Ein Stück Scharia in Krefeld

Posted on November 27, 2011

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Uraufführung in Krefeld : Eine wunderbare Religion

 

Vorgeführt von den Bewunderern des wunderbaren Islam

 

Szenen aus dem Alltag des wunderbaren islamischen Rechts 

Krefeld

Uraufführung aus Nigeria

  • 1.10.2011
  • Krefeld (RP). In seiner Heimat hätte der nigerianische Regisseur Nicholas Monu das Stück nie aufführen können: „Hagel auf Zamfara“ von der nigerianischen Autorin Sefi Atta behandelt die Scharia. Uraufführung ….  in Krefeld.
  • Nicholas Monu glaubt an die Kraft von Theater. „Theater muss Geschichten von Menschen erzählen, damit es die Zuschauer erreicht. Dann ist es egal, wo ein Stück spielt.“ Darauf setzt er, wenn am Dienstag ein Stück aus seiner Heimat in der Fabrik Heeder uraufgeführt wird: „Hagel auf Zamfara“. Und er hofft, „dass das Publikum versteht, dass wir kein Islam-feindliches Stück zeigen, sondern ein menschliches Schicksal, fast eine epische Tragödie.“
  • Es geht um die Scharia. Dass die religiösen Gesetze des Islams nach dem iranischen Stück „Bahman Bagdad“ auch in der zweiten Produktion der Reihe „außereuropäisches Theater“ im Mittelpunkt steht, ist Zufall, sagt Dramaturg Martin Vöhringer. „Aber es zeigt, dass es ein wichtiges Thema der Zeit zu sein scheint.“
  • Afrika im Theater

 Uraufführung „Hagel auf Zamfara“, Premiere Dienstag, 4. Oktober, 20 Uhr, Fabrik Heeder.

  • Diskussion Mittwoch, 5. Oktober, 20 Uhr, Glasfoyer: zu Uraufführung, Stück und der aktuellen Situation in Nigeria mit Nicholas Monu und Autorin Sefi Atta.
  • Konzert Donnerstag, 6. Oktober, 20 Uhr, Glasfoyer, mit Gitarrist und Sänger Omara „Bombino“. Mit seiner Band zählt er zu den neuen Stars der Tuareg-Musikszene.
  • In „Hagel auf Zamfara“ wartet eine Frau in einer Zelle auf ihre Steinigung. Sie ist zu Unrecht des Ehebruchs beschuldigt und von der Scharia zum Tode verurteilt worden. Sie könnte das Missverständnis aufklären, doch sie schweigt.
  • Denn der Mann, von dem sie ein Kind erwartet, ist ihr Ehemann, der sie im Alkoholrausch vergewaltigt hat und sich nicht mehr daran erinnert.

Da sieht man wieder die die Scharia einfach immer missverstanden wird. Und was für ein Missverständnis? Woran denkt der Autor da oder die Berichterstatterin? Wenn das Kind von einem anderen wäre, wäre das Missverständnis dann behoben und die Steinigung verdient? Deutschland ist der goldrichtige Ort zur Aufklärung solcher Missverständnissse.  

  • Sefi Atta hat die Geschichte geschrieben, zunächst als Kurzgeschichte, später als Drei-Personen-Stück, als 2000/20001 in der nordnigerianischen Region Zamfara das Scharia-Gericht wieder eingeführt wurde, das Verstöße gegen die Glaubenslehre des Islam ahnden kann: Diebstahl mit dem Abhacken der Hand, Ehebruch mit Steinigung. Zuvor galt dort ausschließlich die Rechtsprechung nach britischem System.

Die Verfasserin verwendet kein Wort auf die gewaltsame Durchsetzung der Scharia, die auch im nicht moslemischen Teil Nigerias gelten soll nach dem Willen der Religionsterroristen. Wie kommt denn die „Einführung“ der Scharia zustande?   

  • Dieser Rückschritt hat Atta beschäftigt. Aber sie hat den politischen Stoff literarisch aufgearbeitet. „Es ist ein faszinierendes Stück mit sehr viel Tiefe. Man muss den Mikrokosmos sehen, mit den Figuren fühlen, um dann den Makrokosmos zu verstehen“, sagt Monu. In Zamfara hat es bisher keine Vollstreckungen von Scharia-Urteilen gegeben.

Ob das an der Tiefe des Mikrokosmos liegt, aus der heraus man den Makrokosmos besser verstehen soll?

  • Das Stück ist literarische Fiktion. Und Monu betont: „Ich bin kein Gegner des Islam. Ich finde, es ist eine wunderbare Religion, zu der ein großer Teil meiner Familie gehört. Aber ich habe ein Problem mit der politischen Seite. Und Sefi Atta als Feministin beschäftigt vor allem der Punkt, dass Frauen weniger Rechte haben als Männer.“

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/urauffuehrung-aus-nigeria-1.2208716

Die Islambewunderer haben Probleme mit dem islamischen Recht? Da müssen sie nur nach Deutschland kommen, dort finden sie auch die nötigen Personen, die ihn erklären, dass das islamische Recht nichts mit dem Islam und seinem wunderbaren Propheten zu tun hat. Es wimmelt nur so von wunderbaren Menschen in diesem Land. Die noch ihr blaues Wundes erleben könnten, wenn die wunderbare Religion endlich auch am Niederrhein eingeführt wird. Vielleicht ist es ja schon egal, wo das Stück aufgeführt wird.

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Posted in: FUNDSACHEN