Eine Rezension der der Kopf fehlt und die auf einem Fuss hinkt

Posted on Oktober 17, 2011

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In „der Jüdischen“  schreibt Karl Pfeifer in einer Besprechung von Hartmut Krauss (Hrsg.) „Feinbild Islamkritik. Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden“, Verlag Hintergrund, 20110, zu Clemens Heni: Schadenfreude/Islamforschung und Antisemitismus in Deutschland nach 9/11, Edition Critic, August 2011, „die Jüdische“ 11.10.2011

“ Auch in Deutschland gibt es viele Menschen, die sich als ‚politisch inkorrekt‘ stilisieren, von der ‚Islamisierung‘ Europas (oder dem Ende Deutschlands etc.) daherreden und stolz auf das ‚Abendland‘ sind“.  http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=33&Param_RB=45&Param_Red=14349

In Deutschland gibt es viele Menschen, die sich als politisch korrekt profilieren und Bücher von Islamkritikern rezensieren, deren Inhalt sie ignorieren. Oder warum eine Denunziation keine Rezension ist.  

Statt einer Rezension von „Feindbild Islamkritik„, hrsg. v.Hartmut Krauss, der Antwort auf den Sammelband „Islamfeindlichkeit“, in welch letzterem sich die Islamophilen versammeln, für die  Islam-kritik Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Rechtsextremismus u.drgl. ist, bringt nun auch „Die Jüdische“ die üblichen gezielten Verdächtigungen der als „rechtspopulistisch“ bis „rechtsextrem“ stigmatisierten islamkritischen Bewegung, die mit  „Islamophobie“ beginnen, sodann zielstrebig auf Breivik als den Prototypen des „Rechtsextremen“ zusteuern und in der Kurve noch schnell alles streifen, was einem Islamophilen beim risikolosen „Kampf gegen rechts“  in die Quere kommt, wobei die Gegnerschaft gegen die Islamisierung ausreicht, um ihre Vertreter als rechts(extrem) (!) abzuqualifizieren, d.h. zu kriminalisieren; wohl wissend, dass keiner der Islamkritker, auf die der Massenmörder Breivik sich berief, zur Gewalt aufgerufen hat, ganz im Gegensatz zu den zahlreichen islamisch motivierten und koraninspirierten Terroristen.

Zum ebenfalls zahlreichen links motivierten Terror fällt Pfeifer sinnigerweise nichts ein als „eines der grössten Massenverbrechen des Rechtsextremismus“ seit 1945, zitiert nach Heni als Auftakt, womit er Breivik zum Aufhänger fur die Abqualifizierung von „Feinbild Islamkritik“ macht.

Die dazwischenliegenden moslemisch wie linkextrem motivierten Massenverbrechen übergeht der Rezensent diskret und sorgfältig. Aber die einsame Tat des  Massenmörders von Oslo muss herhalten – das ist mittlerweile Konsens der Linksmedien – , um eine gesamte demokratische Bürgerbewegung (BEP) gegen die Islamisierung zu diskreditieren, deren Vertreter als einen der Autoren des Sammel-bandes, C. A. Meier, er herausgreift in delegitimatorischer Absicht.

Die Perfidie Pfeifers besteht darin, dass er das Buch „Feindbild Islamkritik“, das er „interessant“ findet (was wohl die Besprechung ersetzen soll?) gegen den Beitrag eines seiner Autoren, C.A. Meier, ausspielt, den er zu diskreditieren versucht, indem er ihm nicht nur dessen Funktion für die Bürgerbewegung „Pax Europa“ ankreidet, die er mit dem Stigma „rechtsextrem“ behaftet, sondern den er über diese Diffamierung und Denunzierung  auch noch in die Nähe zum Massenmörder von Oslo bringt, was die ultimative Kriminalisierung eines Islamkritikers bedeutet.  

