht, das Rudelrecht soll auch nichts mit der Rudelnatur zu tun haben gemäss diesen links-drehenden IdeologInnen, in deren reinlich aufgeräumten Schubladen alle Gewaltlust der Spezies durch Umbenennung weggeräumt ist. Die auch von der Linken (im Strehleblatt TA)  umjubelte antifeministische, antiisraelische und pro-islamisch verkommene Judith Butler bekam einen deutschen Preis für ihre Säuberungsarbeit, mit der die angebliche Gleichheit der Geschlechter, inklusive der  Gewaltrudel mit ihren Opfern begriffskosmetisch konstruiert wird. Danach hat nicht nur die Männergewalt gegen Frauen nichts mit der testosteron-gesteuerten Hordengewalt etwa des youth bulge zu tun, sondern auch das Männerrecht nichts mit seinen Vätern. Nicht jedes Weibchen hält so rein im intellektuellen Oberstübchen. Wenn die linken Nachwuchsgruppen der Gendergirlies dann noch darauf bestehen, dass nicht von Vergewaltigern, sondern nur von VergewaltigerInnen die Rede sein soll, hat der Irrsinn dieses Genres seinen Kulminationspunkt erreicht. (Es sind dieselben herrenrechtshörigen Gören, die die nicht nur die Worte Mutter und Vater aus der Sprache eliminieren wollen, sondern die Kinder so früh wie möglich von der Mutter trennen wollen. . Das ist  Mütterfeindlichkeit als Markenzeichen der linken Gleichheitswalze, die im Namen dieses totalitären Unfugs, der die anthropologischen Fakten leugnet, sie durch Umbenennung beseitigen will, und dem neuen Vaterrecht zuarbeitet. – nach Ausschaltung der Mütter.)

Die Soziologinnen Benard und Shlaffer waren hart am Kern der Dinge,. als sie im Spiegel zu den Vergewaltigungslagern im Balkankrieg schrieben, nach den eleganten Abstraktionen des 20. Jahrhunderts käme der Schlamm der Wahrheit zutage. Aber kaum gesagt, versuchten sie sich wieder geschwind aus dem Schlamm zu befreien und erklärten sich die nackte Männer-gewalt, der sie in die Fratze geblickt hatten, als „Männer mit Waffen.“ Es sind aber nicht die Waffen, die diese Männer zu Vergewaltigern machen – es sind nicht die Eisenstangen, es sind men in action, so wie sie beschaffen sind als die nackten  Vergewaltiger- und Killeraffen. Der nackte Aff ist nur dürftig verkleidet. Sein Kulturzirkus lenkt ab. Dass sie mit Waffen noch viel bestialischer agieren können als ohne, macht sie nicht zu blossen  Produkten ihrer Werkzeuge.

Ziemlich skurril las sich, was sich ihrerzeit eine hilfswillige Klassenkampf-Frauengruppe zu besagten Vergewaltigungslagern einfallen liess (die der Märchenonkel Müller Ullrich als Erfindung der Frauen bezeichnete): die Männer „benutzten“ die Vergewaltigung nur als Waffe. Also eine  Art Instrument , das  mann nach erledigter Tat offenbar ablegen kann, oder wie?   Dan hat der Täter nach getaner Tat auch nichts mehr mit der Tatwaffe zu tun? Die Vergewaltigung muss etwas ausserhalb vom Täter sein. Er ist kein gewaltrünstiges Monster, das seine Gewaltlust befriedigt, wenn es entfesselt ist. Zur Einkleidung der Killerrudel muss frau sich schon etwas einfallen lassen. Es geht darum, den Vergewaltigern  anderweitige „Ursachen“  ihrer Taten  anzudichten als die Lust am Vergewaltigen. Dabei übersahen die hilfreichen Frauen sorgsam, dass man den Vergewaltigern gar nicht zu erklären brauchte, wie sie ihre „Waffen“ einsetzen sollten, man musste ihnen nur sagen: „Macht mit den Frauen, was ihr wollt.“ Das reichte völlig aus, damit die Rudel machen, was ihnen gefällt. „Vergewaltigung als Waffe im Krieg“ klingt da eher nach Waffenseinsatz zur Verteidigung, nach Kampf. Wenn man den Rekruten den Gebrauch von Waffen im Kampf beibringt, geht man nicht davon aus, dass sie diese Waffen alle mit Lust gebrauchen, weshalb „Vergewaltigung als Waffe“ eine perverse Verharmlosung der Natur dieser „Waffe“ ist. Was dabei auffällt:

Wo Vergewaltigungen gezielt als Demütigung der westlichen Frauen verübt werden wie bei den moslemischen Gang-rape-Banden, reden die linken Täterversteher keineswegs von dieser  Form von Gewalt als „Waffe“ im Kampf gegen den Westen, sondern von „Einzelfällen.“ Es wird nirgends so systematisch gelogen wie von Ideologen.

