Die Bemäntelung des Islam durch die Schönschreiber der Scharia

Posted on Dezember 10, 2011

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Flankierend zur Installation der Scharia im befreiten Nordafrika, sind unsere Medien vollbeschäftigt mit der Schönschreiberei des Islam, die Kreaturen der Dhimmipresse „differenzieren“. Die NZZ befasst sich mit der Islamkritik, die ihr also bekannt zu sein scheint, endlich werden wir über das aufgeklärt, was wir noch nicht wussten, ehe wir die NZZ zu Gesicht bekamen. Dort weiss man, was Islamkritik heisst – und wie man sie entschärft. Indem man erklärt, sie sei „nicht unbegründet“, was schon alles über den Verfasser sagt, der dann folgerichtig zum Schluss kommt, dass sie unberechtigt ist. Bei „näherer Betrachtung“ „unrichtig“. Herr Flores stellt richtig. Ohne Flores wüssten wir nicht, was der richtige Islam ist, und die falsche Islamkritik. Die NZZ hat noch viele solche Blüten im Hut und wird sie nun nacheinander hervorzaubern. Herr Woker, der schon mal klarstellte, dass diejenigen, die Islam und Demokratie für unvereinbar halten, nicht mehr gefragt sind (als wären sie das je gewesen) war erst der Anfang. Herr Flores ist schon weiter. Er weiss, worum es sich in Wahrheit handelt, während Islamkritiker nur zu wissen glauben, aber nicht wissen, was Herr Flores weiss.  10. Dezember 2011, Neue Zürcher Zeitung

NZZ: Der Islam – Korsett oder weiter Mantel? von Alexander Flores Die gegenwärtige Islamkritik im Spiegel historischer Realitäten 

Die heutige Kritik an menschenrechtlichen Defiziten und ideologischen Verhärtungen in muslimischen Gesellschaften ist nicht unbegründet. Allerdings stützt sie sich oft auf Vorstellungen, die sich im genaueren Blick auf die Historie als unrichtig oder zumindest zu wenig differenziert erweisen.

Islamkritik ist in aller Munde. Wir konstatieren Probleme in den muslimischen Gesellschaften; wir sehen aggressives Verhalten und entsprechende Haltungen bei Muslimen. Viele glauben zu wissen, der Islam sei eine grundsätzlich problematische Religion, sei Barbarei, ein Stück in die Gegenwart ragendes Mittelalter. Diese Auffassung kursiert in zwei Versionen: Einmal wird ein besonders inhumaner, weil theozentrischer und aggressiver Charakter des Islam behauptet, der sich in den Glaubensinhalten und in der Scharia niederschlage, dem «Gottesgesetz», das den Gläubigen vom islamischen Staat rigoros aufgezwungen werde. Und das soll von besonderer Durchschlagskraft sein, weil es im Islam keine Trennung von religiösem und weltlichem Bereich gebe und geben könne.

(…) Gern wird auch behauptet, die muslimische Weltregion sei dem Westen unterlegen, weil ihr etwas fehle, beispielsweise die Trennung von Religion und Politik, oder weil sie keine Reformation und keine Aufklärung durchgemacht habe.

(…) Im Grundcharakter, in den Glaubensinhalten, im mythischen Bestand und in der ethischen Ausrichtung unterscheidet sich der Islam nicht wesentlich von Judentum und Christentum;

Die islamische Ethik? Was soll das sein? Die Unterwerfung aller Kuffar unter die Umma? Die Tötung der Abtrünnigen und der Ungläubigen? Herr Flores kann die christlich-jüdische Ethik nicht von den Mordbefehlen und Gewaltbotschaften das Islam unterscheiden, bzw. er will das nicht. Er will nicht wissen, wer seit Beginn der Dchihadreligion und in der Geschichte ihrer kriegerischen Eroberungszüge unterworfen und ausgerottet wurde – und noch wird. Der Mann  möchte glauben machen, die Kopten verfolgen die Moslems? Die irakischen Christen die Sunniten? Die Juden die Araber? Liebe deinen Nächsten ist für ihn nicht zu unterscheiden von Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet.

  • in seinem Selbstverständnis ist er deren Fortsetzung. Wenn man sich die islamische Geschichte vor Augen führt, erkennt man, dass das Kalifat, das mit religiösem Anspruch angetreten war, in diesem Anspruch rasch scheiterte. Es wurde despotische Herrschaft, die den Islam nur noch zur eigenen Legitimation heranzog, indem sie beispielsweise ihre Kriegszüge Jihad nannte.