Sätze wie „Viele heutige Rassisten übertreiben tatsächlich existente islamistische Drohungen zu einer Gefahr, die von ‚den Muslimen‘ ausgehe“ offenbaren eine Ahnungslosigkeit gegenüber dem Problem der Islamisierung und dem totalen Herrschaftsanspruch des Islam, die auch die Lektüre von „Feinbild Islamkritik“ nicht gebrochen  hat. Was heisst eigentlich  „übertreiben“ angesichts einer totalitären Bedrohung, die von den islamophilen Medien heruntergespielt und mit der Diffamierung der Kritiker und Warner als „Rechtsradikale“ und „Rassisten“ beantwortet wird. Im Umkehrschluss wäre die „übertriebene“ Islamkritik „rassistisch“, – wie soll die interessante Islamkritik eigentlich aussehen, um nicht „überstrieben „ zu sein? Moderate Kritik gefällig? Interessant. 

Der Rassismusanwurf  ist Rufmord. Es wäre ja wünschenswert, dass die übrigen dem nicht in feinem Schweigen zusähen, wenn einer der Co-Autoren öffentlich gemobbt und kriminalisiert wird, sondern dass sie ebenfalls öffentlich Stellung bezögen. Es genügt m.E. nicht, den denunziatorisch Diffamierten zu „tolerieren“, ihn als Co-Autor gnädig zu dulden, was eine Zumutung darstellte, statt die Anwürfe solidarisch zu erwidern und zurückzuweisen. Auch wenn nicht alle in der BPE sind, sondern beispielsweise in internationalen politischen Kadern vorkommen, von denen das linke Establishment sich nicht mit analogen Bannsprüchen gegen linksextrem dauernd distanziert, obwohl die Toleranzgrenzen in diese Richtung historisch längst überschritten sein dürften…

Was  Pfeifer, der es sich sehr billig macht mit dem Band „Feindbild Islamkritik“, indem er die seit Schneiders und Bahners abrufbaren Anwürfe gegen die  unbegriffene Islamkritik, die er übertrieben findet, wiederholt (von rechtsextrem an abwärts) und an  C.A.  Meier vermeintlich exemplifiziert – ohne jeden Beleg als den der Pauschal-diffamierung der Bürgerbewegung „Pax Europa“, die ganze Leier runter -, das könnte auch aus dem Sammelband „Islamfeindlichkeit“ stammen; wobei der Rezensent des von den islamophilen Medien sorgfältig gemiedenen Buches (!) wohlweislich zunächst nicht den Herausgeber, den Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss attackiert, den man ja nicht als „Rechtspopulisten“ bezeichnen kann, sondern sich einen anderen Buchautor zwecks Pauschaldiskreditierung heraussucht, den er nicht etwa aufgrund seines vorliegenden Textbeitrags, sondern als s BPE-Mitglied attackiert, um mit diesem  Griff in den vollen Mainstreamschlamm der Islamophilie  (fishing  for compliments im Massenmediensport Islamkritikbashing als „Kampf gegen rechts“) sich alle inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen und Thesen des Buches erspart. 

Dass „Islamophobie“ der Kampfbegriff wider die Islamkritik ist, könnte er dem Band „Feindbild Islamkritik“ entnommen zu haben, ohne es als sein eigenes zu erkennen, wenn er es handkehrum gegen einen der Autoren anwendet, der angeblich den „Islamisten“ eine „Steilvorlage“ liefere. Ja was denn sonst  angesichts einer Religions-herrschaftsdoktrin, die jede Kritik zum Anlass nimmt, die Kritiker zu verfolgen. Der Islam enthält alle Anweisungen zur Eliminierung seiner Kritiker). 

Wobei Pfeifer aber nicht den Text des beanstandeten Mitautors heranzieht, zu dem ihm offenbar nichts einfällt, ausser dass der Verfasser aktiv in der Bürgerbewegung  Pax Europa gegen die Islamisierung sei. Was dagegen, dass man gegen die Islamisierung ist? Schade, dass er nicht sagt, was er dagegen einzuwenden hat. Hartmut Krauss schreibt in einem Kommentar:

  • Absurd ist zudem für jeden klarsichtigen Menschen der Vorwurf des Rezensenten, der Beitrag von C.A. Meier lieferte den Islamisten eine Steilvorlage. Tatsächlich verhält es sich so, dass Islamisten alles, was kritisch gegen den Islam gerichtet ist, als „Steilvorlage“ aufgreifen, um ihre perfide Hetzpropaganda ins Werk zu setzen. Dieser sollte man konsequent die Stirn bieten und nicht auch noch legitimatorisch zuarbeiten. In diesem Sinne erachten wir (Verlag Hintergrund) – im Unterschied zum Rezensenten – Islamisten nicht als maßgeblich, darüber zu befinden, welche Autoren mitschreiben dürfen und welche nicht.