In einem weiteren BaZ-Bericht zum Fall von Delhi las ich, die Medien bezeichneten die Täter als Bestien.  Als sei das irgendwie unanständig. Ein paar Zeilen war aber von ihrer „bestialischen“ Tat die Rede. Also wie nun?  Darf man suie nicht Bestien nennern, nur die Tat bestialisch, nicht die Täter? Eine seltsame Abspaltung, die die Täter von der Tat trennt. Vielleicht wollte die Journalistin auch nur vermeiden, von einem linken Wachhund angezeigt zu werden, wenn sie die bestialischen Täter auch selber Bestien nennt?

Im linken Tages-Anzeiger widmet sich der eingangs erwähnte Artikel der Gewalt gegen Frauen über Indien hinaus unter dem Titel: „Indien ist überall“:  http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/kultur/Indien-ist-ueberall/15725464/print.html 7.1.13

Die indischen Verhältnisse sind seit langem bekannt, rufen aber keinen Hund hinterm Ofen hervor, ehe es die Massendemonstrationen gab, die sich auch gegen die korrupte Justiz, die Komplizenjustiz und –Polizei richtet. Das alarmiert auch den TA, der zu gern die USA oder GB am Pranger sähe für die Verbrechen in Indien. Denn Indien ist nicht überall. Im rechten Bloggerspektrum, etwa bei PI, kommen weltweite Vergewaltigungen erst gar nicht vor, kein Problem. Dafür erscheint dort ein Nachrufe auf einen Kindermörder, von dem der Verfasser ganz genau weiss, dass die Frau es gewesen ist, was kein Gericht bewiesen hat. No comment – da tobt ein genuiner Antifeminismus, dem Frauenrechtsbewegungen eh suspekt sind. Auch die Frauenunterdrückung der moslemischen Länder würde die antifeministischen Dumpf-köpfe nicht die Bohne interessieren, wenn es nicht der Islam wäre, der Frauenentrechtung im Programm hat. Und das interessiert wiederum die Linken nicht, die sich Frauenrechte auf die Fahne schreiben- und sie verraten. Antifeminismus ist überall. 

Aber das Augenmerk des linken Blattes gilt eben nicht der Gewalt überall, auch wenn der Titel das zunächst nahe legt, einige Tiere sind wieder viel gleicher als die anderen. Nämlich die Gewalttäter im kapitalistischen Westen, in den imperialistischen USA befinden sich im Focus der linken Aufmerksamkeit, während die islamlegale millionenfache Gewalt gegen Frauen  (Zwangsheirats-Vergewaltigungsrecht, Kinderehe, Moslem-Gang rape-Praxis  gegen weibliches Freiwild im Westen) sorgfältig ausgeklammert wird bei der Darstellung der Gewalt weltweit. In Strehles Welt bleibt die Legalität der Vergewaltigung nach Islam-recht nicht nur in den rein moslemischen Ländern verschleiert, auch das Gewaltsonderrecht der Scharia gegen Millionen Frauen in Indien kommt nicht zur Sprache. Vergewaltigungen sind zudem hierzuland nicht an der Tagesordnung wie in Indien, das ist Unsinn, und nicht legal wie im Islam. Den blendet die Verfasserin  aus; die Moslemmachokultur, aus der die meisten Vergewaltiger auch in die Schweiz importiert werden, ist kein Thema des TA. Indien ist nicht überall, aber Islam ist überall.