Nicht erst das Kalifat nannte seine Kriegszüge Jihad, schon der Prophet führte den heiligen Krieg gegen die Ungläubigen, der Islam ist eine Kriegsreligion von allem Anfang an, sein Gründer war ein Kriegsherr, der zur Unterwerfung und Tötung der Ungläubigen, der Juden und Christen  aufrief.  Flores unterschlägt alles, was Islamkritiker über den Islam bekannt gemacht haben,  und was diese Relikgion ihren Unterworfenen offenbart…er stellt sich naiv wie ein Erstklässler, bzw. hält seine Leser für solche.

Und die Scharia? Der grösste Teil der Scharia besteht aus Vorschriften und Orientierungshilfen für das muslimische Individuum, die ihm ein gottgefälliges Leben erleichtern sollen. Für die Übertretung dieser Vorschriften sind keine irdischen Sanktionen vorgesehen, sondern allenfalls Höllenstrafen angedroht.

Unter der Voraussetzung, dass die Leser der NZZ aus Analphabeten bestehen, die noch nie einen islamkritischen Text gelesen haben, lässt sich dergleichen ohne alle intellektuellen Skrupel den Leuten vorsetzen. Eine Blütenlese der NZZ-Märchen über den Islam. Scharia als Orientierungs-hilfe für Ehebrecherinnen bzw. das was sie darunter definiert, nur dass sie vor der Höllenstrafe noch die Kleinigkeit der Steinigung erwartet, was dem Gemütsmorchel von der NZZ aber keiner Rede wert ist. Die Appeaser und Apologeten, die Abwiegler und Anbiederer sitzen fest und satt im Saft der Islamumschleimerei und können sich des Beifalls aller Islamkritikjäger gewiss sein, der Denunzinantenlohn ist dem sauberen Individuum sicher, das den Dhimmis Orientierungs-hilfe bietet, wie sie sich dem kommenden Kalifat zu unterwerfen haben…

  • Mit der Durchsetzung dieses Teils der Scharia hatte auch in vormoderner Zeit der Staat nichts zu tun. Dem oblag vielmehr die Verfolgung von «Offizialdelikten» wie den Hudud, den koranischen Strafen.

Mit diesem Artikel, bei dem man sich fragt, ist es Ignoranz, ist es Impertinenz, was der Verfasser da unverblümt spazieren führt, hat das islamophile Blatt wieder mal einen Volltreffer gemacht, mitten ins Schwarze einer Schwadroniererzunft, die jetzt im Westen erklärt, dass die bisherige Islamkritik nichts wert ist. Seit wann werden übrigens die koranischen Strafen verfolgt? Der Mann kann die Strafen nicht mal von den Delikten unterscheiden? So wenig wie Barbarei und Zivilisation. Davon handelt sein angekündigtes Buch. Den Lektor sollte man kennenlernen!

  • Von deren Verhängung waren aber die islamischen Staaten sehr früh abgekommen. Sehr selten in der islamischen Geschichte sind Dieben die Hände abgeschnitten worden , wie es die koranische Vorschrift will; und noch weit seltener sind Ehebrecher oder Ehebreche-rinnen gesteinigt worden.

Alexander Flores wäre genau der richtige Mann, auch noch herauszufinden, dass nicht alle Juden von den Nazis umgebracht wurden, dass nicht in allen besetzten Ländern alle Befehle der Nazis konsequent umgesetzt wurden, dass heutige Neoznazis von der konsequenten Umsetzung abgekommen sind. Dass auch die Steinigungen im Iran teilweise schon durch andere Arten von  Hinrichtunen ersetzt sind, dass nicht alle Mädchenschulen in Afghanistan angezündet werden und nicht alle Vergewaltigungsopfer in allen islamischen Ländern verhaftet werden. Dass nicht alle Apostaten getötet werden, sondern einige fliehen können. 

  • Der Staat setzte religiöse Bestimmungen nur selektiv und nach eigenem Gutdünken um. Das Bild von einem islamischen Staat, der konsequent die Scharia umsetzte, um die Untertanen in ihr Seelenheil zu peitschen, ist also falsch.