Ich halte auch Leute wie Pfeifer nicht als massgeblich dafür. Wem zum Thema  Islamkritik als erstes und zentral (!) der Massenmörder Breivik einfällt, muss sich fragen lassen, warum ihm nicht Theo van Gogh als erster einfiel, und warum er alle, die dessen Schicksal, die  Abschlachtung im Namen Allahs, schon geteilt haben, so sorgfältig ignoriert. Der griffbereite Einfall ist beabsichtigt. Es geht gar nicht um den Inhalt und Gegenstand der Kritik, es geht allein um die Diskreditierung der Bürgerbewegung gegen Islamisierung und die Gleichung Islamkritik gleich rechts(extrem).

Dass es Gründe gibt, sich von Rechtsextremisten zu distanzieren, weiss  auch der BEP, dessen Vorgängerorganisation BDB (Bund der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten) sich schon in den Statuten von jedem politischen Extremismus distanzierte. C. A. Meier hat auf die Diffamierungs-Insinuationen mit der nötigen Deutlichkeit  geantwortet. (s.u.). Da müssen Islamkritiker sich wieder und wieder von einem Verbrecher distanzieren, mit dem sie weniger zu tun haben als die islamischen Terroristen mit den Gewaltaufrufen des Koran, die sie befolgen, oder die linksextremen Terrorbrüder, deren  Gewaltfaszination sich  in den Aktivitäten des Mobs der „autonomen“ Randalebrigaden  niederschlägt, die sich am Terror der „Islamisten“ begeilen oder sich von den Krawallen von Tottenham zur Fortsetzung animiert fühlen.

Was den „abgrundtiefen Hass“ gegen die Islamisierung angeht, der ihre Gegner in Verbindung zum Massenmörder von Oslo bringen soll, so bietet das „Hass“Geschoss dem Rezensenten die Steilvorlage, von aller Kenntnis und aller Kritik der genuinen Hassbotschaften des Islam gegen den Westen,  gegen die Kuffar, gegen die Dissidenten und Kritiker abzusehen, so ihm diese Kritik überhaupt geläufig ist. Dass er nicht nur die gesamte Analyse der „Diskursverzerrung“, wie Krauss die politisch verordnete Islamophilie nennt, übergeht, dass er auch jüdische Islamkritiker wie Ralph Giordano mit keinem Wort erwähnt, zeugt von jener Konsternation und Kopfscheu gegenüber der fundierten Islamkritik, die der inhaltlichen Auseinandersetzung ausweicht und sich an die kläglichen Klischees der Kritikbasher  klammert, die genüsslich alles zu Breivik verrühren.

Diese arg reduzierte Rezension ist zwar nur ein kleiner Ton im grossen GeOrgel des Islamkritikbashing, das aus allen Medienröhren dröhnt, aber er kann sich auf die anschwellenden Chöre der Einstimmenden verlassen. Was für eine Kunst, die  „Notwendigkeit der Kritik des Rechtsextremismus“, der nachträgliche „Widerstand!  In Deutschland kommt man sich schon als Held vor, wenn man 2011 gegen Hitler ist, den Helden der arabischen Strasse  –  was übrigens exklusiv von Islamkritikern publik gemacht wurde, die nach Pfeifer  alle in die rechte Schmuddelecke zu stellen wären, weil sie auch im BPE als Islamkritiker geschätzt werden. 

Es waren Islamanalytiker wie Hans-Peter Raddatz, wie Bat Ye’Or (möchte Pfeifer die jüdische Historikerin und Erforscherin der  Dhimmitude und der islamischen Christenverfolgung auch mit Breivik in Zusammenhang bringen, weil sie vor der Islamisierung Europas warnte, lange bevor auch Bernard Lewis die von ihm über Jahre ignorierte Gefahr zugab?),  oder wie  Andrew  Bostom,  die  den islamischen Antisemitismus historisch belegten, vor bevor die Absurdität des Vergleichs der Situtation von Juden und Moslems u.a. von clemes Heni aufgezeigt wurde, den Pfeifer freundlicherweise nicht mit „Rechtsextremismus“ in Zusammenhang bringt. Diese Art der  Denunziation hat etwas Schäbiges in ihren beabsichtigten  Assoziationen.

