Vielzahl revolutionärer Zellen und feudale Moral

Posted on Dezember 11, 2011

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GRM: Revolutionäre Marxisten: Basis für Grüne und Linksjournalisten

http://www.unzensuriert.at/content/005528-Revolutionaere-Marxisten-Basis-fuer-Gruene-und-Linksjournalisten

Anfang der siebziger Jahre spaltete sich die Gruppe Revolutionärer Marxisten (GRM) von den Marxistisch-Leninistischen Studenten ab. Ein Richtungsstreit zwischen moskautreuen und damit KPÖ-orientierten, maoistischen und trotzkistischen Marxisten war dieser Spaltung voraus gegangen. Bei allgemeinen Wahlen ist die GRM nur 1975 bei einer einzigen Nationalratswahl angetreten und erzielte damals magere 1.024 Stimmen. Erfolgereicher war man da schon auf Hochschülerschaftsebene, wo man in den siebziger und achtziger Jahren zeitweise zu einer echten Konkurrenz zum Kommunistischen Studentenverband (KSV) wurde. Demgegenüber war die GRM die Basis für einen konsequenten Marsch durch die Institutionen bis hinein in den Print- und Fernsehmedienbereich oder die Parlamentspartei „Die Grünen“. Heute vegetiert die GRM unter dem Namen Sozialistische Alternative (SOAL) am linken Rand des politischen Spektrums herum und nutzte die marxistischen Netzwerke weiterhin zur Basisarbeit.

Revolutionäre Marxisten machen als Journalisten Karriere

Der aktuelle ORF– Brüssel-Korrespondent Raimund Löw, der Außenpolitik-Ressortleiter des Nachrichtenmagazins profil, Georg Hoffman-Ostenhof oder der Standard-Autor Robert Misik haben eines gemeinsam: Ihre ideologische Schulung erfolgte in den siebziger und achzigiger Jahren in der Gruppe Revolutionärer Marxisten. Während Löw über das Boltzmann-Institut zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung Karriere im ORF machte, Georg Hoffmann-Ostenhof über das SPÖ-Zentralorgan Arbeiterzeitung ins Nachrichtenmagazin profil. Und Robert Misik landete beim linksliberalen Standard und der linken deutschen taz. Wenn es ideologisch wird, dann können alle drei ihre seinerzeitig erhaltene Grundierung nur schwer verbergen Die „Waffe Wort“ frei nach Lew Kopelew wird da im ganz ursprünglich erlernten marxistischen Sinne nur allzu gerne gegen den vermeintlichen ideologischen „Feind von rechts“ eingesetzt.

GRM/SOAL 2004: Kandidatur mit anderen Linksextremen

Fast dreißig Jahre nach dem missglückten Wahlbeteilígungsversuch 1975 versuchte es die GRM/SOAL  gemeinsam mit KPÖ und anderen „unabhängigen“ Linksextremen bei der Europawahl 2004 unter dem Titel „Die LINKE“, erzielte aber nur magere 0,78 Prozent der Stimmen in Österreich. Da ist das Mitmachen bei den Grünen nach dem Vorbild von Peter Pilz dann doch die erfolgversprechendere Alternative für einige „Revolutionäre Marxisten“.

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Die Feudalmoral des Sexualvandalismus der herrschenden Linken (rvc)

