Scharia mit Schirrmacher

Posted on Dezember 8, 2012

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Erzbischof willimasScharia-Gerichte in Deutschland?

Noch nicht, es geht auch ohne…

Wenn die staatsbezahlten Islamwissenschaftler über die Scharia informieren, dann sieht das so aus bzw. hört sich so an:

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/MuslimBande-terrorisiert-Jugendliche-im-Welschland/story/10812656

Kommt die islamische Rechtsordnung Scharia auch in Deutschland zur Anwendung? Im Einzelfall ja, erklärte die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher bei ihrer öffentlichen Antrittsvorlesung an der Universität Bonn. 

Schirrmacher nannte als Beispiel den Fall einer Witwe aus München, die hinnehmen musste, dass die im Iran lebende Familie ihres verstorbenen Mannes drei Viertel seines Erbes zugesprochen wurde, obwohl in seinem Testament die Ehefrau als Alleinerbin bestimmt worden war. „Es ist nicht dienlich für die Schaffung eines einheitlichen Rechtsbewusstseins, wenn in Deutschland ausländisches Zivilrecht zur Anwendung kommt“, erklärte die Islamwissenschaftlerin. Anders als beispielsweise in Großbritannien seien Scharia-Gerichtshöfe in Deutschland jedoch nicht existent. 

In Großbritannien hätten 1996 Scharia-Gerichte mit staatlicher Anerkennung den Betrieb aufgenommen. Sie würden unter anderem über Scheidungen und Fälle von häuslicher Gewalt entscheiden. „Das sind inoffizielle, gerichtlich nicht anerkannte Tribunale, denen sich die Beteiligten freiwillig stellen“, so Schirrmacher. Je nach Schätzung würden mehrere Hundert bis mehrere Tausend Fälle auf diese Weise entschieden. Vor allem beim Scheidungsrecht sähen Frauen durch die Scharia-Gerichte eine Möglichkeit, Druck auf ihre Ehemänner auszuüben: „Willigt der Mann nicht in die Scheidung ein, kann ihn der Schariarichter dazu auffordern, seine Frau nach islamischer Tradition zu verstoßen.“ Das bedeute aber nicht, dass die Scharia-Gerichte für Frauen generell von Vorteil wären: „Körperliche ‚Züchtigung‘ der Ehefrau durch den Ehemann ist kein Grund für eine Scheidung, daher wird das Gericht dem Scheidungswunsch der Frau meist nur entsprechen, wenn es wirklich um Misshandlung geht.“

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Ach wie beruhigend – es gibt noch keine Schariagerichte in Deutschland wie in England! Aber es geht ja auch ohne eigene Schariagerichte, wenn nämlich die deutschen Gerichte das Schariarecht ganz von selber anwenden. Schon der Islamexperte und Ex-Moslem Sami Alrabaa hat darüber geschrieben, der auch über die arabischen Predigten in den Moscheen in Deutschland informieren konnte, aber das hat keine deutsche Dhimmiredaktion interessiert.  Und nun erzählt uns die Professorin Christine Schirrmacher, dass die Scharia „nicht generell von Vorteil (!!!) für Frauen ist.“ Partiell? Da kann die Frau ja „Druck auf den Mann ausüben“!  Druck wozu? Ach, sie kann ihn dazu bringen, sie zu „verstossen“  – wenn das keine tolle Druckmöglichkeit ist! Da könnte Frau doch gleich zum staatlichen Gericht gehen – wenn der Mann es zulässt! Denn der kann Druck auf die Frau ausüben, dass sie nur zum Schariagericht geht, oder?

So darf er die Frau z.B. verprügeln, pardon, nur körperlich „züchtigen“, was laut Schirrmacher aber keine wirkliche Misshandlung sein muss. Nur dann kann das Gericht (wenn es will…) die Scheidung aussprechen! Das erklärte doch auch schon dieser Imam von  Fuengirola in Spanien, der in seinem Buch Ratschläge zum richtigen Frauenverprügeln erteilte: mann muss die Frau so züchtigen, dass die körperliche Züchtigung keine Spuren hinterlässt. In dem Fall kann die Frau keinen „Druck ausüben auf den Mann“… Wo sind wir hier?! An der Uni Bonn oder schon in  der Bonner Mega-Moschee?

Auch der Erzbischof William von Canterbury sprach sich schon 2008 für die Anerkennung der Scharia in GB aus, und zwar „nur“ im Familienrecht. Das  reicht ja auch für die Frauen. Der Mann musste nicht zurücktreten, wie noch der holländische Justizminister Piet Donner, der ebenfalls die Scharia empfohlen hatte. (Vielleicht kommt er ja bald als Mufti zurück.)

Die deutsche Schariafreunde sind unter den Juristen bestens vertreten. Erst kommen die „Einzelfälle“, nach den einzelnen Zwangseheschliessungen die einzelnen Verstossungsscheidungen, dann kommt das ganze Paket der Vielweiberei. Und natürlich hat das alles überhaupt nichts mit dem Islam zu tun, das sind nur solche „archaischen Bräuche“, die man den Migranten im Moslemmilieu nicht austreiben darf, sonst fühlen sie sich ja nicht genügend integriert und akzeptiert, sie sind doch so diskriminiert, dass man ihnen nicht mal die Barbareien ihres heiligen Religionsrechts gönnt. Vielleicht erklärt auch noch mal jemand an der Bonner Uni, dass die Nürnberger Gesetze nicht von Vorteil waren für die Juden.

Aber die Islamwissenschaftler werden das schon hinkriegen mit der Scharia, erst einzeln, so von Fall zu Fall, dann gesamthaft, wenn die Scharia erst im Grundgesetz als Gottesrecht verankert wird. Zunächst nur im Eherecht, und wenn das nicht reicht und  die Frauen noch immer nicht gehorchen, kann man dann die Steinigungen für Ehebruch als Ergänzung  hinzufügen. Weil sie generell von Vorteil ist. Gewissermassen das erweiterte islamische Eherecht. Auch Scheidung aufgrund von Gewalt in der Ehe könnte dann endlich wieder verboten werden, das hält die Familie zwangsweise zusammen, was generell von Vorteil ist,  und befriedigt auch die Gelüste des schwarzen Blocks der Antifeministen und altpatriarchalen  Frauenbevormunder, die sich auf den  „konservativen“ islamkritischen Blogs tummeln und gern wieder das totale Abtreibungsverbot einführen möchten. Zurück in die Adenauerzeit. Mit dem Modell acht Kinder pro Frau als Ideal der Rechtsaussenfront gegen Frauen. 

Da trifft man sich sich mit der Pro-Islam-Lobby der Linken, die Frauenrechte an den Islam verraten haben. Antifeministen aller Couleur haben Konjunktur. Ob Gebärzwangsvorstellungen unter der Fahne der nationalen Identität oder das Bündnis mit dem globalisierten Islam unter dem Banner der international-sozialistischen Einheitsfront – gemeinsam gegen die feministisch  erkämpften  Frauenrechte, bei Rechten schon immer verpönt, bei Linken heute verfemt als „Menschenrechtsimperialismus“, das Unwort aus der Multikulti-Ideologie. Wie sich die Bilder der patriarchalen Welten gleichen. Deutschland ist genauso  schariareif wie England. Es braucht dazu nicht mal eigene Schariagerichte, die deutsche Täterschutzjustiz ab 68 mit ihrer Schlagseite zugunsten Krimineller aus dem Moslemmachokulturkreis, wo „Ehrenmord“ ein mildernder Umstand ist und Zwangsehen bis heute straflos sind, genügt vollauf.

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