Der Philosoph auf dem Sofa (Dworkin II)

Posted on Dezember 25, 2011

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Linker Rechtsphilosoph auf braunem Sofa 

aus der Kathedrale der Ilamophilie mit gemischtem Chor:

normal patriarchal professoral banal

Applaus von der linken Islamlobby und islamischen Frauenprügelexperten

27.12.11

Die Berner Zeitung bringt zu Weihnachten ein selten kritisches Interview von Stefan von Bergen mit Weihnachtsmann Ronald Dworkin (Berner Zeitung 24.12.11) und führt den professoralen Schwätzer und Schariabeschöniger, der noch vom linken Tages-Anzeiger kritiklos beweihräuchert wurde zu seinem Vortrag an der Uni Bern, in einem Interview  in begrüssenswerter Deutlichkeit vor. Titel „Man kann auch ohne Gott religiös sein“. Das wussten wir eigentlich schon immer, dazu brauchen wir keinen liberal-leftwing Prof. aus den USA, der zum Weihnachtsfest räsoniert, was es alles ausser dem christlichen bedeuten kann, und dabei ziemlich ratlos in  banalen Allerweltsweisheiten herumstochert wie „Familientag“, „Liebe und Nähe“ – die auch schon überholt ist von Nikolaus Ulrich Beck, der nach der Risikogesellschaft die „Fernliebe“ entdeckt hat, die aber für jedes Kind, das die Nähe seiner Mutter braucht, ein Mumpitz ist, kein Kind der Welt liebt die Fernsten, die unsere postmodernen feudalen Weihnachtsmänner  (von drauss’ von Kabul komm ich her, ich bring euch neue globale Mär) sich ausgedacht haben.)

Sagte da wer „Kontinuität von Generation zu Generation“ –  Generation? Meint der Mann  vielleicht das Fest der Geburt (Verzeihung, eines „göttlichen“ Kindes einer abgesetzten einst himmlischen Mutter)? Aber das ist für einen Linken viel zu irrational, das hätte ja etwas mit der Herkunft des fortgeschrittenen Menschen von seinen zurückgebliebenen Müttern zu tun, der natürlichen Herkunft, die kein „Produkt“ des Spätkapitalismus u.drgl. Kappes ist, und die gibt’s nicht mehr bei den puber-maskulinen Steuermännern der Geschichte, die den willig lauschenden  Frauen post 68 erzählen wo’s lang zu gehen hat und was alles abgeschafft gehört gemäss dem marxistischen Puerilappeal.

Es wimmelt von linken Weihnachtsmännern, die jetzt auch noch das Weihnachtsfest erklären, mit Marxbärten und in Professorentalaren. Dworkin ist einer von ihnen. Und was fällt ihm zu Weihnachten ein ausser „Familienfest“? Seit wann denn so familienfromm? Wie meint Prof. Dworkin: „Ein Tag der Musik“. Ach was! Wir haben doch alle Tage Musik aus der Pob-Tube. Prof. Dworkin hört sie an Weihnachten „in der Kathedrale“. Jaja. Die Bilderstürmer möchten es doch am „Familientag“ mit den ab Kindergarten links sexualaufgeklärten Kinderchen noch schön feierlich haben. In der Kirche könne er nachdenken! Die Frage ist, wie der Professer nachdenkt.

Die BZ leitet ihre für das Schweizer Zensurklima ungewöhnlich kritischen Fragen mit der hintersinnigen Behauptung ein, als Rechtsphilosoph verstünde er etwas von Religionsfreiheit. Was der Rechtsphilosoph der Linken unter Religionsfreiheit versteht, hat er bereits im streng islamophilen linken TagesAnzeiger erklärt: > https://widerworte.wordpress.com/2011/12/16/ein-professoraler-weihnachtsmann/ nämlich  die Denunzierung des demokratischen Minarettverbots durch Belehrung der Stimmbürger über das „egalitäre Ideal“, gegen das das Verbot angeblich verstossen habe.

