Dworkins Welt

Posted on Dezember 16, 2011

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Ein professoraler Weihnachtsmann besucht die Schweiz mit Leckerlis für Linke im Gepäck

Ein linker Religionsschützer aus den USA belehrt die Schweizer über ihre Volksabstimmung

Der Siegeszug der Islamisten in den arabischen Ländern wird flankiert von den Jubelmedien, die die Scharia schönreden und erklären, wie sie richtig zu verstehen ist. Die Islamkritik-Diffamierer kommen auf allen Lagern und Löchern, neben den ultralinken Islamverbündeten aus den Stalinistenlagern und Linksparteien haben wir das linke Feuilleton der Tagespresse SZ bis FAZ, BZ und FR, dann Erscheinungen wie die chronisch islamophile „bürgerliche“ NZZ, die sich in Sachen Islamkritikbashing mit der ultralinken Schweizer WoZ messen kann (deren denunziatorische Artikel gegen IslamkritkerInnen auch beim IZRS geschätzt werden wie die Antifeministin und Dissintendiffamiererin Rommelspacher); da haben wir die Islamversteher und Scharfmacher gegen Kritik vom Schlage Woker, NZZ, der weiss, dass Islam und Demokratie nicht mehr als unvereinbar zu gelten haben (wer das bezweifelt, der ist ein „Scharfmacher“ / NZZ): (https://widerworte.wordpress.com/schariafruhling-in-arabien-und-ein-scharfmacher-der-nzz-gegen-die-kritiker/) oder man wird mit gutgemeinten Belehrungen über „gemässigte Islamisten“ übergossen, wie die neuste Kreation der erfindungsreichen Islamophilie lautet (http://nebelhorn.myblog.de/nebelhorn/art/6648917/Islamschonschleimerei-der-NZZ-und-Klartext-von-Magdi-Christiano-Allam-); kurzum die Medien der Islamlobby öffnen jetzt alle Fässer mit dieser trüben Brühe der Islamweichspülmittel, deren Vorrat nicht ausgeht und für die immer genügend Mittel bereitstehen, die jede Wirtschaftskrise überdauern.

Nun hat die Schweizer Islamlobby, die mit Experten wie dem Apologeten Schulze in Bern analog Prof.  Rohe in Deutschland ihren Wissenschaftsbedarf deckt (für alle Fälle Schulze, wenn’s um die Unbedenk lichkeit des Salafistentreibens in der Schweiz geht oder um die Bestätigung, dass im Islam keine Christenverfolgung stattfindet, oder für alle Fälle Schiffer in Erlangen, wenn’s um Denunzierung der Islamkritik als Rassismus geht) mit dem linken Rechtsprofessor Ronald Dworkin noch einen Minarettsachverständigen (nebst dem IZRS-Instruktor Schulze aus Deutschland)  aus den USA aufgetrieben, Branche Rechtsphilosophie, der dem aus dem Hauptstrom der Islamlobby herbeigeströmten Publikum versicherte, dass die Annahme der Minarettinitiative die Welt „schockiert“ habe.

Zumindest Prof. Dworkins Welt, der sich im Spektrum der „left-liberals“ bewegt, über „ethische Unabhängigkeit“ doziert, darunter  Religionsfreiheit für den Islam im Sinne des IZRS versteht und über die Unabhängigkeit des Staates von der Religion in islamischen Ländern herzlich wenig verriet.  Hier ein Paar Stücke aus den Offenbarungen des US-Experten für Schweizer Volksrechte, denen das entsprechende Publikum lauschte:

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Die-neuen-Religionskriege/story/19099719

  • Im Jahr 2009 sprachen sich die Schweizer in einer Volksabstimmung, die die Welt schockierte, für ein Verbot des Minarettbaus in ihrem Land aus. Die Bundesregierung und die katholische Kirche waren, neben vielen anderen Institutionen, gegen ein Verbot, doch eine Mehrheit der Bürger war deutlich dafür. (…)

Die Welt des Ronald Dworkin war schockiert, gewiss. Von Teheran bis New York. Aber die Welt der Islamverfolgten war das keineswegs. Seltsam begrenztes Weltverständnis des Rechtphilosophen.

  • Niemand, der mit dieser Kontroverse vertraut ist, kann bezweifeln, dass das Ergebnis der Volksabstimmung eine pauschale Verurteilung der muslimischen Religion und Kultur darstellte. Dem egalitären Ideal der ethischen Unabhängigkeit wurde der Krieg erklärt.

