Wenn der Glückspostbote kommt

Posted on Oktober 22, 2012

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Afghanin wegen Verweigerung von Prostitution enthauptet

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Ihr Ehemann, seine Eltern und der mutmaßlicher Mörder wurden festgenommen.
        
Kabul – Im Westen Afghanistans hat die Polizei vier Menschen wegen der Enthauptung einer 20-Jährigen festgenommen. Die Afghanin Mah Gul sei ermordet worden, weil sie sich von der Familie ihres Ehemannes nicht in die Prostitution habe drängen lassen, sagte der Polizeichef der Provinz Herat, Abdul Ghafar Sajedsada, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Der Mann, seine Eltern und der mutmaßliche Mörder seien deshalb festgenommen worden.

Gul war erst vier Monate vor dem Mord mit ihrem Mann verheiratet worden. Dessen Mutter habe seitdem mehrfach versucht, die Frau zur Prostitution zu zwingen, sagte Sajedsada. Eine Woche nachdem sich Gul erneut einem Freier verweigert habe, sei sie getötet worden. Die Polizei führte den Mordverdächtigen bei einer Pressekonferenz vor. Dieser sagte, er sei von der Schwiegermutter getäuscht worden. Sie habe ihm gesagt, bei Gul handele es sich tatsächlich um eine Prostituierte. Er habe sie mit Hilfe der Schwiegermutter mit einem Messer getötet, nachdem ihr Ehemann zur Arbeit gegangen sei.

Immer wieder werden aus Afghanistan brutale Übergriffe gegen Frauen gemeldet. Im März wurden im Norden des Landes ein Mann und seine Ehefrau festgenommen, weil sie dessen zweite Frau mittels Folter in die Prostitution hatten zwingen wollen. Im vergangenen Jahr war ein Mädchen aus ähnlichen Motiven fünf Monate lang von ihren Schwiegereltern in eine Toilette gesperrt und geschlagen worden.

Während es in der Hauptstadt Kabul und anderen größeren Städten Afghanistans eine stärkere Präsenz von Frauen gibt als zuvor, hat sich die Situation der Frauen in den Dörfern nicht gebessert. Abdul Kader Rahimi, Regionaldirektor des regierungsnahen Menschenrechtskommission in Westafghanistan, sagte AFP, die Gewalt gegen Frauen habe auf dem Land „zweifellos zugenommen“. (APA/AFP)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 17.10.2012

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Menschenrechte für Menschenschlächter?

Wenn der Mörder in Deutschland um Asyl ersuchte, würde seine Familie gleich mit aufgenommen und von linken „Menschenrechtsexperten“ und Prostitutionspromotoren betreut und vertreten mit hoch motivierten Linksanwälten, die der ganzen Bande Straffreiheit garantieren und für die erlittene Unbill der Verhaftung in Afghanistan sowie im Fall einer Anklage in Deutschland eine hohe Entschädigung erwirken würden, nach dem Motto: Ein besonders heikler Fall, der eine sensible Behandlung verlangt…   Afghanistan könnte darüberhinaus auch gut im UN-Menschenrechtsrat vertreten sein neben dem Iran, zuständig für Frauenrechte. Why not. Im Westen nichts Neues. Wir warten noch auf ein Grünes Gesetz, das die Verweigerung der Prostitution zum Straftatbestand macht, mit der Begründung, dass es rassistisch sei, sich zu weigern, die Kunden aller Länder zu bedienen,  was eine Diskriminierung der Männer bedeute? Da alle Menschen gleich sind nach linker Denke, kein Unterschied nirgends, darf es dann auch keine Bevorzugung gar Abweisung der  Sexual“partner“ mehr geben, oder?

Das Geschrei, das losgeht, wenn von Abschaffung der Prostitution die Rede ist, sagt alles.  Es zeigt, dass mann  sich das Recht auf allzeit verfügbares Frauenfleisch,  zu dem der weibliche Untermensch für die Puffkundschaft degradiert ist, nicht nehmen lässt.

Wer darüberhinaus die Monogamie der Multigamie vorzieht, ist reaktionär, gell.

Dazu würde noch noch eine Prise Senf vom süsslichen Säuerling Drewermann passen, zum Beispiel: dass die Bande der Frauenkillerfamilie nur Hilfeschreie ausgesandt habe, und dass die Hilferufe der Männer nach hinreichend Puff nicht ungehört bleiben dürfen.  Seine christlich patronistische Hinwendung zu biblischen „Dirnen“ und ihren „Liebes“diesnten  ohne Ansehen des Elends der prostitution triefen vor patriarchaler Sülze.