Dworkin mutet den „Ungläubigen“ zu, die islamzentralen Kriegsbotschaften und Mordbefehle mit der christlichen Friedensbotschaft gleichzusetzen; der „Religionsphilosoph“ kennt nicht mal die Unterschiede der Religionen. In keiner christlichen Kirche und in keiner Synagoge wird zum Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen wie in den Moscheen, den politischen Propagandazentralen der Dschihadreligion. Aber die Frage der Berner Zeitung zielt doch ins Zentrum:

Berner Zeitung: “Sie können mir deshalb sicher sagen, ob sich die Lehrerin meines Sohns zu Recht dafür entschuldigt  hat, dass sie mit den Schülern, unter denen auch nicht christliche Kinder sind, Weihnachten gefeiert hat.“

Dass ausgerechnet ein Dworkin zur Beantwortung dieser Frage zuständig sein soll, ist absurd, aber auch ohne ihre Absicht führt die Berner Zeitung den als kompetent Befragten hiermit vor, die Frage könnte auch ganz raffiniert gemeint sein.

Der schariafromme Rechtsphilosoph windet sich intellektuell hilflos und ratlos im schwammigem Gelaber und Gefasel, er watet im Schlamm seiner reflexionsfreien Islamophilie. Verbeugungen eines Rechtsphilosophen vor der Toleranz des islamischen Religionsrechts können nur im intellektuellen Schlamassel enden. Man muss sich nur die Physiognomie des verwöhnten Botschafters der „Toleranz“ gegenüber der Intoleranz auf dem braunen Salonsofa vor dem Spiegeltisch zu Gemüte führen:

http://www.bernerzeitung.ch/leben/gesellschaft/Man-kann-auch-ohne-Gott-religis-sein/story/27109634

Dworkin: „Es kommt darauf an, wie man Weihnachten begeht. Ob eine Staatsschule also das Christliche an Weihnachten herausstreicht oder ob einfach ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird, der längst ein universales Symbol ist.“

Es kommt ganz drauf an. Wenn die Under-Cover-Agentinnen des Islam das Wahrzeichen ihrer Religionsmilitanz, nämlich Kopftuch und die Burka in der Schule „herausstellen“, dann ist das Honigmündchen unter der Porzellanvase natürlich für „Toleranz“, nicht so  gegenüber chistlichen Symbolen in der Schule. Denn Frauenverhüllung in der Staatschule ist „privat“!!!

Berner Zeitung: Die Lehrerin sang mit den Kindern christliche Weihnachtslieder. Die Kinder aus der Türkei und Sri Lanka sangen fröhlich mit. Deren Eltern verstanden übrigens nicht, warum sich die Lehrerin entschuldigte.

Dworkin: Weil eben Weihnachten jenseits der religiösen Bedeutung längst ein ökumenischer Anlass ist. Einige Leute gehen so weit, aus Gründen der Religionsfreiheit Besuche von St.Nikolaus in Waisenhäusern abzulehnen. Die Frage ist aber, ob solche Besuche wirklich den Zweck haben, eine besondere religiöse Botschaft zu verbreiten, oder einfach die Kinder erfreuen sollen. Wenn die Lehrerin im Schulzimmer eine Krippe aufstellt, die für die Geburt von Gottes Sohn steht, dann wäre das eine religiöse Botschaft.

Man könnte die Frage ebensogut an den Schwammkopf aus dem Fernsehen gestellt haben. Auch ein  Islamschwammkopf  würde antworten, man darf Tannenbäume aufstellen, aber keine Krippen. Und wie ist es mit Liedern vom Krippenkind? Da muss man den Schwammkopf  schon stark auspressen. Das merkt auch die Berner Zeitung. Was ist geschehen? Ist Bern nicht mehr total links-grün?  Gibt’s noch eine andere Kultur als die der linken Reithallen-benützer, vor denen demokratische Kundgebungen  mit hohem Polizeiaufgebot geschützt werden müssen?

BZ: Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet: War es nun richtig, dass die Lehrerin sich entschuldigt hat?

Dworkin: Dass sie glaubte, sich entschuldigen zu müssen, zeigt, dass es falsch war.

O freilich war das falsch, ist gibt nämlich nichts Wahres im Ganzen des Islamkotaus der Islamschwammköpfe und „toleranten“ Demokratiezensoren, die von den USA bis in die Schweiz hinein regieren dank ihren einheimischen Handlangern und linken Islamisierern.

Dworkin: Sie dachte in ihrem Kopf: Weihnachten ist eine christliche Sache, also muss ich mich entschuldigen.