Die Linken Netzwerke sind intakt. Sie haben die Redaktionen besetzt, nicht nur in Österreich, auch in Deutschland und der Schweiz.  Der Marsch in die Institutionen ist am Ziel angelangt. Auch das Feuilleton der sog. „bürgerlichen“ Presse ist linker mainstream, siehe FAZ mit Bahners. Das Etikett „bürgerlich“ ist heute zwar nur noch lächerlich. Aber die marxistischen Gammelsekten bedienen sich weiterhin der verstaubten Klassenkampfterminologie mit Feindbild „bourgeois“. Oder, wie Necla Kelek sagte, Marx ist heute nur noch Literatur. Warum die „revolutionären Marxisten“ sich so locker mit dem Islam verbünden wie auch die deutsche Linkpartei, deren Prostest gegen den Afghanistankrieg auch von der Gründerin des Komitees gegen Steinigung begrüsst wird (da das Komitee der Komintern eben doch viel näher als den demokratischen Bürgerbewegungen, die den Protest gegen Steinigungen u.ä. islamische Rechts“bräuche“ schon früh formuliert haben, es geht auch ohne Marx), ist schon vielfach analysiert worden. Die kominternen Kleingruppen gehen nie auf solche Fragen ein oder haben sie schon generell „beantwortet“ mit den gesammelten Werken von Marx und Engels und ihren zahllosen Exegeten, die sie auch ihrer weiblichen Gehilfinnenschaft auf den Kopf geschlagen haben, drum geht den Hilfskräften des Linkspatriarchats auch das Mühlrad der Männertheorien noch immer im Kopf herum. Ihre eigentümliche Art von „Transparenz“ haben sie übrigens mit der Catholica gemeinsam, ebenso wie den allumfassenden Heilsan-spruch. Nur dass das Menschenbild der Kirche nicht so naiv ist wie das marxistische, das vom maskulinen Sexualgewaltpotential netterweise  absieht – das interessierte Marx nicht. Die Gewaltlust ist unter den „Bedürfnissen eines j e d e n „  kein Faktor für das puerile Weltbild. Als  würde die Männergewalt jemals verschwinden oder mit der Vollendung des Marxismus-Programms abnehmen. Die Verbündung der „revolutionären“ grössenwahnsinnigen linken Geschichtssteuermännerfantasien mit dem Islam geht so problemlos über die Bühne, weil die Männergewalt, aus der der Islam eine Religion gemacht hat, diese linken Makker  und Weltveränderer noch nie tangiert hat, bzw. sie fasziniert. In der 68er Randale  feierte der sexuelle Vandalismus „Befreiungs“-Orgien (die Frauen blieben barfuss und schwanger in den Kommunen zurück, wie Phyllis Chesler es schon früh geschrieben hat).

Ich habe einige von der Sorte aus der Berliner Kinderladen-Szene kennenlernt, die jahrelang im Gänsemarsch hinter den marxististschen Theoriegockeln und Revolutionsgurus herliefen,  dem Dutschke sein Gretchen lässt grüssen, – das Pendant dazu in Österreich waren die von  der linken politischen Klasse und Schickeria gefeierten Antibürger, die in den pädo“philen“ kriminellen Kommunen von Otto-Mühl &Konsorten (ver)endeten. Heute kann man noch jüngere Frauen erleben in ultralinken Grüppchen, die einem Reporter fröhlich ins Gesicht erklären, die Geschlechter seien gänzlich gleich, weshalb es auch VergewaltigerInnen heissen solle, und dergleichen fortgeschrittene Hirnschwundphänomene, die in den von den linken Dogmen besoffenen Köpfen grassieren. Als nützliche Idiotinnen für die Herrentheorien bilden sie nicht nur die weibliche Gefolgschaft der linken Islamlobby, sondern sie werden auch als   Puffprogandistinnen (ein Beruf wie andere auch) und Sexualpflegedienste (Marke Anja Meuelenbelt oder die Scham ist vorbei) für die Bedürfnisse eines jeden aktiv. Die willigen Frauen, denen es vor gar nichts graust, sind auch als „Sextherapeutinnen“ für den „sexuellen Notstand“ (Bordellideologie der Frauenverkaufsgesellschaft) gern gesehen, am liebsten bekennende „Freiwillige“, die Vorzeigepuffmütter der Talk-Show.

