Der Krebs der Kritik

Posted on November 5, 2012

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Frère Tariq: Das Video erzeugt Krebs

FR Der Schmäh-Film dient als Vorwand für innerislamische Kämpfe – ein Gespräch mit dem Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft, Tariq Ramadan.

Die sowohl friedlichen als auch gewalttätigen und mörderischen Proteste gegen das anti-islamische Hetz-Video setzen sich seit Tagen fort. Gestern rief der in Teheran geborene Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour (Grüne) an dieser Stelle zur Vernunft auf und mahnte in den arabischen Ländern rechtsstaatliche Prinzipien an. Verbunden mit seinem Appell an die Besonnenheit des Westens war die Frage: „Welche Intellektuellen ergreifen das Wort?“ –

Tariq Ramadan, geb. 1962 in Genf, ist ein Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft.

Professor Ramadan, wie bewerten Sie das Vorhaben des Pariser Magazins „Charlie“, erneut Mohammed-Karikaturen zu zeigen?

Der Islamist ist schon Professor, nachdem die Uni Genf seine ideologische Propagandaschrift nicht als Dissertation abgelehnt  hat, er aber dann dank nachhilfe von Pror. Schulze und dem linksalrmoyanten Moralmolch Ziegler es doch noch geschafft hat, seinen aufhaltsamen Aufstieg fortzusetzen. an der Uni Rotterdam war er unerwünscht,  aber in Londonistan war er nicht mehr aufzuhalten.  

Es ist einfach nur dämlich und geht nur darum, möglichst für viel Aufmerksamkeit zu sorgen. Es geht hier nur um Provokation, obwohl sie genau wissen, was im Augenblick in der Welt passiert. Sie wollen Publicity haben. „Charlie“ ist in Schwierigkeiten, deshalb brauchen sie Aufmerksamkeit.

Wer für die mörderisch bedrohte Meinungsfreiheit demonstriert, der „provoziert“.

Welche Reaktionen erwarten Sie?

Ich weiß es nicht. Der Außenminister hat 200 Botschaften schließen lassen. Sie sind besorgt, weil sie die Reaktionen nicht abschätzen können.

Gibt es Unterschiede zu dem Mohammed-Video oder den dänischen Karikaturen des Zeichners Kurt Westergaard?

Es ist dieselbe Mentalität, einfach zu versuchen, Auseinandersetzungen zu provozieren. Eine negative Mentalität.

DieMentalität des Religionskritkverbots ist die positive Mentalität. Es gilt, Auseinandersetzungen über die iom fil gezeigten Inhalte zu verhindern.  Die vorlagen stammen aus den hadith, den Taen und worten des Propheten,  die die persiflierend illustrieren. Frère Tariq verschweigt, dass die Karikaturen eine Antwort auf das Kritikverbot und islamische Einschüchterungsversuche waren. Die findet er natürlich nicht  negativ. Moslemmentalität ist in Ordnung.

Was sollten die Muslime Ihrer Meinung nach tun?

Sie sollten auf Distanz gehen und diese Menschen und das, was sie tun, einfach ignorieren.

Die westliche Meinungsfreiheit einfach ignorieren?  Hier verrät der Herr einmal mehr, was er von Pressefreiheit hält. Vielleicht sollte der Westen den Islam einfach ignorieren statt zu privilegieren und zu hofieren?

Die Reaktionen in der muslimischen Welt auf Schmähungen des Propheten Mohammed im Film waren extrem gewalttätig.

Es handelt sich eindeutig um eine Überreaktion.

Mord und Totschlag sind „Überreaktion“, kleine Übertreibung, sonst ganz okay, oder? Die bestialische Ermordung des amerikanischen Botschafters u.a. war halt nur „Überreaktion“. Auf die Verharmlosung, die die Mentalität verrät, folgt das Lippenbekenntnis:

Die Gewalt darf man in keiner Weise tolerieren. Was auf die Tötung der Diplomaten in Ägypten, Pakistan und Afghanistan folgte, ist absolut nicht akzeptierbar und unislamisch.

Islamische Gewalt nach Koran ist „unislamisch“. Koranische Mordaufrufe gegen die Kuffar haben nichts mit dem Islam zu tun.