Genau das denkt Dworkin in seinem Kopf. Denn wenn Weihnachten „eine christliche Sache“ (!) ist, dann muss man sich entschuldigen, dass noch Weihnachtslieder gesungen werden. Aber Dworkin hat sich in seinem Kopf auch eine Lösung ausgedacht  dafür, dass er an Weihnachten in eine christliche Kirche geht, um dort christliche Musik zu hören und sich nicht dafür entschuldigen zu müssen bei den von ihm umbuhlten Mohammedanern,  die das bei ihm noch gar nicht beanstandet haben; und damit Dworkin keine Probleme bekommt mit der von den linken Weihnachtsmännern verkündeten Toleranzkommandos gegenüber dem Islam, der in seinen Ländern keine Weihnachtsfeiern duldet, hat Dworkin sich ausgedacht,  dass die christlichen Weihnachtsfeiern in den Kathedralen mit der christlichen Weihnachtsmusik keine christliche Sache mehr sind, sondern eine ganz  allgemeine Konvention, an der auch Mohammedaner teilnehmen können. Die gehen deshalb auch an Weihnachten in die christlichen Kirchen, z.B. in Ägypten, wenn koptische Kirchen angezündet werden, wozu man allerdings keine Toleranzedikte von Dworkin, der nur das Schweizer Minarettverbot beanstandet, zu hören bekommt. Tja, es kommt ganz darauf an.

Dworkin: Aber man kann Weihnachten längst als Konvention feiern. Dafür muss man sich bei keiner anderen Kultur entschuldigen. Menschen, nicht Kulturen haben Rechte.

Drum darf Onkel Donald Dagobert auch in die Kathedrale gehen, ohne sich  bei seinen linken Freunden entschuldigen zu müssen. Aber für die Schweizer ist er eine Rechtsinstanz, so eine Art Appellationsgericht, falls sich jemand über die Weihnachtslieder beschwert:

BZ: Geht die Entschuldigung der Lehrerin zu weit, weil man von Menschen aus anderen Kulturen verlangen kann, dass sie die westlich-christlichen Werte des Gastlandes akzeptieren?

Wenn Onkel Dagobert eine Frage nicht beantworten will, dann versteht er sie einfach nicht.

DW: Was bedeutet «akzeptieren»? Dass sie die Gesetze des Gastlandes einhalten müssen?

BZ: Das müssen sie ohnehin. Es geht um mehr, um gesellschaftliche Fragen. Etwa um die Gleichberechtigung und Entscheidungsfreiheit der Frauen.

Oha, hier dürfte Onkel Dagobert in Erklärungsnotstand geraten, gesellschaftliche Fragen zum Islam, das linke Zentraltabu.

Dworkin: Wenn ein Staat entschieden hat, dass Frauen gleich zu behandeln sind wie Männer, etwa im Beruf, dann gilt das für alle.

Oho. Menschenrechte gelten also nicht für alle, z.B. in islamischen Ländern gelten sie nicht, aber wenn „ein Staat entschieden hat“, dass sie gelten, dann gilt das in seinem Gebiet, das weiss Onkel Dagobert! Und wenn ein islamischer Staat entscheidet, was gilt dann? Das weiss der Rechtsphilosoph lieber nicht, für den alle Religionen gleich sind, die Verfolgerreligionen und die verfolgten. Kein Unterschied. Der Dschihad gehört respektiert!

Dworkin:  Wenn «akzeptieren» aber heisst, dass Immigranten im neuen Land ihre Gewohnheiten aus dem alten Land ablegen sollen, auch wenn sie mit diesen Gewohnheiten niemanden schädigen, dann ist das fragwürdig. Es kann keine ethische Forderung sein, dass Immigranten wie Schweizer werden.

Welche nicht schädlichen „Gewohnheiten“ meint der Rechtsphilosoph? Die Sitten und Bräuche des Schariarechts? Jetzt geht’s richtig zur Sache:

BZ: Wenn ein Vater aus der Türkei für seine Tochter den Ehemann aussucht, verletzt er die hier geltende Entscheidungsfreiheit der Frauen. Darf er das?

Dworkin: Darf der Vater für seine Tochter einen Mann aussuchen? – Ja. Darf die Tochter Nein sagen? – Ja.