Was die zahlreichen Belege für den islamischen Antisemitismus angeht, aus denen Pfeifer aus dem Buch von Heni zitiert und gegen den Autor C-A. Meier ausspielt (wobei er den gesamten linken „Antizionismus“ wohlweislich weglässt und sich auf „Rassisten“ konzentriert, um die überwiegend linke Israelfeindschaft als exklusiv rechtsextreme Judenfeindschaft* erscheinen zu lassen), das ist auch längst aus der Islamkritik bekannt, die den Antijudaismus im Islam gründlich erforscht hat. 

Aber Pfeifer hat mit Heni das Pulver wieder erfunden, um es dann gegen die angeblich „rechte“ Bürgerbewegung in als Diffamierung eines Autors vom BPE einzusetzen. Wer sich pro Israel äussern darf, das bestimmt  – wer??  Islamisierungsgegner haben gefälligst rechts zu sein, basta. So etwa die Logik dieser braven Nacherzählung und folgsamen Zitatensammlung in selektiver Absicht, die sich Rezension nennt.

Es fällt auf, dass alle deutschen Medien nach Lust und Laune „berechtigte Kritik an Israel“ üben dürfen, was Leon de  Winter als eine deutsche Obsession erkannte.  Aber wenn jemand nicht mitmacht in diesem Chor und pro Israel Stellung bezieht, z.B. gegen die moslemische Agenda zu seiner Vernichtung und gegen die deutsche notorisch israelfeindliche Linkspresse (den rechts-extremen Antisemitismus setze ich als bekannt voraus), ist er ein „Rechtsextremer“. Interessantes Antisemitismusverständnis. Die Jüdische müsste es nur noch den jüdischen  Mitgliedern des „rechts(extremen)“ BPE klarmachen.

Im übrigen stellt sich mir die Frage: Wenn der Rezensent das Buch bis auf den Beitrag von Conny Meier so „interessant“ findet – warum rezensiert er es denn nicht? Sondern zitiert nur gerade mal etwas aus der Einleitung des Herausgebers? Von dem ganzen Buch erfährt man so wenig wie von dem Beitrag von Conny Meier. Der scheint nämlich ganz besonders interessant zu sein, sodass er dem Rezensenten auch für den gesamten Rest die Sprache verschlägt. Also bitte selber lesen. Eine Rezension, die richtig neugierig macht. Was mag da wohl drinstehn?     

Hier die Stellungnahme von Conny Axel Meier zur „Rezension“:

https://widerworte.wordpress.com/stellungnahme-von-conny-axel-meier-zur-rezension-von-feindbild-islamkritik/

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*Bei der Aufzählung von Zitaten aus Heni, der als ehem. Juso unter dem Aspekt „Notwendigkeit der Kritik am Rechtsextremismus und gewissen konservativen bis reaktionären Kreisen“ selektiv zitiert wird, ohne dass Pfeifer die gewissen Kreise näher vorstellt, wobei er den Massenmörder Breivik  gewissermassen als ihren Mittelpunkt hinstellt und implizit unterstellt, seine Tat folge aus der Kritik der Islamisierung Europas, wird der linke Antisemitismus, der mit dem islamischen kooperiert, best koordiniert,  sorgfältig ausgeblendet.

Der Anteil des Rechtsextremismus am heutigen Antisemitismus ist aber marginal gegenüber der links-islamofaschistischen Allianz, die die Existenz Israels zur Disposition stellt und Juden damit weltweit bedroht. Die Agenda der Vernichtung Israels ist salonfähig im roten Salon, der doch hoch erhaben sein will über die Neonazis. H. Krauss, der ja schlecht als „Rechter“ verdächtig werden kann, schlägt vor, den Blick nach rechts zu wenden – auf den rechtsextremen  Islam.  Den hat Pfeifer aber gar nicht im Blick vor lauter Breivik, mit dem jede Islamkritik, die bisher als „rechtspopulistisch“ diffamiert wurde von den linkspopulistischen Mainstreamern, fortan als kriminell, als massenmörderisch verfolgt werden kann; während das linke Lager, das die Medien dominiert, sich beeilt, angesichts zunehmender linksextremer Gewalt vor der „Dämonisierung“ der Linken zu warnen. Je mehrt Gewalt von links, desto mehr muss der „Kampf gegen rechts“ verstärkt werden, der eine Ablenkungsfunktion hat.