Es ist nicht so, dass die linken Herrentherorien keinen Widerspruch erfahren hätten von Seiten von Feministinnen, aber der feministische Protest (z.B. gegen das Sexualvandalprogramm, das so wunderbar zur Polygamie passt, wie die Vorliebe der Linke für den Islam dann nur noch bestätigen musste) wurde sehr schnell von links vereinnahmt und mit der bescheuerten  „Gleichheits“ideologie plattgewalzt. Erst existierte das weibliche Subjekt nicht, dann war es „gleich“ wie der Mann, d.h unkenntlich gemacht, die Weiblichkeit wurde ausradiert, statt in ihrem eigenen Recht (ein grosser Unterschied) anerkannt. Die Eliminierung des Weiblichen ist heute Programm, mit der Verherrlichung der Homo-Ehe inklusive Adoptionsrecht (Ehe-frauen sind reaktionär, Homo-Ehe ist „fortschrittlich“!), der Beseitigung der Mütter, die nur noch ein Störfaktor sind für die Gleichheitswalze des neu erstrahlenden Vaterrechts, das unter der Maske des Gleichheit auftritt: Kind ab Geburt in die Krippe, spricht das neue Vaterrecht – schöne neue Welt der Gleichheitswalzen. Puff und Porno und Pädophilie sind ihr Schmieröl. Men are robbing the cradle…

Der Pädokriminellenschutz war ein links-grünes Programm notabene, kein konservatives. Er ist bis heute die Norm, – effiziente Strafverfolgungsmethoden wie die Fahndung im Internet, wo sie die pädophilen Männer tummeln können und an Kinder heranmachen, werden sofort unterbunden –  die Pädokrimellenlobby reicht weit bis in die moderne linke Pädagogik, wo  im Kindergarten „Zärtlichkeiten“ als „Aufklärung“ eingeübt werden sollen, wie in Schul-lehrplänen der Schweiz; auch linke Weibchen machen mit bei diesen perversen Männer-bedürfnisbefriedigungsprogrammen, – Mütter, die Einspruch erheben, auch Väter, die sich noch für ihre Kinder wehren und nicht ums Vaterwohl barmen, werden lächerlich gemacht.

Es gibt offenbar nicht nur den klerikalen schwarzbraunen Sumpf in Österreich, es gibt auch einen linken Sumpf. Das patriarchale Gelände ist scheint’s rundum versumpft und verseucht.

http://www.unzensuriert.at/content/006277-Reicht-Kinderschaendernetzwerk-hoechste-politische-Kreise

http://www.unzensuriert.at/content/005879-Fall-Kampusch-Kindermorde-im-Umfeld-der-Familie

Hört sich ganz nach dem „Fall Dutroux“ in Belgien an, wo reihenweise Zeugen und Ermittler verschwunden sind. Die Verdächtigungen gingen bis in „höchste Kreise“, die nie aufgedeckt wurden. Ob royale, ob klerikale Kreise – es kann sich auch um die Feudalmoral der Sexual-demokraten handeln, wie die obskuren Ermittlungen bzw. Ermittlungsbehinderungen in diesem imperialistischen Päderasten-Morast in Frankreich deutlich machen. Dass die Allüren die politischen Lager überschreiten, ist sonnenklar.  So erhielt DSK prompt wärmste Sym-pathie und Unterstützung von der Schweizer Weltwoche, nicht gerade eine linkes Blatt. Das Männerhaus solidarisiert sich reflexartig mit den parasitären Primaten im Prostituiertenmilieu. Das gehört zur Freiheit eines Herrenmenschen. 

 Weiteres Beispiel dieser verkommenen Szene ist der französische Kulturminister Fréderic Mitterand , der in seinem autobiographischen Roman   „La mauvaise vie“ berichtet, wie er als Sextourist in Südostasien Knaben missbraucht und von der „Überfülle von sehr attraktiven und sofort verfügbaren Burschen“ schwärmt, in einer Situation, wo „die westliche Moral, die Schuldgefühle von immer, die Schande, die auf mir lastet, in einem Nu davonfliegen“. Diese Schuldgefühle hatte der Sexualunhold und Kinderschänder im Kabinett, der sich im Sumpf der linken Libertinage suhlen konnte, offenbar nie. Er riskierte nur weniger als Sextourist. 

http://www.sueddeutsche.de/politik/frederic-mitterrand-unterstuetzung-fuer-zwei-vergewaltiger-1.51196

 http://www.eussner.net/print_artikel_2009-10-13_20-52-06.html

 http://www.eussner.net/artikel_2009-10-12_02-18-41.html (Über F. Mitterand und die Knaben.