Haha! K a n n  die Tochter nein sagen in einem Milieu, in dem der Vater den Mann für sie den Ehemann  aussucht? – Das ist die Frage, und nicht diese läppische Antwort des „Rechtsphilosophen“, der das islamische Recht schönredet, zu dem auch die Zwangsverschleierung gehört bzw. die Bestrafung des weiblichen „Ungehorsams“, über das dieses ahnungslose Geschwafel unter der hohlen Porzellanvase eines feudalen Selbstbespieglers hinwegwedelt. Die Berner Zeitung unterschlägt diesen Sachverhalt zum Glück nicht und bleibt am Ball:    

BZ: In der Realität können junge Frauen ihr Nein gegen den Vater und die ganze Familie oft nur schwer durchsetzen.

Dworkin: Warum kann sie ihr Nein nicht durchsetzen? Weil der Staat sie nicht beschützt? Das wäre ein Problem. Ich glaube, dass der Vater einen Ehemann aussuchen kann und ihr sogar eine Strafe androhen kann, wenn sie es nicht akzeptiert. Wenn er aber die Linie des Überzeugens überschreitet, muss das Gesetz die junge Frau schützen.

Hier haben wir den Schariakomplizen live im O-Ton vor uns in seiner ganzen patriarchalen Selbstgefälligkeit und Schamlosigkeit, der ganz im Sinne des Basler professoralen Schariabeschönigers und Zensurmeisters Kreis väterliche Gewalt im Moslemmilieu rechtfertigt: bei Kreis ist es die Frauenprügelgewalt der Moslem-männer, die der oberste Nachtwächter der Schweiz ganz „normal“ findet, bei dem aus den US herbeigeholten Meinungsgutachter der Schweizer Volksabstimmung ist es die väterliche „Strafandrohung“, die der Toleranzexperte rechtfertigt. Kehle Durchschneiden gefällig, oder wie meint der saubere Herrenmensch auf seinem braunen Sofa? Frauenprügeln „androhen“ erlaubt. Darauf kann sich jedes Deckschwein, jeder Frauenprügelbruder im Salafistensumpf der Schweizer Konvertitenszene berufen;  die Vordermänner des Islamofaschismus suhlen  sich auf Professorenstühlen. Und die linksfaschistische Camorra umbuhlt diese Typen und klatscht zusammen mit den Islamisten, wenn die Kollaborateure des Islamofaschismus im Wissenschaftsmäntelchen auftreten.

BZ: Reden wir von Toleranz. In Ihrem Berner Vorlesungspublikum sassen Vertreter des Islamischen Zentralrats, der sich als Hüter islamischer Normen versteht. Diese Leute applaudierten, als Sie für Toleranz plädierten. Gegenüber Andersdenkenden ist diese Gruppe aber wenig tolerant. Ist das nicht störend?

Daraufhin mimt der „Rechtsphilosoph“ seine totale Unkenntnis des islamischen Rechts bzw. gibt zu verstehen, dass die Barbarei der Scharia den Herrn auf dem Sofa in keiner Weise stört.

Dworkin: Ich kenne diese Leute nicht, ich muss mich auf Ihre Einschätzung verlassen. Wenn es solche Leute in meinem Publikum gab, dann haben sie nicht genau zugehört, was ich gesagt habe.

O doch, das kann jedermann, der genau zugehört hat und dem es gut gefällt,  dass, wie der Herr sagte, der Vater die Tochter mit Strafe bedrohen darf, wenn sie nicht den von ihm ausgesuchten Mann heiratet. Aber nun stellt der Herr sich dumm, der entweder nicht weiss, was er sagt oder aber in seiner Selbstgefälligkeit nicht wissen will, wem das so gut gefällt. Denn diese Leute sind genau die Leute, die unter dem Naturschutz der linke Islamlobby stehen.

Niemand kann für sich ein Recht in Anspruch nehmen, dass sein Glaube der richtige sei. Schon gar nicht kann einer mit Recht behaupten, er repräsentiere einen Gott, Gott habe ihn auserwählt.

Diese augenwischerische Schaumschlägerei soll wohl die „Toleranz“ vertuschen, mit welcher der Herr die gottgleiche islamische Vatergewalt und Straf-Droh-Autorität gegenüber der Tochter verteidigt, die im Islam bekanntlich mit dem Willen Gottes gerechtfertigt wird, aber woher soll der „Rechtsphilosoph“, der das islamische Recht nicht zu kennen vorgibt, das wissen?