Vgl. auch seine Auslassungen zu den islamischen Terrorbrüdern, oder seine Interpretation des Grimmschen Märchens „Das Mädchen ohne Hände“, wobei der männerumsülzende frauenrechtsignorante menschenrechtsimmune sauerländer Schmerzensmann, der um die Sexualität der freiwilligen Zölibatären barmt, die ja kein Mensch gehindert hat, den selbst gewählten Beruf zu wechseln, wenn sie ihm nicht gewachsen sind, Partei für den Vater ergreift, der seiner Tochter die Hände abhackt. Wenn das keine perfekte Einstimmung auf die Gesetzesreligion der Handabhacker ist! Steinigung dürfte nach dem von mannsfrommen Weibern umwimmelten und umstrickten Pullovermann dann der Hilferuf der Bestien sein, die auf ihre Diskriminierung (durch Israel und den gottlosen Westen?) aufmerksam machen wollen. Sülze vom Reinsten, ein echt deutsches Qualitätsprodukt. Hinzu kommen von linker Seite die Versteher der „jugendlichen“ vorwiegend ausländischen Schlägerbanden, in deren Rohlings-mentalität sie sich so zartfühlend hineintasten und sie wie weiland der Spiegelmauz verständnisvoll in alle Richtungen der „Ursachen“erkennung ausforschen (bzw. auskosten).

Wer hier nicht fehlen darf, ist Roger Willemsen, der deutsche Erforscher des Gewissen der Opfer des WTC-Anschlags,   der in seiner Rolle als Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins (anti America is beautiful) und Reisender in deutscher Menschenliebe durch Afghanistan schwelgt, wo er lauter noch wunderbarere Menschen antrifft, als die deutschen Willemsen-Schwarmmenschen, von denen er schon umschschmalzt wird als der gute Mensch von Guantanamo, grossartige wunderbare Menschen, wobei er aber doch aufpassen muss, dass er nicht von so einem afghanischen Menschenwunder unterwegs niedergestochen wird, denn die afghanischen Menschen scheinen nicht alle so grossartig zu sein, wie Willemsen, kurz, der nikolausige Talker, der sich auch als Stalker um Broder bemüht  wäre hier noch am Platze, um die wundersame afghanische Familie in ihrer einzigartigen Eigenart zu würdigen. Ach wie wunderbar ist Willemsens Welt…

http://www.afghanischer-frauenverein.de/index.php?id=272&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=131&tx_ttnews[backPid]=287&cHash=a40e260f90

Roger ist stets fröhlich, konzentriert und interessiert am Schicksal des Gegenübers. Nichts bringt ihn aus der Fassung, weder eine kritische Situation noch Staub, Gestank, Schmutz oder Schlafmangel. Alles nimmt er gelassen hin. Sehr oft wird ihm Tee angeboten und er trinkt ihn jedes Mal aus Respekt und Höflichkeit, obwohl er keinen Tee mag. Für jede Hilfsorganisation ist ein Schirmherr wie Roger Willemsen ein Segen. Roger auf Reisen begleiten zu dürfen, ist mit das schönste Geschenk.

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Ja wo wäre Afghanistan heute, wenn es den Weihnachtsmann Roger Willemsen nicht gäbe, der die Kinder beschenkt.
Die Bundeswehr hat ihm bei dieser Reise nicht geholfen weiss Roger im WDR zu berichten, ja warum sollte sieh auch.
Wern Roger wieder zu Hause ist, kann er seinem Mitmenschen etwas erzählen über die guten Menschen und die bösen Menschen, die die Lastwagen der guten Menschen vernichten, wobei die ganze kostbare Sprengstoffladung kaputt geht.

Dieser ständig gefühlsüberüberquellend gedankenlos gute Mensch ist durchaus fähig, die mit ihm dahinschmelzenden Willemsen-Schwärmer dazu zu bringen, herauszufinden, was die Isaf der afghanischen Familie angetan haben mag, dass sie die Frau ermorden musste. Beim nächsten Trip nach Afghanistan oder in sonst eine dufte weite Welt sollten sie sich den dank Willemsem aufgespürten Frauen in den Bordellen ganz behutsam nähern und wohl bedenken, dass man nicht alles umsonst bekommt und den Preis für die Amerikaniserung Afghanistans und aller vom bösen Westen zerstörten wunderbaren fremden Kulturen auch zu zahlen hat. Ein Kind, so schnulzte  Willemsen, ein Kind, man denke! habe ihm erzählt, was die deutschen Soldaten mit dem wunderbaren Menschen gemacht hätten, unter denen doch nur zwei Terroristen gewesen seien. Nur zwei! Dass zwei von der Sorte genügen, um hundert nicht so qualitätsvolle Menschen wie Willemsen in die Luft zu jagen, darüber schwieg sich der so schwatzhafte nichtssagende Afghanistan-Beglücker in Anti-Amerika-Mission vom deutschen Glückspostformat ganz gewissenhaft aus. (Readers Digest >http://www.henryk-broder.de/html/tb_willemsen.html).

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