 Der Artikel von Eussner zum Pädosexuellen und Vergewaltigerschützer F. Mitterand ist sehr lesenswert. Sie nimmt dort u.a. deutlich Stellung gegen die verkommene Amoral der Sozis in Frankreich (die Kulisse zur Affäre DSK, die nach dem Fall des Kulturministers nicht mehr überraschen kann). Die Verfasserin erinnert darin an die moralischen Normen und Werte, die mit der Verherrlichung einer sozial verantwortungslosen Libertinage, die zum Lifestyle einer linken Schickeria gehört, mit Füssen getreten werden. Das wäre auch ein altes feministisches Thema (von mir), ich möchte es allerdings in dem patriarchalen Zusammenhang verstanden wissen, in den es m.E. gehört. Die Verrohung der Sexualvandalen, gipfelnd in der Propaganda für die Freiheit der Pädokriminellen, deren Kult von linken Intellektuellen mit entsprechenden Gelüsten snobistisch als Anti-Spiesser-Attitüde getarnt wird, hat in den 68ern den „Neuen Menschen“ auf die Bühne gebracht, der zwar der alte asoziale Herrenmensch ist, aber als „Sexualbefreier“ und Menschheitserneuerer auftrat. Erkennungsmarke sind Vokabeln wie „Spiesser“, „prüde“, „reaktionär“ (womit sich die Altkommunisten auch nach dem Ende der DDR als die besseren Menschen gerierten und sich auch dafür hielten). Porno war Fortschritt.

 Das sexuelle Parasitentum der maskulinen Freibeuter äussert sich unfehlbar an der massiven  Feindseligkeit und Verachtung gegenüber den Müttern, die als der Inbegriff der Zurückge-bliebenheit verhöhnt werden, wenn sie ihren Kindern nicht die Sexualkunde nach der Art von t Onkel und Tante Linksaufklärer mit praktischen Anleitungen ab Kindergarten gönnen.  Dieses Programm war schon im Feuilleton der Siebziger mit dem Sade-Kult verkommener „Babyficker“-Fans linksvulgärer Zwangsstandard und ist bis heute als Zwängprogramm auf dem pädagogischen Plan. Das ist allerdings eine zutiefst patriarchale Normierung. Eussner streift diesen Sachverhalt, wenn sie zugunsten der ausgewechselten Ehefrau Partei ergreift, die problemlos gegen eine jüngere eingetauscht werden –  reihenweise, von den Bullen der Parteien -, und kommt in diesem Zusammenhang auch auf die Treue als einen Grundwert moralischer Kultur zu sprechen, ohne die nichts geht im Zusammenleben der Menschen. Richtig richtig, die Treue war wahrlich die meist verhöhnte moralische Grösse der 68er, die als Indiz für Spiessertum galt und abgeschafft gehörte. D.h. die linken Jungmänner mussten gar nicht viel abschaffen, sondern mussten nur ihre Bedürfnisse auf Kosten der Kinder  ratio-nalisieren und ideologisch verklären. Das nannte mann dann Aufklärung. Frauen, die das nicht mitmachten und das Kommunengezwänge für faulen Zauber hielten, zogen sich zurück; was blieb, war die linke Normierung der Emanzipation. Sie endet in der Zerstörung auch jener sozialen Normen, die für die Entwicklung stabiler Individuen unentbehrlich sind. M.a.W. Kinder brauchen keine linken Märchen, sondern Mütter, die nicht austauschbar sind, und ein  sicheres Zuhause, – und keines, in dem Mutter einem Prügelvater ausgeliefert ist. Also Treue ohne Terror. Eussner nun setzt gegen die linke Amoral das moralische Fundament des AT, den Dekalog, als Basis einer alten kulturstiftenden Tradition, zu der auch das Gebot Du sollst nicht Ehebrechen gehört.