Dworkin: Ich betone aber, dass die Mehrzahl der Leute, die an einen Gott glauben, nicht behaupten, dass sie von diesem auserwählt seien. Religiöse Leute ohne Glauben an einen Gott kommen gar nicht in Versuchung, sich für auserwählt zu halten. Sie sind oft toleranter. Denn ihre Religion besteht gerade in Menschlichkeit und Gleichheit. In der Vorstellung, dass jedes Leben etwas Besonderes sei.

Von dieser Vorstellung, dass das Leben der Frau etwas Besonderes sei, ist Herr Dworkin weit entfernt, dessen Barbareitoleranz dem Vater erlaubt, es zu bedrohen, wenn er die Drohung nicht gerade wahr macht. Es genügt ja, wenn die Söhne die Ausführung der „Strafe“ übernehmen, dann darf der Vater ruhig drohen. Was ist das für eine Frauen-Bedrohung, die der Herrenmensch da rechtfertigt! Die Schwammblasen kennen   keine Schamgrenze:

Toleranz beruht auf Gegenseitigkeit. Wer tolerant ist, kann auch von seinem Gegenüber Toleranz erwarten, oder?
Natürlich sollte jeder tolerant sein. Wenn jemand mir gegenüber intolerant ist, ist das aber kein Freipass, damit auch ich ihm gegenüber intolerant sein darf.

Aha, wenn die Frau im Namen einer Herrenrechtsreligion mit Prügel bedroht wird, hat sie diese Drohreligion zu tolerieren, sie darf nicht „intolerant“ sein gegenüber der Barbarei! Widerstand ist verboten!!! Der Herr demaskiert sich über die Schamgrenzen hinaus. Bei der folgenden Frage spricht die BZ den Herrn leicht ironisch als eine Art Rechtsinstanz an, für die er sich zu halten scheint, als hätte er die  Volksabstimmungen zu begutachten, über die Dworkins islamfromme Welt “schockiert“ ist.

BZ: Befürworter des Schweizer Minarettverbots, das Sie hier in Bern kritisiert haben, befürchten, allzu viel Toleranz gegenüber anderen Kulturen könnte ausgenutzt werden und die eigene Kultur schwächen. Verstehen Sie diese Befürchtung?

Es geht nicht darum, was ein Dworkin nicht kapiert, sondern es ginge darum, dem arroganten Herrn den Tarif der direkten Demokratie durchzugeben, ob er ihn in seinem geschonten Kopf versteht oder nicht. Aber das ist in einem Land, in dem ein Schulze als Islamexperte hofiert wird und ein jeder intellektuell unterbelichtete Islamist, der  beim Club Helvétique der Schweizer „Intellektuellen“ zu Gast ist, nicht gut möglich. Jetzt wird’s sumpfig:

Dworkin: Wer das so formuliert, sieht den Austausch von Toleranz wie eine kommerzielle Transaktion. Sie schliessen ja nicht einen Toleranzvertrag mit anderen ab, den auch Sie brechen dürfen, wenn ihn der andere bricht.

So so, die Einheimischen sind zur Toleranz gegenüber der Intoleranz verpflichtet, weil sie keinen „Toleranzvertrag“ mit den Islamisten abgeschlossen haben, den sie brechen könnten. Hübsch ausgedacht im Kopf des Herrn, der weiss, was der Vater darf und was die Tochter zu tolerieren hat.

Wer sagt, man sei schwach, weil man tolerant sei, dem mangelt es an Selbstwertgefühl. Man kann ihm ruhig erwidern: Wer tolerant ist, ist stark. Ich denke, dass man sich selber nicht richtig respektieren kann, wenn man nicht auch andere respektiert.

Bla bla bla, es blubbert nur so aus den Schwammblasen an nichtssagenden Phrasen.

BZ: Sie finden es also falsch, unsere westlichen Werte, unsere Kultur und unsere christliche Religion zu verteidigen?

Da der Mann nicht fähig ode gewillt ist, die gestellten Fragen, die seine Schönrednerei längst überführt haben, klar zu beantworten, nimmt er zu schwammigen Ausweichmanövern Zuflucht und versucht, die kritischen Fragen als die falschen hinzustellen, denn er scheint in seinen Kreisen der linken Claqueure, die zusammen mit den Islamisten und den Kreisianern ihn im Chor beklatschten,  keine Kritik gewohnt zu sein. Er reagiert wie die Mimose Georg Kreis, wenn sie mit Gegenmeinungen konfrontiert wird: konsterniert und borniert.