 Ich appelliere an das Bewusstsein der Muslime, dass sie diesen emotionalen Ausbruch nicht folgen. Die Emotionen werden allerdings nur von einer kleinen radikalen Minderheit geschürt, die versucht, die Mehrheit in den muslimischen Ländern zu dominieren.

Sie dominieren bereits die Mehrheit der Medien in den westlichen Ländern…

 In den muslimischen Ländern gibt es jedoch zurzeit eine Menge an Frustrationen, Ärger gegenüber dem Westen und den Vereinigten Staaten. Deshalb wäre es wichtig, wenn Studenten und die Eliten eine viel stärkere Rolle übernehmen, um diese Attacken zu verhindern.

Worüber sind die Killer- und Folterhorden, die den amerikanischen Gesandten folterten und ermordeten, denn so „frustriert“? Über die amerikanische Hilfe zum Regimewechsel zugunsten der Islamisten? Über die Tötung bin Ladens? Den Kampf gegen Taliban? Die Fütterung Ägyptens mit Milliarden Dollar? Die Existenz Israels?

Es war ein enormer Gewaltausbruch. Gibt es einen größeren Hintergrund, vor dem sich dies alles abspielt?

Nein. Wenn wir auf das blicken, was sich am ersten Tag in Ägypten, in Syrien, in Tunesien oder im Jemen abgespielt hat oder später in Afghanistan oder Indonesien, erkennt man, dass die erste Reaktion auf das Video von den Salafisten gekommen ist. Es sind Menschen, die in den Medien als Wahhabiten bezeichnet werden, was begrifflich nicht korrekt ist, weil sie salafistische Literalisten sind. Innerhalb der muslimisch-sunnitischen Gesellschaft gibt es einen Kampf zwischen den Muslimbrüdern und den Salafisten, um ihren Ort in der Politik und in der Gesellschaft zu finden. Dies ist Teil der Wirklichkeit des Nahen Ostens und der wahre Hintergrund des Geschehens.

Aha. Die Terroristen wollen ihren Ort in der Welt finden. Ihren Ort im Westen haben sie am 11. September schon gefunden. Sodann in London und Madrid. In Strassburg hat’s noch nicht geklappt mit der Ortsfindung. Noch weitere Orte gesucht? Der Scharia einen Platz im Rechts-system der Demokratien? Ortsuche durch Anzünden westlicher Botschaften? Vielleicht findet man ja was in den Überresten? Ramadan könnte ja behilflich sein bei der Ortsuche. Haben die moslems nicht auch schon den Kompass erfunden? Der Mann, dem die linke Islamlobby zu akdemsichen Titel verholfen hat, weiss, was begrifflich korrekt ist.

Das scheint sich nicht nur hierauf zu beschränken. Der Führer der schiitischen Hisbollah im Libanon, Hassan Nasrallah, hat ebenfalls zu Protesten aufgerufen.

Oh, könnte es etwas mit dem Islam zu tun haben? Da sei Ramadan vor:

Nasrallah nutzt das Video, um öffentlich Emotionen zu schüren.

Wie kommt es bloss, dass sich der öffentlichem Aufruhr in aller Moslemwelt so leicht entfachen lässt?  Hat das vielleicht mit der Einschätzung der Kuffar im Islam zu tun? Die FR hat schon die wahre Ursache im visier, wir ahnen es: 

Woher kommen die tiefen Ressentiments gegenüber dem Westen?

Es ist ein sehr tiefes Ressentiment gegenüber der US-amerikanischen Regierung. Es ist begründet in der Unterstützung der Amerikaner für Israel.

Ja richtig! Israel ist die Ursache der Mordorgien nach einem amerikanischen Video, dass die überlieferten Taten des „Propheten“ persifliert, aber durch aus nach der Vorlage der Hadith. Ramadan muss nur noch erklären, dass die im Video gezeigten Taten des Propheten nichts mit seiner bekannten Biografie zu tun haben. Dass es ich gar nicht gegeben hat und dass er ein grosser Friedensbringer war.