Sozialdemokrat Wiefelspütz u.a. erklärten, es handele sich bei den jüngsten Anschlägen von links auf das Bahnnetz gar nicht um Terror. Links motivierte Gewalt darf nämlich  nicht als solche benannt werden, so wenig wie der islamische Terror, der in GB nur noch „antiislamischer Terror“ heissen darf. Islamischer Friede ist jener Idealzustand, in dem die Ungläubigen verschwunden sind, was auch die Gläubigen der Lehre vom klassenlosen Paradies zu faszinieren scheint. Daher liest sich auch Pfeifers Besprechung von Henis neuem Buch über den wachsenden Antisemitismus wie eine korrekt für den roten Salon frisierte halbe Wahrheit, die die linke Hälfte ihres Gesichts verschleiert. rvc

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Who Are the Real Nazis?

By Jonah Goldberg

http://townhall.com/columnists/JonahGoldberg/2009/01/07/who_are_the_real_nazis?page=full&comments=true

Links-Sozialist soll nicht zum Auschwitz-Gedenken

http://blogs.taz.de/meineguete/2009/01/08/links-sozialist_soll_nicht_zum_auschwitz-gedenken

8.1.09

 Rabbi Raphael Evers von der Nederlands-Israëlitisch Kerkgenootschap (NIK) findet, dass der linkssozialistische Parlamentarier Harry van Bommel am 25. Januar nicht zum traditionellen Auschwitz-Gedenken kommen sollte. Das Mitglied der postmaoistischen Sozialistischen Partei hatte ziemlich enthemmt bei einer Anti-Israel-Demo zur “Intifada” aufgerufen.

Zusammen mit der in den Niederlanden wegen ihrer anti-israelischen Haltung umstrittenen Greta Duisenberg, Witwe des verstorbenen Euro-Banker Wim Duisenberg, hatte er auf der Demo in Amsterdam gegen die Aktionen Israels im Gaza-Streifen protestiert.

Der Aufruf zur Intifada hatte natürlich ein Geschmäckle. Selbst in einer Partei, die mal glühend dem Massenmörder Mao hinterherlief. Sogar SP-Spitzenfrau Agnes Kant distanzierte sich von seinem Geschrei. Und nun halten es seine Kritiker für besser, wenn er beim Auschwitz-Gedenken nicht dabei ist… | Geschrieben am 08.01.2009 um 19:01 | Kategorien: Amsterdam, SP | Tags: Auschwitz, Duisenberg, Gaza, Israel, van Bommel |

Kommentare zu “Links-Sozialist soll nicht zum Auschwitz-Gedenken” :

Marti 11.01.2009

Harry van Bommel hat nicht nur “Intifada, Intifada” skandiert, es hat ihn offenbar auch nicht gestört, dass die Demonstierenden hinter ihn “Hamas, Hamas, joden aan het gas” (Hamas, Hamas, Juden ab ins Gas) skandiert haben.

Der eigentliche Skandal ist also, das bei einer Demonstration, bei der sozialistische Abgeordnete Harry van Bommel teilnimmt, offen zur Judenvergasung aufgerufen wird, und HerrBommel maschiert einfach wacker weiter, als wäre alles ok.

 Emuna 12.01.2009

Es ist einfach unfassbar, wie ein Abgeordneter einer Regierung, der zumindest für Jugendliche eine Vorbildfunktion hat, aber mit dem Mandat das Volk zu regieren, so offen antisemitische Ansichten unterstützt. Ich frage mich auch, ob er überhaupt weiß, was Intifada heißt.