 Ich habe a.a.Ort schon darauf hingewiesen, dass der christlich-jüdische Hintergrund der Monogamie https://widerworte.wordpress.com/2011/08/19/blickerweiterung-mit-muckel/

vor allem von Islamapologeten attackiert wird. Demgegenüber ist der Normenkatalog des Dekalog als eines der Fundamente der zu verteidigenden Monogamie durchaus zu beachten, wenn  auch nicht als die einzige moralische Basis unserer nicht islamischen Zivilisation. Auch das im Christentum als unmoralisch und gottlos verrufenen Heidentum war nicht so polygam wie die orientalische islamische Haremsdespotie, eine solche Institutionalisierung der Frauen-versklavung hat es auch ausserhalb vor den christlich getauften Völkern Europas dort nicht gegeben. Wenn auch das patriarchale Recht sich überall als Herrenrecht gegenüber Frauen herausgenommen hat, wie es nicht nur an den Königshöfen der Feudalzeit üblich war, sondern heute noch ist in den entsprechenden Rängen unserer der demokratischen politischen Eliten. Doch noch gibt es die Monogamie als gesetzliche Grundlage des Familienrechts, mit sowohl  christlichem wie westlichem vorchristlichen Hintergrund. Der Islam hat aus dem despotischen Herrenrecht, dem Männergewaltrecht, das als Faustrecht im Haus und auf der Strasse gegen Frauen zuschlägt (als Hauspolizei oder Religionspolizeibanden in den Strassen), eine Religion gemacht. Die „revolutionäre“ Gesellschaftserneuerungsideologie der „Moderne“ paktiert mit diesem nackten Männerrecht, weil auch sie mit ihrem Libertinage-Konzept, das die Treue und die elementare Mutter-Kind-Bindung verhöhnt und die Ehe mitsamt Übernahme elterlicher Verantwortung spiessig findet, Herrenmenschenbedürfnisse befriedigt. Die Libertins möchten sich ja nicht mit Kinder- und Alten- und Krankenpflege abgeben und um Familien kümmern müssen.  Das verlangt „bürgerliche“ Qualitäten wie Ordnung, Fleiss und Zuverlässigkeit. Alles Hohn.- und Spott-Objekte der puerilen Revoluzzer von anno Tobak, die die sexuelle Libertinage auch noch für antifaschistisch hielten. Ich habe linke Gruppenmenschen kennengelernt, die im Ernst behaupteten, wenn der SS-Mann über bessere Sexualtechniken verfügt hätte (schon die Vorstellung ist mir ein Graus), dann wäre er nicht bei der SS gelandet, u. drgl. Debilitäten.

 Dort wurden intime Beziehungen in Gruppen reguliert und überwacht von den linken Erotik-KommissarInnen. Ich erinnere mich, wie ich einer jungen völlig verwirrten Mutter, die aus einer Berliner WG kann, das Wort „Treue“ zu buchstabieren versuchte am Küchentisch. Sie schaute mich ganz entgeistert an und wiederholte es, als müsse sie Vokabeln lernen. Treue, was ist das? Ich sagte, wenn du alt und krank und hilflos bist und nicht mehr „schön“, und er dann immer noch zu dir hält, das ist das, ganz einfach. Sie bekam eine Krise, denn sie selber war inzwischen krank und der „Partner“ über alle Berge, und ihre linke Revisionsgruppe hatte ihr beigebracht, dass Treue bürgerlich ist und reaktionär, und spiessig und völlig veraltet und sie nur eifersüchtig. Sie sollte das schlechte Gewissen haben, wenn der Mann ging…Daran arbeiten inzwischen auch Pastorinnen, die Frauen, die Leviten lesen, wenn sie Treue erwarten. 