Alles, was wir über die bis heute praktizierten Barbareien der Scharia wissen, ist also falsch. Herr Flores stellt das richtig. Die Erfahrungen der Todeskandidaten im Iran sind völlig falsch, sie müssten Herrn Flores kennenlernen! Er sollte den Gerichtshof von Teheran beraten, dass der sich irrt, wenn er meint, er spräche Recht nach Scharia. Er möge dem Gerichtshof doch erklären, dass das Recht der Scharia nicht gottgegeben ist. Fragen sie Herrn Flores von der NZZ, der uns endlich erklärt, was wir schon immer über den völlig unbekannten Islam und die falsch verstandene Scharia wissen wollten…

  • Überdies war die Scharia keineswegs eine Liste von eindeutigen gottgegebenen Vorschriften, wie das eine heute weitverbreitete Vorstellung will. Sie lag nur in Form des Fiqh, der islamischen Rechtsgelehrsamkeit, vor, der das Ergebnis der Herleitung fehlbarer Rechtsgelehrter aus den – nach muslimischer Auffassung gottgegebenen – Grundlagen ist.

Dummheit ist n i c h t lernbar, sie ist eine angeborene Begnadung. Das Schariarecht besteht also nicht aus gottgegebenen Vorschriften (was ja auch kein Ungläubiger je geglaubt und behauptet hat), sondern sie liegt nur als „Rechtsgelehrsamkeit“ vor, die auf „gottgegebenen Grundlagen“ beruht. Wenn das keine tolle gottgegebene intellektuelle Grundausstattung ist, über die der Verfasser verfügt. Aus was sonst soll sie denn bestehen als aus den Vorstellungen der „Rechtsgelehrten“, die die Muslime für gottgegeben halten.

  • In dieser Form zeigte sie grosse Bandbreite der Meinungen und Vorschriften und war flexibel, pluralitätsfreundlich und «ambiguitätstolerant», wie das Thomas Bauer in einem jüngst erschienenen Buch gezeigt hat. Der Islam war in vormoderner Zeit ein weiter Mantel, unter dem man vieles spazieren führen konnte.

Wahrlich, unter dem weiten Mantel der Islamophilie lässt sich vieles spazieren führen, was auf keine Kuhhaut geht. Unter diesem Mantel, der alle Barbareien des Islam bedeckt,. lassen sich dessen Opfer ungestört einsperren und bei Ungehorsam zur Steinigung oder zur Auspeitschung führen. Herr Flores möchte, dass man „hinter das hässliche Gesicht des Islam“ schaut – um dort w a s zu erblicken? Das wahre? Daraus wird nichts. Islamkritiker schauen schon längst hinter die Maske der islamophilen Verlogenheit, es ist schon lange bekannt, was sich unter der Beschönigungstünche über dem real existierenden Islam verbirgt. Es gibt nichts mehr zu durchschauen, auch nicht die Lügen der Apologeten.

  • Wir sollten hinter die unerfreuliche Fassade, hinter das hässliche Gesicht des Islam schauen, die Wahlmöglichkeiten der Muslime erkennen und anerkennen und ihnen durch unser eigenes Verhalten die friedliche, menschenfreundliche Option erleichtern. Wer aus der blossen Zugehörigkeit zum Islam einen Anklagepunkt macht, tut das genaue Gegenteil.

Worauf der Mann hinaus will, ist die Desavouierung der Islamkritik, er will sagen, niemand ausser ihm weiss, was Islam wirklich heisst, alle kritischen Islamwissenschaftler, alle Islam-dissidenten und -Verfolgten wissen es nicht, sie müssen sich von Alexander Flores erklären lassen, wovor sie geflüchtet sind. !Islam im Kontext seiner Geschichte“. Noch so ein Buch aus dem Apologetenladen. Sie quatschen und quatschen und quatschen, die sanierten Islam-Agenten; als Kuffar sind auch sie nur Affen und Schweine nach muslimischer Auffassung , sie liefern die quiekende Quatschkulisse zu den laufenden Hinrichtungen im Gottesstaat.

Alexander Flores ist Historiker und Islamwissenschafter. Er lehrt Wirtschaftsarabistik an der Hochschule Bremen. Sein Buch «Zivilisation oder Barbarei? Der Islam im historischen Kontext» erscheint dieser Tage im Verlag der Weltreligionen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/der_islam__korsett_oder_weiter_mantel_1.13583558.html

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