Aber auch die Kriege in Afghanistan und Irak mit dem Symbol Abu Ghraib haben den Hass weiter geschürt. Die Menschen hatten viel Hoffnung, dass Obama nun vieles ändern würde. Es gibt ein gängiges Ressentiment in der Bevölkerung, dennoch handelt es sich um eine Instrumentalisierung durch die Führer.

Tja, die arabischen und iranischen Folterkeller erzeugen keinen Hass in der Bevölkerung, die in Massen Al Quaida zujubelt.  Hitler ist noch sehr populär. Dass der islamische Terror Hass im Westen erzeugen könnte – auf die Idee kommt Ramadan wohlweislich nicht. Der Westen hat auf den islamischen Terror mit grösstem Verständnis für den islamischen Hass gegen die Kuffar zu reagieren und darf die Moslems nicht provozieren.

Viele hören aber auf die radikalen Stimmen.

Ja, das stimmt zwar. Wenn man aber auf die Botschaften schaut, fanden sich 2000 davor, einige hundert direkt vor den Gebäuden. Im Nahen Osten bis Indonesien war der Protest von der Anzahl her eher marginal.

Marginale Ermordung von Botschaftspersonal, von Kritikern und Dissidenten. Apostatenmord ist zwar legal im Islam, aber „marginal“. Man stelle sich vor, im Westen gäbe es ein Gesetz, dass die Ermordung von Salafisten wegen Hasspredigten legalisiert…

In Pakistan oder Indonesien agierten kleine Gruppen, die nicht repräsentativ sind.

Wie repräsentativ ist denn die Unterstützung der Taliban durch den pakistanischen Geheimdienst? Wie repräsentativ ist die Scharia in Pakistan, die die Ermordung von christlichen Konvertiten legalisiert???

 Es sind radikale Minderheiten, die agieren. Wir müssen jedoch das große Ganze in den Blick nehmen, dann sehen wir ein Bild von Millionen von Menschen, die friedvoll und in Würde leben wollen.

Wenn „wir“ das Grosse ganze in den Blick nehmen, dann erblicken wir das Bild des Islam, der dem Westen den Krieg erklärt hat, der Gewalt und Mord befielt, der die Kuffar als Feinde erklärt, der massenhaft Christenverfolgung und –Vertreibung betreibt aus moslemischen Ländern. Da werden eins christliche Mehrheiten systematisch dezimiert, und zwar nicht von „kleinen Minderheiten“, sondern sie sind unter islamischer Mehrheit ihres Lebens nicht sicher. Es ist keine kleine Minderheit, die in Ägypten die Macht ergriffen hat und die Existenz der Christen bedroht, er’s ist auch keine kleine Minderheit die die Israel vernichten will. Es ist eine Mehrheit die die Existenz Israels nicht anerkennt die für Leute wir Ramadan für die Gewalt in der islamischen Welt verantwortlich ist.  Offenbar auch für die linksextreme FR.  

Außerhalb Europas scheint die islamische Welt dennoch nicht zu verstehen, dass in Europa Werte wie Meinungsfreiheit und andere demokratische Werte gelten.

Nein, das kann man so nicht sagen. Es geht um die ökonomischen Bedingungen in den Ländern.

Ach so. Islamischer mörderischer Religionsterror gegen demokratische Meinungsfreiheit hat nicht mit dem Islam zu tun, sondern nur mit den “ökonomischen Verhältnissen“, wie auch die proislamische Linke sagt, die dem rechtsextremen Islam huldigt. An der ökonomischen Misere der islamisch unterentwickelten und islamgedingt permanent rückständigen Länder ist wieder der Westen schuld, die alte linke Leier.

 In den demokratischen Staaten Europas können die Menschen wirtschaftlich gesehen gut leben. In den mehrheitlich muslimischen Ländern muss man die emotionalen Reaktionen der Bevölkerung auch immer vor der historischen und sozialen Situation der Menschen sehen.