 Nun ist Treue ein kultureller Wert, der gepflegt gehört, sie ist nicht das, was man als jedem nach seinen Bedürfnissen bezeichnet. Die Kirche hat die eheliche Treue geheiligt und auch die Untreue bestraft, zumindest an den Frauen; die Schicksale der unehelichen Mütter und Kinder haben eine lange grausame Tradition. Der Islam hat sie barbarisch reglementiert mit Todesstrafe für „Ehebruch“, gemeint waren die Ehebrecherinnen, die bewegliche Habe des Mannes. Daher ist die religiös fundierte Norm höchst fragwürdig für uns und wird auch von Frauen, sobald sie demokratisch wählen dürfen, abgelehnt, in der Demokratie ist Schluss mit Scheidungsverbot und Verhütungsverbot, sobald Frauen mitreden dürfen. Letzteres möchten die als „konservativ“ bezeichneten wütenden Antifeministen bei den islamkritischen Blogs zu gern wieder rückgängig machen. Da hilft den Frauen kein Dekalog des Monogottes… 

Auch ohne den von Männern verfassten Dekalog haben Frauen mit ihren Kindern wohl immer ein Interesse an verlässlichen und sozial verträglichen Partnern gehabt – nicht an Besitzern – wohl aber an Beschützern, da leider nur ein Teil der „Männer im Rohzustand“ (Christa Wolf)  sozial verträglich und nicht gemeingefährlich ist. Letztere sind das, was man das sog. Sozial problem nennt und mit viel Sozio-Suaheli verhüllt. Gefragt ist mannhafte Abwehr. Gewiss. Aber der Ruf nach dem starken schlagkräftigen Mann oder den männlichen Helden fällt auch bei den konservativen Islamgegnern, die ausgerechnet Frauen die Schuld geben, dass Europa sich nicht gegen den Islam verteidigt, fatal mit dem alt-antifeministischen Geschrei nach der  Subordination der Frauen unter die Spielregeln der totalen patriarchalen Familie zusammen, die sie wollen, inklusive Verbot von Geburtenkontrolle in Frauenhand! 

Das ist ein weites Feld, es weiter auszuführen, führte ins die vorpatriarchale Geschichte. Die ist bei der Neuen Ordnung aber nicht so beliebt. Dort fängt die Menschheit mit Papa an. (Zum Beispiel bei Onkel Baudler („Gott und Frau“), der im Ernst erzählt, dass schon die frühesten Menschen beim Gewitter „Papa“ gerufen hätten. Nun, wie alle Erfahrung der Mütter lehrt, rufen Kinder, wenn sie Angst haben, zuerst und in aller Regel nach Mama. Auch Soldaten in den Schützengräben des ersten Weltkriegs haben nicht etwa Papa gerufen, sondern fingen an, den Tod vor Augen, zur Mutter(Gottes) zu beten, auch Protestanten… ein archaisches Muster. Nicht eines, dem die Menschheit die Kriege verdankt, sondern ihr Überleben. Aber in der Neuen katholischen Ordnung ist der Sakraltyp wieder männlich, denn das Patriarchat soll von   Ewigkeit zu Ewigkeit sein. Auch diese Neue Ordnung ist die alte Vaterordnung. Die Mutter existiert nicht mehr als das Kultursymbol, das sie einmal war, – oder nur unter Vaters Recht. Und in den neusten linken Ordnung wird sie nun  gänzlich eliminiert. Das nennt sich dann „Gleichheit“ oder “gemeinsame Sorge“ – das totale Kontrollrecht des Mannes über Frau und Kind, ab Geburt und über die Scheidung hinaus. Da wird sie den Partner, der keiner ist und nie einer war, gar nicht mehr los. Da wird die Untreue wieder mit Strafe sanktioniert, ob in der alten oder in der neuen linken Kirche – es gibt keine Entrinnen aus Papas Welt. Und sie ist danach.

Daher, Gudrun, kleine Anmerkung:  so sehr das Tötungsverbot des Dekalog zu beachten ist, und beachtlich gegenüber den Mordbefehlen des Koran, so fragwürdig ist doch für die Frau, die nicht als des Mannes Hab und Gut, Ochs Esel Weib und Kind mitgemeint sein möchte,

diese Besitzregelung nach Dekalog. Oder möchtest Du wie Dein liebstes Schaf von seinem Besitzer bewacht werden? Unter seiner Herrin geht’s ihm bestimmt besser…

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