nilimel 02.02.2009

Während Geert Wilders angeklagt wird weil er die Ereignisse der letzten Jahre und die Aussagen des Koran – unverfälscht – in seinem Film realistisch auflistet und Ayaan Hirsi Ali, die ihre Geschichte wahrheitsgemäß aufschrieb nach dem Leben getrachtet wird, dürfen sich im aufgeklärten und sozial bequemen Europa Muslime dank ihrer – mittlerweile sogar unverblümt mitmarschierenden – Helfershelfer wieder menschenverachtend äußern – ganz so wie die Nationalsozialisten es taten. Hitler’s Buch Mein Kampf ist seit Jahren ein Bestseller in der Türkei und in den arabischen Ländern. So hört man auch hierzulande wieder “Heil Hitler”, “Juden in den Ofen” und dergleichen. Während ein Herr Solana die Hamas legitimiert – die Organisation, die die Häuser ihrer eigenen Bürger in Gaza nachweislich vermint hat! – hat der deutsche Gutmensch natürlich Verständnis für die “armen Palästinenser” (die Geld genug für Raketen haben aber die humanitären Hilfslieferungen aus “Armut” an ihre hungernden Bürger *verkauft*, und deren “Kämpfer” sich weigern, “unreines Judenblut” bei einer notwendigen Transfusion anzunehmen. Der als “Antizionismus” und “Israelkritik” deklarierte Antisemitismus ist vielen Dank der Mainstreammedien zum Bestandteil des Mindset geworden und so geht man rührungslos vorbei wenn auf offener Strasse ein alter Mann von Migrantenjugendlichen bespuckt wird (wie beispielsweise unlängst persönlich in Mannheim erlebt).

So war es auch damals. Peinlich für Deutschland und die EU. Es steht zu befürchten, dass die Ernte wie auch seinerzeit mit dem was gesät wurde, kommen wird. Denn der radikale Islam macht auch – wenn alle Juden fort sind – vor dem linksgerichteten deutschen Mitjubler nicht Halt. Er ist nur – wie auch Herr van Bommen – Mittel zum höchst unheiligen Zweck. Ich bin gespannt, wie elegant Frau Duisenberg in der Burqa aussieht…

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Andrew Bostom: Brothers of Invention?

http://www.newenglishreview.org/custpage.cfm/frm/3222/sec_id/13144  (Dec. 2007)

A review of Matthias Kuntzel’s Jihad and Jew-Hatred—Islam, Nazism, and the Roots of 9/11, Telos Press, New York, 2007, 180 pp.

Ders.:

The Legacy of Islamic Antisemitism”

http://www.amazon.com/Legacy-Islamic-Antisemitism-Sacred-History/dp/1591025540

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Wie die deutsche Friedensbewegung mit den Mullahs paktiert (keine Linken?)

http://wind-in-the-wires.blogspot.com/2008/04/wie-die-deutsche-friedensbewegung-mit.html

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Phyllis Chesler : Equating Antisemitism with Islamophobia

By Ruth King on May 31st, 2011

http://frontpagemag.com/2011/05/31/equating-anti-semitism-with-islamophobia/

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Frank A. Meyer: Blinde Linke

06.08.2006 | http://www.blick.ch/news/fam/artikel42031

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Neuer Antisemitismus in Europa dank linker Toleranz

unzensuriert.at  9 Februar 2011

(…) In Holland und Schweden sehen sich aufgrund der verfehlten Integrationspolitik nun tausende Juden vor ein Problem gestellt, das im heutigen Europa bereits totgewähnt wurde: Sie werden massiv ausgegrenzt, beleidigt und sogar tätlich angegriffen – einzig und alleine aufgrund ihrer Religion. Die Unterdrückung und der Terror gehen von muslimischen Gruppen aus, die Politik sieht still dabei zu. In Amsterdam ist es für Juden mittlerweile zu einem Wagnis geworden, ihre religiösen Symbole öffentlich zu tragen. Wüste Beschimpfungen seitens arabischer Einwanderergruppen sind an der Tagesordnung, jüdische Feiern müssen von Sicherheitskräften abgeriegelt werden. Der liberale Politiker Frits Bolkestein fand als erster den Mut, das Problem anzusprechen – und das mit klaren Worten, die auch seine Handlungsunfähigkeit (oder den Unwillen, sich gegen islamische Einwanderer zu stellen?) unterstreichen:  „Bewusste Juden müssen sich darüber klar werden, dass sie in den Niederlanden keine Zukunft haben.“ Was lange unterdrückt wurde, musste nun zur Gänze ausgesprochen werden. Die anderen Parteien fanden bis jetzt nicht den Mut, Worte über das Problem zu verlieren, denn die ausgesprochene Wahrheit kann auch von politisch unliebsamen Personen aufgegriffen werden: Geert Wilders reagierte mit klaren Worten auf die ungeheuerliche Aufforderung und stellte fest, dass nicht die Opfer den Staat verlassen sollten, sondern die Aggressoren  In Schweden jedoch konnte der sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt Malmö, Ilmar Reepalu, nicht länger schweigen: Der Judenhass ist bereits in Verwüstungen und Brandanschläge ausgelaufen, jüdische Familien verlassen in Angst die Stadt. Die Presse nötigte ihn zu einer Aussage gegenüber dieser Ausschreitungen

