Dialog mit dem Ölgott

Posted on Dezember 3, 2012

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Skandalbdullah-Zentrum in Wien eröffnet

Abdullah-Zentrum schon jetzt von Skandalen geprägt

http://www.unzensuriert.at/content/0010939-Abdullah-Zentrum-schon-jetzt-von-Skandalen-gepr-gt3.

Dezember 2012 

  • Vergangene Woche eröffnete das umstrittene Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog (KAICIID) in Wien. Bei den Feierlichkeiten waren viele hochrangige Gäste anwesend, unter anderen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Österreichs Außenminister Spindelegger sowie seine Kollegen aus Spanien und Saudi-Arabien.
  • In Saudi-Arabien ist die geltende Staatsreligion der Wahhabismus – eine besonders strenge Form des Islam, welche die Scharia als das einzig gültige Gesetzbuch sieht. Die Einhaltung der Scharia wird von den sogenannten Mutawwa’in, der islamischen Religionspolizei, überwacht. Nach Ansicht vieler Islamwissenschaftler entstammt der größte Teil der Selbstmordattentäter aus wahhabitischen Kreisen.
  • Während in der Hofburg die Eröffnung des Zentrums fröhlich gefeiert wurde, fand davor  eine Demonstration gegen das KAICIID statt. Von einer „Schande für Österreich“ war die Rede. Tatsächlich ist die noch kurze Geschichte dieser Einrichtung schon heute skandalträchtig.
  • Skandal Nr. 1: Dialog mit dem dialogunfähigen saudischen Steinzeit-Islam.
  • Der „interreligiöse Dialog“ steht unter der Schirmherrschaft eines Landes, in dem es die Todesstrafe gibt, Frauen nicht Auto fahren dürfen, Nicht-Muslimen das Betreten von ganzen Städten strengstens untersagt ist, die freie Religionsausübung durch Nicht-Muslimen unterdrückt wird und generell laufend gegen Menschenrechte verstoßen wird. Wer betrunken in der Öffentlichkeit erwischt wird, bekommt Peitschenhiebe.
  • Es ist bei Strafe verboten, einen Gottesdienst zu feiern, eine Taufe oder eine Kranken-salbung zu empfangen, sowie christliche Symbole (z. B. ein Kreuz, eine Bibel) mit sich zu führen. Kirchen oder andere nicht-islamische Gebetshäuser gibt es nicht, ihre Errichtung ist verboten. Einfuhr und Druck nicht-islamischen religiösen Materials, etwa von Bibeln, sind verboten. Auf Apostasie (Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion) steht die Todesstrafe, welche auch vollstreckt wird. Saudi Arabien ist wohl das in religiösen und menschenrechtlichen Belangen intoleranteste Land der Welt.

Stimmt alles. Aber man hütet sich, ein islamisches Verbrecherregime Verbrecherregime zu nennen, weil die schariagemässen islamlegalen schweren Menschenrechtsverletzungen nicht als Verbrechen gelten, sondern allenfalls als eine „strenge Form des Islam“,  auch gern konservativ genannt. Oder  nur „intolerant“. Zum Vergleich: Die KZs nennt man auch nicht eine besonders strenge intolerante Form des Nationalsozialismus, und den Gulag nicht eine besonders strenge intolerante Form des Stalinismus. Eher einen Gipfel.

Nun ist nicht nur die Finanzierung des Abdullahzentrum ein Skandal, sondern der gesamte Dialogzirkus mit dem Islam ist der Skandal. Hier wird noch mal aufgezählt , was in Saudi-Arabien  als „besonders strenge Form des Islam“ Gesetz ist, so als seien alle anderen Formen des Islam nicht besonders streng. Klar ist es ein Unterschied, ob die Steinigung praktiziert wird oder nicht, aber sie ist keine besonders strenge Form der Scharia, sondern nur die traditionell vorgeschriebene, deren Anwendung von der jeweiligen Staatsmacht  abhängt. Im Iran etwa herrscht die Gottesstaatsdiktatur in schiitischer Reinform, in Saudi-Arabien in sunnitischer: Wo er nicht so „streng“ angewandt wird, da liegt das nicht an einer moderaten Form des Islam, die es nirgends  gibt, sondern allein an politischen Einflüssen, die nicht aus dem Islam stammen und ihn zeitweilig zurückbinden. So macht z.B. Erdogan (noch) Kompromisse, die der Kemalismus und seine militärgestützte Verfassung gegenüber dem Islam erzwang, und die bald einmal ein Ende haben könnten.

Von der Frauenverklavung  (neuerdings werden Frauen in Saudi-Arabien elektronisch überwacht, damit sie nicht ausreisen können ohne Erlaubnis eines Mannes) wird meist nur erwähnt, Frauen dürften „nicht Auto fahren“ -, das wichtigste, was die westliche Autofahrergesellschaft von der Situation der Frauen mitzukriegen scheint. Was darüber hinausgeht – totaleEntrechtung der zwangsverheirateten Frauen vor und nach der Eheschliessung, vor und nach der (Verstossungs-)Scheidung, bei der die Frau das Sorgerecht für die Kinder verliert; Vergewaltigungslizenz der Ehemänner, Einsperrung der Frauen im Haus unter Kontrolle der männlichen Hauspolizei, Ausreiseverbot auch nach der Schedidung, Beraubung der Mütter um ihre Kinder, das alles interessiert offenbar weniger. Aber Auto Auto Auto – das leuchtet ein!

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Posted in: ALLAHS ALLIIERTE