Nur nicht von der islamisch Kultur her, die hat mit der historischen und sozialen Situation der islamischen Länder nichts zu tun. Man muss nämlich die Situation der islamischen Länder vom Westen her sehen und zwar als Folge westlicher Verantwortung für die Entstehung des Islam, für seine Niederlage vor Wien, für die andauernde soziale Misere der urislamischen  Staaten, die heute lauter blühende Demokratien wären, wären sie nicht durch die von Westen ermöglichte Ölförderung in die Steinzeit zurückgefallen, sodass  der  triumphalen  Weg des Islam in die Aufklärung nicht fortgesetzt werden  konnte. Der Westen hat den Islam  an der Demokratisierung gehindert, und behindert bis heute das fortschrittliche islamische Recht.

Die Menschen sind frustriert, arbeitslos, sie kämpfen jeden Tag um ihr Überleben.

Das wird am besten gesichert durch Terror gegen den Westen, Koranschulen und Gebete zur Vernichtung der Ungläubigen.,  Scharia, Fraueneinsperrung und  Kinder verschacherung an Moslemmänner. So sichert man das Überleben des Islam! Und nun Sülz und Schmalz nach Schulz volle Pulle: 

Wenn dann jemand den Sinn, der ihrem Leben die Kraft zur Ausdauer verleiht, beleidigt, und wenn überdies islamische Führer versuchen, daraus ein Ressentiment zu schüren, lässt sich leichter verstehen, warum solche Gelegenheiten dazu führen, ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Die westlichen Werte zu verteidigen heißt auch, die Gründe zu verstehen, warum Menschen mit Wut auf Beleidigungen reagieren.

Soso, westliche Werte verteidigen heisst die islamische Barbarei verstehen!  Der Herr sagt so klar wie ihm möglich, was er unter westlichen Werten versteht, nämlich deren Selbstaufgabe.

In Deutschland wird diskutiert, ob es besser wäre, den Film zu verbieten. Wäre das richtig?

Erstens ist es zu spät hierfür. Und zweitens kann das nicht die Antwort sein. Google hat bereits klargemacht, dass es nicht daran denkt, so etwas in Zukunft zu unterlassen. Es würde meiner Meinung nach aber auch nichts verändern. Es geht darum, im Westen darüber zu diskutieren, wie man mit einer kleinen Gruppe von Menschen umgehen will, welche die noblen Rechte wie Meinungsfreiheit für ihre Zwecke nutzen, …

Das noble Recht der Meinungsfreiheit soll für islamische Zwecke genutzt werden oder wie? Will sagen, der Westen macht von seinem Recht der eigenen  Meinungsfreiheit den falschen Gebrauch, die er zweckentfremdet und für eigene (!) Zwecke nutzt. Für wessen denn sonst? Wenn man im Westen von westlicher  Meinungsfreiheit Gebrauch macht, dann missbraucht man sie.  Was oll denn der „Zweck“ der Meinungsfreiheit sein? Wird der von Moslems definiert? Der „Zweck“ der Meinungsfreiheit“ ist die Meinungsfreiheit und sonst gar nichts. Aber das kapiert der Vertreter eines Religionsregimes nicht, das keine Meinunggsfreiheit kennt und meint, sie müsse einen ganz anderen Zweck haben als die Freiheit der eigenen Meinung. .

 … um andere zu stigmatisieren und Hass zu schüren. Die Menschen, die hinter dem Video stecken, erzeugen eine Art Krebs.

Ob der Koran auch eine Art von Krebs erzeugt? Die Hadith, die von den im Film verarbeiteten Taten des Propheten berichten, stigmatisieren ihn nicht, man soll sie ja verehren.  Die Menschen die hinter dem Video stehen und diese Taten satirisch persiflieren, haben eine Art Krebs erzeugt? Ach nee, der war schon vorher da, er steckt in einer Religion, die ihre Kritiker killt wie der Gründer es befahl,  in den Hadith nachzulesen, und bricht immer wieder aus in Form von Verboten von Kariakturen und Satiren, von Verfolgung der Autoren.  Das bildet Metastasen ind den deutschen Medien, dieser Krebs der Kritikphobie, des Kriechertums und der Kollaboration…

Artikel URL: http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/mohammed-video-das-video-erzeugt-krebs,7151782,17342380.html

 

http://frontpagemag.com/2012/raymond-ibrahim/the-rape-of-christopher-stevens/.

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