Dworkin: Verteidigen» ist ein vages Wort. Wenn es heisst: Argumentieren, zu überzeugen versuchen, dann ist das gut. Aber wenn es heisst, was ich finde, ist richtig, und was andere finden, ist falsch, dann verteidigen sie nicht, sondern drängen auf. Das ist ein grosser Unterschied.

Nicht die Verteidigung der eigenen Werte gegen ihre islamische Zerstörung ist vage, sowenig wie die Menschenrechte, die der Islam nicht kennt, sondern die Ausflüchte des professoralen Belehrers sind es. Der Schlaukopf will wohl sagen, wenn man abstimmen kann, was man im eigenen Land will und was nicht, dann habe man nicht für das, was man selber will, zu stimmen, sondern für das, was die andern wollen.  Es geht hier nämlich nicht um eine Glaubensfrage, sondern eine politische Position, das kapiert der Herr aus den USA nicht, der die direkte Demokratie nicht kennt.

Man kann die Anziehungskraft seines Glaubens oder seiner Kultur nicht bewahren, indem man wie mit dem Minarettverbot eine andere Kultur einschränkt.

Doch, das kann man sehr wohl: die eigene Kultur bewahren indem man die ihr feindliche und demokratiefremde demokratisch einschränkt und ihre Narrenfreiheit begrenzt. Man kann aber auch die Demokratie verspielen, indem man ihren Feinden alle Sonderrechte einräumt die sie wünschen und sich nach den Vorstellungen ihrer Kollaborateure beugt.

Man kann ja auch nicht die Redefreiheit verbieten, weil man die Überzeugungskraft Andersdenkender fürchtet.

Man muss sich die Redefreiheit der Islamkritik nicht von den Kollaborateuren verbieten lassen, nicht wahr, die Kruzifixe verbieten, aber Burkas erlauben.

BZ: Für viele Leute macht gerade der starke Glaube an einen Gott eine Religion attraktiv. Verlieren deshalb die für alle Anschauungen offenen, dialogbereiten Kirchen Europas Mitglieder?

Für Dworkin ist der Glaube an Allah offensichtlich der attraktivste, mit dessen militanten Symbolen und Eroberungswahrzeichen, den Flaggen und Propagandatürmen des Islam er keine Probleme hat, nur gegen christliche Weihnachtslieder, wenn sie auch als christlich verstanden werden und nicht als eine Kaufhaus-Musikkulisse, hat der Herr Bedenken.

Es stimmt, dass viele Leute der protestantischen Kirche den Rücken zuwenden. Aber auch aus der katholischen Kirche treten die Leute aus, etwa in Brasilien, weil sie von einer Religion mehr Voodoo erwarten.

Das war nicht die Frage, der Herr ist nicht in der Lage zu antworten, wovon er nicht wissen will: gefragt war nach den Austritten aus den Kirchen, die zuviel „Dialog“ mit dem Islam führen, – für den Rechtsphilosophen offenbar ein unbekannter Begriff.

Meine Reaktion darauf ist: Man muss auf die Anziehungskraft seiner Religion vertrauen. In Europa – weniger in den USA – scheint die junge Generation derzeit das Interesse an einer organisierten Religion zu verlieren. Das heisst aber nicht, dass sie das Bedürfnis nach Spiritualität verliert. Junge Leute wechseln ja oft von einer Religion zu einer anderen.

Diese Binsenweisheit steht in allen „Analysen“ über die Situation der Grosskirchen, dazu braucht kein Rechtsphilosoph aus den USA anzureisen, aber was sagt das zum Islam, der keine leeren Moscheen aufweist und Unterwerfung in allen ihren Formen verspricht, der Frommen und der Ungläubigen. Kein Problem für den ahnungslosen Toleranzler.

BZ: Wie sieht diese andere Religion aus? Ist es eine private, individuelle, eine selbst gebastelte Religion? Ist die Ära der offiziellen Kirche vorbei?

Der Kirchen eher als des Islam, mit dem Europa eine tolle Zukunft blüht. Lovely future. Und es ist dieser Islam, mit dem die dialogführenden Kirchen zu überleben hoffen, das hat der über alle Realität erhabene Religionsphilosoph aber noch nicht gescheckt.