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In Deutschland wird gegen den Krieg in Gaza protestiert.

Der Unterschied zwischen Friedensdemonstrationen und antisemitischen Aufmärschen ist dabei kaum auszumachen.

http://jungle-world.com/artikel/2009/03/32454.htm

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Naziparolen bei Antiisraeldemo straffrei

Einspruch bei der Generalstaatsanwaltschaft”

http://wirinherten.wordpress.com/2009/02/12/einspruch-bei-der-generalstaatsanwaltschaft/

 Ratsfrau Jutta Becker (Herten), Vorsitzende „WIR in Herten e.V.“ legt Beschwerde gegen  die Einstellungsverfügung der StA-Bochum ein! Mit Schreiben vom 05.02.09 teilte Staatsanwältin W. (Bochum) mit, dass sie wegen Mangels zureichender tatsächlicher Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten, von der Aufnahme von Ermittlungen abgesehen habe.

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Und hier etwas action gegen Israel von den Hauptschauplätzen des linken Kampfs gegen den Hauptfeind Israel, mit dem Altlinken Schweizer Aktivisten Vischer (früher POCH, Dritte Internationale), im Kampf gegen rechts und Rechtsstaat (macht aus dem Staat Gurkensalat, heisst heute: macht aus Israel ein palästinensisch befreites Land). Das  lässt sich endlos fortsetzen.

Ich bin Augenzeugin, dass es sich hier um echte Linke handelt,  keine fakes und keine Nebenschauplätze (wer definiert eigentlich immer was die Hauptsache ist? Der „Hauptwiderspruch u. drgl. Kokolores) – erinnert mich an die alten Herrschaftsattitüden der Neuen Linken. deren K-Kader als die Herren der Theorie auftraten und den selbst definierten historischen Subjekten ihren Platz anwiesen, besonders komisch die Herrschaften als Platzanweiser der Frauen im Klassen-kampf, zum Piepen diese Hähne, die ganz gewaltig theoretisch  aufgeplustert umhergingen und von gelehrigen Frauen umgackert wurden. (Drum sind die heute auch so beglückt, wenn der Muezzin kräht…)   

Anti Israel Demo Zürich mit dem Anführer der linken Antisemiten der Schweiz

 http://campusblogzuerich.wordpress.com/tag/daniel-vischer/http://campusblogzuerich.wordpress.com/tag/daniel-vischer/

http://campus-blog.net/2010/fotos-enthullen-zusammenarbeit-zwischen-linken-und-islamisten/

Die Hintermänner der Anti-Israel-Demos mit Hamas sitzen in den linken Redaktionen, von TaZ bis zum Prantlblatt (nicht links?), die Vordermänner marschieren zusammen mit dem Strassenmob mit, wie Ströbele an der Al Quds Demo, und skandieren Anti-Israel-Parolen wie Vischer in Bern oder Zürich; auch Neonazis machen mit, aber die sind für die linken Marschmenschen scheint’s nicht so unerwünscht wie die Existenz Israels. 