Vom Krieg, den der Islam dem Westen erklärt hat, noch nichts gehört?  Wer wird als nächster eingeladen? Chomsky? Der Experte für ethische Unabhängigkeit, exemplifiziert am Minarett, von dem herab die grosse ethische Unabhängigkeit à la Islam ausgerufen wird und in der Demokratie implantiert, weiss auch, dass der Staat nicht Kopftuch und Burka verbieten sollte, wie andere Religionssymbole, die er ausser „kommunalen Weihnachtmännern in Waisenhäusern“ nicht für vereinbar hält mit der „ethischen Unabhängigkeit“. Also ausser Nikoläusen in Waisenhäusern keine Religionsymbole in der Schule, z.B. keine Kopftücher? Nichts da, so ist die Unabhängigkeit der staatlichen Schule von den Kampfzeichen der kriegerischen Religion nicht gemeint:

  • Kopftuch und Burka sind jedoch etwas ganz anderes: nämlich private Äusserungen. Mit welcher Rechtfertigung könnte ein Staat jemanden daran hindern, diese Kleidungsstücke zu tragen?

Aha. Demokratie geht nicht vor Religion! Das dürfte allen Schulzeschülern aus dem hohlen Hirn gesprochen sein. Wir vermissen hier allerdings einige Voraussetzungen der Praxis, über die Ronald Dworkin leider nicht verfügt. Besonders die Burka als Ausdruck der ethischen Unabhängigkeit der islamunterworfenen Frauen täte dem Rechtsgelehrten nur gut. Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Männer wie diese Gelegenheit bekämen, den Rest ihres Lebens in einem schwarzen Sack verbringen zu müssen, als Orientierungsdhilfe gewissermassen, um die Welt aus der Perspektive der ethischen Unabhängigkeit einer Burkaträgerin original zu erblicken, was diesen gelehrten Überlegungen noch den letzten Schliff verleihen könnte, ohne welchen uns die Offenbarungen aus den USA reichlich dürftig vorkommen.

Auch zur Bedeutung dessen, was vom Minarett herab gerufen wird, kein Wort.  Dem Rechtsphilosophen ist die Bedeutung des Islam, also der Unterwerfung aller unter Allah, scheint’s weniger geläufig.

Nach diesen vorweihnachtlichen Präliminarien für den nächsten arabischen Schariafrühling kommt nun die rechte Islaminterpretation eines Schariaverstehers von der Jungen Freiheit, die dem linken Flirt mit der Barbarei noch die Krone aufsetzt. Ein Uhle-Wettler erklärt dort, was die Scharia wirklich ist, die sich kaum von der amerikanischen Verfassung unterscheide, da die Schwarzen erst seit dem letzten Jahrhundert gleiche Rechte hätten, und dass sie, die Scharia, ja mit den allgemeinen Menschenrechten vergleichbar sei, die mit der „Menschenrechtserklärung“ von Kairo (!) verwirklicht würden, wobei die Scharia kein nennenswertes Hindernis darstelle… http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M54837b0ba46.0.html  (>JF Debatte: Der Islam – das falsche Feindbild?)

Dieser Grad der Unterwerfung ist nicht mehr zu unterbieten und muss nicht kommentiert werden. Ich denke, es reicht. Der Rest besteht dann nur noch aus der Entgegennahme der Übernahmekonditionen, über die nicht mal mehr zu verhandeln ist. Die männerbündische Junge Freiheit hat hiermit auch die nationalen Kapitulationsbedingungen bereits vorzüglich formuliert, – letzte vermeintliche  Unvereinbarkeiten bereinigt, wie im nachgebesserten  EU-Vertrag, Scharia kein Problem mehr – d.h. sie war auch nie eines für die Herrenmenschen von der nationalen Aufrüstung, die so kampflos an den Islam übergeben. Die Scharia braucht nur noch ein paar mal durchs Weichspülprogramm der Medienwaschmaschinen gedreht zu werden, und fertig ist der europäische Frühling des Islam.