Dworkin: In den USA, wo Freikirchen Zulauf haben, offensichtlich nicht. Aber mein Eindruck ist: Ja, die Leute verlieren die Vorstellung, dass eine organisierte Kirche ihre religiöse Sensibilität gut ausdrückt. Eine solche Sensibilität befriedigen heute etwa Leute, die sich für den Schutz der Umwelt und gegen den Klimawandel einsetzen. Ihre Bewegung ist mittlerweile zu einer Religion geworden. Die Sorge um das Leben künftiger Generationen, die die Umweltschützer antreibt, ist zutiefst spirituell.

Das Thema Islam scheint hiermit vom Tisch. Wenn die Religionen so gleich wären, wie der Herr meint, wäre ja nicht die aggressivste, die eroberungsreligion, auf dem Siegeszug. Themenwechsel.

BZ: Ist die Umweltbewegung eine neue Form der Religion, die stärker ist als die traditionelle Kirche?

Dworkin: Das bezweifle ich. Und die Kirchen sind da längst involviert. Sie haben begriffen, dass Sie Kraft zurückerhalten, wenn sie bei solchen Bewegungen dabei sind.

Die Kirchen sind auch längst beim Islam „involviert“. Sie erhoffen sich davon Kraft für Gott zurück nach Europa und eine Stärkung ihrer Macht im Staat. Man frage den Rat Religionen in Bern. (Hat der den Dworkin eingeladen? Oder war es der IZRS zusammen mit Prof. Schulze?)

BZ: Ist die Umweltbewegung sogar eine Religion mit Gott? Sie entwirft ja an das Paradies erinnernde Bilder einer geretteten Welt. Und sie denkt in Kategorien der Strafe für böse Klimasünder wie die USA und China.

Dworkin: Nein. Würden die Umweltschützer an Gott glauben, würden sie sagen: Der Klimawandel ist Gottes Wille. Und nur Gott kann uns davor retten. Mein Eindruck ist – ich habe dafür keine Statistiken –, dass es unter den Umweltschützern sogar viele Atheisten gibt. Was interessant ist, denn die Idee, man müsse den Planeten schützen und bewahren, ist ziemlich religiös.

BZ: Gibt es überhaupt Atheisten? Wenn schon die Beschäftigung mit Sinnfragen religiös ist, wie Sie es sagen, dann ist doch fast jeder religiös?

Hier trifft der Interviewer direkt in die Schwammgebilde im Kopf von Dworkin, der etwas gegen Weihnachtsspiele hat, aber sich in Kathedralen christliche Musik zum „Familienfest“ anhört, ohne zu sagen, was für ein Familienfest das ist. Denn der „Religionsphilosoph, der den christlichen Charakter des Festes ablehnt und die Burkagespenster zu Weihnachten favorisiert, scheint nicht einmal zu wissen, dass das alte Fest, das er zum konventionellen Familienfest banalisiert, ein vorchristliches heidnisches Jahreszeiten Fest zu Wintersonnenwende ist, das im Norden Europas noch seinen alten keltischen Charakter bewahrt hat mit Bräuchen wie denen von der Lichterkönigin Luzia… Man braucht also nicht gleich in die aller-banalste Banalität zu verfallen wie ein Dworkin, und etwas von „Liebe und Nähe“ und „Konventionen“ zu faseln, wenn man Weihnachten nicht nur christlich versteht, das Winter-Lichterfest ist noch sehr viel älter. Aber auch von diesen westlichen Traditionen scheint der Herr aus US so wenig zu wissen wie von der Selbstaufgabe der Christen zu Ehren des Islam.

Viele sagen zumindest, dass sie unreligiös sind. Sie denken, dass sie Skeptiker sind, und sie glauben nicht an eine objektive Wahrheit. Ich hatte eine Diskussion mit Studenten darüber, ob sie mit ihrem Leben etwas Besonderes anfangen müssten oder bloss Spass haben wollten. Ich fragte: «Wäre es ein Fehler, bloss Spass haben zu wollen? Hätten sie dann einen Defekt? Sie antworteten: nein.» (…)

Auf so eine blöde Frage „wie Spass oder etwas Besonderes“ würden wir auch nur nein antworten. Denn was Dworkin unter „etwas Besonderem“ versteht, finden wir spassig.

BZ: Glauben Sie insgeheim auch an einen Gott?

DW: Nein.

Das ist auch nicht nötig. Es genügt, dass Dworkin in Minarettmission in der Schweiz an die Toleranzpflicht aller Schweizer gegenüber dem Islamofaschismus glaubt und diese predigt.

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