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ATTAC leistet ganze Arbeit http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-22-23.html

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Aus der NZZ-Rezension Thomas Haury: Antisemitismus von links. Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der frühen DDR. Hamburger Edition, Hamburg 2002.

www.nzz.ch/2003/04/30/fe/page-article8QR0G.html  (nicht online): 

Haury „untersucht (…) verschiedene Theoretiker der Linken. Dabei gerät niemand Geringeres als der Trierer Rabbinersohn Karl Marx selbst in den Verdacht des Antisemitismus. Tatsächlich liest sich seine Jugendschrift «Zur Judenfrage» passagenweise als Antisemitismus avant la lettre, wird in ihr doch «der Schacher» zum «weltlichen Kultus des Judentums», das Geld zu seinem «weltlichen Gott» erklärt. Zwar kann Haury plausibel machen, dass Marx trotzdem kein Antisemit ist, weil er weder eine «jüdische Weltverschwörung» konstruiert noch die Juden als Personifizierung der Moderne wahrnimmt. Dennoch scheint die Bedeutung des antijüdischen Ressentiments dadurch nicht erschöpft, denn ein starkes manichäisches Denken, das Haury später bei Lenin als «strukturellen Antisemitismus» bewertet, findet sich auch schon bei Marx.

Tatsächlich ist die grundsätzliche Scheidung der Welt in «wir» und «sie», in «Volksfreunde» und «Volksfeinde» ein entscheidendes Kennzeichen der kommunistischen Ideologie. Und weil auch die politische Linke die vom Antisemitismus vorgenommene Gleichsetzung von «Judentum» und «Kapitalismus» vielfach explizit oder implizit übernahm und tradierte, konnten nach 1945 leicht der amerikanische «Börsenimperialismus» und die «zionistische Weltverschwörung» zu einem giftigen Gebräu gemixt werden. Zwar verbot es sich für den Kommunismus von selbst, die Juden mit offen nationalistischen oder rassischen Kategorien zu beurteilen, da ja «Klasse» die zentrale ideologische Kategorie bildete. Hier bot aber die Verwendung der Metapher «Zionismus» einen idealen Ausweg, denn keineswegs jeder Jude war Zionist, aber jeder Zionist war Jude. Dank diesem Trick konnten problemlos antisemitische Klischees aktiviert werden, da man stets argumentieren konnte, keineswegs die Juden als «Rasse» oder «Nation» insgesamt anzugreifen, sondern nur insofern, als sie Agenten des US-Imperialismus seien.“

Aus NZZ-Rezension Thomas Haury: Antisemitismus von links. Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der frühen DDR. Hamburger Edition, Hamburg 2002.

Neue Zürcher Zeitung, 30. April 2003, Das historische Buch „Das Gift des Kosmopolitismus»

Siehe auch > http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2003-1-144

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DIE DEPRESSIVE TOLERANZ DES WESTENS

Von  Alexander Lessmann

In Wien sorgt sich eine kommunistische Parteiorganisation in diesen Tagen darum, daß Islamophobie der „neue Rassismus dieser Zeit“ sei: der „Antisemitismus“ hingegen ein „altes Thema“,´über das viel schon geredet worden wäre, neu sei allerdings die „Islamophobie“, die allgegenwärtige Feindschaft und Verfolgung der Muslime. Diese „erinnere“ aber an „frühere Zeiten“:

nämlich daran, wie Goebbels sich seinerzeit mit den Judenräten traf, um diese für die Einrichtung einer gesamtdeutschen Lobby zu gewinnen & die Errichtung jüdischer Schulen und stadtzentral gelegener Synagogen, obwohl die Juden damals ziemlich ungehemment durch Attentate, Gewalt und Bombendrohungen auf sich aufmerksam machten und ganz Europa zum Judentum bekehren wollten. Einem weltweit reüssierenden Laden wie dem Islam, – der zahlenmäßig soeben die Katholische Kirche überholt hat, und der von Montreal bis Kapstadt systematisch die Erde mit seinen religiösen Stützpunkten, Moscheen genannt, erfolgreich überzieht,  – den Mantel der Verfolgtheit umzuhängen, hat aber seine Vorteile: man übersieht, daß von Indonesien via Iraq bis Afrika täglich Christen verfolgt und auch ermordet werden. Wie damals in Armenien, als das Auswärtige Amt im kaiserlichen Berlin ausdrücklich sein d’accord dazu sagte. Würde man es nicht alles gewaltsam übersehen, wäre das Multikulturelle Projekt am Ende. Daher die ganze grandiose Wahrnehmungsverleugnung. 17.4.08

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Das traurige Lied Norwegens mit seinem antisemitischen Refrain

Original: The Sad Song of Norway: Its Antisemitic Refrain, Von Daphne Anson,

EuropeNews 18 August 2011