Die islamophilen Kriecherkreaturen, die immer oben schwimmen, mögen vortreten und ihre Welt auskosten, sie ist danach. A…..e in die Höhe, Köpfe auf den Boden, ich kann diese Kreaturen nicht mal bedauern. Unter den Roten Fahnen ist das islamophile Lager versammelt, dort dominiert das offene und versteckte Mobbing gegen demokratisch-unabhängige Islam-kritikerInnen, und im braunen Lager gedeiht die unverhohlene Sympathie für das Herrenrecht aus dem Pro-Islam-Schlamm.

 

Für die Situation in der Schweiz, die mit der Minarettinitiative noch signalisierte, dass nicht alle Bürger unterworfen werden wollen, sehe ich schwarz. Die Kirchen sind mit dem Islam im Bunde, besonders die katholische sieht ihrer Stunde der Überwindung der Demokratie und des von jeher verachteten Volkswillens contra Gottesrecht entgegen, was mit Hilfe des Islam gelingen dürfte; bei Rechtskonservativen, die zwar mit Recht gegen das bisher linke Medienmonopol angetreten sind, wuchert in antifeministischen Organen wie dem Männerhaus der „Weltwoche“ der Simpel-Antifeminismus, in dessen Dunstkreis sich die Vaterrechtler mit kriminellen Drohungen schon gegen die Justiziministerin durchsetzten, die nicht von ihrer Partei (SP) gegen die Bande unterstützt wurde, und das alte Vaterrecht erneuern, sprich das Kontrollrecht über Frauen à la Islam über die Scheidung hinaus (Kontrolle des Wohnsitzes etc. – Vaterwohl als „Kindeswohl“!). Das ist das neue linke Mullahrecht. Kein Mucks von linker Weiberseite, ausser von seiten einer Anwältin, Anita Thanei, die aber von der Partei im Stich gelassen wurde. Das Schweigen der linken Lämmer ist auch in Sachen islamische Frauenrechtsliquidierung weithin vernehmbar.  Die Schweizerische Volkspartei ist das Feindbild, Islam das Freundbild.

Dabei ist der Kampf gegen die Islamisierung nicht mal das innerste Anliegen der Schweizerischen Volkspartei (im Unterschied zu den skandinavischen und der holländischen Freiheitspartei), was mit dem Altpatriarchalismus zusammenhängt und dem Desinteresse von Parteiboss Blocher am Widerstand gegen die Islamisierung und insbesondere gegen die Liquidierung der Frauenrechte.

Das ergibt die seltsame Situation, dass sich doch in der SVP ein paar Politiker (wie Schlüer und Nationalrat Lukas Reimann) verdienstvoll, aber ohne grosse Rückendeckung  gegen Islamisierung und Unterwanderung des demokratischen Rechts einsetzen, während es bei den Sozis nichts dergleichen gibt, die angeblichen linken „Feministinnen“ verraten die Frauenrechte.  Das schleckt keine Kuh weg.

Sie werden die Scharia, zu der ihnen nichts eingefallen ist, bekommen. M.a.W. von rechter Seite blüht das Altpatriarchat wieder auf, mit mullahmässiger Frauenkontrolle, genannt Vaterrecht, und von den linken Menschenrechtsverräterinnen blüht uns die Scharia frei Haus und der bekannt exzessive Kriminellenschutz der Linken, Verbrechen der Scharia inbegriffen. Die sog. Mitteparteien haben kein Interesse am Thema Islam und werden die ohnehin halbherzige SVP-Linie gegen mehrheitlich moslemische Zuwanderung nicht verbessern. Allenfalls noch weiter verwässern.

Was bleibt, ist diese Entwicklung illusionslos beobachten, aber ich verspüre kein Bedürfnis, einer Dhimminatur klarzumachen zu wollen, wie die Folgen des links kultivierten Stumpfsinns der hysterischen Islamkritikphobie  aussehen. Wer will, möge sie auskosten. rvc

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Eine Kritik von Prof.  Dworkin, den der linke Tages-Anzeiger wie eine Offenbarung vorstellt, findet sich u.a. bei firstthings: von >Berkowitz (der allerdings zum Thema Feminism and multiculturalism weniger kritisch gegenüber dem linken Multikultikult bleibt, bei Frauen wird die Sicht trübe…)

http://www.firstthings.com/print.php?type=article&year=2007&month=03&title_link=illiberal-liberalism-7

https://widerworte.wordpress.com/2011/12/25/%EF%BB%BF%EF%BB%BF%EF%BB%BFlinker-rechtsphilosoph-auf-braunem-sofa-dworkin-ii/

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