Was die Vergewaltigung als „Kriegswaffe“ betrifft, worüber der Artikel viele Zahlen zu den Massenvergewaltigungen in Kriegen bringt (hier wäre an Susan Brownmillers umfangreiche Dokumentation „Against our will“ zu erinnern), so würde das auf die moslemischen Gang-rape-Banden in England oder in Skandinavien zutreffen, wo Horden-Vergewaltigungen zum Dschihad-Repertoire gehören, dem religiösen Rudelrecht, das Frauen, und zwar vor allem die „Ungläubigen“, der Scharia unterwerfen will und keine Frauenfreiheitsrechte duldet. Diesen Krieg gegen den Westen klammert die linke Sichtweise wie gesagt aus, für die der Westen an allen Weltübeln primär schuld ist. Kommunistische Länder kommen wohlweislich hier nicht vor. So z.B. Rumänien, wo unter Ceaucescu Verhütung verboten war und unzählige Kinder, die gegen den Willen der Frauen gezeugt wurden, in lausigen Heimen landeten und dort elend verendeten, was allerdings keinen Aufstand der Anständigen auf die Strasse brachte. Man gab sich in der Presse „schockiert“ von den „Zuständen“ in den Heimen, aber keineswegs über die vorangehende sexuelle Barbarei des Verhütungsverbots im kommunistischen Paradiesland.

Im übrigen ist der Feststellung zuzustimmen, dass Vergewaltigung wie auch sonstige Gewalt gegen Frauen bei uns zweitrangig ist. Dass die meisten Vergewaltigungen im Westen von Tätern aus den bekannten Machokulturen begangen werden, darüber schweigt sich der Artikel ebenfalls aus. Die Moslemgewalt gegen Frauen ist nicht gerade das Thema der Linken. Sie wird systematisch ignoriert oder ihr Ausmass und Hintergrund wird rundweg abgestritten. Kommt sie zur Sprache – bei Islamkritikern und politischen Gegnern – , lässt das linke Lager sich  alle möglichen andere Tätergruppen einfallen. Täter aus dem Moslemmachokulturen sind bei Sexualgewalt-delikten hierzuland nun mal überproportional vertretenen. Sie fallen alle unter das linke Täterschutzprogramm, das bereits die Erwähnung dieses Sachverhalt zu kriminalisieren sucht. Darum sind Darstellungen wie „Indien ist überall“ auch kaum vom Protest gegen die sexuelle Gewalt motiviert, sondern vom linken Bedürfnis nach Belastung des Westens für alle Gewaltgreuel der nichtwestlichen Welt. Man darf nicht „mit dem Finger auf Indien“ zeigen – gemeint ist: man muss immer zuerst mit dem Finger auf die USA zeigen. Aber die Befummelung von Frauen in indischen öffentlichen Verkehrsmitteln ist indisch und nicht ein amerikanischer Männermassensport. Auch die ägyptischen Grabscher sind Moslems und keine amerikanischen Evangelikalen, als die man sie doch zu gerne vorgestellt hätte. Ist auch Ägypten überall? In den linksdrehenden Medien dominiert naturgemäss die Tendenz, Männergewalt gegen Frauen umzufrisieren in „Perspektivlosigkeit“ und drgl. Unsinn.

Der einzige gemeinsame Nenner in den Berichten über die weltweiten Vergewaltigungen, nämlich das Wort Männer, geschweige Männergewalt, kommt in diesem links bereinigten  Kommentar gar nicht vor.  Die linke Diskussion zu den Männerverbrechen an Frauen ist um die Männer als Täter bereinigt, so wie in  den Apologetenkommentaren zum Islam der Islam wegretuschiert ist, Islamdebatte ohne Islam ist der Clou des Dialogs. Vergewaltigungsdebatte ohne Männergewalt ist ein ebensolches Kunststück. Wozu hat man eine Generaltheorie, die alle Gewalttäter wegdefiniert und zu Produkten ihrer „Systeme“ erklärt? Männertheorien verhalten sich m.E. zu den grossen Taten der Männer wie das Rudelrecht zur Rudelgewalt. Sie bewahren uns aber nicht davor, von Frauen übernommen und nachgebetet zu werden. Dafür eigenen sich besonders hilfswillige Frauen,  die die Säuberungsarbeiten imReich der Ungleichheit übernehmen. Judith Butler ist eine besonders begabte Reinemachefrau, eine der nützlichen Raumpflegerinnen des weltweiten Patriarchats, das sich heute vor allem als Herrenrecht der Söhne und ihrer Horden austobt.

Den Moslembrüdern Ägyptens wurde übrigens soeben von der EU eine Fünf-Milliarden-Unerstützung zugesprochen. http://europenews.dk/de/node/63051  Damit werden Millionen von ägyptischen Grabschern und Frauensklavenhaltern gefüttert. Die Fütterung der Vergewaltigerrudel ist selbstverständlich Ehrensache für ihre westlichen Sympathisanten. rvc

Fortsetzung folgt

 

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